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Donnerstag, 2. Januar 2020

Geradezu überpünktlich

Heute konnte ich meinen im Dezember beantragten, neuen Personalausweis abholen. Genau einen Tag vor Gültigkeitsende des alten. Was für ein Timing. Genau wie bei meiner Bachelorthesis, die habe ich auch einen Tag vor Ablauf der Frist abgegeben. Ekelhaft, diese Überpünktlichkeit.

Vorher kam schon ein Brief mit einer PIN und ein paar kurzen Infos zum Einsatz dieser. Das neue Modell hat nämlich praktische Zusatzfunktionen wie die Möglichkeit der elektronischen Identifikation per Ausweis und PIN. Schon abgefahren, was der Ausweis mittlerweile kann! Ich habe zwar (noch) kein Kartenlesegerät, um das nutzen zu können (ich müsste mal testen, ob das mit meinem Smartphone eventuell funktioniert), aber zumindest die Möglichkeit ist ja schon interessant. Willkommen in der Zukunft!

Mittwoch, 16. September 2015

Ernsthaft. Oder auch nicht ganz so sehr.

Wieder mal lange Zeit nichts passiert hier... Aber ich lebe noch, keine Sorge (oder sollte man sich gerade deswegen Sorgen machen?)! Heute gibt es aber trotzdem nur eine ganz kurze Meldung.

Der eine oder die andere mag sich vielleicht daran erinnern, dass ich auf meinem YouTube-Kanal vor einiger Zeit ein Video veröffentlichte, das in Zusammenarbeit mit einem Kommilitonen für eine Vorlesung entstanden ist. Das Video trägt den Titel "Misanthropy" und kann sich nach wie vor gerne angeschaut werden.
Im Zuge der Dreharbeiten im Hamburger Hauptbahnhof war es, ganz im Gegensatz zum Grundton des Videos, oftmals alles andere als ernst. Selbstverständlich ist im Verlaufe des Drehtages einiges an Lachern und Fehlern zusammengekommen, von denen die meisten auch festgehalten wurden und gefühlt schon eine Ewigkeit auf meiner Festplatte darauf warteten, in irgendeiner Form veröffentlicht zu werden.
Nun habe ich mich dann auch endlich mal daran gemacht, die gesammelten Outtakes in einem kurzen Video zu sammeln und das Ergebnis bei YouTube bereitgestellt. "Misanthropy - Outtakes" nennt sich das gute Stück, das es seit gestern zur allgemeinen Erheiterung zu sehen gibt. Viel Spaß damit!

Dienstag, 30. September 2014

Back to work

So, ab jetzt heißt es für mich wieder: Ich gehe arbeiten. Nicht so regelmäßig wie zuvor an fünf (oder mehr) Tagen die Woche, das würde ja auch meinem Studium entgegenstehen, dennoch bin ich wieder berufstätig.
Noch habe ich ja nicht richtig angefangen, nach dem Infotag (ich berichtete) war ich gestern auf einer weiteren Veranstaltung (auch wieder in der Neuen Flora) und konnte heute direkt meinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ein schickes, weißes Hemd (gekauft) und eine aubergine-farbene Hose (geliehen) gab's obendrauf, genau wie ein Namensschildchen (auch nur geliehen).
Mein allererster Einsatz wird schon nächste Woche stattfinden, (natürlich) am 07. Oktober. Dabei werde ich noch aus zweiter Reihe zuschauen und eventuell ein paar erste Schritte selbst machen, beim nächsten Termin bin ich dann aber schon voll dabei. Nach und nach arbeite ich mich dann in alle Bereiche ein und lerne die einzelnen Stationen genau kennen, damit ich flexibel auf allen Positionen einsetzbar bin. Ich bin gespannt, wie das so wird!

Montag, 3. September 2012

Neon Rave 1.0

Am Samstag stand Hannes und mir in der Großen Freiheit 36 ein Programm mit "Hits der letzten 2 Jahrzehnte aus Trance, House und Techno" mit Marusha live on Stage bevor. Schon vor dem Auftritt der bekannten deutschen Vinylartistin wurden so einige ziemlich bekannte Tracks gespielt, die direkt in die Beine gingen. Als Twisted lief, musste ich ein bisschen wehmütig an meinen Trance-Homie Markus denken...
War echt eine coole Sache und auch mal ein bisschen Abwechslung zum sonstigen Genuss der eher "härteren" Musik. Witzigerweise trafen wir (neben einer Menge von - ich zitiere Hannes - Pinneberger HSV-Fan-Asseln) dann auch noch eine ehemalige Klassenkameradin von Hannes, die mit einer Freundin unterwegs war. Leider haben wir uns später wieder aus den Augen verloren, aber vielleicht trifft man sich ja mal wieder, wer weiß.


Als besonderes Highlight spendierte Marusha nach ihrem Set noch ein paar Autogramme auf eigenen Postkarten und stellte sich sogar für Photos zur Verfügung. Das konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und so hat Hannes sogar ein Erinnerungsphoto mit der guten Frau.
Das Event soll in ähnlicher Form unter dem Namen Neon Rave 2.0 am 01. Dezember wiederholt werden, mal sehen ob ich dann im Land bin um wieder akkurat abzufeiern! Ich würde mich auf jeden Fall freuen, auch über mehr Begleitung würden weder Hannes noch ich uns beschweren, denke ich.


Interessant gestaltete sich auch der Rückweg. Wie so oft fuhr natürlich kein Bus passend zu meiner Ankunft an der Elbgaustraße, also trat ich wie fast immer den (recht erträglichen) Fußweg an. An der Kreuzung Spreestraße / Franzosenkoppel stellte ich dann fest, dass ein Bus eh nicht weiter hätte fahren können, einer stand nämlich auch schon verlassen mit Warnblinker vor der Kreuzung. Zwei Taxifahrer hatten es scheinbar beide eilig gehabt, entweder ihre Kunden abzuliefern oder aber zum nächsten Auftrag zu fahren. Das erste Auto, das ich sah, stand mitten auf der Kreuzung und fast der gesamte Motorraum war zusammengedrückt in Richtung Fahrgastzelle. Das war schon etwas krass und aufgrund der anwesenden Polizei- und Feuerwehrmannschaft wartete ich trotz gesperrter Straße ganz brav auf die Grünphase der Fußgängerampel. Über die Straße gegangen sah ich das zweite Taxi, das auf der Seite liegend den Zaun zur Straße zerquetschte und den Bürgersteig versperrte. Der Aufprall musste verdammt laut gewesen sein. Von den Insassen war im Vorübergehen niemand zu sehen, allem Anschein nach saß einer der Taxifahrer aufgelöst in einem Polizeibus und wurde verhört. Ich sah auf jeden Fall zu, dass ich vorankam.

Die beste Band der Welt!

Diesen Titel tragen die ärzte sicher nicht unverdient! Am 25.08. waren Hannes, Franzi und ich beim Abschlusskonzert der aktuellen Tournee auf der Trabrennbahn und es war einfach nur sensationell. Nach der Vorband Der König tanzt von einem der Mitglieder von Fettes Brot spielten die drei Jungs aus Berlin (aus Berlin!) sagenhafte drei Stunden eine echt richtig geile Show. Nicht nur war die Songauswahl ganz große klasse, auch die Momente zwischen den Liedern, die von der Band immer wieder mit total schrägen Ansagen oder dummen Sprüchen gefüllt wurden, heizten die Stimmung immer weiter an. Ich kann mich persönlich an kein Konzert erinnern, bei dem ich je soviel gelacht hätte. Die immer wieder eingestreuten kleinen Abwandlungen bekannter Songs sorgten ihrerseits für das eine oder andere fette Grinsen im Gesicht. Die großartige Atmosphäre war nur einer der Gründe, warum die Zeit wie im Flug verging und ich fast ein wenig traurig war, als das Konzert sich dem Ende neigte. Nichtsdestotrotz ein absolutes Erlebnis, dass ich a) jederzeit wiederholen würde und b) nur jedem empfehlen kann, der es noch nicht genießen durfte. Herrlich!

Freitag, 17. August 2012

I don't wanna come back down...

Montag gaben sich Bush in der Großen Freiheit 36 die Ehre, und ich nutzte die Gelegenheit, um die Jungs mal live zu sehen. Mit dabei hatte ich Sandra, die sich von meiner Vorfreude hatte anstecken lassen. Wir waren rechtzeitig da, und haben so auch die Vorband Young Guns miterlebt, die mir allerdings nicht sonderlich in Erinnerung geblieben ist. Macht aber auch nichts, wir waren ja wegen des Hauptacts da.
Und die haben die Erwartungen mehr als erfüllt. Die Band um Gavin Rossdale hat so ziemlich jeden bekannten Song gespielt und für eine ordentliche Stimmung gesorgt. Besonderes Highlight war der Moment, als der Sänger von der Bühne stieg und ein wenig durchs Publikum spazierte, um mit den Fans zu rocken. Geile Nummer! Mir hat die Show auf jeden Fall tierisch gut gefallen und da habe ich auch gleich in ein T-Shirt investiert. Die Alben fehlten auch noch in meiner Sammlung und sind demnächst komplett im Schrank.

Rock Shots!

Samstag hieß es im Kaiserkeller mal wieder "Rock Shots!" und dieses Mal waren Sandra und ich dabei. Wir ließen es etwas ruhiger angehen und nutzten die freien Ledersofas, um es uns bequem zu machen und den anderen beim Abhoppeln und Rumhüpfen zuzusehen und dabei ein paar gekühlte Getränke zu genießen. Die Musik, die an dem Abend gespielt wurde, war eine richtig gute Mischung aus Rock und Metal, das kann man sich also durchaus öfter mal antun. Bis zu späterer Stunde kannte ich sogar fast jeden Song wenigstens vom Hören, was schon einiges heißt. Muss man sich also merken!

Transform your mind

Letzte Woche trafen wir uns abends auf dem Dom, um dem Volksfest auch mal wieder unseren Besuch abzustatten. Nach einer knappen Runde hatte ich dann schon Lust, in ein Karussell zu steigen. Vorher verspeiste der eine oder andere allerdings noch ein paar Pilze zur Stärkung.
Hannes und ich entschieden uns schließlich für den Transformer, der aus der Entfernung schon relativ krass aussah. Drinnen sitzend konnten wir diesen Eindruck nur bestätigen, es ging kreuz und quer und hoch und runter, sodass wir zeitweilig kaum wussten, wo oben und unten war. Die üblichen blöden Witze über lockere Muttern und lose Haltebügel sind bei uns sowieso mittlerweile selbstverständlich und so genossen wir die Fahrt, die Dank des Einsatzes von Franzis Tageskarte auch nur halb so teuer war. Interessanterweise wies Bonsch uns anschließend auf ein kleines Schild an der Seite des Ticketschalters hin, auf dem stand, dass nach einem mitreisenden Anwalt gesucht wird. Da wurde einem schon leicht anders.
Hannes hatte darüberhinaus anscheinend richtig zu kämpfen mit seinem Gleichgewichtssinn, denn er konnte vor anhaltendem Schwindel kaum geradeaus gehen. Unglücklicherweise hielt der Effekt an, sodass aus der ursprünglichen Idee, noch ein Kaltgetränk zu sich zu nehmen, dann doch nichts wurde. Immerhin kam er ohne weitere Zwischenfälle nach Hause und konnte sich erholen. Am nächsten Tag ging es ihm dann auch wieder gut.

Sonntag, 24. Juni 2012

Movie Night

Let me introduce myself
Letzten Freitag war in der Großen Freiheit 36 eine äußerst vielversprechend klingende Veranstaltung angesetzt. Das Motto lautete "Ü25 Movie Edition" und sollte demnach als Soundtrack-Party funktionieren. Außerdem hieß es, dass der Eintritt frei wäre für Besucher, die sich als Hollywood-Star verkleiden.
Wie erwähnt, klang das wirklich gut, bin ich doch ein großer Fan von Soundtracks und besitze auch selbst ein paar. Um das Event dann auch gebührend zu begehen (und eben den Eintritt zu sparen), zogen Bonsch und ich in Erwägung, verkleidet zu erscheinen. Meine erste Idee, einfach meinen Matrix-Mantel überzuwerfen, war aber noch nicht ganz ausgereift. Bonsch kam dann die geniale Idee, als Men in Black aufzutreten, aus naheliegenden Gründen: Wir beide haben schwarze Anzüge und Sonnenbrillen, sehen im Anzug verboten gut aus - ach ja, und der dritte Teil der Filmreihe läuft auch aktuell im Kino. Als kleines i-Tüpfelchen pinselte ich dann eine kleine Wasserpistole silbern an, die fortan als "kleine Grille" fungierte und setzte kurzfristig ein paar einfache Visitenkarten zusammen. Lediglich ein Gerät zum Blitzdingsen fehlte uns, aber es muss ja für die nächste Gelegenheit noch Steigerungspotential vorhanden sein.
Freeze, bitch!
Derart gut vorbereitet und fest entschlossen, den freien Eintritt für uns sicherzustellen, machten wir uns also auf den Weg und trafen um elf Uhr schließlich an der Großen Freiheit 36 ein. Dort angekommen setzten wir uns die Sonnenbrillen auf und marschierten zum Einlass. Einer der Türsteher rief bei unserem Anblick gleich "Freier Eintritt!", was dann auch zutraf. Beim obligatorischen Abtasten musste ich meine "kleine Grille" vorzeigen und benannte das Teil entsprechend, worauf der Security-Mann mit einem Grinsen des Erkennens und einem "Ah, Men in Black oder was?!" reagierte.
Drinnen trafen wir zwei dann Hannes, der schon eher dort war und auf uns wartete. Bisher schien er auch der einzige Gast zu sein, die anderen Anwesenden waren alles entweder Sicherheitsleute oder Barpersonal. Aufgrund des noch frühen Abends maßen wir der Leere des Saals noch kaum Bedeutung bei und bestellten erst einmal ein paar Drinks.
Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass der aktive DJ scheinbar durch totale Unfähigkeit glänzte und das Thema des Abends zu 100 % verfehlte. Ein einziges Mal konnte ich eine ziemlich schlimm missgebildete Version des Songs Ghostbusters von Ray Parker jr. heraushören, das war es dann aber auch schon. Insgesamt waren zwei DJ's am Mischpult vertreten und den Wechsel zwischen den beiden konnte man deutlich heraushören. DJ Nummer zwei spielte nämlich tatsächlich den einen oder anderen Soundtrack neben irgendwelchen R'n'B oder House-Stücken.
Auf einem Flyer war noch mit einer Verlosung von Soundtracks geworben worden. Auf Hannes' Nachfrage ließ DJ Nummer eins (der richtig schlechte) verlauten, er würde um ein Uhr einfach die CD's verteilen. So versuchten wir bis dahin noch die Zeit einigermaßen totzuschlagen und nicht zu sehr auf die unpassenden und echt unschönen Songs zu achten. Glücklicherweise hielt der Mann sein Wort und brachte ein paar CD's in das mittlerweile auf geschätzte sechs Leute angewachsene Publikum. Hannes bekam eine der Boxen ab, die der Optik einer Filmdose nachempfunden waren. Wie wir dann feststellten, handelte es sich um eine Sammlung von Themes, Pop-Songs und Score-Stücken auf drei CD's, die von Media Markt herausgegeben wurde. Immerhin bekam Hannes dann noch was dafür, dass er schon Eintritt hatte zahlen müssen.
Mit der Box in der Tasche sind wir drei dann noch nach unten in den Kaiserkeller hinabgestiegen, wofür wir nicht einmal Eintritt zahlen mussten. Scheinbar hatten die Betreiber erkannt, dass es ziemlich frech wäre, zweimal abzukassieren, wenn die Soundtrack-Party doch eher ein Reinfall war. Im Keller lief wenigstens vernünftige Musik - interessanterweise fielen mir mindestens zwei Stücke auf, die auch in Soundtracks vertreten sind - und es gab auch Besucher. So verbrachten wir dann den Rest des Abends in entspannter Atmosphäre bei gekühlten Getränken und umgeben von lauter netten Leuten.
Als Bonsch und ich schließlich gegen halb vier wieder bei mir eintrafen, kam ihm die Idee, ein paar Photos zu schießen. Immerhin sieht man uns ja nicht alle Tage in dem Outfit und das musste festgehalten werden.
Don't get in our way...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Von schön bis grausam alles dabei

Wie Hannes schon berichtete, waren er und ich am vergangenen Freitag mal wieder bei unserer Lieblings-Location, der Großen Freiheit 36. Hannes war schon vorher zu mir gekommen, wo ich ihm unter anderem kurz Diablo III vorführte und ihm meine letzte Probierversion davon mitgab (und die Karte hat es trotz Clubbesuch heil nach Hause zu ihm geschafft!).
Neben einem großartigen Zitat, meine Biervorräte im Kühlschrank betreffend ("Du hast mehr Kühlschrank im Bier als Essen!") besprachen wir dann die Idee, uns noch ein wenig zu bewegen. Also machten wir uns schließlich auf in Richtung Kiez, um unserem präferierten Club einen weiteren Besuch abzustatten.
Das Motto war, wie jeden ersten Freitag im Monat, "Eat this", das hieß Metal, Rock und Nu-Metal im Kaiserkeller und "Schwarze Nacht" im Saal, denn der Eintritt galt für beide Etagen. Da die Garderobe im Erdgeschoss ist, blieben wir zum ersten Getränk gleich im Saal und beschauten uns die anfänglich noch eher spärlichen Besucher. Selbst unter diesen gab es schon hin und wieder mal was nettes fürs Auge - aber eben auch öfter mal Grund, sich kurzzeitig die Linsen aus den Augen nehmen zu wollen. Davon ließen wir zwei uns natürlich den Spaß am Feiern nicht verderben! Selbst als das Trio des Grauens oder auch die drei Reiter der Apokalypse (A, F und H) auf der Bildfläche erschienen, konnten wir noch lachen. Der alte Mann sorgte mit seiner gewohnt skurrilen Art wie immer für den üblichen Running Gag, sodass die Stimmung stets gut blieb.
Alles in allem mal wieder ein spaßiger Abend zu zweit - danke Hannes!
Ach ja: Es dürfen natürlich auch gerne mal andere Leute mitkommen! Übers laufende Programm kann man sich immer mal hier informieren: Termine im Kaiserkeller.

Freitag, 25. Mai 2012

Music!

Vergangenen Samstag war wieder musikalisches Vollprogramm angesagt!
Auf Anraten von Sandras Matze sind wir zuerst in die Luba Luft Bar hinter der Großen Freiheit gegangen, wo es ziemlich leckere Cocktails gibt. Ich bin erst ziemlich einfach und klassisch mit einem Cuba Libre gestartet, habe mich anschließend aber für einen Morning Glory Fizz entscheiden können. Den habe ich dann auch direkt zweimal genossen, so lecker fand ich die Mischung.
Dazu gab es schöne Live-Musik zweier Musiker. Als erstes betrat Neil Masur die Bühne, mit einer Gitarre und einer Mundharmonika. Letztere kam oft zwischen Gesangspassagen zum Einsatz und sorgte immer mal wieder für einen leicht melancholischen Hauch. Freunde und Gastmusiker kamen auch zum Einsatz, am auffälligsten dabei eine Klarinettenspielerin, die allerdings leider manchmal etwas an Lautstärke vermissen ließ trotz schön klingender Parts. Generell eher getragene, melancholische Musik, die mich persönlich aber sehr anspricht.
Der zweite Musiker trat unter dem Namen Bursty Burst feat. String 'n' Base auf. Auch wieder ein Gitarrist, diesmal in Begleitung eines gar nicht so untalentierten Geigers, der seinem Instrument auch immer wieder recht ungewohnte Töne entlockte. Alles in allem ein etwas peppigeres Duo, die scheinbar auch Spaß am gemeinsamen Musizieren hatten.
Die beiden Auftritte liefen unter dem Dach der Hausakustik, die Konzerte lokaler Musiker an wechselnden Lokalitäten realisieren - und das auch noch for free! Hat sich auf jeden Fall gelohnt, ganz generell kann man der Bar auch gerne mal des öfteren einen Besuch abstatten.
Später hieß es dann wieder einmal 90's Reloaded in der Großen Freiheit 36. Zu den großen und kleinen Klassikern unserer Jugend haben wir dann oft die Tanzfläche unsicher gemacht und noch den einen oder anderen Drink genossen. Die Stimmung war wie immer super und spätestens um eins war der Schuppen auch wieder gehörig voll, Dancefloor eingeschlossen. Dort konnte man auch wie so oft das teils recht interessante Balzverhalten einiger junger Leute beobachten, was sehr zum Amüsement beitrug. Ebenfalls leicht belustigend fand ich die Tatsache, dass Sandra aufgrund ihrer leicht unpraktikablen Schuhauswahl prompt Blasen an den Füßen hatte. Wir haben allerdings wirklich sehr viel getanzt, sei zu ihrer Verteidigung angefügt.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Besser spät als nie

Am 22.04. stand endlich das Nachholkonzert von Schandmaul an, das im Februar wegen einer Erkrankung des Sängers ausgefallen war. Dafür hat die Band dann aber auch ordentlich reingehauen und eine sehr schöne Setlist gespielt. Aufgrund der Tatsache, dass die Geigerin der Band wegen einer Geburt pausieren musste, stand Ally the Fiddle mit auf der Bühne, die ich schon von ASP-Konzerten kannte und die eine sehr gute Vertretung spielte. Ebenfalls hochschwanger ist mit Birgit auch die zweite Frau der Band, die an diesem Abend ihr vorerst letztes Konzert spielte und ab dann auch pausiert. Dennoch war sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch einmal voll dabei und half mit, die Show wie immer zu einem Erlebnis zu machen.
Ebenfalls klasse fand ich persönlich die Vorband Burn. Die vier Jungs klingen ein wenig wie The Cure und das auch ganz bewusst. Ihnen geht es darum, zu spielen, worauf sie Lust haben und nicht, was gerade angesagt ist. Gefällt mir, die Einstellung, genauso wie mir eben auch gefällt, was sie spielen. Deswegen war ich ziemlich begeistert, als die Band nach dem Konzert noch einen Tisch okkupiert hatte und CD's verkaufte. Dem günstigen Angebot, das mir der Sänger machte, konnte ich nicht widerstehen und erstand gleich beide Alben samt einem Poster - und das auch noch alles signiert! Sehr coole Sache und mir gefällt die Musik nach wie vor. Besonders Why don't you find out for yourself besitzt einen erhöhten Ohrwurmcharakter.
Interessanterweise lässt sich auf der Band-Homepage nachlesen, dass Burn auf dem aktuellen Longplayer unter anderem einen Song mit Matthias Ambré aufgenommen haben, ehemals Gitarrist bei ASP. Deutsche Rock-Musiker scheinen sich unter einander echt alle zu kennen...

Samstag, 14. April 2012

Willkommen zum Hamburger Doom!

Da gestern (bereits zum zweiten und nicht letzten Mal in diesem Jahr!) Freitag der 13. war, erweiterte Hannes den Namen unseres regelmäßigen Kirmesspektakels um ein weiteres "o", um dem Ganzen einen unterschwelligen Hauch von Horror zu verleihen. Nichtsdestotrotz hatten wir einen spaßigen Abend und wir sind auch hoffentlich alle wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Sowieso hatte das Datum auf mich scheinbar eine paradoxe Wirkung, der gesamte Tag lief ziemlich super. Witzigerweise sahen wir später einen Typen auf dem Drachenmarkt, der eine Jacke trug auf der mehrmals das Wort "Doom" zu finden war, sehr passend.
Ich bin dank und mit Hannes auch ein paarmal Karussell gefahren, erst mit der kuscheligen Raupenbahn, dann im Kettenkarussell des Todes (zumindest Hannes' Kommentaren auf Bolzen und Seile bezogen nach zu urteilen) und schließlich nach etlichen Jahren mal wieder in der Krake. Im letzten Karussell stellte Hannes dann auch wiederholt fest, dass die kurzen, ruckartigen Abwärtsbewegungen ihm nicht sehr zusagten, was schlussendlich zu einem kurzen Lachanfall führte. Ja, wir hatten schon Spaß!
Später besuchten wir noch das Down Under auf ein paar Getränke, bevor wir ins Einhorn nebenan gehen konnten, da dort wieder Sitzplätze frei geworden waren. Bei ein paar Gläsern leckeren Kirschmets beschlossen wir dann schließlich langsam den Abend.

Zitat des Abends von einem Ghetto-Typen auf dem Drachenmarkt-Teil des Doms zum Thema Kippleiter:"Da musst du so einen überheftigen Mongo-Jump machen!" ... Klar, schon geschnallt.

Mittwoch, 7. März 2012

We had joy, we had fun

Freitag Abend wurde mal wieder eine neue Location in unserer schönen Stadt getestet, das Joy in Mundsburg. Ist zwar ein wenig Gurkserei von mir aus, aber dank eines kleinen Zwischenstopps bei Franzi, wo auch Bonsch sich schon aufhielt, war die Weiterfahrt zu dritt dann durchaus erträglich.
Die Kneipe ist sehr witzig eingerichtet, sämtliche Wände und Decken sind behangen und beklebt mit wild zusammengestellten Dingen, Schuhe und Hüte finden sich an den Decken, Poster, Schilder und Holzschnitte zieren unter anderem die Wände. Die Preise orientieren sich am Standard, ein Jack Daniel's mit Cola liegt bei 6,- €, was bei dem Mischungsverhältnis ganz in Ordnung ist.
Insgesamt war es wieder ein sehr spaßiger Abend, unsere Gruppe war mit acht Leuten auch mal relativ üppig. Wir waren auch einhellig der Meinung, dass man sich durchaus mal wieder dort niederlassen könnte, um ein paar Getränke zu genießen und dazu tiefgeistige Konversation zu betreiben. Nur beim Essen ist noch Steigerungspotential vorhanden, das dauerte dann doch sehr lange, weshalb ich froh war, zuhause gegessen zu haben.

Donnerstag, 16. Februar 2012

It's done!

Nun habe ich es also mal wieder überstanden und darf nach Hause fliegen. Der Kunde ist zufrieden und hat die Maschine ziemlich anstandslos abgenommen - das originale Übergabezertifikat habe ich sogar dabei, damit ich mich auch mal wichtig fühlen darf. Auch mal ein angenehmes Gefühl, wenn alles dann glatt läuft.
Im Moment sitze ich gerade in Jakarta in der Premier Lounge und warte auf den ersten Langstreckenflug nach Dubai, von wo aus dann der letzte Flieger nach Hamburg startet. Insgesamt bin ich noch eine ganze Weile unterwegs und ich hoffe, ich werde möglichst viel Zeit davon einfach verschlafen können.
So oder so freue ich mich schon unheimlich darauf, wieder nach Hause zu kommen, allzumal ja direkt am Abend ein Konzertbesuch ansteht. Da ist es dann auch gar nicht so schlimm, dass ich vorher wohl nicht beim Friseur vorbeischauen werde, um die mittlerweile schon wieder recht lange Matte zu stutzen. Kann ich mal wieder ein kleines bisschen headbangen, das ist ja nie verkehrt.
Hier übrigens mal ein Beweis, dass es auch in Indonesien nicht nur gutes Wetter gibt:

Sonntag, 12. Februar 2012

This was a trial

I'm making a note here of your success.
Freitagmorgen um 08:00 Uhr war der Testlauf offiziell - und erfolgreich - vorbei. Damit gehen für mich auch fast drei Wochen Nachtschicht zu Ende, die ich zu mehr als 90% damit verbracht habe, an meinem Laptop zu sitzen, zu protokollieren und mir nebenbei die Zeit zu vertreiben. Ich bin immer noch nicht ganz wieder im regulären Tag- / Nacht-Zyklus angekommen, weswegen der heutige, freie Sonntag sehr gelegen kommt.
Die nächsten paar Tage werde ich nun noch mit minimalen Restarbeiten verbringen und einem eventuellen Test eines Aggregat-Tauschs, bevor ich Donnerstag Abend wieder nach Hause aufbreche. Trotz des (in meinen Augen) bescheidenen Wetters daheim (da ich bei derartigen Temperaturen quasi in ständiger Lebensgefahr schwebe) freue ich mich schon sehr darauf, endlich wieder Hamburger Luft zu schnuppern, mal ganz davon abgesehen, dass ich eine ganze Menge Leute auch ganz schön vermisse (was laut einigen Aussagen sogar auf Gegenseitigkeit beruht). Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder nach Hause zu kommen!

Samstag, 31. Dezember 2011

Shopping-Marathon

Heute habe ich das getan, was ich mir für gestern schon vorgenommen hatte: Mal richtig schön shoppen zu gehen. Um zwölf bin ich los und war auch erst gegen halb sieben wieder zuhause. Als ich dann endlich meine Taschen und meinen Rucksack ablegen konnte war ich auch ziemlich fertig. Was Frauen daran jetzt wirklich so toll finden, entzieht sich auch weiterhin meinem Verständnis - und ich habe ja immerhin auch richtig viel eingekauft im Gegensatz zum "Schaufenstershoppen", was viele Frauen praktizieren.
Ich war tatsächlich in mehr als einem Laden und habe auch mehr als eine Hose gekauft, um klassische Klischees vorwegzunehmen. Im Gegenteil, ich bin um einen ordentlichen Stapel Klamotten reicher.
Eingepackt habe ich nämlich acht Shorts, zwei Jeans und eine weitere Hose, einen Pullover, vier weiße und drei schwarze, schlichte T-Shirts (dass das zusammen sieben ergibt, fiel mir auch erst zuhause auf), zwei Jogginghosen, ein Paar neue Chucks, eine neue Jacke, ein Springseil und eine Rolle schwarzes Nähgarn. Und da ich eh noch Akkus brauchte (die ich dann auch besorgt habe), habe ich mir zum krönenden Abschluss bei Saturn noch ein paar Kleinigkeiten gegönnt: Die drei Alben von 30 Seconds to Mars, vier Blu-rays (The Expendables, Fanboys, Priest in 3D und Rare Exports) sowie ein ziemlich interessant klingendes Buch mit dem Titel Die Sieben Todsünden, geschrieben von Corey Fucking Taylor, wie er es selbst so klingend formuliert.
The Expendables habe ich mir dann auch gleich mal reingezogen - man, was für ein Geballer und Gebombe! Da hat die Surroundanlage (und gerade der Subwoofer) ordentlich was zu tun - hallo Nachbarn! Das ist dann aber auch schon fast das einzig Gute, das man über den Streifen verlieren kann, einige der Dialogzeilen sind derart unterirdisch, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, man hätte die Drehbuchautoren auch im Kugelhagel verloren. Dann sah ich aber, dass kein Geringerer als Sly Stallone selbst daran mitgebastelt hatte, da war es dann auch klar. Nichtsdestotrotz ein recht amüsanter Film ohne großen Sinn und Verstand, für einen anständigen Männerabend mit Chips und (vor allem) Bier aber erstklassig geeignet.
Der nächste Schritt ist nun, meinen Kleiderschrank mal aufzuforsten und mich von dem einen oder anderen Stück zu trennen, auch um Platz für die neuen Sachen zu schaffen. Das wird auch spannend, ich habe auch schon so einiges auf der Liste, das eine neue Heimat im nahen Kleidercontainer finden wird.
Außerdem kam ein Päckchen mit zwei Büchern, die sich mit einem Thema beschäftigen, dessen ich mich anzunehmen ich mir für das nächste Jahr definitiv vorgenommen habe. Beiliegend war ein Gutschein für Dove Verwöhnende Lotion mit Shea Butter über 20% Rabatt. Wer sowas zufällig brauchen kann, möge sich gerne bei mir melden.


Zitat des Tages, während ich bei Spines Sneaker anprobierte:"Lass mal dahingehen wo's richtig teuer ist, da sind weniger Asis." Gesprochen von einem, der selbst wie einer klang und auch so aussah...

Samstag, 3. Dezember 2011

Eat this!

So lautete das Motto gestern Abend in der Großen Freiheit 36. Nachdem ich meine letzte Nacht- bzw. nun schon mehr Spätschicht endlich beendet hatte, düste ich nach Hause, um mich kurz umzuziehen und anschließend Hannes auf dem Kiez zu treffen. Aufgrund der üblichen Verzögerungen und zu späterer Stunde nicht mehr ganz optimaler Bus- und Bahnfahrzeiten musste der Arme zwar eine Weile auf mich warten, aber dafür hatten wir wieder einmal richtig Spaß!
Dieses Mal galt der Eintritt für den Keller und den Saal zusammen, sprich man konnte auf beiden Ebenen feiern. Im Saal wurde mehr in Richtung Gothic, Rock etc. gespielt, der Keller dröhnte dafür mit anständigem Metal und Rock der härteren Gangart. Der Havana-Cola schmeckte auch wieder und so wagten wir zwei uns schließlich auch mal wieder in die Menge auf der Tanzfläche. Und Menge meine ich dabei tatsächlich ernst, denn so voll war der Kaiserkeller noch nie, als ich ihn besuchte.
Waren Hannes und ich letzte Woche schon positiv überrascht, wurde gestern Nacht noch ordentlich einer draufgesetzt. Wir hatten Glück, dass wir uns für die ersten Warm-up-Drinks einen Sofaplatz sichern konnten. Neben uns gab es sogar direkt eine Liveshow, zumindest waren die beiden scheinbar ziemlich gierig aufeinander und konnten kaum die Finger von sich lassen, sehr zu unserer Erheiterung. Interessanterweise stellte Hannes mit dem Kommentar, die Show wäre wohl echt nur für uns gewesen, fest, dass die beiden sich schließlich aufmachten, als wir in Richtung Tanzfläche aufbrauchen.
Nachdem wir sowohl im Keller als auch im Saal ein wenig Kalorien beim Tanzen verbrannt und beim Trinken wieder zu uns genommen hatten und sich die Reihen so langsam lichteten, konnte ich mich dann doch noch zusammennehmen, um ein Mädel anzusprechen, das sich seit einer Weile auffällig in meiner Nähe aufhielt. Sie war mit ihrer Freundin dort, was natürlich sehr angenehm passte, da ich ja auch nicht alleine gekommen war. So kamen wir dann auch zu viert ins Gespräch und zogen noch weiter ins Lunacy am Hamburger Berg, als nach dem Saal auch der Keller seine Pforten schloss. Dort lief auch noch sehr brauchbare Musik, die allerdings nur für eine Hälfte unserer Begleiterinnen interessant war, denn ihre Freundin ist Anhängerin elektronischer Musik. Zum Glück bedeutete das nicht gleich ihren vorzeitigen Abgang und so quatschten wir noch eine Weile, bis wir schließlich irgendwann um acht Uhr morgens rum den Heimweg antraten. Dabei stellte sich heraus dass die beiden Mädels wohl tatsächlich nur genau ein Mal im Monat im Kaiserkeller sind und es bis zum nächsten Wiedersehen also noch ein wenig dauert. Aber um es mit den Worten meiner Begleiterin beim Abschied zu sagen:"Das klappt!"

Montag, 28. November 2011

Saturday Night Fever

Samstag Abend meldete sich spontan mein guter Kumpel Hannes bei mir, den ich ob meines Japan-Aufenthaltes auch schon mindestens ein Vierteljahr nicht gesehen hatte. Eigentlich stand ja ausführliches Beta-Testen an, aber das verschob ich dann doch gerne zugunsten eines netten Abends. Und wie gut diese Entscheidung war, konnte ich erst noch gar nicht absehen.
Gegen halb sieben rum war Hannes bei mir und wir schnackten eine ganze Weile, bevor wir beschlossen, den Abend zum Feiern zu benutzen. Also zogen wir los in Richtung Amüsierviertel, wobei noch ein dringender Abstecher zu Burger King nötig war, um eine gewisse Basis zu schaffen. Nach der Stärkung sind wir dann ins Herz von St. Pauli, welches uns noch in guter Erinnerung war. Interessanterweise war an diesem Abend selbst ich unter den jüngsten Besuchern der Bar und auch die Musik, wenn sie auch nicht völlig schlecht war, lud eher zum Schunkeln als zum Abfeiern ein. Als einer von uns beiden (ich meine, es war Hannes) mit dem Begriff "Gammelfleisch-Party" aufkam, entschieden wir uns, doch nach dem ersten Cuba Libre die Location zu wechseln. Hannes schlug einfach mal den Kaiserkeller als Alternative vor und so machten wir uns auf den Weg, um zu sehen, was dort so los war.
Witzigerweise fanden wir zwei El Blindos außen keinen Hinweis, was an diesem Abend gespielt wurde, sodass wir mit minimaler Skepsis schließlich unsere drei Euro Eintritt löhnten und hinabstiegen. Aber wir wurden positiv überrascht! Unsere Ohren wurden sogleich mit feinster Musik verwöhnt, es war mittelprächtig gefüllt (auf jeden Fall mehr als bei jeder Schwarzen Nacht, die ich bis jetzt besucht hatte) und getanzt wurde auch schon ordentlich. Glücklicherweise bedeutete das freie Sitzplatzwahl und so konnten wir uns astrein auf einem Sofa mit zentralem Blick auf den Dancefloor positionieren. Musikalisch wurde der Abend von einer sehr anständigen Mischung aus Metal und Rock begleitet, ich musste mehrmals schwer vor Freude ausrasten (bei In the Middle von Jimmy Eat World musste ich spontan an Tolki denken, der darauffolgende Song All the Small Things verstärkte das nur noch) und letzten Endes machten dann auch Hannes und ich mehrfach die Tanzfläche unsicher (das Wort unsicher bezieht sich in dem Fall eher auf die "Tanzform"). Zwischendurch kam sogar ein Kellner mit Freigetränken rum, ein eher abartiger Kurzer mit Tabasco, Ketchup und wohl Wodka. Na ja, für geschenkt nimmt man das dann ja doch. Auf jeden Fall hat der Abend / die Nacht tierisch Spaß gemacht, war echt mal wieder klasse, ein bisschen zu feiern. Hannes und ich waren, als wir um fünf den Kaiserkeller verließen, einhellig der Meinung, das Ganze umbedingt zu wiederholen.
Dazu fällt mir ein, dass am Freitag Eat this! auf dem Programm steht. Laut Aushang wird Metal, Nu-Metal und Heavy Rock gespielt, was per se schon gut klingt. Sollte ich bis dahin schon keine Nachtschicht mehr schieben müssen, wäre das definitiv einen Kalendereintrag wert.
Darüberhinaus findet am 17.12. (Samstag) eine 90's Reloaded-Party statt, was auch mal sehr erheiternd werden könnte. Ich denke, da werde ich mal die eine oder andere Rund-SMS verbreiten zu den genannten Events.
Alternativ spielt am 18.12. Alexander Markus (Hawaii Toast, anyone?) in der Großen Freiheit 36... okay, da geht wohl keiner ernsthaft hin.