Wow, da habe ich dann doch tatsächlich die 400 Posts erreicht. Nachdem ich mein Blog jahrelang vernachlässigt habe, hätte ich fast nicht mehr damit gerechnet, in diesen Bereich zu kommen. Fast schade, dass der 400. Beitrag so ein unschönes Thema behandelt hat, aber ich selektiere hier ja nicht die negativen Nachrichten aus. Auf zur halben Tausend!
Achievement unlocked!
400 Blog Posts (+40)
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
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Samstag, 18. Januar 2020
Samstag, 4. Januar 2020
Mal ein kurzer Blick zurück
So. Nun sind wir also in den 2020ern angekommen. Die ersten 20 Jahre dieses Jahrtausends sind rum. Plötzlich sind die 90er verdammt weit weg, wenn man so drüber nachdenkt.
Aber so weit will ich gar nicht zurückblicken, ein kurzes Resümee für 2019 soll mir fürs Erste reichen. Es ist im letzten Jahr auch genug passiert, um darüber zu berichten (was ich im Einzelfall auch bereits getan habe). Außerdem hatte ich mir von mir für mich gewünscht, hier wieder mehr zu schreiben. In Summe habe ich letztes Jahr fast so viele Posts erstellt wie in den gesamten fünf Jahren davor zusammen, das ist doch schon mal was. Und jetzt gleich schon der zweite Post zu Jahresbeginn, wenn das kein gutes Zeichen ist.
Am meisten getan hat sich für mich 2019 auf jeden Fall in beruflicher Hinsicht.
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch bei onstage & sports und war im Theater an der Elbe unterwegs. Als Teamleiter war ich quasi permanent im Einsatz und wir haben nicht umsonst gewitzelt, dass wir fast im Theater wohnen würden. Allerdings war das Ende zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar, und zwar nicht nur, weil ich mein Studium in 2019 endlich beendet haben würde.
Es war nämlich ein Insolvenzverfahren am Anlaufen, weil die Stage Entertainment ihre Exklusivverträge mit OSS gekündigt statt verlängert hatte. Das bedeutete im Klartext, dass alle Mitarbeiter von onstage & sports mit dem letzten Vertragstag ihre Jobs verloren. Erst war Juli als der letzte Monat festgesetzt worden, später wurde dies noch bis August verlängert. Mit dem 31. 08. 2019 endete also mein Arbeitsvertrag durch die Insolvenz der Firma, bei der ich fast fünf Jahre gearbeitet hatte.
Zu Beginn des Jahres hatte ich endlich ernsthaft meine Bachelorthesis ins Auge gefasst. Gleich im Januar nahm ich sogar drei Wochen Urlaub, um mich konzentriert an die Bearbeitung machen zu können. Letztlich war es dann doch erst am 11. April so weit: Ich gab die drei gebundenen Hefte im Studierendensekretariat ab. Damit lag es dann nicht mehr in meiner Hand (sprichwörtlich). Bis zur "Benachrichtigung" über die Benotung meiner Thesis (ich berichtete separat) verging dann etwas Zeit, während der ich nicht nur weiter im Theater arbeitete, sondern mir auch langsam Gedanken um meine weitere Zukunft machte.
Im Juni konnte ich dann meine Urkunde sowie die weiteren Unterlagen abholen, die mir bescheinigen, den Titel "Bachelor of Science" rechtmäßig verwenden zu dürfen - nicht, dass ich mir da jetzt viel drauf einbilden würde. Immerhin finde ich, dass sich mein Notenschnitt mit 1,31 sehen lassen kann. Wenn ich da an mein Abitur denke...
Spätestens mit meinem Bachelorzeugnis in der Hand mussten meine Überlegungen, meine berufliche Zukunft betreffend, dann deutlich konkretere Formen annehmen. Ich war mittlerweile auch von meiner ursprünglichen Planung, in der Spieleentwicklung zu arbeiten, etwas abgerückt. Letztlich ging es mir darum, Software zu entwickeln - was nicht zwingend Spiele sein müssen. Aus diesem Grund bewarb ich mich dann bei verschiedenen Entwicklungsfirmen. Dank der Möglichkeiten des Internets war die Auswahl groß genug und bot (und bietet) verschiedenste Felder - kleine, unabhängige Entwickler als Start-up, inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, große Softwarehäuser und natürlich auch Personaldienstleister. Über Stepstone stieß ich auf mehrere Unternehmen, die mich ansprachen.
Nach ein paar Bewerbungen gingen auch die ersten Rückmeldungen ein. Neben den erwarteten Absagen gab es dann auch positive Meldungen. Unter anderem zeigte sich eine Firma in Reinbek interessiert an der Zusammenarbeit mit mir. Die Firma heißt Mediaform und wurde im weiteren Verlauf tatsächlich mein neuer Arbeitgeber - allerdings erst im November.
Nachdem nämlich zu Anfang geplant war, mich im Oktober einzustellen, verschob sich der Beginn noch um einen Monat. Dies bedeutete für mich allerdings zwei Monate statt einem Monat Leerlauf zwischen dem Ende bei onstage und dem Neustart bei Mediaform.
Um diese finanzielle Durststrecke etwas zu überbrücken, startete ich eine kurze Internetrecherche. Recht schnell wurde ich fündig, was kurzfristige Arbeit anging. Online konnte ich mich bei einem Zeitarbeitsunternehmen durch einen Anmeldeprozess klicken, was angenehm einfach und komfortabel war. Nur ein paar Tage später schon erhielt ich dann einen Anruf von einer Vermittlerin. Nachdem die letzten Details geklärt waren, konnte ich in der darauffolgenden Woche auch schon anfangen.
Ende September startete ich bei New Yorker im Elbe Einkaufszentrum als Aushilfe und blieb dort ein paar Wochen. Das Team dort ist total gut drauf und so machte auch die vergleichsweise einfache und durchaus repetitive Arbeit immer genügend Spaß.
Etwas anspruchsvoller wurde es dann bei Sport Scheck in der Mönckebergstraße. Nicht nur ist das Sortiment auf vier Stockwerken deutlich größer, auch die Artikel selbst sind vielfältiger. Schon alleine die Bekleidung für die verschiedensten sportlichen Unternehmungen sorgte teilweise für Verwirrung (niemand, wirklich niemand braucht so viele verschiedene Sorten an Leggings). Dazu kommen dann noch die ganzen anderen kleinen und größeren Artikel wie Lampen, Walkingstöcke, Kletterseile, Rucksäcke, Trainingsbänder und mein ganz persönliches Highlight zum Schluss: Skischuhe. Auch bei Sport Scheck waren mir die Kollegen durch die Bank sympathisch - und man war sogar fast traurig, als ich Ende Oktober gehen "musste".
Am 04. November trat ich dann meinen ersten Arbeitstag bei Mediaform an. Der Monatserste war im vergangenen Jahr ein Brückentag dank des neuen Feiertags am 31. Oktober, sodass ich noch ein verlängertes Wochenende genießen konnte, bevor es losging.
Die tägliche Fahrt nach Reinbek (und zurück) nimmt natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch, allerdings habe ich den unschätzbaren Vorteil, dass ich die meiste Zeit in ein und derselben S-Bahn verbringen kann. Nur zu Beginn und am Ende der Strecke muss ich ein paar Stationen mit dem Bus fahren. Der Vorteil an der langen S-Bahn-Fahrt liegt in der Tatsache begründet, dass ich zwischendurch nicht umsteigen muss und so keine Gefahr laufe, einen Anschlusszug zu verpassen. Die lange Fahrt kann ich also nutzen, um beispielsweise Bücher zu lesen, womit ich auch schon vorher angefangen hatte, als ich noch im Theater arbeitete. Bei den im Vergleich deutlich kürzeren Fahrten schaffte ich allerdings bei weitem nicht so viele Seiten wie jetzt. Seitdem ich meine Arbeit in Reinbek aufgenommen habe, konnte ich schon sechs oder sieben Bücher durchlesen.
Grundsätzlich freue ich mich natürlich am meisten über die (wiedergewonnene) Stabilität in meinem Alltag. Auch wenn ich selbstverständlich noch eine Probezeit überstehen muss, bin ich doch optimistisch, dass ich dies schaffen werde. Und mein Vertrag wurde auch direkt unbefristet angelegt, insofern mache ich mir da wirklich keine Sorgen. Mit der Stabilität einher geht dann auch der (erste) Start der Schuldentilgung. Beim KfW genieße ich noch eine Schonfrist bis die erste Rückzahlung getätigt werden muss, bei der Deutschen Bildung habe ich bereits zwei Raten gezahlt. Unschön, jeden Monat eine nicht ganz geringe Summe von meinem Konto entschwinden zu sehen, aber ein verdammt gutes Gefühl, den glücklicherweise nicht weiter wachsenden Schuldenberg endlich in winzigen Schritten schrumpfen zu sehen.
Auch ein gutes Gefühl war es, mein altes Java-Buch (Java von Kopf bis Fuß) mal wieder in die Hand zu nehmen. Tatsächlich habe ich sogar wieder von vorne angefangen, mich durch die Kapitel zu arbeiten, um wieder ein wenig in die Java-Programmierung reinzukommen. Schöne Sache und mittlerweile bin ich auch weiter, als ich vorher war. Wenn ich mich nicht selbst aufhalte, sollte ich auch die letzten Kapitel bald durchgearbeitet haben.
Nicht nur an dem Buch, auch an einem - auf Java in Verbindung mit HSQLDB basierenden - Datenbankprojekt habe ich im letzten Jahr gearbeitet. Dieses Projekt soll die Voraussetzung für gleich drei Anwendungen werden, mit denen ich verschiedene Teile meiner Sammlungen katalogisieren und speichern will. Einen guten Anfang habe ich schon gemacht, in diesem Jahr werde ich weiter daran arbeiten und vielleicht schon zu ersten brauchbaren Ergebnissen kommen.
Zu Beginn des Jahres gab es sogar ein wenig Herzschmerz, worauf ich aber gar nicht näher eingehen will (heute also mal kein selbstmitleidiger Post, außerdem habe ich das mehr oder weniger schon entsprechend behandelt). Ansonsten blieb es auf der Ebene das Jahr über relativ ruhig, bis ich mich im November bei einem bekannten Onlineportal anmeldete.
Das Ganze fing mehr im Scherz an und ging weniger von mir als von einer Freundin aus, die meinte, so könnte ich ja unter Umständen sehr einfach jemanden finden. Trotz der Tatsache, dass ich das Projekt nicht allzu ernst nahm, füllte ich doch mein Profil aus und lud ein paar Bilder hoch. Und tatsächlich bekam ich hier und da mal ein "Like", während ich mir Profile anschaute und wiederum ab und mal ein "Like" vergab.
Natürlich läuft das alles extrem oberflächlich ab, nicht wenige Profile bestehen aus nur einem Bild und haben keine weiteren Informationen angegeben. Und auch wenn mehr als ein Bild vorhanden ist, sind die zusätzlichen Profilangaben oft nicht oder nur sehr geringfügig ausgefüllt. Das macht eine ernstzunehmende Auswahl natürlich nicht einfacher, zumal mich die meisten der Bilder kein bisschen ansprechen.
Nichtsdestotrotz kam es dann zu ersten Kontakten, die aber nicht zu Treffen wurden. Wobei ein Treffen sogar schon geplant war, allerdings kam den Abend vorher eine etwas... interessante Absage. Na ja, mal sehen was die Zukunft so bringt. Ich nehme das wie erwähnt nicht sonderlich ernst.
Zu Weihnachten gab es ein paar schöne Überraschungen. Von meiner Mom bekam ich unter anderem das Brettspiel Jumanji, welches in den 90ern zum ersten Film veröffentlicht wurde (der mit Robin Williams). Das hatte ich damals auch schon, ich weiß auch nicht mehr, wie das wegkam. Es ist eine englische Version und minimal anders (der "Decoder" für die Karten fehlt, das ändert am Spielprinzip aber nichts), an sich aber das gleiche Spiel.
Auch von meiner Mutti erhielt ich sozusagen ein "To Go-Set" für meine Nintendo Switch, dessen drei Bestandteile ich mir bei einem großen Onlinehändler ausgesucht und auf eine Wunschliste gesetzt hatte. Dabei handelt es sich um ein Netzteil, eine Tasche und eine Hülle beziehungsweise Griffschale, in welche die Switch eingesetzt werden kann. Zum einen macht die das mobile Spielen angenehmer, zum anderen schützt sie das Gerät eben auch. Gut aussehen tut sie obendrein auch noch!
Auf der Fahrt nach Itzehoe zur Begehung des III. Weihnachtstages konnte ich das Set dann gleich einweihen mit dem ersten Teil der legendären Castlevania-Reihe.
Vor einer Weile habe ich mir die Anniversary Collection zugelegt, die insgesamt acht Titel der Serie beinhaltet, unter anderem die drei klassischen NES-Teile. Bis Jahresende hatte ich diese drei Spiele beendet sowie das großartige Super Castlevania IV für das SNES.
Am ersten Tag des neuen Jahres, also erst Mittwoch, spielte ich die beiden Game Boy-Titel Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge durch. Gerade der zweite Teil fühlte sich nach dem etwas experimentell anmutenden ersten Titel (ich musste an Super Mario Land denken, was das anging) wieder sehr angenehm nach klassischeren Teilen der Serie an.
Grundsätzlich sehr hilfreich beim Spielen ist die Fähigkeit, an jeder beliebigen Stelle speichern zu können, was mich vor allzu großen Verlusten bewahrt und das Spielerlebnis doch erleichtert. Allerdings habe ich selbst gemerkt, dass ich dieses System teilweise arg extensiv genutzt und mir dadurch das Spielerlebnis an einigen Stellen eventuell doch etwas getrübt habe.
Was alle Serienteile gemeinsam haben, ist der ziemlich coole und eingängige Soundtrack. Einige Stücke sind über die Jahrzehnte derart populär geworden, dass sie sogar namentlich weithin bekannt sind. Beispiele hierfür sind Klassiker wie Vampire Killer, Bloody Tears oder Beginning.
Zum III. Weihnachtstag wurde ich dann auch mit einem als "nützlich" angekündigten Geschenk bedacht. In der Tat handelt es sich um einen durchaus nutzbaren und denkbar nützlichen Gegenstand, der nur in einer... ungewohnten Form daherkommt. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, werde ich mir letztere sparen und ersteres präsentieren. Nur eins vielleicht - die englische Phrase "dick in a box" gewinnt dadurch eine ganz neuen Bedeutung.
Sagte ich anfangs so etwas wie "ein kurzer Rückblick"? Nun ja, es hätten auch über 13.000 Zeichen werden können...
Fun Fact: Als ich während der Arbeit an diesem Post in meiner Bachelorthesis blätterte, fiel mir natürlich direkt ein kleiner Formatierungsfehler auf (Klammern um den Namen eines zitierten Autors, wo gar keine sein sollten). Tja, niemand ist perfekt.
Aber so weit will ich gar nicht zurückblicken, ein kurzes Resümee für 2019 soll mir fürs Erste reichen. Es ist im letzten Jahr auch genug passiert, um darüber zu berichten (was ich im Einzelfall auch bereits getan habe). Außerdem hatte ich mir von mir für mich gewünscht, hier wieder mehr zu schreiben. In Summe habe ich letztes Jahr fast so viele Posts erstellt wie in den gesamten fünf Jahren davor zusammen, das ist doch schon mal was. Und jetzt gleich schon der zweite Post zu Jahresbeginn, wenn das kein gutes Zeichen ist.
Am meisten getan hat sich für mich 2019 auf jeden Fall in beruflicher Hinsicht.
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch bei onstage & sports und war im Theater an der Elbe unterwegs. Als Teamleiter war ich quasi permanent im Einsatz und wir haben nicht umsonst gewitzelt, dass wir fast im Theater wohnen würden. Allerdings war das Ende zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar, und zwar nicht nur, weil ich mein Studium in 2019 endlich beendet haben würde.
Es war nämlich ein Insolvenzverfahren am Anlaufen, weil die Stage Entertainment ihre Exklusivverträge mit OSS gekündigt statt verlängert hatte. Das bedeutete im Klartext, dass alle Mitarbeiter von onstage & sports mit dem letzten Vertragstag ihre Jobs verloren. Erst war Juli als der letzte Monat festgesetzt worden, später wurde dies noch bis August verlängert. Mit dem 31. 08. 2019 endete also mein Arbeitsvertrag durch die Insolvenz der Firma, bei der ich fast fünf Jahre gearbeitet hatte.
Zu Beginn des Jahres hatte ich endlich ernsthaft meine Bachelorthesis ins Auge gefasst. Gleich im Januar nahm ich sogar drei Wochen Urlaub, um mich konzentriert an die Bearbeitung machen zu können. Letztlich war es dann doch erst am 11. April so weit: Ich gab die drei gebundenen Hefte im Studierendensekretariat ab. Damit lag es dann nicht mehr in meiner Hand (sprichwörtlich). Bis zur "Benachrichtigung" über die Benotung meiner Thesis (ich berichtete separat) verging dann etwas Zeit, während der ich nicht nur weiter im Theater arbeitete, sondern mir auch langsam Gedanken um meine weitere Zukunft machte.
Im Juni konnte ich dann meine Urkunde sowie die weiteren Unterlagen abholen, die mir bescheinigen, den Titel "Bachelor of Science" rechtmäßig verwenden zu dürfen - nicht, dass ich mir da jetzt viel drauf einbilden würde. Immerhin finde ich, dass sich mein Notenschnitt mit 1,31 sehen lassen kann. Wenn ich da an mein Abitur denke...
Spätestens mit meinem Bachelorzeugnis in der Hand mussten meine Überlegungen, meine berufliche Zukunft betreffend, dann deutlich konkretere Formen annehmen. Ich war mittlerweile auch von meiner ursprünglichen Planung, in der Spieleentwicklung zu arbeiten, etwas abgerückt. Letztlich ging es mir darum, Software zu entwickeln - was nicht zwingend Spiele sein müssen. Aus diesem Grund bewarb ich mich dann bei verschiedenen Entwicklungsfirmen. Dank der Möglichkeiten des Internets war die Auswahl groß genug und bot (und bietet) verschiedenste Felder - kleine, unabhängige Entwickler als Start-up, inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, große Softwarehäuser und natürlich auch Personaldienstleister. Über Stepstone stieß ich auf mehrere Unternehmen, die mich ansprachen.
Nach ein paar Bewerbungen gingen auch die ersten Rückmeldungen ein. Neben den erwarteten Absagen gab es dann auch positive Meldungen. Unter anderem zeigte sich eine Firma in Reinbek interessiert an der Zusammenarbeit mit mir. Die Firma heißt Mediaform und wurde im weiteren Verlauf tatsächlich mein neuer Arbeitgeber - allerdings erst im November.
Nachdem nämlich zu Anfang geplant war, mich im Oktober einzustellen, verschob sich der Beginn noch um einen Monat. Dies bedeutete für mich allerdings zwei Monate statt einem Monat Leerlauf zwischen dem Ende bei onstage und dem Neustart bei Mediaform.
Um diese finanzielle Durststrecke etwas zu überbrücken, startete ich eine kurze Internetrecherche. Recht schnell wurde ich fündig, was kurzfristige Arbeit anging. Online konnte ich mich bei einem Zeitarbeitsunternehmen durch einen Anmeldeprozess klicken, was angenehm einfach und komfortabel war. Nur ein paar Tage später schon erhielt ich dann einen Anruf von einer Vermittlerin. Nachdem die letzten Details geklärt waren, konnte ich in der darauffolgenden Woche auch schon anfangen.
Ende September startete ich bei New Yorker im Elbe Einkaufszentrum als Aushilfe und blieb dort ein paar Wochen. Das Team dort ist total gut drauf und so machte auch die vergleichsweise einfache und durchaus repetitive Arbeit immer genügend Spaß.
Etwas anspruchsvoller wurde es dann bei Sport Scheck in der Mönckebergstraße. Nicht nur ist das Sortiment auf vier Stockwerken deutlich größer, auch die Artikel selbst sind vielfältiger. Schon alleine die Bekleidung für die verschiedensten sportlichen Unternehmungen sorgte teilweise für Verwirrung (niemand, wirklich niemand braucht so viele verschiedene Sorten an Leggings). Dazu kommen dann noch die ganzen anderen kleinen und größeren Artikel wie Lampen, Walkingstöcke, Kletterseile, Rucksäcke, Trainingsbänder und mein ganz persönliches Highlight zum Schluss: Skischuhe. Auch bei Sport Scheck waren mir die Kollegen durch die Bank sympathisch - und man war sogar fast traurig, als ich Ende Oktober gehen "musste".
Am 04. November trat ich dann meinen ersten Arbeitstag bei Mediaform an. Der Monatserste war im vergangenen Jahr ein Brückentag dank des neuen Feiertags am 31. Oktober, sodass ich noch ein verlängertes Wochenende genießen konnte, bevor es losging.
Die tägliche Fahrt nach Reinbek (und zurück) nimmt natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch, allerdings habe ich den unschätzbaren Vorteil, dass ich die meiste Zeit in ein und derselben S-Bahn verbringen kann. Nur zu Beginn und am Ende der Strecke muss ich ein paar Stationen mit dem Bus fahren. Der Vorteil an der langen S-Bahn-Fahrt liegt in der Tatsache begründet, dass ich zwischendurch nicht umsteigen muss und so keine Gefahr laufe, einen Anschlusszug zu verpassen. Die lange Fahrt kann ich also nutzen, um beispielsweise Bücher zu lesen, womit ich auch schon vorher angefangen hatte, als ich noch im Theater arbeitete. Bei den im Vergleich deutlich kürzeren Fahrten schaffte ich allerdings bei weitem nicht so viele Seiten wie jetzt. Seitdem ich meine Arbeit in Reinbek aufgenommen habe, konnte ich schon sechs oder sieben Bücher durchlesen.
Grundsätzlich freue ich mich natürlich am meisten über die (wiedergewonnene) Stabilität in meinem Alltag. Auch wenn ich selbstverständlich noch eine Probezeit überstehen muss, bin ich doch optimistisch, dass ich dies schaffen werde. Und mein Vertrag wurde auch direkt unbefristet angelegt, insofern mache ich mir da wirklich keine Sorgen. Mit der Stabilität einher geht dann auch der (erste) Start der Schuldentilgung. Beim KfW genieße ich noch eine Schonfrist bis die erste Rückzahlung getätigt werden muss, bei der Deutschen Bildung habe ich bereits zwei Raten gezahlt. Unschön, jeden Monat eine nicht ganz geringe Summe von meinem Konto entschwinden zu sehen, aber ein verdammt gutes Gefühl, den glücklicherweise nicht weiter wachsenden Schuldenberg endlich in winzigen Schritten schrumpfen zu sehen.
Auch ein gutes Gefühl war es, mein altes Java-Buch (Java von Kopf bis Fuß) mal wieder in die Hand zu nehmen. Tatsächlich habe ich sogar wieder von vorne angefangen, mich durch die Kapitel zu arbeiten, um wieder ein wenig in die Java-Programmierung reinzukommen. Schöne Sache und mittlerweile bin ich auch weiter, als ich vorher war. Wenn ich mich nicht selbst aufhalte, sollte ich auch die letzten Kapitel bald durchgearbeitet haben.
Nicht nur an dem Buch, auch an einem - auf Java in Verbindung mit HSQLDB basierenden - Datenbankprojekt habe ich im letzten Jahr gearbeitet. Dieses Projekt soll die Voraussetzung für gleich drei Anwendungen werden, mit denen ich verschiedene Teile meiner Sammlungen katalogisieren und speichern will. Einen guten Anfang habe ich schon gemacht, in diesem Jahr werde ich weiter daran arbeiten und vielleicht schon zu ersten brauchbaren Ergebnissen kommen.
Zu Beginn des Jahres gab es sogar ein wenig Herzschmerz, worauf ich aber gar nicht näher eingehen will (heute also mal kein selbstmitleidiger Post, außerdem habe ich das mehr oder weniger schon entsprechend behandelt). Ansonsten blieb es auf der Ebene das Jahr über relativ ruhig, bis ich mich im November bei einem bekannten Onlineportal anmeldete.
Das Ganze fing mehr im Scherz an und ging weniger von mir als von einer Freundin aus, die meinte, so könnte ich ja unter Umständen sehr einfach jemanden finden. Trotz der Tatsache, dass ich das Projekt nicht allzu ernst nahm, füllte ich doch mein Profil aus und lud ein paar Bilder hoch. Und tatsächlich bekam ich hier und da mal ein "Like", während ich mir Profile anschaute und wiederum ab und mal ein "Like" vergab.
Natürlich läuft das alles extrem oberflächlich ab, nicht wenige Profile bestehen aus nur einem Bild und haben keine weiteren Informationen angegeben. Und auch wenn mehr als ein Bild vorhanden ist, sind die zusätzlichen Profilangaben oft nicht oder nur sehr geringfügig ausgefüllt. Das macht eine ernstzunehmende Auswahl natürlich nicht einfacher, zumal mich die meisten der Bilder kein bisschen ansprechen.
Nichtsdestotrotz kam es dann zu ersten Kontakten, die aber nicht zu Treffen wurden. Wobei ein Treffen sogar schon geplant war, allerdings kam den Abend vorher eine etwas... interessante Absage. Na ja, mal sehen was die Zukunft so bringt. Ich nehme das wie erwähnt nicht sonderlich ernst.
Zu Weihnachten gab es ein paar schöne Überraschungen. Von meiner Mom bekam ich unter anderem das Brettspiel Jumanji, welches in den 90ern zum ersten Film veröffentlicht wurde (der mit Robin Williams). Das hatte ich damals auch schon, ich weiß auch nicht mehr, wie das wegkam. Es ist eine englische Version und minimal anders (der "Decoder" für die Karten fehlt, das ändert am Spielprinzip aber nichts), an sich aber das gleiche Spiel.
Auch von meiner Mutti erhielt ich sozusagen ein "To Go-Set" für meine Nintendo Switch, dessen drei Bestandteile ich mir bei einem großen Onlinehändler ausgesucht und auf eine Wunschliste gesetzt hatte. Dabei handelt es sich um ein Netzteil, eine Tasche und eine Hülle beziehungsweise Griffschale, in welche die Switch eingesetzt werden kann. Zum einen macht die das mobile Spielen angenehmer, zum anderen schützt sie das Gerät eben auch. Gut aussehen tut sie obendrein auch noch!
| Hülle und Tasche sind vom gleichen Hersteller |
| Ja, es ist natürlich eine Folie auf dem Display |
Vor einer Weile habe ich mir die Anniversary Collection zugelegt, die insgesamt acht Titel der Serie beinhaltet, unter anderem die drei klassischen NES-Teile. Bis Jahresende hatte ich diese drei Spiele beendet sowie das großartige Super Castlevania IV für das SNES.
Am ersten Tag des neuen Jahres, also erst Mittwoch, spielte ich die beiden Game Boy-Titel Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge durch. Gerade der zweite Teil fühlte sich nach dem etwas experimentell anmutenden ersten Titel (ich musste an Super Mario Land denken, was das anging) wieder sehr angenehm nach klassischeren Teilen der Serie an.
Grundsätzlich sehr hilfreich beim Spielen ist die Fähigkeit, an jeder beliebigen Stelle speichern zu können, was mich vor allzu großen Verlusten bewahrt und das Spielerlebnis doch erleichtert. Allerdings habe ich selbst gemerkt, dass ich dieses System teilweise arg extensiv genutzt und mir dadurch das Spielerlebnis an einigen Stellen eventuell doch etwas getrübt habe.
Was alle Serienteile gemeinsam haben, ist der ziemlich coole und eingängige Soundtrack. Einige Stücke sind über die Jahrzehnte derart populär geworden, dass sie sogar namentlich weithin bekannt sind. Beispiele hierfür sind Klassiker wie Vampire Killer, Bloody Tears oder Beginning.
Zum III. Weihnachtstag wurde ich dann auch mit einem als "nützlich" angekündigten Geschenk bedacht. In der Tat handelt es sich um einen durchaus nutzbaren und denkbar nützlichen Gegenstand, der nur in einer... ungewohnten Form daherkommt. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, werde ich mir letztere sparen und ersteres präsentieren. Nur eins vielleicht - die englische Phrase "dick in a box" gewinnt dadurch eine ganz neuen Bedeutung.
| Woho, Black Betty! |
| Ich sagte ja - nützlich! |
Fun Fact: Als ich während der Arbeit an diesem Post in meiner Bachelorthesis blätterte, fiel mir natürlich direkt ein kleiner Formatierungsfehler auf (Klammern um den Namen eines zitierten Autors, wo gar keine sein sollten). Tja, niemand ist perfekt.
Dienstag, 1. Januar 2019
(Re-) Start
Hmm.
Ganze zwei Posts im letzten Jahr. Davor vier. Fünf davor. Und fünf im Jahr davor. Immerhin 18 Stück vor fünf Jahren. Das sind 34 Posts innerhalb der letzten fünf Jahre.
Auch wenn mir die Quersumme natürlich verdammt gut gefällt (und sich selbst im Durchschnitt - gerundet - die gleiche Zahl ergibt), ist das echt nicht viel für den Zeitraum.
Ich will gar nicht wieder - wie zum Beispiel im März 2014 - darüber lamentieren, warum dies so ist oder etwa Besserung geloben (liest das hier überhaupt noch jemand?). Nicht, dass noch eine Erwartungshaltung gefördert wird!
Dennoch musste ich in letzter Zeit verstärkt an mein kleines "Online-Tagebuch" denken und daran, wie viel ich in der Zeit schrieb, als ich damit anfing. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je wieder an die Zahl der Posts herankommen werde, die ich in den ersten Jahren erreicht habe, aber mehr als einer pro Quartal wäre doch ganz nett, oder nicht? Wie gesagt, keine Versprechungen, keine Erwartungen, keine falschen Hoffnungen - aber der ausdrückliche Wunsch von mir an mich, dieses Medium wieder mehr zu nutzen. Zählt das schon als guter Vorsatz? Na hoffentlich nicht...!
Ganze zwei Posts im letzten Jahr. Davor vier. Fünf davor. Und fünf im Jahr davor. Immerhin 18 Stück vor fünf Jahren. Das sind 34 Posts innerhalb der letzten fünf Jahre.
Auch wenn mir die Quersumme natürlich verdammt gut gefällt (und sich selbst im Durchschnitt - gerundet - die gleiche Zahl ergibt), ist das echt nicht viel für den Zeitraum.
Ich will gar nicht wieder - wie zum Beispiel im März 2014 - darüber lamentieren, warum dies so ist oder etwa Besserung geloben (liest das hier überhaupt noch jemand?). Nicht, dass noch eine Erwartungshaltung gefördert wird!
Dennoch musste ich in letzter Zeit verstärkt an mein kleines "Online-Tagebuch" denken und daran, wie viel ich in der Zeit schrieb, als ich damit anfing. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je wieder an die Zahl der Posts herankommen werde, die ich in den ersten Jahren erreicht habe, aber mehr als einer pro Quartal wäre doch ganz nett, oder nicht? Wie gesagt, keine Versprechungen, keine Erwartungen, keine falschen Hoffnungen - aber der ausdrückliche Wunsch von mir an mich, dieses Medium wieder mehr zu nutzen. Zählt das schon als guter Vorsatz? Na hoffentlich nicht...!
Dienstag, 27. März 2018
Kinners, wie die Zeit vergeht!
Schon wieder ist der letzte Post ganze sechs Monate her. Wenn ich da an meine Anfangszeiten als Blogger zurückdenke, in denen ich in seltenen Fällen sogar mehr als einen Post pro Tag geschrieben habe... So hatte ich mir das irgendwie nicht vorgestellt. Ich wollte doch mehr schreiben, für die dreieinhalb Leute, die das vielleicht tatsächlich lesen, aber auch für mich. Wie ein Tagebuch, bloß online und so, dass andere Leute mitlesen können (so sie denn wollen).
Es ist schon wieder einiges passiert zwischendurch. Mein Studium nähert sich stark dem Ende zu, ich bin jetzt am Anfang meiner Bachelorthesis, es hat sich überraschenderweise ein Frau gefunden, die sich für mich interessiert und - noch ganz aktuell - es tut sich was in meinem Nebenjob im Theater.
Eben erst bin ich beim Stöbern über meinen alten Post aus 2014 gestolpert, in dem ich berichtete, wie ich zu meinem immer noch aktuellen Nebenjob kam. Knapp dreieinhalb Jahre arbeite ich nun bei der On Stage & Sports GmbH als Servicekraft im Vorderhaus. Gerade im letzten halben Jahr bin ich dabei auch öfter mal außerhalb meines "Stammhauses", der Neuen Flora, unterwegs gewesen. So habe ich denn mittlerweile drei der vier Stage-Theater in Hamburg besucht als Mitarbeiter.
Im nächsten Monat werde ich dann auch das letzte Theater von der Liste streichen können, wenn ich meine neue Position als Teamleiter (in Einarbeitung) antreten werde. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, weil das ja wieder neue Informationen, Abläufe und Verantwortlichkeiten bedeuten wird - und eben auch ein für mich neues Haus. Es bleibt spannend!
Darüber hinaus habe ich mich für die Betriebsratswahl in unserer Firma aufstellen lassen, die Ergebnisse stehen noch aus. Eventuell kommt da also auch noch was neues auf mich zu. Aufregend, das Ganze.
Es ist schon wieder einiges passiert zwischendurch. Mein Studium nähert sich stark dem Ende zu, ich bin jetzt am Anfang meiner Bachelorthesis, es hat sich überraschenderweise ein Frau gefunden, die sich für mich interessiert und - noch ganz aktuell - es tut sich was in meinem Nebenjob im Theater.
Eben erst bin ich beim Stöbern über meinen alten Post aus 2014 gestolpert, in dem ich berichtete, wie ich zu meinem immer noch aktuellen Nebenjob kam. Knapp dreieinhalb Jahre arbeite ich nun bei der On Stage & Sports GmbH als Servicekraft im Vorderhaus. Gerade im letzten halben Jahr bin ich dabei auch öfter mal außerhalb meines "Stammhauses", der Neuen Flora, unterwegs gewesen. So habe ich denn mittlerweile drei der vier Stage-Theater in Hamburg besucht als Mitarbeiter.
Im nächsten Monat werde ich dann auch das letzte Theater von der Liste streichen können, wenn ich meine neue Position als Teamleiter (in Einarbeitung) antreten werde. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, weil das ja wieder neue Informationen, Abläufe und Verantwortlichkeiten bedeuten wird - und eben auch ein für mich neues Haus. Es bleibt spannend!
Darüber hinaus habe ich mich für die Betriebsratswahl in unserer Firma aufstellen lassen, die Ergebnisse stehen noch aus. Eventuell kommt da also auch noch was neues auf mich zu. Aufregend, das Ganze.
Donnerstag, 13. März 2014
Nothin' to see here, please move along...
Hmm... vier Posts im letzten Jahr. Das ist ja nicht unbedingt eine große Menge, umgerechnet so circa ein einziger pro Quartal. Der helle Wahnsinn.
Nicht, dass ich hunderte von Lesern hätte, die sich darüber beschweren würden. Ich selbst allerdings bin schon ein bisschen traurig über meine eigene Faulheit oder Unlust oder was auch immer mich in der Summe vom Schreiben abgehalten hat.
Versprechungen, mich zu bessern sprich, mehr zu schreiben, mache ich deswegen aber jetzt keine - schließlich werde ich auch ungerne selbst enttäuscht. Eventuell werde ich ab und an den einen oder anderen Post veröffentlichen, eventuell auch weniger oft oder eventuell sogar mal richtig viel. Schauen wir mal.
Nicht, dass ich hunderte von Lesern hätte, die sich darüber beschweren würden. Ich selbst allerdings bin schon ein bisschen traurig über meine eigene Faulheit oder Unlust oder was auch immer mich in der Summe vom Schreiben abgehalten hat.
Versprechungen, mich zu bessern sprich, mehr zu schreiben, mache ich deswegen aber jetzt keine - schließlich werde ich auch ungerne selbst enttäuscht. Eventuell werde ich ab und an den einen oder anderen Post veröffentlichen, eventuell auch weniger oft oder eventuell sogar mal richtig viel. Schauen wir mal.
Samstag, 5. Oktober 2013
Year of change
Als das letzte Jahr endete, behauptete ich (wahrscheinlich nur zu mir selbst), dass sich im nächsten Jahr einiges ändern würde. Da ich allerdings schon seit geraumer Zeit immer wieder den Wunsch nach Veränderung verspürte (und dies auch ab und an kund tat), nahm ich es selbst kaum wirklich ernst. Und nun, ein Dreivierteljahr später, hat sich dann doch eine ganze Menge getan. Zeit, auch hier mal wieder ein Lebenszeichen zu hinterlassen.
Mit meiner Jobsituation hatte ich ja schon länger mehr oder minder gehadert. Spätestens seit dem fast vierteljährlichen Aufenthalt in Hachinohe, Japan (ich berichtete ausführlich im Zeitraum von September bis November 2011) war mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollen würde. Doch bisher war es mir nicht gelungen, mein Phlegma zu durchbrechen und den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu tun. Kurz vor Sommerbeginn (der leider auch schon wieder rum ist...) fing ich dann aber tatsächlich an, ernsthafte Überlegungen anzustellen. Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht doch noch ein Studium beginnen sollte. Die grobe Richtung im Bereich der Informatik stand für mich schnell fest, doch der genaue Studiengang wollte noch gefunden werden. Nach kurzer Zeit konnte ich die Auswahl durch Einschränkung auf den Medienbereich zumindest etwas verfeinern. Daraufhin schaute ich mir die infrage kommenden Lernorte an und konnte Wedel ob der unverschämt hohen Semestergebühren (knapp 1.400 Euro) gleich ausschließen. Damit blieben noch die Universität Hamburg und die HAW Hamburg. Über die Stadtgrenzen hinweg habe ich mich gar nicht erst informiert, da ich definitiv hier bleiben wollte und auch keine große Lust auf lange Pendelstrecken habe. Aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und der Tatsache, dass mein nunmehr gewählter Studiengang "Media Systems" nur an der HAW unterrichtet wird, fiel die Wahl dann eben auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Mittlerweile hatte es bei meinem Arbeitgeber auch sehr unschöne Entwicklungen gegeben, die schlussendlich in einer großen Zahl von Entlassungen mündeten. Davon war ich selbst zwar nicht direkt betroffen, doch machte die negative Grundstimmung auch mir zu schaffen und bestärkte mich damit in meinem Vorhaben. Nachdem ich meine Bewerbung für die HAW dann abgeschickt hatte (und das gerade noch fristgerecht), fieberte ich der Antwort entgegen. Zur großen Freude kam die Antwort dann auch noch gerade rechtzeitig, bevor wir zur diesjährigen Reise nach Wacken antraten und fiel zu meiner großen Erleichterung positiv aus. Damit war mein Plan schon fast umgesetzt, es fehlte lediglich noch die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses. Mein Chef zeigte sich wenig überrascht, auch ihm war die Situation natürlich bewusst und ihm waren wohl auch schon Gerüchte zu Ohren gekommen. Er bedauerte zwar den Verlust in der Abteilung (was ich als großes Kompliment betrachte), beglückwünschte mich aber zu meiner Entscheidung.
Nachdem formell dann alles geklärt war, konnte also ein neuer (Lebens-) Abschnitt beginnen. Oder zumindest fast. Denn die Finanzierung des Vorhabens wollte selbstverständlich auch geklärt sein. Dazu bedurfte es weiterer Einschnitte. Der offensichtlichste kam von ganz alleine, schließlich bekomme ich ohne Arbeitsplatz auch kein Gehalt mehr. Also musste ich mich auch darüber informieren und stellte schließlich alle geforderten Dokumente für Anträge bei unter anderem dem BAföG-Amt zusammen. Wie sich herausstellen sollte, war der größte Teil der Arbeit vollkommen umsonst (und bei dem Gedanken daran stellen sich wieder wundervolle Folterphantasien ein...), da das BAföG-Amt mir - salopp formuliert - vorwirft, ich hätte ja auch mal eher studieren gehen können. Ich überlege noch, auf den Brief zu antworten, allerdings wäre das dann noch ein weiteres Mal verschwendete Zeit und bisher hatte ich keine Muße dazu. Nun ja, glücklicherweise ist das BAföG-Amt nicht die einzige - wenngleich auch günstigste - Geldquelle und so muss ich mein Studium nicht direkt wieder beenden.
Ein weiterer, großer Einschnitt betraf mein Auto. Im Studium hätte ich mir das nicht mehr leisten können und so sah ich mich schweren Herzens gezwungen, mich davon zu trennen. So habe ich es dann mal richtig ordentlich geputzt, vom Aussaugen des Innenraums über Staub wischen der Armaturen bis zu einer Komplettwäsche, damit der Wagen so richtig gut aussah. In diesem Zustand machte ich dann einige Bilder, schrieb ein paar Zeilen beschreibenden Text und fertigte so eine Verkaufsanzeige bei einem Onlineportal an. Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Händler sich meldeten, deren Angebote sich natürlich als entsprechend niedrig herausstellten. Dann meldete sich jedoch ein Privatmann, der ehrliches Interesse an dem Auto bekundete und am Telephon schon begeistert schien. Nur ein paar Tage später kam er dann vorbei, um sich das gute Stück zu besehen. Nach einer kurzen Besichtigung und ein paar Metern um den Block wollte er den Wagen am liebsten gleich mitnehmen. Sein Preis lag immer noch über meiner Mindestgrenze und das gesammelte Zubehör nahm er mir auch noch ab - alles in allem ein guter Deal also. Trotz des Wehmuts war ich doch froh, meinen Wagen so zügig verkauft zu bekommen und so eine Sorge weniger tragen zu müssen. Und dennoch ist es immer noch ein klein wenig ungewohnt, an meinem ehemaligen, jetzt leeren Parkplatz vorbeizugehen. Von der Tatsache, dass meine Mobilität dadurch eingeschränkt wurde, mal ganz abgesehen.
So habe ich jetzt keinen Job mehr, kein Auto... aber hey, immerhin habe ich noch meine Wohnung! Und auch in der hat sich endlich wieder was getan im Laufe des Jahres. Anlässlich eines mehr oder weniger spontanen Besuches bei Möbel Höffner im Frühjahr mit guten Freunden hatte ich ein neues Sofa für mein Wohnzimmer aufgetan. Nach meinem Montageeinsatz in Spanien, von dem ich gegen Ende Mai zurück war, wurde das dann geliefert und der Vorgänger wanderte nach Itzehoe als Inventar für den Zockerkeller bei Markus. Macht sich dort übrigens sehr gut und ist zum gemeinsamen Zocken auch nach wie vor geeignet. Zuerst stand mein dann neues Sofa etwas enger mit dem Hocker zusammen und bot keinen Platz für einen Wohnzimmertisch, weswegen der alte auch zu Bonsch gewandert war. Irgendwann nervte mich diese Tatsache allerdings ganz gewaltig und ich musste wieder ein wenig umbauen. Trotz Schiebens passt weiterhin alles ins Wohnzimmer und selbst die Balkontür geht noch auf. Da konnte ich mir dann auch einen passenden Tisch von unseren schwedischen Möbellieferanten besorgen, der ganz ausgezeichnet in die vergrößerte Lücke passt. So sieht's dann auch richtig schön nach Wohnzimmer aus.
Und auch im Memorabileum hat sich dieses Jahr schon einiges weiterentwickelt. Bei facebook habe ich ja schon den einen oder anderen Zwischenschritt veröffentlicht, um das zu belegen. In näherer Zukunft soll es dann mit den Vitrinen auch weitergehen, sodass ich zum einen der Katalogisierung meines Bestandes näherkomme, zum anderen dann auch mal einer offiziellen Teileröffnung. Man darf gespannt bleiben und ich werde berichten, sowie es Neuigkeiten gibt.
Zu den letzten Neuerungen gehört dann auch noch ein weiterer Computer in meinem Haushalt. Trotz meiner bisherigen Weigerung beziehungsweise des bisher nicht benötigten Mehrwertes ist durch das Studium ein zumindest genügender Bedarf nach einem tragbaren System erwachsen. So nenne ich dann seit ein paar Tagen ein Laptop mein Eigen, den ich auch gleich als meinen neuen Hauptarbeitsplatz eingerichtet habe. So kann ich entspannt auf dem Sofa sitzen und beispielsweise mein Blog aktualisieren (so wie in diesem Fall), ohne Probleme mit zu kleiner Schrift auf zu großer Entfernung zu bekommen (oder irgendwann mit lächerlichen Vergrößerungsstufen). Darüberhinaus habe ich gleich einen Schritt weiter gedacht und die praktische Funktion der Fernsteuerung für mich entdeckt. So brauche ich für meinen "großen" Rechner nicht mehr den Fernseher als Bildschirm anschalten, sondern steuere ihn einfach über das Laptop. Spart Strom und endlich muss ich nicht mehr aufstehen, um einen Song zu suchen! Wunderbar, diese moderne Technik!
Ich werde noch sehen, inwieweit ich mein Blog dann in Zukunft mal wieder regelmäßiger nicht nur besuche sondern auch um Posts erweitere. Bisher glänzt dieses Jahr nicht gerade mit der schieren Anzahl von Posts, auch wenn die Textmenge dafür nicht gerade gering ist. Wir werden sehen.
Mit meiner Jobsituation hatte ich ja schon länger mehr oder minder gehadert. Spätestens seit dem fast vierteljährlichen Aufenthalt in Hachinohe, Japan (ich berichtete ausführlich im Zeitraum von September bis November 2011) war mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollen würde. Doch bisher war es mir nicht gelungen, mein Phlegma zu durchbrechen und den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu tun. Kurz vor Sommerbeginn (der leider auch schon wieder rum ist...) fing ich dann aber tatsächlich an, ernsthafte Überlegungen anzustellen. Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht doch noch ein Studium beginnen sollte. Die grobe Richtung im Bereich der Informatik stand für mich schnell fest, doch der genaue Studiengang wollte noch gefunden werden. Nach kurzer Zeit konnte ich die Auswahl durch Einschränkung auf den Medienbereich zumindest etwas verfeinern. Daraufhin schaute ich mir die infrage kommenden Lernorte an und konnte Wedel ob der unverschämt hohen Semestergebühren (knapp 1.400 Euro) gleich ausschließen. Damit blieben noch die Universität Hamburg und die HAW Hamburg. Über die Stadtgrenzen hinweg habe ich mich gar nicht erst informiert, da ich definitiv hier bleiben wollte und auch keine große Lust auf lange Pendelstrecken habe. Aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und der Tatsache, dass mein nunmehr gewählter Studiengang "Media Systems" nur an der HAW unterrichtet wird, fiel die Wahl dann eben auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Mittlerweile hatte es bei meinem Arbeitgeber auch sehr unschöne Entwicklungen gegeben, die schlussendlich in einer großen Zahl von Entlassungen mündeten. Davon war ich selbst zwar nicht direkt betroffen, doch machte die negative Grundstimmung auch mir zu schaffen und bestärkte mich damit in meinem Vorhaben. Nachdem ich meine Bewerbung für die HAW dann abgeschickt hatte (und das gerade noch fristgerecht), fieberte ich der Antwort entgegen. Zur großen Freude kam die Antwort dann auch noch gerade rechtzeitig, bevor wir zur diesjährigen Reise nach Wacken antraten und fiel zu meiner großen Erleichterung positiv aus. Damit war mein Plan schon fast umgesetzt, es fehlte lediglich noch die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses. Mein Chef zeigte sich wenig überrascht, auch ihm war die Situation natürlich bewusst und ihm waren wohl auch schon Gerüchte zu Ohren gekommen. Er bedauerte zwar den Verlust in der Abteilung (was ich als großes Kompliment betrachte), beglückwünschte mich aber zu meiner Entscheidung.
Nachdem formell dann alles geklärt war, konnte also ein neuer (Lebens-) Abschnitt beginnen. Oder zumindest fast. Denn die Finanzierung des Vorhabens wollte selbstverständlich auch geklärt sein. Dazu bedurfte es weiterer Einschnitte. Der offensichtlichste kam von ganz alleine, schließlich bekomme ich ohne Arbeitsplatz auch kein Gehalt mehr. Also musste ich mich auch darüber informieren und stellte schließlich alle geforderten Dokumente für Anträge bei unter anderem dem BAföG-Amt zusammen. Wie sich herausstellen sollte, war der größte Teil der Arbeit vollkommen umsonst (und bei dem Gedanken daran stellen sich wieder wundervolle Folterphantasien ein...), da das BAföG-Amt mir - salopp formuliert - vorwirft, ich hätte ja auch mal eher studieren gehen können. Ich überlege noch, auf den Brief zu antworten, allerdings wäre das dann noch ein weiteres Mal verschwendete Zeit und bisher hatte ich keine Muße dazu. Nun ja, glücklicherweise ist das BAföG-Amt nicht die einzige - wenngleich auch günstigste - Geldquelle und so muss ich mein Studium nicht direkt wieder beenden.
Ein weiterer, großer Einschnitt betraf mein Auto. Im Studium hätte ich mir das nicht mehr leisten können und so sah ich mich schweren Herzens gezwungen, mich davon zu trennen. So habe ich es dann mal richtig ordentlich geputzt, vom Aussaugen des Innenraums über Staub wischen der Armaturen bis zu einer Komplettwäsche, damit der Wagen so richtig gut aussah. In diesem Zustand machte ich dann einige Bilder, schrieb ein paar Zeilen beschreibenden Text und fertigte so eine Verkaufsanzeige bei einem Onlineportal an. Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Händler sich meldeten, deren Angebote sich natürlich als entsprechend niedrig herausstellten. Dann meldete sich jedoch ein Privatmann, der ehrliches Interesse an dem Auto bekundete und am Telephon schon begeistert schien. Nur ein paar Tage später kam er dann vorbei, um sich das gute Stück zu besehen. Nach einer kurzen Besichtigung und ein paar Metern um den Block wollte er den Wagen am liebsten gleich mitnehmen. Sein Preis lag immer noch über meiner Mindestgrenze und das gesammelte Zubehör nahm er mir auch noch ab - alles in allem ein guter Deal also. Trotz des Wehmuts war ich doch froh, meinen Wagen so zügig verkauft zu bekommen und so eine Sorge weniger tragen zu müssen. Und dennoch ist es immer noch ein klein wenig ungewohnt, an meinem ehemaligen, jetzt leeren Parkplatz vorbeizugehen. Von der Tatsache, dass meine Mobilität dadurch eingeschränkt wurde, mal ganz abgesehen.
So habe ich jetzt keinen Job mehr, kein Auto... aber hey, immerhin habe ich noch meine Wohnung! Und auch in der hat sich endlich wieder was getan im Laufe des Jahres. Anlässlich eines mehr oder weniger spontanen Besuches bei Möbel Höffner im Frühjahr mit guten Freunden hatte ich ein neues Sofa für mein Wohnzimmer aufgetan. Nach meinem Montageeinsatz in Spanien, von dem ich gegen Ende Mai zurück war, wurde das dann geliefert und der Vorgänger wanderte nach Itzehoe als Inventar für den Zockerkeller bei Markus. Macht sich dort übrigens sehr gut und ist zum gemeinsamen Zocken auch nach wie vor geeignet. Zuerst stand mein dann neues Sofa etwas enger mit dem Hocker zusammen und bot keinen Platz für einen Wohnzimmertisch, weswegen der alte auch zu Bonsch gewandert war. Irgendwann nervte mich diese Tatsache allerdings ganz gewaltig und ich musste wieder ein wenig umbauen. Trotz Schiebens passt weiterhin alles ins Wohnzimmer und selbst die Balkontür geht noch auf. Da konnte ich mir dann auch einen passenden Tisch von unseren schwedischen Möbellieferanten besorgen, der ganz ausgezeichnet in die vergrößerte Lücke passt. So sieht's dann auch richtig schön nach Wohnzimmer aus.
Und auch im Memorabileum hat sich dieses Jahr schon einiges weiterentwickelt. Bei facebook habe ich ja schon den einen oder anderen Zwischenschritt veröffentlicht, um das zu belegen. In näherer Zukunft soll es dann mit den Vitrinen auch weitergehen, sodass ich zum einen der Katalogisierung meines Bestandes näherkomme, zum anderen dann auch mal einer offiziellen Teileröffnung. Man darf gespannt bleiben und ich werde berichten, sowie es Neuigkeiten gibt.
Zu den letzten Neuerungen gehört dann auch noch ein weiterer Computer in meinem Haushalt. Trotz meiner bisherigen Weigerung beziehungsweise des bisher nicht benötigten Mehrwertes ist durch das Studium ein zumindest genügender Bedarf nach einem tragbaren System erwachsen. So nenne ich dann seit ein paar Tagen ein Laptop mein Eigen, den ich auch gleich als meinen neuen Hauptarbeitsplatz eingerichtet habe. So kann ich entspannt auf dem Sofa sitzen und beispielsweise mein Blog aktualisieren (so wie in diesem Fall), ohne Probleme mit zu kleiner Schrift auf zu großer Entfernung zu bekommen (oder irgendwann mit lächerlichen Vergrößerungsstufen). Darüberhinaus habe ich gleich einen Schritt weiter gedacht und die praktische Funktion der Fernsteuerung für mich entdeckt. So brauche ich für meinen "großen" Rechner nicht mehr den Fernseher als Bildschirm anschalten, sondern steuere ihn einfach über das Laptop. Spart Strom und endlich muss ich nicht mehr aufstehen, um einen Song zu suchen! Wunderbar, diese moderne Technik!
Ich werde noch sehen, inwieweit ich mein Blog dann in Zukunft mal wieder regelmäßiger nicht nur besuche sondern auch um Posts erweitere. Bisher glänzt dieses Jahr nicht gerade mit der schieren Anzahl von Posts, auch wenn die Textmenge dafür nicht gerade gering ist. Wir werden sehen.
Montag, 16. April 2012
20.000!
Heute Morgen habe ich es gesehen: 20.003 Besichtigungen meines Blogs! Wahnsinn, was für eine ordentliche Summe... weiter so, liebe Leser!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Mal wieder in Dubai
Dank der Tatsache, dass mein Kollege und ich in der Business Class nach Indonesien fliegen, können wir den mehr als vierstündigen Aufenthalt während des Zwischenstopps in Dubai in der Emirates-Lounge verbringen. So schlürfe ich mal wieder genüsslich einen Jack mit Coke, während ich diese Zeilen verfasse.
Auf dem ersten Teilflug von Hamburg nach Dubai habe ich mir Real Steel und Contagion angeschaut und an beiden Filmen Gefallen gefunden. Während Real Steel auf Action, garniert mit ein wenig Comedy und ordentlich Vater-Sohn-Beziehung setzt, ist Contagion ein rein ernster Film, teils mit sehr düster gestimmten Szenen. Es geht bei letzterem um den Ausbruch einer bis dato unbekannten Viren-Epidemie und die Folgen daraus. Regisseur Steven Soderbergh fängt dabei hauptsächlich die Reaktionen und die Emotionen der Figuren ein, während die Welt um sie herum beginnt, anarchistische Züge anzunehmen. Wie schon bei Solaris (ein irgendwie brutal deprimierend wirkender Film) wird er musikalisch von Cliff Martinez unterstützt, was mir auch hier wieder sehr zugesagt hat. Sehr atmosphärisch und bedrückend umgesetzt das Ganze.
Insgesamt muss ich gestehen habe ich gar nicht so recht die große Lust zu verreisen, auch wenn die Aussicht da ist, relativ bald wieder nach Hause kommen zu können. Nachdem ich ja lange in Japan war, wäre es schöner gewesen, eine längere Zeit zuhause verbringen zu können. Immerhin steht nach aktuellem Stand danach erst einmal keine weitere Reise an.
Sobald ich wieder daheim bin, muss ich die Zeit unter anderem dafür nutzen, meine vor kurzem aussortierten Spiele (hauptsächlich PC-Spiele) bei eBay zu verschleudern - oder es zumindest versuchen. Da ist doch ein Stapel zusammengekommen und ich bin auch ein klein wenig stolz auf mich, dass ich mich tatsächlich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ich musste aber auch einsehen, dass ich irgendwann einen Schnitt machen muss, denn bei stetig wachsender Spielebibliothek kann ich irgendwann gar nicht mehr alle Spiele durchzocken. So habe ich mich beispielsweise von sämtlichen Echtzeit-Strategiespielen getrennt, da mir dieses Genre auch nicht wirklich liegt. Dass sich darunter das älteste Spiel in meiner Sammlung befindet (Command & Conquer: Alarmstufe Rot in der Das Kombinat-Ausgabe) ist zwar ein wenig traurig, aber dieses Spiel habe ich wenigstens auch durchgespielt (zumindest das Hauptspiel). Sobald ich wieder zuhause bin, werde ich mal eine Liste der aussortierten Spiele erstellen für diejenigen, die Interesse an dem einen oder anderen haben könnten.
Bevor ich mich heute Mittag auf den Weg zum Flughafen gemacht habe, hatte ich mir noch ein wenig zusätzliche Musik auf meinen USB-Stick kopiert. Witzigerweise stellte ich gerade fest, dass es sich dabei um genau 666 Songs handelt, was für ein... Zufall?
Übrigens besteht bei Interesse die Möglichkeit, unter im Ausland verfassten Posts den bei on the Road angegeben Link mit dem Ortsnamen anzuklicken, der dann direkt Google Maps bei dem entsprechenden Ort öffnet. Dieses praktische Feature hatte ich letztes Jahr in China schon getestet und auch in Japan weiter verwendet. Sehr nützliche Sache, finde ich.
Auf dem ersten Teilflug von Hamburg nach Dubai habe ich mir Real Steel und Contagion angeschaut und an beiden Filmen Gefallen gefunden. Während Real Steel auf Action, garniert mit ein wenig Comedy und ordentlich Vater-Sohn-Beziehung setzt, ist Contagion ein rein ernster Film, teils mit sehr düster gestimmten Szenen. Es geht bei letzterem um den Ausbruch einer bis dato unbekannten Viren-Epidemie und die Folgen daraus. Regisseur Steven Soderbergh fängt dabei hauptsächlich die Reaktionen und die Emotionen der Figuren ein, während die Welt um sie herum beginnt, anarchistische Züge anzunehmen. Wie schon bei Solaris (ein irgendwie brutal deprimierend wirkender Film) wird er musikalisch von Cliff Martinez unterstützt, was mir auch hier wieder sehr zugesagt hat. Sehr atmosphärisch und bedrückend umgesetzt das Ganze.
Insgesamt muss ich gestehen habe ich gar nicht so recht die große Lust zu verreisen, auch wenn die Aussicht da ist, relativ bald wieder nach Hause kommen zu können. Nachdem ich ja lange in Japan war, wäre es schöner gewesen, eine längere Zeit zuhause verbringen zu können. Immerhin steht nach aktuellem Stand danach erst einmal keine weitere Reise an.
Sobald ich wieder daheim bin, muss ich die Zeit unter anderem dafür nutzen, meine vor kurzem aussortierten Spiele (hauptsächlich PC-Spiele) bei eBay zu verschleudern - oder es zumindest versuchen. Da ist doch ein Stapel zusammengekommen und ich bin auch ein klein wenig stolz auf mich, dass ich mich tatsächlich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ich musste aber auch einsehen, dass ich irgendwann einen Schnitt machen muss, denn bei stetig wachsender Spielebibliothek kann ich irgendwann gar nicht mehr alle Spiele durchzocken. So habe ich mich beispielsweise von sämtlichen Echtzeit-Strategiespielen getrennt, da mir dieses Genre auch nicht wirklich liegt. Dass sich darunter das älteste Spiel in meiner Sammlung befindet (Command & Conquer: Alarmstufe Rot in der Das Kombinat-Ausgabe) ist zwar ein wenig traurig, aber dieses Spiel habe ich wenigstens auch durchgespielt (zumindest das Hauptspiel). Sobald ich wieder zuhause bin, werde ich mal eine Liste der aussortierten Spiele erstellen für diejenigen, die Interesse an dem einen oder anderen haben könnten.
Bevor ich mich heute Mittag auf den Weg zum Flughafen gemacht habe, hatte ich mir noch ein wenig zusätzliche Musik auf meinen USB-Stick kopiert. Witzigerweise stellte ich gerade fest, dass es sich dabei um genau 666 Songs handelt, was für ein... Zufall?
Übrigens besteht bei Interesse die Möglichkeit, unter im Ausland verfassten Posts den bei on the Road angegeben Link mit dem Ortsnamen anzuklicken, der dann direkt Google Maps bei dem entsprechenden Ort öffnet. Dieses praktische Feature hatte ich letztes Jahr in China schon getestet und auch in Japan weiter verwendet. Sehr nützliche Sache, finde ich.
Montag, 21. November 2011
Zurück in der Normalität
Nun bin ich schon fast eine Woche wieder zu hause und habe noch gar nicht wieder gebloggt!
Das liegt natürlich an diversen Auspack- und Aufräumarbeiten, die auch immer noch nicht zu 100% abgeschlossen sind. Dann darf ich ja auch meine Bude mal wieder ein wenig entstauben, nach fast einem Vierteljahr sammelt sich ja schon was an. Aber ich arbeite schon an einem längeren Post, der auch als Zusammenfassung meines Auslandsaufenthalts zu verstehen sein wird. Allerdings wird bis zur Veröffentlichung des Textes noch ein klein wenig Zeit ins Land gehen, daher nur soviel vorweg: Auch wenn ich eine verdammt lange Zeit unterwegs war, hat es doch immer wieder Spaß gemacht und gerade das letzte Wochenende in Tokyo war Vergnügen pur.
Da ich immer schon den Wunsch hatte, nach Japan zu reisen, kann ich jetzt sagen, dass dieser Wunsch sich bestärkt sieht und ich definitiv noch einmal privat dorthin reisen werde.
Das liegt natürlich an diversen Auspack- und Aufräumarbeiten, die auch immer noch nicht zu 100% abgeschlossen sind. Dann darf ich ja auch meine Bude mal wieder ein wenig entstauben, nach fast einem Vierteljahr sammelt sich ja schon was an. Aber ich arbeite schon an einem längeren Post, der auch als Zusammenfassung meines Auslandsaufenthalts zu verstehen sein wird. Allerdings wird bis zur Veröffentlichung des Textes noch ein klein wenig Zeit ins Land gehen, daher nur soviel vorweg: Auch wenn ich eine verdammt lange Zeit unterwegs war, hat es doch immer wieder Spaß gemacht und gerade das letzte Wochenende in Tokyo war Vergnügen pur.
Da ich immer schon den Wunsch hatte, nach Japan zu reisen, kann ich jetzt sagen, dass dieser Wunsch sich bestärkt sieht und ich definitiv noch einmal privat dorthin reisen werde.
Freitag, 7. Oktober 2011
Top 5
Ich habe den widrigen Gegebenheiten wie Müdigkeit und einer langsamen und oft abbrechenden Internetverbindung der letzten Tage erfolgreich getrotzt und bin meine mittlerweile doch schon recht stolze Sammlung an Blog-Posts durchgegangen, auf der Suche nach meinen fünf besten Posts.
Während ich eine derartige Liste zusammenstellte, kamen mir nebenbei auch noch Ideen für besondere Auszeichnungen einzelner Posts, wie zum Beispiel für das beste Photo oder den besten Kommentar. Nicht alle dieser Auszeichnungen sind dabei unbedingt positiv oder konstruktiv zu betrachten, ein wenig Humor sollte man von mir ja mittlerweile, auch als mir persönlich unbekannte Person, gewohnt sein. So bleibt mir nichts weiter zu sagen als "Vorhang auf!" und viel Spaß mit meinen persönlichen Top 5.
Platz 5 - Wie die Zeit vergeht...... (19.08.2011)
Wegen der vielen erinnerungswürdigen Momente, die ich zum Einen mit meiner kleinen Schwester und zum Anderen mit meiner Patentochter (und natürlich auch ihrem Brüderchen, dem Mini-Terroristen) verbinde.
Platz 4 - Hoch hinaus (24.08.2011)
Wegen eines perfekten Tages mit dem Triumvirat, der neben der gewohnten Awesomeness auch noch körperliche Ertüchtigung bot - und das sogar bis zur völligen Erschöpfung!
Platz 3 - Was ich wirklich brauche... (16.02.2011)
Wegen des Hardcore-Melancholie-Faktors und nicht zuletzt der schlichten Wahrheit in diesem Post. Außerdem mein erster Kommentar-Oscar von Flo (danke noch mal übrigens)!
Platz 2 - gamescom - Das Fazit (27.08.2010)
Stellvertretend für meine ausführliche Berichterstattung der gamescom 2010, an der das Triumvirat in Gänze teilgenommen hat. Von einer meiner fixen Ideen bis zum Ergebnis war es ein langer Weg, aber es hat sich definitiv mehr als gelohnt. Schwer zu toppen, nach wie vor.
und schließlich...
Platz 1 - Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... (12.12.2010)
Zum Einen wegen der vielen, schönen Tage, die ich mit meinem exzellenten und erlesenen Kreis an Freunden bisher verbringen durfte und hoffentlich noch verbringen darf, und zum Anderen wegen des emotional besten und in der Gesamtwertung zweitbesten Zitats (zum besten weiter unten mehr) von Ise zum Thema Chipskrümel (und ich verstehe das nach wie vor positiv, sonst wäre das hier auch nicht auf Platz eins).
Das sind also meine derzeit fünf liebsten Posts. Ich bin wie immer an euren Meinungen, Kommentaren oder gar Gegenvorschlägen interessiert und gespannt, ob und was so folgt.
Zum Abschluss nun noch die -
Special Awards & Dubious Honors:
Bestes Bild - Und wieder ein Fan mehr (21.05.2011)
Muss ich das wirklich erklären...?
Bester Kommentar - Nachträge (06.09.2011)
Nachdem er mich schon zu überhaupt diesem Post angespornt hatte, führte der gute Markus meinen Bericht sogar noch fort in seinem Kommentar - astrein!
Beste Musik - The only thing that reaches the heart... is music! (13.07.2011)
Nicht nur einen Song, gleich acht Stück verlinkte ich in jenem Post, plus einen Konzertmitschnitt sowie mehrere Informationsseiten zu Konzerten, das volle Programm also.
Bestes Zitat - "Frauen sind keine Actionhelden, sie haben Arschlöcher" (25.07.2011)
Ein irres Zitat, welches auch wieder zeigt, wie wunderbar... vielseitig sich mein Freundeskreis gestalten kann - von hochvergeistigt bis Endlager-Tiefe ist alles drin, da hilft auch keine Handcreme.
Längster Post - Kanpai! (13.06.2011)
2.075 Wörter mit insgesamt 11.294 Zeichen (ohne Leerzeichen) laut Word. Das ist bisher Rekord und vor allem der schlechten Verbindung aus China und dem Blocken von Blogger zu verdanken.
Meiste Bilder - On the Beach (30.09.2011)
57 Bilder sprechen ihre ganz eigene Sprache.
Meiste Kommentare - Because sometimes, size does matter (18.02.2011)
Dank Mr. Anonym (bis heute zu feige, einen Namen zu verwenden) bringt es dieser Post auf geschlagene 13 Kommentare, wovon allerdings auch fünf Stück meiner Feder entspringen (wobei selbst acht noch Rekord wäre).
Kränkester Post - Brain Trash!!! (24.06.2010)
Zum Abschluss noch etwas aus den ersten Tagen dieses Blogs, das durchaus auch unter "geistige Behinderung" laufen könnte.
Während ich eine derartige Liste zusammenstellte, kamen mir nebenbei auch noch Ideen für besondere Auszeichnungen einzelner Posts, wie zum Beispiel für das beste Photo oder den besten Kommentar. Nicht alle dieser Auszeichnungen sind dabei unbedingt positiv oder konstruktiv zu betrachten, ein wenig Humor sollte man von mir ja mittlerweile, auch als mir persönlich unbekannte Person, gewohnt sein. So bleibt mir nichts weiter zu sagen als "Vorhang auf!" und viel Spaß mit meinen persönlichen Top 5.
Platz 5 - Wie die Zeit vergeht...... (19.08.2011)
Wegen der vielen erinnerungswürdigen Momente, die ich zum Einen mit meiner kleinen Schwester und zum Anderen mit meiner Patentochter (und natürlich auch ihrem Brüderchen, dem Mini-Terroristen) verbinde.
Platz 4 - Hoch hinaus (24.08.2011)
Wegen eines perfekten Tages mit dem Triumvirat, der neben der gewohnten Awesomeness auch noch körperliche Ertüchtigung bot - und das sogar bis zur völligen Erschöpfung!
Platz 3 - Was ich wirklich brauche... (16.02.2011)
Wegen des Hardcore-Melancholie-Faktors und nicht zuletzt der schlichten Wahrheit in diesem Post. Außerdem mein erster Kommentar-Oscar von Flo (danke noch mal übrigens)!
Platz 2 - gamescom - Das Fazit (27.08.2010)
Stellvertretend für meine ausführliche Berichterstattung der gamescom 2010, an der das Triumvirat in Gänze teilgenommen hat. Von einer meiner fixen Ideen bis zum Ergebnis war es ein langer Weg, aber es hat sich definitiv mehr als gelohnt. Schwer zu toppen, nach wie vor.
und schließlich...
Platz 1 - Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... (12.12.2010)
Zum Einen wegen der vielen, schönen Tage, die ich mit meinem exzellenten und erlesenen Kreis an Freunden bisher verbringen durfte und hoffentlich noch verbringen darf, und zum Anderen wegen des emotional besten und in der Gesamtwertung zweitbesten Zitats (zum besten weiter unten mehr) von Ise zum Thema Chipskrümel (und ich verstehe das nach wie vor positiv, sonst wäre das hier auch nicht auf Platz eins).
Das sind also meine derzeit fünf liebsten Posts. Ich bin wie immer an euren Meinungen, Kommentaren oder gar Gegenvorschlägen interessiert und gespannt, ob und was so folgt.
Zum Abschluss nun noch die -
Special Awards & Dubious Honors:
Bestes Bild - Und wieder ein Fan mehr (21.05.2011)
Muss ich das wirklich erklären...?
Bester Kommentar - Nachträge (06.09.2011)
Nachdem er mich schon zu überhaupt diesem Post angespornt hatte, führte der gute Markus meinen Bericht sogar noch fort in seinem Kommentar - astrein!
Beste Musik - The only thing that reaches the heart... is music! (13.07.2011)
Nicht nur einen Song, gleich acht Stück verlinkte ich in jenem Post, plus einen Konzertmitschnitt sowie mehrere Informationsseiten zu Konzerten, das volle Programm also.
Bestes Zitat - "Frauen sind keine Actionhelden, sie haben Arschlöcher" (25.07.2011)
Ein irres Zitat, welches auch wieder zeigt, wie wunderbar... vielseitig sich mein Freundeskreis gestalten kann - von hochvergeistigt bis Endlager-Tiefe ist alles drin, da hilft auch keine Handcreme.
Längster Post - Kanpai! (13.06.2011)
2.075 Wörter mit insgesamt 11.294 Zeichen (ohne Leerzeichen) laut Word. Das ist bisher Rekord und vor allem der schlechten Verbindung aus China und dem Blocken von Blogger zu verdanken.
Meiste Bilder - On the Beach (30.09.2011)
57 Bilder sprechen ihre ganz eigene Sprache.
Meiste Kommentare - Because sometimes, size does matter (18.02.2011)
Dank Mr. Anonym (bis heute zu feige, einen Namen zu verwenden) bringt es dieser Post auf geschlagene 13 Kommentare, wovon allerdings auch fünf Stück meiner Feder entspringen (wobei selbst acht noch Rekord wäre).
Kränkester Post - Brain Trash!!! (24.06.2010)
Zum Abschluss noch etwas aus den ersten Tagen dieses Blogs, das durchaus auch unter "geistige Behinderung" laufen könnte.
Samstag, 1. Oktober 2011
Die Dynamischen Fünf
Da sitze ich hier Samstagnacht (übrigens tatsächlich zu 100% nüchtern, ich bin schon gut!) und bastele ein wenig an meinem neuen Design, bis es mir gefällt, da fällt mir doch eine Neuerung ins Auge. Zumindest waren mir die dynamischen Vorlagen bisher nicht aufgefallen, bis ich auf die neue Blogger-Oberfläche umgeschaltet habe. Da sehen ein paar von sehr interessant aus. Das muss ich mir in der nächsten Zeit dann noch mal genauer ansehen. Mal sehen, was draus wird. Eventuell gibt es dann "Chris D's Precious Little Life 2.0".
Ebenso spukt mir schon ein wenig länger die Idee im Kopf herum, meine persönlichen Top 5 Posts auszuwählen und vorzustellen. In diesem Zuge sei natürlich auch gesagt, dass meine Leser gerne ihre eigenen Top 5 dazu vorbereiten dürfen. Das würde ich ehrlich gesagt ziemlich interessant finden, auch wenn sich wohl niemand die Zeit dazu nehmen wird, um aus über 200 Posts seine fünf Favoriten auszuwählen. Aber wer weiß, ich lasse mich ja trotz meiner nicht vorhandenen Erwartungshaltung gerne positiv überraschen.
Ebenso spukt mir schon ein wenig länger die Idee im Kopf herum, meine persönlichen Top 5 Posts auszuwählen und vorzustellen. In diesem Zuge sei natürlich auch gesagt, dass meine Leser gerne ihre eigenen Top 5 dazu vorbereiten dürfen. Das würde ich ehrlich gesagt ziemlich interessant finden, auch wenn sich wohl niemand die Zeit dazu nehmen wird, um aus über 200 Posts seine fünf Favoriten auszuwählen. Aber wer weiß, ich lasse mich ja trotz meiner nicht vorhandenen Erwartungshaltung gerne positiv überraschen.
Montag, 27. Juni 2011
Home again
Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zu hause und die "Aufräumarbeiten" werden auch langsam weniger. Meinen Koffer auszupacken gestaltete sich dabei noch recht einfach, denn ich hatte am Abreisetag noch einmal meine restliche Schmutzwäsche reinigen lassen. So konnte ich fast meine gesamte Kleidung aus dem Koffer direkt wieder in den Schrank räumen, sehr angenehm.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
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Donnerstag, 23. Juni 2011
Im Osten was Neues
Da Bloggen von hier aus leider nicht ganz so einfach ist wie zuhause (blogger.com ist aus China nicht erreichbar, nur über den Proxyserver unserer Firma kann ich die Seite erreichen), gibt's nun mal wieder ein größeres Update.
Mittlerweile habe ich wenigstens ein paar neue Photos in Taicang geschossen, sodass ich zumindest ein klein wenig was zeigen kann, wenn ich wieder daheim bin. Nur die Bilder aus Shanghai sind leider verloren. Nun ja, es war ja eh ganz schön neblig.
Seit dem letzten Update aus China ist wieder die ein oder andere Sache passiert, die ich zur allgemeinen Erheiterung oder auch einfach nur der (belanglosen) Information halber für postwürdig erachte.
Um ein schönes Beispiel für letzteres zu bringen: Ich habe während meines Aufenthalts in China angefangen, Wario - Master of Disguise auf dem 3DS zu spielen (natürlich nur in 2D, weil das Spiel ein DS- und kein 3DS-Spiel ist). Nachdem ich an einem Abend aufgrund meiner überwältigenden Müdigkeit an einer Stelle keine Möglichkeit sah, voranzukommen, fiel es mir beim nächsten Anspielen wie Schuppen von den Augen. Manchmal hilft ein wenig Schlaf tatsächlich. Nun bin ich schon vor dem letzten Level, gehe aber die vorigen noch einmal durch, um auch alle Schätze einzusammeln (mit weniger als 100% gebe ich mich ja nicht zufrieden). Vielleicht schaffe ich noch ein paar Level vor meiner Heimkehr beziehungsweise auf dem Heimflug.
Am Dienstag hatte ein Arbeitskollege Geburtstag (er wurde 29) und das musste natürlich auch gefeiert werden. Mal vom Alkoholgenuss am Abend abgesehen, war insbesondere die Aktion unserer Dolmetscherin ziemlich abgefahren. Nachdem der Kollege ihr erzählt hatte, dass einer seiner zwei Hasen, die er sich mit seiner Freundin hält, vor einer Weile gestorben war, hatte sie die geniale Idee, für einen zumindest temporären Ersatz zu sorgen. Und so stand plötzlich in unserem Container ein grüner Hasenkäfig samt Bewohner. Irgendwann fand der Kollege auch einen passenden Namen für den Vierbeiner - Rantanplan.
Gegen Mittag gab es dann auch noch Kuchen, wobei der Hase sich mit einem rein optischen Genuss zufrieden geben musste.
Ebenfalls am Dienstag fand in Hamburg ja das Linkin Park-Konzert statt, dem ich gerne beigewohnt hätte. Aus Erzählungen weiß ich, dass es mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat, selbst wenn die Songauswahl praktisch mit der aus dem letzten Jahr übereinstimmt, was mich persönlich kein Stück gestört hätte. Insofern ist es wenigstens ein schwacher Trost, dass mein Ticket für immerhin noch den halben Originalpreis verkauft wurde. Besser als nichts.
Unsere Maschine läuft seit Anfang der Woche auch schon ein bisschen, wobei immer wieder kleinere und größere Probleme aufhalten und einen konstanten Lauf verhindern. Aber es kommt schon Papier auf die Paletten und wir waren schon kurz bei der Hälfte der Maximalgeschwindigkeit. Es geht also voran!
Nachdem meine Wunschliste bei amazon doch noch die 200 Artikel überschritten hatte, entschloss ich mich zu einem radikalen Schritt. Ich ging die gesamte Liste durch und legte alle Artikel in den Einkaufswagen, die mit einem maximalen Preis von 10,99 € ausgezeichnet waren. Da kamen schon recht ein paar Artikel bei zusammen, allzumal auch zwei oder drei dazukamen, die gar nicht auf meiner Wunschliste standen. Nun ist der aktuelle Stand weit unter 200 Artikeln, wenn auch noch über 150.
Im selben Zug entdeckte ich auch, dass zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele, nämlich Mass Effect 2, neue Soundtracks aus DLC's veröffentlicht wurden. Darauf hatte ich schon länger gehofft, aber nicht wirklich mit einer Veröffentlichung gerechnet. Der Nachteil bei der Sache: Während für den ersten Teil noch eine CD gepresst wurde, erscheinen sämtliche Soundtracks zu Mass Effect 2 ausschließlich in digitaler Form. Mir als haptisch veranlagtem Typen widerstreben reine Downloadangebote ohne physische Datenträger, die sich auch immer schön im Regal machen (und vor allem bei einem eventuellen Festplattencrash immer noch verfügbar sind), zwar immer wieder, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, muss es eben so gehen. Was mich noch etwas zögern lässt und mir auch sehr ungünstig erscheint, ist die Tatsache, dass bei amazon gekaufte MP3's nur ein einziges Mal heruntergeladen werden können. Wenn man dann nicht direkt ein Backup anlegt, ist im schlimmsten Fall alles weg. Da werde ich nochmal bei anderen Musikdownloadanbietern stöbern und die entsprechenden Geschäftsbedingungen mir anschauen.
Zum Abschluss noch eine Kleinigkeit aus dem Kabinett der Merkwürdigkeiten. Man hört ja des öfteren Gerüchte, dass in China neben Enten, Schweinen und Rindern auch Hunde und Ratten gegessen werden sollen. Letzteres kann ich nicht persönlich bestätigen (zumindest hoffe ich, dass wir auch immer das bekommen haben, was in der Karte stand), wohl aber, dass die Leute hier generell so ziemlich alle Teile von Speisetieren verwerten. Neben eher bekannten Dingen wie Innereien finden sich auf der ein oder anderen Speisekarte auch Köstlichkeiten wie Schweinhufe, Entenköpfe oder Hühnerbeine. Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich halte das nach dem Motto, man muss nicht immer alles probieren.
Ganz besonders interessant war dann ein Eintrag bei einem ganz kleinen Lokal mit dem Namen Shaxian Delicacies. Mal von der Tatsache abgesehen, dass das Pärchen, welches den Laden führt, kein einziges Wort englisch spricht und das Logo des Lokals aussieht wie die kommunistische Version von Pacman, tut sich die Speisekarte durch etwas hervor, das unsere Dolmetscherin mit "Strengthening sex soup" übersetzte. Bisher hat sich noch kein Freiwilliger zum Test gefunden, ich nehme an, dabei wird es wohl auch bleiben.
Mittlerweile habe ich wenigstens ein paar neue Photos in Taicang geschossen, sodass ich zumindest ein klein wenig was zeigen kann, wenn ich wieder daheim bin. Nur die Bilder aus Shanghai sind leider verloren. Nun ja, es war ja eh ganz schön neblig.
Seit dem letzten Update aus China ist wieder die ein oder andere Sache passiert, die ich zur allgemeinen Erheiterung oder auch einfach nur der (belanglosen) Information halber für postwürdig erachte.
Um ein schönes Beispiel für letzteres zu bringen: Ich habe während meines Aufenthalts in China angefangen, Wario - Master of Disguise auf dem 3DS zu spielen (natürlich nur in 2D, weil das Spiel ein DS- und kein 3DS-Spiel ist). Nachdem ich an einem Abend aufgrund meiner überwältigenden Müdigkeit an einer Stelle keine Möglichkeit sah, voranzukommen, fiel es mir beim nächsten Anspielen wie Schuppen von den Augen. Manchmal hilft ein wenig Schlaf tatsächlich. Nun bin ich schon vor dem letzten Level, gehe aber die vorigen noch einmal durch, um auch alle Schätze einzusammeln (mit weniger als 100% gebe ich mich ja nicht zufrieden). Vielleicht schaffe ich noch ein paar Level vor meiner Heimkehr beziehungsweise auf dem Heimflug.
Am Dienstag hatte ein Arbeitskollege Geburtstag (er wurde 29) und das musste natürlich auch gefeiert werden. Mal vom Alkoholgenuss am Abend abgesehen, war insbesondere die Aktion unserer Dolmetscherin ziemlich abgefahren. Nachdem der Kollege ihr erzählt hatte, dass einer seiner zwei Hasen, die er sich mit seiner Freundin hält, vor einer Weile gestorben war, hatte sie die geniale Idee, für einen zumindest temporären Ersatz zu sorgen. Und so stand plötzlich in unserem Container ein grüner Hasenkäfig samt Bewohner. Irgendwann fand der Kollege auch einen passenden Namen für den Vierbeiner - Rantanplan.
Gegen Mittag gab es dann auch noch Kuchen, wobei der Hase sich mit einem rein optischen Genuss zufrieden geben musste.
Ebenfalls am Dienstag fand in Hamburg ja das Linkin Park-Konzert statt, dem ich gerne beigewohnt hätte. Aus Erzählungen weiß ich, dass es mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat, selbst wenn die Songauswahl praktisch mit der aus dem letzten Jahr übereinstimmt, was mich persönlich kein Stück gestört hätte. Insofern ist es wenigstens ein schwacher Trost, dass mein Ticket für immerhin noch den halben Originalpreis verkauft wurde. Besser als nichts.
Unsere Maschine läuft seit Anfang der Woche auch schon ein bisschen, wobei immer wieder kleinere und größere Probleme aufhalten und einen konstanten Lauf verhindern. Aber es kommt schon Papier auf die Paletten und wir waren schon kurz bei der Hälfte der Maximalgeschwindigkeit. Es geht also voran!
Nachdem meine Wunschliste bei amazon doch noch die 200 Artikel überschritten hatte, entschloss ich mich zu einem radikalen Schritt. Ich ging die gesamte Liste durch und legte alle Artikel in den Einkaufswagen, die mit einem maximalen Preis von 10,99 € ausgezeichnet waren. Da kamen schon recht ein paar Artikel bei zusammen, allzumal auch zwei oder drei dazukamen, die gar nicht auf meiner Wunschliste standen. Nun ist der aktuelle Stand weit unter 200 Artikeln, wenn auch noch über 150.
Im selben Zug entdeckte ich auch, dass zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele, nämlich Mass Effect 2, neue Soundtracks aus DLC's veröffentlicht wurden. Darauf hatte ich schon länger gehofft, aber nicht wirklich mit einer Veröffentlichung gerechnet. Der Nachteil bei der Sache: Während für den ersten Teil noch eine CD gepresst wurde, erscheinen sämtliche Soundtracks zu Mass Effect 2 ausschließlich in digitaler Form. Mir als haptisch veranlagtem Typen widerstreben reine Downloadangebote ohne physische Datenträger, die sich auch immer schön im Regal machen (und vor allem bei einem eventuellen Festplattencrash immer noch verfügbar sind), zwar immer wieder, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, muss es eben so gehen. Was mich noch etwas zögern lässt und mir auch sehr ungünstig erscheint, ist die Tatsache, dass bei amazon gekaufte MP3's nur ein einziges Mal heruntergeladen werden können. Wenn man dann nicht direkt ein Backup anlegt, ist im schlimmsten Fall alles weg. Da werde ich nochmal bei anderen Musikdownloadanbietern stöbern und die entsprechenden Geschäftsbedingungen mir anschauen.
Zum Abschluss noch eine Kleinigkeit aus dem Kabinett der Merkwürdigkeiten. Man hört ja des öfteren Gerüchte, dass in China neben Enten, Schweinen und Rindern auch Hunde und Ratten gegessen werden sollen. Letzteres kann ich nicht persönlich bestätigen (zumindest hoffe ich, dass wir auch immer das bekommen haben, was in der Karte stand), wohl aber, dass die Leute hier generell so ziemlich alle Teile von Speisetieren verwerten. Neben eher bekannten Dingen wie Innereien finden sich auf der ein oder anderen Speisekarte auch Köstlichkeiten wie Schweinhufe, Entenköpfe oder Hühnerbeine. Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich halte das nach dem Motto, man muss nicht immer alles probieren.
Ganz besonders interessant war dann ein Eintrag bei einem ganz kleinen Lokal mit dem Namen Shaxian Delicacies. Mal von der Tatsache abgesehen, dass das Pärchen, welches den Laden führt, kein einziges Wort englisch spricht und das Logo des Lokals aussieht wie die kommunistische Version von Pacman, tut sich die Speisekarte durch etwas hervor, das unsere Dolmetscherin mit "Strengthening sex soup" übersetzte. Bisher hat sich noch kein Freiwilliger zum Test gefunden, ich nehme an, dabei wird es wohl auch bleiben.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Re: Der Sommer wird laut!
Bisher habe ich mich ja nicht gerade darin ausgezeichnet, direkte Antworten zu Posts anderer Blogger zu erstellen, aber in diesem Fall muss ich das doch mal tun.
Die Auflistung der (kommenden) Konzerte und Festivals von Nica brachte mich zum Nachdenken, wie mein eigener Konzertsommer aussieht. Tatsächlich lassen sich ein paar Parallelen nicht abstreiten.
21.06.2011
Linkin Park @ O² World, Hamburg
-> verpasst!
25.06.2011
Scooter @ Imtech Arena, Hamburg
-> hätte gerade eben so geklappt, wenn die Karte nicht schon verkauft gewesen wäre
09.07.2011
Symphonic Odysseys @ Philharmonie, Köln
-> schaffe ich, mal sehen wie ich das mit dem Hin- und Rückweg mache
02.08. - 07.08.2011 (realistische Zahlen)
Wacken:Open:Air @ Bauer Uwe sein Acker, Wacken
-> definitiv dabei, da beginnt mein Jahresurlaub
14.08.2011
Schandmaul & In Extremo @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt glücklicherweise auch in der Urlaubszeit
16.08.2011
Dropkick Murphys @ Trabrennbahn, Hamburg
-> mittlerweile auch gebucht, rock on!
23.08.2011
Thirty Seconds to Mars @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt ebenfalls im Urlaub, von daher auch hier ganz klar dabei
03.11.2011
ASP @ Docks, Hamburg
-> mittlerweile sind wir schon zu sechst, das wird bestimmt geil!
In diesem Sinne: Es wird Zeit, nach Hause zu kommen!
Die Auflistung der (kommenden) Konzerte und Festivals von Nica brachte mich zum Nachdenken, wie mein eigener Konzertsommer aussieht. Tatsächlich lassen sich ein paar Parallelen nicht abstreiten.
21.06.2011
Linkin Park @ O² World, Hamburg
-> verpasst!
25.06.2011
Scooter @ Imtech Arena, Hamburg
-> hätte gerade eben so geklappt, wenn die Karte nicht schon verkauft gewesen wäre
09.07.2011
Symphonic Odysseys @ Philharmonie, Köln
-> schaffe ich, mal sehen wie ich das mit dem Hin- und Rückweg mache
02.08. - 07.08.2011 (realistische Zahlen)
Wacken:Open:Air @ Bauer Uwe sein Acker, Wacken
-> definitiv dabei, da beginnt mein Jahresurlaub
14.08.2011
Schandmaul & In Extremo @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt glücklicherweise auch in der Urlaubszeit
16.08.2011
Dropkick Murphys @ Trabrennbahn, Hamburg
-> mittlerweile auch gebucht, rock on!
23.08.2011
Thirty Seconds to Mars @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt ebenfalls im Urlaub, von daher auch hier ganz klar dabei
03.11.2011
ASP @ Docks, Hamburg
-> mittlerweile sind wir schon zu sechst, das wird bestimmt geil!
In diesem Sinne: Es wird Zeit, nach Hause zu kommen!
Samstag, 18. Juni 2011
Blogger - The Anniversary Edition
Auf heute vor genau einem Jahr ist der erste Post dieses Blogs datiert. Wer hätte das gedacht? Ein Jahr lang quäle ich meine Leserschaft nun schon mit Unerträglichkeiten, mit dem, was in meinem verwirrten Kopf teilweise so vor sich geht, mit bizarren Träumen und seltsamen Gefühlen, berichte von Ereignissen aus dem Familien- und Freundeskreis, rezensiere ab und an mal Filme, Spiele oder Musik und auch sonst strotzen meine Einträge meist nur so vor nützlichen oder unnützen Informationen (alles eine Frage der Perspektive). Ich denke, hin und wieder findet sich das ein oder andere Highlight und ich verstecke ja auch gerne mal ein paar Lacher zwischendurch (wenn man meinen Humor teilt, heißt das). Das trifft natürlich insbesondere dann zu, wenn ich mal wieder ein paar gelungene Zitate anbringen kann (derartige Posts sind auch meist mit dem entsprechenden Label versehen). Auch meine geliebte Sieben kommt nicht zu kurz und findet sich in ein paar Posts wieder (auch dafür gibt es ein eigenes Label).
Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr interessante Erfahrung war, das Bloggen für mich zu entdecken und ich gehe dem auch immer noch gerne mehr oder weniger regelmäßig nach. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Lesern bedanken, die mich mit ihren Kommentaren stets aufs Neue zu erheitern wissen.
Zusätzlich zum einjährigen Bestehen trifft auch ein weiteres, kleineres Jubiläum zu, dies ist nämlich der 150. Post. Mal sehen, wie viele im zweiten Jahr entstehen werden, vielleicht ja sogar 200?
Achievement unlocked!
1 Year of Blogging (+50)
Achievement unlocked!
150 Blog Posts (+15)
P.S.: Wer mein Blog ganz am Anfang schon verfolgt hat, weiß auch, dass ich meinen ersten Eintrag ein wenig... modifiziert habe. Somit datiert sich der eigentlich erste Post auf den 21.06.2010, den nachträglich eingefügten Post vom 18.06.2010 habe ich einfach zurückdatiert, um ihn passender zu gestalten. Aber was sind schon drei Tage.
Achievement unlocked!
Time Travel (+100)
Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr interessante Erfahrung war, das Bloggen für mich zu entdecken und ich gehe dem auch immer noch gerne mehr oder weniger regelmäßig nach. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Lesern bedanken, die mich mit ihren Kommentaren stets aufs Neue zu erheitern wissen.
Zusätzlich zum einjährigen Bestehen trifft auch ein weiteres, kleineres Jubiläum zu, dies ist nämlich der 150. Post. Mal sehen, wie viele im zweiten Jahr entstehen werden, vielleicht ja sogar 200?
Achievement unlocked!
1 Year of Blogging (+50)
Achievement unlocked!
150 Blog Posts (+15)
P.S.: Wer mein Blog ganz am Anfang schon verfolgt hat, weiß auch, dass ich meinen ersten Eintrag ein wenig... modifiziert habe. Somit datiert sich der eigentlich erste Post auf den 21.06.2010, den nachträglich eingefügten Post vom 18.06.2010 habe ich einfach zurückdatiert, um ihn passender zu gestalten. Aber was sind schon drei Tage.
Achievement unlocked!
Time Travel (+100)
Freitag, 29. April 2011
Rundumschlag
Mein letzter Post liegt ja aufgrund von Abwesenheit, Zeit- und Motivationsmangel schon eine kleine Weile zurück, deswegen wird dieser hier wohl etwas länger, um mal ein paar Sachen wieder an meine werte Leserschaft zu bringen. Um die Chronologie werde ich mich dabei mal eher weniger scheren, das läuft eher rückwärts.
Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.
Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.
Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.
Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.
Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.
In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?
A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?
Aktueller Ohrwurm: Stone Sour mit Threadbare
Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.
Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.
Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.
Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.
Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.
In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?
A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?
Aktueller Ohrwurm: Stone Sour mit Threadbare
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Und es geht doch!
Nachdem ich mich seit Erstellung dieses Blogs daran gestört hatte, dass man aus der Blog-Ansicht nicht direkt wieder zum Dashboard kommt, weil die Auswahl in der oberen Leiste genau diesen Eintrag vermissen lässt und er nur in der Bearbeitungssicht auftaucht, habe ich heute durch Zufall entdeckt, dass es doch eine Möglichkeit gibt. Ganz links in besagter Leiste befindet sich nämlich das Blogger-Logo (das "B"). Klickt man dies nun an, kommt man zur Startseite, also zum Dashboard zurück. Kein Umweg mehr über neuen Post oder ähnliches. Ich kenne Leute, die das gleiche Problem haben, also hier die Lösung. Sehr schön!
Sonntag, 19. September 2010
Lecker!
Heute Nachmittag waren wir in der ältesten Whisky Distillery Schottlands. Offiziell zwar nur die zweitälteste, weil sie die Steuern nicht von Anfang an bezahlt haben, aber dennoch rein chronologisch die älteste. Nicht uninteressant, das Ganze. Und vor allem leckerer Whisky, den die Jungs da produzieren (leider auch teuer, zumindest wenn man den 19jährigen kauft).
Lecker waren auch einige der Mädels im Oscar's heute Abend. Meine Fresse, die Röcke bzw. Kleider waren teilweise kürzer als mein Gürtel breit ist. Schon abgefahren, gerade bei den Temperaturen.
Und ich muss mir Purple Rain merken, ganz leckeres Getränk.
Ach ja, durchs mergen gibt's ein ganz paar neue, alte Posts auf englisch. Viel Spaß!?
Lecker waren auch einige der Mädels im Oscar's heute Abend. Meine Fresse, die Röcke bzw. Kleider waren teilweise kürzer als mein Gürtel breit ist. Schon abgefahren, gerade bei den Temperaturen.
Und ich muss mir Purple Rain merken, ganz leckeres Getränk.
Ach ja, durchs mergen gibt's ein ganz paar neue, alte Posts auf englisch. Viel Spaß!?
Freitag, 27. August 2010
gamescom - Das Fazit
Zusammenfassend kann ich für mich sagen, war die gamescom ein voller Erfolg; und ich denke, wenn ich sage, dass das auch für den Rest des Triumvirats gilt, liege ich sicher nicht allzu falsch.
Damit haben sich die Planungen und überhaupt erst die (fixe) Idee, diesen Ausflug zu unternehmen, als ebenso erfolgreich erwiesen. Auch wenn wir "nur" drei von vier möglichen Tagen auf der Messe unterwegs waren, haben wir doch so ziemlich das meiste gesehen, was man als Nicht-Fachbesucher gesehen haben kann. Mit Presseausweis hätte man ja noch so einiges tolles mehr erleben können, allem voran den 3DS, das wäre natürlich was gewesen! Aber auch so hat's richtig viel Spaß gemacht und wir können ja auch nicht behaupten, dass wir nichts mit nach Hause genommen hätten, nur mal zum Staunen:
Damit haben sich die Planungen und überhaupt erst die (fixe) Idee, diesen Ausflug zu unternehmen, als ebenso erfolgreich erwiesen. Auch wenn wir "nur" drei von vier möglichen Tagen auf der Messe unterwegs waren, haben wir doch so ziemlich das meiste gesehen, was man als Nicht-Fachbesucher gesehen haben kann. Mit Presseausweis hätte man ja noch so einiges tolles mehr erleben können, allem voran den 3DS, das wäre natürlich was gewesen! Aber auch so hat's richtig viel Spaß gemacht und wir können ja auch nicht behaupten, dass wir nichts mit nach Hause genommen hätten, nur mal zum Staunen:
Zum Vergleich: Meine Matratze ist 1,40 m breit und 2 m lang. Und ein paar Einschränkungen muss ich auch mit auf den Weg geben: Das Shirt unten in der Mitte hat jeder von uns mit entsprechend angepasstem Rückendruck mitgebracht; die Bändchen gab's natürlich im Camp bzw. auf der Messe gegen die darüber abgebildete Eintrittskarte; der kleine Block enthält sämtliche Notizen zur Unterstützung meiner Blogger-Tätigkeit; der Beutel unten rechts (übrigens der Full:Metal:Bag von 2010, der nach einer Wäsche (bei popeligen 30°C) seine Beschriftung verloren hat (alle anderen halten immer noch!)) war ständiger Begleiter, um alle möglichen Goodies zu transportieren; das Diablo III-T-Shirt, die Eve Hypo und die kleine Blechdose mit Pfefferminzbonbons, die Links Schild nachempfunden ist, sind gekauft (sogar alle beim gleichen Stand - Gaya Entertainment). Alles andere sind aber tatsächlich mehr oder weniger hochwertige Giveaways. Die Steam-Gutscheine z.B. sind für Portal (der grüne USK12 Gutschein) und Half-Life 2: Episode 2 (die blauen USK18 Gutscheine).
Die Shirts noch mal im einzelnen, jeweils mit Vorder- und Rückseite:
Von links nach rechts und reihenweise von oben nach unten:
Das erste Shirt ist tatsächlich auch ein Geschenk, allerdings gab's das sogar schon vor der Messe, und zwar von der lieben Familie Buck. Ganz besonders lieben Dank an dieser Stelle nochmals an Carsten, der unsere ersten Tests auch mitgemacht hat.
Das zweite, und wahrscheinlich auffälligste Shirt, ist auch gleichzeitig so ziemlich das Highlight aller sieben (!) abgebildeten Shirts. Das konnte man nämlich nicht einfach irgendwo abgreifen, das gab's nur auf der Bühne gegen live zocken. Als erstes besuchten wir ja am Donnerstag den Nintendo-Stand und ich durfte hoch zum Kirby-spielen, wie bereits berichtet, und danach konnte ich dann das allererste Shirt, das dort überhaupt verteilt wurde, entgegennehmen! Was für ein Gefühl! Das war schon echt geil.
Und der Tag wurde ja sogar noch besser, denn danach ging's ja zur USK, von der das dritte Shirt kommt. Bei dem Quiz, zu dem es das Shirt gab, lief ja sowieso alles rund, siehe den entsprechenden Absatz im Post vom vergangenen Donnerstag. Das war dann am nächsten Tag (also dem Freitag) natürlich auch als Partnerlook angesagt, nach den coolen Triumvirats-Shirts vom Donnerstag.
Shirt Nummer vier konnte man am Ende der Warteschlange zu den anspielbaren Versionen von Hunted - The Demon's Forge und Fallout: New Vegas ergattern. Das Shirt selbst hat, unschwer erkennbar, Fallout: New Vegas zum Motiv und ist zur Abwechslung mal in hell gehalten.
Kommen wir zu Nummer vier. Ein guter Wurf, denn diese Shirts konnte man bei Alternate fangen. Die Alternative dazu war, irgendetwas gegen ein solches Shirt einzutauschen. Ich nahm den letzteren Weg und tauschte mein etwas langweiliges Gameswelt-Shirt gegen das deutlich coolere Alternate-Shirt ein.
Mit dem sechsten Shirt erlaubten Daniel (Steffis Bruder) und ich uns einen kleinen Spaß auf Bonschos Kosten, indem wir es kauften, direkt nachdem wir beim probezocken waren und dann mit dem Shirt am Leib wieder zu den anderen stießen, natürlich kein Wort darüber verlierend, dass die Shirts nur gekauft waren. Nichtsdestotrotz ein verdammt heißes Shirt, ha ha.
Das letzte Shirt im Bild ist auch wieder von Nintendo und das gab es dafür, dass man Spiele testen durfte. Da wurde man quasi doppelt belohnt, astrein! Macht sich natürlich auch sehr stylisch, das muss ich bei meinem nächsten Saturn-Besuch unbedingt tragen um auf wichtig zu machen.
Wie gesagt, es gab schon ein paar nette Sachen. Von mir aus kann das Triumvirat den gamescom-Besuch gerne im nächsten Jahr wiederholen, ich bin dabei!
Samstag, 31. Juli 2010
News, News, News
Ich hatte doch noch die Auflösung der Neuerwerbung versprochen, fällt mir gerade ein. Und einen ganzen Eintrag hatte ich vor kurzem auch noch angekündigt, aber bisher versäumt auch zu posten bzw. überhaupt erstmal zu schreiben. Also...
Wie aus dem Titel zu ahnen, gibt es Neuigkeiten! Ich habe wie versprochen ein Photo, das unter anderem meine Neuerwerbung zeigt, gemacht. Allerdings wurde daraus im Zuge einiger anderer Photoshop- / CorelDRAW-Spielereien ein kleines Kunstwerk, das ich natürlich meinen geschätzten Blog-Lesern nicht vorenthalten möchte! Hier nun das Ergebnis der Zusammenarbeit zweier kreativer Köpfe mit zwei Programmen mit schier unendlichen Möglichkeiten:
(Ja, es geht um die Jacke! Echtes Leder, dickes, schweres Teil, und vor allem eins - derbe cool!)
Die zweite Neuigkeit ist sogar noch offensichtlicher als die Jacke (die könnte ich ja auch - gerade bei den aktuell herrschenden Temperaturen - mal im Schrank hängen lassen), ist aber aus dem Bild nicht ersichtlich. Um genau zu sein, gibt es auch noch kein Photo davon, aber das wird sich heute Abend bestimmt ändern. Ich gebe mal einen Tipp: Es ist ein kleines "Experiment". Mehr dazu dann demnächst an dieser Stelle.
Wie aus dem Titel zu ahnen, gibt es Neuigkeiten! Ich habe wie versprochen ein Photo, das unter anderem meine Neuerwerbung zeigt, gemacht. Allerdings wurde daraus im Zuge einiger anderer Photoshop- / CorelDRAW-Spielereien ein kleines Kunstwerk, das ich natürlich meinen geschätzten Blog-Lesern nicht vorenthalten möchte! Hier nun das Ergebnis der Zusammenarbeit zweier kreativer Köpfe mit zwei Programmen mit schier unendlichen Möglichkeiten:
Die zweite Neuigkeit ist sogar noch offensichtlicher als die Jacke (die könnte ich ja auch - gerade bei den aktuell herrschenden Temperaturen - mal im Schrank hängen lassen), ist aber aus dem Bild nicht ersichtlich. Um genau zu sein, gibt es auch noch kein Photo davon, aber das wird sich heute Abend bestimmt ändern. Ich gebe mal einen Tipp: Es ist ein kleines "Experiment". Mehr dazu dann demnächst an dieser Stelle.
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