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Sonntag, 22. Juli 2012

Saturday Night - Poker Fight!

Unsere gemeinsamen Pokerrunden zeichnen sich vielmals im Besonderen dadurch aus, dass es Momente des Erstaunens, des Atemraubens oder zumindest Momente zum laut Lachen gibt. Doch nicht so bei unserem letzten Treffen. Nicht, dass es keinen Spaß gemacht hätte und nicht auch lustig gewesen wäre. Die speziellen Momente wollten sich aber nicht so recht einstellen. So blieb es bei einem recht unspektakulären Abend, an dem Bonsch immerhin den Pokalsieg für sich verbuchen konnte. Nach drei ausgeschiedenen Spielern (mich natürlich eingeschlossen, wie so oft), von denen sich auch keiner wieder einkaufte, endete die Runde auch mit der Pokalvergabe an diesem Abend. Da Bonsch den aktuellen Pokal zum ersten Mal gewann, bleibt die Spannung erhalten und es wird beim nächsten Treffen wieder interessant!
Markus blieb noch bei mir und wir versuchten unser Glück einmal mehr an ein paar Super Meat Boy-Levels, was sich wie zuvor schon einfacher anhört als anfühlt. Allzu weit kamen wir tatsächlich nicht, aber der zweite Boss musste dann doch noch dran glauben, immerhin.

Mittwoch, 7. März 2012

All in! ... Call!

Nach langer, hauptsächlich reisetechnisch bedingter Abstinenz nahm ich am letzten Samstag endlich mal wieder an einer unserer Poker-Runden teil. Markus stellte sich als Gastgeber zur Verfügung, nachdem er ursprünglich von seiner Frau alleingelassen werden sollte. Letzteres kam dann doch anders, hinderte uns aber glücklicherweise nicht daran, uns beim Pokern zu vergnügen.
An diesem Abend war der Tisch mit sieben Mann auch ziemlich stark besetzt, was in längeren Runden resultierte, die immer wieder für eine Überraschung gut waren. Angenehmerweise schien das Glück der Karten ein wenig auf meiner Seite zu sein, sodass ich sogar eine zeitlang realistische Pokalchancen besaß. Durch eine schön gespielte Hand von Markus, bei der er Carsten um dessen letzte Chips erleichterte, beförderte er sich allerdings in eine sichere Siegposition und behielt als Titelverteidiger den Pokal bei sich im Regal. Da macht er sich ja auch ganz nett, aber schöner wäre es dann doch gewesen, ihn selbst bei mir ins Regal zu stellen. So blieb mir immerhin ein kleiner Sieg, denn ich bin tatsächlich mal wieder mit Plus vom Tisch gegangen und das war gar nicht so wenig. Nachdem drei Jungs vorzeitig ausgeschieden waren, nutzte auch keiner die Möglichkeit eines Re-Buys, auch mal fast ein Novum, denke ich.

Freitag, 2. September 2011

Pokerface

Am Samstag war es mal wieder Zeit für unseren allmonatlichen Pokerabend. Diesmal fanden wir uns im Hause des Titelverteidigers Flo ein, der am Ende schweren Herzens die gläserne Auszeichnung aus den Händen geben musste.
Mit einer recht großen Gruppe von insgesamt sieben Mitspielern starteten wir schließlich gegen sieben Uhr zur Proberunde, die dank des schnellen Lieferservice von Mundfein aber auch zügig wieder zu Ende war. So konnten wir dann frisch gestärkt und frohen Mutes loslegen und unsere Chips (v)erspielen.
Einige interessante Hände verliehen dem Abend wie immer die richtige Würze, Freudentränen und Zähneknirschen waren die Folge. Wie bei jeder Pokerrunde war auch dieses Mal um kurz nach 23:00 Uhr Pokalvergabe angesetzt, sobald die letzte Hand der laufenden Runde gespielt war. Erstmalig ging an diesem Abend Hannes siegreich hervor, der demzufolge Flo den schicken Glaspokal entriss und mit nach Hause nehmen durfte. Ein Ergebnis, mit dem er auch selbst anfangs nicht gerechnet hatte, umso glücklicher war er über den Ausgang.
Auch nach der Pokalvergabe folgten noch einige spannende Runden, bis wir um circa ein Uhr die letzte Runde beendeten. Aufgrund von genereller Müdigkeit hielten wir nicht länger durch, außerdem mussten alle Teilnehmer mit Ausnahme von Flo ja auch noch die Heimreise antreten.
Ein schöner Abend, auch wenn ich - wie so oft - alle meine Chips verspielt habe.

Montag, 7. März 2011

Fratzengeballer!

Letztes Wochenende stand mal wieder eine kleine Pokerrunde an. Wir waren insgesamt zu fünft bei Markus eingekehrt und verlebten einen recht ruhigen Abend in unserer kleinen Truppe, der mit leckeren Croques begann und mit dem Pokalgewinn durch Tolki ein vorläufiges Ende fand.
Die Pokalvergabe wurde allerdings in den Schatten gestellt von einer anschließenden Kartenschlacht, die irgendwer startete. Dabei stellten wir zum einen fest, dass die Pappkarten um einiges schlechter fliegen als die Kunststoffkarten und zum anderen, dass man mit den Kunststoffkarten durchaus Leute verletzen kann. Ich kam zwar mit einer temporären Schramme davon, aber es reichte, um sämtliche Kampfhandlungen einzustellen und uns aufs Karten suchen und wieder einsammeln zu verlegen.
Ob mit dem kleinen Basketball oder mit Pokerkarten, er hat's einfach drauf!


Sonntag, 16. Januar 2011

Triple Trauma

Gestern Abend kamen Bonscho und seine Steffi auf einen Besuch vorbei, nachdem die beiden sich eh schon in Hamburg getroffen hatten. So konnte dann auch Steffi mal meine Wohnung begutachten und wenn ich das richtig interpretiert habe, war sie auch nicht unbegeistert.
Während wir überlegten, was man wo zu essen bestellen könnte, musste die Gute sich erstmal ausgiebig über ihr World of WarCraft-Trauma auskotzen. Ich musste mich an der einen oder anderen Stelle doch sehr amüsieren, gerade weil Bonscho immer mehr hinter dem Prospekt des Pizza-Services verschwinden zu schien. Muss schon unfair sein, wenn alle irgendwie mitreden können und man selber sich von dem Thema immer nur belästigt fühlt. Mir fällt gerade ein, das letzte Mal online länger als fünf Minuten ist auch schon eine Weile her, ich glaube sogar, meine Spielzeit ist abgelaufen. Nun ja, beizeiten mal prüfen, beizeiten.
Nachdem wir uns für den Pizza-Service von mundfein entschieden hatten und die Bestellung sogar überaschend zügig bei uns ankam, musste Steffi schon wieder ihr Leid klagen: Der Teig war nicht so recht angenehm und auch der Käse schmeckte nicht. Lediglich die Salami war in Ordnung. Den Eindruck zum Käse bestätigte allerdings auch Bonscho. Dank meiner Anspruchslosigkeit entging mir selbst dieses Detail.
Nach der Pizza musste Bonscho feststellen, dass der Eiswürfelstab seinem Belastungstest nur bis zu einem gewissen Grad standhielt und danach einen Gutteil seiner Stabilität eingebüßt hatte. Wenigstens ist er noch an einem Stück.
Aufgrund der Tatsache, dass wir keinen rechten Anlaufpunkt für den weiteren Abend finden konnten und aufgrund des einsetzenden "Fresskomas" (O-Ton Steffi) entschieden wir uns, den Abend weiterhin bei mir zu verbringen. Bonsch erinnerte sich daraufhin daran, dass ich Zombies!!! besitze, welches er noch nicht gespielt hatte. Steffi war zwar anfangs etwas skeptisch, ließ sich dann aber doch auf eine Runde mit uns ein. Ein paar anfängliche Schwierigkeiten, auch teils aufgrund der englischen Originalversion, waren nach den ersten Zügen schnell überwunden. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die schiere Verbissenheit, mit der um den Sieg gekämpft wurde. Während ich mit Hannes schon mal zwei Runden an einem Abend geschafft hatte, mussten wir im Endeffekt das Spiel ergebnislos abbrechen aufgrund der vorangeschrittenen Zeit. Schade eigentlich, aber Steffi konnte kaum noch die Augen offen halten.
Die Arme, was für ein traumatisierender Abend! Ich frage mich, ob sie je wieder bei mir einkehrt... ?

Zitat des Abends: "Hä, willst du mit einem Ball dodzen?"

Sonntag, 12. Dezember 2010

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

So, nach dem gelungenen Tag (und dem erledigten Abwasch sowie einer Portion Mikrowellen-Canneloni) muss ich doch mal wieder ein bisschen bloggen.

Heute war ja Adventsbrunch in Itzehoe angesagt, und es war nicht nur ein langer und schöner Tag, sondern auch - alleine ob der reinen Anzahl der Besucher her - recht ereignisreich, wie eigentlich immer, wenn unser Freundeskreis zusammenkommt.
Ich musste mich natürlich gleich wieder mal beliebt machen, indem ich mit einer halben Stunde Verspätung eintraf. Da hatte ich scheinbar einen Fehler beim Notieren der Zeit gemacht, verdammt! Nachdem ich dann aber endlich auch da war, ging die große Sause auch direkt los. War alles da, was man zu einem ordentlichen Brunch so braucht: Brötchen, Aufschnitt, verschieden Käsesorten, Konfitüre, Nutella, gebratener Speck und Würstchen, heißen Kaffee und ich als Vitaminfreak hatte die Aufgabe bekommen, Obst zu besorgen. Ein Glück sind die Sachen im Supermarkt beschriftet! So konnte ich meine Aufgabe zum Glück erfüllen. Meines Wissens nach gab es auch keine Beschwerden über das beschaffte Obst (puh!).
Nicht nur während des Essens gab es ordentlich Gesprächspotential, wobei das Niveau gewohnheitsgemäß von tiefgeistig bis tief unter die Gürtellinie schwankte, der Kapitän der MS Niveau hatte schon lange aufgegeben, seine Handcreme aufzutragen und das Schiff einfach sinken lassen. Dabei gab es wie immer genug Ausbrüche spontaner Heiterkeit bis hin zu kurzen Lachkrämpfen und einige neue Kreationen beziehungsweise gerne auch außerhalb ihres eigentlichen Kontextes benutzten Zitaten. Als Beispiele kommt mir da der Lederhandschuh in den Sinn, genauso wie die Logenbrüder, aus denen schlussendlich die Lotion Bros. wurden (eine üble Bande!).
Für einen Lacher sorgte auch eine Sitcom-artige Situation, in der Niklas gerade nach einer extensiven Runde Drehen in der Hängeschaukel bei Steffi auf dem Schoß saß. Er schaute schon ein wenig käsig drein, weswegen Steffi ihn der Obhut seiner Mama übergab. Genau im richtigen Moment, denn in der nächsten Sekunde übergab sich Niklas auf den (zum Glück gefliesten) Wohnzimmerboden. Steffi war natürlich heilfroh, exakt richtig reagiert zu haben, und tat das auch laut lachend kund. Obwohl es an sich schon ein wenig gemein war, sich über ein spuckendes Kind zu belustigen (nicht, dass ich mich davon ausgenommen hätte), war die Situation eben doch lustig.
Nach einer Weile keimte die Idee auf, ein wenig zu pokern, was mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Es wurde ohne Einsatz rein aus Spaß gespielt und genauso sahen einige Runden auch aus. Abartige Einsätze von mehreren Hundert Chips waren da keine Seltenheit. Und viele Runden endeten tatsächlich mit einem Ergebnis, das nur mit Glück zu tun hatte. War aber zur Abwechslung mal ganz witzig und Geld konnte man ja nicht verlieren (aber auch keinen Pokal gewinnen).
Nach und nach mussten oder wollten dann die Besucher auch wieder los und so leerte sich das Haus langsam aber sicher. Wie so oft war ich der letzte Anwesende und wie so oft konnte ich nicht umhin, die Vier zu bewundern. Wenn man sich mal an die Anfänge zurückerinnert, haben sie echt unglaubliches geleistet. Ich könnte nicht sagen, ob ich das auch geschafft hätte. Allgemein fasziniert mich die Tatsache, einen Haushalt mit vier Personen unter einen Hut zu kriegen und dabei nicht vollkommen unterzugehen, ungemein. Nennt mich dumm oder unreif (beides sicher nicht gänzlich unwahr), aber ich weiß nicht, ob ich damit zurechtkäme. Alleine deshalb schon wurde aus der im Spaß getätigten Äußerung, ich könnte ja mal auf die Lütten aufpassen, eine gar nicht so unernste Idee. Da am 27.12. ja der dritte Weihnachtstag ansteht, besteht die Möglichkeit, dass ich mich den Abend vorher schon in Itzehoe einquartiere und so den Beiden mal ein wenig Freizeit ermögliche. Das wird vor allem in Alex' Sinne sein, denn dieses Jahr wollten Markus und ich zu mir fahren, um in aller Ruhe ein paar Zombiegehirne durch großzügige Bleiverteilung zu belüften. Da das nicht ganz für unschuldige, kleine Kinderaugen geeignet ist, bleibt die Mutti mit den beiden Kleinen daheim. Zoe wollte mich heute Abend schon nicht gehen lassen, ihrer Meinung nach sollte ich gleich dort übernachten, also wird sie sich bestimmt auch freuen, wenn sie von der Planung erfährt. Ich glaube sogar, sie selbst hat den Stein des Anstoßes für die Überlegungen gegeben mit ihrer Frage, ob ich auch mal auf sie und ihr Brüderchen aufpasse. Challenge accepted!

Auf eine Sache, oder besser, ein Zitat muss ich noch eingehen: Ise stellte am Nachmittag einen interessanten Vergleich an, sie behauptete nämlich, ich sei wie Chipskrümel auf einer Party - ich gehe immer zuletzt. Sie fügte noch hastig hinzu, dass die Aussage nicht negativ zu verstehen sei, aber ich denke, das liegt im Auge des Betrachters beziehungsweise des Gastgebers (auch wenn ich natürlich hoffe, dass die meisten ihre positive Ansicht teilen). Dass Ise generell mit der Aussage recht hat, steht wohl außer Frage, der Grund dafür ist aber nicht etwa, dass ich so ein knallharter Partygänger bin, sondern ein ungleich einfacherer, man könnte sogar sagen... pragmatischerer. Ich halte mich einfach gerne im Kreis meiner Freunde auf, nicht nur, weil es immer Spaß macht und total lustig ist, der Hauptgrund ist schlicht und einfach: Wenn ich nach Hause komme, wartet da ja nichts oder eher niemand auf mich. Insofern verbringe ich eben sehr gerne Zeit mit meinen Freunden, vorm Computer hängen kann ich schließlich immer noch mehr als genug. Deswegen lasse ich mich eben gerne mit den zitierten Chipskrümeln rausfegen. Mit mir alleine ist es sowieso immer nur gruselig.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Saturday Night Poker Club

Gestern Abend war es mal wieder soweit: Unsere illustre Poker-Clique traf sich auf einen gemütlichen Abend zum gemeinsamen Karten kloppen. Und wer gestern Abend dabei war, wird zwei Dinge bestätigen können: Zum einen haben Ise und Flo (ohne h; er hat nach eigener Aussage noch seine Männlichkeit, auf einen Beweis dessen wurde wohlwollend, aber einstimmig verzichtet) eine echt schicke Wohnung, zum Anderen war der Abend echt mal wieder richtig lustig.
Einige der größeren Lacher gingen (meist eher unfreiwillig) auf meine Kosten und was das Thema Geld kopieren angeht, sind nun alle im Bilde (warum sieht mein Konto dann verdammt noch mal trotzdem so rot aus?). Insgesamt haben wir uns am laufenden Band die Sprüche um die Ohren gehauen und manchmal musste die Runde aufgrund eines spontanen Lachanfalls der ganzen Gruppe kurzzeitig unterbrochen werden.
Letzten Endes hat Flo es tatsächlich geschafft, sich den Pokal ein drittes Mal und damit endgültig unter den Nagel zu reißen, obwohl es eine Zeitlang für mich gar nicht schlecht aussah.
Nochmals Gratulation an dieser Stelle! Und wir sind natürlich alle gespannt auf den nächsten, neuen Pokal, den Flo dann stiften wird. Zur nächsten Runde wissen wir sicher mehr.
Am Ende habe ich es dann immerhin geschafft, nicht mit Minus, sondern unglaublichen 2,90 € Plus vom Tisch zu gehen. Für mich auf jeden Fall ein Erfolg, meist sieht's ja eher düster aus. Allerdings wäre noch mehr drin gewesen, hätte ich die eine, letzte Runde noch ausgespielt gegen Flo. So kann ich mit dem guten Gewissen leben, ihm nicht sein letztes Taschengeld abgezockt zu haben.