Jüngst bekam ich ein Angebot von Tipp24, das es mir erlaubte, mit sechs Feldern beim Lotto zu spielen und nur einen Euro Einsatz zu zahlen. Aus Spaß an der Freude habe ich einfach mal mitgemacht - und siehe da, sogar gewonnen!
Die Zahlen hatte ich mir sogar zufällig auswürfeln lassen, lediglich darauf bedacht, die Sieben im Pool zu haben. Letztlich war sie sogar die Superzahl. So sah mein Ergebnis mit zwei richtigen plus Superzahl ganz nett aus.
Wie ich meinen riesigen Gewinn von ganzen fünf Euro anlege, muss ich mir erst noch in Ruhe überlegen...
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
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Donnerstag, 9. Mai 2019
Dienstag, 19. März 2019
Die kleinen Dinge
Manchmal wird man doch direkt positiv überrascht. So wie heute.
Erwartungsgemäß lese ich viele Nachrichten und antworte kurz drauf. Die meisten sind persönlich von Freunden und Bekannten, doch eine kam unerwartet. Mein Stromanbieter (!) hat mir nämlich tatsächlich eine kurze Mail zum Geburtstag geschickt, in der auch ein nettes Video verlinkt war. Nichts persönliches, nicht einmal personalisiert, aber dennoch finde ich die Geste sehr fein. Das zeichnet doch mal Kundenservice aus (Schleichwerbung: Es geht um lekker Energie).
Noch eine zusätzliche, ziemlich willkürlich erscheinende Info: Heute ergibt die iterierte Quersumme meines kompletten Geburtstagsdatums zum fünften Mal sieben. Das passiert alle neun Jahre, wie mir das extra dafür geschriebene Skript mitgeteilt hat - 2037 also zum siebten Mal. Ich werde dann zwar 54, aber das muss gefeiert werden!
Update: Es kam noch eine weitere Überraschung - von UCI. Ich habe eine UCI movie points Card, und mir wurde mein aktuelles Alter in movie points auf meinem Konto gutgeschrieben. Na endlich lohnt es sich mal, alt zu sein!
Erwartungsgemäß lese ich viele Nachrichten und antworte kurz drauf. Die meisten sind persönlich von Freunden und Bekannten, doch eine kam unerwartet. Mein Stromanbieter (!) hat mir nämlich tatsächlich eine kurze Mail zum Geburtstag geschickt, in der auch ein nettes Video verlinkt war. Nichts persönliches, nicht einmal personalisiert, aber dennoch finde ich die Geste sehr fein. Das zeichnet doch mal Kundenservice aus (Schleichwerbung: Es geht um lekker Energie).
Noch eine zusätzliche, ziemlich willkürlich erscheinende Info: Heute ergibt die iterierte Quersumme meines kompletten Geburtstagsdatums zum fünften Mal sieben. Das passiert alle neun Jahre, wie mir das extra dafür geschriebene Skript mitgeteilt hat - 2037 also zum siebten Mal. Ich werde dann zwar 54, aber das muss gefeiert werden!
Update: Es kam noch eine weitere Überraschung - von UCI. Ich habe eine UCI movie points Card, und mir wurde mein aktuelles Alter in movie points auf meinem Konto gutgeschrieben. Na endlich lohnt es sich mal, alt zu sein!
Dienstag, 1. Januar 2019
(Re-) Start
Hmm.
Ganze zwei Posts im letzten Jahr. Davor vier. Fünf davor. Und fünf im Jahr davor. Immerhin 18 Stück vor fünf Jahren. Das sind 34 Posts innerhalb der letzten fünf Jahre.
Auch wenn mir die Quersumme natürlich verdammt gut gefällt (und sich selbst im Durchschnitt - gerundet - die gleiche Zahl ergibt), ist das echt nicht viel für den Zeitraum.
Ich will gar nicht wieder - wie zum Beispiel im März 2014 - darüber lamentieren, warum dies so ist oder etwa Besserung geloben (liest das hier überhaupt noch jemand?). Nicht, dass noch eine Erwartungshaltung gefördert wird!
Dennoch musste ich in letzter Zeit verstärkt an mein kleines "Online-Tagebuch" denken und daran, wie viel ich in der Zeit schrieb, als ich damit anfing. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je wieder an die Zahl der Posts herankommen werde, die ich in den ersten Jahren erreicht habe, aber mehr als einer pro Quartal wäre doch ganz nett, oder nicht? Wie gesagt, keine Versprechungen, keine Erwartungen, keine falschen Hoffnungen - aber der ausdrückliche Wunsch von mir an mich, dieses Medium wieder mehr zu nutzen. Zählt das schon als guter Vorsatz? Na hoffentlich nicht...!
Ganze zwei Posts im letzten Jahr. Davor vier. Fünf davor. Und fünf im Jahr davor. Immerhin 18 Stück vor fünf Jahren. Das sind 34 Posts innerhalb der letzten fünf Jahre.
Auch wenn mir die Quersumme natürlich verdammt gut gefällt (und sich selbst im Durchschnitt - gerundet - die gleiche Zahl ergibt), ist das echt nicht viel für den Zeitraum.
Ich will gar nicht wieder - wie zum Beispiel im März 2014 - darüber lamentieren, warum dies so ist oder etwa Besserung geloben (liest das hier überhaupt noch jemand?). Nicht, dass noch eine Erwartungshaltung gefördert wird!
Dennoch musste ich in letzter Zeit verstärkt an mein kleines "Online-Tagebuch" denken und daran, wie viel ich in der Zeit schrieb, als ich damit anfing. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je wieder an die Zahl der Posts herankommen werde, die ich in den ersten Jahren erreicht habe, aber mehr als einer pro Quartal wäre doch ganz nett, oder nicht? Wie gesagt, keine Versprechungen, keine Erwartungen, keine falschen Hoffnungen - aber der ausdrückliche Wunsch von mir an mich, dieses Medium wieder mehr zu nutzen. Zählt das schon als guter Vorsatz? Na hoffentlich nicht...!
Donnerstag, 29. März 2018
Kundenservice, der
Heute mal was sehr erbauliches aus der Kategorie 'So sieht exzellenter Kundenservice aus'.
Ich bin - dank Freunden von mir - seit letztem Jahr Besitzer von Resident Evil VII. Selbstverständlich steht der Season Pass zu dem Spiel also schon seit geraumer Zeit auf meiner Steam-Wunschliste. Bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu durchringen, ihn mir zu kaufen, auch nicht im Angebot. Jüngst war er dann aber noch stärker reduziert als bisher und ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, zuzuschlagen.
Dabei fiel mir eine Option beziehungsweise ein weiteres Angebot auf. Bei bestimmten Spielen, zu denen es zusätzliche Inhalte gibt, werden Pakete erstellt, die das Hauptspiel und alle Zusatzinhalte enthalten. Oftmals ist dieses Paket dann auch günstiger, als wenn man alle Inhalte einzeln erwirbt. Steam gibt einem Käufer dann meist die Möglichkeit, die eigene Sammlung zu komplettieren und nur diejenigen Inhalte zu erwerben, die einem aus dem Paket noch fehlen.
Diese Option wollte ich für Resident Evil VII wahrnehmen, denn es hätte neben dem Angebotsrabatt den Preis für den Season Pass nochmals reduziert. Leider hat das in diesem speziellen Fall nicht geklappt und in meinem digitalen Einkaufskorb landete nicht nur der Season Pass, sondern bei jedem Versuch auch das Hauptspiel. Dazu erschien der Hinweis, dass ich das Hauptspiel schon besitze und nicht nochmalig erwerben kann, auch nicht als Geschenk.
Mit diesem Problem wendete ich mich dann an den Support von Steam, in der Hoffnung, das Angebot doch noch nutzen zu können. Nach einem anfänglichen Missverständnis formulierte ich das Problem noch ausführlicher und fertigte zusätzlich Aufnahmen vom Shop und meinem Einkaufskorb an. Daraufhin versprach man, sich dieser Sache anzunehmen und dem Problem auf den Grund zu gehen.
Das Angebot war mittlerweile ausgelaufen und ich hörte beziehungsweise las ein paar Tage nichts vom Support. Heute bekam ich dann eine höchst erfreuliche Nachricht: Zum einen habe man das Problem identifizieren und lösen können. Zum anderen bekam ich aufgrund der Tatsache, dass die Klärung nicht rechtzeitig erfolgen konnte um das Angebot nutzen zu können und Steam mir den Rabatt auch nicht (mehr) gewähren konnte, den Season Pass als Entschädigung gratis!
Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet und mich umso mehr darüber gefreut. Ich war davon ausgegangen, dass das zugrundeliegende Problem hoffentlich gelöst werden kann und ich dann beim nächsten Angebot zugreifen könnte. Tja, das hat sich damit dann erledigt!
Ich kann nur sagen: Meinen allerherzlichsten Dank an den Steam Support, das ist wirklich mal ausgezeichneter Kundenservice!
Und es ist natürlich völlig klar, dass so etwas bei einem Spiel passiert, dass die Nummer Sieben im Namen trägt...
Ich bin - dank Freunden von mir - seit letztem Jahr Besitzer von Resident Evil VII. Selbstverständlich steht der Season Pass zu dem Spiel also schon seit geraumer Zeit auf meiner Steam-Wunschliste. Bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu durchringen, ihn mir zu kaufen, auch nicht im Angebot. Jüngst war er dann aber noch stärker reduziert als bisher und ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, zuzuschlagen.
Dabei fiel mir eine Option beziehungsweise ein weiteres Angebot auf. Bei bestimmten Spielen, zu denen es zusätzliche Inhalte gibt, werden Pakete erstellt, die das Hauptspiel und alle Zusatzinhalte enthalten. Oftmals ist dieses Paket dann auch günstiger, als wenn man alle Inhalte einzeln erwirbt. Steam gibt einem Käufer dann meist die Möglichkeit, die eigene Sammlung zu komplettieren und nur diejenigen Inhalte zu erwerben, die einem aus dem Paket noch fehlen.
Diese Option wollte ich für Resident Evil VII wahrnehmen, denn es hätte neben dem Angebotsrabatt den Preis für den Season Pass nochmals reduziert. Leider hat das in diesem speziellen Fall nicht geklappt und in meinem digitalen Einkaufskorb landete nicht nur der Season Pass, sondern bei jedem Versuch auch das Hauptspiel. Dazu erschien der Hinweis, dass ich das Hauptspiel schon besitze und nicht nochmalig erwerben kann, auch nicht als Geschenk.
Mit diesem Problem wendete ich mich dann an den Support von Steam, in der Hoffnung, das Angebot doch noch nutzen zu können. Nach einem anfänglichen Missverständnis formulierte ich das Problem noch ausführlicher und fertigte zusätzlich Aufnahmen vom Shop und meinem Einkaufskorb an. Daraufhin versprach man, sich dieser Sache anzunehmen und dem Problem auf den Grund zu gehen.
Das Angebot war mittlerweile ausgelaufen und ich hörte beziehungsweise las ein paar Tage nichts vom Support. Heute bekam ich dann eine höchst erfreuliche Nachricht: Zum einen habe man das Problem identifizieren und lösen können. Zum anderen bekam ich aufgrund der Tatsache, dass die Klärung nicht rechtzeitig erfolgen konnte um das Angebot nutzen zu können und Steam mir den Rabatt auch nicht (mehr) gewähren konnte, den Season Pass als Entschädigung gratis!
Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet und mich umso mehr darüber gefreut. Ich war davon ausgegangen, dass das zugrundeliegende Problem hoffentlich gelöst werden kann und ich dann beim nächsten Angebot zugreifen könnte. Tja, das hat sich damit dann erledigt!
Ich kann nur sagen: Meinen allerherzlichsten Dank an den Steam Support, das ist wirklich mal ausgezeichneter Kundenservice!
Und es ist natürlich völlig klar, dass so etwas bei einem Spiel passiert, dass die Nummer Sieben im Namen trägt...
Donnerstag, 12. Februar 2015
Ins Gesicht. Mit dem Armband.
Und zwar Sardius, dem ollen Dämonenfürsten. Der hat in Super Ghouls 'n Ghosts für das SNES nämlich die liebreizende Prinzessin Guinevere (oder Prin Prin im Original) entführt.
In der Rolle des Ritters Arthur muss sich der Spieler nun auf den Weg durch sieben Level (ja, sieben!) machen, um sie aus den Klauen des Bösen zu retten. Getreu der Ghosts 'n Goblins-Reihe gestaltet sich das allerdings alles andere als einfach und es stellt sich dem Spieler allerlei übles Gezeug in den Weg.
Allerdings findet man auf der Reise verschiedene Waffen und auch Rüstungen, durch welche man die Waffen verstärken oder sogar in Abhängigkeit von der getragenen Waffe unterschiedliche Zaubersprüche wirken kann. Meist liegen diese Gegenstände in Kisten, die aber wiederum oft erst durch bisweilen aberwitzige Sprungkombinationen erscheinen. Manchmal versteckt sich in einer der Kisten aber auch ein hinterhältiger Magier, der gestern liebevoll "Sir Arschloch" getauft wurde.
Am gestrigen Abend stand in der Bar Zum Tanzenden Einhorn nämlich wieder der Nerd-Stammtisch auf dem Plan, zu dem diesmal auch ein Kommilitone und ich uns gesellen wollten. Also haben wir uns dort getroffen, nachdem ich von der Arbeit kam.
Die Bar war, wie nicht anders zu erwarten, gut besucht, sodass wir fast Mühe hatten, uns noch zwei freie Stühle zu organisieren. Dann aber floss der erste Schluck Kirschmet und wir wohnten ein paar spannenden Street Fighter II-Duellen bei. Nach einer Weile wanderten die Controller auch in unsere Hände und wir prügelten uns erst ebenfalls durch ein paar Runden Street Fighter II und danach Mortal Kombat. Danach ging es mit Super Probotector: Alien Rebels (Contra III: The Alien Wars) weiter, wo wir dank - oder eher trotz - meiner Beteiligung auch ein paar Level schafften, bevor wir endgültig das zeitliche segneten.
Nach einer Sichtung der prall gefüllten Spieletasche des Barchefs, der nebenbei auch Besitzer des bereitgestellten SNES ist, und weiteren Gläsern Kirschmet sowie einer spontanen Runde Kniffel (bei der ich sogar siegreich war, weil ich tatsächlich einen Kniffel geworfen habe!) ging es dann wieder an die Konsole zurück. Dieses Mal steckte dann das eingangs erwähnte Super Ghouls 'n Ghosts im Schacht.
Bisher hatte ich das Spiel nur mittels Emulator vollständig durchgespielt, doch in dieser Nacht sollte ich es dann auch tatsächlich auf der Konsole schaffen. Die besondere Gemeinheit des Titels: Schafft man es zum ersten Mal, den vermeintlich letzten Boss zu besiegen, erscheint eine Nachricht der entführten Prinzessin, die den Spieler bittet, mit einer besonderen, magischen Waffe zurückzukehren, da nur mit dieser der Oberdämon besiegt werden kann. Danach startet der Spieler ohne Umschweife wieder im ersten Level des Spiels. Beim zweiten Durchgang zieht allerdings der Schwierigkeitsgrad an und man muss in einer der vielen Kisten eben die richtige Waffe (ein magisches Armband) finden - und darf sie auch nicht wieder verlieren, was leicht durch einen verunglückten Sprung passieren kann.
Auch sein Leben sollte man nicht zu oft verlieren, da sonst die gefürchteten Worte "Game over" auf dem Bildschirm erscheinen. Da lohnt es sich, die immer wieder herumliegenden und -hängenden Goldsäcke einzusammeln, um zusätzliche Wiederholungen für den Fall der Fälle parat zu haben. Das war auch bitter nötig, denn gerade im dritten Level verrauchten in der zweiten Runde so einige Leben in den höllischen Flammen.
In der fünften Welt passierte dann das, was nicht passieren sollte: Ich verlor das Armband, weil ich stürzte und so unfreiwillig eine andere Waffe aufsammelte. Bis zum Schluss durchwühlte ich vergeblich Kiste um Kiste und konnte das Armband nicht finden. So musste ich dann schlussendlich mehrere Leben freiwillig opfern, bis ich es endlich wieder mein Eigen nannte. Damit mussten dann noch die beiden Bosse der siebten Welt besiegt werden, was schon eine Herausforderung darstellte, bevor ich zum Endboss vorgelassen wurde.
Dieser forderte dann um kurz nach drei Uhr morgens noch einmal alles. Nachdem wir eigentlich schon längst gegangen sein wollten und auch der Barchef auf seinen Feierabend wartete, schaffte ich es - nach einem guten Tipp vom Barchef selbst, der auch einen Versuch gestartet hatte - schließlich doch noch, Sardius zu besiegen. Was für ein Sieg! Was für ein Erlebnis! Ich bin immer noch euphorisiert...
Kurioses Highlight: In den Credits wird die Prinzessin nicht nur mit ihrem Originalnamen geführt, sondern auch ihre Maße werden angegeben: B88 W58 H90.
In der Rolle des Ritters Arthur muss sich der Spieler nun auf den Weg durch sieben Level (ja, sieben!) machen, um sie aus den Klauen des Bösen zu retten. Getreu der Ghosts 'n Goblins-Reihe gestaltet sich das allerdings alles andere als einfach und es stellt sich dem Spieler allerlei übles Gezeug in den Weg.
Allerdings findet man auf der Reise verschiedene Waffen und auch Rüstungen, durch welche man die Waffen verstärken oder sogar in Abhängigkeit von der getragenen Waffe unterschiedliche Zaubersprüche wirken kann. Meist liegen diese Gegenstände in Kisten, die aber wiederum oft erst durch bisweilen aberwitzige Sprungkombinationen erscheinen. Manchmal versteckt sich in einer der Kisten aber auch ein hinterhältiger Magier, der gestern liebevoll "Sir Arschloch" getauft wurde.
Am gestrigen Abend stand in der Bar Zum Tanzenden Einhorn nämlich wieder der Nerd-Stammtisch auf dem Plan, zu dem diesmal auch ein Kommilitone und ich uns gesellen wollten. Also haben wir uns dort getroffen, nachdem ich von der Arbeit kam.
Die Bar war, wie nicht anders zu erwarten, gut besucht, sodass wir fast Mühe hatten, uns noch zwei freie Stühle zu organisieren. Dann aber floss der erste Schluck Kirschmet und wir wohnten ein paar spannenden Street Fighter II-Duellen bei. Nach einer Weile wanderten die Controller auch in unsere Hände und wir prügelten uns erst ebenfalls durch ein paar Runden Street Fighter II und danach Mortal Kombat. Danach ging es mit Super Probotector: Alien Rebels (Contra III: The Alien Wars) weiter, wo wir dank - oder eher trotz - meiner Beteiligung auch ein paar Level schafften, bevor wir endgültig das zeitliche segneten.
Nach einer Sichtung der prall gefüllten Spieletasche des Barchefs, der nebenbei auch Besitzer des bereitgestellten SNES ist, und weiteren Gläsern Kirschmet sowie einer spontanen Runde Kniffel (bei der ich sogar siegreich war, weil ich tatsächlich einen Kniffel geworfen habe!) ging es dann wieder an die Konsole zurück. Dieses Mal steckte dann das eingangs erwähnte Super Ghouls 'n Ghosts im Schacht.
Bisher hatte ich das Spiel nur mittels Emulator vollständig durchgespielt, doch in dieser Nacht sollte ich es dann auch tatsächlich auf der Konsole schaffen. Die besondere Gemeinheit des Titels: Schafft man es zum ersten Mal, den vermeintlich letzten Boss zu besiegen, erscheint eine Nachricht der entführten Prinzessin, die den Spieler bittet, mit einer besonderen, magischen Waffe zurückzukehren, da nur mit dieser der Oberdämon besiegt werden kann. Danach startet der Spieler ohne Umschweife wieder im ersten Level des Spiels. Beim zweiten Durchgang zieht allerdings der Schwierigkeitsgrad an und man muss in einer der vielen Kisten eben die richtige Waffe (ein magisches Armband) finden - und darf sie auch nicht wieder verlieren, was leicht durch einen verunglückten Sprung passieren kann.
Auch sein Leben sollte man nicht zu oft verlieren, da sonst die gefürchteten Worte "Game over" auf dem Bildschirm erscheinen. Da lohnt es sich, die immer wieder herumliegenden und -hängenden Goldsäcke einzusammeln, um zusätzliche Wiederholungen für den Fall der Fälle parat zu haben. Das war auch bitter nötig, denn gerade im dritten Level verrauchten in der zweiten Runde so einige Leben in den höllischen Flammen.
In der fünften Welt passierte dann das, was nicht passieren sollte: Ich verlor das Armband, weil ich stürzte und so unfreiwillig eine andere Waffe aufsammelte. Bis zum Schluss durchwühlte ich vergeblich Kiste um Kiste und konnte das Armband nicht finden. So musste ich dann schlussendlich mehrere Leben freiwillig opfern, bis ich es endlich wieder mein Eigen nannte. Damit mussten dann noch die beiden Bosse der siebten Welt besiegt werden, was schon eine Herausforderung darstellte, bevor ich zum Endboss vorgelassen wurde.
Dieser forderte dann um kurz nach drei Uhr morgens noch einmal alles. Nachdem wir eigentlich schon längst gegangen sein wollten und auch der Barchef auf seinen Feierabend wartete, schaffte ich es - nach einem guten Tipp vom Barchef selbst, der auch einen Versuch gestartet hatte - schließlich doch noch, Sardius zu besiegen. Was für ein Sieg! Was für ein Erlebnis! Ich bin immer noch euphorisiert...
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| And they lived happily ever after... |
Kurioses Highlight: In den Credits wird die Prinzessin nicht nur mit ihrem Originalnamen geführt, sondern auch ihre Maße werden angegeben: B88 W58 H90.
Samstag, 3. Januar 2015
Willkommen in der Zukunft!
Zumindest von vor ein paar Tagen aus gesehen. Da war noch letztes Jahr, also Vergangenheit. Nun ist wieder ein neues Jahr angefangen und damit auch wieder 365 Tage voller Möglichkeiten. Ich bin gespannt, was in diesem Jahr passieren wird und hoffe natürlich auf möglichst positive Entwicklungen.
Wobei ich schon mit einem kleinen Unfall gestartet bin, am Freitagmittag habe ich mir nämlich ein Messer in die Hand gerammt. Selbstverständlich unfreiwillig, doch nicht ohne einer gewissen Situationskomik zu entbehren. Leider auch ein wenig blutig und leicht schmerzhaft, sodass ich doch ärztlichen Rat ersuchte. Der fiel aber letzten Endes auch recht allgemein und wenig aufregend aus, sodass ich mir vorerst keine Sorgen um abfallende Finger machen muss. Übrigens steht im Bericht, dass der entstandene Schnitt circa sieben Millimeter lang ist. Da ist sie wieder...
Die nächsten Großereignisse kündigen sich schon langsam an: Zum einen wird das Theaterstück unseres Semesters Ende Januar aufgeführt, zum anderen geht direkt danach die Klausurenphase los. Darauf folgen wiederum zwei sehr unterschiedliche, wie auch sehnsüchtig erwartete Konzerte und in den Semesterferien werde ich mich wohl stark einem schon angefangenen Projekt widmen. Stay tuned!
P.S.: Mittlerweile sind die 40.000 Zugriffe überschritten! Woohoo! Achievement unlocked!
Wobei ich schon mit einem kleinen Unfall gestartet bin, am Freitagmittag habe ich mir nämlich ein Messer in die Hand gerammt. Selbstverständlich unfreiwillig, doch nicht ohne einer gewissen Situationskomik zu entbehren. Leider auch ein wenig blutig und leicht schmerzhaft, sodass ich doch ärztlichen Rat ersuchte. Der fiel aber letzten Endes auch recht allgemein und wenig aufregend aus, sodass ich mir vorerst keine Sorgen um abfallende Finger machen muss. Übrigens steht im Bericht, dass der entstandene Schnitt circa sieben Millimeter lang ist. Da ist sie wieder...
Die nächsten Großereignisse kündigen sich schon langsam an: Zum einen wird das Theaterstück unseres Semesters Ende Januar aufgeführt, zum anderen geht direkt danach die Klausurenphase los. Darauf folgen wiederum zwei sehr unterschiedliche, wie auch sehnsüchtig erwartete Konzerte und in den Semesterferien werde ich mich wohl stark einem schon angefangenen Projekt widmen. Stay tuned!
P.S.: Mittlerweile sind die 40.000 Zugriffe überschritten! Woohoo! Achievement unlocked!
Montag, 29. Dezember 2014
Jahresendzeitfeierlichkeiten
Und schon ist die Weihnachtszeit wieder vorbei. Ganz schön was losgewesen, teils. Was ich noch zusammenbekomme (ich werde ja auch nicht jünger), schreibe ich hier einfach mal zusammen.
Der 24. Dezember wird bei mir traditionell bei der Familie verbracht, am vergangenen Mittwoch ging es also nach Itzehoe (spricht man nicht als ö). Leider fing der Tag nicht so prickelnd an, trotz Hetze meinerseits kam ich dann doch später an als ursprünglich geplant. Die S-Bahn war nämlich scheinbar schon in Festtagsstimmung und brauchte gefühlt 20 Minuten, um von der Elbgaustraße wegzukommen. Resultat war, dass ich fast eine ganze Stunde in Pinneberg warten durfte, da mein Regionalzug natürlich lange weg war, als ich eintraf.
Pinneberg. An Heiligabend. Ich dachte kurz an die Dickens'sche Weihnachtsgeschichte und den Geist der zukünftigen Weihnacht, als ich so durch die menschenleeren Straßen schlurfte, um nicht am Bahnhof selbst warten zu müssen. Mit sehr viel Glück konnte ich immerhin noch einen Cappuccino auftreiben, den ich aber vor der Tür trinken musste. Wenigstens hatte der Laden eine Markise, was das einsetzende Tröpfeln ein wenig aushaltbarer machte.
Irgendwann kam dann meine Bahn, in der ich kurzzeitig den Verschluss meines Ohrsteckers verlor. Erst dachte ich schon, er wäre komplett verschwunden, aber dann fand ich ihn zufällig zwischen Sitz und Außenwand.
Zuhause angekommen freute sich der kleine Hund wie auch der Rest der Familie und es gab schon mal ein Käffchen vorweg. Wenig später dann Würste zur Stärkung und anschließend Berliner. Währenddessen öffnete ich auch mein Päckchen, welches den letzten Tag meines Adventskalenders markierte. Darin befand sich ein kleiner LEGO Star Wars-Bausatz (der Clone Turbo Tank aus der Microfighters-Reihe, um genau zu sein). Bei den Berlinern eskalierte eine strittige Situation temporär, wobei ich ausnahmsweise völlig unbeteiligt war. Glücklicherweise beruhigte sich das Ganze durch eine räumliche Trennung aber wieder, sodass wir schließlich den Weihnachtsbaum schmücken konnten (ich wurde in meiner anfänglichen Arbeit allerdings behindert, sodass er vollkommen unsymmetrisch und überschmückt ist, seufz).
In diesem Jahr ein Novum: Es gab kein Fondue am Abend, sondern mal ganz klassisch Gans, an der meine Mutter sich versucht hatte. Natürlich ein riesiger Aufwand, optisch aber auf jeden Fall schon beeindruckend. Ich hatte fix noch dreierlei Mousse zubereitet (nicht selbstgemacht, zugegeben, aber immerhin), die dann später als Dessert serviert wurde. Leider stellte sich heraus, dass an der Gans insgesamt vergleichsweise wenig Fleisch hing. Der Teil, den ich gegessen habe, war aber zumindest sehr lecker.
Um und bei um Mitternacht fing dann auch tatsächlich noch die Bescherung an. Wie zuvor würfelten wir aus, wer schenken oder sich beschenken lassen durfte, bis alles vergeben war. Was eine Weile dauerte, wir saßen bis fast drei Uhr zusammen. Es gab natürlich immer mal wieder Unterbrechungen wegen Toilettengängen oder Lobeshymnen auf die tollen Geschenkideen (mal ehrlich, eine Gesäßcreme verdient auch schon eine anständige Würdigung) und es wurde fast immer brav gewartet, bis der zuvor Beschenkte fertig war mit Auspacken.
Auch ich wurde reichlich bedacht und kann jetzt ein LEGO Ecto-1 mein Eigen nennen, wozu sich noch eine Videobearbeitungssoftware, ein Buch zum Thema Spieleentwicklung mit Unity, 47 Ronin und R.E.D. 1 & 2 jeweils im Steelbook, ein witziges Kartenspiel namens Boss Monster sowie ein reich gefüllter Fresskorb gesellen.
Da ich über Nacht bei meiner Familie blieb, startete auch der folgende Tag in meiner Geburtsstadt. Nach einem ordentlichen Frühstück konnte ich wie üblich noch bei ein, zwei Computerfragen unterstützen.
Ansonsten ließen wir den Tag relativ entspannt ausklingen, bis mich ein alter Kumpel abends abholte, mit dem es dann in die Lauschbar (den ehemaligen Goosmarkt) ging. Bisher war die Tradition, den ersten Weihnachtsfeiertag in der Kleinen Paaschburg einzukehren, an mir vorbeigegangen. Dort trafen wir dann im Laufe des Abends noch weitere alte Bekannte, mit denen das eine oder andere Bierchen getrunken wurde. Ziemlich unerwartet kamen während der sich entwickelnden Gespräche von einem Mitglied der Runde ein paar echte Weisheiten und offene Geständnisse. Das war in der Tat beeindruckend. Insgesamt aber befand sich das Niveau in gewohntem Tiefflug und versuchte recht erfolglos, den blöden Sprüchen und schlechten Witzen auszuweichen.
Später in der Nacht machte ich mich dann schließlich mit Sack und Pack auf den Weg zum Bahnhof und somit wieder nach Hause.
Für den 26. Dezember hatte ich mich bereit erklärt zu arbeiten, und so trat ich dann abends auch meinen Dienst in der Neuen Flora an. An diesem Abend kümmerte ich mich um die Open Bar-Gäste (also diejenigen mit einem Extra-Ticket, mit dem es fast alle Getränke gratis gibt), von denen insgesamt 17 in acht Grüppchen zu Gast im Theater waren. Die Einlassphase war dabei gar nicht wenig anstrengend, die Gäste waren aber allesamt sehr entspannt und gut drauf. Für die Pause zwischen den beiden Akten konnte ich die Reservierungen auch noch rechtzeitig abschließen, sodass die Pause selbst ziemlich ruhig verlief. Am Ende der Pause hatte ich sogar hier und da Trinkgeld bekommen und beim Nachzählen kam ich (natürlich) auf eine bekannte Zahl, sieben Euro waren es dann zusammen.
Zum mittlerweile neunten Mal wurde dann auch der III. Weihnachtstag am 27.12. begangen. Am frühen Nachmittag setzte ich mich wieder in die Bahn in Richtung alte Heimat, dort angekommen bereiteten Markus und ich zuallererst das Essen vor - wie es der Zufall wollte, gab es leckere Tortilla Wraps. Zu meiner Überraschung präsentierte Markus dabei noch leckere Cadillac-Fruchtgummis.
Nachdem der Pflichtteil erledigt war, ging es in den Keller und wir starteten mit zünftigen Prügeleien in Super Smash Bros. for Wii U. Ich schlug mich anfangs sogar noch recht gut (welch Wortspiel), nach und nach wuchs die Zahl meiner Siege aber deutlich langsamer. Von den unglaublich vielen Spielmodi probierten wir ein paar aus und konnten sogar noch zwei, drei Charaktere freischalten sowie etliche Trophäen und Items ergattern. Mit dem Spiel kann man sich definitiv eine sehr lange Zeit beschäftigen, bevor man wirklich alles gesehen, gespielt und freigeschaltet hat.
Der Rest von Markus' Familie war noch bei Verwandten, nach deren Rückkehr veranstalteten wir eine kleine Bescherung. Ich bekam ein paar sehr schöne und mit einem weißen Rahmen sehr edle Photos, ein Cookie-Glas (in dem sich auch noch eine (stark schrumpfende) Menge Cookies befinden). Dann wurde ein Paket auf den Tisch gestellt, aus dem ich erst eine Nachricht zog, bevor ich es öffnete und darin (wiederum verpackt) ein Ticket für das Sommerkonzert von Scooter im nächsten fand. Meine Begeisterung war (und ist) entsprechend groß, da ich fast nicht damit gerechnet hätte, dabei sein zu können. Hyper Hyper! Für die Kids und deren Eltern gab es von meiner Seite natürlich auch ein paar Kleinigkeiten. Bei dem Geschenk für Markus handelte es sich um einen Holzdruck des Covers vom ersten Super Mario Bros. für das NES in 40 x 60 cm. Nach dem Auspacken wurde das edle Stück dann auch gleich feierlich im Spielzimmer aufgehängt, mit der Bemerkung von mir, Platz für eine mögliche Erweiterung zu lassen.
Danach gaben wir uns oder Computergegnern weiter ordentlich auf die Mütze, bis wir irgendwann zu Rayman Legends wechselten. Zwischendurch versorgten wir uns stets gesund mit Kinder Riegeln, weißen duplo, Pringles, Coca Cola und als das erste Heineken geöffnet wurde, kam der Flaschenbart ins Spiel. Eine sehr lustige Erfindung, die ich auch noch nicht gesehen hatte vorher. Ein Silikonbart an einem Ring, den man einfach über den Flaschenhals zieht und danach stilecht sein Bier genießt. Großartige Sache!
Mit Rayman verbrachten wir dann die weitere Nacht und hatten richtig viel Spaß dabei. In dem Spiel stecken einfach so viele Ideen, da machen andere Leute mehrere Spiele draus. Am meisten Laune machen die Musiklevel am Ende einer Welt, die in den meisten Fällen einem bekannten Song nachempfunden sind. Am Ende der ersten Welt erwartete uns zum Beispiel ein Cover von Black Betty von Ram Jam, zu dem wir uns im Takt durch den Level bewegen mussten. Macht tierisch Spaß, erst recht wenn man die Stücke (er)kennt. Davon könnten gerne noch viel mehr Level im Spiel sein.
Am nächsten Tag konnten wir noch ein paar Level mehr spielen und so sind wir schon ziemlich weit gekommen im Verlauf. Allerdings steckt ja noch ein Großteil des Vorgängers Origins mit in Legends, dazu gesellen sich noch tägliche Herausforderungen, Time Trials, und und und. Auch sehr viel Spielspaß fürs Geld - noch dazu ist der Preis angenehm niedrig.
Abends wollten wir uns alle noch eine Feuerwerksveranstaltung in der Nähe anschauen, aufgrund des dort herrschenden Chaos und der damit einhergehenden, berechtigten Bedenken änderte sich der Plan aber spontan wieder. So genossen wir dann noch selbstgemachte Eisbombe und schauten uns ein ziemlich episches Feuerwerksvideo an. So ging dann auch dieser Abend zu Ende und ich pendelte wieder zurück nach Hause.
Morgen geht es noch arbeiten und am Mittwoch ist dann ja schon wieder der letzte Tag des Jahres. Kinder, wie die Zeit vergeht. Apropos Zeit: Zeit für einen gemütlichen Filmabend mit den alten Knackern aus R.E.D. 2.
Der 24. Dezember wird bei mir traditionell bei der Familie verbracht, am vergangenen Mittwoch ging es also nach Itzehoe (spricht man nicht als ö). Leider fing der Tag nicht so prickelnd an, trotz Hetze meinerseits kam ich dann doch später an als ursprünglich geplant. Die S-Bahn war nämlich scheinbar schon in Festtagsstimmung und brauchte gefühlt 20 Minuten, um von der Elbgaustraße wegzukommen. Resultat war, dass ich fast eine ganze Stunde in Pinneberg warten durfte, da mein Regionalzug natürlich lange weg war, als ich eintraf.
Pinneberg. An Heiligabend. Ich dachte kurz an die Dickens'sche Weihnachtsgeschichte und den Geist der zukünftigen Weihnacht, als ich so durch die menschenleeren Straßen schlurfte, um nicht am Bahnhof selbst warten zu müssen. Mit sehr viel Glück konnte ich immerhin noch einen Cappuccino auftreiben, den ich aber vor der Tür trinken musste. Wenigstens hatte der Laden eine Markise, was das einsetzende Tröpfeln ein wenig aushaltbarer machte.
Irgendwann kam dann meine Bahn, in der ich kurzzeitig den Verschluss meines Ohrsteckers verlor. Erst dachte ich schon, er wäre komplett verschwunden, aber dann fand ich ihn zufällig zwischen Sitz und Außenwand.
Zuhause angekommen freute sich der kleine Hund wie auch der Rest der Familie und es gab schon mal ein Käffchen vorweg. Wenig später dann Würste zur Stärkung und anschließend Berliner. Währenddessen öffnete ich auch mein Päckchen, welches den letzten Tag meines Adventskalenders markierte. Darin befand sich ein kleiner LEGO Star Wars-Bausatz (der Clone Turbo Tank aus der Microfighters-Reihe, um genau zu sein). Bei den Berlinern eskalierte eine strittige Situation temporär, wobei ich ausnahmsweise völlig unbeteiligt war. Glücklicherweise beruhigte sich das Ganze durch eine räumliche Trennung aber wieder, sodass wir schließlich den Weihnachtsbaum schmücken konnten (ich wurde in meiner anfänglichen Arbeit allerdings behindert, sodass er vollkommen unsymmetrisch und überschmückt ist, seufz).
In diesem Jahr ein Novum: Es gab kein Fondue am Abend, sondern mal ganz klassisch Gans, an der meine Mutter sich versucht hatte. Natürlich ein riesiger Aufwand, optisch aber auf jeden Fall schon beeindruckend. Ich hatte fix noch dreierlei Mousse zubereitet (nicht selbstgemacht, zugegeben, aber immerhin), die dann später als Dessert serviert wurde. Leider stellte sich heraus, dass an der Gans insgesamt vergleichsweise wenig Fleisch hing. Der Teil, den ich gegessen habe, war aber zumindest sehr lecker.
Um und bei um Mitternacht fing dann auch tatsächlich noch die Bescherung an. Wie zuvor würfelten wir aus, wer schenken oder sich beschenken lassen durfte, bis alles vergeben war. Was eine Weile dauerte, wir saßen bis fast drei Uhr zusammen. Es gab natürlich immer mal wieder Unterbrechungen wegen Toilettengängen oder Lobeshymnen auf die tollen Geschenkideen (mal ehrlich, eine Gesäßcreme verdient auch schon eine anständige Würdigung) und es wurde fast immer brav gewartet, bis der zuvor Beschenkte fertig war mit Auspacken.
Auch ich wurde reichlich bedacht und kann jetzt ein LEGO Ecto-1 mein Eigen nennen, wozu sich noch eine Videobearbeitungssoftware, ein Buch zum Thema Spieleentwicklung mit Unity, 47 Ronin und R.E.D. 1 & 2 jeweils im Steelbook, ein witziges Kartenspiel namens Boss Monster sowie ein reich gefüllter Fresskorb gesellen.
Da ich über Nacht bei meiner Familie blieb, startete auch der folgende Tag in meiner Geburtsstadt. Nach einem ordentlichen Frühstück konnte ich wie üblich noch bei ein, zwei Computerfragen unterstützen.
Ansonsten ließen wir den Tag relativ entspannt ausklingen, bis mich ein alter Kumpel abends abholte, mit dem es dann in die Lauschbar (den ehemaligen Goosmarkt) ging. Bisher war die Tradition, den ersten Weihnachtsfeiertag in der Kleinen Paaschburg einzukehren, an mir vorbeigegangen. Dort trafen wir dann im Laufe des Abends noch weitere alte Bekannte, mit denen das eine oder andere Bierchen getrunken wurde. Ziemlich unerwartet kamen während der sich entwickelnden Gespräche von einem Mitglied der Runde ein paar echte Weisheiten und offene Geständnisse. Das war in der Tat beeindruckend. Insgesamt aber befand sich das Niveau in gewohntem Tiefflug und versuchte recht erfolglos, den blöden Sprüchen und schlechten Witzen auszuweichen.
Später in der Nacht machte ich mich dann schließlich mit Sack und Pack auf den Weg zum Bahnhof und somit wieder nach Hause.
Für den 26. Dezember hatte ich mich bereit erklärt zu arbeiten, und so trat ich dann abends auch meinen Dienst in der Neuen Flora an. An diesem Abend kümmerte ich mich um die Open Bar-Gäste (also diejenigen mit einem Extra-Ticket, mit dem es fast alle Getränke gratis gibt), von denen insgesamt 17 in acht Grüppchen zu Gast im Theater waren. Die Einlassphase war dabei gar nicht wenig anstrengend, die Gäste waren aber allesamt sehr entspannt und gut drauf. Für die Pause zwischen den beiden Akten konnte ich die Reservierungen auch noch rechtzeitig abschließen, sodass die Pause selbst ziemlich ruhig verlief. Am Ende der Pause hatte ich sogar hier und da Trinkgeld bekommen und beim Nachzählen kam ich (natürlich) auf eine bekannte Zahl, sieben Euro waren es dann zusammen.
Zum mittlerweile neunten Mal wurde dann auch der III. Weihnachtstag am 27.12. begangen. Am frühen Nachmittag setzte ich mich wieder in die Bahn in Richtung alte Heimat, dort angekommen bereiteten Markus und ich zuallererst das Essen vor - wie es der Zufall wollte, gab es leckere Tortilla Wraps. Zu meiner Überraschung präsentierte Markus dabei noch leckere Cadillac-Fruchtgummis.
Nachdem der Pflichtteil erledigt war, ging es in den Keller und wir starteten mit zünftigen Prügeleien in Super Smash Bros. for Wii U. Ich schlug mich anfangs sogar noch recht gut (welch Wortspiel), nach und nach wuchs die Zahl meiner Siege aber deutlich langsamer. Von den unglaublich vielen Spielmodi probierten wir ein paar aus und konnten sogar noch zwei, drei Charaktere freischalten sowie etliche Trophäen und Items ergattern. Mit dem Spiel kann man sich definitiv eine sehr lange Zeit beschäftigen, bevor man wirklich alles gesehen, gespielt und freigeschaltet hat.
Der Rest von Markus' Familie war noch bei Verwandten, nach deren Rückkehr veranstalteten wir eine kleine Bescherung. Ich bekam ein paar sehr schöne und mit einem weißen Rahmen sehr edle Photos, ein Cookie-Glas (in dem sich auch noch eine (stark schrumpfende) Menge Cookies befinden). Dann wurde ein Paket auf den Tisch gestellt, aus dem ich erst eine Nachricht zog, bevor ich es öffnete und darin (wiederum verpackt) ein Ticket für das Sommerkonzert von Scooter im nächsten fand. Meine Begeisterung war (und ist) entsprechend groß, da ich fast nicht damit gerechnet hätte, dabei sein zu können. Hyper Hyper! Für die Kids und deren Eltern gab es von meiner Seite natürlich auch ein paar Kleinigkeiten. Bei dem Geschenk für Markus handelte es sich um einen Holzdruck des Covers vom ersten Super Mario Bros. für das NES in 40 x 60 cm. Nach dem Auspacken wurde das edle Stück dann auch gleich feierlich im Spielzimmer aufgehängt, mit der Bemerkung von mir, Platz für eine mögliche Erweiterung zu lassen.
Danach gaben wir uns oder Computergegnern weiter ordentlich auf die Mütze, bis wir irgendwann zu Rayman Legends wechselten. Zwischendurch versorgten wir uns stets gesund mit Kinder Riegeln, weißen duplo, Pringles, Coca Cola und als das erste Heineken geöffnet wurde, kam der Flaschenbart ins Spiel. Eine sehr lustige Erfindung, die ich auch noch nicht gesehen hatte vorher. Ein Silikonbart an einem Ring, den man einfach über den Flaschenhals zieht und danach stilecht sein Bier genießt. Großartige Sache!
Mit Rayman verbrachten wir dann die weitere Nacht und hatten richtig viel Spaß dabei. In dem Spiel stecken einfach so viele Ideen, da machen andere Leute mehrere Spiele draus. Am meisten Laune machen die Musiklevel am Ende einer Welt, die in den meisten Fällen einem bekannten Song nachempfunden sind. Am Ende der ersten Welt erwartete uns zum Beispiel ein Cover von Black Betty von Ram Jam, zu dem wir uns im Takt durch den Level bewegen mussten. Macht tierisch Spaß, erst recht wenn man die Stücke (er)kennt. Davon könnten gerne noch viel mehr Level im Spiel sein.
Am nächsten Tag konnten wir noch ein paar Level mehr spielen und so sind wir schon ziemlich weit gekommen im Verlauf. Allerdings steckt ja noch ein Großteil des Vorgängers Origins mit in Legends, dazu gesellen sich noch tägliche Herausforderungen, Time Trials, und und und. Auch sehr viel Spielspaß fürs Geld - noch dazu ist der Preis angenehm niedrig.
Abends wollten wir uns alle noch eine Feuerwerksveranstaltung in der Nähe anschauen, aufgrund des dort herrschenden Chaos und der damit einhergehenden, berechtigten Bedenken änderte sich der Plan aber spontan wieder. So genossen wir dann noch selbstgemachte Eisbombe und schauten uns ein ziemlich episches Feuerwerksvideo an. So ging dann auch dieser Abend zu Ende und ich pendelte wieder zurück nach Hause.
Morgen geht es noch arbeiten und am Mittwoch ist dann ja schon wieder der letzte Tag des Jahres. Kinder, wie die Zeit vergeht. Apropos Zeit: Zeit für einen gemütlichen Filmabend mit den alten Knackern aus R.E.D. 2.
Dienstag, 30. September 2014
Back to work
So, ab jetzt heißt es für mich wieder: Ich gehe arbeiten. Nicht so regelmäßig wie zuvor an fünf (oder mehr) Tagen die Woche, das würde ja auch meinem Studium entgegenstehen, dennoch bin ich wieder berufstätig.
Noch habe ich ja nicht richtig angefangen, nach dem Infotag (ich berichtete) war ich gestern auf einer weiteren Veranstaltung (auch wieder in der Neuen Flora) und konnte heute direkt meinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ein schickes, weißes Hemd (gekauft) und eine aubergine-farbene Hose (geliehen) gab's obendrauf, genau wie ein Namensschildchen (auch nur geliehen).
Mein allererster Einsatz wird schon nächste Woche stattfinden, (natürlich) am 07. Oktober. Dabei werde ich noch aus zweiter Reihe zuschauen und eventuell ein paar erste Schritte selbst machen, beim nächsten Termin bin ich dann aber schon voll dabei. Nach und nach arbeite ich mich dann in alle Bereiche ein und lerne die einzelnen Stationen genau kennen, damit ich flexibel auf allen Positionen einsetzbar bin. Ich bin gespannt, wie das so wird!
Noch habe ich ja nicht richtig angefangen, nach dem Infotag (ich berichtete) war ich gestern auf einer weiteren Veranstaltung (auch wieder in der Neuen Flora) und konnte heute direkt meinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ein schickes, weißes Hemd (gekauft) und eine aubergine-farbene Hose (geliehen) gab's obendrauf, genau wie ein Namensschildchen (auch nur geliehen).
Mein allererster Einsatz wird schon nächste Woche stattfinden, (natürlich) am 07. Oktober. Dabei werde ich noch aus zweiter Reihe zuschauen und eventuell ein paar erste Schritte selbst machen, beim nächsten Termin bin ich dann aber schon voll dabei. Nach und nach arbeite ich mich dann in alle Bereiche ein und lerne die einzelnen Stationen genau kennen, damit ich flexibel auf allen Positionen einsetzbar bin. Ich bin gespannt, wie das so wird!
Samstag, 1. Dezember 2012
Live from the US and A
Nach langer Abstinenz mal wieder ein kleines Update von meiner Seite. Während ich hier in Texarkana (auf der östlichen Seite in Arkansas) im Hotel sitze, dachte ich mir, kann ich auch mal wieder ein paar Zeilen posten.
Vor meiner Abreise am vergangenen Montag habe ich zusammen mit Sandra endlich mal Kick-Ass gesehen. Was für ein geiler Film! Basiert auf einem Comic, was schon per se ein größeres Plus bedeutet, hat eine abgefahrene und total coole Story, sympathische Darsteller, fetzige Dialoge und einen ziemlich groovigen Soundtrack. Definitiv ganz weit oben in der Highscore-Liste, wenn auch unter Scott Pilgrim vs. The World... aber an den wird so schnell auch nichts rankommen.
Auf dem Flug in die Vereinigten Staaten habe ich mir ein paar Filme angeschaut, hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass es selbst in der Business Class des British Airways-Fliegers keine Wechselspannungssteckdosen gab, sondern nur die Gleichspannungsanschlüsse, wie man sie aus dem Auto kennt. Da hat der 3DS dann irgendwann klein beigegeben und ich wechselte das Unterhaltungsprogramm zu recht aktuellen Kinofilmen.
Als erstes sah ich mir The Raven an, was ein wirklich guter Einstieg war. Der Film behandelt den fiktiven letzten Lebensabschnitt Edgar Allan Poes, in dem er von einem Psychopathen herausgefordert wird, der Morde inspiriert von Geschichten Poes begeht und die Verlobte des Autors entführt. Beeindruckend stilsichere, bedrückende Bilder werden untermalt von einem mal melancholischen, mal treibenden Soundtrack, der immer großartig klingt. Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich John Cusack als Edgar Allan Poe selbst, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Die Sprache der Figuren ist bisweilen sehr lyrisch, fast musikalisch (ich habe den Film im englischen Originalton geschaut), was ich absolut überzeugend und erstklassig implementiert fand. Wer also Thriller oder Poes Werke oder ganz generell etwas düstere Streifen mag, kann dem Film sicherlich etwas abgewinnen.
Als nächstes gab ich mir die totale Erinnerung mit der Neufassung von Total Recall. Der Film besteht als solider Actioner ziemlich gut, auch wenn er etwas blutleer (im wahrsten Sinne) daherkommt. Trotz Armut, Schießereien und Explosionen bleibt alles immer irgendwie sauber. Der Look des Films gefällt mir ganz gut, die beiden weiblichen Hauptrollen sind auch wie immer sehr hübsch anzuschauen und die Effekte kommen gut rüber. Das letzte Mal, dass ich das Original gesehen habe, ist schon lange her, dennoch denke ich, bewerte ich den alten Schinken mit Arnie wohl besser. Nichtsdestotrotz ein Film fürs Regal.
Zum Abschluss noch eine Fortsetzung, nämlich Men in Black 3. Der Streifen ist richtig gut und bietet von vielem ein bisschen. In der Hauptsache lebt die Geschichte selbstverständlich wieder von der Situationskomik, die sich aus dem Zusammenspiel von Agent J und K ergibt. Da J in der Zeit zurückreisen muss, um den Mord an K zu verhindern, trifft er dort auf dessen jüngeres ich, was dem Buddy-Element eine neue Variante hinzufügt. Die Action kommt auch nicht gänzlich zu kurz und gegen Ende gibt es sogar eine ungewohnt emotionale Szene, die sich aber sehr gut einfügt. Alles in allem eine gelungene Fortführung der Serie, die auch gleich Lust auf mehr macht.
Nun also bin ich mal wieder unterwegs, diesmal in den USA, genauer gesagt in Arkansas, kurz vor der Grenze zu Texas. Hört und sieht man auch ganz deutlich an den Leuten. Cowboy-Hüte, Kautabak und der typische Fernseh-Ami-Akzent sorgen schon für reichlich Klischee-Eindruck. Dann noch die Drive-In-Geldautomaten... Man, man, man sind die derbe faul hier. Da wird eben noch wirklich jede Strecke gefahren, die länger als das Auto ist. Beim Körperumfang mancher Leute hier aber auch fast wieder verständlich.
Etwas anstrengend ist noch der Zeitunterschied. Hier hänge ich der deutschen Zeit immerhin sieben Stunden hinterher. Vor dreieinhalb Wochen war ich noch in Japan, wo ich acht Stunden voraus war. Echt gewöhnungsbedürftig, diese Zeitreisen.
Sehr einfallsreich übrigens der Name des Ortes, in dem wir unser Quartier bezogen haben: Texarkana. Liegt genau auf der Grenze Texas - Arkansas, eine "State Line" benannte Straße führt auch tatsächlich in Nord-Süd-Richtung durch den Ort und teilt ihn in Ost- (Texas) und Westseite (Arkansas). Da fallen einem auch Gesetze deutlich auf, die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. In Texas beispielsweise bekommt man an einer Tankstelle keinen Alkohol, in Arkansas dagegen sehr wohl. Absurd wird das Ganze dann, wenn die gegenüberliegenden Straßenseiten derselben Straße verschiedene Gesetze haben. Etwas beknackt, aber so sind sie eben manchmal, unsere westlichen Freunde...
Ashdown, der Ort in dem die Papierfabrik steht, mutet vom Namen dagegen eher wie ein Nachbarort von Silent Hill an. Am Montag werde ich auch schon wieder weiterreisen, dann geht es nach Kingsport in Tennessee.
Vor meiner Abreise am vergangenen Montag habe ich zusammen mit Sandra endlich mal Kick-Ass gesehen. Was für ein geiler Film! Basiert auf einem Comic, was schon per se ein größeres Plus bedeutet, hat eine abgefahrene und total coole Story, sympathische Darsteller, fetzige Dialoge und einen ziemlich groovigen Soundtrack. Definitiv ganz weit oben in der Highscore-Liste, wenn auch unter Scott Pilgrim vs. The World... aber an den wird so schnell auch nichts rankommen.
Auf dem Flug in die Vereinigten Staaten habe ich mir ein paar Filme angeschaut, hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass es selbst in der Business Class des British Airways-Fliegers keine Wechselspannungssteckdosen gab, sondern nur die Gleichspannungsanschlüsse, wie man sie aus dem Auto kennt. Da hat der 3DS dann irgendwann klein beigegeben und ich wechselte das Unterhaltungsprogramm zu recht aktuellen Kinofilmen.
Als erstes sah ich mir The Raven an, was ein wirklich guter Einstieg war. Der Film behandelt den fiktiven letzten Lebensabschnitt Edgar Allan Poes, in dem er von einem Psychopathen herausgefordert wird, der Morde inspiriert von Geschichten Poes begeht und die Verlobte des Autors entführt. Beeindruckend stilsichere, bedrückende Bilder werden untermalt von einem mal melancholischen, mal treibenden Soundtrack, der immer großartig klingt. Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich John Cusack als Edgar Allan Poe selbst, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Die Sprache der Figuren ist bisweilen sehr lyrisch, fast musikalisch (ich habe den Film im englischen Originalton geschaut), was ich absolut überzeugend und erstklassig implementiert fand. Wer also Thriller oder Poes Werke oder ganz generell etwas düstere Streifen mag, kann dem Film sicherlich etwas abgewinnen.
Als nächstes gab ich mir die totale Erinnerung mit der Neufassung von Total Recall. Der Film besteht als solider Actioner ziemlich gut, auch wenn er etwas blutleer (im wahrsten Sinne) daherkommt. Trotz Armut, Schießereien und Explosionen bleibt alles immer irgendwie sauber. Der Look des Films gefällt mir ganz gut, die beiden weiblichen Hauptrollen sind auch wie immer sehr hübsch anzuschauen und die Effekte kommen gut rüber. Das letzte Mal, dass ich das Original gesehen habe, ist schon lange her, dennoch denke ich, bewerte ich den alten Schinken mit Arnie wohl besser. Nichtsdestotrotz ein Film fürs Regal.
Zum Abschluss noch eine Fortsetzung, nämlich Men in Black 3. Der Streifen ist richtig gut und bietet von vielem ein bisschen. In der Hauptsache lebt die Geschichte selbstverständlich wieder von der Situationskomik, die sich aus dem Zusammenspiel von Agent J und K ergibt. Da J in der Zeit zurückreisen muss, um den Mord an K zu verhindern, trifft er dort auf dessen jüngeres ich, was dem Buddy-Element eine neue Variante hinzufügt. Die Action kommt auch nicht gänzlich zu kurz und gegen Ende gibt es sogar eine ungewohnt emotionale Szene, die sich aber sehr gut einfügt. Alles in allem eine gelungene Fortführung der Serie, die auch gleich Lust auf mehr macht.
Nun also bin ich mal wieder unterwegs, diesmal in den USA, genauer gesagt in Arkansas, kurz vor der Grenze zu Texas. Hört und sieht man auch ganz deutlich an den Leuten. Cowboy-Hüte, Kautabak und der typische Fernseh-Ami-Akzent sorgen schon für reichlich Klischee-Eindruck. Dann noch die Drive-In-Geldautomaten... Man, man, man sind die derbe faul hier. Da wird eben noch wirklich jede Strecke gefahren, die länger als das Auto ist. Beim Körperumfang mancher Leute hier aber auch fast wieder verständlich.
Etwas anstrengend ist noch der Zeitunterschied. Hier hänge ich der deutschen Zeit immerhin sieben Stunden hinterher. Vor dreieinhalb Wochen war ich noch in Japan, wo ich acht Stunden voraus war. Echt gewöhnungsbedürftig, diese Zeitreisen.
Sehr einfallsreich übrigens der Name des Ortes, in dem wir unser Quartier bezogen haben: Texarkana. Liegt genau auf der Grenze Texas - Arkansas, eine "State Line" benannte Straße führt auch tatsächlich in Nord-Süd-Richtung durch den Ort und teilt ihn in Ost- (Texas) und Westseite (Arkansas). Da fallen einem auch Gesetze deutlich auf, die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. In Texas beispielsweise bekommt man an einer Tankstelle keinen Alkohol, in Arkansas dagegen sehr wohl. Absurd wird das Ganze dann, wenn die gegenüberliegenden Straßenseiten derselben Straße verschiedene Gesetze haben. Etwas beknackt, aber so sind sie eben manchmal, unsere westlichen Freunde...
Ashdown, der Ort in dem die Papierfabrik steht, mutet vom Namen dagegen eher wie ein Nachbarort von Silent Hill an. Am Montag werde ich auch schon wieder weiterreisen, dann geht es nach Kingsport in Tennessee.
Freitag, 12. Oktober 2012
Mitbringsel
Wo ich schon mal wieder im Land des Spielens bin, liegt es natürlich nicht fern, mich ein wenig über Neuheiten bezüglich einiger favorisierter Dinge zu informieren und, so es meiner Sammlung zuträglich ist, zu investieren. Wie es der Zufall will findet sich auch das eine oder andere, das durchaus mein Interesse weckt.
Von Kleinigkeiten wie den immer wieder unglaublich detailreichen und fast schon puzzleartig zusammenzusetzenden Gashapon-Figuren brauche ich kaum sprechen, da nehme ich immer mal hier und da ein Exemplar einer vielversprechenden Serie mit. Bisher landete so ein Skelett eines Stegosaurus in meinem Besitz und eine statuenhafte Figur, deren Name beziehungsweise Geschichte ich noch ergründen muss. Könnte einen berühmten japanischen Krieger oder eine Art Gottheit darstellen. Die beiden Figuren sind extrem filigran gearbeitet und mit kleinsten Details versehen, dass zum Beispiel LEGO dagegen richtig rudimentär aussieht.
Richtig begeistert war ich, als im Supermarkt die Choco Eggs von Furuta entdeckte. Die stellen sich in etwa wie Überraschungseier dar, außen eine Schokoladenhülle und innen ein Plastikei mit Figürchen zum Zusammenstecken befüllt. Die Schokolade der Ferrero-Eier ist zwar um Längen besser, aber darum geht es ja gar nicht in der Hauptsache. Wie so oft sind es die inneren Werte, die zählen! Furuta veröffentlichte schon eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Figurenserien, von Flugzeugen über Autos bis hin zu Disney-Charakteren - und Figuren aus dem Super Mario-Universum. Bisher wurden drei Reihen veröffentlicht, die verschiedene Figuren aus den Spielen beinhalteten, dann gab es noch, parallel zur dritten Serie, eine Art "Best of" aus den ersten beiden Serien. Deren einziger Unterschied war die geheime Figur, die eine Teilneuerung brachte, nämlich einen Feuerball an der Feuer Mario-Figur; alle anderen Figuren waren eben schon vorher in Serie eins und zwei erschienen (daher ist diese Serie für mich auch uninteressant). Mit der fünften Serie nahm sich die Figurenauswahl etwas spezieller aus, New Super Mario Bros. Wii war ab sofort das Thema. Sehr zu meiner persönlichen Freude finden sich unter diesen Figuren auch die Koopalinge, also Bowsers Kinder, die erstmalig in Super Mario Bros. 3 aufgetaucht sind. Da nicht gleich alle Koopalinge in der fünften Serie veröffentlicht wurden, blieb die Befürchtung, bei einer plötzlichen Einstellung der Reihe nicht alle Kinder zusammenbekommen zu können. Mit Erscheinen der aktuell siebten Serie kam dann auch die erleichternde Neuigkeit, dass die letzten noch fehlenden Koopalinge erscheinen werden. Dass diese Serie aktuell noch verkauft wird, entdeckte ich wie eingangs erwähnt im Ito Yokado um die Ecke. Die Choco Eggs hier im Laden kaufen zu können ist trotz des Wahrscheinlichkeitsfaktors immer noch günstiger, als sich später die Figuren im Internet zu kaufen, allzumal Fälschungen leider auch in diesem Fall an der Tagesordnung sind. So wächst denn meine Sammlung ganz langsam (aktuell habe ich schon fünf von zwölf verschiedenen Figuren plus eine Farbvariante). Sowie ich die Serie komplettiert habe, werde ich auch ein Siegerphoto machen.
Bleiben wir doch beim Thema Mario: Deutlich zu erkennen auf dem Photo sind die Neuzugänge der Gegner des Superklempners. Nachdem ich im letzten Jahr schon sämtliche mir bis dato bekannten Plüschfiguren mitgebracht hatte, entdeckte ich nun wieder neue. Der gute, alte Shy Guy und der Chain Chomp mussten auf jeden Fall sein, genau wie meine neue Zimmerpflanze, die Piranha Plant in der Röhre. Großartiges Teil, das ich erst beim zweiten Stöbern in einer aufrecht stehenden Version fand. Bei einem anderen Shop war der Draht, der sich im Inneren des Stengels befindet, schon so arg verbogen, dass die Pflanze nur noch über den Rand der Röhre hing, so als hätte Mario sie gerade plattgemacht.
Weiter im Hintergrund findet sich eine Leuchtbase, die ich mit verschiedenen Figuren testen werde, um zu sehen, womit sie besonders gut funktioniert. Eventuell muss ich dann noch ein paar mehr davon haben, zusammenstecken kann man sie auf jeden Fall.
Zu guter Letzt habe ich mir auch endlich mal für meine Neon Genesis Evangelion-Teilsammlung eine passende Makinami Mari Illustrious-Figur erstanden. Die Figur sieht sehr gut aus und kommt mit ordentlich Zubehör daher. Außerdem verfügt sie über eine ganze Menge Artikulationspunkte und lässt sich mit dem beiliegenden Ständer beinahe in jede erdenkliche Position bringen.
Ich sehe schon meine Tasche platzen beziehungsweise mich Klamotten aussortieren, die dann leider als Austausch hier bleiben müssen...
Von Kleinigkeiten wie den immer wieder unglaublich detailreichen und fast schon puzzleartig zusammenzusetzenden Gashapon-Figuren brauche ich kaum sprechen, da nehme ich immer mal hier und da ein Exemplar einer vielversprechenden Serie mit. Bisher landete so ein Skelett eines Stegosaurus in meinem Besitz und eine statuenhafte Figur, deren Name beziehungsweise Geschichte ich noch ergründen muss. Könnte einen berühmten japanischen Krieger oder eine Art Gottheit darstellen. Die beiden Figuren sind extrem filigran gearbeitet und mit kleinsten Details versehen, dass zum Beispiel LEGO dagegen richtig rudimentär aussieht.
Richtig begeistert war ich, als im Supermarkt die Choco Eggs von Furuta entdeckte. Die stellen sich in etwa wie Überraschungseier dar, außen eine Schokoladenhülle und innen ein Plastikei mit Figürchen zum Zusammenstecken befüllt. Die Schokolade der Ferrero-Eier ist zwar um Längen besser, aber darum geht es ja gar nicht in der Hauptsache. Wie so oft sind es die inneren Werte, die zählen! Furuta veröffentlichte schon eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Figurenserien, von Flugzeugen über Autos bis hin zu Disney-Charakteren - und Figuren aus dem Super Mario-Universum. Bisher wurden drei Reihen veröffentlicht, die verschiedene Figuren aus den Spielen beinhalteten, dann gab es noch, parallel zur dritten Serie, eine Art "Best of" aus den ersten beiden Serien. Deren einziger Unterschied war die geheime Figur, die eine Teilneuerung brachte, nämlich einen Feuerball an der Feuer Mario-Figur; alle anderen Figuren waren eben schon vorher in Serie eins und zwei erschienen (daher ist diese Serie für mich auch uninteressant). Mit der fünften Serie nahm sich die Figurenauswahl etwas spezieller aus, New Super Mario Bros. Wii war ab sofort das Thema. Sehr zu meiner persönlichen Freude finden sich unter diesen Figuren auch die Koopalinge, also Bowsers Kinder, die erstmalig in Super Mario Bros. 3 aufgetaucht sind. Da nicht gleich alle Koopalinge in der fünften Serie veröffentlicht wurden, blieb die Befürchtung, bei einer plötzlichen Einstellung der Reihe nicht alle Kinder zusammenbekommen zu können. Mit Erscheinen der aktuell siebten Serie kam dann auch die erleichternde Neuigkeit, dass die letzten noch fehlenden Koopalinge erscheinen werden. Dass diese Serie aktuell noch verkauft wird, entdeckte ich wie eingangs erwähnt im Ito Yokado um die Ecke. Die Choco Eggs hier im Laden kaufen zu können ist trotz des Wahrscheinlichkeitsfaktors immer noch günstiger, als sich später die Figuren im Internet zu kaufen, allzumal Fälschungen leider auch in diesem Fall an der Tagesordnung sind. So wächst denn meine Sammlung ganz langsam (aktuell habe ich schon fünf von zwölf verschiedenen Figuren plus eine Farbvariante). Sowie ich die Serie komplettiert habe, werde ich auch ein Siegerphoto machen.
Bleiben wir doch beim Thema Mario: Deutlich zu erkennen auf dem Photo sind die Neuzugänge der Gegner des Superklempners. Nachdem ich im letzten Jahr schon sämtliche mir bis dato bekannten Plüschfiguren mitgebracht hatte, entdeckte ich nun wieder neue. Der gute, alte Shy Guy und der Chain Chomp mussten auf jeden Fall sein, genau wie meine neue Zimmerpflanze, die Piranha Plant in der Röhre. Großartiges Teil, das ich erst beim zweiten Stöbern in einer aufrecht stehenden Version fand. Bei einem anderen Shop war der Draht, der sich im Inneren des Stengels befindet, schon so arg verbogen, dass die Pflanze nur noch über den Rand der Röhre hing, so als hätte Mario sie gerade plattgemacht.
Weiter im Hintergrund findet sich eine Leuchtbase, die ich mit verschiedenen Figuren testen werde, um zu sehen, womit sie besonders gut funktioniert. Eventuell muss ich dann noch ein paar mehr davon haben, zusammenstecken kann man sie auf jeden Fall.
Zu guter Letzt habe ich mir auch endlich mal für meine Neon Genesis Evangelion-Teilsammlung eine passende Makinami Mari Illustrious-Figur erstanden. Die Figur sieht sehr gut aus und kommt mit ordentlich Zubehör daher. Außerdem verfügt sie über eine ganze Menge Artikulationspunkte und lässt sich mit dem beiliegenden Ständer beinahe in jede erdenkliche Position bringen.
Ich sehe schon meine Tasche platzen beziehungsweise mich Klamotten aussortieren, die dann leider als Austausch hier bleiben müssen...
Dienstag, 9. Oktober 2012
Back in the land of the rising sun
Pünktlich zu unserem Nationalfeiertag bin ich, zusammen mit einem Kollegen, in Japan eingetroffen. Mein schon zweiter Besuch im Land der aufgehenden Sonne, nach dem Aufenthalt in Hachinohe im letzten Jahr. Diesmal befinde ich mich etwas weiter südlich, in Ishinomaki (siehe auch bei "on the Road"). Alleine hier sind durch den Tsunami im letzten Jahr in etwa 2.000 Menschen umgekommen, was zahlreiche neue Friedhöfe erklärt, allernorts zerstörte Häuser und Berge von Schutt und demolierten Fahrzeugen. Unser Job ist zum Glück erfreulicher, stellen wir doch eine neue Maschine auf. Davon abgesehen, bin ich froh hier zu sein und nicht in Indien, wo es zuerst hingehen sollte.
Der Ort selbst ist etwas kleiner als Hachinohe und wir wohnen etwas abseits der Innenstadt. Supermärkte gibt es hier auch, nur nicht ganz so viele Restaurants und Gaststätten. Davon abgesehen hat es Ishinomaki eben auch schlimm getroffen und laut Auskunft stehen wohl erst circa zehn Prozent der Geschäfte et cetera wieder. Interessanterweise ist die Auswahl der größeren Märkte hier zum Teil deckungsgleich mit denen in Hachinohe - wir haben hier auch ein Ito Yokado, ein Super Sports Xebio, einen Real Drugstore, ein KS und einen Yamada. Da bieten sich bei sicher ähnlichem Angebot dann mal ein paar Besuche an, erst recht, wenn es nicht so weit ist.
Mein 3DS begleitet mich natürlich auch wieder, damit ich weiter fleißig Miis sammeln kann. Dummerweise zeigt er zwar weder für Australien, noch für Belgien oder die Vatikanstadt eine Karte an, im Falle von Japan sinnigerweise aber schon. Ich rechne mit neuen Regionseinträgen.
Derzeit herrschen sieben Stunden Zeitunterschied, ich lebe also ganz schön in der Zukunft. Zur (deutschen) Winterzeit erhöht sich mein Vorsprung auf sogar ganze acht Stunden.
Der Ort selbst ist etwas kleiner als Hachinohe und wir wohnen etwas abseits der Innenstadt. Supermärkte gibt es hier auch, nur nicht ganz so viele Restaurants und Gaststätten. Davon abgesehen hat es Ishinomaki eben auch schlimm getroffen und laut Auskunft stehen wohl erst circa zehn Prozent der Geschäfte et cetera wieder. Interessanterweise ist die Auswahl der größeren Märkte hier zum Teil deckungsgleich mit denen in Hachinohe - wir haben hier auch ein Ito Yokado, ein Super Sports Xebio, einen Real Drugstore, ein KS und einen Yamada. Da bieten sich bei sicher ähnlichem Angebot dann mal ein paar Besuche an, erst recht, wenn es nicht so weit ist.
Mein 3DS begleitet mich natürlich auch wieder, damit ich weiter fleißig Miis sammeln kann. Dummerweise zeigt er zwar weder für Australien, noch für Belgien oder die Vatikanstadt eine Karte an, im Falle von Japan sinnigerweise aber schon. Ich rechne mit neuen Regionseinträgen.
Derzeit herrschen sieben Stunden Zeitunterschied, ich lebe also ganz schön in der Zukunft. Zur (deutschen) Winterzeit erhöht sich mein Vorsprung auf sogar ganze acht Stunden.
Freitag, 17. August 2012
Donner Buddies fürs Leben
Als ich den ersten Trailer zu Ted gesehen hatte, dachte ich mir schon, dass der Film durchaus Potential besitzt. Nun scheint er ja auch an den Kinokassen ziemlich gut abzuräumen und so ließ ein Besuch nicht mehr auf sich warten. Mit einer immerhin siebenköpfigen Gruppe sind wir dann also Mittwochabend ins Kino und haben uns das plüschige Vergnügen reingezogen. Und ein Vergnügen ist der Film auf jeden Fall! So viele beknackte Sprüche, die auch gerne mal ganz schön unter die Gürtellinie zielen oder irgendwelche Minderheiten angreifen, kann man sich gar nicht merken. Kleines Beispiel: "Ist meine Schuld, wenn ich vergewaltigt werde, wenn ich mich so anziehe." An sich noch gar nicht so lustig, wohl aber, wenn der Spruch von Mark Wahlberg kommt, der in einem ganz normalen Outfit (Jeans, Shirt) rumläuft. Auch das Zusammenspiel der Charaktere ist absolut grandios und sorgt für sich schon immer wieder für unglaubliche Lacher. Der Supermarkt-Chef ist auch so ein totaler Härtefall für sich... Unbedingt anschauen, wenn man mal wieder so richtig ablachen will!
Mittwoch, 25. Juli 2012
Deshi basara
Was für ein Finale! Gestern sind wir mit einer Gruppe von sieben Leuten zum Triple Feature der Batman-Trilogie von Christopher Nolan angetreten. Die ersten beiden Filme im iSens in Othmarschen noch einmal genießen zu können war schon ein Erlebnis, doch der dritte und vorerst letzte Teil setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf. Banes Präsenz reicht zwar nicht an das krankhaft geniale Spiel des Jokers heran, dennoch ist The Dark Knight rises meiner Meinung nach insgesamt der beste Teil der Serie. Brachiale Action trifft immer wieder auf emotionale Szenen und die Spannung steigt bis zum Ende, das auch die eine oder andere Überraschung bereithält. Ob man trotz der Aussage Nolans, die Trilogie beendet zu haben, noch mehr sehen wird, bleibt fraglich, aber es gibt zumindest Potential...
Grandios auch wieder der Soundtrack von Altmeister Hans Zimmer, im dritten Teil ohne Unterstützung von James Newton Howard. Der immer wiederkehrende Choral trägt ein ordentliches Stück zur Atmosphäre bei und passt perfekt zum Thema des Films. Definitives Must-see!
Grandios auch wieder der Soundtrack von Altmeister Hans Zimmer, im dritten Teil ohne Unterstützung von James Newton Howard. Der immer wiederkehrende Choral trägt ein ordentliches Stück zur Atmosphäre bei und passt perfekt zum Thema des Films. Definitives Must-see!
Sonntag, 20. Mai 2012
Epic statue is epic!
Mal wieder was für die Freunde eines großen, japanischen Spieleherstellers.
Nachdem diese Statue in dieser exklusiven Edition angekündigt worden war, zögerte ich lange, sie mir zu bestellen. Das Bronze-Finish verleiht dem Stück zwar einen sehr edlen Hauch, die fehlenden Gesichtsdetails von Link aber störten mich doch. Schlussendlich wurde aber, da ich mit meiner Meinung scheinbar nicht alleine da stand, ein zweiter Austauschkopf versprochen, der zumindest über detailliertere Augen verfügen würde.
Nun ist das gute Stück bei mir eingetroffen und ich bin begeistert! Was für ein tolles Teil! Die Pose ist klasse gewählt und die Statue wirkt genau so heldenhaft, wie sie es soll. Mit dem zweiten Kopf gefällt sie mir auch endgültig besser als die "normale" Version, die in der regulären Farbgebung erschienen ist.
Übrigens ist dies Nummer 403 von 500 weltweit erschienenen Statuen, passt also auch noch.
Da ich mich nicht ganz für das Skull Kid begeistern konnte, das vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, ich aber schon gerne eine Zelda-Statue mein Eigen nennen wollte, kam mir Link auf Epona genau recht. Im Gegensatz zu ebenfalls schon vor längerer Zeit veröffentlichten Statuen von Link in drei verschiedenen Tuniken (in grün, rot und blau... warte mal, das erinnert mich doch an was?!), die mir einfach nicht genug gefielen oder dem Fierce Deity Link, der zu wenig nach dem klassischen Link aussieht, sowie Midna auf Wolf Link, der im ersten Ansatz eben nicht als Link erkennbar ist, gefiel mir diese Statue von Anfang an. Lediglich die eingangs erwähnten fehlenden Details in Links Gesicht waren ein Verzögerungsfaktor. Ganz großartiges Stück, das garantiert einen Ehrenplatz erhalten wird.
Nachdem diese Statue in dieser exklusiven Edition angekündigt worden war, zögerte ich lange, sie mir zu bestellen. Das Bronze-Finish verleiht dem Stück zwar einen sehr edlen Hauch, die fehlenden Gesichtsdetails von Link aber störten mich doch. Schlussendlich wurde aber, da ich mit meiner Meinung scheinbar nicht alleine da stand, ein zweiter Austauschkopf versprochen, der zumindest über detailliertere Augen verfügen würde.
Nun ist das gute Stück bei mir eingetroffen und ich bin begeistert! Was für ein tolles Teil! Die Pose ist klasse gewählt und die Statue wirkt genau so heldenhaft, wie sie es soll. Mit dem zweiten Kopf gefällt sie mir auch endgültig besser als die "normale" Version, die in der regulären Farbgebung erschienen ist.
Übrigens ist dies Nummer 403 von 500 weltweit erschienenen Statuen, passt also auch noch.
Da ich mich nicht ganz für das Skull Kid begeistern konnte, das vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, ich aber schon gerne eine Zelda-Statue mein Eigen nennen wollte, kam mir Link auf Epona genau recht. Im Gegensatz zu ebenfalls schon vor längerer Zeit veröffentlichten Statuen von Link in drei verschiedenen Tuniken (in grün, rot und blau... warte mal, das erinnert mich doch an was?!), die mir einfach nicht genug gefielen oder dem Fierce Deity Link, der zu wenig nach dem klassischen Link aussieht, sowie Midna auf Wolf Link, der im ersten Ansatz eben nicht als Link erkennbar ist, gefiel mir diese Statue von Anfang an. Lediglich die eingangs erwähnten fehlenden Details in Links Gesicht waren ein Verzögerungsfaktor. Ganz großartiges Stück, das garantiert einen Ehrenplatz erhalten wird.
Samstag, 21. April 2012
So wie deine Lieblingszahl!
Das war die Antwort, die mir das Brüderchen meiner Patentochter an ihrem Geburtstag am Mittwoch auf die Frage hin, ob er wisse wie alt seine Schwester geworden ist, gab. Phantastisch, ich war absolut begeistert! Vor allem war das Thema wohl nur einmal am Morgen von Zoe erwähnt worden und er hatte es sich die ganze Zeit gemerkt.
Die beiden haben sich auch wieder gefreut, dass ich vorbeikam und natürlich hatte ich auch ein paar Kleinigkeiten für Zoe dabei, die prima in ihre Elfensammlung passen. Bemerkenswert fand ich, zumindest im Rückblick auf eigene Erfahrungen mit meinen Geschwistern, wie relativ locker Nilo die Tatsache hinnahm, dass er nicht beschenkt wurde. Er schien wirklich ernsthaft verstanden zu haben, dass es nicht sein Geburtstag ist - der ja auch nicht mehr in allzu großer Ferne liegt - und er deswegen dieses Mal eben nur zuschauen durfte.
Wie so oft wollte Zoe mich dann auch wieder nicht gehen lassen nach der Gute-Nacht-Geschichte, ich hätte ja direkt dableiben können. Das finde ich immer wieder sehr bewegend, dass sie scheinbar eine recht enge Bindung aufgebaut hat und mich gerne um sich hat (es gibt bestimmt genügend Leute, bei denen eher das Gegenteil der Fall ist). Ich habe sie ja auch in mein Herz geschlossen und ich stellte mit Markus später erneut fest, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist, obwohl das ja nur eine subjektive Wahrnehmung ist. Wie groß das "kleine" Mädchen plötzlich ist... bald steigt sie schon in die zweite Klasse auf! So langsam müssen Markus und ich die Meterlinie vor der Tür zu präparieren beginnen.
Die beiden haben sich auch wieder gefreut, dass ich vorbeikam und natürlich hatte ich auch ein paar Kleinigkeiten für Zoe dabei, die prima in ihre Elfensammlung passen. Bemerkenswert fand ich, zumindest im Rückblick auf eigene Erfahrungen mit meinen Geschwistern, wie relativ locker Nilo die Tatsache hinnahm, dass er nicht beschenkt wurde. Er schien wirklich ernsthaft verstanden zu haben, dass es nicht sein Geburtstag ist - der ja auch nicht mehr in allzu großer Ferne liegt - und er deswegen dieses Mal eben nur zuschauen durfte.
Wie so oft wollte Zoe mich dann auch wieder nicht gehen lassen nach der Gute-Nacht-Geschichte, ich hätte ja direkt dableiben können. Das finde ich immer wieder sehr bewegend, dass sie scheinbar eine recht enge Bindung aufgebaut hat und mich gerne um sich hat (es gibt bestimmt genügend Leute, bei denen eher das Gegenteil der Fall ist). Ich habe sie ja auch in mein Herz geschlossen und ich stellte mit Markus später erneut fest, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist, obwohl das ja nur eine subjektive Wahrnehmung ist. Wie groß das "kleine" Mädchen plötzlich ist... bald steigt sie schon in die zweite Klasse auf! So langsam müssen Markus und ich die Meterlinie vor der Tür zu präparieren beginnen.
Freitag, 16. März 2012
Unterwegs aufgeschnappt
Mir fiel ein, dass ich, während ich hier und da unterwegs war, ein paar Bilder mit dem Handy gemacht hatte. Da es hauptsächlich um ein paar mehr oder weniger kuriose oder amüsante Aufnahmen handelt, möchte ich euch die natürlich nicht vorenthalten.
Rechts zu sehen ist ein Regenschirm-Automat, den ich auf dem Weg aus dem Parkhaus zum neuen Zollgebäude fand. Leider hatte ich nicht genügend Kleingeld dabei, sonst hätte ich direkt mal investiert. So blieb mir immerhin der für mich neue Anblick einer solchen Station. Gar keine so schlechte Idee, nur eben etwas überteuert. Im 1€-Shop bekomme ich immerhin vier Schirme für die Summe.
Bevor Alex mit mir und den beiden Kleinen am vergangenen Samstag zum Indoor-Spielplatz fuhr, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei famila, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Dabei wäre ich fast an einer Urheberrechtsverletzung vorbeigelaufen, zumindest denke ich, da könnte man mal eine Klage anzetteln. Im Regal stand doch tatsächlich eine Trinkflasche mit Namen Tetris! Unfassbar, dass das scheinbar durchzugehen scheint. Allerdings glaube ich auch, dass das Wort Tetris selbst mittlerweile keine Marke mehr ist, sondern eher ein Eigenname oder dergleichen, der unter Umständen weniger Restriktionen in der Benutzung unterliegt. Auf jeden Fall ein sehr witziges Fundstück. Wie mir Alex dann erzählte, hatte ihr Mann, dessen Adleraugen das ebenfalls nicht entgangen war, sogar schon eine solche Flasche gekauft, alleine der Bezeichnung wegen.
Im Ankleideraum beim Indoor-Spielplatz fand sich dann die ideale Kistenkombination direkt nebeneinander im Regal. Zuerst fiel mir die 34 ins Auge, um unsere Schuhe unterzubringen. Da wir noch eine zweite Kiste brauchten für Pullis und Shirts, griff ich mir die nächste freie, die links daneben stand und eben die Nummer 69 trug. Man mag mich kindisch nennen, aber ich fand's witzig - und außerdem befanden wir uns ja eh an einem Spielplatz.
Mittwoch, 7. März 2012
All in! ... Call!
Nach langer, hauptsächlich reisetechnisch bedingter Abstinenz nahm ich am letzten Samstag endlich mal wieder an einer unserer Poker-Runden teil. Markus stellte sich als Gastgeber zur Verfügung, nachdem er ursprünglich von seiner Frau alleingelassen werden sollte. Letzteres kam dann doch anders, hinderte uns aber glücklicherweise nicht daran, uns beim Pokern zu vergnügen.
An diesem Abend war der Tisch mit sieben Mann auch ziemlich stark besetzt, was in längeren Runden resultierte, die immer wieder für eine Überraschung gut waren. Angenehmerweise schien das Glück der Karten ein wenig auf meiner Seite zu sein, sodass ich sogar eine zeitlang realistische Pokalchancen besaß. Durch eine schön gespielte Hand von Markus, bei der er Carsten um dessen letzte Chips erleichterte, beförderte er sich allerdings in eine sichere Siegposition und behielt als Titelverteidiger den Pokal bei sich im Regal. Da macht er sich ja auch ganz nett, aber schöner wäre es dann doch gewesen, ihn selbst bei mir ins Regal zu stellen. So blieb mir immerhin ein kleiner Sieg, denn ich bin tatsächlich mal wieder mit Plus vom Tisch gegangen und das war gar nicht so wenig. Nachdem drei Jungs vorzeitig ausgeschieden waren, nutzte auch keiner die Möglichkeit eines Re-Buys, auch mal fast ein Novum, denke ich.
An diesem Abend war der Tisch mit sieben Mann auch ziemlich stark besetzt, was in längeren Runden resultierte, die immer wieder für eine Überraschung gut waren. Angenehmerweise schien das Glück der Karten ein wenig auf meiner Seite zu sein, sodass ich sogar eine zeitlang realistische Pokalchancen besaß. Durch eine schön gespielte Hand von Markus, bei der er Carsten um dessen letzte Chips erleichterte, beförderte er sich allerdings in eine sichere Siegposition und behielt als Titelverteidiger den Pokal bei sich im Regal. Da macht er sich ja auch ganz nett, aber schöner wäre es dann doch gewesen, ihn selbst bei mir ins Regal zu stellen. So blieb mir immerhin ein kleiner Sieg, denn ich bin tatsächlich mal wieder mit Plus vom Tisch gegangen und das war gar nicht so wenig. Nachdem drei Jungs vorzeitig ausgeschieden waren, nutzte auch keiner die Möglichkeit eines Re-Buys, auch mal fast ein Novum, denke ich.
Montag, 27. Februar 2012
Game of Thrones
Am vergangenen Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mit ein paar Freunden die erste Staffel der Serie genießen zu dürfen. Angepriesen als eine Fantasy-Serie, kam genau jener Aspekt dann doch irgendwie etwas zu kurz, mal von den ersten fünf Minuten der ersten Folge und den letzten fünf Minuten der letzten Folge und eines ebenso kurzen Intermezzos abgesehen. Insoweit also schon Ernüchterung. Dazu kommt noch, dass trotz der öfteren Betonung meiner Lieblingszahl diese dennoch keine allzu große Rolle spielte. Stattdessen regierten schwülstig vorgetragene Intrigen in einer Zahl, die nur noch von der Größe des Cast übertroffen wurde. Bei den ganzen Verstrickungen, Liebschaften, Feindschaften und dunklen Geschäften fehlte mir immer wieder der Überblick, allzumal ich mir die ganzen Namen auch nie merken konnte. Ein Charakterschema hätte da sicherlich geholfen. Allerdings sind gefühlte 95% der Figuren derarte Unsympathen, dass ich mir stets den einen oder anderen rollenden Kopf gewünscht habe. Bei einigen Charakteren gerne auch mit vorangehender Folter zur Belustigung. Als dann doch mal wer stirbt, ist zwar tatsächlich eine der nervtötendsten und meiner Meinung nach lächerlichsten Figuren dabei, aber dann stirbt leider auch noch einer der ganz großen Hoffnungsträger ein klein bisschen überraschend und irgendwie auch sinnloserweise (was die Abscheu des auslösenden Charakters gegenüber in ungeahnte Höhen trieb).
Einen gar nicht so geringen Spaßfaktor zog die Serie aus zwei Faktoren: Zum einen der Figur des Tyrion Lannister (gespielt von Peter Dinklage), einem halbwüchsigen, scharfzüngigen, dauergeilen Typen, der sich generell keine Illusionen macht und zum anderen sorgte die deutsche Dialogregie für so einige eher unfreiwillig komische Momente und Dialoge. Das allein sorgte, neben der immer angenehmen Gesellschaft von Freunden, dafür, dass ich tatsächlich durchhielt, bis auch die zehnte und vorerst letzte Folge über den Bildschirm geflimmert war.
Nichtsdestotrotz wird diese Serie nie den Weg in meine Film-Bibliothek finden.
Einen gar nicht so geringen Spaßfaktor zog die Serie aus zwei Faktoren: Zum einen der Figur des Tyrion Lannister (gespielt von Peter Dinklage), einem halbwüchsigen, scharfzüngigen, dauergeilen Typen, der sich generell keine Illusionen macht und zum anderen sorgte die deutsche Dialogregie für so einige eher unfreiwillig komische Momente und Dialoge. Das allein sorgte, neben der immer angenehmen Gesellschaft von Freunden, dafür, dass ich tatsächlich durchhielt, bis auch die zehnte und vorerst letzte Folge über den Bildschirm geflimmert war.
Nichtsdestotrotz wird diese Serie nie den Weg in meine Film-Bibliothek finden.
Samstag, 31. Dezember 2011
Shopping-Marathon
Heute habe ich das getan, was ich mir für gestern schon vorgenommen hatte: Mal richtig schön shoppen zu gehen. Um zwölf bin ich los und war auch erst gegen halb sieben wieder zuhause. Als ich dann endlich meine Taschen und meinen Rucksack ablegen konnte war ich auch ziemlich fertig. Was Frauen daran jetzt wirklich so toll finden, entzieht sich auch weiterhin meinem Verständnis - und ich habe ja immerhin auch richtig viel eingekauft im Gegensatz zum "Schaufenstershoppen", was viele Frauen praktizieren.
Ich war tatsächlich in mehr als einem Laden und habe auch mehr als eine Hose gekauft, um klassische Klischees vorwegzunehmen. Im Gegenteil, ich bin um einen ordentlichen Stapel Klamotten reicher.
Eingepackt habe ich nämlich acht Shorts, zwei Jeans und eine weitere Hose, einen Pullover, vier weiße und drei schwarze, schlichte T-Shirts (dass das zusammen sieben ergibt, fiel mir auch erst zuhause auf), zwei Jogginghosen, ein Paar neue Chucks, eine neue Jacke, ein Springseil und eine Rolle schwarzes Nähgarn. Und da ich eh noch Akkus brauchte (die ich dann auch besorgt habe), habe ich mir zum krönenden Abschluss bei Saturn noch ein paar Kleinigkeiten gegönnt: Die drei Alben von 30 Seconds to Mars, vier Blu-rays (The Expendables, Fanboys, Priest in 3D und Rare Exports) sowie ein ziemlich interessant klingendes Buch mit dem Titel Die Sieben Todsünden, geschrieben von Corey Fucking Taylor, wie er es selbst so klingend formuliert.
The Expendables habe ich mir dann auch gleich mal reingezogen - man, was für ein Geballer und Gebombe! Da hat die Surroundanlage (und gerade der Subwoofer) ordentlich was zu tun - hallo Nachbarn! Das ist dann aber auch schon fast das einzig Gute, das man über den Streifen verlieren kann, einige der Dialogzeilen sind derart unterirdisch, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, man hätte die Drehbuchautoren auch im Kugelhagel verloren. Dann sah ich aber, dass kein Geringerer als Sly Stallone selbst daran mitgebastelt hatte, da war es dann auch klar. Nichtsdestotrotz ein recht amüsanter Film ohne großen Sinn und Verstand, für einen anständigen Männerabend mit Chips und (vor allem) Bier aber erstklassig geeignet.
Der nächste Schritt ist nun, meinen Kleiderschrank mal aufzuforsten und mich von dem einen oder anderen Stück zu trennen, auch um Platz für die neuen Sachen zu schaffen. Das wird auch spannend, ich habe auch schon so einiges auf der Liste, das eine neue Heimat im nahen Kleidercontainer finden wird.
Außerdem kam ein Päckchen mit zwei Büchern, die sich mit einem Thema beschäftigen, dessen ich mich anzunehmen ich mir für das nächste Jahr definitiv vorgenommen habe. Beiliegend war ein Gutschein für Dove Verwöhnende Lotion mit Shea Butter über 20% Rabatt. Wer sowas zufällig brauchen kann, möge sich gerne bei mir melden.
Zitat des Tages, während ich bei Spines Sneaker anprobierte:"Lass mal dahingehen wo's richtig teuer ist, da sind weniger Asis." Gesprochen von einem, der selbst wie einer klang und auch so aussah...
Ich war tatsächlich in mehr als einem Laden und habe auch mehr als eine Hose gekauft, um klassische Klischees vorwegzunehmen. Im Gegenteil, ich bin um einen ordentlichen Stapel Klamotten reicher.
Eingepackt habe ich nämlich acht Shorts, zwei Jeans und eine weitere Hose, einen Pullover, vier weiße und drei schwarze, schlichte T-Shirts (dass das zusammen sieben ergibt, fiel mir auch erst zuhause auf), zwei Jogginghosen, ein Paar neue Chucks, eine neue Jacke, ein Springseil und eine Rolle schwarzes Nähgarn. Und da ich eh noch Akkus brauchte (die ich dann auch besorgt habe), habe ich mir zum krönenden Abschluss bei Saturn noch ein paar Kleinigkeiten gegönnt: Die drei Alben von 30 Seconds to Mars, vier Blu-rays (The Expendables, Fanboys, Priest in 3D und Rare Exports) sowie ein ziemlich interessant klingendes Buch mit dem Titel Die Sieben Todsünden, geschrieben von Corey Fucking Taylor, wie er es selbst so klingend formuliert.
The Expendables habe ich mir dann auch gleich mal reingezogen - man, was für ein Geballer und Gebombe! Da hat die Surroundanlage (und gerade der Subwoofer) ordentlich was zu tun - hallo Nachbarn! Das ist dann aber auch schon fast das einzig Gute, das man über den Streifen verlieren kann, einige der Dialogzeilen sind derart unterirdisch, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, man hätte die Drehbuchautoren auch im Kugelhagel verloren. Dann sah ich aber, dass kein Geringerer als Sly Stallone selbst daran mitgebastelt hatte, da war es dann auch klar. Nichtsdestotrotz ein recht amüsanter Film ohne großen Sinn und Verstand, für einen anständigen Männerabend mit Chips und (vor allem) Bier aber erstklassig geeignet.
Der nächste Schritt ist nun, meinen Kleiderschrank mal aufzuforsten und mich von dem einen oder anderen Stück zu trennen, auch um Platz für die neuen Sachen zu schaffen. Das wird auch spannend, ich habe auch schon so einiges auf der Liste, das eine neue Heimat im nahen Kleidercontainer finden wird.
Außerdem kam ein Päckchen mit zwei Büchern, die sich mit einem Thema beschäftigen, dessen ich mich anzunehmen ich mir für das nächste Jahr definitiv vorgenommen habe. Beiliegend war ein Gutschein für Dove Verwöhnende Lotion mit Shea Butter über 20% Rabatt. Wer sowas zufällig brauchen kann, möge sich gerne bei mir melden.
Zitat des Tages, während ich bei Spines Sneaker anprobierte:"Lass mal dahingehen wo's richtig teuer ist, da sind weniger Asis." Gesprochen von einem, der selbst wie einer klang und auch so aussah...
Montag, 10. Oktober 2011
Sunday, bloody Sunday
| Ob der noch fahrtüchtig ist? |
Auch ein Totenschrein, bewacht von zwei Löwen und verziert mit verschiedenen Drachen, gefiel mir sehr gut. So möchte ich mich denn bitte auch bestattet wissen.
Generell zeichnete sich das Angebot durch die schon erwähnte Opulenz aus, die unsere Friedhöfe wie Steinkreise aussehen lässt.
Besonders merkwürdig wirkten ein Apfel und ein Fußball, besonders im Hinblick auf jüngste Ereignisse.
| Was für ein Schrein! |
| Hat da jemand Steve Jobs gesagt? Oder HSV? |
| Perfektes Englisch |
| Wer hat's erkannt? |
| Richtig... |
| Fürs Memorabileum |
Im Kaufhaus schlenderte ich vor einer kleinen Mahlzeit bei den goldenen Bögen Amerikas noch kurz in den zweiten Stock, den ich noch nicht genauer unter die Lupe genommen hatte. Außer Bekleidung gab es in einer Ecke eine kleinere Spielhalle. Neben vielen Greifautomaten und den allgegenwärtigen Pachinko-Automaten standen dort auch ein paar elektronische Spielgeräte. Ein paar davon sahen anfangs relativ komplex aus, noch dazu bei nicht lesbaren Regeln und drei oder mehr Knöpfen.
| Brains!!! |
Ein Spiel allerdings entbahr jeglicher Komplexität, ging und geht es doch ausschließlich um das Ausschalten von auftauchenden Gegnern. Die Rede ist von The House of the Dead 4, das auf einem großen Bildschirm mit Ingram-Nachbildungen spielbar war. Der anwesende Spieler hatte sichtlich Spaß, war aber zu seinem Leidwesen nicht außerordentlich gut, weshalb so einige 100-Yen-Münzen im Einwurfschlitz verschwanden, um dem virtuellen Tod zu entgehen. Schade, dass kein zweites oder gar drittes Triumviratsmitglied anwesend war, das wäre definitiv das absolute Highlight geworden! Nichtsdestotrotz freute ich mich über diesen Fund und ich werde eventuell auch noch einen Testbericht nachliefern, so ich dazu komme.
| Die will ich für meine Wii! |
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| Pulp Fiction anyone? |
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| Es verfolgt mich... |
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| ... aber ich bin bewaffnet! |
Dort angekommen, betrat ich zuerst das Geschäft direkt daneben. Vom Eingang aus links waren Angeln und passende Ausrüstung sowie Kleidung zu haben. Um eine geschlossene Erwachsenen-Abteilung in der Mitte ging ich hinten herum, wo ein Sammelsurium an elektronischen Geräten, Laserdiscs und Deko zu finden war. Schließlich kam ich in den Videospielbereich, der mir direkt Tränen der Freude in die Augen trieb. Die ersten Konsolen, die ich sah, ließen mich lockere 20 Jahre in der Zeit zurückspringen, in meine Kindheit. In den Regalen vor mir sah ich haufenweise Super Famicom Konsolen, die japanische Version dessen, was im Westen als SNES oder Super Nintendo geläufig ist. Die Geräte waren zwar gebraucht, aber allesamt ziemlich gut erhalten und eingeschweißt, komplett mit Netzteil und Controller. Dazugehörige Spiele fanden sich in der direkten Umgebung, genauso wie weitere Konsolen, auch anderer Hersteller. Ich sah N64 oder Nintendo 64, Xbox, MegaDrive und weitere.
Als ich meinen Rundgang betont langsam fortsetzte, dämmerte mir ganz allmählich, dass der Laden weit größere Dimensionen besaß, als von außen angenommen. Weitläufige Regale, vollgestellt mit Spielen zu modernen Konsolen wie PS3, Wii oder DS / 3DS an denen ich schon mittlerweile stark beeindruckt vorbeiging, wechselten sich schließlich mit dem ab, was ich als "Overkill vom Overkill" bezeichnen möchte. Regale, die bis an die in geschätzten fünf Metern Höhe befindlichen Decke vollgestopft sind mit Figuren, Statuen, Bausätzen und was man sonst noch so finden kann. Viele der angebotenen Figuren kannte ich nicht einmal, allerdings kam ich irgendwann auch an ein großes Regal, welches eine ungekannte Zahl an Merchandise zu Neon Genesis Evangelion beinhaltete. Mehr aus Neugierde verbrachte ich einige Zeit damit, das Regal zu durchstöbern, habe ich doch für derartig große Boxen leider keinen Platz im Koffer (was mich auch schon schweren Herzens hat Abstand nehmen lassen von einer Gundam Wing Edition des Linkin Park-Albums A Thousand Suns). Merkwürdigster Fund war dabei ein Bord mit Kondomen und einem Schaumbad!
Neben größeren Figuren und Statuen spielen vor allem Trading- und Gashaponfiguren eine nicht unwesentliche Rolle bei den japanischen Otaku. Auch dazu fanden sich Regale mit Unmengen an akribisch eingetüteten Figuren. Insgesamt schien ein großer Anteil des Spiele- und Figurenangebots aus einem Gebraucht- oder Restpostendepot zu stammen, zumeist aber in sehr guter Qualität. Bei den Tradingfiguren konnte ich dann auch nicht umhin, mir ein paar der "Engel" aus den neueren Evangelion-Filmen zuzulegen, auch wenn sich die Suche nach weiteren Exemplaren ob der eng beieinander stehenden Regale und der Tatsache, dass sich die Evangelion-Figuren am Boden befanden, relativ stressig gestaltete. Schließlich konnte ich sechs Exemplare von derzeit acht verfügbaren ergattern, ein guter Schnitt.
Ich war mittlerweile ob der Übermacht der Eindrücke, der vorherrschenden Temperaturen, der Luftverhältnisse und der allgemeinen Lautstärke fast ein wenig betäubt, als ich weiterging. An den zahllosen Manga ging ich dann auch vorüber, ohne Japanischkenntnisse würde das auch keinen Sinn ergeben, sich damit zu befassen. So steuerte ich dann die Film- und CD-Regale an. An den Filmen schlenderte ich nur kurz vorbei und bestaunte ein paar interessant aussehende Special Editions. Bei den CD's schaute ich etwas genauer und fand schließlich auch Soundtracks, wo ich wiederum zugriff - der Soundtrack zu Final Fantasy VIII inklusive des Arrangement-Albums FITHOS LUSEC WECOS VINOSEC sowie eine Sammlung von Evangelion-Stücken auf Refrain of Evangelion wanderten in meine langsam etwas zittrigen Hände.
Als ich bezahlt und das Geschäft verlassen hatte, ging ich dann auch nur kurz in die SEGA Game World, die ein größeres Angebot an Videospielen bietet. Ich war allerdings schon ein wenig zu benommen, um mich wirklich ausgiebig damit auseinander zu setzen, also ging ich, nachdem ich mir an einem nahen Automaten eine Cola gegönnt und den ersten Schluck mehr als genossen hatte, zum Hotel zurück.
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Hachinohe, Präfektur Aomori, Japan
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