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Mittwoch, 8. Januar 2020

Was habe ich euch denn getan?

Gerade habe ich die Hintergrundinformationen, die als Bonus in der Castlevania Anniversary Collection enthalten sind, zu Ende durchgeschaut. Stehen einige sehr interessante und spannende Dinge drin, wenn auch nur zu den acht enthaltenen Spielen. Natürlich will ich mich nicht beschweren, es sind ja tolle Sachen dabei, wie zum Beispiel Konzeptzeichnungen und Designideen.

Nun trägt einer der frühen Vertreter des Belmont-Clans ja zufällig meinen Vornamen. In den beiden Game Boy-Titeln (Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge) spielt man ebendiesen Christopher Belmont. Ein wenig befremdlich zuerst auf der einen, doch ziemlich cool auf der anderen Seite war das Gefühl, als der Name auf dem Bildschirm erschien. Recht schnell habe ich mich dann dran gewöhnt und war fast begeistert, als ich ihn im zweiten Teil wieder steuerte.
In den Designskizzen finden sich auch Anmerkungen zu den beiden Spielen für Nintendos tragbare Konsole (beziehungsweise Konsolen, die Switch mitgezählt) mit vielen Nennungen des Charakters. Besonders bei einer Gegnerübersicht musste ich dann doch etwas schmunzeln. Hier mal ein Auszug zum besseren Verständnis:
Immer auf mich!

Samstag, 4. Januar 2020

Mal ein kurzer Blick zurück

So. Nun sind wir also in den 2020ern angekommen. Die ersten 20 Jahre dieses Jahrtausends sind rum. Plötzlich sind die 90er verdammt weit weg, wenn man so drüber nachdenkt.
Aber so weit will ich gar nicht zurückblicken, ein kurzes Resümee für 2019 soll mir fürs Erste reichen. Es ist im letzten Jahr auch genug passiert, um darüber zu berichten (was ich im Einzelfall auch bereits getan habe). Außerdem hatte ich mir von mir für mich gewünscht, hier wieder mehr zu schreiben. In Summe habe ich letztes Jahr fast so viele Posts erstellt wie in den gesamten fünf Jahren davor zusammen, das ist doch schon mal was. Und jetzt gleich schon der zweite Post zu Jahresbeginn, wenn das kein gutes Zeichen ist.

Am meisten getan hat sich für mich 2019 auf jeden Fall in beruflicher Hinsicht.
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch bei onstage & sports und war im Theater an der Elbe unterwegs. Als Teamleiter war ich quasi permanent im Einsatz und wir haben nicht umsonst gewitzelt, dass wir fast im Theater wohnen würden. Allerdings war das Ende zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar, und zwar nicht nur, weil ich mein Studium in 2019 endlich beendet haben würde.
Es war nämlich ein Insolvenzverfahren am Anlaufen, weil die Stage Entertainment ihre Exklusivverträge mit OSS gekündigt statt verlängert hatte. Das bedeutete im Klartext, dass alle Mitarbeiter von onstage & sports mit dem letzten Vertragstag ihre Jobs verloren. Erst war Juli als der letzte Monat festgesetzt worden, später wurde dies noch bis August verlängert. Mit dem 31. 08. 2019 endete also mein Arbeitsvertrag durch die Insolvenz der Firma, bei der ich fast fünf Jahre gearbeitet hatte.

Zu Beginn des Jahres hatte ich endlich ernsthaft meine Bachelorthesis ins Auge gefasst. Gleich im Januar nahm ich sogar drei Wochen Urlaub, um mich konzentriert an die Bearbeitung machen zu können. Letztlich war es dann doch erst am 11. April so weit: Ich gab die drei gebundenen Hefte im Studierendensekretariat ab. Damit lag es dann nicht mehr in meiner Hand (sprichwörtlich). Bis zur "Benachrichtigung" über die Benotung meiner Thesis (ich berichtete separat) verging dann etwas Zeit, während der ich nicht nur weiter im Theater arbeitete, sondern mir auch langsam Gedanken um meine weitere Zukunft machte.
Im Juni konnte ich dann meine Urkunde sowie die weiteren Unterlagen abholen, die mir bescheinigen, den Titel "Bachelor of Science" rechtmäßig verwenden zu dürfen - nicht, dass ich mir da jetzt viel drauf einbilden würde. Immerhin finde ich, dass sich mein Notenschnitt mit 1,31 sehen lassen kann. Wenn ich da an mein Abitur denke...

Spätestens mit meinem Bachelorzeugnis in der Hand mussten meine Überlegungen, meine berufliche Zukunft betreffend, dann deutlich konkretere Formen annehmen. Ich war mittlerweile auch von meiner ursprünglichen Planung, in der Spieleentwicklung zu arbeiten, etwas abgerückt. Letztlich ging es mir darum, Software zu entwickeln - was nicht zwingend Spiele sein müssen. Aus diesem Grund bewarb ich mich dann bei verschiedenen Entwicklungsfirmen. Dank der Möglichkeiten des Internets war die Auswahl groß genug und bot (und bietet) verschiedenste Felder - kleine, unabhängige Entwickler als Start-up, inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, große Softwarehäuser und natürlich auch Personaldienstleister. Über Stepstone stieß ich auf mehrere Unternehmen, die mich ansprachen.
Nach ein paar Bewerbungen gingen auch die ersten Rückmeldungen ein. Neben den erwarteten Absagen gab es dann auch positive Meldungen. Unter anderem zeigte sich eine Firma in Reinbek interessiert an der Zusammenarbeit mit mir. Die Firma heißt Mediaform und wurde im weiteren Verlauf tatsächlich mein neuer Arbeitgeber - allerdings erst im November.
Nachdem nämlich zu Anfang geplant war, mich im Oktober einzustellen, verschob sich der Beginn noch um einen Monat. Dies bedeutete für mich allerdings zwei Monate statt einem Monat Leerlauf zwischen dem Ende bei onstage und dem Neustart bei Mediaform.
Um diese finanzielle Durststrecke etwas zu überbrücken, startete ich eine kurze Internetrecherche. Recht schnell wurde ich fündig, was kurzfristige Arbeit anging. Online konnte ich mich bei einem Zeitarbeitsunternehmen durch einen Anmeldeprozess klicken, was angenehm einfach und komfortabel war. Nur ein paar Tage später schon erhielt ich dann einen Anruf von einer Vermittlerin. Nachdem die letzten Details geklärt waren, konnte ich in der darauffolgenden Woche auch schon anfangen.
Ende September startete ich bei New Yorker im Elbe Einkaufszentrum als Aushilfe und blieb dort ein paar Wochen. Das Team dort ist total gut drauf und so machte auch die vergleichsweise einfache und durchaus repetitive Arbeit immer genügend Spaß.
Etwas anspruchsvoller wurde es dann bei Sport Scheck in der Mönckebergstraße. Nicht nur ist das Sortiment auf vier Stockwerken deutlich größer, auch die Artikel selbst sind vielfältiger. Schon alleine die Bekleidung für die verschiedensten sportlichen Unternehmungen sorgte teilweise für Verwirrung (niemand, wirklich niemand braucht so viele verschiedene Sorten an Leggings). Dazu kommen dann noch die ganzen anderen kleinen und größeren Artikel wie Lampen, Walkingstöcke, Kletterseile, Rucksäcke, Trainingsbänder und mein ganz persönliches Highlight zum Schluss: Skischuhe. Auch bei Sport Scheck waren mir die Kollegen durch die Bank sympathisch - und man war sogar fast traurig, als ich Ende Oktober gehen "musste".

Am 04. November trat ich dann meinen ersten Arbeitstag bei Mediaform an. Der Monatserste war im vergangenen Jahr ein Brückentag dank des neuen Feiertags am 31. Oktober, sodass ich noch ein verlängertes Wochenende genießen konnte, bevor es losging.
Die tägliche Fahrt nach Reinbek (und zurück) nimmt natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch, allerdings habe ich den unschätzbaren Vorteil, dass ich die meiste Zeit in ein und derselben S-Bahn verbringen kann. Nur zu Beginn und am Ende der Strecke muss ich ein paar Stationen mit dem Bus fahren. Der Vorteil an der langen S-Bahn-Fahrt liegt in der Tatsache begründet, dass ich zwischendurch nicht umsteigen muss und so keine Gefahr laufe, einen Anschlusszug zu verpassen. Die lange Fahrt kann ich also nutzen, um beispielsweise Bücher zu lesen, womit ich auch schon vorher angefangen hatte, als ich noch im Theater arbeitete. Bei den im Vergleich deutlich kürzeren Fahrten schaffte ich allerdings bei weitem nicht so viele Seiten wie jetzt. Seitdem ich meine Arbeit in Reinbek aufgenommen habe, konnte ich schon sechs oder sieben Bücher durchlesen.
Grundsätzlich freue ich mich natürlich am meisten über die (wiedergewonnene) Stabilität in meinem Alltag. Auch wenn ich selbstverständlich noch eine Probezeit überstehen muss, bin ich doch optimistisch, dass ich dies schaffen werde. Und mein Vertrag wurde auch direkt unbefristet angelegt, insofern mache ich mir da wirklich keine Sorgen. Mit der Stabilität einher geht dann auch der (erste) Start der Schuldentilgung. Beim KfW genieße ich noch eine Schonfrist bis die erste Rückzahlung getätigt werden muss, bei der Deutschen Bildung habe ich bereits zwei Raten gezahlt. Unschön, jeden Monat eine nicht ganz geringe Summe von meinem Konto entschwinden zu sehen, aber ein verdammt gutes Gefühl, den glücklicherweise nicht weiter wachsenden Schuldenberg endlich in winzigen Schritten schrumpfen zu sehen.

Auch ein gutes Gefühl war es, mein altes Java-Buch (Java von Kopf bis Fuß) mal wieder in die Hand zu nehmen. Tatsächlich habe ich sogar wieder von vorne angefangen, mich durch die Kapitel zu arbeiten, um wieder ein wenig in die Java-Programmierung reinzukommen. Schöne Sache und mittlerweile bin ich auch weiter, als ich vorher war. Wenn ich mich nicht selbst aufhalte, sollte ich auch die letzten Kapitel bald durchgearbeitet haben.
Nicht nur an dem Buch, auch an einem - auf Java in Verbindung mit HSQLDB basierenden - Datenbankprojekt habe ich im letzten Jahr gearbeitet. Dieses Projekt soll die Voraussetzung für gleich drei Anwendungen werden, mit denen ich verschiedene Teile meiner Sammlungen katalogisieren und speichern will. Einen guten Anfang habe ich schon gemacht, in diesem Jahr werde ich weiter daran arbeiten und vielleicht schon zu ersten brauchbaren Ergebnissen kommen.

Zu Beginn des Jahres gab es sogar ein wenig Herzschmerz, worauf ich aber gar nicht näher eingehen will (heute also mal kein selbstmitleidiger Post, außerdem habe ich das mehr oder weniger schon entsprechend behandelt). Ansonsten blieb es auf der Ebene das Jahr über relativ ruhig, bis ich mich im November bei einem bekannten Onlineportal anmeldete.
Das Ganze fing mehr im Scherz an und ging weniger von mir als von einer Freundin aus, die meinte, so könnte ich ja unter Umständen sehr einfach jemanden finden. Trotz der Tatsache, dass ich das Projekt nicht allzu ernst nahm, füllte ich doch mein Profil aus und lud ein paar Bilder hoch. Und tatsächlich bekam ich hier und da mal ein "Like", während ich mir Profile anschaute und wiederum ab und mal ein "Like" vergab.
Natürlich läuft das alles extrem oberflächlich ab, nicht wenige Profile bestehen aus nur einem Bild und haben keine weiteren Informationen angegeben. Und auch wenn mehr als ein Bild vorhanden ist, sind die zusätzlichen Profilangaben oft nicht oder nur sehr geringfügig ausgefüllt. Das macht eine ernstzunehmende Auswahl natürlich nicht einfacher, zumal mich die meisten der Bilder kein bisschen ansprechen.
Nichtsdestotrotz kam es dann zu ersten Kontakten, die aber nicht zu Treffen wurden. Wobei ein Treffen sogar schon geplant war, allerdings kam den Abend vorher eine etwas... interessante Absage. Na ja, mal sehen was die Zukunft so bringt. Ich nehme das wie erwähnt nicht sonderlich ernst.

Zu Weihnachten gab es ein paar schöne Überraschungen. Von meiner Mom bekam ich unter anderem das Brettspiel Jumanji, welches in den 90ern zum ersten Film veröffentlicht wurde (der mit Robin Williams). Das hatte ich damals auch schon, ich weiß auch nicht mehr, wie das wegkam. Es ist eine englische Version und minimal anders (der "Decoder" für die Karten fehlt, das ändert am Spielprinzip aber nichts), an sich aber das gleiche Spiel.
Auch von meiner Mutti erhielt ich sozusagen ein "To Go-Set" für meine Nintendo Switch, dessen drei Bestandteile ich mir bei einem großen Onlinehändler ausgesucht und auf eine Wunschliste gesetzt hatte. Dabei handelt es sich um ein Netzteil, eine Tasche und eine Hülle beziehungsweise Griffschale, in welche die Switch eingesetzt werden kann. Zum einen macht die das mobile Spielen angenehmer, zum anderen schützt sie das Gerät eben auch. Gut aussehen tut sie obendrein auch noch!

Hülle und Tasche sind vom gleichen Hersteller
Ja, es ist natürlich eine Folie auf dem Display
Auf der Fahrt nach Itzehoe zur Begehung des III. Weihnachtstages konnte ich das Set dann gleich einweihen mit dem ersten Teil der legendären Castlevania-Reihe.
Vor einer Weile habe ich mir die Anniversary Collection zugelegt, die insgesamt acht Titel der Serie beinhaltet, unter anderem die drei klassischen NES-Teile. Bis Jahresende hatte ich diese drei Spiele beendet sowie das großartige Super Castlevania IV für das SNES.
Am ersten Tag des neuen Jahres, also erst Mittwoch, spielte ich die beiden Game Boy-Titel Castlevania: The Adventure und Castlevania II: Belmont's Revenge durch. Gerade der zweite Teil fühlte sich nach dem etwas experimentell anmutenden ersten Titel (ich musste an Super Mario Land denken, was das anging) wieder sehr angenehm nach klassischeren Teilen der Serie an.
Grundsätzlich sehr hilfreich beim Spielen ist die Fähigkeit, an jeder beliebigen Stelle speichern zu können, was mich vor allzu großen Verlusten bewahrt und das Spielerlebnis doch erleichtert. Allerdings habe ich selbst gemerkt, dass ich dieses System teilweise arg extensiv genutzt und mir dadurch das Spielerlebnis an einigen Stellen eventuell doch etwas getrübt habe.
Was alle Serienteile gemeinsam haben, ist der ziemlich coole und eingängige Soundtrack. Einige Stücke sind über die Jahrzehnte derart populär geworden, dass sie sogar namentlich weithin bekannt sind. Beispiele hierfür sind Klassiker wie Vampire Killer, Bloody Tears oder Beginning.

Zum III. Weihnachtstag wurde ich dann auch mit einem als "nützlich" angekündigten Geschenk bedacht. In der Tat handelt es sich um einen durchaus nutzbaren und denkbar nützlichen Gegenstand, der nur in einer... ungewohnten Form daherkommt. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, werde ich mir letztere sparen und ersteres präsentieren. Nur eins vielleicht - die englische Phrase "dick in a box" gewinnt dadurch eine ganz neuen Bedeutung.

Woho, Black Betty!
Ich sagte ja - nützlich!
Sagte ich anfangs so etwas wie "ein kurzer Rückblick"? Nun ja, es hätten auch über 13.000 Zeichen werden können...

Fun Fact: Als ich während der Arbeit an diesem Post in meiner Bachelorthesis blätterte, fiel mir natürlich direkt ein kleiner Formatierungsfehler auf (Klammern um den Namen eines zitierten Autors, wo gar keine sein sollten). Tja, niemand ist perfekt.

Freitag, 17. Mai 2019

Man lernt nicht aus!

Ich bin gerade dabei, mein System neu aufzusetzen. Dazu gehört natürlich auch eine saubere Steam-Installation, inklusive der darin enthaltenen Spiele. Bisher hatte ich immer bei jedem einzelnen Titel auf installieren geklickt und mich durch die zwei, drei erscheinenden Fenster gearbeitet. Gestern kam mir die geniale Idee, doch zu versuchen, mehrere Spiele gleichzeitig auszuwählen, um sie alle zu installieren. Und siehe da - es geht tatsächlich! Einfach entweder "Shift" gedrückt halten, um eine zusammenhängende Gruppe auszuwählen, oder "Strg" gedrückt halten, um einzelne Spiele auszuwählen. Dann per Rechtsklick "Installieren" auswählen und alle gewählten Titel werden nacheinander abgearbeitet. Toll!

Samstag, 11. Mai 2019

Kevin Bacon & Nicolas Cage gegen Nosgoth

Nachdem Raziel in Soul Reaver 2 eine neue Synchronstimme verpasst bekommen hat (Udo Schenk, unter anderem Sprecher von Kevin Bacon), hat in Defiance der ehemalige Antagonist Kain einen neuen Klang. Martin Keßler, bekannt für die deutsche Vertonung von Nicolas Cage, hat die Aufgabe übernommen, den vampirischen Badass stimmlich zu unterstützen. Da man den bis dato letzten Teil der Legacy of Kain-Reihe in der Rolle des namensgebenden Vampirs beginnt, ist dies gleich ein grandioser Einstieg. Herrlich!

Dienstag, 19. März 2019

Die kleinen Dinge

Manchmal wird man doch direkt positiv überrascht. So wie heute.

Erwartungsgemäß lese ich viele Nachrichten und antworte kurz drauf. Die meisten sind persönlich von Freunden und Bekannten, doch eine kam unerwartet. Mein Stromanbieter (!) hat mir nämlich tatsächlich eine kurze Mail zum Geburtstag geschickt, in der auch ein nettes Video verlinkt war. Nichts persönliches, nicht einmal personalisiert, aber dennoch finde ich die Geste sehr fein. Das zeichnet doch mal Kundenservice aus (Schleichwerbung: Es geht um lekker Energie).

Noch eine zusätzliche, ziemlich willkürlich erscheinende Info: Heute ergibt die iterierte Quersumme meines kompletten Geburtstagsdatums zum fünften Mal sieben. Das passiert alle neun Jahre, wie mir das extra dafür geschriebene Skript mitgeteilt hat - 2037 also zum siebten Mal. Ich werde dann zwar 54, aber das muss gefeiert werden!

Update: Es kam noch eine weitere Überraschung - von UCI. Ich habe eine UCI movie points Card, und mir wurde mein aktuelles Alter in movie points auf meinem Konto gutgeschrieben. Na endlich lohnt es sich mal, alt zu sein!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Ins Gesicht. Mit dem Armband.

Und zwar Sardius, dem ollen Dämonenfürsten. Der hat in Super Ghouls 'n Ghosts für das SNES nämlich die liebreizende Prinzessin Guinevere (oder Prin Prin im Original) entführt.
In der Rolle des Ritters Arthur muss sich der Spieler nun auf den Weg durch sieben Level (ja, sieben!) machen, um sie aus den Klauen des Bösen zu retten. Getreu der Ghosts 'n Goblins-Reihe gestaltet sich das allerdings alles andere als einfach und es stellt sich dem Spieler allerlei übles Gezeug in den Weg.
Allerdings findet man auf der Reise verschiedene Waffen und auch Rüstungen, durch welche man die Waffen verstärken oder sogar in Abhängigkeit von der getragenen Waffe unterschiedliche Zaubersprüche wirken kann. Meist liegen diese Gegenstände in Kisten, die aber wiederum oft erst durch bisweilen aberwitzige Sprungkombinationen erscheinen. Manchmal versteckt sich in einer der Kisten aber auch ein hinterhältiger Magier, der gestern liebevoll "Sir Arschloch" getauft wurde.
Am gestrigen Abend stand in der Bar Zum Tanzenden Einhorn nämlich wieder der Nerd-Stammtisch auf dem Plan, zu dem diesmal auch ein Kommilitone und ich uns gesellen wollten. Also haben wir uns dort getroffen, nachdem ich von der Arbeit kam.
Die Bar war, wie nicht anders zu erwarten, gut besucht, sodass wir fast Mühe hatten, uns noch zwei freie Stühle zu organisieren. Dann aber floss der erste Schluck Kirschmet und wir wohnten ein paar spannenden Street Fighter II-Duellen bei. Nach einer Weile wanderten die Controller auch in unsere Hände und wir prügelten uns erst ebenfalls durch ein paar Runden Street Fighter II und danach Mortal Kombat. Danach ging es mit Super Probotector: Alien Rebels (Contra III: The Alien Wars) weiter, wo wir dank - oder eher trotz - meiner Beteiligung auch ein paar Level schafften, bevor wir endgültig das zeitliche segneten.
Nach einer Sichtung der prall gefüllten Spieletasche des Barchefs, der nebenbei auch Besitzer des bereitgestellten SNES ist, und weiteren Gläsern Kirschmet sowie einer spontanen Runde Kniffel (bei der ich sogar siegreich war, weil ich tatsächlich einen Kniffel geworfen habe!) ging es dann wieder an die Konsole zurück. Dieses Mal steckte dann das eingangs erwähnte Super Ghouls 'n Ghosts im Schacht.
Bisher hatte ich das Spiel nur mittels Emulator vollständig durchgespielt, doch in dieser Nacht sollte ich es dann auch tatsächlich auf der Konsole schaffen. Die besondere Gemeinheit des Titels: Schafft man es zum ersten Mal, den vermeintlich letzten Boss zu besiegen, erscheint eine Nachricht der entführten Prinzessin, die den Spieler bittet, mit einer besonderen, magischen Waffe zurückzukehren, da nur mit dieser der Oberdämon besiegt werden kann. Danach startet der Spieler ohne Umschweife wieder im ersten Level des Spiels. Beim zweiten Durchgang zieht allerdings der Schwierigkeitsgrad an und man muss in einer der vielen Kisten eben die richtige Waffe (ein magisches Armband) finden - und darf sie auch nicht wieder verlieren, was leicht durch einen verunglückten Sprung passieren kann.
Auch sein Leben sollte man nicht zu oft verlieren, da sonst die gefürchteten Worte "Game over" auf dem Bildschirm erscheinen. Da lohnt es sich, die immer wieder herumliegenden und -hängenden Goldsäcke einzusammeln, um zusätzliche Wiederholungen für den Fall der Fälle parat zu haben. Das war auch bitter nötig, denn gerade im dritten Level verrauchten in der zweiten Runde so einige Leben in den höllischen Flammen.
In der fünften Welt passierte dann das, was nicht passieren sollte: Ich verlor das Armband, weil ich stürzte und so unfreiwillig eine andere Waffe aufsammelte. Bis zum Schluss durchwühlte ich vergeblich Kiste um Kiste und konnte das Armband nicht finden. So musste ich dann schlussendlich mehrere Leben freiwillig opfern, bis ich es endlich wieder mein Eigen nannte. Damit mussten dann noch die beiden Bosse der siebten Welt besiegt werden, was schon eine Herausforderung darstellte, bevor ich zum Endboss vorgelassen wurde.
Dieser forderte dann um kurz nach drei Uhr morgens noch einmal alles. Nachdem wir eigentlich schon längst gegangen sein wollten und auch der Barchef auf seinen Feierabend wartete, schaffte ich es - nach einem guten Tipp vom Barchef selbst, der auch einen Versuch gestartet hatte - schließlich doch noch, Sardius zu besiegen. Was für ein Sieg! Was für ein Erlebnis! Ich bin immer noch euphorisiert...

And they lived happily ever after...

Kurioses Highlight: In den Credits wird die Prinzessin nicht nur mit ihrem Originalnamen geführt, sondern auch ihre Maße werden angegeben: B88 W58 H90.

Montag, 22. September 2014

Neues aus der Rubrik "Dinge, die ich noch nicht wusste"

News Nummer 1: Deadpool soll 2016 doch endlich ins Kino kommen. Ich bin sehr gespannt, was das wird. Das Test-Footage sah schon recht vielversprechend aus. Hauptsache, das endet nicht mit einer 12er-Freigabe, sonst geht's rund!

News Nummer 2: Final Fantasy XIII kommt jetzt auf den PC (beziehungsweise es kommen alle drei Teile), wie geil finde ich das denn? Da brauche ich dann ja doch nicht traurig sein, dass ich das Spiel (die Spiele) nicht spielen kann (dank der Sony-Exklusivität)! Über Steam ist der erste Titel bereits (mit 10% Rabatt) vorbestellbar, das gleiche gilt für den Square Enix Store.

News Nummer 3: Die Ice Climber sind leider nicht wieder mit bei Super Smash Bros. vertreten - weil der 3DS angeblich zu schwach ist, um beide gleichzeitig als Spielerfigur darzustellen. Aber man kann doch auch gegen drei andere Leute antreten?! Und heißt das auch das Ende für das Multi Man Melee? Leider sind Pepe und Nana auch auf der Wii U nicht mit dabei, weil die Charakterauswahl auf beiden Systemen dieselbe sein soll. Na ja, ich werde es verschmerzen können.

Bilanz: Zwei von drei Nachrichten sind gut, das ist doch ganz ordentlich.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Feudaler Wohnen

Der Name meines derzeitigen Aufenthaltsortes lautet Kingsport, was schön einen recht adeligen Klang hat. Nach einer kurzen Recherche beruht der Name allerdings nicht auf einem König, sondern auf einem gewissen James King. So oder so, hört sich auf jeden Fall nett an.
Passend dazu gestaltet sich meine Unterbringung. Das Hotel (ein Holiday Inn Express) liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist sehr rustikal gehalten. Die Fassade erinnert mit ihrer groben Steinoptik an Herrenhäuser oder Schlösser der Vergangenheit. Gleich im Foyer stehen vier Sessel vor einem Kamin, was ein sehr einladendes und heimeliges Bild abgibt. Dieser Einrichtungsstil zieht sich weiter durch das gesamte Hotel und verleiht dem Ganzen eine gewisse edle Note. Ich würde direkt wieder Photos machen, hätte ich nicht nach wie vor das Problem des fehlenden Equipments.
Mein Zimmer lässt sich auch recht treffend als feudal beschreiben. Ein anständiges Badezimmer, ein durch eine Glastür abgetrennter Wohnbereich mit Sofa, Schreibtisch und eigenem, kleineren Fernseher, großem Kühlschrank, Mikrowelle und Kaffeemaschine, der an das Schlafzimmer grenzt, das mit zwei Doppelbetten und einem größeren Fernseher ausgestattet ist. So lässt es sich durchaus ein paar Tage ganz entspannt aushalten.
Nebenbei spielt das Wetter auch sehr angenehm mit, es ist mild bis warm, ganz im Gegensatz zu den Ekelhaftigkeiten, die sich daheim in Form von Kälte, Eis und Schnee abspielen, wie mir Sandra heute per Photobeweis bestätigte. Da habe ich nur drei Worte für: Wi-der-lich! Andererseits mag sich eine weihnachtliche Stimmung, trotz der regelmäßigen Hintergrundbeschallung mit den ganzen Klassikern (inklusive einer Last Christmas-Variante mit einer weiblichen Stimme) noch nicht so recht einstellen. Da werde ich ja aber ganz schnell geradezu reingedrängt werden (zumindest vom wettertechnischen Aspekt her gesehen), sobald ich wieder zurück bin. Was übrigens Samstagmittag der Fall sein wird. Meine Wii U wartet schon...

Samstag, 1. Dezember 2012

Live from the US and A

Nach langer Abstinenz mal wieder ein kleines Update von meiner Seite. Während ich hier in Texarkana (auf der östlichen Seite in Arkansas) im Hotel sitze, dachte ich mir, kann ich auch mal wieder ein paar Zeilen posten.

Vor meiner Abreise am vergangenen Montag habe ich zusammen mit Sandra endlich mal Kick-Ass gesehen. Was für ein geiler Film! Basiert auf einem Comic, was schon per se ein größeres Plus bedeutet, hat eine abgefahrene und total coole Story, sympathische Darsteller, fetzige Dialoge und einen ziemlich groovigen Soundtrack. Definitiv ganz weit oben in der Highscore-Liste, wenn auch unter Scott Pilgrim vs. The World... aber an den wird so schnell auch nichts rankommen.
Auf dem Flug in die Vereinigten Staaten habe ich mir ein paar Filme angeschaut, hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass es selbst in der Business Class des British Airways-Fliegers keine Wechselspannungssteckdosen gab, sondern nur die Gleichspannungsanschlüsse, wie man sie aus dem Auto kennt. Da hat der 3DS dann irgendwann klein beigegeben und ich wechselte das Unterhaltungsprogramm zu recht aktuellen Kinofilmen.
Als erstes sah ich mir The Raven an, was ein wirklich guter Einstieg war. Der Film behandelt den fiktiven letzten Lebensabschnitt Edgar Allan Poes, in dem er von einem Psychopathen herausgefordert wird, der Morde inspiriert von Geschichten Poes begeht und die Verlobte des Autors entführt. Beeindruckend stilsichere, bedrückende Bilder werden untermalt von einem mal melancholischen, mal treibenden Soundtrack, der immer großartig klingt. Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich John Cusack als Edgar Allan Poe selbst, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Die Sprache der Figuren ist bisweilen sehr lyrisch, fast musikalisch (ich habe den Film im englischen Originalton geschaut), was ich absolut überzeugend und erstklassig implementiert fand. Wer also Thriller oder Poes Werke oder ganz generell etwas düstere Streifen mag, kann dem Film sicherlich etwas abgewinnen.
Als nächstes gab ich mir die totale Erinnerung mit der Neufassung von Total Recall. Der Film besteht als solider Actioner ziemlich gut, auch wenn er etwas blutleer (im wahrsten Sinne) daherkommt. Trotz Armut, Schießereien und Explosionen bleibt alles immer irgendwie sauber. Der Look des Films gefällt mir ganz gut, die beiden weiblichen Hauptrollen sind auch wie immer sehr hübsch anzuschauen und die Effekte kommen gut rüber. Das letzte Mal, dass ich das Original gesehen habe, ist schon lange her, dennoch denke ich, bewerte ich den alten Schinken mit Arnie wohl besser. Nichtsdestotrotz ein Film fürs Regal.
Zum Abschluss noch eine Fortsetzung, nämlich Men in Black 3. Der Streifen ist richtig gut und bietet von vielem ein bisschen. In der Hauptsache lebt die Geschichte selbstverständlich wieder von der Situationskomik, die sich aus dem Zusammenspiel von Agent J und K ergibt. Da J in der Zeit zurückreisen muss, um den Mord an K zu verhindern, trifft er dort auf dessen jüngeres ich, was dem Buddy-Element eine neue Variante hinzufügt. Die Action kommt auch nicht gänzlich zu kurz und gegen Ende gibt es sogar eine ungewohnt emotionale Szene, die sich aber sehr gut einfügt. Alles in allem eine gelungene Fortführung der Serie, die auch gleich Lust auf mehr macht.

Nun also bin ich mal wieder unterwegs, diesmal in den USA, genauer gesagt in Arkansas, kurz vor der Grenze zu Texas. Hört und sieht man auch ganz deutlich an den Leuten. Cowboy-Hüte, Kautabak und der typische Fernseh-Ami-Akzent sorgen schon für reichlich Klischee-Eindruck. Dann noch die Drive-In-Geldautomaten... Man, man, man sind die derbe faul hier. Da wird eben noch wirklich jede Strecke gefahren, die länger als das Auto ist. Beim Körperumfang mancher Leute hier aber auch fast wieder verständlich.
Etwas anstrengend ist noch der Zeitunterschied. Hier hänge ich der deutschen Zeit immerhin sieben Stunden hinterher. Vor dreieinhalb Wochen war ich noch in Japan, wo ich acht Stunden voraus war. Echt gewöhnungsbedürftig, diese Zeitreisen.
Sehr einfallsreich übrigens der Name des Ortes, in dem wir unser Quartier bezogen haben: Texarkana. Liegt genau auf der Grenze Texas - Arkansas, eine "State Line" benannte Straße führt auch tatsächlich in Nord-Süd-Richtung durch den Ort und teilt ihn in Ost- (Texas) und Westseite (Arkansas). Da fallen einem auch Gesetze deutlich auf, die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. In Texas beispielsweise bekommt man an einer Tankstelle keinen Alkohol, in Arkansas dagegen sehr wohl. Absurd wird das Ganze dann, wenn die gegenüberliegenden Straßenseiten derselben Straße verschiedene Gesetze haben. Etwas beknackt, aber so sind sie eben manchmal, unsere westlichen Freunde...
Ashdown, der Ort in dem die Papierfabrik steht, mutet vom Namen dagegen eher wie ein Nachbarort von Silent Hill an. Am Montag werde ich auch schon wieder weiterreisen, dann geht es nach Kingsport in Tennessee.

Dienstag, 16. Oktober 2012

On the fly

Mittlerweile ist meine schon etwas betagte Armbanduhr wirklich nicht mehr ganz so ansehnlich. Die Uhr selbst ist schon noch intakt, nur das Armband löst sich doch mal langsam auf. Da ich in manchen Belangen etwas faul bin, habe ich mir bisher noch nicht die größte Mühe gegeben, mich nach einer neuen Uhr umzusehen. Auf dem Flug von Amsterdam nach Tokyo kam mir dann, wie so oft der Zufall (Pah, Zufall! Vorsehung!) zuhilfe, in diesem speziellen Fall in Form eines Faltblatts der neuesten Tax-free-Artikel. Als Business Class-Passagier ist man da ja immer ein wenig im Vorteil. In besagtem Faltblatt wurde eben auch eine Armbanduhr abgebildet, die mir auf Anhieb gefiel. Sie ist zwar etwas größer und damit sicher nicht jedermanns (oder -fraus) Sache, doch sie hat ein großartiges Feature, das ich bei Uhren sehr schätze: Automatischer Funkempfang der korrekten Zeit, und das laut Beiblatt so gut wie weltweit. Zudem lässt sich recht simpel die Zeitzone einstellen, sodass ich vor Ort immer die richtige Zeit ablesen kann und nicht immer nachrechnen muss. Datum und Wochentag werden auch angezeigt, Sommerzeit ebenfalls, ein 24 Stunden-Zeiger ist mit dabei, und und und- Aufladen durch Solarenergie lässt sie sich auch noch, also alles in allem ein echt ordentliches Teil.

Nachdem ich also schon die Uhr für mich entdeckt hatte, fand ich gleich noch etwas, das mein Interesse weckte. Angeboten wurde nämlich auch ein Set kleiner Boxen mit Klinkenstecker, die sich also variabel einsetzen lassen könnten. Für das Firmenlaptop, über das ich in meinem jeweiligen Hotelzimmer Musik höre, perfekt geeignet, sind doch die internen Lautsprecher übelst blechern und leise. Mit den kleinen Zylindern, die für ihre geringe Größe doch noch einen ganz netten Bass ausgeben, klingt es dann gleich viel klarer und voller. Schon ein ordentliches Atmosphäre-Plus. Keine Frage also, dass die Boxen, die mit USB-Ladekabel (welches gleichzeitig das Stereo-Anschlusskabel ist) und Transportkistchen geliefert wurden, direkt den Besitzer wechselten. Ein weiterer Einsatz nebst dem verbesserten Musikgenuss fand sich bei dem testweisen Anschluss an meinen Nintendo 3DS. Wow, das ist auch noch mal eine echte Steigerung. Geil, sage ich da mal ganz salopp, so zocke ich ja ab sofort nur noch!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Clean cut

Da mein Haartrimmer zuhause im Regal liegt und ich mir nicht extra einen neuen kaufen wollte, musste ich zu einem einschneidenden Schritt greifen, im wahrsten Wortsinn. Ich wollte meinen Bart auch nicht einfach wochenlang wuchern lassen und da ich meinen Rasierer dabei habe, blieb mir nur eine Wahl: Ab! Mit allem (also außer Augenbrauen und Kopfbehaarung)! Und so sieht das Ergebnis dann aus:

Ich habe das Anti-Aging-Geheimnis gelüftet: Rasieren!

Auf den ersten Blick ganz schön ungewohnt aber nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Macht mich aber schon ein Ende jünger, meine ich. Das Bild ist von Sonntag, so langsam sprießelt es auch schon wieder. Mal sehen, wie schnell das wächst, damit ich einschätzen kann, wie lange vor meiner Heimreise ich dann mit dem Rasieren wieder aufhören muss.

Freitag, 17. August 2012

2D Knight rises

Markus hatte aus einem Statement meiner Person entnommen, dass ich mir The Dark Knight rises auch noch ein zweites Mal ansehen würde, diesmal mit ihm zusammen. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass der Film auch beim zweiten Mal nichts von seiner Wucht verloren hat und ich den wiederholten Genuss... nun ja, genoss.
Ein witziges Detail entdeckte ich auf dem Ticket, auf dem tatsächlich der Post-Titel zu lesen war. Ich wertete das als ungewollte Zustimmung zu der Meinung von Regisseur Christopher Nolan, dessen Ansicht nach 3D nur eine temporäre Spielerei sei und sich bald überlebt habe.
Gäbe auch einen prima Spieltitel ab im übrigen.

Sonntag, 22. Juli 2012

Katjes - jes - jes - jes!

In manchen Momenten kann ich der Tatsache, durch meinen Job nicht zuhause zu sein, auch etwas positives abgewinnen. Manchmal sind es die Gegenden oder Länder, in denen ich unterwegs bin, wie zum Beispiel Japan im letzten Jahr. Ab und an sind es aber auch bestimmte Dinge, wie ansässige Firmen oder Artikel, die nur dort erhältlich sind (wofür Japan auch ein gutes Beispiel ist).
In Emmerich befindet sich, gar nicht weit von dem Kunden, zu dem wir angereist waren, ein Werk von Katjes. Als ein großer Freund von Süßwaren vielerlei Couleur war ein Besuch des Werkes oder vielmehr ein Einkauf beim Werk unumgänglich. Nach ein paar Fragen an die Beschäftigten der Kundenfirma fanden wir heraus, dass nicht direkt am Werk verkauft wird, wohl aber an der Rheinpromenade. So sind mein Kollege und ich denn an den Rhein gefahren, um dem Factory Outlet einen Besuch abzustatten.
Bei dem Besuch fand ich dann auch heraus, dass es (scheinbar ab 50 € Einkaufswert) einen Rabatt von 10% auf den Einkauf gibt, Schokolade ist hiervon ausgenommen. Günstig war die Tatsache, dass ich sogar mit EC-Karte zahlen konnte. So bin ich dann, glücklich und zufrieden, mit den Händen voller Tüten wieder zurück...
Mjam!

Voll das Rad ab in der Nacht!

Immer wieder schön, wie man doch noch positiv überrascht werden kann. Neben dem Hotel in Kleve, in dem mein Arbeitskollege, zwei Kollegen unserer Schwesterfirma und ich gastierten, lag ein Kino, ein Fitnessstudio und leicht versetzt hinter dem Kino eine Disco namens Night Fever. Die wurde am Samstag dann auch mal begutachtet. Sehr modern, fast steriles Design (viel weiß und mit Schwarzlicht beleuchtet) trifft auf ziemlichen Mainstream in Sachen Musik. Ich kenne mich mit Genres ja nicht so sehr aus (weil ich sie auch ziemlich egal finde), aber ich würde sagen, es wurde viel House und R'n'B gespielt. Typische Disco-Mucke eben, nur traf das nicht so ganz unseren Geschmack. Auf Nachfrage bei einer der Kellnerinnen aus unserem Hotel, die wir zufällig dort trafen, erzählte sie uns von einem anderen Club, in dem eher rockige Musik gespielt würde. Klang gut, also sind wir, mittlerweile nur noch zu dritt, los, um den Laden zu finden.
Nach ein bisschen Rumgeeier kamen wir tatsächlich beim Radhaus an. Der Schuppen sieht aus, als wäre das mal eine Werkstatt oder ähnliches gewesen, die mit Graffiti verziert wurde und dann jetzt mit Musik beschallt wird. Machte Spaß, denn die Musikauswahl stimmte wirklich, Rock und Metal waren hier angesagt. Da konnte ich es dann auch verschmerzen, dass es außer Bier nur Softdrinks an der Bar gab.

Vier Bundesländer an einem Tag

Und wir sind nur knapp am fünften vorbei!
Der Weg zu einem Kunden führte mich und einen Arbeitskollegen nach Emmerich am Rhein. Das Städtchen liegt in Nordrhein-Westfalen und da wir mit dem Auto fuhren, passierten wir ein Viertel der Bundesländer und fuhren an Bremen knapp vorbei. Gestartet sind wir in Wedel, also Schleswig-Holstein, von wo aus es durch Hamburg nach Niedersachsen ging, welches wir schließlich auch hinter uns ließen, als wir in Nordrhein-Westfalen ankamen. Für den Trip benötigten wir ungefähr vier Stunden, würde im Schnitt also eine Stunde pro Bundesland bedeuten, die meiste Zeit entfiel aber, dank etlicher Baustellen, auf Niedersachsen.

Sonntag, 24. Juni 2012

Babysitting

Da die beiden auf einer Hochzeit eingeladen waren, hatten Alex und Markus Bonsch und mich schon vor längerer Zeit gefragt, ob wir während ihrer Abwesenheit auf die beiden Kleinen aufpassen würden. Natürlich sagten wir zu und nun war es am vergangenen Wochenende soweit.
Als wir am Nachmittag eintrafen, schmissen sich die beiden Eltern bereits in Schale. Die Kinder freuten sich auch, uns zu sehen und versprachen natürlich, ganz lieb zu sein. Es lief auch total super und ich kann mich nicht wirklich beklagen. Es gab natürlich schon Momente, an denen ich merkte, dass die beiden genau wussten, dass Mama und Papa gerade nicht da waren, um zu maßregeln, aber ich denke Bonsch und ich sind insgesamt gut klargekommen. Allerdings kann ich schon verstehen, dass zwei Kinder auf Dauer ganz schön anstrengend seien können und man am Ende des Tages nur noch uns Bett fallen möchte (oder mal im Kino wegratzen...).
Nach dem Abendessen sind die beiden Kiddies dann auch relativ freiwillig ins Bett gegangen, auch wenn es noch ein Weilchen gedauert hat, bis wirklich die Augen zugefallen waren. Allerdings denke ich, dass sie dafür am Sonntag eventuell ein paar Minuten länger geschlafen haben, was den Eltern garantiert zugute gekommen wäre.
So in unserer Aufsichtspflicht etwas erleichtert, planten Bonsch und ich einen entspannten Spieleabend vor Markus' Wii. Das stellte sich als kurze Aufgabenkette heraus, denn nicht nur musste die Konsole angeschlossen und der richtige Kanal des Receivers gewählt werden, die Batterien der Wiimotes waren auch noch leer. Um uns eine Suche und einen möglicherweise erfolglosen Telephonanruf zu ersparen, beschlossen wir, dass einer von uns kurz zu Aldi gehen und Batterien kaufen müsste (es war erst zehn vor acht!). Nach einer Runde Schere-Stein-Papier, die ich mit Schere gegen Stein verlor, war entschieden, dass ich die Besorgungen machen musste. Mit der dann beschafften Ausrüstung konnten wir also endlich starten.
Bonscho äußerte gleich sein Verlangen nach etwas sportlicher Betätigung, also fiel die Wahl auf Wii Sports (Wii Sports Resort schied aufgrund des Fehlens einer zweiten Wii MotionPlus leider aus). Zuerst spielten wir ein paar Partien Tennis, die ich überraschenderweise für mich entschied. Auch die Baseball-Matches sowie die Bowling-Spiele gingen an mich. Als nächstes schlug ich Bonsch in Super Smash Bros. Brawl, mehrfach. Nachdem auch das keinen Spaß mehr machte (auch wohl wegen eines verlorenen Kampfes gegen einen CPU-Gegner der Stufe 3), verlegten wir uns auf Rennen in Excite Truck. Den Stunt-Racer hatte ich mit Markus ja schon oft genug gespielt, um einen gewissen Erfahrungsvorteil zu besitzen. So ließ ich Bonsch erst einmal die Tutorials kurz durchspielen, um eine Idee vom Spielprinzip zu bekomme, bevor wir schließlich gegeneinander antraten. Interessanterweise konnte ich auch hier recht deutlich dominieren. Von gefühlten 95 Rennen verlor ich nur zwei, und das auch jeweils nur mit einem Punkt Unterschied. Bei einem Gleichstand wurde ich sogar als Sieger betitelt, wohl weil ich als erster ins Ziel eingefahren war. Alles in allem ziemlich erfolgreich, was Bonsch nicht müde wurde mit "Glück im Spiel, ..." zu kommentieren. Dem setzte ich noch die Krone auf, als ich die zwei Würfel des Nintendo Monopoly Spiels frisch aus der Folie nahm und auf Anhieb zwei Sechser würfelte. Schade, dass wir an dem Abend nicht gepokert haben...
Das Spiel war natürlich ein Geburtstagsgeschenk für Markus, der am Sonntag wieder ein Jahr älter wurde. Als kleine, nächtliche Überraschung hatten wir alles aufgebaut, sodass man theoretisch direkt hätte losspielen können (nicht, dass wir tatsächlich damit gerechnet hätten) und davor ein M aus kleinen Schaumküssen gelegt. Darüberhinaus hatte ich noch eine Kleinigkeit aus Japan mitgebracht, ein kleines ferngesteuertes Kart aus Mario Kart Wii mit Wario als Fahrer. Passend dazu habe ich ein solches Kart mit Bowser am Steuer. Einem echten Rennen steht damit fast nichts mehr im Wege, wir müssen nur noch einen Zeitpunkt finden.

Dienstag, 8. Mai 2012

Viva Piñata

Anlässlich der bevorstehenden 50. Geburtstagsfeier meiner Mutter, sagte sie zum Spaß, nach möglichen Geschenkideen befragt, sie wolle eine Piñata. Das stieß bei mir direkt auf Gegenliebe, für lustige Ideen aller Art (die dann auch noch Destruktion einschließen) bin ich ja immer zu haben.
Also habe ich dann überlegt, wie ich ein solches Projekt realisieren könnte. Da ich auf jeden Fall eine Art von Bezug herstellen wollte, dachte ich gleich als erstes an eine Stier-Piñata. Um Platz zum Befüllen zu haben, plante ich den Bauch ganz klassisch als einen Luftballon, an den ich den restlichen Körper anbringen würde. Letzteren wollte ich als einigermaßen stabiles Modell aus Draht zum Bekleben mit Pappmaché basteln und das irgendwie mit dem Ballonbauch zusammenbringen. Zum Abschluss nahm ich mir vor, das Ganze dann noch farbig zu gestalten. Soweit die Ideensammlung.
Bauch und Hinterteil
Rumpf mit Kopf
Im Baumarkt meines Vertrauens wurde ich glücklicherweise auf der Suche nach einem passenden Draht auch fündig, interessanterweise bei den Fliegengittern. Eine Rolle mit einem feinmaschigen Aluminiumdraht, der als Abdeckung für Bodenroste vorgesehen war, diente mir als Ausgangsmaterial. Luftballons hatte ich glücklicherweise noch zuhause, zum Glück auch genügend, denn die ersten zwei oder drei flogen mir im wahrsten Sinne um die Ohren. Scheinbar waren sie nicht geeignet, um anständig aufgepustet zu werden. Als dann der Ballon fertig befüllt und verknotet war, machte ich mich an die ersten Drahtarbeiten. Ungefähr an die Größe des Luftballons angelehnt, startete ich mit einfachen Zylindern, aus denen ich dann erst den hinteren, dann den vorderen Körperteil formte. Die Google-Bildersuche unterstützte mich dabei mit einer Vorstellung davon, wie das Endergebnis aussehen könnte.
Etwas lang geraten
Soweit, so gut
Nach den Körperhälften machte ich dem Stier Beine, zwischendurch rollte ich ein Überbleibsel zu einem Schwanz zusammen. Immer wieder verband ich die Drahtteile mit simplen Tackernadeln, was ganz hervorragend funktionierte und auch relativ haltbar war. Zum Schluss fehlten nur noch die Hörner am Kopfteil, die sich einfacher als befürchtet formen ließen.


Schon angenähert
Teufelshörner!
Als alle Teile soweit fertig waren, klebte ich den Ballon etwas ab, um ihn mit dem Draht nicht vorzeitig zu zerstören und setzte alle Teile zusammen. Etwas Tesafilm an Tackernadeln, die ich dann an den Körperhälften zusammenbog, hielten das Ganze schließlich zusammen. Mit dem dann fertigen Modell konnte ich im Keller dann den nächsten Arbeitsschritt angehen.


Es lebt (na ja, fast)!
Muh!
Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich eine einfache Anleitung für Pappmaché, die ich zur Anwendung brachte. Der Anfang war ein wenig ernüchternd, denn außer am glatten Luftballon wollte das nasse, kleistrige Zeitungspapier noch nicht so recht halten. Nachdem ich allerdings einmal den Körper umklebt hatte, konnte das Papier dann auf sich selbst haften und so klebte ich mehrere Schichten auf.

Yellow is mellow
Hat jemand Präsentierteller gesagt?
Der ursprüngliche Plan sah nun vor, nach einer Trockenphase die (fast) fertige Piñata erst weiß zu grundieren und dann farbig zu bemalen. Wie das so ist mit Plänen, gerade mit ursprünglichen, klappte das nicht so ganz. Wahrscheinlich hätte ich das Modell gleich auf den Balkon zum Trocknen stellen sollen, anstatt es im relativ kühlen Keller zu lassen. Wie auch immer, die Trockenphase dauerte dann eben doch ein wenig länger als gedacht und so ließ ich die weiße Grundierung ausfallen und arbeitete gleich mit der gelben Farbe. Da ich direkt auf dem warmen Balkon arbeitete und das Zeitungspapier eben auch eine ordentliche Saugkraft besitzt, war die Farbe ziemlich schnell trocken. Dank einer spontanen Spätschicht am Donnerstag konnte ich die roten Details erst in der Nacht zu Freitag anbringen, die Farbe auf Wasserbasis trocknete aber dankbarerweise auch recht fix. Ebenso setzte ich dann einen beherzten Schnitt auf der rechten Flanke der Piñata an, um den Ballon zum Platzen zu bringen und damit herauszufinden, wie stabil das Ergebnis war. Erleichtert stellte ich fest, dass es tatsächlich so stabil wie gehofft war und so konnte am nächsten Tag befüllt werden. Abends dann durfte meine Mutter die stundenlange Arbeit dann mit ein paar gezielten Schlägen mit einem Holzstab zerstören - ein Glück haben wir ihren Baseballschläger doch nicht gefunden...
Scheint Spaß zu machen!

Samstag, 21. April 2012

So wie deine Lieblingszahl!

Das war die Antwort, die mir das Brüderchen meiner Patentochter an ihrem Geburtstag am Mittwoch auf die Frage hin, ob er wisse wie alt seine Schwester geworden ist, gab. Phantastisch, ich war absolut begeistert! Vor allem war das Thema wohl nur einmal am Morgen von Zoe erwähnt worden und er hatte es sich die ganze Zeit gemerkt.
Die beiden haben sich auch wieder gefreut, dass ich vorbeikam und natürlich hatte ich auch ein paar Kleinigkeiten für Zoe dabei, die prima in ihre Elfensammlung passen. Bemerkenswert fand ich, zumindest im Rückblick auf eigene Erfahrungen mit meinen Geschwistern, wie relativ locker Nilo die Tatsache hinnahm, dass er nicht beschenkt wurde. Er schien wirklich ernsthaft verstanden zu haben, dass es nicht sein Geburtstag ist - der ja auch nicht mehr in allzu großer Ferne liegt - und er deswegen dieses Mal eben nur zuschauen durfte.
Wie so oft wollte Zoe mich dann auch wieder nicht gehen lassen nach der Gute-Nacht-Geschichte, ich hätte ja direkt dableiben können. Das finde ich immer wieder sehr bewegend, dass sie scheinbar eine recht enge Bindung aufgebaut hat und mich gerne um sich hat (es gibt bestimmt genügend Leute, bei denen eher das Gegenteil der Fall ist). Ich habe sie ja auch in mein Herz geschlossen und ich stellte mit Markus später erneut fest, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist, obwohl das ja nur eine subjektive Wahrnehmung ist. Wie groß das "kleine" Mädchen plötzlich ist... bald steigt sie schon in die zweite Klasse auf! So langsam müssen Markus und ich die Meterlinie vor der Tür zu präparieren beginnen.

Montag, 16. April 2012

20.000!

Heute Morgen habe ich es gesehen: 20.003 Besichtigungen meines Blogs! Wahnsinn, was für eine ordentliche Summe... weiter so, liebe Leser!

Dienstag, 3. April 2012

Ostern in Polen

Ganz so lange werde ich dann wohl doch nicht bleiben müssen, aber zumindest Karfreitag bin ich noch hier in Kwidzyn und erst nachts wieder in Hamburg. Wenn die Dinge nicht so gut laufen wie angenommen, auch erst am Samstag, aber ich versuche ja stets, optimistisch zu bleiben (wenigstens dabei).
Der Hinflug ging über München, einen Direktflug gibt es wohl nicht (mehr). Was dadurch an Zeit verloren geht, ist schon traurig. Dann musste ich noch eine kleine Strecke fahren, zum Glück bekam ich ein Navigationssystem zum Leihwagen dazu (zwei Stunden ohne Plan durch Polen gurksen wäre dann doch nicht so meins). Dabei musste ich den Fluss Wisła überqueren und zwar per Fähre. Allerdings nicht, wie man das bei uns so kennt, also ein kleines Schiff, auf das ein paar Autos passen und das dann hin- und herschippert. Diese ganz besondere Fähre hat zum einen nur Platz für maximal drei Autos und zum anderen läuft sie auf einem Stahlseil, das auf beiden Uferseiten verankert ist. Mit dem Schild, das eine Geschwindigkeit der Fähre von 5 km/h angibt, wurde nach dem Navi sogar noch übertrieben, mein festgestellter Höchstwert lag bei 4 km/h. Sehr gemütliche Sache.
Nun bin ich also in Kwidzyn und habe gerade für umgerechnet 11,63 € ein Drei-Gänge-Menü und eine Cola (in einem Weinglas) verspeist - ich gönnte mir eine Kwidzyner Kartoffelsuppe mit ordentlich Speckeinlage, eine anständige Portion Spaghetti carbonara und zum Abschluss eine Crème brûlée (verdammte Apostrophen-Fetischisten, diese Franzosen... danke Wikipedia!). Letztere war sehr eindrucksvoll dekoriert, der Koch hatte ein durchsichtiges Stück Karamell zu einer Art länglichen Flamme verarbeitet und schräg in die Crème gesteckt, außerdem war der Teller unter dem Schälchen mit Zuckerkülor verziert. Sollte ich noch eine davon essen, werde ich ein Photo machen.
Überhaupt ist das Hotel echt mal seine drei Sterne wert. Alles ist sehr sauber, vieles sieht noch ziemlich neu aus, man merkt, dass sich hier Mühe gegeben wird, definitiv. Das Bad sieht auch sehr gut aus, mit dunklen Holzelementen wirkt das insgesamt um einiges gemütlicher als mein Bad zuhause. Die Internetverbindung ist auch überraschend fix, im Gegensatz zu denen auf meinen letzten Reisen. Insofern lässt es sich für die paar Tage hier ziemlich angenehm aushalten.

Witziges Detail auf dem Bon für die Autobahnvignette: Eine Zwischenüberschrift lautet "Paragon Fiskalny", was soviel wie Steuerbeleg bedeutet. Da habe ich doch direkt mal nach dem Renegade-Interrupt gesucht, um einfach davonzubrausen oder der Kassendame eine Behandlung á la Khalisah Bint Sinan al-Jilani angedeihen zu lassen...