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Dienstag, 23. Mai 2023

Es ist nicht immer einfach, ein Paket zu empfangen

Anfang April hatte ich bei eBay eine Figur gekauft, die mir noch in meiner Sammlung fehlte. Die letzte Final Fantasy Master Creatures Vol. 1 Figur, eine limitierte Variante einer anderen Figur (Bahamut, als Variante dann Tiamat).

Allerdings kam bei mir nicht diese Figur an, sondern eine komplett andere (ein Light Lightan, ganz abgefahrenes Teil). "Meine" Figur landete in China, bei dem Käufer, der die haben wollte, die nun bei mir lag. Der Verkäufer war zum Glück total nett und kulant, mein Geld kam quasi direkt zurück. Außerdem konnte er Kontakt herstellen mit dem anderen Käufer, der dann einem Austausch zustimmte.

Wir haben uns also abgesprochen, Adressen ausgetauscht und Pakete fertig gemacht. Das dauert natürlich, erst recht als Privatperson hat man ja keine Priorität bei Kurierdiensten aller Art.

Nun, mein Paket war heute unterwegs, mit Live-Verfolgung. Als dann sogar noch ein ganz paar Stopps ausstanden eigentlich, klingelte es. Ich freute mich schon, geil, wird der DHL-Mann sein. War er auch! Mal davon ab, dass die Tür wieder nicht richtig aufging unten (muss ich gleich mal der Hausverwaltung melden) drückte er mir ein Paket in die Hand, das ich (noch) gar nicht erwartet hatte. Da war die Tracking-Information nämlich scheinbar nicht ganz aktuell, aber das freut mich ja umso mehr, wenn auch mal was "früher" kommt als gedacht.

Ich also damit wieder rauf und dachte mir schon, man sind die wieder beknackt, dass sie zwei Leute losschicken mit Sendungen für dieselbe Adresse. Dachte ich.

Oben angekommen schaute ich auf die Online-Verfolgung und sah nur den Hinweis, dass mein Paket nicht zugestellt werden konnte. Gerade eben quasi. Da wunderte ich mich dann doch ein bisschen, während mir die Halsschlagader anschwoll. Dank des Adrenalins wurde ich dann aber auch mutig.

Ich also wieder in die Schuhe und runter zum Briefkasten. Und siehe da, die Karte war immerhin auch schon drin. Und den gelben Wagen sah ich auch noch in der Straße, also bin ich einfach hin (ich war ja immer noch mutig!). Der Fahrer war grad noch am Zustellen, also musste ich kurz warten und sah dem Rasenkanten schneidenden Menschen kurz zu.

Als der Zusteller dann zurückkam, fragte ich ihn, ob er gerade die Karte in meinen Kasten geworfen hat (erwähnt hatte er das nämlich nicht). Er meinte dann was von, muss in die Filiale wegen Geld (es waren 13,99 € Nachnahme fällig). Daraufhin meinte ich nur, andere Fahrer könnten das auch direkt klären. Er ging dann in den Wagen und machte rum (und schien noch wen anrufen zu wollen, warum auch immer). Ein Glück hatte ich 15 € im Portemonnaie!

Schlussendlich konnte ich ihm das Geld dann geben (er konnte natürlich kein Wechselgeld rausgeben) und mein Paket bekommen, das etwas ramponiert aussah.

Ich gebe zu, ich musste ein bisschen lachen ob meines "Erfolges", als ich dann wieder in meiner Wohnung war. Was ein Typ... Und ich gebe gar nicht mal nur ihm die Schuld, die armen werden ja auch nie wirklich gut vorbereitet von DHL (beziehungsweise dem Sub-Sub-Sub-Unternehmer, bei dem die letztlich angestellt sind). Na ja, ich habe jetzt meine Figur.

Oh, und die Figur ist auch in Ordnung, war genügend Verpackungsmaterial drumherum.

Links Bahamut, rechts Tiamat (heute angekommen)

Montag, 21. Januar 2019

Swap this!

Heute habe ich im Rahmen von Recherchearbeit zu meiner Bachelorthesis eine kleine Entdeckung gemacht. Aktuelles Recherchethema ist "Sammelbilder". Das umfasst (Fußball-) Aufkleberalben, Stickerbeilagen und auch Sammelkarten, die nicht explizit als Sammelkartenspiel (im englischen Trading Card Game) vermarktet werden. Ich selbst habe nur ein paar Karten (und im Grunde keine Sticker), die in diese Kategorie fallen.
Während ich ein paar Artikel auf ihre Nutzbarkeit prüfte und hier und da ein paar Links durchging, kam ich unter anderem auf die Seite des Stickermanagers. Was für eine tolle und praktische Sache! Das Konzept ist dabei total simpel: Man sucht die Aufkleber, Karten oder auch Minifiguren ("Kollektion" genannt) und hakt dann ab, welche aus der Reihe man besitzt und wie oft. Daraus resultiert dann automatisch eine Liste der noch fehlenden und der zum Tausch bereitstehenden Karten. Aus meiner persönlichen Sammlung konnte ich die noch unvollständige Reihe der Kid Icarus: Uprising AR Cards eintragen sowie meine REWE Star Wars Cosmic Shells.
Das beste an der Seite ist aber der Clou mit dem "Swap". Ist die Kollektion nämlich vollständig erfasst, kann man per Klick nachschauen, ob jemand anderes in der Datenbank die noch fehlenden Objekte anbietet und eventuell Interesse an den eigens angebotenen hat. Leider konnte ich auf Anhieb noch keinen "Swappartner" finden, aber vielleicht klappt's ja in Zukunft. Die Listen stehen ja schon mal.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Parkplatzgeschäfte

Kurz nachdem ich heute morgen aus dem Bett gestiegen war, klingelte es an der Tür. Wie sich herausstellte, war es ein Zusteller von DHL Express mit einem Paket aus Japan (eine Vorbestellung von vor... längerem).
Wie zumeist bei Importen wurde eine Gebühr fällig, die, bei Zustellung an der Haustür, direkt in bar zu entrichten ist. Nun hatte ich kein beziehungsweise nicht genügend Bargeld bei mir, um die Gebühren zu bezahlen, weswegen der Mann leider mit meinem Paket wieder gehen musste. Er ließ mir eine Sendungsnummer da, mit der ich eine Zweitzustellung vereinbaren können sollte.
Im Verlauf des Vormittags probierte ich dies schon ein-, zweimal, allerdings ohne Erfolg, da die Nummer nicht im System vorhanden war. Dies beunruhigte mich aber nicht, da ich davon ausging, dass die Sendung erst wieder im Lager ankommen musste.
Kurz vor eins kam dann völlig unerwartet ein Anruf von dem Fahrer. Ob ich schon das Geld besorgen hätte können, fragte er - und stellte damit in Aussicht, dass ich mein Paket doch noch heute bekommen könnte. Ich hatte allerdings keine Anstalten gemacht, das Haus zu verlassen und dementsprechend konnte ich seine Frage nur verneinen. Er erwiderte, dass er in der Gegend sei und wir uns eventuell treffen könnten, um mein Paket zu übergeben.
Gesagt - getan. Ich machte mich also direkt auf den Weg zur nächsten Bankfiliale, nachdem wir einen Treffpunkt vereinbart hatten. Aus dem Bus heraus sah ich auf dem angrenzenden Parkplatz schon einen DHL-Wagen, in der Hoffnung, dass dies auch der richtige sei. Nachdem ich das Geld beisammen hatte bin ich direkt zu dem Wagen hin - und siehe da, es war tatsächlich der richtige!
Es standen noch ein paar andere Leute in der Nähe, für die das Ganze sicher etwas komisch ausgesehen haben muss: Da kommt ein Kerl auf den DHL-Wagen zu, der Fahrer steigt aus, nimmt Geld entgegen und gibt dem Kerl das letzte (!) - und noch dazu nicht gerade kleine - Paket aus dem Wagen. Ich musste mir das Grinsen in dem Moment schon etwas verkneifen. So oder so war ich natürlich schwer begeistert von dem Fahrer, der mir das Paket dann doch noch heute "zustellen" konnte. In dem Fall darf man dann auch mal loben.

Samstag, 23. September 2017

Ripping apart rip-offs

Im Laufe der Woche habe ich mich durch die Teile meiner Sammlung an Figuren, Statuen und sonstigem Merchandise gearbeitet, für die ich bisher noch keine Regale im Memorabileum stehen habe. Der Grund für dieses Unterfangen ist unter anderem die Planung der zukünftigen Regale, die ich für die Stücke, die derzeit noch in Kartons verstaut sind, brauchen werde.

Dabei habe ich unter anderem auch meine Super Mario-Teilsammlung gesichtet und die mögliche Regalverteilung geplant (und gegenüber einer ursprünglichen Schätzung sogar verringern können). Während des Durchsehens wollte ich auch einen speziellen Teil der Sammlung inventarisieren, um festzustellen, wieviel mir noch zur Vervollständigung fehlt.
Es geht hierbei um kleine Sammelfiguren von Furuta aus Japan, die in Schokoladeneiern (ähnlich Kinder Überraschung von Ferrero) verkauft werden (ich berichtete unter anderem hier schon davon, sogar mit Bild). Ganz wie bei den Ü-Eiern befindet sich innen eine Kapsel, in der die Figur lagert. Die Figuren sind in ein paar, wenigen Teilen verpackt, sodass man noch ein bisschen Spaß beim Zusammenbauen hat. Selbstverständlich ist auch bei den Japanern von außen nicht einsehbar, welche Figur im Inneren des Eis lagert.

Das große Problem bei den Figuren ist, dass sie sich offensichtlich recht gut zum Nachahmen eignen, soll heißen, es sind eine ganze Menge Plagiate im Umlauf. Auf eBay lassen sich recht schnell viel zu viele davon finden. Wenn man eine Zeitlang sammelt und hier und da ein wenig Erfahrung gesammelt hat, kann man anhand von ein paar Punkten sehr einfach eine Fälschung von einem Original unterscheiden, erst recht, wenn man sie in den Händen hält.
Diese Erfahrung hatte ich ganz augenscheinlich vor einiger Zeit noch nicht, wie sich bei der Durchsicht meiner Furuta-Figuren herausstellte. Ich musste mit wachsender Enttäuschung und Verärgerung feststellen, dass über die Hälfte meiner bis dato angesammelten Figuren (39 von insgesamt 69 Figuren) keine Originale waren. Nachdem ich die Fälschungen aussortiert hatte, beschloss ich auch größtenteils keinen Ersatz zu beschaffen, da ich die ersten drei Serien komplett verloren hatte.
Gesammelte Werke
Nachdem der erste Ärger verflogen war, begann ich zu überlegen, was ich mit dem Haufen an Imitaten machen sollte. Der niederträchtige Teil in mir ließ kurz die Idee aufkommen, die Teile auf eBay zu verkaufen und so zu tun, als hätte ich keine Ahnung, dass es sich um Plagiate handeln könnte. Meine Ehre als Sammler überwog aber im selben Augenblick, da ich niemand anderem diese traurige Erkenntnis zumuten möchte. Damit blieb mir nur eine Option: Entsorgung.

Allerdings wollte ich die Figürchen auch nicht einfach nur in die gelbe Tonne werfen (was einzeln vielleicht auch noch minimal spaßig gewesen wäre), sondern sicherstellen, dass sie unbrauchbar sind. Also musste ich sie vorher mindestens beschädigen, wenn nicht gar zerstören.
Als ich meinen Hammer aus dem Wandschrank holte kam mir die Idee, das Ganze filmisch festzuhalten, um mir per Videobearbeitung einen Spaß daraus zu machen. Im Keller angekommen reifte die Idee ob der schieren Zahl der Figuren schließlich noch etwas weiter und ich begann, kleine Szenen aufzustellen. Im Folgenden ein Beispiel vom Beginn dieses Prozesses:
Luigi steht zum Anstoß bereit
Er schießt, und - Tor!, äh Tote!









Als der Anfang gemacht war, kamen mir immer mehr Ideen in den Sinn und ich begann, eine kleine Geschichte zu spielen.
Schon wieder wurde Prinzessin Peach entführt, schon wieder musste Mario auf und sie retten. Dieses Mal hatte er aber genug und wurde richtig sauer. Mordend kämpft er sich durch das Pilzkönigreich bis zu Bowsers Schloss und dessen Herrn vor und siegt am Ende auch über diesen.
Mehr Details möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, sondern stattdessen auf das entstandende Video verweisen, indem man sich diese Reise in Gänze zu Gemüte führen kann. Für eventuelle Schäden an Gehirnzellen wird nicht gehaftet!


P.S.: Noch ein brandheißer (ha!) Tipp von mir zum Schluss: Wenn man auf die Idee kommt, Dinge in seinem Keller anzuzünden, sollte man VORHER das Fenster öffnen.

Samstag, 4. Februar 2017

Mit nur minimaler Verspätung

Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich so viel Zeit habe verstreichen lassen. Wenn ich aber auf das Veröffentlichungsdatum schaue, steht es dort schwarz auf weiß: 12. November 2014. Das ist der Tag, an dem das "erste" Video veröffentlicht wurde, das eigentlich gar nicht das erste ist. Sogar noch früher, am 21. September 2014, hatte ich ein anderes Video hochgeladen. Das dritte - also eigentlich das erste, um die Verwirrung komplett zu machen - Video sollte dann dieses "Vorvideo" erklären.
Zur Aufklärung: Das "Vorvideo" ist lediglich der "Mysterious Sound", also ein mysteriöses Geräusch, welches kurz zu hören ist (hier zu sehen, bzw. zu hören). Und das erste Video, das nicht das erste, sondern das "nullte" ist, lautet auf den Namen "Einmal durchs Memorabileum - #000 - Memo... was?!" und soll als Einführung dienen für eine bisher nicht existente Reihe an Videos, die sich mit meiner Sammelleidenschaft befassen.
Weit über zwei Jahre sind seitdem vergangen, und das, obwohl ich versprach, das mysteriöse Geräusch bald aufzuklären. In diesem Jahr nun ist es dann doch endlich so weit: Das offiziell erste Video der Reihe erscheint! Hier kann man sich das gute Stück dann besehen. Ich muss sagen, dass es im Nachhinein doch eine ganze Menge Arbeit war, ich wieder einmal hier und da ein paar Lerneffekte feststellen konnte und Ideen habe, was ich beim nächsten Mal besser machen kann (Stichwort: Beleuchtung, fällt beim ersten Set negativ auf).
Trotzdem hatte ich eine ganze Menge Spaß mit den kleinen Plastikklötzchen, aus denen ich nach und nach die Guardians of the Galaxy zusammengebaut habe. Die fertigen Figuren und Modelle sehen klasse aus und machen ordentlich was her. Fast schade, dass ich schon fertig bin, aber das waren ja nicht die letzten Teile aus meiner Sammlung, die eines Zusammenbaus bedürfen...
Guardians United

Dienstag, 24. Januar 2017

Neuer, alter Glanz

Vor ein paar Jahren habe ich die Steuerungseinheit für die Beleuchtung im Memorabileum getauscht. Das erste Modul besaß zu wenig Speicherplatz um ein Programm abzulegen, mit welchem alle Ein- und Ausgänge des Hauptmoduls sowie der nötigen Erweiterung einzeln angesteuert werden konnten.
Ich hatte mir damals ein neues Hauptmodul besorgt, das auch über eine ganze Reihe Ein- und Ausgänge verfügt, um den Großteil der bestehenden Leuchten ansteuern zu können. Leider reicht dies aber nicht für alle derzeit angeschlossenen LED-Leisten, sodass der rechte Teil meiner Regale zuletzt stets im Dunkeln lag.
Nun habe ich vor kurzem ein passendes Erweiterungsmodul für einen vergleichsweise recht günstigen Preis bei eBay gefunden. Interessanterweise konnte man auch noch Preisvorschläge abgeben. In einem Anflug von Dreistigkeit gab ich ein Angebot ab, das deutlich unter dem genannten Preis lag und dachte mir nicht, dass darauf eine Antwort käme. Nicht nur kam eine Antwort, sie bestand auch noch aus der Annahme meines Angebots! Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Zwar war das eine etwas ungeplante Investition, dennoch bin ich ziemlich glücklich über das Schnäppchen; noch dazu, weil das Gerät noch originalverpackt war.
Mittlerweile ist das Modul auch bei mir eingetroffen, verbaut und die Steuerungssoftware aktualisiert, sodass wieder alle Leuchten geschaltet werden können. Somit kann der Teil des Memorabileums wieder im neuen, alten Glanz erstrahlen.
Es werde (wieder) Licht!

Donnerstag, 10. März 2016

Alpträume vorprogrammiert

Heute kam ein Paket aus Japan, das einen durchaus als grausig zu bezeichnenden Inhalt trug, bei mir an. Ausnahmsweise musste ich dafür auch mal nicht selbst zum Zollamt fahren, sondern konnte die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) direkt beim DHL Express-Zusteller bezahlen. Angenehme Sache.

In dem Paket befand sich der ultimative Terror, und das gleich in doppelter Form:
Zum Glück ist noch Plastik zwischen mir und ihnen
Die wiederkehrende Figur aus Silent Hill 2 namens Red Pyramid Thing (alternativ bekannt als Pyramid Head) fungiert als eine Art unbesiegbarer Boss, der den Spieler gerne mal in äußerst unangenehme Situationen bringt (ähnlich wie Nemesis in Resident Evil 3: Nemesis). Das Aussehen des Charakters ist dabei an Henker aus der Vergangenheit (innerhalb der Spielwelt) angelehnt.
Letztlich stellt sich am Ende des Spiels heraus, dass Pyramid Head eine Projektion der Schuldgefühle des Hauptcharakters darstellt, um sich selbst für seine Sünden zu bestrafen. Nach einem finalen Kampf gegen gleich zwei Inkarnationen von Pyramid Head spießen diese sich in einer verstörenden Sequenz mit ihren eigenen Speeren auf. Danach kann der Spieler den Raum, in dem der Kampf stattfand, verlassen.
Ich traue der Ruhe trotzdem nicht
Um diese markante Stelle des Spiels nachstellen zu können, habe ich mir auch extra zwei der Figuren bestellt. Wenn es jetzt noch eine Figur von James Sunderland gäbe...

Ich habe dieses Mal einen (für mich) neuen Händler ausprobiert und bin direkt begeistert. AmiAmi ist ein Online-Shop, der ein riesiges Sortiment an Figuren, Statuen und weiterem Merchandise zu Anime, Mangas, Videospielen bereithält und darüber hinaus auch noch Musik und Filme (und wahrscheinlich noch mehr) anbietet. Von der Bestellung bis zur Lieferung (das Paket sollte eigentlich gestern schon zugestellt werden) verging nicht einmal eine ganze Woche und das inklusive Verschiffung aus Japan und Durchlauf beim Zoll in Frankfurt. Ganz großes Lob und eine klare Empfehlung!

Sonntag, 16. November 2014

Entgegen der allgemeinen Ansicht...

... ich wäre viel zu ernst in meinem Video zur Vorstellung des Memorabileums, waren die Dreharbeiten oft alles andere als ernst. Mir liegt jetzt schon viel zu viel Outtake-Material vor - was selbstverständlich auch in entsprechender Form veröffentlicht wird, sobald ich ein, zwei weitere Videos fertiggestellt habe. Da sind schon ein paar echte Perlen bei, so viel ist sicher...

Mittwoch, 12. November 2014

Einmal durchs Memorabileum

So lautet der Titel einer Videoreihe, die ich schon länger plane und angehen möchte. Nun ist endlich das erste beziehungsweise das "nullte" Video fertig und online. Das Ergebnis darf sich HIER angeschaut werden.
Warum "nulltes" Video? Im allerersten Beitrag erzähle ich kurz ein, zwei Hintergründe und mache einen Schnelldurchgang durchs Memorabileum. Es geht also noch nicht um einen speziellen Bereich oder einzelne Objekte aus meiner Sammlung.
Ich hoffe, mit dem Video einen kleinen Vorgeschmack geben zu können und dass die eventuellen, technischen Unzulänglichkeiten nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Für konstruktive Kritik bin ich aber in jedem Fall dankbar.
Insofern wünsche ich viel Spaß beim Anschauen!

Dienstag, 16. September 2014

Das wird schön!

Nachdem mein Mitbewohner mich ja vor kurzem einigermaßen spontan verlassen hatte, stand das Zimmer wieder frei (meine Fresse, wie das hallt... hallt... hallt...). Ein Kommilitone wollte es auch gleich wieder beziehen, was dann aber doch nicht klappte. Glück im Unglück, so konnte ich dort entspannt meine Päckchen befüllen, die sich aus meinen eBay-Verkäufen ergeben.
Gleichzeitig gab mir das auch einen Anlass zum Nachdenken. Das wiederum führte mich zum Alkohol, bis schließlich... halt, nein. Diese Geschichte ging ausnahmsweise anders.
Also, nachdenken. Ich überlegte mir, ob ich überhaupt einen Mitbewohner brauche, um über die Runden zu kommen. Klar, sehr viel einfacher und mit weniger Aufwand kommt das Geld kaum aufs Konto. Andererseits habe ich festgestellt, nachdem ich mehr oder weniger wieder die Möglichkeit hatte, das Zimmer seinem eigentlichen Zweck zuzuführen - nämlich als mein Memorabileum - dass ich mich kaum davon abhalten konnte, die Schränke einfach wieder zurückzutragen.
Das führte mich dann zu einer simplen Google-Suche, die bei einem interessant klingenden Eintrag der Jobbörse der Arbeitsagentur endete. Dort ging es um ein Nebenjobangebot, welches gerade für tagsüber mit Vorlesungen beschäftigte Studenten sehr interessant ist, weil die Arbeitszeit hauptsächlich in den Abendstunden liegt (an dieser Stelle keinen flachen Witze über Abendstunden, liegen und... na ja). Einziger Haken an der Sache: Der dafür angesetzte Infoabend lag auf einen Montagabend, und zwar den ersten Montag im neuen Semester. Hieß für mich eigentlich, die Programmieren 2-Vorlesung findet statt (sehr angenehm von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr gelegen, ganz super) und ich kann das Angebot vergessen. Wie der "Zufall" - und da glaube ich ja generell nicht so recht dran - es dann aber wollte, beginnt diese Vorlesung erst eine Woche später, also am 22.09. Also habe ich mich flugs für den Infoabend angemeldet und den dann auch besucht.
Die Informationsrunde wurde von der On Stage & Sports Service GmbH veranstaltet, ein Personaldienstleister für Events, Messen und zum Beispiel auch Theater. Das Ganze fand in der Neuen Flora statt (da war ich vorher noch nie drin) und war tatsächlich sehr interessant. All die Aufgaben und Positionen im sogenannten "Vorderhaus" (also im Grunde alles, was nicht auf, unter, über oder hinter der Bühne passiert) wurden kurz vorgestellt und ein paar Kernkompetenzen dazu erläutert. Klang alles recht spannend und auch machbar. Am Ende konnte man sich dann für eine Schulung eintragen, bei der es dann um eine genauere Vorstellung des Jobs und der damit verbundenen Aufgaben gehen wird. Am nächsten Tag schon sollte man die Einladung (oder Absage) zu der entsprechenden Schulung bekommen.
Ich habe meine Antwort auch schon bekommen, so bin ich denn demnächst wieder in der Neuen Flora zur Schulung. Wenn ich mich dabei nicht gänzlich blöd anstelle, soll es in derselben Woche schon zur Vertragsunterzeichnung kommen, was wiederum bedeutet, dass ich ab Oktober dann wohl ab und an in der Flora zu sehen sein werde.
Zwei mehr oder minder interessante Details noch: Die Anzüge sind in aubergine gehalten. Genau meine Farbe. Aber im (halb) Dunkeln sieht das einfach nur dunkel aus. Der zweite Punkt ist auch gleichzeitig der einzige Wermutstropfen, denn laut der "Grooming Standards" der Stage Entertainment (also dem Theaterveranstalter) muss der Bart ab. Nicht ganz prickelnd, aber zum einen wächst das ja auch wieder und zum anderen ist das ja auch zeitlich begrenzt, insofern werde ich wohl damit leben können (und müssen, wenn ich den Job machen will).

Aber das Wichtigste zum Schluss: Ja, ich räume das Memorabileum wieder ein. Deswegen rollten (und rollen) mir auch ein paar Freudentränen über die Wange und tropfen fast ins Bier. Ich freue mich. So richtig.

Samstag, 5. Oktober 2013

Year of change

Als das letzte Jahr endete, behauptete ich (wahrscheinlich nur zu mir selbst), dass sich im nächsten Jahr einiges ändern würde. Da ich allerdings schon seit geraumer Zeit immer wieder den Wunsch nach Veränderung verspürte (und dies auch ab und an kund tat), nahm ich es selbst kaum wirklich ernst. Und nun, ein Dreivierteljahr später, hat sich dann doch eine ganze Menge getan. Zeit, auch hier mal wieder ein Lebenszeichen zu hinterlassen.

Mit meiner Jobsituation hatte ich ja schon länger mehr oder minder gehadert. Spätestens seit dem fast vierteljährlichen Aufenthalt in Hachinohe, Japan (ich berichtete ausführlich im Zeitraum von September bis November 2011) war mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollen würde. Doch bisher war es mir nicht gelungen, mein Phlegma zu durchbrechen und den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu tun. Kurz vor Sommerbeginn (der leider auch schon wieder rum ist...) fing ich dann aber tatsächlich an, ernsthafte Überlegungen anzustellen. Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht doch noch ein Studium beginnen sollte. Die grobe Richtung im Bereich der Informatik stand für mich schnell fest, doch der genaue Studiengang wollte noch gefunden werden. Nach kurzer Zeit konnte ich die Auswahl durch Einschränkung auf den Medienbereich zumindest etwas verfeinern. Daraufhin schaute ich mir die infrage kommenden Lernorte an und konnte Wedel ob der unverschämt hohen Semestergebühren (knapp 1.400 Euro) gleich ausschließen. Damit blieben noch die Universität Hamburg und die HAW Hamburg. Über die Stadtgrenzen hinweg habe ich mich gar nicht erst informiert, da ich definitiv hier bleiben wollte und auch keine große Lust auf lange Pendelstrecken habe. Aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und der Tatsache, dass mein nunmehr gewählter Studiengang "Media Systems" nur an der HAW unterrichtet wird, fiel die Wahl dann eben auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Mittlerweile hatte es bei meinem Arbeitgeber auch sehr unschöne Entwicklungen gegeben, die schlussendlich in einer großen Zahl von Entlassungen mündeten. Davon war ich selbst zwar nicht direkt betroffen, doch machte die negative Grundstimmung auch mir zu schaffen und bestärkte mich damit in meinem Vorhaben. Nachdem ich meine Bewerbung für die HAW dann abgeschickt hatte (und das gerade noch fristgerecht), fieberte ich der Antwort entgegen. Zur großen Freude kam die Antwort dann auch noch gerade rechtzeitig, bevor wir zur diesjährigen Reise nach Wacken antraten und fiel zu meiner großen Erleichterung positiv aus. Damit war mein Plan schon fast umgesetzt, es fehlte lediglich noch die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses. Mein Chef zeigte sich wenig überrascht, auch ihm war die Situation natürlich bewusst und ihm waren wohl auch schon Gerüchte zu Ohren gekommen. Er bedauerte zwar den Verlust in der Abteilung (was ich als großes Kompliment betrachte), beglückwünschte mich aber zu meiner Entscheidung.
Nachdem formell dann alles geklärt war, konnte also ein neuer (Lebens-) Abschnitt beginnen. Oder zumindest fast. Denn die Finanzierung des Vorhabens wollte selbstverständlich auch geklärt sein. Dazu bedurfte es weiterer Einschnitte. Der offensichtlichste kam von ganz alleine, schließlich bekomme ich ohne Arbeitsplatz auch kein Gehalt mehr. Also musste ich mich auch darüber informieren und stellte schließlich alle geforderten Dokumente für Anträge bei unter anderem dem BAföG-Amt zusammen. Wie sich herausstellen sollte, war der größte Teil der Arbeit vollkommen umsonst (und bei dem Gedanken daran stellen sich wieder wundervolle Folterphantasien ein...), da das BAföG-Amt mir - salopp formuliert - vorwirft, ich hätte ja auch mal eher studieren gehen können. Ich überlege noch, auf den Brief zu antworten, allerdings wäre das dann noch ein weiteres Mal verschwendete Zeit und bisher hatte ich keine Muße dazu. Nun ja, glücklicherweise ist das BAföG-Amt nicht die einzige - wenngleich auch günstigste - Geldquelle und so muss ich mein Studium nicht direkt wieder beenden.
Ein weiterer, großer Einschnitt betraf mein Auto. Im Studium hätte ich mir das nicht mehr leisten können und so sah ich mich schweren Herzens gezwungen, mich davon zu trennen. So habe ich es dann mal richtig ordentlich geputzt, vom Aussaugen des Innenraums über Staub wischen der Armaturen bis zu einer Komplettwäsche, damit der Wagen so richtig gut aussah. In diesem Zustand machte ich dann einige Bilder, schrieb ein paar Zeilen beschreibenden Text und fertigte so eine Verkaufsanzeige bei einem Onlineportal an. Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Händler sich meldeten, deren Angebote sich natürlich als entsprechend niedrig herausstellten. Dann meldete sich jedoch ein Privatmann, der ehrliches Interesse an dem Auto bekundete und am Telephon schon begeistert schien. Nur ein paar Tage später kam er dann vorbei, um sich das gute Stück zu besehen. Nach einer kurzen Besichtigung und ein paar Metern um den Block wollte er den Wagen am liebsten gleich mitnehmen. Sein Preis lag immer noch über meiner Mindestgrenze und das gesammelte Zubehör nahm er mir auch noch ab - alles in allem ein guter Deal also. Trotz des Wehmuts war ich doch froh, meinen Wagen so zügig verkauft zu bekommen und so eine Sorge weniger tragen zu müssen. Und dennoch ist es immer noch ein klein wenig ungewohnt, an meinem ehemaligen, jetzt leeren Parkplatz vorbeizugehen. Von der Tatsache, dass meine Mobilität dadurch eingeschränkt wurde, mal ganz abgesehen.
So habe ich jetzt keinen Job mehr, kein Auto... aber hey, immerhin habe ich noch meine Wohnung! Und auch in der hat sich endlich wieder was getan im Laufe des Jahres. Anlässlich eines mehr oder weniger spontanen Besuches bei Möbel Höffner im Frühjahr mit guten Freunden hatte ich ein neues Sofa für mein Wohnzimmer aufgetan. Nach meinem Montageeinsatz in Spanien, von dem ich gegen Ende Mai zurück war, wurde das dann geliefert und der Vorgänger wanderte nach Itzehoe als Inventar für den Zockerkeller bei Markus. Macht sich dort übrigens sehr gut und ist zum gemeinsamen Zocken auch nach wie vor geeignet. Zuerst stand mein dann neues Sofa etwas enger mit dem Hocker zusammen und bot keinen Platz für einen Wohnzimmertisch, weswegen der alte auch zu Bonsch gewandert war. Irgendwann nervte mich diese Tatsache allerdings ganz gewaltig und ich musste wieder ein wenig umbauen. Trotz Schiebens passt weiterhin alles ins Wohnzimmer und selbst die Balkontür geht noch auf. Da konnte ich mir dann auch einen passenden Tisch von unseren schwedischen Möbellieferanten besorgen, der ganz ausgezeichnet in die vergrößerte Lücke passt. So sieht's dann auch richtig schön nach Wohnzimmer aus.
Und auch im Memorabileum hat sich dieses Jahr schon einiges weiterentwickelt. Bei facebook habe ich ja schon den einen oder anderen Zwischenschritt veröffentlicht, um das zu belegen. In näherer Zukunft soll es dann mit den Vitrinen auch weitergehen, sodass ich zum einen der Katalogisierung meines Bestandes näherkomme, zum anderen dann auch mal einer offiziellen Teileröffnung. Man darf gespannt bleiben und ich werde berichten, sowie es Neuigkeiten gibt.
Zu den letzten Neuerungen gehört dann auch noch ein weiterer Computer in meinem Haushalt. Trotz meiner bisherigen Weigerung beziehungsweise des bisher nicht benötigten Mehrwertes ist durch das Studium ein zumindest genügender Bedarf nach einem tragbaren System erwachsen. So nenne ich dann seit ein paar Tagen ein Laptop mein Eigen, den ich auch gleich als meinen neuen Hauptarbeitsplatz eingerichtet habe. So kann ich entspannt auf dem Sofa sitzen und beispielsweise mein Blog aktualisieren (so wie in diesem Fall), ohne Probleme mit zu kleiner Schrift auf zu großer Entfernung zu bekommen (oder irgendwann mit lächerlichen Vergrößerungsstufen). Darüberhinaus habe ich gleich einen Schritt weiter gedacht und die praktische Funktion der Fernsteuerung für mich entdeckt. So brauche ich für meinen "großen" Rechner nicht mehr den Fernseher als Bildschirm anschalten, sondern steuere ihn einfach über das Laptop. Spart Strom und endlich muss ich nicht mehr aufstehen, um einen Song zu suchen! Wunderbar, diese moderne Technik!

Ich werde noch sehen, inwieweit ich mein Blog dann in Zukunft mal wieder regelmäßiger nicht nur besuche sondern auch um Posts erweitere. Bisher glänzt dieses Jahr nicht gerade mit der schieren Anzahl von Posts, auch wenn die Textmenge dafür nicht gerade gering ist. Wir werden sehen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

A Marker for Valentine's Day

Heute konnte ich wieder mal ein nettes Paket vom Zoll abholen. Darin verpackt war die Dev Team Edition zu Dead Space 3, die man sogar separat zum Spiel erwerben konnte, in meinem Fall auch so geschehen.
In der Box finden sich verschiedene Merchandise-Artikel, unter anderem Standardsachen wie Poster (sogar in einer separaten Rolle verpackt), Postkarten und ein kleines Artbook, dazu schon etwas individueller ein Notizbuch eines der Charaktere aus dem Spiel, ein sehr chic gestaltetes Data Pad, angelehnt an das gleiche Objekt im Spiel mit Skizzen zu Charakteren und Necromorphs, eine Trinkflasche, die dem Medi Pack aus dem Spiel nachempfunden ist - und dann ist da noch das absolute Highlight der Kiste - ein Marker.
Sehr schönes Teil, sieht schön bösartig aus. Fehlt eigentlich nur noch ein Soundchip, der ein ständiges, kaum wahrnehmbares Summen von sich gibt. Hmm, da lässt sich doch was machen...
Insgesamt eine echt coole Box mit anständigem Inhalt. Die Blechkiste selbst ist auch ansprechend gestaltet und mit einem Label mit der Limitierungsnummer versehen (meine trägt die Nummer 1397).

Passend dazu kamen letzte Woche meine neue Zipperjacke mit Logo der Concordance Extraction Corporation vorne und der USG Ishimura hinten (nicht im Bild) und das Dead Space Artbook in der Clamshell Edition aus dem Zoll frei. Das Artbook ist sehr wertig verarbeitet und ein ganz schöner Brocken.
Die gesamte Serie wird beleuchtet und es werden verschiedene Artworks, Konzeptzeichnungen et cetera vorgestellt. Schöne Ergänzung.

Habe ich da gerade ein Flüstern gehört? Das klang so, als wenn jemand "Isaac" gesagt hätte... Außerdem ist da doch ganz leise Gesang im Hintergrund, oder nicht? Singt da etwa jemand Twinkle, twinkle, little star? Oh Gott...

Freitag, 12. Oktober 2012

Mitbringsel

Wo ich schon mal wieder im Land des Spielens bin, liegt es natürlich nicht fern, mich ein wenig über Neuheiten bezüglich einiger favorisierter Dinge zu informieren und, so es meiner Sammlung zuträglich ist, zu investieren. Wie es der Zufall will findet sich auch das eine oder andere, das durchaus mein Interesse weckt.
Von Kleinigkeiten wie den immer wieder unglaublich detailreichen und fast schon puzzleartig zusammenzusetzenden Gashapon-Figuren brauche ich kaum sprechen, da nehme ich immer mal hier und da ein Exemplar einer vielversprechenden Serie mit. Bisher landete so ein Skelett eines Stegosaurus in meinem Besitz und eine statuenhafte Figur, deren Name beziehungsweise Geschichte ich noch ergründen muss. Könnte einen berühmten japanischen Krieger oder eine Art Gottheit darstellen. Die beiden Figuren sind extrem filigran gearbeitet und mit kleinsten Details versehen, dass zum Beispiel LEGO dagegen richtig rudimentär aussieht.
Richtig begeistert war ich, als im Supermarkt die Choco Eggs von Furuta entdeckte. Die stellen sich in etwa wie Überraschungseier dar, außen eine Schokoladenhülle und innen ein Plastikei mit Figürchen zum Zusammenstecken befüllt. Die Schokolade der Ferrero-Eier ist zwar um Längen besser, aber darum geht es ja gar nicht in der Hauptsache. Wie so oft sind es die inneren Werte, die zählen! Furuta veröffentlichte schon eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Figurenserien, von Flugzeugen über Autos bis hin zu Disney-Charakteren - und Figuren aus dem Super Mario-Universum. Bisher wurden drei Reihen veröffentlicht, die verschiedene Figuren aus den Spielen beinhalteten, dann gab es noch, parallel zur dritten Serie, eine Art "Best of" aus den ersten beiden Serien. Deren einziger Unterschied war die geheime Figur, die eine Teilneuerung brachte, nämlich einen Feuerball an der Feuer Mario-Figur; alle anderen Figuren waren eben schon vorher in Serie eins und zwei erschienen (daher ist diese Serie für mich auch uninteressant). Mit der fünften Serie nahm sich die Figurenauswahl etwas spezieller aus, New Super Mario Bros. Wii war ab sofort das Thema. Sehr zu meiner persönlichen Freude finden sich unter diesen Figuren auch die Koopalinge, also Bowsers Kinder, die erstmalig in Super Mario Bros. 3 aufgetaucht sind. Da nicht gleich alle Koopalinge in der fünften Serie veröffentlicht wurden, blieb die Befürchtung, bei einer plötzlichen Einstellung der Reihe nicht alle Kinder zusammenbekommen zu können. Mit Erscheinen der aktuell siebten Serie kam dann auch die erleichternde Neuigkeit, dass die letzten noch fehlenden Koopalinge erscheinen werden. Dass diese Serie aktuell noch verkauft wird, entdeckte ich wie eingangs erwähnt im Ito Yokado um die Ecke. Die Choco Eggs hier im Laden kaufen zu können ist trotz des Wahrscheinlichkeitsfaktors immer noch günstiger, als sich später die Figuren im Internet zu kaufen, allzumal Fälschungen leider auch in diesem Fall an der Tagesordnung sind. So wächst denn meine Sammlung ganz langsam (aktuell habe ich schon fünf von zwölf verschiedenen Figuren plus eine Farbvariante). Sowie ich die Serie komplettiert habe, werde ich auch ein Siegerphoto machen.
Bleiben wir doch beim Thema Mario: Deutlich zu erkennen auf dem Photo sind die Neuzugänge der Gegner des Superklempners. Nachdem ich im letzten Jahr schon sämtliche mir bis dato bekannten Plüschfiguren mitgebracht hatte, entdeckte ich nun wieder neue. Der gute, alte Shy Guy und der Chain Chomp mussten auf jeden Fall sein, genau wie meine neue Zimmerpflanze, die Piranha Plant in der Röhre. Großartiges Teil, das ich erst beim zweiten Stöbern in einer aufrecht stehenden Version fand. Bei einem anderen Shop war der Draht, der sich im Inneren des Stengels befindet, schon so arg verbogen, dass die Pflanze nur noch über den Rand der Röhre hing, so als hätte Mario sie gerade plattgemacht.
Weiter im Hintergrund findet sich eine Leuchtbase, die ich mit verschiedenen Figuren testen werde, um zu sehen, womit sie besonders gut funktioniert. Eventuell muss ich dann noch ein paar mehr davon haben, zusammenstecken kann man sie auf jeden Fall.
Zu guter Letzt habe ich mir auch endlich mal für meine Neon Genesis Evangelion-Teilsammlung eine passende Makinami Mari Illustrious-Figur erstanden. Die Figur sieht sehr gut aus und kommt mit ordentlich Zubehör daher. Außerdem verfügt sie über eine ganze Menge Artikulationspunkte und lässt sich mit dem beiliegenden Ständer beinahe in jede erdenkliche Position bringen.
Ich sehe schon meine Tasche platzen beziehungsweise mich Klamotten aussortieren, die dann leider als Austausch hier bleiben müssen...

Freitag, 5. Oktober 2012

Für ein paar Euro mehr...

Eigentlich hatte ich ja schon am 24. September zum nächsten Montageeinsatz fliegen sollen, aber das verschob sich dann aus zwei Gründen um eine weitere Woche nach hinten. Zum einen ist der indische Kunde, zu dem es gehen sollte, noch lange nicht so weit, dass wir unsere Maschine aufstellen können und zum anderen fliege ich dann doch nicht nach Indien, sondern nach Japan. Es hätte schlimmer kommen können...
Die zusätzliche Zeit habe ich auch gleich sinnvoll investiert und endlich mal meine Magic the Gathering-Kartensammlung ins Tanzende Einhorn getragen. Montags wird dort immer gespielt, getauscht und gefachsimpelt, also wählte ich diesen Tag an diesem Ort als meine erste Anlaufstelle, um meine Karten abzustoßen. Wie sich herausstellen sollte, war diese Idee mal wieder eine meiner besseren.
Nachdem ich zaghaft andeutete, eine kleine Sammlung in meinem mitgebrachten Karton zu haben und diese verkaufen zu wollen, kam einer nach dem anderen dazu und stöberte durch die Reihen von Pappkärtchen. Manch einer zeigte sich rege interessiert und so wechselten bald die ersten paar Karten den Besitzer und ich verzeichnete erste Einnahmen. Bei einer leckeren Flasche Kirschmet sah ich dann besonders einem Sammler mit wachsender Begeisterung beim Aufhäufen eines kleinen Stapels zu. Als er dann fertig war und einen anderen Spieler wegen einiger Kartenwertigkeiten konsultiert hatte, machte er mir ein unschlagbares Angebot für den kleinen Zellulosehaufen, das ich schlichtweg nicht ablehnen konnte. Dermaßen bereichert und glückselig ließ ich mich zu einer Partie mit zwei anderen Spielern überreden, da mein Kirschmet auch noch nicht leer war und ich mir ein Deck von einem der beiden leihen konnte. Lief besser als erwartet und ich schied erst als zweiter aus der Partie aus, immerhin. Hat auch Spaß gemacht, aber ich weiß definitiv, dass ich nicht wieder anfangen werde zu spielen, allzumal ich ja gerade schon eine ordentliche Anzahl Karten verkauft hatte.
Als ich dann loswollte, kam noch ein anderer Sammler an den Tisch, der sich ebenfalls interessiert zeigte, aber nicht mehr die Zeit hatte, sich die Karten anzusehen. Wir verabredeten uns kurzerhand für Mittwoch am selben Ort, um ihm die Chance zu geben, durch die Karten zu stöbern. Glücklicherweise sortierte ich die Karten vorher noch einmal neu, denn am Montag war schon einiges durcheinandergekommen. Letzten Endes war die Ausbeute zwar nicht mehr ganz so ergiebig wie am Montag, allerdings nahm der gute Mann dann auch gleich alle Karten mit. Jürgen, seines Zeichens Besitzer des Einhorns, hatte sich vorher auch noch ein paar Karten aussortiert. Meinen so eingefahrenen Gesamtgewinn reinvestierte ich gleich in eine gute Anlage mit 6%... Alkohol. Ich erstand nämlich einen ganzen Karton des leckeren Kirschmets, was ob der Absatzmenge auch noch rabattiert wurde. Außerdem versah Jürgen die Flaschen noch mit schönen Labels vom Tanzenden Einhorn, was sich sehr schick macht. Da lasse ich mir doch gerne mal in die Karten schauen!

Montag, 3. September 2012

Kleiner Umbau

Mich überkam vor kurzem mal wieder die Lust auf ein klein wenig Veränderung meiner Räumlichkeiten. Dies wurde hauptsächlich davon beeinflusst, dass sich der Platz in meinem Film-Regal langsam, aber sicher, dem Ende näherte. Also machte ich mir Gedanken zur Verbesserung der Platzsituation und fand schließlich eine Lösung, die mir zum einen gefällt und zum anderen auch tatsächlich mehr Raum für zukünftige Akquisitionen lässt.

Dazu stellte ich das Sideboard auf die gegenüberliegende Seite, sodass es sich jetzt vor dem Balkonfenster befindet. Für diese Umstellung benötigte ich dann tatsächlich noch etwas mehr, nämlich ein Verlängerungskabel mit Dreifachsteckdose, um die Lampen alle versorgen zu können. Im Gegenzug konnte ich das Kabel der Wandleuchte wieder einkürzen, nachdem ich es ursprünglich verlängert hatte. Das Schlagzeug musste, ebenso wie das dreieckige Schubladenregal, weichen. Während das Regal ganz überraschend im Flur einen neuen Platz fand, steht das Schlagzeug derzeit im Schlafzimmer etwas verloren. Aber da finde ich auch noch eine Lösung für.

Den gewonnen Platz nutzte ich für eine Verbreiterung meiner existierenden Regalwand von vorher 1,20 m auf nun 1,60m. Aus einem schmalen und einem breiten Billy-Regal wurden somit zwei breite Billy-Regale. Aktuell könnten die beiden Regale sogar meine komplette Filmsammlung tragen, allerdings habe ich in weiser Voraussicht gleich eine Lücke zu den Serienboxen gelassen, um zukunftssicher zu bleiben. Eins der Poster an der Wand neben den Regalen musste dafür weichen, drei weitere leicht versetzt werden. Glücklicherweise war das Kabel des rechten Lautsprechers lang genug, sodass ich es nicht erneuern musste, das sparte gut (nervige) Arbeit. Die Freifläche befüllte ich mit dem roten Sitzsack, der vorher vorm CD-Regal stand und er macht sich gar nicht mal so schlecht an der Stelle.

Sonntag, 20. Mai 2012

Epic statue is epic!

Mal wieder was für die Freunde eines großen, japanischen Spieleherstellers.
Nachdem diese Statue in dieser exklusiven Edition angekündigt worden war, zögerte ich lange, sie mir zu bestellen. Das Bronze-Finish verleiht dem Stück zwar einen sehr edlen Hauch, die fehlenden Gesichtsdetails von Link aber störten mich doch. Schlussendlich wurde aber, da ich mit meiner Meinung scheinbar nicht alleine da stand, ein zweiter Austauschkopf versprochen, der zumindest über detailliertere Augen verfügen würde.
Nun ist das gute Stück bei mir eingetroffen und ich bin begeistert! Was für ein tolles Teil! Die Pose ist klasse gewählt und die Statue wirkt genau so heldenhaft, wie sie es soll. Mit dem zweiten Kopf gefällt sie mir auch endgültig besser als die "normale" Version, die in der regulären Farbgebung erschienen ist.
Übrigens ist dies Nummer 403 von 500 weltweit erschienenen Statuen, passt also auch noch.

Da ich mich nicht ganz für das Skull Kid begeistern konnte, das vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, ich aber schon gerne eine Zelda-Statue mein Eigen nennen wollte, kam mir Link auf Epona genau recht. Im Gegensatz zu ebenfalls schon vor längerer Zeit veröffentlichten Statuen von Link in drei verschiedenen Tuniken (in grün, rot und blau... warte mal, das erinnert mich doch an was?!), die mir einfach nicht genug gefielen oder dem Fierce Deity Link, der zu wenig nach dem klassischen Link aussieht, sowie Midna auf Wolf Link, der im ersten Ansatz eben nicht als Link erkennbar ist, gefiel mir diese Statue von Anfang an. Lediglich die eingangs erwähnten fehlenden Details in Links Gesicht waren ein Verzögerungsfaktor. Ganz großartiges Stück, das garantiert einen Ehrenplatz erhalten wird.

Donnerstag, 12. April 2012

Ausverkauf

Heute Abend geht es wieder los: Nachdem ich in den letzten Monaten immer mal wieder in verschiedenen Bereichen so einiges aussortiert habe, starten die entsprechenden Auktionen bei eBay heute Abend ab 20:00 Uhr. Wer mag, darf natürlich gerne einen Blick auf meine angebotenen Artikel werfen.
Insgesamt sind es tatsächlich 106 Auktionen geworden, die dann anlaufen und hoffentlich zum Großteil erfolgreich beendet werden. Am 22.04., ebenfalls um 20:00 Uhr laufen die Angebote aus und ich bin gespannt, wie es läuft. Darüberhinaus habe ich noch ein paar Dinge (hauptsächlich FSK 18 Spiele, Magic the Gathering-Karten und Briefmarken), die ich noch durchsehen und sortieren oder an anderer Stelle veräußern muss.

But then I began to smell my greatness

Okay, das Zitat stammt aus Mass Effect 2, aber irgendwie passt es schon ein wenig. Die Statue, die mich Dienstag erreichte, nennt sich nicht umsonst Great Ultron.
Nachdem sie mir schon einmal zugeschickt worden war, musste ich erschreckenderweise feststellen, dass beim Transport ein Bein abgebrochen war, scheinbar durch einen Mangel an Vorsicht beim Handhaben der Lieferung. Auch dieses Mal hatte sowohl der Umkarton als auch die Verpackung selbst ein Loch, das durch einen Schlag entstanden sein muss, aber die Statue selbst ist heil. Und so konnte ich sie endlich in all ihrer Großartigkeit probehalber aufstellen und natürlich auch die Beleuchtung testen, die dem Ganzen noch die Krone aufsetzt. Sehr cooles Teil und ich muss mich nochmals bei den Jungs von La Cité des Nuages bedanken, bei der ich die Statue bestellt habe und die Abholung und Umtausch problemlos organisiert haben. Toller Shop, kann ich nur empfehlen!
Nun aber endlich auch ein paar Eindrücke für meine Leser:
Der Umhang lässt sich abnehmen, aber wozu?

Die Weltherrschaft...!

Donnerstag, 15. März 2012

Broken thoughts and broken legs

Eigentlich sollte Dienstag Abend ein Kinobesuch mit Frollein W. anstehen, bei dem wir uns Devil inside anschauen wollten. Da sie gesundheitlich ein wenig angeschlagen ist, musste sie dann leider doch absagen. Um die reservierten Karten, und vor allem die nur bis Monatsende gültigen Gutscheine, allerdings nicht verfallen zu lassen, ließ ich Hannes seine Spontaneität beweisen. Und er war tatsächlich spontan, wobei es von Vorteil war, dass ich die Karten im Wandsbeker UCI hatte reservieren lassen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauchte ich zwar eine gute Stunde von mir zuhause bis zum Kino, aber wenigstens waren alle Verbindungen pünktlich. Ich bekam sogar eine Bahn früher und musste nie länger als drei Minuten auf Anschluss warten, sehr angenehm. Witzigerweise heißt die Ausstiegshaltestelle Am Stadtrand, obwohl der ja doch noch ein paar Meter weiter weg ist.
Ich wartete aufgrund der Pünktlichkeit von Bus und Bahn zwar einen Moment länger am Kino, konnte die Zeit aber nutzen, mir eine Packung Landjäger bei Kaufland gegenüber zu organisieren, um wenigstens ein Ersatz-Abendessen zu haben. War die richtige Entscheidung, so konnte ich Hannes später im Kino noch eine Wurst anbieten, was aus dem Kontext gerissen auch ein sehr schöner Satz war.
Der Film selbst ist gar nicht so schlecht. Es wurde im Stil von Blair Witch Project gedreht, also als pseudo-realer Dokumentarfilm ausgelegt. Passt auch gut zur Thematik, die ziemlich ernst angegangen wird. Es gibt keine überzogenen Splatter-Szenen oder dergleichen, auch wenn es hin und wieder gewalttätiger zugeht. Einzig das Ende kommt dann recht abrupt, ich dachte im ersten Moment, dass der Film noch weiterlaufen würde, aber es folgte nur der Abspann. Nichtsdestotrotz kein schlechter Film.
Eine kleine Anekdote aus der Bahn: Auf dem Weg zum Kino las ich eine Anzeige an einem der Fenster, die für den 2. Hamburger Magen- und Darmtag warb, der in der Schön Klinik mit einem besonderen Highlight aufwartete: Europas größtem begehbarem 20-Meter-Darmmodell! Das sollte man doch mal gesehen oder besser begangen haben...
Negatives Highlight des Tages war eine Statue, die geliefert wurde. Eigentlich eine richtig geile Sache und ein ziemlich positives Highlight an sich, war allerdings das linke Bein abgebrochen. Trotz guter (und unbeschädigter) Verpackung muss der Karton scheinbar auf dem Transportweg unsanft behandelt worden sein. Ich war ziemlich enttäuscht und ich hoffe, dass ich auf meine sofort abgeschickte Mail eine entsprechende Antwort erhalten werde. Ich werde berichten und beizeiten auch mal ein Photo von der Statue machen, wenn sie denn steht.

Montag, 12. März 2012

Spezialisierung statt Diversifikation


Nach der Action mit den Kids am Samstag ging ich den darauffolgenden Tag etwas ruhiger an. Da ich erst spät im Bett lag, bin ich natürlich auch erst spät wieder aufgestanden, obwohl ich schon gegen halb zehn kurz aufgewacht war. So bin ich dann erst nach zwölf langsam aus meinem Bett gerollt und in meinen Sonntag gestartet.
Ein kleines Frühstück und den obligatorischen Check auf neue eMails später machte ich mich standardmäßig an meinen Abwasch und kümmerte mich um ein wenig Schmutzwäsche, bevor mich ein gewisser Aufräumdrang zu weiterer Produktivität anspornte. Ich hatte ja schon eine ganze Menge Games aus meiner Sammlung gelöst, um sie zu verkaufen und darüberhinaus auch noch ein paar andere Sachen, unter anderem ältere PC-Hardware, seit geraumer Zeit in meinem Memorabileum stehen. Da sich dort mittlerweile regelrechte Berge auf meinem alten Schreibtisch türmten, wurde es langsam Zeit für ein wenig mehr Überblick. Also räumte ich einige Dinge, die nicht für den Verkauf vorgesehen waren in meinen Keller, um Platz zu schaffen und die Übersicht zu erhöhen, was schon sehr hilfreich war. Danach sammelte ich die zu verkaufenden Sachen auf zwei Tischen, die sich im Laufe der nächsten Zeit tatsächlich ziemlich stark anfüllten. Im Keller hatte ich auch noch einen Karton mit verschiedenen, aussortierten Dingen geparkt, die ich weiter aussiebte und die Übrigbleibsel ebenso dazulegte. Einen weiteren, großen Schritt machte ich bei der kurzen Dursicht von zwei Teilsammlungen. Zum einen erleichterte ich meine Neon Genesis Evangelion-Sammlung um ein paar wenige Stücke, zum anderen verkleinerte ich meine Monster in my Pocket-Sammlung um einen gar nicht so kleinen Teil, erst recht was den Platzbedarf betraf. Andere Teilsammlungen stehen nun auch noch zur Durchsicht und möglichen Verkleinerung an. So gewinne ich dann wieder eine ziemlich gute Übersicht und kann auch einfacher beurteilen, was den Status meiner Sammlung und ihrer Teile angeht. Außerdem zieht das natürlich auch einen geringeren Raumbedarf insgesamt mit sich, was sicherlich auch für die Zukunft sehr positiv ist. Ich werde weiter von Fortschritten und möglichen Verkaufserfolgen berichten.
Als meine produktive Energie am Abend dann langsam nachließ, gönnte ich mir noch eine sehr coole Blu-ray, die ich mir tags zuvor bei Markus ausgeliehen hatte: The Losers. Ein ziemlich stylisher Film, dem man seine Comic-Herkunft auch das eine oder andere Mal deutlich anmerkt. Sehr schicke (und natürlich teils herrlich überzogene) Actionszenen, ein klasse Team, das auch und gerade durch die unterschiedlichen Charaktere und die dadurch entstehenden, kleinen Spitzfindigkeiten viel Sympathiepunkte sammelt und ein etwas beknackter Bösewicht bilden ein schönes Gesamtpaket, zu dem dann auch ein Bierchen angenehm passte. Kann man gerne mal in fröhlicher Runde anschauen.