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Samstag, 28. Januar 2023

Die Wildnis ruft

Im letzten Post stellte ich die ersten zehn Kämpfer-amiibo der Super Smash Bros.-Reihe vor, aufgestellt auf einer passenden Präsentiertreppe. Dabei erwähnte ich nebenbei, dass diese Treppe für andere Figuren vorgesehen sei. Um diese Figuren soll es heute gehen.

Nicht nur zu Nintendos Brawler-Reihe wurden amiibo produziert, auch zu einer Handvoll anderer Titel erschienen die interaktiven NFC-Figuren. Einer dieser Titel ist The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Insgesamt neun amiibo erschienen zu dem Titel und es ist davon auszugehen, dass zu dessen Nachfolger (Tears of the Kingdom) weitere herausgebracht werden. Neben zwei Varianten von Link selbst (zu Pferd und mit Bogen), Zelda, einem Bokoblin und einem Wächter (in einer extra-großen Verpackung und mit beweglichen Armen) kam ein Set mit vier Champions heraus (Daruk, Mipha, Revali und Urbosa).

Ich hätte den Wächter gerne mittiger platziert, aber er ist einfach zu groß

Mir gefallen die amiibo richtig gut, die Details sind gewohnt großartig. Das Hyrule-Wappen auf dem Sockel ist ein schönes, durchgehendes Motiv für alle Figuren der Reihe. Die beweglichen Arme vom Wächter sind natürlich ein echtes Highlight und regen zum Herumspielen und in Szene setzen an. Vielleicht überarbeite ich meine Aufstellung beizeiten noch mal, bis dahin machen die amiibo auf der Treppe eine gute... Figur.

Donnerstag, 26. Januar 2023

Top Ten

Vor vier Jahren und ein paar Tagen habe ich die ersten fünf amiibo der Super Smash Bros.-Reihe präsentiert. Seit gestern befinden sich mit Nummer 9 und 10 auch die letzten beiden der ersten zehn amiibo ebendieser Reihe in meinem Besitz.

Im "First Five"-Post stellte ich die Figuren noch ganz banal nebeneinander auf. Mittlerweile habe ich, allerdings für andere amiibo reserviert (Bericht folgt), eine sehr dekorative und passende Präsentationsmöglichkeit gefunden.
Die Firma iDisplayit stellt Acryl-Cases für verschiedenste Figuren, Klemmbaustein-Sets und ähnliches her. Im Angebot finden sich auch Cases für amiibo, die als Treppen kommen und mit perfekt passenden Rundausschnitten zum Hineinstellen versehen sind. Farblich lässt sich für die Sockeltreppe zwischen schwarz und weiß wählen, ich habe mich für die dunkle Variante entschieden. Das Ganze lässt sich dann schon sehen:

Das Siegertreppchen ist überraschend geräumig

Da ich das Display im Vitrinenschrank verwende, spare ich mir die transparente Acryl-Haube. Leider sind die Displays mit knapp 50 Pfund alles andere als günstig. Da auch "nur" zwölf amiibo auf einer Treppe Platz finden, ist das sicher keine Lösung für alle Smash-amiibo. Eventuell bastele ich da auch selbst mal was, grundsätzlich sollte das nicht ganz so schwer werden. Einzig die Frage, wo ich dann zu gegebener Zeit alles unterbringe...

Aktuell bin ich bei insgesamt 24 amiibo aus der Super Smash Bros.-Reihe, von momentan über 90 erhältlichen Figuren. Aus dem nächsten Zehnersatz (11 - 20) habe ich allerdings nur genau zwei, bis zum nächsten Update an dieser Stelle dauert es trotzdem hoffentlich nicht wieder vier Jahre.

Samstag, 25. Januar 2020

Retro-Power!

Heute habe ich mich durch die letzten beiden Paläste in Zelda II: The Adventure of Link gekämpft. Was bin ich froh, dass ich den Titel als Virtual Console-Spiel besitze - das bietet mir nämlich die Möglichkeit, zu jeder beliebigen Zeit zu speichern. Und ich bin ganz ehrlich: Ohne diese technische Hilfe hätte ich das nicht durchgezogen.
Zelda II ist ja nicht nur teils echt schwer, es lässt den Spieler auch ziemlich arg im Unklaren darüber, was er wie und wo machen muss, um schlussendlich zu siegen. Ich hatte mich ja schon kurz über Bagus Haus ausgelassen, allerdings fand das noch eine Steigerung mit New Kasuto. Wie ich da von alleine hätte drauf kommen sollen? Keinen blassen Schimmer. Na ja, jetzt bin ich auf jeden Fall durch und glücklich drüber. Ähnlich verloren und hilflos hatte ich mich auch in Castlevania II gefühlt, nur setzt das hier noch locker einen ganzen Batzen obendrauf.

Im Anschluss wollte ich nur mal kurz in meinen Stand bei Wrecking Crew schauen, ebenfalls ein NES-Titel, den ich als VC-Version auf dem 3DS besitze. Von den 100 Abschnitten hatte ich nämlich immerhin schon 94 gespielt und hing im 95. fest. Da es sich um einen der allerletzten handelt, ist er verständlicherweise nicht einfach zu schaffen. Man darf im Endeffekt kaum einen Moment anhalten, muss ständig in Bewegung bleiben und dabei auch noch etwas Glück haben im besten Fall.
Tja, zufällig habe ich das dann einfach mal geschafft. Zugegeben, ich hatte einen Speicherstand von einem angefangenen Versuch, trotzdem blieb es kniffelig. Derart angespornt ging ich dann auch die letzten fünf Level an und spielte sie durch.

Also gleich zwei Spiele beendet heute, wenn das nichts ist. Und dann habe ich auch endlich mal die Serie NOS4A2 beendet, die ich vor einiger Zeit angefangen hatte. Kann man sich auch anschauen, müsste ich aber auch nicht unbedingt im Schrank stehen haben. Zachary Quinto reißt schon viel raus, auch wenn das Skript ihm nicht wahnsinnig viel Spielraum lässt.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Wie zur Hölle...?

Wie bitteschön soll man denn von alleine Bagus Haus finden? Und dann auch noch wissen, dass sein Brief es ermöglicht, die Brücke in Saria Town zu nutzen?
Meine Fresse, früher war echt nicht alles besser.

Mittwoch, 8. Januar 2020

Was habe ich euch denn getan?

Gerade habe ich die Hintergrundinformationen, die als Bonus in der Castlevania Anniversary Collection enthalten sind, zu Ende durchgeschaut. Stehen einige sehr interessante und spannende Dinge drin, wenn auch nur zu den acht enthaltenen Spielen. Natürlich will ich mich nicht beschweren, es sind ja tolle Sachen dabei, wie zum Beispiel Konzeptzeichnungen und Designideen.

Nun trägt einer der frühen Vertreter des Belmont-Clans ja zufällig meinen Vornamen. In den beiden Game Boy-Titeln (Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge) spielt man ebendiesen Christopher Belmont. Ein wenig befremdlich zuerst auf der einen, doch ziemlich cool auf der anderen Seite war das Gefühl, als der Name auf dem Bildschirm erschien. Recht schnell habe ich mich dann dran gewöhnt und war fast begeistert, als ich ihn im zweiten Teil wieder steuerte.
In den Designskizzen finden sich auch Anmerkungen zu den beiden Spielen für Nintendos tragbare Konsole (beziehungsweise Konsolen, die Switch mitgezählt) mit vielen Nennungen des Charakters. Besonders bei einer Gegnerübersicht musste ich dann doch etwas schmunzeln. Hier mal ein Auszug zum besseren Verständnis:
Immer auf mich!

Samstag, 4. Januar 2020

Mal ein kurzer Blick zurück

So. Nun sind wir also in den 2020ern angekommen. Die ersten 20 Jahre dieses Jahrtausends sind rum. Plötzlich sind die 90er verdammt weit weg, wenn man so drüber nachdenkt.
Aber so weit will ich gar nicht zurückblicken, ein kurzes Resümee für 2019 soll mir fürs Erste reichen. Es ist im letzten Jahr auch genug passiert, um darüber zu berichten (was ich im Einzelfall auch bereits getan habe). Außerdem hatte ich mir von mir für mich gewünscht, hier wieder mehr zu schreiben. In Summe habe ich letztes Jahr fast so viele Posts erstellt wie in den gesamten fünf Jahren davor zusammen, das ist doch schon mal was. Und jetzt gleich schon der zweite Post zu Jahresbeginn, wenn das kein gutes Zeichen ist.

Am meisten getan hat sich für mich 2019 auf jeden Fall in beruflicher Hinsicht.
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch bei onstage & sports und war im Theater an der Elbe unterwegs. Als Teamleiter war ich quasi permanent im Einsatz und wir haben nicht umsonst gewitzelt, dass wir fast im Theater wohnen würden. Allerdings war das Ende zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar, und zwar nicht nur, weil ich mein Studium in 2019 endlich beendet haben würde.
Es war nämlich ein Insolvenzverfahren am Anlaufen, weil die Stage Entertainment ihre Exklusivverträge mit OSS gekündigt statt verlängert hatte. Das bedeutete im Klartext, dass alle Mitarbeiter von onstage & sports mit dem letzten Vertragstag ihre Jobs verloren. Erst war Juli als der letzte Monat festgesetzt worden, später wurde dies noch bis August verlängert. Mit dem 31. 08. 2019 endete also mein Arbeitsvertrag durch die Insolvenz der Firma, bei der ich fast fünf Jahre gearbeitet hatte.

Zu Beginn des Jahres hatte ich endlich ernsthaft meine Bachelorthesis ins Auge gefasst. Gleich im Januar nahm ich sogar drei Wochen Urlaub, um mich konzentriert an die Bearbeitung machen zu können. Letztlich war es dann doch erst am 11. April so weit: Ich gab die drei gebundenen Hefte im Studierendensekretariat ab. Damit lag es dann nicht mehr in meiner Hand (sprichwörtlich). Bis zur "Benachrichtigung" über die Benotung meiner Thesis (ich berichtete separat) verging dann etwas Zeit, während der ich nicht nur weiter im Theater arbeitete, sondern mir auch langsam Gedanken um meine weitere Zukunft machte.
Im Juni konnte ich dann meine Urkunde sowie die weiteren Unterlagen abholen, die mir bescheinigen, den Titel "Bachelor of Science" rechtmäßig verwenden zu dürfen - nicht, dass ich mir da jetzt viel drauf einbilden würde. Immerhin finde ich, dass sich mein Notenschnitt mit 1,31 sehen lassen kann. Wenn ich da an mein Abitur denke...

Spätestens mit meinem Bachelorzeugnis in der Hand mussten meine Überlegungen, meine berufliche Zukunft betreffend, dann deutlich konkretere Formen annehmen. Ich war mittlerweile auch von meiner ursprünglichen Planung, in der Spieleentwicklung zu arbeiten, etwas abgerückt. Letztlich ging es mir darum, Software zu entwickeln - was nicht zwingend Spiele sein müssen. Aus diesem Grund bewarb ich mich dann bei verschiedenen Entwicklungsfirmen. Dank der Möglichkeiten des Internets war die Auswahl groß genug und bot (und bietet) verschiedenste Felder - kleine, unabhängige Entwickler als Start-up, inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, große Softwarehäuser und natürlich auch Personaldienstleister. Über Stepstone stieß ich auf mehrere Unternehmen, die mich ansprachen.
Nach ein paar Bewerbungen gingen auch die ersten Rückmeldungen ein. Neben den erwarteten Absagen gab es dann auch positive Meldungen. Unter anderem zeigte sich eine Firma in Reinbek interessiert an der Zusammenarbeit mit mir. Die Firma heißt Mediaform und wurde im weiteren Verlauf tatsächlich mein neuer Arbeitgeber - allerdings erst im November.
Nachdem nämlich zu Anfang geplant war, mich im Oktober einzustellen, verschob sich der Beginn noch um einen Monat. Dies bedeutete für mich allerdings zwei Monate statt einem Monat Leerlauf zwischen dem Ende bei onstage und dem Neustart bei Mediaform.
Um diese finanzielle Durststrecke etwas zu überbrücken, startete ich eine kurze Internetrecherche. Recht schnell wurde ich fündig, was kurzfristige Arbeit anging. Online konnte ich mich bei einem Zeitarbeitsunternehmen durch einen Anmeldeprozess klicken, was angenehm einfach und komfortabel war. Nur ein paar Tage später schon erhielt ich dann einen Anruf von einer Vermittlerin. Nachdem die letzten Details geklärt waren, konnte ich in der darauffolgenden Woche auch schon anfangen.
Ende September startete ich bei New Yorker im Elbe Einkaufszentrum als Aushilfe und blieb dort ein paar Wochen. Das Team dort ist total gut drauf und so machte auch die vergleichsweise einfache und durchaus repetitive Arbeit immer genügend Spaß.
Etwas anspruchsvoller wurde es dann bei Sport Scheck in der Mönckebergstraße. Nicht nur ist das Sortiment auf vier Stockwerken deutlich größer, auch die Artikel selbst sind vielfältiger. Schon alleine die Bekleidung für die verschiedensten sportlichen Unternehmungen sorgte teilweise für Verwirrung (niemand, wirklich niemand braucht so viele verschiedene Sorten an Leggings). Dazu kommen dann noch die ganzen anderen kleinen und größeren Artikel wie Lampen, Walkingstöcke, Kletterseile, Rucksäcke, Trainingsbänder und mein ganz persönliches Highlight zum Schluss: Skischuhe. Auch bei Sport Scheck waren mir die Kollegen durch die Bank sympathisch - und man war sogar fast traurig, als ich Ende Oktober gehen "musste".

Am 04. November trat ich dann meinen ersten Arbeitstag bei Mediaform an. Der Monatserste war im vergangenen Jahr ein Brückentag dank des neuen Feiertags am 31. Oktober, sodass ich noch ein verlängertes Wochenende genießen konnte, bevor es losging.
Die tägliche Fahrt nach Reinbek (und zurück) nimmt natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch, allerdings habe ich den unschätzbaren Vorteil, dass ich die meiste Zeit in ein und derselben S-Bahn verbringen kann. Nur zu Beginn und am Ende der Strecke muss ich ein paar Stationen mit dem Bus fahren. Der Vorteil an der langen S-Bahn-Fahrt liegt in der Tatsache begründet, dass ich zwischendurch nicht umsteigen muss und so keine Gefahr laufe, einen Anschlusszug zu verpassen. Die lange Fahrt kann ich also nutzen, um beispielsweise Bücher zu lesen, womit ich auch schon vorher angefangen hatte, als ich noch im Theater arbeitete. Bei den im Vergleich deutlich kürzeren Fahrten schaffte ich allerdings bei weitem nicht so viele Seiten wie jetzt. Seitdem ich meine Arbeit in Reinbek aufgenommen habe, konnte ich schon sechs oder sieben Bücher durchlesen.
Grundsätzlich freue ich mich natürlich am meisten über die (wiedergewonnene) Stabilität in meinem Alltag. Auch wenn ich selbstverständlich noch eine Probezeit überstehen muss, bin ich doch optimistisch, dass ich dies schaffen werde. Und mein Vertrag wurde auch direkt unbefristet angelegt, insofern mache ich mir da wirklich keine Sorgen. Mit der Stabilität einher geht dann auch der (erste) Start der Schuldentilgung. Beim KfW genieße ich noch eine Schonfrist bis die erste Rückzahlung getätigt werden muss, bei der Deutschen Bildung habe ich bereits zwei Raten gezahlt. Unschön, jeden Monat eine nicht ganz geringe Summe von meinem Konto entschwinden zu sehen, aber ein verdammt gutes Gefühl, den glücklicherweise nicht weiter wachsenden Schuldenberg endlich in winzigen Schritten schrumpfen zu sehen.

Auch ein gutes Gefühl war es, mein altes Java-Buch (Java von Kopf bis Fuß) mal wieder in die Hand zu nehmen. Tatsächlich habe ich sogar wieder von vorne angefangen, mich durch die Kapitel zu arbeiten, um wieder ein wenig in die Java-Programmierung reinzukommen. Schöne Sache und mittlerweile bin ich auch weiter, als ich vorher war. Wenn ich mich nicht selbst aufhalte, sollte ich auch die letzten Kapitel bald durchgearbeitet haben.
Nicht nur an dem Buch, auch an einem - auf Java in Verbindung mit HSQLDB basierenden - Datenbankprojekt habe ich im letzten Jahr gearbeitet. Dieses Projekt soll die Voraussetzung für gleich drei Anwendungen werden, mit denen ich verschiedene Teile meiner Sammlungen katalogisieren und speichern will. Einen guten Anfang habe ich schon gemacht, in diesem Jahr werde ich weiter daran arbeiten und vielleicht schon zu ersten brauchbaren Ergebnissen kommen.

Zu Beginn des Jahres gab es sogar ein wenig Herzschmerz, worauf ich aber gar nicht näher eingehen will (heute also mal kein selbstmitleidiger Post, außerdem habe ich das mehr oder weniger schon entsprechend behandelt). Ansonsten blieb es auf der Ebene das Jahr über relativ ruhig, bis ich mich im November bei einem bekannten Onlineportal anmeldete.
Das Ganze fing mehr im Scherz an und ging weniger von mir als von einer Freundin aus, die meinte, so könnte ich ja unter Umständen sehr einfach jemanden finden. Trotz der Tatsache, dass ich das Projekt nicht allzu ernst nahm, füllte ich doch mein Profil aus und lud ein paar Bilder hoch. Und tatsächlich bekam ich hier und da mal ein "Like", während ich mir Profile anschaute und wiederum ab und mal ein "Like" vergab.
Natürlich läuft das alles extrem oberflächlich ab, nicht wenige Profile bestehen aus nur einem Bild und haben keine weiteren Informationen angegeben. Und auch wenn mehr als ein Bild vorhanden ist, sind die zusätzlichen Profilangaben oft nicht oder nur sehr geringfügig ausgefüllt. Das macht eine ernstzunehmende Auswahl natürlich nicht einfacher, zumal mich die meisten der Bilder kein bisschen ansprechen.
Nichtsdestotrotz kam es dann zu ersten Kontakten, die aber nicht zu Treffen wurden. Wobei ein Treffen sogar schon geplant war, allerdings kam den Abend vorher eine etwas... interessante Absage. Na ja, mal sehen was die Zukunft so bringt. Ich nehme das wie erwähnt nicht sonderlich ernst.

Zu Weihnachten gab es ein paar schöne Überraschungen. Von meiner Mom bekam ich unter anderem das Brettspiel Jumanji, welches in den 90ern zum ersten Film veröffentlicht wurde (der mit Robin Williams). Das hatte ich damals auch schon, ich weiß auch nicht mehr, wie das wegkam. Es ist eine englische Version und minimal anders (der "Decoder" für die Karten fehlt, das ändert am Spielprinzip aber nichts), an sich aber das gleiche Spiel.
Auch von meiner Mutti erhielt ich sozusagen ein "To Go-Set" für meine Nintendo Switch, dessen drei Bestandteile ich mir bei einem großen Onlinehändler ausgesucht und auf eine Wunschliste gesetzt hatte. Dabei handelt es sich um ein Netzteil, eine Tasche und eine Hülle beziehungsweise Griffschale, in welche die Switch eingesetzt werden kann. Zum einen macht die das mobile Spielen angenehmer, zum anderen schützt sie das Gerät eben auch. Gut aussehen tut sie obendrein auch noch!

Hülle und Tasche sind vom gleichen Hersteller
Ja, es ist natürlich eine Folie auf dem Display
Auf der Fahrt nach Itzehoe zur Begehung des III. Weihnachtstages konnte ich das Set dann gleich einweihen mit dem ersten Teil der legendären Castlevania-Reihe.
Vor einer Weile habe ich mir die Anniversary Collection zugelegt, die insgesamt acht Titel der Serie beinhaltet, unter anderem die drei klassischen NES-Teile. Bis Jahresende hatte ich diese drei Spiele beendet sowie das großartige Super Castlevania IV für das SNES.
Am ersten Tag des neuen Jahres, also erst Mittwoch, spielte ich die beiden Game Boy-Titel Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge durch. Gerade der zweite Teil fühlte sich nach dem etwas experimentell anmutenden ersten Titel (ich musste an Super Mario Land denken, was das anging) wieder sehr angenehm nach klassischeren Teilen der Serie an.
Grundsätzlich sehr hilfreich beim Spielen ist die Fähigkeit, an jeder beliebigen Stelle speichern zu können, was mich vor allzu großen Verlusten bewahrt und das Spielerlebnis doch erleichtert. Allerdings habe ich selbst gemerkt, dass ich dieses System teilweise arg extensiv genutzt und mir dadurch das Spielerlebnis an einigen Stellen eventuell doch etwas getrübt habe.
Was alle Serienteile gemeinsam haben, ist der ziemlich coole und eingängige Soundtrack. Einige Stücke sind über die Jahrzehnte derart populär geworden, dass sie sogar namentlich weithin bekannt sind. Beispiele hierfür sind Klassiker wie Vampire Killer, Bloody Tears oder Beginning.

Zum III. Weihnachtstag wurde ich dann auch mit einem als "nützlich" angekündigten Geschenk bedacht. In der Tat handelt es sich um einen durchaus nutzbaren und denkbar nützlichen Gegenstand, der nur in einer... ungewohnten Form daherkommt. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, werde ich mir letztere sparen und ersteres präsentieren. Nur eins vielleicht - die englische Phrase "dick in a box" gewinnt dadurch eine ganz neuen Bedeutung.

Woho, Black Betty!
Ich sagte ja - nützlich!
Sagte ich anfangs so etwas wie "ein kurzer Rückblick"? Nun ja, es hätten auch über 13.000 Zeichen werden können...

Fun Fact: Als ich während der Arbeit an diesem Post in meiner Bachelorthesis blätterte, fiel mir natürlich direkt ein kleiner Formatierungsfehler auf (Klammern um den Namen eines zitierten Autors, wo gar keine sein sollten). Tja, niemand ist perfekt.

Freitag, 4. Januar 2019

First Five

Über vier Jahre sind vergangen, seit Super Smash Bros. für Wii U und 3DS erschien. Mit den Spielen wurden die ersten der die komplette Kämpferriege umfassenden amiibo veröffentlicht. Insgesamt 62 dieser Figuren wurden produziert (und es kommen noch neue hinzu, dank Super Smash Bros. Ultimate), zu jedem Kämpfer eine - und teils sogar eine "Spieler 2-Version" (wie zum Beispiel ein Cloud Strife in der Final Fantasy VII-Version und einer in der Final Fantasy VII: Advent Children-Version).
Über die Jahre habe ich ein paar davon gesammelt (mittlerweile fast 20 Stück), bisher jedoch nicht einmal die ersten fünf der Serie komplettiert. Bis heute! Endlich habe ich Nummern 1 bis 5 vereint!
Da ich eh ein paar Kleinteile bei unser aller Lieblings-Onlinehändler bestellte, suchte ich noch nach etwas, um die Mindestsumme für kostenfreien Versand zu erreichen (ja, ich bin tatsächlich zu geizig für Prime). Dabei entdeckte ich einen passablen Preis für das letzte noch fehlende amiibo zur Fünferreihe, Donkey Kong. Nun kann ich also stolz die ersten fünf präsentieren:

Die Fab Five vereint

Nummer 6 (Fox) befindet sich auch schon in meiner Sammlung, danach allerdings erst wieder Nummer 15 (Luigi). Bis zur nächsten Fünferkette wird's also vermutlich noch etwas dauern... Dafür habe ich dann auch noch Zeit, eine akzeptable Präsentationslösung zu planen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Ins Gesicht. Mit dem Armband.

Und zwar Sardius, dem ollen Dämonenfürsten. Der hat in Super Ghouls 'n Ghosts für das SNES nämlich die liebreizende Prinzessin Guinevere (oder Prin Prin im Original) entführt.
In der Rolle des Ritters Arthur muss sich der Spieler nun auf den Weg durch sieben Level (ja, sieben!) machen, um sie aus den Klauen des Bösen zu retten. Getreu der Ghosts 'n Goblins-Reihe gestaltet sich das allerdings alles andere als einfach und es stellt sich dem Spieler allerlei übles Gezeug in den Weg.
Allerdings findet man auf der Reise verschiedene Waffen und auch Rüstungen, durch welche man die Waffen verstärken oder sogar in Abhängigkeit von der getragenen Waffe unterschiedliche Zaubersprüche wirken kann. Meist liegen diese Gegenstände in Kisten, die aber wiederum oft erst durch bisweilen aberwitzige Sprungkombinationen erscheinen. Manchmal versteckt sich in einer der Kisten aber auch ein hinterhältiger Magier, der gestern liebevoll "Sir Arschloch" getauft wurde.
Am gestrigen Abend stand in der Bar Zum Tanzenden Einhorn nämlich wieder der Nerd-Stammtisch auf dem Plan, zu dem diesmal auch ein Kommilitone und ich uns gesellen wollten. Also haben wir uns dort getroffen, nachdem ich von der Arbeit kam.
Die Bar war, wie nicht anders zu erwarten, gut besucht, sodass wir fast Mühe hatten, uns noch zwei freie Stühle zu organisieren. Dann aber floss der erste Schluck Kirschmet und wir wohnten ein paar spannenden Street Fighter II-Duellen bei. Nach einer Weile wanderten die Controller auch in unsere Hände und wir prügelten uns erst ebenfalls durch ein paar Runden Street Fighter II und danach Mortal Kombat. Danach ging es mit Super Probotector: Alien Rebels (Contra III: The Alien Wars) weiter, wo wir dank - oder eher trotz - meiner Beteiligung auch ein paar Level schafften, bevor wir endgültig das zeitliche segneten.
Nach einer Sichtung der prall gefüllten Spieletasche des Barchefs, der nebenbei auch Besitzer des bereitgestellten SNES ist, und weiteren Gläsern Kirschmet sowie einer spontanen Runde Kniffel (bei der ich sogar siegreich war, weil ich tatsächlich einen Kniffel geworfen habe!) ging es dann wieder an die Konsole zurück. Dieses Mal steckte dann das eingangs erwähnte Super Ghouls 'n Ghosts im Schacht.
Bisher hatte ich das Spiel nur mittels Emulator vollständig durchgespielt, doch in dieser Nacht sollte ich es dann auch tatsächlich auf der Konsole schaffen. Die besondere Gemeinheit des Titels: Schafft man es zum ersten Mal, den vermeintlich letzten Boss zu besiegen, erscheint eine Nachricht der entführten Prinzessin, die den Spieler bittet, mit einer besonderen, magischen Waffe zurückzukehren, da nur mit dieser der Oberdämon besiegt werden kann. Danach startet der Spieler ohne Umschweife wieder im ersten Level des Spiels. Beim zweiten Durchgang zieht allerdings der Schwierigkeitsgrad an und man muss in einer der vielen Kisten eben die richtige Waffe (ein magisches Armband) finden - und darf sie auch nicht wieder verlieren, was leicht durch einen verunglückten Sprung passieren kann.
Auch sein Leben sollte man nicht zu oft verlieren, da sonst die gefürchteten Worte "Game over" auf dem Bildschirm erscheinen. Da lohnt es sich, die immer wieder herumliegenden und -hängenden Goldsäcke einzusammeln, um zusätzliche Wiederholungen für den Fall der Fälle parat zu haben. Das war auch bitter nötig, denn gerade im dritten Level verrauchten in der zweiten Runde so einige Leben in den höllischen Flammen.
In der fünften Welt passierte dann das, was nicht passieren sollte: Ich verlor das Armband, weil ich stürzte und so unfreiwillig eine andere Waffe aufsammelte. Bis zum Schluss durchwühlte ich vergeblich Kiste um Kiste und konnte das Armband nicht finden. So musste ich dann schlussendlich mehrere Leben freiwillig opfern, bis ich es endlich wieder mein Eigen nannte. Damit mussten dann noch die beiden Bosse der siebten Welt besiegt werden, was schon eine Herausforderung darstellte, bevor ich zum Endboss vorgelassen wurde.
Dieser forderte dann um kurz nach drei Uhr morgens noch einmal alles. Nachdem wir eigentlich schon längst gegangen sein wollten und auch der Barchef auf seinen Feierabend wartete, schaffte ich es - nach einem guten Tipp vom Barchef selbst, der auch einen Versuch gestartet hatte - schließlich doch noch, Sardius zu besiegen. Was für ein Sieg! Was für ein Erlebnis! Ich bin immer noch euphorisiert...

And they lived happily ever after...

Kurioses Highlight: In den Credits wird die Prinzessin nicht nur mit ihrem Originalnamen geführt, sondern auch ihre Maße werden angegeben: B88 W58 H90.

Montag, 29. Dezember 2014

Jahresendzeitfeierlichkeiten

Und schon ist die Weihnachtszeit wieder vorbei. Ganz schön was losgewesen, teils. Was ich noch zusammenbekomme (ich werde ja auch nicht jünger), schreibe ich hier einfach mal zusammen.

Der 24. Dezember wird bei mir traditionell bei der Familie verbracht, am vergangenen Mittwoch ging es also nach Itzehoe (spricht man nicht als ö). Leider fing der Tag nicht so prickelnd an, trotz Hetze meinerseits kam ich dann doch später an als ursprünglich geplant. Die S-Bahn war nämlich scheinbar schon in Festtagsstimmung und brauchte gefühlt 20 Minuten, um von der Elbgaustraße wegzukommen. Resultat war, dass ich fast eine ganze Stunde in Pinneberg warten durfte, da mein Regionalzug natürlich lange weg war, als ich eintraf.
Pinneberg. An Heiligabend. Ich dachte kurz an die Dickens'sche Weihnachtsgeschichte und den Geist der zukünftigen Weihnacht, als ich so durch die menschenleeren Straßen schlurfte, um nicht am Bahnhof selbst warten zu müssen. Mit sehr viel Glück konnte ich immerhin noch einen Cappuccino auftreiben, den ich aber vor der Tür trinken musste. Wenigstens hatte der Laden eine Markise, was das einsetzende Tröpfeln ein wenig aushaltbarer machte.
Irgendwann kam dann meine Bahn, in der ich kurzzeitig den Verschluss meines Ohrsteckers verlor. Erst dachte ich schon, er wäre komplett verschwunden, aber dann fand ich ihn zufällig zwischen Sitz und Außenwand.
Zuhause angekommen freute sich der kleine Hund wie auch der Rest der Familie und es gab schon mal ein Käffchen vorweg. Wenig später dann Würste zur Stärkung und anschließend Berliner. Währenddessen öffnete ich auch mein Päckchen, welches den letzten Tag meines Adventskalenders markierte. Darin befand sich ein kleiner LEGO Star Wars-Bausatz (der Clone Turbo Tank aus der Microfighters-Reihe, um genau zu sein). Bei den Berlinern eskalierte eine strittige Situation temporär, wobei ich ausnahmsweise völlig unbeteiligt war. Glücklicherweise beruhigte sich das Ganze durch eine räumliche Trennung aber wieder, sodass wir schließlich den Weihnachtsbaum schmücken konnten (ich wurde in meiner anfänglichen Arbeit allerdings behindert, sodass er vollkommen unsymmetrisch und überschmückt ist, seufz).
In diesem Jahr ein Novum: Es gab kein Fondue am Abend, sondern mal ganz klassisch Gans, an der meine Mutter sich versucht hatte. Natürlich ein riesiger Aufwand, optisch aber auf jeden Fall schon beeindruckend. Ich hatte fix noch dreierlei Mousse zubereitet (nicht selbstgemacht, zugegeben, aber immerhin), die dann später als Dessert serviert wurde. Leider stellte sich heraus, dass an der Gans insgesamt vergleichsweise wenig Fleisch hing. Der Teil, den ich gegessen habe, war aber zumindest sehr lecker.
Um und bei um Mitternacht fing dann auch tatsächlich noch die Bescherung an. Wie zuvor würfelten wir aus, wer schenken oder sich beschenken lassen durfte, bis alles vergeben war. Was eine Weile dauerte, wir saßen bis fast drei Uhr zusammen. Es gab natürlich immer mal wieder Unterbrechungen wegen Toilettengängen oder Lobeshymnen auf die tollen Geschenkideen (mal ehrlich, eine Gesäßcreme verdient auch schon eine anständige Würdigung) und es wurde fast immer brav gewartet, bis der zuvor Beschenkte fertig war mit Auspacken.
Auch ich wurde reichlich bedacht und kann jetzt ein LEGO Ecto-1 mein Eigen nennen, wozu sich noch eine Videobearbeitungssoftware, ein Buch zum Thema Spieleentwicklung mit Unity, 47 Ronin und R.E.D. 1 & 2 jeweils im Steelbook, ein witziges Kartenspiel namens Boss Monster sowie ein reich gefüllter Fresskorb gesellen.

Da ich über Nacht bei meiner Familie blieb, startete auch der folgende Tag in meiner Geburtsstadt. Nach einem ordentlichen Frühstück konnte ich wie üblich noch bei ein, zwei Computerfragen unterstützen.
Ansonsten ließen wir den Tag relativ entspannt ausklingen, bis mich ein alter Kumpel abends abholte, mit dem es dann in die Lauschbar (den ehemaligen Goosmarkt) ging. Bisher war die Tradition, den ersten Weihnachtsfeiertag in der Kleinen Paaschburg einzukehren, an mir vorbeigegangen. Dort trafen wir dann im Laufe des Abends noch weitere alte Bekannte, mit denen das eine oder andere Bierchen getrunken wurde. Ziemlich unerwartet kamen während der sich entwickelnden Gespräche von einem Mitglied der Runde ein paar echte Weisheiten und offene Geständnisse. Das war in der Tat beeindruckend. Insgesamt aber befand sich das Niveau in gewohntem Tiefflug und versuchte recht erfolglos, den blöden Sprüchen und schlechten Witzen auszuweichen.
Später in der Nacht machte ich mich dann schließlich mit Sack und Pack auf den Weg zum Bahnhof und somit wieder nach Hause.

Für den 26. Dezember hatte ich mich bereit erklärt zu arbeiten, und so trat ich dann abends auch meinen Dienst in der Neuen Flora an. An diesem Abend kümmerte ich mich um die Open Bar-Gäste (also diejenigen mit einem Extra-Ticket, mit dem es fast alle Getränke gratis gibt), von denen insgesamt 17 in acht Grüppchen zu Gast im Theater waren. Die Einlassphase war dabei gar nicht wenig anstrengend, die Gäste waren aber allesamt sehr entspannt und gut drauf. Für die Pause zwischen den beiden Akten konnte ich die Reservierungen auch noch rechtzeitig abschließen, sodass die Pause selbst ziemlich ruhig verlief. Am Ende der Pause hatte ich sogar hier und da Trinkgeld bekommen und beim Nachzählen kam ich (natürlich) auf eine bekannte Zahl, sieben Euro waren es dann zusammen.

Zum mittlerweile neunten Mal wurde dann auch der III. Weihnachtstag am 27.12. begangen. Am frühen Nachmittag setzte ich mich wieder in die Bahn in Richtung alte Heimat, dort angekommen bereiteten Markus und ich zuallererst das Essen vor - wie es der Zufall wollte, gab es leckere Tortilla Wraps. Zu meiner Überraschung präsentierte Markus dabei noch leckere Cadillac-Fruchtgummis.
Nachdem der Pflichtteil erledigt war, ging es in den Keller und wir starteten mit zünftigen Prügeleien in Super Smash Bros. for Wii U. Ich schlug mich anfangs sogar noch recht gut (welch Wortspiel), nach und nach wuchs die Zahl meiner Siege aber deutlich langsamer. Von den unglaublich vielen Spielmodi probierten wir ein paar aus und konnten sogar noch zwei, drei Charaktere freischalten sowie etliche Trophäen und Items ergattern. Mit dem Spiel kann man sich definitiv eine sehr lange Zeit beschäftigen, bevor man wirklich alles gesehen, gespielt und freigeschaltet hat.
Der Rest von Markus' Familie war noch bei Verwandten, nach deren Rückkehr veranstalteten wir eine kleine Bescherung. Ich bekam ein paar sehr schöne und mit einem weißen Rahmen sehr edle Photos, ein Cookie-Glas (in dem sich auch noch eine (stark schrumpfende) Menge Cookies befinden). Dann wurde ein Paket auf den Tisch gestellt, aus dem ich erst eine Nachricht zog, bevor ich es öffnete und darin (wiederum verpackt) ein Ticket für das Sommerkonzert von Scooter im nächsten fand. Meine Begeisterung war (und ist) entsprechend groß, da ich fast nicht damit gerechnet hätte, dabei sein zu können. Hyper Hyper! Für die Kids und deren Eltern gab es von meiner Seite natürlich auch ein paar Kleinigkeiten. Bei dem Geschenk für Markus handelte es sich um einen Holzdruck des Covers vom ersten Super Mario Bros. für das NES in 40 x 60 cm. Nach dem Auspacken wurde das edle Stück dann auch gleich feierlich im Spielzimmer aufgehängt, mit der Bemerkung von mir, Platz für eine mögliche Erweiterung zu lassen.
Danach gaben wir uns oder Computergegnern weiter ordentlich auf die Mütze, bis wir irgendwann zu Rayman Legends wechselten. Zwischendurch versorgten wir uns stets gesund mit Kinder Riegeln, weißen duplo, Pringles, Coca Cola und als das erste Heineken geöffnet wurde, kam der Flaschenbart ins Spiel. Eine sehr lustige Erfindung, die ich auch noch nicht gesehen hatte vorher. Ein Silikonbart an einem Ring, den man einfach über den Flaschenhals zieht und danach stilecht sein Bier genießt. Großartige Sache!
Mit Rayman verbrachten wir dann die weitere Nacht und hatten richtig viel Spaß dabei. In dem Spiel stecken einfach so viele Ideen, da machen andere Leute mehrere Spiele draus. Am meisten Laune machen die Musiklevel am Ende einer Welt, die in den meisten Fällen einem bekannten Song nachempfunden sind. Am Ende der ersten Welt erwartete uns zum Beispiel ein Cover von Black Betty von Ram Jam, zu dem wir uns im Takt durch den Level bewegen mussten. Macht tierisch Spaß, erst recht wenn man die Stücke (er)kennt. Davon könnten gerne noch viel mehr Level im Spiel sein.
Am nächsten Tag konnten wir noch ein paar Level mehr spielen und so sind wir schon ziemlich weit gekommen im Verlauf. Allerdings steckt ja noch ein Großteil des Vorgängers Origins mit in Legends, dazu gesellen sich noch tägliche Herausforderungen, Time Trials, und und und. Auch sehr viel Spielspaß fürs Geld - noch dazu ist der Preis angenehm niedrig.
Abends wollten wir uns alle noch eine Feuerwerksveranstaltung in der Nähe anschauen, aufgrund des dort herrschenden Chaos und der damit einhergehenden, berechtigten Bedenken änderte sich der Plan aber spontan wieder. So genossen wir dann noch selbstgemachte Eisbombe und schauten uns ein ziemlich episches Feuerwerksvideo an. So ging dann auch dieser Abend zu Ende und ich pendelte wieder zurück nach Hause.

Morgen geht es noch arbeiten und am Mittwoch ist dann ja schon wieder der letzte Tag des Jahres. Kinder, wie die Zeit vergeht. Apropos Zeit: Zeit für einen gemütlichen Filmabend mit den alten Knackern aus R.E.D. 2.

Montag, 22. September 2014

Neues aus der Rubrik "Dinge, die ich noch nicht wusste"

News Nummer 1: Deadpool soll 2016 doch endlich ins Kino kommen. Ich bin sehr gespannt, was das wird. Das Test-Footage sah schon recht vielversprechend aus. Hauptsache, das endet nicht mit einer 12er-Freigabe, sonst geht's rund!

News Nummer 2: Final Fantasy XIII kommt jetzt auf den PC (beziehungsweise es kommen alle drei Teile), wie geil finde ich das denn? Da brauche ich dann ja doch nicht traurig sein, dass ich das Spiel (die Spiele) nicht spielen kann (dank der Sony-Exklusivität)! Über Steam ist der erste Titel bereits (mit 10% Rabatt) vorbestellbar, das gleiche gilt für den Square Enix Store.

News Nummer 3: Die Ice Climber sind leider nicht wieder mit bei Super Smash Bros. vertreten - weil der 3DS angeblich zu schwach ist, um beide gleichzeitig als Spielerfigur darzustellen. Aber man kann doch auch gegen drei andere Leute antreten?! Und heißt das auch das Ende für das Multi Man Melee? Leider sind Pepe und Nana auch auf der Wii U nicht mit dabei, weil die Charakterauswahl auf beiden Systemen dieselbe sein soll. Na ja, ich werde es verschmerzen können.

Bilanz: Zwei von drei Nachrichten sind gut, das ist doch ganz ordentlich.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Reicht jetzt

In einer spontanen Aktion hat Markus gestern einen Kinoabend für ihn und mich realisiert. Nach dem Trailer hat er entschieden, dass Ralph reicht's definitiv der richtige Film für uns wäre - und er sollte recht behalten.
Der Film hat natürlich auch die Disney-üblichen Themen wie Freundschaft und Treue in der Story verarbeitet, punktet aber hauptsächlich mit den grandiosen und zahllosen Anspielungen auf bekannte (und etwas weniger bekannte) Videospiele. Viele davon siedeln sich noch in der guten, alten 8-Bit und 16-Bit Ära an, was einigen Szenen auch eine dementsprechende, passende Optik verleiht. Die Gags sind wirklich super, wobei einem sicher viel entgeht, wenn man so gar keine Ahnung von Videospielen hat. Trotzdem bietet der Streifen viel Spaßpotential, was gerade aus dem Zusammenspiel von Vanellope und Ralph entsteht. Die Wortspiele, die die Kleine am laufenden Band produziert oder die Sprüche der Soldatin sind auch jedes Mal echte Brüller. Auch der Soundtrack passt super zum Gesamtbild. Alles in allem ein erstklassiger Film, sogar noch besser als nach dem spaßigen Trailer schon erwartet.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Feudaler Wohnen

Der Name meines derzeitigen Aufenthaltsortes lautet Kingsport, was schön einen recht adeligen Klang hat. Nach einer kurzen Recherche beruht der Name allerdings nicht auf einem König, sondern auf einem gewissen James King. So oder so, hört sich auf jeden Fall nett an.
Passend dazu gestaltet sich meine Unterbringung. Das Hotel (ein Holiday Inn Express) liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist sehr rustikal gehalten. Die Fassade erinnert mit ihrer groben Steinoptik an Herrenhäuser oder Schlösser der Vergangenheit. Gleich im Foyer stehen vier Sessel vor einem Kamin, was ein sehr einladendes und heimeliges Bild abgibt. Dieser Einrichtungsstil zieht sich weiter durch das gesamte Hotel und verleiht dem Ganzen eine gewisse edle Note. Ich würde direkt wieder Photos machen, hätte ich nicht nach wie vor das Problem des fehlenden Equipments.
Mein Zimmer lässt sich auch recht treffend als feudal beschreiben. Ein anständiges Badezimmer, ein durch eine Glastür abgetrennter Wohnbereich mit Sofa, Schreibtisch und eigenem, kleineren Fernseher, großem Kühlschrank, Mikrowelle und Kaffeemaschine, der an das Schlafzimmer grenzt, das mit zwei Doppelbetten und einem größeren Fernseher ausgestattet ist. So lässt es sich durchaus ein paar Tage ganz entspannt aushalten.
Nebenbei spielt das Wetter auch sehr angenehm mit, es ist mild bis warm, ganz im Gegensatz zu den Ekelhaftigkeiten, die sich daheim in Form von Kälte, Eis und Schnee abspielen, wie mir Sandra heute per Photobeweis bestätigte. Da habe ich nur drei Worte für: Wi-der-lich! Andererseits mag sich eine weihnachtliche Stimmung, trotz der regelmäßigen Hintergrundbeschallung mit den ganzen Klassikern (inklusive einer Last Christmas-Variante mit einer weiblichen Stimme) noch nicht so recht einstellen. Da werde ich ja aber ganz schnell geradezu reingedrängt werden (zumindest vom wettertechnischen Aspekt her gesehen), sobald ich wieder zurück bin. Was übrigens Samstagmittag der Fall sein wird. Meine Wii U wartet schon...

Dienstag, 16. Oktober 2012

On the fly

Mittlerweile ist meine schon etwas betagte Armbanduhr wirklich nicht mehr ganz so ansehnlich. Die Uhr selbst ist schon noch intakt, nur das Armband löst sich doch mal langsam auf. Da ich in manchen Belangen etwas faul bin, habe ich mir bisher noch nicht die größte Mühe gegeben, mich nach einer neuen Uhr umzusehen. Auf dem Flug von Amsterdam nach Tokyo kam mir dann, wie so oft der Zufall (Pah, Zufall! Vorsehung!) zuhilfe, in diesem speziellen Fall in Form eines Faltblatts der neuesten Tax-free-Artikel. Als Business Class-Passagier ist man da ja immer ein wenig im Vorteil. In besagtem Faltblatt wurde eben auch eine Armbanduhr abgebildet, die mir auf Anhieb gefiel. Sie ist zwar etwas größer und damit sicher nicht jedermanns (oder -fraus) Sache, doch sie hat ein großartiges Feature, das ich bei Uhren sehr schätze: Automatischer Funkempfang der korrekten Zeit, und das laut Beiblatt so gut wie weltweit. Zudem lässt sich recht simpel die Zeitzone einstellen, sodass ich vor Ort immer die richtige Zeit ablesen kann und nicht immer nachrechnen muss. Datum und Wochentag werden auch angezeigt, Sommerzeit ebenfalls, ein 24 Stunden-Zeiger ist mit dabei, und und und- Aufladen durch Solarenergie lässt sie sich auch noch, also alles in allem ein echt ordentliches Teil.

Nachdem ich also schon die Uhr für mich entdeckt hatte, fand ich gleich noch etwas, das mein Interesse weckte. Angeboten wurde nämlich auch ein Set kleiner Boxen mit Klinkenstecker, die sich also variabel einsetzen lassen könnten. Für das Firmenlaptop, über das ich in meinem jeweiligen Hotelzimmer Musik höre, perfekt geeignet, sind doch die internen Lautsprecher übelst blechern und leise. Mit den kleinen Zylindern, die für ihre geringe Größe doch noch einen ganz netten Bass ausgeben, klingt es dann gleich viel klarer und voller. Schon ein ordentliches Atmosphäre-Plus. Keine Frage also, dass die Boxen, die mit USB-Ladekabel (welches gleichzeitig das Stereo-Anschlusskabel ist) und Transportkistchen geliefert wurden, direkt den Besitzer wechselten. Ein weiterer Einsatz nebst dem verbesserten Musikgenuss fand sich bei dem testweisen Anschluss an meinen Nintendo 3DS. Wow, das ist auch noch mal eine echte Steigerung. Geil, sage ich da mal ganz salopp, so zocke ich ja ab sofort nur noch!

Freitag, 12. Oktober 2012

Mitbringsel

Wo ich schon mal wieder im Land des Spielens bin, liegt es natürlich nicht fern, mich ein wenig über Neuheiten bezüglich einiger favorisierter Dinge zu informieren und, so es meiner Sammlung zuträglich ist, zu investieren. Wie es der Zufall will findet sich auch das eine oder andere, das durchaus mein Interesse weckt.
Von Kleinigkeiten wie den immer wieder unglaublich detailreichen und fast schon puzzleartig zusammenzusetzenden Gashapon-Figuren brauche ich kaum sprechen, da nehme ich immer mal hier und da ein Exemplar einer vielversprechenden Serie mit. Bisher landete so ein Skelett eines Stegosaurus in meinem Besitz und eine statuenhafte Figur, deren Name beziehungsweise Geschichte ich noch ergründen muss. Könnte einen berühmten japanischen Krieger oder eine Art Gottheit darstellen. Die beiden Figuren sind extrem filigran gearbeitet und mit kleinsten Details versehen, dass zum Beispiel LEGO dagegen richtig rudimentär aussieht.
Richtig begeistert war ich, als im Supermarkt die Choco Eggs von Furuta entdeckte. Die stellen sich in etwa wie Überraschungseier dar, außen eine Schokoladenhülle und innen ein Plastikei mit Figürchen zum Zusammenstecken befüllt. Die Schokolade der Ferrero-Eier ist zwar um Längen besser, aber darum geht es ja gar nicht in der Hauptsache. Wie so oft sind es die inneren Werte, die zählen! Furuta veröffentlichte schon eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Figurenserien, von Flugzeugen über Autos bis hin zu Disney-Charakteren - und Figuren aus dem Super Mario-Universum. Bisher wurden drei Reihen veröffentlicht, die verschiedene Figuren aus den Spielen beinhalteten, dann gab es noch, parallel zur dritten Serie, eine Art "Best of" aus den ersten beiden Serien. Deren einziger Unterschied war die geheime Figur, die eine Teilneuerung brachte, nämlich einen Feuerball an der Feuer Mario-Figur; alle anderen Figuren waren eben schon vorher in Serie eins und zwei erschienen (daher ist diese Serie für mich auch uninteressant). Mit der fünften Serie nahm sich die Figurenauswahl etwas spezieller aus, New Super Mario Bros. Wii war ab sofort das Thema. Sehr zu meiner persönlichen Freude finden sich unter diesen Figuren auch die Koopalinge, also Bowsers Kinder, die erstmalig in Super Mario Bros. 3 aufgetaucht sind. Da nicht gleich alle Koopalinge in der fünften Serie veröffentlicht wurden, blieb die Befürchtung, bei einer plötzlichen Einstellung der Reihe nicht alle Kinder zusammenbekommen zu können. Mit Erscheinen der aktuell siebten Serie kam dann auch die erleichternde Neuigkeit, dass die letzten noch fehlenden Koopalinge erscheinen werden. Dass diese Serie aktuell noch verkauft wird, entdeckte ich wie eingangs erwähnt im Ito Yokado um die Ecke. Die Choco Eggs hier im Laden kaufen zu können ist trotz des Wahrscheinlichkeitsfaktors immer noch günstiger, als sich später die Figuren im Internet zu kaufen, allzumal Fälschungen leider auch in diesem Fall an der Tagesordnung sind. So wächst denn meine Sammlung ganz langsam (aktuell habe ich schon fünf von zwölf verschiedenen Figuren plus eine Farbvariante). Sowie ich die Serie komplettiert habe, werde ich auch ein Siegerphoto machen.
Bleiben wir doch beim Thema Mario: Deutlich zu erkennen auf dem Photo sind die Neuzugänge der Gegner des Superklempners. Nachdem ich im letzten Jahr schon sämtliche mir bis dato bekannten Plüschfiguren mitgebracht hatte, entdeckte ich nun wieder neue. Der gute, alte Shy Guy und der Chain Chomp mussten auf jeden Fall sein, genau wie meine neue Zimmerpflanze, die Piranha Plant in der Röhre. Großartiges Teil, das ich erst beim zweiten Stöbern in einer aufrecht stehenden Version fand. Bei einem anderen Shop war der Draht, der sich im Inneren des Stengels befindet, schon so arg verbogen, dass die Pflanze nur noch über den Rand der Röhre hing, so als hätte Mario sie gerade plattgemacht.
Weiter im Hintergrund findet sich eine Leuchtbase, die ich mit verschiedenen Figuren testen werde, um zu sehen, womit sie besonders gut funktioniert. Eventuell muss ich dann noch ein paar mehr davon haben, zusammenstecken kann man sie auf jeden Fall.
Zu guter Letzt habe ich mir auch endlich mal für meine Neon Genesis Evangelion-Teilsammlung eine passende Makinami Mari Illustrious-Figur erstanden. Die Figur sieht sehr gut aus und kommt mit ordentlich Zubehör daher. Außerdem verfügt sie über eine ganze Menge Artikulationspunkte und lässt sich mit dem beiliegenden Ständer beinahe in jede erdenkliche Position bringen.
Ich sehe schon meine Tasche platzen beziehungsweise mich Klamotten aussortieren, die dann leider als Austausch hier bleiben müssen...

Sonntag, 22. Juli 2012

Rhythm and Blues

Neu in meiner Sammlung: Ein Musik-Rhythmus-Spiel für den Nintendo 3DS. An sich nichts neues, habe ich doch schon ein paar Guitar Hero-Titel (wenn auch für die Wii) im Regal stehen. Dieses Spiel basiert aber auf einer Spieleserie, die ich sehr verehre und deren Soundtracks mich insbesondere immer wieder faszinieren und inspirieren. Die Rede ist von Final Fantasy.
Der neueste Ableger, pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum der Serie, hört auf den klingenden Namen Theatrhythm Final Fantasy und steckte passenderweise am selben Tag im Briefkasten, an dem ich mich auf den Weg nach Köln machte, um die Symphonic Fantasies zu genießen. So konnte ich dann auf der Fahrt schon ein wenig testen und feststellen, dass das Spiel tatsächlich sehr viel Spaß macht. Die Präsentation ist in sich stimmig, obschon sie auch gerne etwas ernster hätte daherkommen dürfen, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Die Stücke spielen sich angenehm unterschiedlich durch drei verschiedene Arten von Stages, die sich alle in der Handhabung leicht unterscheiden. Bei der Songauswahl, die sich aus den 13 Haupttiteln der Serie definiert (plus einigen anderen Songs in speziellen Stages), wird man niemals jeden Fan zufriedenstellen können, doch ist nach meiner bisherigen Durchsicht die Auswahl gelungen. Noch dazu gibt es die Möglichkeit, sich zusätzliche Songs zu kaufen, die man dann ebenfalls spielen kann.
Nach ein paar gespielten Songs schaltet man zusätzliche Inhalte frei, im Challenge-Modus kann man Songs aus dem Series-Modus in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden versuchen zu perfektionieren, während der Chaos Shrine mit den sogenannten Dark Notes aufwartet, die sich aus jeweils zwei Songs zusammensetzen und generell gefühlt schwerer sind als die Standard-Songs. Hierbei gibt es unter anderem Items, wie sammelbare, farbige Kristalle zum Freischalten neuer Charaktere, Sammelkarten oder generell nützliche, einsetzbare Dinge wie Heiltränke einzusammeln. Auch scheint nach einer bestandenen Dark Note jeweils eine neue aufzutauchen, so war es zumindest bisher meine Erfahrung.
Bei allem, was man spielt, sammelt man Rhythmia, um den Musikkristall wieder in Einklang zu bringen - soviel zur Story. Macht aber gar nichts, denn bei diesem Titel geht es gar nicht um eine epische Geschichte, sondern um die Musik, die für sich genommen schon episch genug ist. Von mir aus könnten natürlich noch viel mehr Songs zu gerade den Spielen, die ich bisher gespielt habe, enthalten sein, aber irgendwo muss man halt auch eine Grenze ziehen bei mittlerweile immerhin 13 Spielen der Hauptserie, ohne jegliche Ableger gezählt.

Sonntag, 24. Juni 2012

Babysitting

Da die beiden auf einer Hochzeit eingeladen waren, hatten Alex und Markus Bonsch und mich schon vor längerer Zeit gefragt, ob wir während ihrer Abwesenheit auf die beiden Kleinen aufpassen würden. Natürlich sagten wir zu und nun war es am vergangenen Wochenende soweit.
Als wir am Nachmittag eintrafen, schmissen sich die beiden Eltern bereits in Schale. Die Kinder freuten sich auch, uns zu sehen und versprachen natürlich, ganz lieb zu sein. Es lief auch total super und ich kann mich nicht wirklich beklagen. Es gab natürlich schon Momente, an denen ich merkte, dass die beiden genau wussten, dass Mama und Papa gerade nicht da waren, um zu maßregeln, aber ich denke Bonsch und ich sind insgesamt gut klargekommen. Allerdings kann ich schon verstehen, dass zwei Kinder auf Dauer ganz schön anstrengend seien können und man am Ende des Tages nur noch uns Bett fallen möchte (oder mal im Kino wegratzen...).
Nach dem Abendessen sind die beiden Kiddies dann auch relativ freiwillig ins Bett gegangen, auch wenn es noch ein Weilchen gedauert hat, bis wirklich die Augen zugefallen waren. Allerdings denke ich, dass sie dafür am Sonntag eventuell ein paar Minuten länger geschlafen haben, was den Eltern garantiert zugute gekommen wäre.
So in unserer Aufsichtspflicht etwas erleichtert, planten Bonsch und ich einen entspannten Spieleabend vor Markus' Wii. Das stellte sich als kurze Aufgabenkette heraus, denn nicht nur musste die Konsole angeschlossen und der richtige Kanal des Receivers gewählt werden, die Batterien der Wiimotes waren auch noch leer. Um uns eine Suche und einen möglicherweise erfolglosen Telephonanruf zu ersparen, beschlossen wir, dass einer von uns kurz zu Aldi gehen und Batterien kaufen müsste (es war erst zehn vor acht!). Nach einer Runde Schere-Stein-Papier, die ich mit Schere gegen Stein verlor, war entschieden, dass ich die Besorgungen machen musste. Mit der dann beschafften Ausrüstung konnten wir also endlich starten.
Bonscho äußerte gleich sein Verlangen nach etwas sportlicher Betätigung, also fiel die Wahl auf Wii Sports (Wii Sports Resort schied aufgrund des Fehlens einer zweiten Wii MotionPlus leider aus). Zuerst spielten wir ein paar Partien Tennis, die ich überraschenderweise für mich entschied. Auch die Baseball-Matches sowie die Bowling-Spiele gingen an mich. Als nächstes schlug ich Bonsch in Super Smash Bros. Brawl, mehrfach. Nachdem auch das keinen Spaß mehr machte (auch wohl wegen eines verlorenen Kampfes gegen einen CPU-Gegner der Stufe 3), verlegten wir uns auf Rennen in Excite Truck. Den Stunt-Racer hatte ich mit Markus ja schon oft genug gespielt, um einen gewissen Erfahrungsvorteil zu besitzen. So ließ ich Bonsch erst einmal die Tutorials kurz durchspielen, um eine Idee vom Spielprinzip zu bekomme, bevor wir schließlich gegeneinander antraten. Interessanterweise konnte ich auch hier recht deutlich dominieren. Von gefühlten 95 Rennen verlor ich nur zwei, und das auch jeweils nur mit einem Punkt Unterschied. Bei einem Gleichstand wurde ich sogar als Sieger betitelt, wohl weil ich als erster ins Ziel eingefahren war. Alles in allem ziemlich erfolgreich, was Bonsch nicht müde wurde mit "Glück im Spiel, ..." zu kommentieren. Dem setzte ich noch die Krone auf, als ich die zwei Würfel des Nintendo Monopoly Spiels frisch aus der Folie nahm und auf Anhieb zwei Sechser würfelte. Schade, dass wir an dem Abend nicht gepokert haben...
Das Spiel war natürlich ein Geburtstagsgeschenk für Markus, der am Sonntag wieder ein Jahr älter wurde. Als kleine, nächtliche Überraschung hatten wir alles aufgebaut, sodass man theoretisch direkt hätte losspielen können (nicht, dass wir tatsächlich damit gerechnet hätten) und davor ein M aus kleinen Schaumküssen gelegt. Darüberhinaus hatte ich noch eine Kleinigkeit aus Japan mitgebracht, ein kleines ferngesteuertes Kart aus Mario Kart Wii mit Wario als Fahrer. Passend dazu habe ich ein solches Kart mit Bowser am Steuer. Einem echten Rennen steht damit fast nichts mehr im Wege, wir müssen nur noch einen Zeitpunkt finden.

Sonntag, 20. Mai 2012

Epic statue is epic!

Mal wieder was für die Freunde eines großen, japanischen Spieleherstellers.
Nachdem diese Statue in dieser exklusiven Edition angekündigt worden war, zögerte ich lange, sie mir zu bestellen. Das Bronze-Finish verleiht dem Stück zwar einen sehr edlen Hauch, die fehlenden Gesichtsdetails von Link aber störten mich doch. Schlussendlich wurde aber, da ich mit meiner Meinung scheinbar nicht alleine da stand, ein zweiter Austauschkopf versprochen, der zumindest über detailliertere Augen verfügen würde.
Nun ist das gute Stück bei mir eingetroffen und ich bin begeistert! Was für ein tolles Teil! Die Pose ist klasse gewählt und die Statue wirkt genau so heldenhaft, wie sie es soll. Mit dem zweiten Kopf gefällt sie mir auch endgültig besser als die "normale" Version, die in der regulären Farbgebung erschienen ist.
Übrigens ist dies Nummer 403 von 500 weltweit erschienenen Statuen, passt also auch noch.

Da ich mich nicht ganz für das Skull Kid begeistern konnte, das vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, ich aber schon gerne eine Zelda-Statue mein Eigen nennen wollte, kam mir Link auf Epona genau recht. Im Gegensatz zu ebenfalls schon vor längerer Zeit veröffentlichten Statuen von Link in drei verschiedenen Tuniken (in grün, rot und blau... warte mal, das erinnert mich doch an was?!), die mir einfach nicht genug gefielen oder dem Fierce Deity Link, der zu wenig nach dem klassischen Link aussieht, sowie Midna auf Wolf Link, der im ersten Ansatz eben nicht als Link erkennbar ist, gefiel mir diese Statue von Anfang an. Lediglich die eingangs erwähnten fehlenden Details in Links Gesicht waren ein Verzögerungsfaktor. Ganz großartiges Stück, das garantiert einen Ehrenplatz erhalten wird.

Montag, 12. März 2012

Zwischen zwei Welten

Eigentlich bedurfte es dieses erneuten Beweises ja nicht, aber am Samstag demonstrierten meine Patentochter und ihr Brüderchen, der Mini-Terrorist, mal wieder ihre schier unerschöpflichen Energiereserven. Zusammen mit Alex waren wir in Itzehoe im IZ4Kids Piratenland, einem Indoor-Spielplatz, worauf die beiden auch richtig Lust hatten. Es hat auch echt Spaß gemacht, mit den beiden durch die Gegend zu toben, war aber eben auch gar nicht so wenig schweißtreibend. Auch die Kids selbst waren nach einer Weile richtig nassgeschwitzt vom Rumrennen und Nilo wurde zeitweise richtig fahrig - als Alex und ich bei einem Tee (der dankbarerweise im Eintrittspreis enthalten war) ein wenig entspannten, lief er um die Tische und konnte kaum seinen Blick fixieren, was darin mündete, dass er sogar eine fremde Frau ansprach (die Masche sollte man sich merken... oder das Kind mal ausleihen). Auf jeden Fall hat's Spaß gemacht, mal wieder was mit den Kids zu unternehmen und natürlich musste ich dann auch noch Geschichten vorlesen, bevor die beiden dann ziemlich schnell und fest einschliefen, sehr zur Freude der glücklichen Eltern.
Danach gab's dann Tortilla Wraps, gewohnt köstlich und die Finger verschmierend (was vielleicht auch an der Tatsache lag, dass die eigentlichen Wraps diesmal anscheinend kleiner geschnitten waren und ich die Füllmenge nicht unbedingt daran anpasste), bevor Markus (den mir Alex für den Abend versprochen hatte, nachdem ich sie und die Kinder begleitet hatte) und ich in Richtung Elmshorn aufbrachen. Er hatte nämlich Karten für John Carter bestellt, den wir dann in 3D genossen. Ein durchaus nicht schlechter Film, der auch einige Schauwerte bietet und mit einer netten Geschichte, Action, immer wieder eingestreuten Gags und natürlich einer Romanze aufwarten kann - das volle Popcorn-Programm (in unserem Fall waren es Nachos) eben. Die 3D-Effekte waren eher unaufdringlicher Natur, kann man sich also auch ohne Probleme in 2D anschauen, ohne allzu viel zu verpassen. Nach dem Film saßen Markus und ich noch eine ganze Weile im Wohnzimmer und schnackten, nachdem mein 3DS mit leerem Akku ausfiel, bis ich schließlich gegen halb vier die Heimfahrt antrat, damit er wenigstens etwas Schlaf bekommen konnte, bevor die Kinder zwangsläufig irgendwann ihre Weckattacke starten würden.

Freitag, 24. Februar 2012

Erzwungene Freizeit

Nun bin ich also schon wieder eine Woche in der Heimat, Zeit für ein kleines Update.
Nachdem das Schandmaul-Konzert am Abend meiner Heimkehr leider ausgefallen und ich dann den Abend buchstäblich verschlafen habe, stand gleich am Samstag die wahrscheinlich letzte Party in Brunsbüttel an. Was für eine krasse Party das war, wurde so gut wie allen Anwesenden allerdings erst in den darauffolgenden Tagen bewusst, als nach und nach nämlich Klagen über Magen-Darm-Beschwerden laut wurden. Mich selber erwischte es auch, sodass ich bisher nur einen Tag wieder in der Firma war. Nachdem ich Montag schon ziemlich fertig war, blieb ich Dienstag vorsichtshalber zuhause, auf Besserung hoffend. Als die sich nur zögerlich einstellen wollte, stattete ich dann meinem Arzt doch einen Besuch ab, der mich daraufhin bis Freitag krank schrieb. Mittlerweile bin ich aber wieder gut dabei, gestern habe ich auch mal wieder einen Kinder Riegel genascht (und wie geil das war!). Mein "Dank" also an Maike und Carsten für die freien Tage.
Einen kleinen Vorteil hatte die Tatsache, dass ich die Woche über zuhause war allerdings dann doch. Es kam nämlich ein wenig Post ins Haus, die ich dann direkt persönlich annehmen konnte, ohne den Umweg über die Nachbarn oder die Postfiliale nehmen zu müssen. Die Nachlieferung von Resident Evil: Revelations kam, nachdem es beim ersten Versuch nie meine Wohnung erreichte, beim zweiten Mal dann auch an, inklusive der Pre-Order-Box, und ging nicht noch einmal verloren, wie es bei Ocarina of Time 3D der Fall gewesen war. Das Circle Pad Pro hatte mich ja bereits erreicht, nun konnte ich es also zusammen mit dem neuesten Capcom-Titel testen. Und es schockt auf jeden Fall! Die Graphik ist ziemlich beeindruckend für die kleine Kiste, das Ganze dann noch in 3D - das vermittelt schon ein gutes Mittendrin-Gefühl. Die Steuerung mit dem Circle Pad Pro gefällt mir auch sehr gut, erinnert mich an Resident Evil 5 auf der PS3 mit Gamepad. Macht einen großen Spaß und ich musste mich schon losreißen, um nicht gleich ordentlich weiter zu zocken.
Zu dem Spiel und zu einem zweiten, nämlich The Last Story, wurden auch die passenden Soundtracks geliefert. Sehr schön und atmosphärisch, beim Revelations-Soundtrack sogar noch mit einer Bonus-Disc zu The Mercenaries 3D. The Last Story wurde von Großmeister Nobuo Uematsu musikalisch untermalt, da ist eh Kritik so gut wie ausgeschlossen.
Das wiederum dazu passende Spiel kam gestern an, der DHL-Mann erwischte mich zum Glück gerade beim Reinkommen. Ich war nämlich beim Zoll gewesen, um ein Paket vom BioWare Store abzuholen und hatte mich auf dem Rückweg unter die geübten Hände meiner Friseurin begeben, um der Wucherung auf meinem Schädel wieder Herr zu werden. Als ich dann mit Paket in Händen ins Treppenhaus kam, rannte der Kerl mir geradezu hinterher, um mir mein Paket geben zu können. Ausgezeichnetes Timing, könnte man sagen.
In dem Paket aus Übersee fanden sich zwei Modelle der SSV Normandy SR2, eins im Cerberus-Branding aus Mass Effect 2 und eines mit Systems Alliance-Logos. Außerdem lag die Collector's Edition des Art of the Mass Effect Universe-Buches bei, ein sehr wuchtiges, sehr schönes Teil.
Sehr schön ist auch The Last Story, das ich zumindest auch einmal kurz anspielen musste. Interessantes Kampfsystem, welches ich mir dann noch in Ruhe zu Gemüte führen muss. Der Limited Edition lag auch ein Paket aus Soundtrack-Auszügen und Artbook bei, das Elements of The Last Story betitelt wurde - das gleiche Paket, das ich mir schon aus Japan mitgebracht hatte im letzten Jahr. Dort war das Spiel nämlich schon längst erschienen und es stand noch nicht genau fest, wann es bei uns erscheinen würde und erst recht nicht, ob es eine Version mit entsprechenden Extras geben würde. Nun denn, so habe ich wieder eine Auktion mehr zum Einstellen bei eBay.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

X-Mas 2011

Nach ein paar ereignisreichen, schönen und zum größten Teil sehr amüsanten Tagen ist das diesjährige Weihnachtsfest auch schon wieder vorbei und das Ende dieses Jahres nähert sich mit raumgreifenden Schritten.
Wie jedes Jahr habe ich den Heiligabend bei meiner Familie in unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt verbracht. In diesem hat unser Kreis zwar einen Rekordtiefstand erreicht durch die Tatsache, dass nur drei von vier Geschwistern anwesend sein konnten und auch keine weiteren Verwandten, aber wir haben uns dennoch einen schönen Abend gemacht. Traditionell gibt es bei uns an Heiligabend Fondue, nur der Mann meiner Mutter ist dabei immer etwas ungeduldig und bekam deshalb Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vorteil daran war, dass meine Mom genügend Rotkohl vorbereitet hatte, um auch mich daran teilhaben lassen zu können (ihr Rotkohl ist eben immer sagenhaft lecker).
Bei der anschließenden Bescherung sind wir dann reihum vorgegangen mit dem Beschenken und Beschenktwerden. In meiner Ecke sammelten sich dann auch ein paar schöne Dinge, wie die letzten beiden mir noch fehlenden Killswitch Engage-Alben (Killswitch Engage und As Daylight Dies, letzteres in der Special Edition, man kennt mich), Wanted (im Limited Edition Collector's Set), Robo Geisha (Japan-Trash, yeah!), eine Packung köstlicher belgischer Meeresfrüchte, das Buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers (der Vorgänger war schon grandios) sowie zwei Star Wars-Actionfiguren. Bei einer dieser Figuren ist sogar ein Soundchip mit dabei, der mit einem entsprechenden Gerät Sätze des Charakters spricht. Selbstredend habe ich das Tool gleich im Anschluss bei eBay gesucht, gefunden und erstanden. Ist noch nicht angekommen, ich werde berichten, sobald ich das Feature testen konnte.
Später gab's dann noch richtig "dramatische" Filmkost mit Blind Side. Ein netter Film, passt ja mit seiner versöhnlichen Botschaft auch prima zu Weihnachten. Hätte ich mir mit Sicherheit nicht im Kino angesehen, aber so konnte man den Streifen mal schauen.
Am nächsten Tag war ich dann gleich wieder in Itzehoe, es gab ja noch ein paar Reste zu vertilgen. Außerdem lief nebenbei mal wieder Stirb langsam - Jetzt erst recht im Fernsehen, direkt danach sogar der erste Teil der Reihe. War auch mal wieder sehr unterhaltsam. Genauso wie auch der kleine Hunderverschnitt namens Eddie, der immer zum Knuddeln herumgereicht wurde. Wirklich ein niedliches kleines Viech, auch wenn er irgendwie immer ein wenig tollpatschig aussieht.
Noch unterhaltsamer war dann die Tatsache, dass der gute, alte Max mal wieder in fast direkter Nähe zu Besuch war und man so bei Markus wieder zusammenkommen konnte. Auch Marcé stieß noch dazu, um die Runde älterer Männer auf vier zu erhöhen. So hatten wir wieder eine ganze Menge Spaß und ich konnte nicht umhin festzustellen, dass man sich trotz einiger Zeit zwischen Besuchen immer noch auf einer Wellenlänge bewegt und noch kein Fall von Entfremdung stattgefunden hat. So können wir immer noch gemeinsam über dumme Sprüche aus Sinnlos im Weltraum lachen wie über aktuellere Ereignisse (hat jemand Mutistenfete gesagt?). Leider ging auch an diesem Abend die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei sodass nur die Hoffnung bleibt, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis zum nächsten Treffen.
Ein Jahr war gestern auch wieder vergangen seit dem letzten III. Weihnachtstag, der auch dieses Jahr seinen Start in Itzehoe erlebte. Nach einem leckeren, von Markus gezauberten Mittagessen gab es eine kleine Bescherungsrunde. Meine kleine Patentochter hatte ein Album für mich angefertigt mit Zeichnungen und Photos, das wir dann auch gleich zusammen durchgesehen haben. Eine wirklich schöne Sache und sie hat ein paar witzige Ideen gehabt und tolle Bilder gemalt. Kann auf Anfrage gerne eingesehen werden. Außerdem gab es quasi als Fortsetzung zum Geschenk des letzten Jahres, einem Filmplakat-Kalender für jede Woche des Jahres, nun die Ausgabe fürs nächste Jahr. Auch eine klasse Sache, allzumal die Kalenderblätter nach ihrem intentionierten Dienst auch noch als Poster dienen können. Dann eröffnete Markus mir, dass er seine kreative Ader gefunden hatte und überreichte mir ein Päckchen mit diversen Perlenbildern für die Super Mario-Motive als Vorlage gedient hatten. Sehr coole Sache, ich überlege derzeit, ob ich sie als Wandschmuck einsetze, da sie mir als Untersetzer fast zu schade erscheinen - mal davon abgesehen, dass ich auch immer nur einen gleichzeitig verwenden kann und die anderen dann unter dem Tisch verstauben müssten (und Heißgetränke wären auch keine gute Idee...).
Nachdem ich derart reich beschenkt wurde, durfte auch ich verteilen. Natürlich hatte ich ein paar Kleinigkeiten für die beiden Kinder besorgt und auch die Herrin des Hauses durfte nicht leer ausgehen. Das eigentliche Highlight aber kam zum Schluss, als ich nämlich ellenlang ausholte und mit Alex' Hilfe ein paar Geschichten zum Geschenk für Markus ersann. Wir hatten uns nämlich zusammengetan, nachdem ich ein günstiges Angebot entdeckte hatte, und Markus einen Nintendo 3DS geschenkt, und das auch gleich im Pack mit Super Mario 3D Land. Die Freude (gerade bei Markus) war entsprechend groß und so wurde auch das Auspacken und das erste Einschalten entsprechend zelebriert. Später fuhren wir dann weiter zu mir, um ungestört weiter unserem Hobby frönen zu können.
Bei mir angekommen befriedigten wir erst einmal ein dringendes Grundbedürfnis, indem wir uns auf den Weg zum Redox House machten und uns jeweils ein delikates Filet-Steak gönnten. Praktischerweise konnten wir dabei auch gleich die Schrittzähler unserer 3DS-Systeme einsetzen, da wir den Weg natürlich zu Fuß zurücklegten. Bei Fleisch und leckerem Köstritzer Dunkelbier (diesmal auch nur aus dem Glas, nicht vom Tisch) unterhielten wir uns dabei tatsächlich nicht nur über Videospiele sondern eher über gänzlich andere Themen, was das Gespräch aber nicht minder angenehm machte, im Gegenteil.

Nach unserer Rückkehr in meine Wohnung war dann aber natürlich das Hauptthema wieder eindeutig und so gingen wir als erstes auf Zombiejagd bei ein paar Runden The House of the Dead: Overkill, natürlich stilecht mit meinen beiden P99-Wiimotes. Davor genehmigten wir uns noch einen Schluck meines neunzehnjährigen Whiskys, bevor wir beim Spielen zwei Restflaschen Rum und Whiskey gemischt mit Cola leerten. Dabei kamen dann auch ein paar meiner neueren Eiswürfelformen zum Einsatz, extrem gut passend zum Beispiel die Gehirne (Brains!), wobei sich die Haifischflossen auch sehr gut machen im Glas ("Es kitzelt in der Nase, wenn er steht."). Im Verlauf kam es zu fast schon erschreckenden Szenen, die garantiert nichts mit dem Alkoholpegel zu tun hatten...
Wir kamen dann später auch noch zu New Super Mario Bros. Wii, das wie immer einen gewissen Reiz durch die Tatsache bekam, dass man zwar miteinander spielen, sich also unterstützen und helfen kann, aber eben auch genau das Gegenteil praktizieren kann. Genau dadurch wurde so manches Chaos entfacht, was in dem einen oder anderen verlorenen Leben resultierte. Auf der anderen Seite schimmerte aber auch immer mal wieder ein erstaunlicher Anteil an Skill durch, dem dann auch eine entsprechende Anerkennung nachfolgte.

Im Endeffekt ging auch hierbei die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend mit einem großartigen Freund und die Hoffnung, in nicht allzu ferner Zukunft in vielleicht ähnlicher Form eine Wiederholung starten zu können.