Vor ein paar Minuten lief der (vorerst) letzte Abspann der The Walking Dead-Reihe von Telltale über meinen Bildschirm. Ich ringe noch ein wenig um die richtigen Worte, deswegen fange ich mal mit ein paar kurzen Infos zu den Spielen selbst an.
Bisher sind zwei Staffeln der Geschichte um das junge Mädchen Clementine erschienen, in diesem Jahr soll die dritte Staffel veröffentlicht werden (darüber hinaus ist jüngst mit der dritten und letzten Folge die The Walking Dead: Michonne Miniserie komplett, die allerdings nichts mit Clementines Geschichte zu tun hat). Wie es in Telltale-Adventures mittlerweile gebräuchlich ist, erschienen die Staffeln in einzelnen Episoden, jeweils fünf an der Zahl. Wie bei einer Fernsehserie auch gibt es zu Beginn einer Episode einen kurzen Rückblick auf vorangegangene Folgen und am Ende ebenso einen Ausblick auf die nächste Folge.
Das eigentliche Gameplay beschränkt sich auf einige, wenige Interaktionsmöglichkeiten. In einigen Szenen kann der Spieler den Charakter in einem gewissen Raum bewegen und verschiedene Dinge anklicken, um sie zu untersuchen oder aufzunehmen. Außerdem finden sich fast immer andere Figuren, mit denen der Spielercharakter Dialoge führen kann. In diesen Dialogen kann der Spieler teilweise zwischen bis zu vier verschiedenen Optionen auswählen, um Fragen zu stellen, Antworten oder Ratschläge zu geben oder einfach nur Konversation zu führen.
An anderen Stellen muss der Spieler schnell reagieren, um zum Beispiel auf Zombies zu schießen, ihnen auszuweichen, jemandem zu helfen und so weiter. Im Kern handelt es sich also von der Spielmechanik her gesehen um ein relativ seichtes Point and Click-Adventure mit eingestreuten Quick Time Events.
Die Spiele stechen allerdings auch nicht durch ihr innovatives Gameplay hervor, sondern durch die Geschichte(n), die sie erzählen. Ab jetzt gilt: SPOILERGEFAHR!
Die erste Staffel beginnt relativ unaufgeregt mit einer Fahrt im Streifenwagen. Der Spielercharakter, Lee Everett wurde des Mordes an einem Senator verurteilt, der ein Verhältnis mit seiner Frau hatte. Die Fahrt endet sehr abrupt, als ein Zombie vor das Auto schlurft. Im Folgenden flieht Lee vor weiteren Zombies und trifft schließlich auf das Mädchen Clementine. Sie hat sich in ihrem Baumhaus versteckt, da die Babysitterin mittlerweile Hunger auf Menschenfleisch verspürt.
Ab diesem Zeitpunkt sind die beiden gemeinsam unterwegs und Lee tut alles, um Clementine zu schützen. Natürlich treffen die beiden auch auf weitere Überlebende, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert und immer für sehr interessante Dialoge und teils auch zu treffende Entscheidungen sorgt. Das Zusammenspiel von Lee und Clementine ist dabei absolut großartig geschrieben und toll in Szene gesetzt. Besonders die Momente im späteren Verlauf der ersten Staffel, an denen Clementine verschwunden ist, sind nervenzerfetzend spannend. Ebenso wird es zum Ende der letzten Episode geradezu brutal emotional, denn Lee muss sich seinem Schicksal stellen, da auch er schlussendlich von einem Zombie gebissen wurde. Der letzte Wortwechsel zwischen dem erwachsenen Mann und dem kleinen Mädchen war unglaublich ergreifend und ich war schon ziemlich gerührt.
Auch der sehr schöne und atmospärisch stimmige Soundtrack trägt seinen Teil dazu bei, speziell dieser Track: Alive Inside, der in emotionalen Szenen immer wieder eingespielt wird.
In der zweiten Staffel steuert der Spieler die mittlerweile elfjährige Clementine, die anfangs mit Christa und Omid, Charakteren aus der ersten Staffel, unterwegs ist. Die anfängliche Unbeschwertheit weicht selbstverständlich schnell wieder Chaos und Tod. Durch den Sturz in einen Fluss wird Clementine mit anderen Charakteren zusammengebracht, die allerdings weniger sympathisch eingeführt werden. Zwar wird die Situation besser, doch erreicht die Qualität der Interaktion nie ganz das Niveau von Lee und Clementine.
Später trifft man sogar noch einen totgeglaubten Charakter aus der ersten Staffel wieder, welcher auch zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der Geschichte wird. Leider wird er auch zunehmend psychisch instabiler, was am Ende des Spiels dazu führen kann, dass Clementine ihn erschießt.
Durch immer wieder auftretende Entscheidungspunkte im Spiel erhöht sich der Wiederspielwert enorm. Die grundsätzliche Geschichte ändert sich in ihrem Verlauf nicht, allerdings hat man zum Beispiel die Wahl, einen von zwei Charakteren zu retten (was dann im Tod des anderen resultiert). Das ändert dann wiederum mögliche Dialogoptionen, Interaktionen mit anderen Figuren et cetera.
Die Speicherdaten aus der ersten Staffel (und dem zusätzlich verfügbaren DLC 400 Days) können dabei sogar in die zweite Staffel übernommen werden.
Ein paar Highlights aus den beiden Staffeln:
Ich habe Lee sich den Arm amputieren lassen (nach einem Zombiebiss)
Ich habe Lee sich und Clementine mit Zombie-Eingeweiden einschmieren lassen (um durch eine Zombiehorde gehen zu können)
Ich habe Clementine nach einem Angriff einen Hund töten lassen (der danach schwer verwundet im Sterben lag)
Ich habe Clementine dazu gebracht, mitanzusehen, wie Kenny mit einer Brechstange Carver so lange ins Gesicht schlug, bis nur noch blutiger Matsch übrig war (und er hatte es verdient)
Ich habe Clementine Kenny töten lassen (bevor er Jane töten konnte)
Als Fazit kann ich sagen: Ein wirklich, wirklich tolles Erlebnis. Stellenweise sehr, sehr emotional, bedrückend, rührend und unglaublich atmosphärisch. Mindestens die erste Staffel sollte man definitiv mal gespielt haben. Allerdings sollte man nicht allzu zart besaitet sein, da es hin und wieder schon recht brutal zugeht.
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
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Dienstag, 3. Mai 2016
Dienstag, 1. Mai 2012
Vernichter der Welten
Hannes erzählte mir jüngst von seinen Minecraft-Erlebnissen und von einem erfolglosen Kaufversuch des Programms. Das elektronische Lastschriftverfahren scheint aus Deutschland nicht zu funktionieren und einen PayPal-Account (oder gar eine Kreditkarte) nennt Hannes (noch) nicht sein Eigen. Mein Angebot war dann, das Spiel über meinen PayPal-Account zu kaufen und mir das Geld einfach von ihm wiedergeben zu lassen.
Gesagt, getan. Eine derartige elektronische Zahlung läuft ja in Sekundenschnelle und so konnten wir direkt testen, ob alles geklappt hat.
Die darauffolgenden paar Stunden waren dann also meine ersten Erfahrungen mit dem Spiel. Vorab sei gesagt, dass, soviel Spaß es auch gemacht hat, ich es mir dann doch nicht kaufen werde.
Wir starteten eine Welt im Kreativmodus, um sofort alle Blöcke, Items et cetera in unendlicher Menge zur Verfügung zu haben und nicht erst (um dem Namen des Spiels gerecht zu werden) Materialien abbauen zu müssen. Dadurch konnte sich auch die Kreativität gleich voll entfalten - auch wenn dies sich im ersten Moment darauf beschränkte, ein Schwein in TNT einzumauern und zu sprengen.
Nach der relativ kleinen Demonstration der Sprengkraft brauchte ich ein größeres Ziel. Ein paar willkürliche Zerstörungsakte später war mir aufgefallen, dass die allermeisten Blöcke trotz weggesprengter Verbindung weiterhin in der Luft schweben zu schienen. Dies brachte mich dann auf meine groß(artig)e Idee: Wenn schon einzelne Blöcke schweben, dann ließe sich auch eine freischwebende Bergkuppe realisieren! Ich suchte mir also den nächsten, größeren Berg und begann, mich mehr oder minder systematisch durch ihn hindurch zu sprengen. Währenddessen musste ich auch eine Wasserquelle im Berg trocken legen, die mir die Zerstörungsarbeit erschwerte. Nach getaner Arbeit musste ich dann einen Screenshot vom Ergebnis machen, bevor ich gutgelaunt den dann fliegenden Rest des Berges auch noch zerbombte.
Dermaßen erheitert flog ich ein wenig weiter, bis ich an eine stark bewaldete Halbinsel kam. Hier packte mich abermals die Zerstörungswut. Nachdem ich anfangs ein paar Bäume einfach nur in Brand gesetzt hatte, entdeckte ich schließlich mit Hannes' Hilfe den Eimer mit Lava. Ich entfachte ein Inferno, ein wahres Höllenfeuer in dem Waldstück, dem auch zahlreiche Tiere und des Nachts Zombies und andere Ungetüme zum Opfer fielen. Es war fast paralysierend, Baum für Baum unter einem Strom von glühender Lava zu begraben und dem pulsierenden Fließen zu zusehen. Dazu gönnten wir uns Songs wie Fire Water Burn, Highway to Hell oder Burn it down und Hannes gab mir den Titel, den auch dieser Post jetzt trägt. Man könnte dem Ganzen fast eine Art therapeutische Wirkung zuschreiben... auf jeden Fall mal amüsant, den Teufel raushängen lassen zu können.
Später übte Hannes sich noch in angewandter Blasphemie, als er ein großes Holzkreuz erbaute und anschließend in Brand setzte. Das reichte ihm aber noch nicht, woraufhin er ein ziemlich gigantisches Kreuz errichtete und mit Fackeln versah. Passenderweise fing es dann auch noch zu gewittern an, was eine ziemlich coole Atmosphäre erzeugte. Leider gelang es uns nicht, einen Screenshot mit Blitz im Hintergrund zu machen, aber auch so wirkt das Bild beinahe gespenstisch. Zu guter Letzt übergoss Hannes das Holzkonstrukt mit Lavaströmen, um es zu vernichten. Durch die Hitze der Lava fing das Holz an zu brennen, sodass am Ende, als er die Lavaströme äußerlich mit Wasser zum Erstarren brachte, nur eine steinerne Hülle zurückblieb, in deren Innern immer noch hier und da Feuer loderten.
Alles in allem ein witziger Spaß und ich habe, solange ich das Spiel noch auf meiner Festplatte hatte, immer mal wieder einen Berg gesprengt. Dennoch ist das Programm dann doch alleine optisch schon nicht ansprechend genug, um mich längerfristig zu begeistern, trotz der gegebenen kreativen wie destruktiven Möglichkeiten. Ich sollte mich ausführlich mit dem RPG Maker befassen...
Gesagt, getan. Eine derartige elektronische Zahlung läuft ja in Sekundenschnelle und so konnten wir direkt testen, ob alles geklappt hat.
Die darauffolgenden paar Stunden waren dann also meine ersten Erfahrungen mit dem Spiel. Vorab sei gesagt, dass, soviel Spaß es auch gemacht hat, ich es mir dann doch nicht kaufen werde.
Wir starteten eine Welt im Kreativmodus, um sofort alle Blöcke, Items et cetera in unendlicher Menge zur Verfügung zu haben und nicht erst (um dem Namen des Spiels gerecht zu werden) Materialien abbauen zu müssen. Dadurch konnte sich auch die Kreativität gleich voll entfalten - auch wenn dies sich im ersten Moment darauf beschränkte, ein Schwein in TNT einzumauern und zu sprengen.
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| Fast wie ein Gehirn |
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| Die Welt brennt! |
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| Siehe! Ein Zeichen! |
Alles in allem ein witziger Spaß und ich habe, solange ich das Spiel noch auf meiner Festplatte hatte, immer mal wieder einen Berg gesprengt. Dennoch ist das Programm dann doch alleine optisch schon nicht ansprechend genug, um mich längerfristig zu begeistern, trotz der gegebenen kreativen wie destruktiven Möglichkeiten. Ich sollte mich ausführlich mit dem RPG Maker befassen...
Mittwoch, 7. März 2012
Action im Quadrat
Nach dem Pokerabend bei Markus war Bonsch bei mir geblieben, um eine schon vor längerer Zeit angegangene Reise zu beenden. Uns stand nämlich immer noch das letzte Kapitel in Resident Evil 5 auf dem letzten Schwierigkeitsgrad bevor. Dazu hatte Bonsch seine PS3 mitgebracht, die wir an meiner Anlage betrieben. Im Splitscreen ging es dann gegen die Majini-Horden und schließlich Wesker selbst, der uns so einiges abverlangte. Nach unzähligen Bildschirmtoden überkamen wir jedoch auch das letzte Hindernis und konnten so ein weiteres Mal den Abspann des Spiels genießen. Außer eines Achievements für das Bewältigen des höchsten Schwierigkeitsgrades gab es allerdings keine weitere Belohnung, die erspielten Punkte reichten bei weitem nicht aus, um noch Bonusobjekte freizuschalten.
Dafür begann aus einem Test heraus direkt das nächste Projekt, Darksiders. Eigentlich hatte Bonscho nur kurz testen wollen, ob sich das Spiel auf seiner PS3, bei der englisch als Systemsprache ausgewählt ist, auch auf englisch spielen lassen würde und wenn ja, ob die englischen Sprecher besser wären als die deutschen. Nachdem wir beides bejahen konnten, blieben wir noch weiter dabei und erledigten die ersten Aufträge, bis wir den ersten Bossgegner besiegt hatten und uns etwas in der dann folgenden Umgebung umgesehen hatten. Dabei fanden wir neue Waffen, bekamen neue Fähigkeiten und sammelten so einige Gegenstände auf dem Weg ein. Das Spiel macht auf jeden Fall einen höllischen Spaß, wenn man so mit Krieg durch die Reihen der Gegner wirbelt und alles kurz und klein hauen kann, was in gewissen Teilen auch die Umgebung mit einbezieht. Besonders amüsant ist es dann zum Beispiel, Gegner mit Parkuhren zu vermöbeln oder Autos auf ihnen zu parken. Da werde ich beizeiten dann auch noch mal meine Hellbook Edition auspacken müssen und das Game auf dem PC zocken, ein Gamepad für den richtigen Spielgenuss habe ich ja.
Dafür begann aus einem Test heraus direkt das nächste Projekt, Darksiders. Eigentlich hatte Bonscho nur kurz testen wollen, ob sich das Spiel auf seiner PS3, bei der englisch als Systemsprache ausgewählt ist, auch auf englisch spielen lassen würde und wenn ja, ob die englischen Sprecher besser wären als die deutschen. Nachdem wir beides bejahen konnten, blieben wir noch weiter dabei und erledigten die ersten Aufträge, bis wir den ersten Bossgegner besiegt hatten und uns etwas in der dann folgenden Umgebung umgesehen hatten. Dabei fanden wir neue Waffen, bekamen neue Fähigkeiten und sammelten so einige Gegenstände auf dem Weg ein. Das Spiel macht auf jeden Fall einen höllischen Spaß, wenn man so mit Krieg durch die Reihen der Gegner wirbelt und alles kurz und klein hauen kann, was in gewissen Teilen auch die Umgebung mit einbezieht. Besonders amüsant ist es dann zum Beispiel, Gegner mit Parkuhren zu vermöbeln oder Autos auf ihnen zu parken. Da werde ich beizeiten dann auch noch mal meine Hellbook Edition auspacken müssen und das Game auf dem PC zocken, ein Gamepad für den richtigen Spielgenuss habe ich ja.
Freitag, 24. Februar 2012
Erzwungene Freizeit
Nun bin ich also schon wieder eine Woche in der Heimat, Zeit für ein kleines Update.
Nachdem das Schandmaul-Konzert am Abend meiner Heimkehr leider ausgefallen und ich dann den Abend buchstäblich verschlafen habe, stand gleich am Samstag die wahrscheinlich letzte Party in Brunsbüttel an. Was für eine krasse Party das war, wurde so gut wie allen Anwesenden allerdings erst in den darauffolgenden Tagen bewusst, als nach und nach nämlich Klagen über Magen-Darm-Beschwerden laut wurden. Mich selber erwischte es auch, sodass ich bisher nur einen Tag wieder in der Firma war. Nachdem ich Montag schon ziemlich fertig war, blieb ich Dienstag vorsichtshalber zuhause, auf Besserung hoffend. Als die sich nur zögerlich einstellen wollte, stattete ich dann meinem Arzt doch einen Besuch ab, der mich daraufhin bis Freitag krank schrieb. Mittlerweile bin ich aber wieder gut dabei, gestern habe ich auch mal wieder einen Kinder Riegel genascht (und wie geil das war!). Mein "Dank" also an Maike und Carsten für die freien Tage.
Einen kleinen Vorteil hatte die Tatsache, dass ich die Woche über zuhause war allerdings dann doch. Es kam nämlich ein wenig Post ins Haus, die ich dann direkt persönlich annehmen konnte, ohne den Umweg über die Nachbarn oder die Postfiliale nehmen zu müssen. Die Nachlieferung von Resident Evil: Revelations kam, nachdem es beim ersten Versuch nie meine Wohnung erreichte, beim zweiten Mal dann auch an, inklusive der Pre-Order-Box, und ging nicht noch einmal verloren, wie es bei Ocarina of Time 3D der Fall gewesen war. Das Circle Pad Pro hatte mich ja bereits erreicht, nun konnte ich es also zusammen mit dem neuesten Capcom-Titel testen. Und es schockt auf jeden Fall! Die Graphik ist ziemlich beeindruckend für die kleine Kiste, das Ganze dann noch in 3D - das vermittelt schon ein gutes Mittendrin-Gefühl. Die Steuerung mit dem Circle Pad Pro gefällt mir auch sehr gut, erinnert mich an Resident Evil 5 auf der PS3 mit Gamepad. Macht einen großen Spaß und ich musste mich schon losreißen, um nicht gleich ordentlich weiter zu zocken.
Zu dem Spiel und zu einem zweiten, nämlich The Last Story, wurden auch die passenden Soundtracks geliefert. Sehr schön und atmosphärisch, beim Revelations-Soundtrack sogar noch mit einer Bonus-Disc zu The Mercenaries 3D. The Last Story wurde von Großmeister Nobuo Uematsu musikalisch untermalt, da ist eh Kritik so gut wie ausgeschlossen.
Das wiederum dazu passende Spiel kam gestern an, der DHL-Mann erwischte mich zum Glück gerade beim Reinkommen. Ich war nämlich beim Zoll gewesen, um ein Paket vom BioWare Store abzuholen und hatte mich auf dem Rückweg unter die geübten Hände meiner Friseurin begeben, um der Wucherung auf meinem Schädel wieder Herr zu werden. Als ich dann mit Paket in Händen ins Treppenhaus kam, rannte der Kerl mir geradezu hinterher, um mir mein Paket geben zu können. Ausgezeichnetes Timing, könnte man sagen.
In dem Paket aus Übersee fanden sich zwei Modelle der SSV Normandy SR2, eins im Cerberus-Branding aus Mass Effect 2 und eines mit Systems Alliance-Logos. Außerdem lag die Collector's Edition des Art of the Mass Effect Universe-Buches bei, ein sehr wuchtiges, sehr schönes Teil.
Sehr schön ist auch The Last Story, das ich zumindest auch einmal kurz anspielen musste. Interessantes Kampfsystem, welches ich mir dann noch in Ruhe zu Gemüte führen muss. Der Limited Edition lag auch ein Paket aus Soundtrack-Auszügen und Artbook bei, das Elements of The Last Story betitelt wurde - das gleiche Paket, das ich mir schon aus Japan mitgebracht hatte im letzten Jahr. Dort war das Spiel nämlich schon längst erschienen und es stand noch nicht genau fest, wann es bei uns erscheinen würde und erst recht nicht, ob es eine Version mit entsprechenden Extras geben würde. Nun denn, so habe ich wieder eine Auktion mehr zum Einstellen bei eBay.
Nachdem das Schandmaul-Konzert am Abend meiner Heimkehr leider ausgefallen und ich dann den Abend buchstäblich verschlafen habe, stand gleich am Samstag die wahrscheinlich letzte Party in Brunsbüttel an. Was für eine krasse Party das war, wurde so gut wie allen Anwesenden allerdings erst in den darauffolgenden Tagen bewusst, als nach und nach nämlich Klagen über Magen-Darm-Beschwerden laut wurden. Mich selber erwischte es auch, sodass ich bisher nur einen Tag wieder in der Firma war. Nachdem ich Montag schon ziemlich fertig war, blieb ich Dienstag vorsichtshalber zuhause, auf Besserung hoffend. Als die sich nur zögerlich einstellen wollte, stattete ich dann meinem Arzt doch einen Besuch ab, der mich daraufhin bis Freitag krank schrieb. Mittlerweile bin ich aber wieder gut dabei, gestern habe ich auch mal wieder einen Kinder Riegel genascht (und wie geil das war!). Mein "Dank" also an Maike und Carsten für die freien Tage.
Einen kleinen Vorteil hatte die Tatsache, dass ich die Woche über zuhause war allerdings dann doch. Es kam nämlich ein wenig Post ins Haus, die ich dann direkt persönlich annehmen konnte, ohne den Umweg über die Nachbarn oder die Postfiliale nehmen zu müssen. Die Nachlieferung von Resident Evil: Revelations kam, nachdem es beim ersten Versuch nie meine Wohnung erreichte, beim zweiten Mal dann auch an, inklusive der Pre-Order-Box, und ging nicht noch einmal verloren, wie es bei Ocarina of Time 3D der Fall gewesen war. Das Circle Pad Pro hatte mich ja bereits erreicht, nun konnte ich es also zusammen mit dem neuesten Capcom-Titel testen. Und es schockt auf jeden Fall! Die Graphik ist ziemlich beeindruckend für die kleine Kiste, das Ganze dann noch in 3D - das vermittelt schon ein gutes Mittendrin-Gefühl. Die Steuerung mit dem Circle Pad Pro gefällt mir auch sehr gut, erinnert mich an Resident Evil 5 auf der PS3 mit Gamepad. Macht einen großen Spaß und ich musste mich schon losreißen, um nicht gleich ordentlich weiter zu zocken.
Zu dem Spiel und zu einem zweiten, nämlich The Last Story, wurden auch die passenden Soundtracks geliefert. Sehr schön und atmosphärisch, beim Revelations-Soundtrack sogar noch mit einer Bonus-Disc zu The Mercenaries 3D. The Last Story wurde von Großmeister Nobuo Uematsu musikalisch untermalt, da ist eh Kritik so gut wie ausgeschlossen.
Das wiederum dazu passende Spiel kam gestern an, der DHL-Mann erwischte mich zum Glück gerade beim Reinkommen. Ich war nämlich beim Zoll gewesen, um ein Paket vom BioWare Store abzuholen und hatte mich auf dem Rückweg unter die geübten Hände meiner Friseurin begeben, um der Wucherung auf meinem Schädel wieder Herr zu werden. Als ich dann mit Paket in Händen ins Treppenhaus kam, rannte der Kerl mir geradezu hinterher, um mir mein Paket geben zu können. Ausgezeichnetes Timing, könnte man sagen.
In dem Paket aus Übersee fanden sich zwei Modelle der SSV Normandy SR2, eins im Cerberus-Branding aus Mass Effect 2 und eines mit Systems Alliance-Logos. Außerdem lag die Collector's Edition des Art of the Mass Effect Universe-Buches bei, ein sehr wuchtiges, sehr schönes Teil.
Sehr schön ist auch The Last Story, das ich zumindest auch einmal kurz anspielen musste. Interessantes Kampfsystem, welches ich mir dann noch in Ruhe zu Gemüte führen muss. Der Limited Edition lag auch ein Paket aus Soundtrack-Auszügen und Artbook bei, das Elements of The Last Story betitelt wurde - das gleiche Paket, das ich mir schon aus Japan mitgebracht hatte im letzten Jahr. Dort war das Spiel nämlich schon längst erschienen und es stand noch nicht genau fest, wann es bei uns erscheinen würde und erst recht nicht, ob es eine Version mit entsprechenden Extras geben würde. Nun denn, so habe ich wieder eine Auktion mehr zum Einstellen bei eBay.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Man möge mich hassen...
... oder es eben lassen. Auch ich bin jetzt zu einem Mikro-Transaktions-Opfer geworden. Nachdem ich vor kurzem dem Verein der Gesichtsliteraten beigetreten bin, fing ich als Zeitvertreib an, Zombie Lane zu spielen. Mittlerweile bin ich auch schon ein paar Level aufgestiegen und muss dementsprechend stärkere Zombies bekämpfen. Um ein wenig besser dazustehen als mit der ersten Nahkampfwaffe (eine Schaufel), hatte ich schon länger ein Auge auf das stärkere Katana geworfen, dass es aber nicht mit (Spiel)Münzen, sondern mit (Spiel)Geld zu erwerben gibt. Dieses (Spiel)Geld verdient man entweder ab und an beim Levelaufstieg oder man kauft es sich - wie bei Social Games üblich - gegen echtes Geld. Nun war ich es leid, noch gefühlte 20 Levelaufstiege zu warten und habe mir für 1,40 $ (umgerechnet 1,09 € laut PayPal) dann 15 Einheiten Spielgeld gekauft, um das Katana in mein Inventar packen zu können.
Ich gebe zu, ein ganz bisschen schlecht habe ich mich schon gefühlt. Dafür entschädigt eine tatsächlich andere Todesanimation bei den Zombies, wenn ich sie mit dem Katana erledige.
Ich gebe zu, ein ganz bisschen schlecht habe ich mich schon gefühlt. Dafür entschädigt eine tatsächlich andere Todesanimation bei den Zombies, wenn ich sie mit dem Katana erledige.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
X-Mas 2011
Nach ein paar ereignisreichen, schönen und zum größten Teil sehr amüsanten Tagen ist das diesjährige Weihnachtsfest auch schon wieder vorbei und das Ende dieses Jahres nähert sich mit raumgreifenden Schritten.
Wie jedes Jahr habe ich den Heiligabend bei meiner Familie in unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt verbracht. In diesem hat unser Kreis zwar einen Rekordtiefstand erreicht durch die Tatsache, dass nur drei von vier Geschwistern anwesend sein konnten und auch keine weiteren Verwandten, aber wir haben uns dennoch einen schönen Abend gemacht. Traditionell gibt es bei uns an Heiligabend Fondue, nur der Mann meiner Mutter ist dabei immer etwas ungeduldig und bekam deshalb Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vorteil daran war, dass meine Mom genügend Rotkohl vorbereitet hatte, um auch mich daran teilhaben lassen zu können (ihr Rotkohl ist eben immer sagenhaft lecker).
Bei der anschließenden Bescherung sind wir dann reihum vorgegangen mit dem Beschenken und Beschenktwerden. In meiner Ecke sammelten sich dann auch ein paar schöne Dinge, wie die letzten beiden mir noch fehlenden Killswitch Engage-Alben (Killswitch Engage und As Daylight Dies, letzteres in der Special Edition, man kennt mich), Wanted (im Limited Edition Collector's Set), Robo Geisha (Japan-Trash, yeah!), eine Packung köstlicher belgischer Meeresfrüchte, das Buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers (der Vorgänger war schon grandios) sowie zwei Star Wars-Actionfiguren. Bei einer dieser Figuren ist sogar ein Soundchip mit dabei, der mit einem entsprechenden Gerät Sätze des Charakters spricht. Selbstredend habe ich das Tool gleich im Anschluss bei eBay gesucht, gefunden und erstanden. Ist noch nicht angekommen, ich werde berichten, sobald ich das Feature testen konnte.
Später gab's dann noch richtig "dramatische" Filmkost mit Blind Side. Ein netter Film, passt ja mit seiner versöhnlichen Botschaft auch prima zu Weihnachten. Hätte ich mir mit Sicherheit nicht im Kino angesehen, aber so konnte man den Streifen mal schauen.
Am nächsten Tag war ich dann gleich wieder in Itzehoe, es gab ja noch ein paar Reste zu vertilgen. Außerdem lief nebenbei mal wieder Stirb langsam - Jetzt erst recht im Fernsehen, direkt danach sogar der erste Teil der Reihe. War auch mal wieder sehr unterhaltsam. Genauso wie auch der kleine Hunderverschnitt namens Eddie, der immer zum Knuddeln herumgereicht wurde. Wirklich ein niedliches kleines Viech, auch wenn er irgendwie immer ein wenig tollpatschig aussieht.
Noch unterhaltsamer war dann die Tatsache, dass der gute, alte Max mal wieder in fast direkter Nähe zu Besuch war und man so bei Markus wieder zusammenkommen konnte. Auch Marcé stieß noch dazu, um die Runde älterer Männer auf vier zu erhöhen. So hatten wir wieder eine ganze Menge Spaß und ich konnte nicht umhin festzustellen, dass man sich trotz einiger Zeit zwischen Besuchen immer noch auf einer Wellenlänge bewegt und noch kein Fall von Entfremdung stattgefunden hat. So können wir immer noch gemeinsam über dumme Sprüche aus Sinnlos im Weltraum lachen wie über aktuellere Ereignisse (hat jemand Mutistenfete gesagt?). Leider ging auch an diesem Abend die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei sodass nur die Hoffnung bleibt, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis zum nächsten Treffen.
Ein Jahr war gestern auch wieder vergangen seit dem letzten III. Weihnachtstag, der auch dieses Jahr seinen Start in Itzehoe erlebte. Nach einem leckeren, von Markus gezauberten Mittagessen gab es eine kleine Bescherungsrunde. Meine kleine Patentochter hatte ein Album für mich angefertigt mit Zeichnungen und Photos, das wir dann auch gleich zusammen durchgesehen haben. Eine wirklich schöne Sache und sie hat ein paar witzige Ideen gehabt und tolle Bilder gemalt. Kann auf Anfrage gerne eingesehen werden. Außerdem gab es quasi als Fortsetzung zum Geschenk des letzten Jahres, einem Filmplakat-Kalender für jede Woche des Jahres, nun die Ausgabe fürs nächste Jahr. Auch eine klasse Sache, allzumal die Kalenderblätter nach ihrem intentionierten Dienst auch noch als Poster dienen können. Dann eröffnete Markus mir, dass er seine kreative Ader gefunden hatte und überreichte mir ein Päckchen mit diversen Perlenbildern für die Super Mario-Motive als Vorlage gedient hatten. Sehr coole Sache, ich überlege derzeit, ob ich sie als Wandschmuck einsetze, da sie mir als Untersetzer fast zu schade erscheinen - mal davon abgesehen, dass ich auch immer nur einen gleichzeitig verwenden kann und die anderen dann unter dem Tisch verstauben müssten (und Heißgetränke wären auch keine gute Idee...).
Nachdem ich derart reich beschenkt wurde, durfte auch ich verteilen. Natürlich hatte ich ein paar Kleinigkeiten für die beiden Kinder besorgt und auch die Herrin des Hauses durfte nicht leer ausgehen. Das eigentliche Highlight aber kam zum Schluss, als ich nämlich ellenlang ausholte und mit Alex' Hilfe ein paar Geschichten zum Geschenk für Markus ersann. Wir hatten uns nämlich zusammengetan, nachdem ich ein günstiges Angebot entdeckte hatte, und Markus einen Nintendo 3DS geschenkt, und das auch gleich im Pack mit Super Mario 3D Land. Die Freude (gerade bei Markus) war entsprechend groß und so wurde auch das Auspacken und das erste Einschalten entsprechend zelebriert. Später fuhren wir dann weiter zu mir, um ungestört weiter unserem Hobby frönen zu können.
Bei mir angekommen befriedigten wir erst einmal ein dringendes Grundbedürfnis, indem wir uns auf den Weg zum Redox House machten und uns jeweils ein delikates Filet-Steak gönnten. Praktischerweise konnten wir dabei auch gleich die Schrittzähler unserer 3DS-Systeme einsetzen, da wir den Weg natürlich zu Fuß zurücklegten. Bei Fleisch und leckerem Köstritzer Dunkelbier (diesmal auch nur aus dem Glas, nicht vom Tisch) unterhielten wir uns dabei tatsächlich nicht nur über Videospiele sondern eher über gänzlich andere Themen, was das Gespräch aber nicht minder angenehm machte, im Gegenteil.
Nach unserer Rückkehr in meine Wohnung war dann aber natürlich das Hauptthema wieder eindeutig und so gingen wir als erstes auf Zombiejagd bei ein paar Runden The House of the Dead: Overkill, natürlich stilecht mit meinen beiden P99-Wiimotes. Davor genehmigten wir uns noch einen Schluck meines neunzehnjährigen Whiskys, bevor wir beim Spielen zwei Restflaschen Rum und Whiskey gemischt mit Cola leerten. Dabei kamen dann auch ein paar meiner neueren Eiswürfelformen zum Einsatz, extrem gut passend zum Beispiel die Gehirne (Brains!), wobei sich die Haifischflossen auch sehr gut machen im Glas ("Es kitzelt in der Nase, wenn er steht."). Im Verlauf kam es zu fast schon erschreckenden Szenen, die garantiert nichts mit dem Alkoholpegel zu tun hatten...
Wir kamen dann später auch noch zu New Super Mario Bros. Wii, das wie immer einen gewissen Reiz durch die Tatsache bekam, dass man zwar miteinander spielen, sich also unterstützen und helfen kann, aber eben auch genau das Gegenteil praktizieren kann. Genau dadurch wurde so manches Chaos entfacht, was in dem einen oder anderen verlorenen Leben resultierte. Auf der anderen Seite schimmerte aber auch immer mal wieder ein erstaunlicher Anteil an Skill durch, dem dann auch eine entsprechende Anerkennung nachfolgte.
Im Endeffekt ging auch hierbei die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend mit einem großartigen Freund und die Hoffnung, in nicht allzu ferner Zukunft in vielleicht ähnlicher Form eine Wiederholung starten zu können.
Wie jedes Jahr habe ich den Heiligabend bei meiner Familie in unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt verbracht. In diesem hat unser Kreis zwar einen Rekordtiefstand erreicht durch die Tatsache, dass nur drei von vier Geschwistern anwesend sein konnten und auch keine weiteren Verwandten, aber wir haben uns dennoch einen schönen Abend gemacht. Traditionell gibt es bei uns an Heiligabend Fondue, nur der Mann meiner Mutter ist dabei immer etwas ungeduldig und bekam deshalb Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vorteil daran war, dass meine Mom genügend Rotkohl vorbereitet hatte, um auch mich daran teilhaben lassen zu können (ihr Rotkohl ist eben immer sagenhaft lecker).
Bei der anschließenden Bescherung sind wir dann reihum vorgegangen mit dem Beschenken und Beschenktwerden. In meiner Ecke sammelten sich dann auch ein paar schöne Dinge, wie die letzten beiden mir noch fehlenden Killswitch Engage-Alben (Killswitch Engage und As Daylight Dies, letzteres in der Special Edition, man kennt mich), Wanted (im Limited Edition Collector's Set), Robo Geisha (Japan-Trash, yeah!), eine Packung köstlicher belgischer Meeresfrüchte, das Buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers (der Vorgänger war schon grandios) sowie zwei Star Wars-Actionfiguren. Bei einer dieser Figuren ist sogar ein Soundchip mit dabei, der mit einem entsprechenden Gerät Sätze des Charakters spricht. Selbstredend habe ich das Tool gleich im Anschluss bei eBay gesucht, gefunden und erstanden. Ist noch nicht angekommen, ich werde berichten, sobald ich das Feature testen konnte.
Später gab's dann noch richtig "dramatische" Filmkost mit Blind Side. Ein netter Film, passt ja mit seiner versöhnlichen Botschaft auch prima zu Weihnachten. Hätte ich mir mit Sicherheit nicht im Kino angesehen, aber so konnte man den Streifen mal schauen.
Am nächsten Tag war ich dann gleich wieder in Itzehoe, es gab ja noch ein paar Reste zu vertilgen. Außerdem lief nebenbei mal wieder Stirb langsam - Jetzt erst recht im Fernsehen, direkt danach sogar der erste Teil der Reihe. War auch mal wieder sehr unterhaltsam. Genauso wie auch der kleine Hunderverschnitt namens Eddie, der immer zum Knuddeln herumgereicht wurde. Wirklich ein niedliches kleines Viech, auch wenn er irgendwie immer ein wenig tollpatschig aussieht.
Noch unterhaltsamer war dann die Tatsache, dass der gute, alte Max mal wieder in fast direkter Nähe zu Besuch war und man so bei Markus wieder zusammenkommen konnte. Auch Marcé stieß noch dazu, um die Runde älterer Männer auf vier zu erhöhen. So hatten wir wieder eine ganze Menge Spaß und ich konnte nicht umhin festzustellen, dass man sich trotz einiger Zeit zwischen Besuchen immer noch auf einer Wellenlänge bewegt und noch kein Fall von Entfremdung stattgefunden hat. So können wir immer noch gemeinsam über dumme Sprüche aus Sinnlos im Weltraum lachen wie über aktuellere Ereignisse (hat jemand Mutistenfete gesagt?). Leider ging auch an diesem Abend die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei sodass nur die Hoffnung bleibt, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis zum nächsten Treffen.
Ein Jahr war gestern auch wieder vergangen seit dem letzten III. Weihnachtstag, der auch dieses Jahr seinen Start in Itzehoe erlebte. Nach einem leckeren, von Markus gezauberten Mittagessen gab es eine kleine Bescherungsrunde. Meine kleine Patentochter hatte ein Album für mich angefertigt mit Zeichnungen und Photos, das wir dann auch gleich zusammen durchgesehen haben. Eine wirklich schöne Sache und sie hat ein paar witzige Ideen gehabt und tolle Bilder gemalt. Kann auf Anfrage gerne eingesehen werden. Außerdem gab es quasi als Fortsetzung zum Geschenk des letzten Jahres, einem Filmplakat-Kalender für jede Woche des Jahres, nun die Ausgabe fürs nächste Jahr. Auch eine klasse Sache, allzumal die Kalenderblätter nach ihrem intentionierten Dienst auch noch als Poster dienen können. Dann eröffnete Markus mir, dass er seine kreative Ader gefunden hatte und überreichte mir ein Päckchen mit diversen Perlenbildern für die Super Mario-Motive als Vorlage gedient hatten. Sehr coole Sache, ich überlege derzeit, ob ich sie als Wandschmuck einsetze, da sie mir als Untersetzer fast zu schade erscheinen - mal davon abgesehen, dass ich auch immer nur einen gleichzeitig verwenden kann und die anderen dann unter dem Tisch verstauben müssten (und Heißgetränke wären auch keine gute Idee...).
Nachdem ich derart reich beschenkt wurde, durfte auch ich verteilen. Natürlich hatte ich ein paar Kleinigkeiten für die beiden Kinder besorgt und auch die Herrin des Hauses durfte nicht leer ausgehen. Das eigentliche Highlight aber kam zum Schluss, als ich nämlich ellenlang ausholte und mit Alex' Hilfe ein paar Geschichten zum Geschenk für Markus ersann. Wir hatten uns nämlich zusammengetan, nachdem ich ein günstiges Angebot entdeckte hatte, und Markus einen Nintendo 3DS geschenkt, und das auch gleich im Pack mit Super Mario 3D Land. Die Freude (gerade bei Markus) war entsprechend groß und so wurde auch das Auspacken und das erste Einschalten entsprechend zelebriert. Später fuhren wir dann weiter zu mir, um ungestört weiter unserem Hobby frönen zu können.
Bei mir angekommen befriedigten wir erst einmal ein dringendes Grundbedürfnis, indem wir uns auf den Weg zum Redox House machten und uns jeweils ein delikates Filet-Steak gönnten. Praktischerweise konnten wir dabei auch gleich die Schrittzähler unserer 3DS-Systeme einsetzen, da wir den Weg natürlich zu Fuß zurücklegten. Bei Fleisch und leckerem Köstritzer Dunkelbier (diesmal auch nur aus dem Glas, nicht vom Tisch) unterhielten wir uns dabei tatsächlich nicht nur über Videospiele sondern eher über gänzlich andere Themen, was das Gespräch aber nicht minder angenehm machte, im Gegenteil.
Nach unserer Rückkehr in meine Wohnung war dann aber natürlich das Hauptthema wieder eindeutig und so gingen wir als erstes auf Zombiejagd bei ein paar Runden The House of the Dead: Overkill, natürlich stilecht mit meinen beiden P99-Wiimotes. Davor genehmigten wir uns noch einen Schluck meines neunzehnjährigen Whiskys, bevor wir beim Spielen zwei Restflaschen Rum und Whiskey gemischt mit Cola leerten. Dabei kamen dann auch ein paar meiner neueren Eiswürfelformen zum Einsatz, extrem gut passend zum Beispiel die Gehirne (Brains!), wobei sich die Haifischflossen auch sehr gut machen im Glas ("Es kitzelt in der Nase, wenn er steht."). Im Verlauf kam es zu fast schon erschreckenden Szenen, die garantiert nichts mit dem Alkoholpegel zu tun hatten...Wir kamen dann später auch noch zu New Super Mario Bros. Wii, das wie immer einen gewissen Reiz durch die Tatsache bekam, dass man zwar miteinander spielen, sich also unterstützen und helfen kann, aber eben auch genau das Gegenteil praktizieren kann. Genau dadurch wurde so manches Chaos entfacht, was in dem einen oder anderen verlorenen Leben resultierte. Auf der anderen Seite schimmerte aber auch immer mal wieder ein erstaunlicher Anteil an Skill durch, dem dann auch eine entsprechende Anerkennung nachfolgte.
Im Endeffekt ging auch hierbei die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend mit einem großartigen Freund und die Hoffnung, in nicht allzu ferner Zukunft in vielleicht ähnlicher Form eine Wiederholung starten zu können.
Freitag, 16. Dezember 2011
The Zombie Survival Bottle
Das Fundstück des Tages: Die Zombie Survival Bottle, was für eine praktische Erfindung! Das kommt gleich nach dem Notkondom hinter Glas. Sehr cool dabei ist, dass man gleich zwei Flaschen bestellen kann, auch der Preis geht mit 14,99$ in Ordnung. Was nicht in Ordnung ist: Der Versand akzeptiert keine außer-amerikanischen PayPal-Kontos. Ich wusste gar nicht, dass man das einschränken kann. In jedem Fall unfair, ich hätte gleich zwei oder drei Sets geordert (vielleicht auch als äußerst praktisches Weihnachtsgeschenk!).
Ich werde das im Auge behalten, sollte diese Beschränkung irgendwann aufgehoben werden.
Ich werde das im Auge behalten, sollte diese Beschränkung irgendwann aufgehoben werden.
Montag, 10. Oktober 2011
Sunday, bloody Sunday
| Ob der noch fahrtüchtig ist? |
Auch ein Totenschrein, bewacht von zwei Löwen und verziert mit verschiedenen Drachen, gefiel mir sehr gut. So möchte ich mich denn bitte auch bestattet wissen.
Generell zeichnete sich das Angebot durch die schon erwähnte Opulenz aus, die unsere Friedhöfe wie Steinkreise aussehen lässt.
Besonders merkwürdig wirkten ein Apfel und ein Fußball, besonders im Hinblick auf jüngste Ereignisse.
| Was für ein Schrein! |
| Hat da jemand Steve Jobs gesagt? Oder HSV? |
| Perfektes Englisch |
| Wer hat's erkannt? |
| Richtig... |
| Fürs Memorabileum |
Im Kaufhaus schlenderte ich vor einer kleinen Mahlzeit bei den goldenen Bögen Amerikas noch kurz in den zweiten Stock, den ich noch nicht genauer unter die Lupe genommen hatte. Außer Bekleidung gab es in einer Ecke eine kleinere Spielhalle. Neben vielen Greifautomaten und den allgegenwärtigen Pachinko-Automaten standen dort auch ein paar elektronische Spielgeräte. Ein paar davon sahen anfangs relativ komplex aus, noch dazu bei nicht lesbaren Regeln und drei oder mehr Knöpfen.
| Brains!!! |
Ein Spiel allerdings entbahr jeglicher Komplexität, ging und geht es doch ausschließlich um das Ausschalten von auftauchenden Gegnern. Die Rede ist von The House of the Dead 4, das auf einem großen Bildschirm mit Ingram-Nachbildungen spielbar war. Der anwesende Spieler hatte sichtlich Spaß, war aber zu seinem Leidwesen nicht außerordentlich gut, weshalb so einige 100-Yen-Münzen im Einwurfschlitz verschwanden, um dem virtuellen Tod zu entgehen. Schade, dass kein zweites oder gar drittes Triumviratsmitglied anwesend war, das wäre definitiv das absolute Highlight geworden! Nichtsdestotrotz freute ich mich über diesen Fund und ich werde eventuell auch noch einen Testbericht nachliefern, so ich dazu komme.
| Die will ich für meine Wii! |
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| Pulp Fiction anyone? |
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| Es verfolgt mich... |
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| ... aber ich bin bewaffnet! |
Dort angekommen, betrat ich zuerst das Geschäft direkt daneben. Vom Eingang aus links waren Angeln und passende Ausrüstung sowie Kleidung zu haben. Um eine geschlossene Erwachsenen-Abteilung in der Mitte ging ich hinten herum, wo ein Sammelsurium an elektronischen Geräten, Laserdiscs und Deko zu finden war. Schließlich kam ich in den Videospielbereich, der mir direkt Tränen der Freude in die Augen trieb. Die ersten Konsolen, die ich sah, ließen mich lockere 20 Jahre in der Zeit zurückspringen, in meine Kindheit. In den Regalen vor mir sah ich haufenweise Super Famicom Konsolen, die japanische Version dessen, was im Westen als SNES oder Super Nintendo geläufig ist. Die Geräte waren zwar gebraucht, aber allesamt ziemlich gut erhalten und eingeschweißt, komplett mit Netzteil und Controller. Dazugehörige Spiele fanden sich in der direkten Umgebung, genauso wie weitere Konsolen, auch anderer Hersteller. Ich sah N64 oder Nintendo 64, Xbox, MegaDrive und weitere.
Als ich meinen Rundgang betont langsam fortsetzte, dämmerte mir ganz allmählich, dass der Laden weit größere Dimensionen besaß, als von außen angenommen. Weitläufige Regale, vollgestellt mit Spielen zu modernen Konsolen wie PS3, Wii oder DS / 3DS an denen ich schon mittlerweile stark beeindruckt vorbeiging, wechselten sich schließlich mit dem ab, was ich als "Overkill vom Overkill" bezeichnen möchte. Regale, die bis an die in geschätzten fünf Metern Höhe befindlichen Decke vollgestopft sind mit Figuren, Statuen, Bausätzen und was man sonst noch so finden kann. Viele der angebotenen Figuren kannte ich nicht einmal, allerdings kam ich irgendwann auch an ein großes Regal, welches eine ungekannte Zahl an Merchandise zu Neon Genesis Evangelion beinhaltete. Mehr aus Neugierde verbrachte ich einige Zeit damit, das Regal zu durchstöbern, habe ich doch für derartig große Boxen leider keinen Platz im Koffer (was mich auch schon schweren Herzens hat Abstand nehmen lassen von einer Gundam Wing Edition des Linkin Park-Albums A Thousand Suns). Merkwürdigster Fund war dabei ein Bord mit Kondomen und einem Schaumbad!
Neben größeren Figuren und Statuen spielen vor allem Trading- und Gashaponfiguren eine nicht unwesentliche Rolle bei den japanischen Otaku. Auch dazu fanden sich Regale mit Unmengen an akribisch eingetüteten Figuren. Insgesamt schien ein großer Anteil des Spiele- und Figurenangebots aus einem Gebraucht- oder Restpostendepot zu stammen, zumeist aber in sehr guter Qualität. Bei den Tradingfiguren konnte ich dann auch nicht umhin, mir ein paar der "Engel" aus den neueren Evangelion-Filmen zuzulegen, auch wenn sich die Suche nach weiteren Exemplaren ob der eng beieinander stehenden Regale und der Tatsache, dass sich die Evangelion-Figuren am Boden befanden, relativ stressig gestaltete. Schließlich konnte ich sechs Exemplare von derzeit acht verfügbaren ergattern, ein guter Schnitt.
Ich war mittlerweile ob der Übermacht der Eindrücke, der vorherrschenden Temperaturen, der Luftverhältnisse und der allgemeinen Lautstärke fast ein wenig betäubt, als ich weiterging. An den zahllosen Manga ging ich dann auch vorüber, ohne Japanischkenntnisse würde das auch keinen Sinn ergeben, sich damit zu befassen. So steuerte ich dann die Film- und CD-Regale an. An den Filmen schlenderte ich nur kurz vorbei und bestaunte ein paar interessant aussehende Special Editions. Bei den CD's schaute ich etwas genauer und fand schließlich auch Soundtracks, wo ich wiederum zugriff - der Soundtrack zu Final Fantasy VIII inklusive des Arrangement-Albums FITHOS LUSEC WECOS VINOSEC sowie eine Sammlung von Evangelion-Stücken auf Refrain of Evangelion wanderten in meine langsam etwas zittrigen Hände.
Als ich bezahlt und das Geschäft verlassen hatte, ging ich dann auch nur kurz in die SEGA Game World, die ein größeres Angebot an Videospielen bietet. Ich war allerdings schon ein wenig zu benommen, um mich wirklich ausgiebig damit auseinander zu setzen, also ging ich, nachdem ich mir an einem nahen Automaten eine Cola gegönnt und den ersten Schluck mehr als genossen hatte, zum Hotel zurück.
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Standort:
Hachinohe, Präfektur Aomori, Japan
Mittwoch, 23. März 2011
Gratis Pläne im Schnee!
Na das sind doch mal gute Neuigkeiten! Am Dienstag hatte ich eine eMail von amazon im Postfach, in der mir berichtet wurde, dass ich zu einer von mir getätigten (und sehr bald erscheinenden) Vorbestellung auch noch eine Gratiszugabe bekommen würde. Es geht im genaueren um ein Spiel für den Nintendo 3DS, welches ich aus ganzen drei (ja, d-r-e-i) Stück auswählen durfte. Die Wahl fiel mir denkbar einfach (und das trotz der gigantischen Auswahl!) und so kommt dann eben auch gleich ein neues Gratis-Spiel mit der neuen Daddelkiste - sehr schön!
Gestern habe ich mir Der Plan mit Matt Damon und Emily Blunt angesehen, ein sehr interessanter Film. Am Anfang war ich noch etwas verwirrt und unschlüssig, ob ich das gut oder schlecht finden sollte, aber im Laufe des Films bestätigte sich der Entschluss, den Film zu sehen. Die Hintergrundgeschichte ist gar nicht so unspannend und regt schon ein wenig zum Nachdenken an (spätestens daran merkt man dann auch, dass der Film auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick basiert). Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber der Titel des Films kommt nicht von ungefähr und hat nicht (nur) mit Plänen des Hauptdarstellers zu tun.
Heute gab es dann leckeres Kontrastprogramm aus Norwegen, nämlich Dead Snow. Ein Film, der mit einer Zombie-Verfolgungsjagsd zu Edvard Griegs In der Halle des Bergkönigs beginnt, kann ja auch nur gut sein. Ganz einfache Story: Ein paar Medizinstudenten machen in einer Berghütte, die natürlich außerhalb der Handynetze liegt, Urlaub. Dummerweise war in der Gegend während des Zweiten Weltkrieges eine fiese Nazitruppe stationiert, gegen die die Anwohner schließlich aufbegehrt haben und sie in eben diese Berggegend gejagt haben. Nachdem sie dann verschwunden waren, nahm man an, sie wären erfroren. Tja, nun sind sie wieder da und wollen das Gold, das sie den Bewohnern damals stahlen, zurück. Eben dieses Gold liegt passenderweise im Keller der Berghütte, was ein gewisses Konfliktpotential mit sich bringt. Ab dem Fund geht dann auch das Gemetzel los, was aber immer wieder von lustigen Sprüchen der Studenten aufgelockert wird und mit fetziger Musik untermalt ist. Alles in allem ein echt spaßiger Zombiefilm ohne große Schockmomente, dafür aber mit guter Musik und ein paar netten Ideen sowie recht sympathischen Schauspielern. Fans des Genres sollten reinschauen.
Gestern habe ich mir Der Plan mit Matt Damon und Emily Blunt angesehen, ein sehr interessanter Film. Am Anfang war ich noch etwas verwirrt und unschlüssig, ob ich das gut oder schlecht finden sollte, aber im Laufe des Films bestätigte sich der Entschluss, den Film zu sehen. Die Hintergrundgeschichte ist gar nicht so unspannend und regt schon ein wenig zum Nachdenken an (spätestens daran merkt man dann auch, dass der Film auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick basiert). Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber der Titel des Films kommt nicht von ungefähr und hat nicht (nur) mit Plänen des Hauptdarstellers zu tun.
Heute gab es dann leckeres Kontrastprogramm aus Norwegen, nämlich Dead Snow. Ein Film, der mit einer Zombie-Verfolgungsjagsd zu Edvard Griegs In der Halle des Bergkönigs beginnt, kann ja auch nur gut sein. Ganz einfache Story: Ein paar Medizinstudenten machen in einer Berghütte, die natürlich außerhalb der Handynetze liegt, Urlaub. Dummerweise war in der Gegend während des Zweiten Weltkrieges eine fiese Nazitruppe stationiert, gegen die die Anwohner schließlich aufbegehrt haben und sie in eben diese Berggegend gejagt haben. Nachdem sie dann verschwunden waren, nahm man an, sie wären erfroren. Tja, nun sind sie wieder da und wollen das Gold, das sie den Bewohnern damals stahlen, zurück. Eben dieses Gold liegt passenderweise im Keller der Berghütte, was ein gewisses Konfliktpotential mit sich bringt. Ab dem Fund geht dann auch das Gemetzel los, was aber immer wieder von lustigen Sprüchen der Studenten aufgelockert wird und mit fetziger Musik untermalt ist. Alles in allem ein echt spaßiger Zombiefilm ohne große Schockmomente, dafür aber mit guter Musik und ein paar netten Ideen sowie recht sympathischen Schauspielern. Fans des Genres sollten reinschauen.
Sonntag, 16. Januar 2011
Triple Trauma
Gestern Abend kamen Bonscho und seine Steffi auf einen Besuch vorbei, nachdem die beiden sich eh schon in Hamburg getroffen hatten. So konnte dann auch Steffi mal meine Wohnung begutachten und wenn ich das richtig interpretiert habe, war sie auch nicht unbegeistert.
Während wir überlegten, was man wo zu essen bestellen könnte, musste die Gute sich erstmal ausgiebig über ihr World of WarCraft-Trauma auskotzen. Ich musste mich an der einen oder anderen Stelle doch sehr amüsieren, gerade weil Bonscho immer mehr hinter dem Prospekt des Pizza-Services verschwinden zu schien. Muss schon unfair sein, wenn alle irgendwie mitreden können und man selber sich von dem Thema immer nur belästigt fühlt. Mir fällt gerade ein, das letzte Mal online länger als fünf Minuten ist auch schon eine Weile her, ich glaube sogar, meine Spielzeit ist abgelaufen. Nun ja, beizeiten mal prüfen, beizeiten.
Nachdem wir uns für den Pizza-Service von mundfein entschieden hatten und die Bestellung sogar überaschend zügig bei uns ankam, musste Steffi schon wieder ihr Leid klagen: Der Teig war nicht so recht angenehm und auch der Käse schmeckte nicht. Lediglich die Salami war in Ordnung. Den Eindruck zum Käse bestätigte allerdings auch Bonscho. Dank meiner Anspruchslosigkeit entging mir selbst dieses Detail.
Nach der Pizza musste Bonscho feststellen, dass der Eiswürfelstab seinem Belastungstest nur bis zu einem gewissen Grad standhielt und danach einen Gutteil seiner Stabilität eingebüßt hatte. Wenigstens ist er noch an einem Stück.
Aufgrund der Tatsache, dass wir keinen rechten Anlaufpunkt für den weiteren Abend finden konnten und aufgrund des einsetzenden "Fresskomas" (O-Ton Steffi) entschieden wir uns, den Abend weiterhin bei mir zu verbringen. Bonsch erinnerte sich daraufhin daran, dass ich Zombies!!! besitze, welches er noch nicht gespielt hatte. Steffi war zwar anfangs etwas skeptisch, ließ sich dann aber doch auf eine Runde mit uns ein. Ein paar anfängliche Schwierigkeiten, auch teils aufgrund der englischen Originalversion, waren nach den ersten Zügen schnell überwunden. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die schiere Verbissenheit, mit der um den Sieg gekämpft wurde. Während ich mit Hannes schon mal zwei Runden an einem Abend geschafft hatte, mussten wir im Endeffekt das Spiel ergebnislos abbrechen aufgrund der vorangeschrittenen Zeit. Schade eigentlich, aber Steffi konnte kaum noch die Augen offen halten.
Die Arme, was für ein traumatisierender Abend! Ich frage mich, ob sie je wieder bei mir einkehrt... ?
Zitat des Abends: "Hä, willst du mit einem Ball dodzen?"
Während wir überlegten, was man wo zu essen bestellen könnte, musste die Gute sich erstmal ausgiebig über ihr World of WarCraft-Trauma auskotzen. Ich musste mich an der einen oder anderen Stelle doch sehr amüsieren, gerade weil Bonscho immer mehr hinter dem Prospekt des Pizza-Services verschwinden zu schien. Muss schon unfair sein, wenn alle irgendwie mitreden können und man selber sich von dem Thema immer nur belästigt fühlt. Mir fällt gerade ein, das letzte Mal online länger als fünf Minuten ist auch schon eine Weile her, ich glaube sogar, meine Spielzeit ist abgelaufen. Nun ja, beizeiten mal prüfen, beizeiten.
Nachdem wir uns für den Pizza-Service von mundfein entschieden hatten und die Bestellung sogar überaschend zügig bei uns ankam, musste Steffi schon wieder ihr Leid klagen: Der Teig war nicht so recht angenehm und auch der Käse schmeckte nicht. Lediglich die Salami war in Ordnung. Den Eindruck zum Käse bestätigte allerdings auch Bonscho. Dank meiner Anspruchslosigkeit entging mir selbst dieses Detail.
Nach der Pizza musste Bonscho feststellen, dass der Eiswürfelstab seinem Belastungstest nur bis zu einem gewissen Grad standhielt und danach einen Gutteil seiner Stabilität eingebüßt hatte. Wenigstens ist er noch an einem Stück.
Aufgrund der Tatsache, dass wir keinen rechten Anlaufpunkt für den weiteren Abend finden konnten und aufgrund des einsetzenden "Fresskomas" (O-Ton Steffi) entschieden wir uns, den Abend weiterhin bei mir zu verbringen. Bonsch erinnerte sich daraufhin daran, dass ich Zombies!!! besitze, welches er noch nicht gespielt hatte. Steffi war zwar anfangs etwas skeptisch, ließ sich dann aber doch auf eine Runde mit uns ein. Ein paar anfängliche Schwierigkeiten, auch teils aufgrund der englischen Originalversion, waren nach den ersten Zügen schnell überwunden. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die schiere Verbissenheit, mit der um den Sieg gekämpft wurde. Während ich mit Hannes schon mal zwei Runden an einem Abend geschafft hatte, mussten wir im Endeffekt das Spiel ergebnislos abbrechen aufgrund der vorangeschrittenen Zeit. Schade eigentlich, aber Steffi konnte kaum noch die Augen offen halten.
Die Arme, was für ein traumatisierender Abend! Ich frage mich, ob sie je wieder bei mir einkehrt... ?
Zitat des Abends: "Hä, willst du mit einem Ball dodzen?"
Sonntag, 12. Dezember 2010
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...
So, nach dem gelungenen Tag (und dem erledigten Abwasch sowie einer Portion Mikrowellen-Canneloni) muss ich doch mal wieder ein bisschen bloggen.
Heute war ja Adventsbrunch in Itzehoe angesagt, und es war nicht nur ein langer und schöner Tag, sondern auch - alleine ob der reinen Anzahl der Besucher her - recht ereignisreich, wie eigentlich immer, wenn unser Freundeskreis zusammenkommt.
Ich musste mich natürlich gleich wieder mal beliebt machen, indem ich mit einer halben Stunde Verspätung eintraf. Da hatte ich scheinbar einen Fehler beim Notieren der Zeit gemacht, verdammt! Nachdem ich dann aber endlich auch da war, ging die große Sause auch direkt los. War alles da, was man zu einem ordentlichen Brunch so braucht: Brötchen, Aufschnitt, verschieden Käsesorten, Konfitüre, Nutella, gebratener Speck und Würstchen, heißen Kaffee und ich als Vitaminfreak hatte die Aufgabe bekommen, Obst zu besorgen. Ein Glück sind die Sachen im Supermarkt beschriftet! So konnte ich meine Aufgabe zum Glück erfüllen. Meines Wissens nach gab es auch keine Beschwerden über das beschaffte Obst (puh!).
Nicht nur während des Essens gab es ordentlich Gesprächspotential, wobei das Niveau gewohnheitsgemäß von tiefgeistig bis tief unter die Gürtellinie schwankte, der Kapitän der MS Niveau hatte schon lange aufgegeben, seine Handcreme aufzutragen und das Schiff einfach sinken lassen. Dabei gab es wie immer genug Ausbrüche spontaner Heiterkeit bis hin zu kurzen Lachkrämpfen und einige neue Kreationen beziehungsweise gerne auch außerhalb ihres eigentlichen Kontextes benutzten Zitaten. Als Beispiele kommt mir da der Lederhandschuh in den Sinn, genauso wie die Logenbrüder, aus denen schlussendlich die Lotion Bros. wurden (eine üble Bande!).
Für einen Lacher sorgte auch eine Sitcom-artige Situation, in der Niklas gerade nach einer extensiven Runde Drehen in der Hängeschaukel bei Steffi auf dem Schoß saß. Er schaute schon ein wenig käsig drein, weswegen Steffi ihn der Obhut seiner Mama übergab. Genau im richtigen Moment, denn in der nächsten Sekunde übergab sich Niklas auf den (zum Glück gefliesten) Wohnzimmerboden. Steffi war natürlich heilfroh, exakt richtig reagiert zu haben, und tat das auch laut lachend kund. Obwohl es an sich schon ein wenig gemein war, sich über ein spuckendes Kind zu belustigen (nicht, dass ich mich davon ausgenommen hätte), war die Situation eben doch lustig.
Nach einer Weile keimte die Idee auf, ein wenig zu pokern, was mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Es wurde ohne Einsatz rein aus Spaß gespielt und genauso sahen einige Runden auch aus. Abartige Einsätze von mehreren Hundert Chips waren da keine Seltenheit. Und viele Runden endeten tatsächlich mit einem Ergebnis, das nur mit Glück zu tun hatte. War aber zur Abwechslung mal ganz witzig und Geld konnte man ja nicht verlieren (aber auch keinen Pokal gewinnen).
Nach und nach mussten oder wollten dann die Besucher auch wieder los und so leerte sich das Haus langsam aber sicher. Wie so oft war ich der letzte Anwesende und wie so oft konnte ich nicht umhin, die Vier zu bewundern. Wenn man sich mal an die Anfänge zurückerinnert, haben sie echt unglaubliches geleistet. Ich könnte nicht sagen, ob ich das auch geschafft hätte. Allgemein fasziniert mich die Tatsache, einen Haushalt mit vier Personen unter einen Hut zu kriegen und dabei nicht vollkommen unterzugehen, ungemein. Nennt mich dumm oder unreif (beides sicher nicht gänzlich unwahr), aber ich weiß nicht, ob ich damit zurechtkäme. Alleine deshalb schon wurde aus der im Spaß getätigten Äußerung, ich könnte ja mal auf die Lütten aufpassen, eine gar nicht so unernste Idee. Da am 27.12. ja der dritte Weihnachtstag ansteht, besteht die Möglichkeit, dass ich mich den Abend vorher schon in Itzehoe einquartiere und so den Beiden mal ein wenig Freizeit ermögliche. Das wird vor allem in Alex' Sinne sein, denn dieses Jahr wollten Markus und ich zu mir fahren, um in aller Ruhe ein paar Zombiegehirne durch großzügige Bleiverteilung zu belüften. Da das nicht ganz für unschuldige, kleine Kinderaugen geeignet ist, bleibt die Mutti mit den beiden Kleinen daheim. Zoe wollte mich heute Abend schon nicht gehen lassen, ihrer Meinung nach sollte ich gleich dort übernachten, also wird sie sich bestimmt auch freuen, wenn sie von der Planung erfährt. Ich glaube sogar, sie selbst hat den Stein des Anstoßes für die Überlegungen gegeben mit ihrer Frage, ob ich auch mal auf sie und ihr Brüderchen aufpasse. Challenge accepted!
Auf eine Sache, oder besser, ein Zitat muss ich noch eingehen: Ise stellte am Nachmittag einen interessanten Vergleich an, sie behauptete nämlich, ich sei wie Chipskrümel auf einer Party - ich gehe immer zuletzt. Sie fügte noch hastig hinzu, dass die Aussage nicht negativ zu verstehen sei, aber ich denke, das liegt im Auge des Betrachters beziehungsweise des Gastgebers (auch wenn ich natürlich hoffe, dass die meisten ihre positive Ansicht teilen). Dass Ise generell mit der Aussage recht hat, steht wohl außer Frage, der Grund dafür ist aber nicht etwa, dass ich so ein knallharter Partygänger bin, sondern ein ungleich einfacherer, man könnte sogar sagen... pragmatischerer. Ich halte mich einfach gerne im Kreis meiner Freunde auf, nicht nur, weil es immer Spaß macht und total lustig ist, der Hauptgrund ist schlicht und einfach: Wenn ich nach Hause komme, wartet da ja nichts oder eher niemand auf mich. Insofern verbringe ich eben sehr gerne Zeit mit meinen Freunden, vorm Computer hängen kann ich schließlich immer noch mehr als genug. Deswegen lasse ich mich eben gerne mit den zitierten Chipskrümeln rausfegen. Mit mir alleine ist es sowieso immer nur gruselig.
Heute war ja Adventsbrunch in Itzehoe angesagt, und es war nicht nur ein langer und schöner Tag, sondern auch - alleine ob der reinen Anzahl der Besucher her - recht ereignisreich, wie eigentlich immer, wenn unser Freundeskreis zusammenkommt.
Ich musste mich natürlich gleich wieder mal beliebt machen, indem ich mit einer halben Stunde Verspätung eintraf. Da hatte ich scheinbar einen Fehler beim Notieren der Zeit gemacht, verdammt! Nachdem ich dann aber endlich auch da war, ging die große Sause auch direkt los. War alles da, was man zu einem ordentlichen Brunch so braucht: Brötchen, Aufschnitt, verschieden Käsesorten, Konfitüre, Nutella, gebratener Speck und Würstchen, heißen Kaffee und ich als Vitaminfreak hatte die Aufgabe bekommen, Obst zu besorgen. Ein Glück sind die Sachen im Supermarkt beschriftet! So konnte ich meine Aufgabe zum Glück erfüllen. Meines Wissens nach gab es auch keine Beschwerden über das beschaffte Obst (puh!).
Nicht nur während des Essens gab es ordentlich Gesprächspotential, wobei das Niveau gewohnheitsgemäß von tiefgeistig bis tief unter die Gürtellinie schwankte, der Kapitän der MS Niveau hatte schon lange aufgegeben, seine Handcreme aufzutragen und das Schiff einfach sinken lassen. Dabei gab es wie immer genug Ausbrüche spontaner Heiterkeit bis hin zu kurzen Lachkrämpfen und einige neue Kreationen beziehungsweise gerne auch außerhalb ihres eigentlichen Kontextes benutzten Zitaten. Als Beispiele kommt mir da der Lederhandschuh in den Sinn, genauso wie die Logenbrüder, aus denen schlussendlich die Lotion Bros. wurden (eine üble Bande!).
Für einen Lacher sorgte auch eine Sitcom-artige Situation, in der Niklas gerade nach einer extensiven Runde Drehen in der Hängeschaukel bei Steffi auf dem Schoß saß. Er schaute schon ein wenig käsig drein, weswegen Steffi ihn der Obhut seiner Mama übergab. Genau im richtigen Moment, denn in der nächsten Sekunde übergab sich Niklas auf den (zum Glück gefliesten) Wohnzimmerboden. Steffi war natürlich heilfroh, exakt richtig reagiert zu haben, und tat das auch laut lachend kund. Obwohl es an sich schon ein wenig gemein war, sich über ein spuckendes Kind zu belustigen (nicht, dass ich mich davon ausgenommen hätte), war die Situation eben doch lustig.
Nach einer Weile keimte die Idee auf, ein wenig zu pokern, was mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Es wurde ohne Einsatz rein aus Spaß gespielt und genauso sahen einige Runden auch aus. Abartige Einsätze von mehreren Hundert Chips waren da keine Seltenheit. Und viele Runden endeten tatsächlich mit einem Ergebnis, das nur mit Glück zu tun hatte. War aber zur Abwechslung mal ganz witzig und Geld konnte man ja nicht verlieren (aber auch keinen Pokal gewinnen).
Nach und nach mussten oder wollten dann die Besucher auch wieder los und so leerte sich das Haus langsam aber sicher. Wie so oft war ich der letzte Anwesende und wie so oft konnte ich nicht umhin, die Vier zu bewundern. Wenn man sich mal an die Anfänge zurückerinnert, haben sie echt unglaubliches geleistet. Ich könnte nicht sagen, ob ich das auch geschafft hätte. Allgemein fasziniert mich die Tatsache, einen Haushalt mit vier Personen unter einen Hut zu kriegen und dabei nicht vollkommen unterzugehen, ungemein. Nennt mich dumm oder unreif (beides sicher nicht gänzlich unwahr), aber ich weiß nicht, ob ich damit zurechtkäme. Alleine deshalb schon wurde aus der im Spaß getätigten Äußerung, ich könnte ja mal auf die Lütten aufpassen, eine gar nicht so unernste Idee. Da am 27.12. ja der dritte Weihnachtstag ansteht, besteht die Möglichkeit, dass ich mich den Abend vorher schon in Itzehoe einquartiere und so den Beiden mal ein wenig Freizeit ermögliche. Das wird vor allem in Alex' Sinne sein, denn dieses Jahr wollten Markus und ich zu mir fahren, um in aller Ruhe ein paar Zombiegehirne durch großzügige Bleiverteilung zu belüften. Da das nicht ganz für unschuldige, kleine Kinderaugen geeignet ist, bleibt die Mutti mit den beiden Kleinen daheim. Zoe wollte mich heute Abend schon nicht gehen lassen, ihrer Meinung nach sollte ich gleich dort übernachten, also wird sie sich bestimmt auch freuen, wenn sie von der Planung erfährt. Ich glaube sogar, sie selbst hat den Stein des Anstoßes für die Überlegungen gegeben mit ihrer Frage, ob ich auch mal auf sie und ihr Brüderchen aufpasse. Challenge accepted!
Auf eine Sache, oder besser, ein Zitat muss ich noch eingehen: Ise stellte am Nachmittag einen interessanten Vergleich an, sie behauptete nämlich, ich sei wie Chipskrümel auf einer Party - ich gehe immer zuletzt. Sie fügte noch hastig hinzu, dass die Aussage nicht negativ zu verstehen sei, aber ich denke, das liegt im Auge des Betrachters beziehungsweise des Gastgebers (auch wenn ich natürlich hoffe, dass die meisten ihre positive Ansicht teilen). Dass Ise generell mit der Aussage recht hat, steht wohl außer Frage, der Grund dafür ist aber nicht etwa, dass ich so ein knallharter Partygänger bin, sondern ein ungleich einfacherer, man könnte sogar sagen... pragmatischerer. Ich halte mich einfach gerne im Kreis meiner Freunde auf, nicht nur, weil es immer Spaß macht und total lustig ist, der Hauptgrund ist schlicht und einfach: Wenn ich nach Hause komme, wartet da ja nichts oder eher niemand auf mich. Insofern verbringe ich eben sehr gerne Zeit mit meinen Freunden, vorm Computer hängen kann ich schließlich immer noch mehr als genug. Deswegen lasse ich mich eben gerne mit den zitierten Chipskrümeln rausfegen. Mit mir alleine ist es sowieso immer nur gruselig.
Freitag, 8. Oktober 2010
Zombies!!!
Gestern Abend war es nach über eineinhalb Jahren Abstinenz endlich mal wieder Zeit für eine Partie Zombies!!!
Einer der wirklich wenigen Vorteile der späteren Jahreszeiten ist die Tatsache, durch die früher eintretende Dunkelheit ein passendes Setting für das Spiel zu schaffen. In der guten Tradition der bisherigen Runden haben wir auch dieses Mal auf elektrisches Licht verzichtet (also nur Kerzenschein), dazu gibt's eine Playlist mit dem Besten aus sämtlichen Resident Evil- und Silent Hill-Soundtracks, um die Atmospähre zu unterstreichen. Und dann ging die Suche nach der Blockhütte, in der man den Zauber, der die Toten wiedererweckt, brechen kann, in dem zombiehundeverseuchten Wald los. Dieses Mal spielten wir nämlich Zombies!!! 4 - The End..., die erste stand-alone Erweiterung, die sich aber auch mit dem Grundspiel verbinden lässt. Sehr spaßig wie immer, und am Ende habe ich sogar gewonnen, wobei wir eine Regel, die auf einem Kill-Count von 25 Zombies beruht, des Spielspaßes halber übergangen haben, sonst hätte Hannes das Spiel für sich entschieden.
Wer Interesse an dem Spiel hat, wir nehmen gerne noch Mitspieler auf, bisher waren wir immer nur zu zweit unterwegs, aber mehr Leute heißt auch bei diesem Spiel mehr Tod, äh mehr Spaß!
Wir haben uns sogar schon überlegt, eigene Achievements zu erstellen, für Kill Streaks zum Beispiel oder für besonders langes Ausweichen (man könnte auch sagen, feiges Wegrennen) vor Zombies.
Am Ende werden auch immer Abschlussphotos und ein kleiner Bericht gemacht, um das ganze dokumentarisch festzuhalten. Da würden dann auch die Achievements auftauchen und sobald sich das dann richtig lohnt, gibt's Statistiken obendrein.
Ach ja - und lernen kann man auch noch was, denn ich habe die Spiele natürlich alle in ihrer englischen Originalversion.
Einer der wirklich wenigen Vorteile der späteren Jahreszeiten ist die Tatsache, durch die früher eintretende Dunkelheit ein passendes Setting für das Spiel zu schaffen. In der guten Tradition der bisherigen Runden haben wir auch dieses Mal auf elektrisches Licht verzichtet (also nur Kerzenschein), dazu gibt's eine Playlist mit dem Besten aus sämtlichen Resident Evil- und Silent Hill-Soundtracks, um die Atmospähre zu unterstreichen. Und dann ging die Suche nach der Blockhütte, in der man den Zauber, der die Toten wiedererweckt, brechen kann, in dem zombiehundeverseuchten Wald los. Dieses Mal spielten wir nämlich Zombies!!! 4 - The End..., die erste stand-alone Erweiterung, die sich aber auch mit dem Grundspiel verbinden lässt. Sehr spaßig wie immer, und am Ende habe ich sogar gewonnen, wobei wir eine Regel, die auf einem Kill-Count von 25 Zombies beruht, des Spielspaßes halber übergangen haben, sonst hätte Hannes das Spiel für sich entschieden.
Wer Interesse an dem Spiel hat, wir nehmen gerne noch Mitspieler auf, bisher waren wir immer nur zu zweit unterwegs, aber mehr Leute heißt auch bei diesem Spiel mehr Tod, äh mehr Spaß!
Wir haben uns sogar schon überlegt, eigene Achievements zu erstellen, für Kill Streaks zum Beispiel oder für besonders langes Ausweichen (man könnte auch sagen, feiges Wegrennen) vor Zombies.
Am Ende werden auch immer Abschlussphotos und ein kleiner Bericht gemacht, um das ganze dokumentarisch festzuhalten. Da würden dann auch die Achievements auftauchen und sobald sich das dann richtig lohnt, gibt's Statistiken obendrein.
Ach ja - und lernen kann man auch noch was, denn ich habe die Spiele natürlich alle in ihrer englischen Originalversion.
Donnerstag, 2. September 2010
Killer Instinkt
Mal wieder eine äußerst ansehnliche Neuerwerbung, die ich mir da geleistet habe:
Bei dem Schmuckstück handelt es sich um eine praktische Aufnahme für Wiimote (wahlweise inklusive Wii MotionPlus) und Nunchuk. Besonders geeignet natürlich für Spiele wie z.B. House of the Dead: Overkill oder Resident Evil: Umbrella Chronicles (die sich natürlich auch beide in meinem Besitz befinden). Was man auf dem Bild nicht ganz erkennen kann, ist die Gesamtlänge des Geräts, die liegt nämlich bei stolzen 85 cm. Da kommt schon ein ziemlich geiles Feeling auf, wenn man im Wohnzimmer liegt, das Gewehr auf einen Hocker gestützt, und Zombies die hässlichen Fressen wegspratzt. Da kommen bestimmt noch lustige Poserbilder bei rum...
Zuerst gesehen hatte ich das Mordinstrument auf der gamescom am Big Ben-Stand und mir war sofort klar, dass ich das bestellen würde. Gesagt, getan, und am gleichen Abend ging noch die amazon-Bestellung raus, da ich sowieso den damaligen gamescom-Tages-Deal bestellte (Darksiders in der Hellbook Edition für PC im übrigen).
Das Beste: Wenn man die Wiimote entsprechend kalibriert, kann man sogar das Scope tatsächlich nutzen! Bietet keine Vergrößerung, aber erhöht den "Realismus" ungemein. Boom Headshot!
Bei dem Schmuckstück handelt es sich um eine praktische Aufnahme für Wiimote (wahlweise inklusive Wii MotionPlus) und Nunchuk. Besonders geeignet natürlich für Spiele wie z.B. House of the Dead: Overkill oder Resident Evil: Umbrella Chronicles (die sich natürlich auch beide in meinem Besitz befinden). Was man auf dem Bild nicht ganz erkennen kann, ist die Gesamtlänge des Geräts, die liegt nämlich bei stolzen 85 cm. Da kommt schon ein ziemlich geiles Feeling auf, wenn man im Wohnzimmer liegt, das Gewehr auf einen Hocker gestützt, und Zombies die hässlichen Fressen wegspratzt. Da kommen bestimmt noch lustige Poserbilder bei rum...
Zuerst gesehen hatte ich das Mordinstrument auf der gamescom am Big Ben-Stand und mir war sofort klar, dass ich das bestellen würde. Gesagt, getan, und am gleichen Abend ging noch die amazon-Bestellung raus, da ich sowieso den damaligen gamescom-Tages-Deal bestellte (Darksiders in der Hellbook Edition für PC im übrigen).
Das Beste: Wenn man die Wiimote entsprechend kalibriert, kann man sogar das Scope tatsächlich nutzen! Bietet keine Vergrößerung, aber erhöht den "Realismus" ungemein. Boom Headshot!
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