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Freitag, 4. Januar 2019

Shark Attack

Mir fällt auf, ich habe meinen neuen Mitbewohner noch gar nicht richtig vorgestellt. Zeit, das zu ändern!

Sein Name ist Frank (englisch gesprochen) und er lebt jetzt seit einer knappen Woche bei mir. An sich ist er ein ganz distinguierter Typ, recht genügsam, still - pflegeleicht, könnte man sagen. Wenn er will, kann er auch ein ganz schön mieser Sack sein und alte Omas schubsen, rumpöbeln und Kindern Lollies klauen. Aber er ist dabei einfach so flauschig, dass man ihm unmöglich böse sein kann. Ach ja - und er ist ein Hai. Ein Blåhaj, um genau zu sein.

Als ich entdeckte, wie populär diese Hai-Art mittlerweile durch die oft absurde oder skurrile Inszenierung geworden war, keimte in mir der Wunsch auf, auch einen Artgenossen bei mir aufzunehmen. Ich beging dann den "Fehler", dies gegenüber Freunden zu erwähnen, was gerne zu Kettenreaktionen führt (ich erinnere mich da an eine ganz bestimmte Jacke...). Tja, und seit dem III. Weihnachtstag 2018 wohnt dann halt ein Hai bei mir.

Nachdem Namen wie Hainz, Haiko, Igor oder Lord Sharkness abgelehnt wurden, blieb ich schließlich bei dem jetzigen Frank hängen. Gerade eben fällt mir Frank Drebin ein, herrlich...

Ein blödes Wortspiel muss noch sein:

Hai Five!

Montag, 3. September 2012

Kleiner Umbau

Mich überkam vor kurzem mal wieder die Lust auf ein klein wenig Veränderung meiner Räumlichkeiten. Dies wurde hauptsächlich davon beeinflusst, dass sich der Platz in meinem Film-Regal langsam, aber sicher, dem Ende näherte. Also machte ich mir Gedanken zur Verbesserung der Platzsituation und fand schließlich eine Lösung, die mir zum einen gefällt und zum anderen auch tatsächlich mehr Raum für zukünftige Akquisitionen lässt.

Dazu stellte ich das Sideboard auf die gegenüberliegende Seite, sodass es sich jetzt vor dem Balkonfenster befindet. Für diese Umstellung benötigte ich dann tatsächlich noch etwas mehr, nämlich ein Verlängerungskabel mit Dreifachsteckdose, um die Lampen alle versorgen zu können. Im Gegenzug konnte ich das Kabel der Wandleuchte wieder einkürzen, nachdem ich es ursprünglich verlängert hatte. Das Schlagzeug musste, ebenso wie das dreieckige Schubladenregal, weichen. Während das Regal ganz überraschend im Flur einen neuen Platz fand, steht das Schlagzeug derzeit im Schlafzimmer etwas verloren. Aber da finde ich auch noch eine Lösung für.

Den gewonnen Platz nutzte ich für eine Verbreiterung meiner existierenden Regalwand von vorher 1,20 m auf nun 1,60m. Aus einem schmalen und einem breiten Billy-Regal wurden somit zwei breite Billy-Regale. Aktuell könnten die beiden Regale sogar meine komplette Filmsammlung tragen, allerdings habe ich in weiser Voraussicht gleich eine Lücke zu den Serienboxen gelassen, um zukunftssicher zu bleiben. Eins der Poster an der Wand neben den Regalen musste dafür weichen, drei weitere leicht versetzt werden. Glücklicherweise war das Kabel des rechten Lautsprechers lang genug, sodass ich es nicht erneuern musste, das sparte gut (nervige) Arbeit. Die Freifläche befüllte ich mit dem roten Sitzsack, der vorher vorm CD-Regal stand und er macht sich gar nicht mal so schlecht an der Stelle.

Montag, 22. August 2011

Massenproduktion

Nachdem ich erfahren hatte, dass IKEA sein Effektiv-Sortiment zum Jahresende einstellen wird, machte ich mich auf, meine Schubladenschränke zu besorgen, um meine Comics unterbringen zu können. Dabei änderte ich meine Planungen auch noch ein klein wenig, sodass ich nicht mehr weiter vorsah, noch ein Blech als verlängerte Schubladenrückwand einzusetzen. Außerdem sah ich nicht länger beide Schubladen des Sets für den Einsatz vor, sondern nur die untere, größere. Aus Stabilitätsgründen zog ich es vor, mir die Arbeit an den kleineren Schubladen zu ersparen und lieber die Kosten für mehr Schubladensets auf mich zu nehmen. Dafür fiel der ursprünglich geplante fünfte Turm weg (wenngleich ich ob der Abkündigung überlege, den doch noch dazu zu kaufen, um ein wenig mehr Stauraumpotential zu besitzen).
Am vorletzten Freitag beschloss ich also spätnachmittags, zu den Schweden aufzubrechen und meine Schränke einzukaufen. Diese Planung wurde ein wenig nach hinten verschoben durch die Tatsache, dass mein Auto sich nicht wie gewohnt per Fernbedienung öffnen lassen wollte. Auch die Ersatzfernbedienung brachte keine Besserung, also war klar, dass es (mal wieder) an der Batterie liegen musste. In meiner eigentlichen Begeisterung für meinen Einkauf entschied ich mich dann spontan für das einzig richtige: Eine neue Batterie. Also (mit dem Bus) auf zum nächsten Baumarkt, Batterie (und sogar Polfett) eingepackt und wieder (mit dem Bus) zurück. Batterie flugs eingebaut, mal wieder verjagt dank der Alarmanlage, Werkzeug wieder wegverfrachtet und dann endlich losgebraust nach Schnelsen.
~1,50m, 220 kg!
Durch die Verzögerung kam ich mitten in den übelsten Feierabendverkehr (ich glaube, ich erwähnte bereits, dass es Freitag war) und so dauerte die Anfahrt ein wenig länger. Dafür war ich drinnen angenehm zügig durch, brauchte ich die Teile doch nur bei einem Mitarbeiter bestellen und einzig den Bestellzettel und drei Päckchen mit Griffen aus dem eigentlichen Markt schleppen. Um die Wartezeit auf meine Teile zu verkürzen, gönnte ich mir zwei Hot Dogs mit einer Cola und schaute den anderen Kunden bei ihren teilweise arg ungeschickten Manövrierversuchen zu. Sehr amüsant so manches Mal.
Dann endlich war meine Bestellung fertig und ich konnte meinen Wagen mit 21 Kartons und einem Gesamtgewicht von 219 kg in Empfang nehmen. Das Ganze dann relativ fix ins Auto verladen und durch den zähen Verkehr wieder nach Hause. Dort wartete der anstrengendste Teil von allen: Sämtliche Teile von meinem Auto in den zweiten Stock in meine Wohnung schaffen. Die ersten ein, zwei Fuhren gingen noch recht leicht von der Hand, aber mit jedem Mal wurden meine Arme zusehends länger und schwächer. Als endlich alle Pakete oben angekommen waren, hatte ich auch das ein oder andere Gramm über Schweißausscheidungen verloren.
benötigte Schubladenteile
nicht benötigte Schubladenteile
Nach einer dann dringend benötigten Dusche ging es an die Vorbereitungen, was in erster Linie bedeutete, Pakete auszupacken und Bretter abzuwischen, um die Bohrstaubreste zu entfernen, die generell Bestandteil jedes IKEA-Paketes sind. Ich fing mit den Schubladen an, da diese eine Menge Arbeit mit sich brachten durch meine vorgesehenen Modifikationen. Außerdem konnte ich die nicht benötigten Teile direkt aussortieren und separat sammeln. Falls jemand Teile davon benötigen sollte, gerne melden, noch ist alles da.


demontierte Verriegelung
Nachdem alles an Schubladenteilen ausgepackt und schon sortiert war, konnte ich mit den ersten Schritten beginnen. An den jeweils rechten Schienenelementen war eine Verriegelung angebracht, die ein gleichzeitiges Öffnen beider Schubladen verhindern sollte. Da in meinem Fall sowieso nur eine Schublade übrig bleiben sollte, konnte ich diese Verriegelung komplett demontieren.







Hightech-Vorrichtung
im Praxiseinsatz bewährt
Nun wurde es Zeit für die erste, tatsächliche Modifikation. Um nicht unnötige Teile in meine Schränke zu verbauen, entfernte ich die jeweils obere Schubladenschiene von den Trägerelementen. Da die Schienen aber nicht verschraubt, sondern vernietet sind, konnte ich diese Verbindung nur lösen, indem ich die Nieten mit der Bohrmaschine zerbohrte. Dazu bohrte ich mit einem 4 mm Bohrer vor und mit einem 8 mm Bohrer hinterher, um die Nieten zu zerstören.


gesammelte Werke
nach fest kommt ab
Dabei zerstörte ich auch meinen 3 mm Bohrer, mit dem ich ursprünglich vorbohren wollte. Zum Glück blieb dann aber im weiteren Verlauf alles heil, was heil bleiben sollte und so stapelten sich bald die Einzelteile neben mir. Nach insgesamt 28 aufgebohrten Nieten war dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen und ich konnte die angefallenen Späne und kaputten Nieten entsorgen.

frisch und unberührt
Als nächstes kamen die Schubladenfronten an die Reihe. Da ich Fronten brauchte, welche die gesamte Fläche abdecken müssen, konnte ich nicht die eigentlich für die Schubladen vorgesehenen Fronten nehmen, da diese zweigeteilt sind. Also kaufte ich die Fronten, die für Hängeregisterrahmen vorgesehen waren. Die vorhandenen Bohrungen konnte ich natürlich nicht gebrauchen und so musste ich sämtliche Platten entsprechend bohren. Da ich schon ein einzelnes Schubladenelement besaß, konnte ich die dort verwendeten Maße übernehmen und musste nicht gänzlich von vorne beginnen, was sehr angenehm war.

drei von links, vier von unten
Bohrung für Haltestange
Anschlag 25 mm, drei von links, zwei und vier von unten
Bohrungen für Halter
mittig, unterste Reihe, je vier nach links und rechts
Bohrungen für Griff
die fertig gebohrte Frontplatte
Schlossschrauben sitzen































Um nicht Platz zu verschwenden, baute ich die Schubladen noch nicht gleich zusammen, sondern immer erst direkt vor dem Einsetzen in die Schienen. Deswegen folgten nun die eigentlichen Elemente, beginnend jeweils beim Sockel und gefolgt von zwei Anbauelementen. Die Verbindung der Elemente erfolgt wie mittlerweile üblich bei IKEA mit Schlossschrauben in allen vier Ecken. Dabei musste ich aufpassen, erst die Module zusammenzubauen und dann die Schubladenschienen einzusetzen, da letztere sonst die Schlossschrauben unzugänglich machten.
sichtbare Schlossschraube
mit angezogenem Schloss














ein fertiger Turm
mit Schubladenschienen















befestigte Halter
Schublade in Einzelteilen








fertig zusammengesetzt
Haltestange angesetzt...












... und fixiert
komplett











der erste Turm
das fertige Meisterwerk
Stück für Stück wuchs meine neue Schrankwand so auf das (momentan) endgültige Maß an. Ich bin ziemlich angetan von dem Ergebnis und freue mich jetzt auf die Befüllung und damit Benutzung der Schubladen.
Neben einer möglichen Erweiterung um einen fünften Turm denke ich auch über die Möglichkeit nach, mit den gleichen Anbauelementen und Glastüren in die Höhe zu erweitern. Sollte ich mit den gebotenen Türen zufrieden sein, hätte ich dann erste Unterbringungsmöglichkeiten für Figuren gefunden. Dann müsste ich mir noch Gedanken über Beleuchtung machen und wie ich die Ansteuerung letztendlich realisiere, aber es wäre ein riesiger Fortschritt. Damit befasse ich mich aber wohl erst, wenn ich aus Japan zurück bin (auch schon des Geldes wegen).


P.S.: Mein Dank geht an die Emirates-Fluglinie. Durch die bei meiner China-Reise gesammelten Meilen konnte ich mir im Prämienshop (Emirates High Street) den Bosch IXO-Akkuschrauber gönnen, der gerade rechtzeitig kam, um mir die Arbeit merklich zu erleichtern. Astreine Sache!

Mittwoch, 27. Juli 2011

Fortschritt!

Es geht immer weiter. Seit gestern Abend besitzt mein Schlafzimmer auch endlich wieder eine Tür, die letzte der drei Zimmertüren zum Memorabileum erhält heute Abend ihren zweiten Anstrich um morgen wieder eingehängt werden zu können. Danach kann ich mich dann immerhin noch den beiden Garderobentüren widmen, die dann Samstag Vormittag noch schnell eingehängt werden müssen, damit ich an den Pavillon im Keller komme. Somit bleiben nur noch die beiden Türen zur Vorratskammer als Urlaubsbeschäftigung, was mich sehr fröhlich stimmt (auch wenn ich natürlich lieber schon alle fertig hätte).
Dann kann ich mich ziemlich bald auch endlich mal meiner neuen PC Hardware widmen, die seit fast einem Monat bei mir rumliegt (!) und darauf wartet, verbaut und getestet zu werden. Vorher muss ich nur noch ein paar Sachen auf meinen Festplattenpartitionen hin- und herschieben, damit bei der damit verbundenen Neuinstallation des Betriebssystems nichts verloren geht. Aber auch dabei geht es voran, sodass ein Ende langsam in Sicht ist.
Darüberhinaus war mein kurzfristiger Montageeinsatz in China erträglicher als gedacht, was meine Planungen, meine Effektiv-Kombinationen fürs Memorabileum zu vervollständigen, in mehr als greifbare Nähe rückt. Da wird im Urlaub wohl noch ein ausgiebiger IKEA-Besuch fällig. Ich freu mich schon, dann geht es an der Front auch mal weiter. Weiter, immer weiter!

Montag, 25. Juli 2011

Viele, kleine Verbesserungen

So langsam schaffe ich wirklich mal ein paar Punkte weg. Dafür bin ich zwar tatsächlich recht ausgebucht in der letzten Zeit, auf der anderen Seite starte ich aber umso entspannter in meinen bevorstehenden Urlaub nächste Woche.
Nachdem ich schon meine Fenster geputzt hatte, die Fußleiste im Wohnzimmer fixiert hatte, meine Pflanzen umgetopft und ein neues Rollo am kleinen Fenster im Wohnzimmer angebracht hatte, ist mittlerweile die (neu gestrichene) Badezimmertür wieder in Position und der Anstrich der zweiten Seite der Schlafzimmertür, der heute Abend erfolgt ist, trocknet im Keller. Morgen wird dann auch diese Tür wieder eingehängt und als letztes folgt, so nichts dazwischen kommt, nach zwei weiteren Malerarbeiten, am Donnerstag die Tür zum Memorabileum. Danach werde ich vor Wacken noch die beiden kleinen Türen der Garderobe bearbeiten, damit ich mich im Urlaub nur noch um die letzten beiden Türen der Vorratskammer kümmern brauche. Ich muss zugeben, das nimmt schon mal ordentlich was aus dem Nacken, in dem sich gerade so langfristig unangegangene Projekte ja sehr gerne festsetzen und sich von dort aus immer mal wieder in Erinnerung rufen.
Ein paar andere, anstehende Aktivitäten sind nun auch schon erledigt, wie zum Beispiel unser Wacken-Planungsabend, Tolkis Geburtstagsfeier, ein kurzer IKEA-Besuch mit Nica und die Neuinstallation sämtlicher Software auf Hannes' Laptop (was noch eine ganz eigene Geschichte ist). Man kann also nicht gerade sagen, dass ich unproduktiv war und ich habe sogar trotzdem noch Zeit gefunden, nebenbei Duke Nukem Forever zu spielen und zu beenden (und das sogar mit 45 von 50 Achievements!).

Bei IKEA erlebte ich übrigens wieder ein ganz besonderes "Highlight". Neben der Tatsache, dass es die Schienen der Schubladen meiner Effektiv-Kombinationen leider nicht einzeln gibt (auch nicht beim Kundenservice) und auch ein recht nützlicher Schubladeneinsatz mittlerweile aus dem Sortiment genommen wurde, wurde die gesamte Effektiv-Reihe zum Ende des Jahres abgekündigt. Das zwang mich zu einer kurzfristigen (Neu)Berechnung meiner benötigten Regale et cetera. Die Teile, die mir zur Vervollständigung meines ersten Turms fehlten, hatte ich sowieso eingeplant zu kaufen. Ich bin auch dazu übergegangen, doch für jedes Element ein eigenes Schubladenset zu kaufen, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten. Sobald ich das neue Element zusammen- und dementsprechend umbaue, poste ich vielleicht auch mal einen kleinen Bericht dazu.

Montag, 18. Juli 2011

Voll ausgelastet

Ich wünschte mir schon ein bisschen, ich hätte jetzt schon Urlaub. Bei dem, was ich alles noch so vorhabe (und am liebsten vor meinem Urlaub auch fertig kriegen würde) und was dann noch so nebenbei ansteht, bin ich schon ziemlich ausgebucht die nächsten Tage.
Meine CD-Sammlung befindet sich mittlerweile in anständiger Qualität auf meinem Rechner (aktueller Stand: 5.752 Tracks), dazu kommen wahrscheinlich nach und nach noch ein paar (legale) Downloads. Diesmal ist dann auch gleich alles mit ID3-Tags versehen, das ist schon nicht so verkehrt, auch wenn's ein ziemlicher Aufwand war.
Meine Fenster sind auch geputzt, dankenswerterweise hat es dann ja in den letzten Tagen auch vermehrt geregnet, prima. Aber egal, so schlimm wird das so schnell nicht wieder.
Als nächstes werde ich heute mal meine paar Kakteen umpflanzen, damit das Rankgewächs seinen eigenen Topf bekommt. Danach fange ich dann mit meinen Türen an. Die sollen nämlich alle angeschliffen und neu gestrichen werden, erst die drei Zimmertüren und dann die beiden Doppeltüren der zwei kleinen Kammern. Macht summa summarum also - wer hätte es gedacht? - sieben Türen. Bei der Badezimmertür werde ich dann gleich auch die... Unebenheiten ausbessern.
Seit einer Weile schon wartet dann ja auch meine neue PC Hardware auf mich und den Einbau, darauf freue ich mich auch schon tierisch. Und dann stehen nebenbei ja auch immer wieder andere Punkte an, ein Wacken-Planungsabend, ein IKEA-Besuch mit Nica (will sonst noch wer am Freitagabend hin?), Hannes' Laptop soll neu aufgesetzt werden, Tolki feiert B-Day... Und arbeiten muss ich ja auch noch (leider).
Das wird gar nicht so einfach, bis zu meinem Urlaub alles erledigt zu haben, aber ich bin auf jeden Fall dran, das zu schaffen. Wenigstens die drei Zimmertüren haben bis zum Urlaub fertig zu sein, das muss drin sein. Und es wird!

Freitag, 29. April 2011

Rundumschlag

Mein letzter Post liegt ja aufgrund von Abwesenheit, Zeit- und Motivationsmangel schon eine kleine Weile zurück, deswegen wird dieser hier wohl etwas länger, um mal ein paar Sachen wieder an meine werte Leserschaft zu bringen. Um die Chronologie werde ich mich dabei mal eher weniger scheren, das läuft eher rückwärts.

Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.

Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.

Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.

Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.

Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.

In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?

A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?

Aktueller Ohrwurm: Stone Sour mit Threadbare

Freitag, 25. Februar 2011

46 inches of greatness

Nach einigen abschließenden Arbeiten und einer ersten Einweihung mit dem freundlichen Bonscho, komme ich endlich auch mal zum Posten.

Nachdem ich schon berichtet hatte von innenarchitektonischen Designmängeln meines Wohnzimmers und den daraufhin notwendigen Neuinvestitionen bei den lieben Schweden, kann ich die Ergebnisse gewisser Umbauarbeiten nun auch präsentieren. Montag war ich direkt nach der Arbeit erst bei IKEA und danach zuerst bei Hornbach und im Anschluss bei Praktiker, um fehlende Hardware zu besorgen.
Zuhause angekommen musste ich mich schweren Herzens von meinem Schreibtisch, dem bisherigen Mittelpunkt meines Wohnzimmers, trennen, um Platz für einen neuen Schrank zu schaffen. Das bedeutete in erster Linie ein für meine Verhältnisse gigantisches Chaos in meinem Wohnzimmer, wie man sieht.
Nach und nach landeten dann die Kabel an ihren Plätzen, um den Receiver als erstes komplett anschließen zu können. Nachdem alles soweit bereit war, startete ich einen ersten Test, bevor ich den Receiver im Schrank parkte. Dies stellte sich als äußerst klug heraus, denn wie ich trotz anders klingender Beschreibung herausfand, liefert der FlexiJack-Anschluss meiner Soundkarte leider kein natives optisches Signal, sondern ein elektrisches, welches sich aber per Zukaufteil in ein optisches wandeln lässt. Mein schönes und auch teures Oehlbach Toslink-Kabel war damit plötzlich nutzlos, wie auch mein YUV-Kabel, das ich

aufgrund einer scheinbaren Fehlinformation für notwendig gehalten hatte. Ebenso umsonst, allerdings eben nicht gratis, war so auch der Kauf eines Encoderpacks für den Soundtreiber, um den Ton per digitalem Bitstream an den Receiver senden zu können (mit 4,72 $ allerdings noch im Rahmen).
Letztendlich gelangt der Ton vom PC nun über das eh an die Graphikkarte angeschlossen HDMI-Kabel zum Receiver, und das sogar in einer besseren Qualität, als es über die optische Verbindung von der Soundkarte möglich gewesen wäre. Von daher hält sich die Enttäuschung in sehr engen Grenzen glücklicherweise.
Schlussendlich waren alle Leitungen verlegt, am Receiver angeschlossen und die Geräte an den entsprechenden Anschlüssen mit sowohl Bild als auch Ton getestet.










Dann konnte ich also endlich damit beginnen, alle Geräte an ihre vorgesehenen Plätze zu rangieren und anzuschließen. So wuchs das Gesamtbild langsam zu einer immer zufriedenstellenderen Lösung heran und vor allen Dingen schwand das Chaos, das ich in meinem Wohnzimmer angerichtet hatte, auch zusehends.







Nun also ist alles verbaut, angeschlossen und funktionsfähig und nur ein paar Einstellungen sind noch zu tätigen, um den vollen Genuss nicht zu trüben. Wie Bonscho schon netterweise anmerkte, wirkt mein Wohnzimmer jetzt auch um einiges wohnlicher, eben mehr wie ein klassisches Wohnzimmer.

Übrigens schreibe ich diesen Post gerade in 3D. Völlig sinnlos, aber verdammt geil. Rock on!

Sonntag, 30. Januar 2011

Upgrade komplett

Es ist geschafft! Nachdem ich Freitag Abend nach meiner spontanen IKEA-Einkaufsvorverschiebung schon das Billy-Regal komplett montiert und befüllt hatte, war gestern die Leinwand an der Reihe.
Vorher allerdings machte ich mich daran, meine neue Übergangsleiste für die Wohnzimmertür zurechtzusägen. Bei Hornbach habe ich nämlich endlich etwas passendes gefunden, in dem ich alle Kabel (immerhin sieben Stück (wie viele auch sonst...)) sauber unterbringen kann und das trotzdem nicht übersteht oder zum Hängenbleiben neigt. Damit konnte ich die Übergangslösung mit der Kautschuk-Rohrverkleidung endlich in den wohlverdienten Ruhestand schicken. Macht sich sehr gut, das neue Teil und man gleitet förmlich darüber (ich hoffe, es erweist sich auf Dauer nicht als zu glatt). Da bleibt auch der Staubsauger nicht mehr hängen und reißt die Leiste weg.
Nachdem das geschafft war, ging es endlich an das neue Deko-Objekt fürs Wohnzimmer. 2,8 m² Leinwand, bedruckt mit einem wundervollen Motiv. Die Montage ging erfreulich einfach von der Hand, der Rahmen besteht tatsächlich nur aus vier Aluminiumstreben, die durch Eckverbinder zusammengehalten werden. Die Leinwand wird dann um die Seiten geschlagen und mit Klemmstreben fixiert - fertig. Wirklich easy going, das Ganze. Kurz das Sofa von der Wand gezogen, dann noch zwei, nein, dank Verbohren (und zwischendurch kurz ausrasten) drei, Löcher in die Wand gestemmt, Dübel, Halter, Schrauben rein, Bild an die Wand. Nach einer minimalen Feinjustage passte es dann.
Nun musste ich erstmal das bei den Umräumarbeiten entstandene Chaos wieder beseitigen, doch wer mich kennt, weiß, dass das recht zügig vonstatten ging. Leider war es gestern dann schon zu spät, um das Ergebnis gebührend zu genießen (und zu begießen), aber das werde ich heute in aller Ruhe nachholen.
Um meinen geschätzten Lesern einen kleinen Vorabeindruck zu vermitteln:
Ich drücke es mal vorsichtig so aus: GEI-EL! Einfach nur großartig! Mehr Platz dank der Regale und ein absolut traumhafter neuer Wandschmuck (auf der anderen Seite tut sich auch noch was mit den Final Fantasy-Postern, demnächst (hoffentlich) mehr dazu). Nun kann ich meine Energien auf mein geplantes Multimedia-Equipment konzentrieren, auch dazu (sicher) bald mehr.

Samstag, 29. Januar 2011

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...

...aber noch mehr liebe ich es, wenn er noch besser als erwartet funktioniert!
Dank meiner liebenswürdigen Kollegen, die großartigerweise alle unerwartet früh ins Wochenende gestartet sind, war auch ich in der glücklichen Situation, überraschend zeitig in den Feierabend gehen zu können. Da die Verbindungen nach Altona von der Firma aus mit mehr als einmal umsteigen doch abgeschreckt haben, bin ich doch nicht, wie zuerst gedacht, zum Media Markt nach Altona gefahren, sondern direkt nach Hause.
Dort angekommen, überkam mich eine Idee, die sich bei näherer Betrachtung als immer besser herausstellt. Ich habe nämlich den für morgen angesetzten IKEA-Besuch (und anschließenden kurzen Baumarktbesuch) auf heute vorverlegt. Das bedeutet, ich habe jetzt schon nicht nur all das, was ich morgen früh erst gekauft und nach Hause transportiert hätte, hier bei mir, sondern auch einen großen Teil davon schon aufgebaut und angebracht.
Das neue Billy-Regal steht bereits, mit Aufsatz, allen vier Türen und an die Wand geschraubt, an meiner rückwärtigen Wohnzimmerwand und ist auch schon beladen. Interessante Details: Mal wieder wurde seitens IKEA upgedated. Statt der bekannten Stiftchen für die Einlegebretter gibt es neuerdings kleine Spezialhalter, die wie kleine Pfännchen aussehen, wobei der "Stiel" als Stift in der Seitenwand fungiert, und die "Pfanne" mit der Öffnung nach unten im Regal sitzt. Auffälligster Vorteil der neuen Technik ist auf jeden Fall die einfachere Handhabung, denn die alten Stifte waren manchmal schwer in die Seitenwände hineinzustecken bzw. herauszuziehen. Auch die neuen Olsbo-Türen (statt der abgekündigten Byom-Türen) besitzen einige Besonderheiten: Offensichtlich ist die Trennung der bisherigen, großen Glasscheibe in zwei kleinere durch einen Steg in der Türmitte. Die nächste Auffälligkeit ist das Nichtvorhandensein von Griffen, die Türen werden nämlich (ähnlich wie bei meinem Sideboard) durch kleine Druckzylinder geöffnet. Ist etwas gewöhnungsbedürftig, allzumal die anderen Türen alle Griffe tragen. Rein technisch eine der sinnvolleren Entwicklungen: Bei den Olsbo-Türen gibt es ein definiertes Unten. Während die Byom-Türen stets alle Scharnierlöcher auf einer Seite trugen und man also die Tür drehen und aufpassen musste, welche Bohrungen für eine links oder rechts angeschlagene Tür zu nutzen waren, verfügen die Olsbo-Türen über zwei spiegelbildliche Bohrbilder auf jeder langen Rahmenseite (die kleinen für die Aufsatzregale natürlich nicht). Das macht die Sache für die Grobmotoriker da draußen ein wenig einfacher. Auch die Abdeckkappen für die ungenutzten Scharnierbohrungen wurden von einem doch recht auffälligen, und damit störenden, Grauton passend zum schwarzbraunen Regal verdunkelt, was mich sehr freut. Macht sich, alles in allem, schon sehr gut, das neue Regal.
Morgen fehlt also nur noch, das Bild aufzuhängen, worauf ich mich sehr stark freue. Die heute gewonnene Zeit werde ich wahrscheinlich dazu nutzen, geschätzte drei Stunden damit zu verbringen, mich vor das Bild zu hocken und zu träumen. Dazu werde ich mir eine kleine Neunzehnjährige gönnen, äh ich meine, einen Schluck vom neunzehnjährigen Schotten, natürlich. Und Kinder Riegel. Das wird schön.
Gute Nacht, liebe Freunde, ich bin sehr müde und kann kaum noch die Augen offenhalten. Morgen gibt es Bilder und den Bericht zum Wandbild. Schlaft schön, ich werde es hoffentlich auch mal wieder.