Lange, sehr lange, ist hier so gut wie nichts passiert. Ein Teil der
Erklärung ist ganz einfach Faulheit, ein weiterer zu wenig Zeit, die ich
anderweitig verplant hatte und dann ist da noch... vieles, das sich in
meinem Kopf bewegt hat und auch weiterhin bewegt. Erst recht in jüngster
Vergangenheit. Ich versuche mich im folgenden mal daran, etwas davon
einigermaßen verständlich niederzuschreiben (ohne Garantie auf
tatsächliches Verständnis!).
Vor demnächst anderthalb Monaten bin
ich nun tatsächlich 30 Jahre alt geworden. Und ich lebe immer noch, also
geht es direkt auf ins nächste Jahrzehnt. To the stars and beyond! Nun,
vielleicht nicht ganz, noch nicht.
Den Wechsel von der zwei zur
drei in der Zehnerstelle habe ich als Anlass genommen, zurückzublicken auf das, was war und mich ebenso zu fragen, was sein wird. Dabei wurde
mir nur allzu deutlich, dass ich im Grunde gar nicht ganz zufrieden bin
mit meiner Situation; trotz der Tatsache, dass es mir augenscheinlich
nicht schlecht geht - ich bin gesund (mal von meinem rechten Knie
abgesehen, die Diagnose steht da allerdings noch aus), ich habe einen
gut bezahlten Job, der durch die Reisen sogar hier und da noch mehr
abwirft, ich habe eine (für eine Person) relativ große (und meiner
Meinung nach ganz passabel eingerichtete) Wohnung, die sogar mein
Memorabileum beherbergt, mein Auto fährt mich auch von A nach B und
generell kann ich mir eine ganze Menge leisten, ohne wirklich darüber
nachdenken zu müssen.
Man sollte meinen, ich müsste doch ziemlich
glücklich sein, oder etwa nicht? Auf der einen Seite ist dem
selbstverständlich so, da mir durchaus bewusst ist, dass es nicht nur
genügend Leute gibt, denen es längst nicht so gut geht wie mir, sondern
ich aufgrund der Tatsache, bisher keine größeren Verpflichtungen
eingegangen zu sein, meine Unabhängigkeit eben auch vollends auskosten
kann. Das hilft zudem außerordentlich dabei, die Maske der ewigen
Blödelei aufzubehalten. Muss ja nicht jeder wissen, wie es in Wirklichkeit hinter der Fassade aussieht (es soll ja auch Leute geben,
die nur sehr schlecht mit der Wahrheit umgehen können). Bis dahin also alles im grünen Bereich. Allerdings gibt es da ja immer noch die
berühmte Kehrseite der Medaille.
Während meiner
Auslandsaufenthalte ist es mir nun schön öfter passiert (und wird es in
nächster Zukunft gleich zweifach schon wieder passieren), dass ich
geplante oder gebuchte Events verpasst habe und beispielsweise
Konzertkarten unter Wert verkaufen musste. Einmal in zwei Jahren ist
sowas nervig, aber noch erträglich. Öfter wird es dann unangenehm und
sorgt für miese Laune. Und dann kommen dazu ja noch Geburtstagspartys,
Einweihungsfeiern, Kinobesuche, Barabende, Clubnächte oder einfach ganz
generell Treffen mit Freunden zu Anlässen jedweder Art. Es ist dann zwar
nett, informiert zu werden, was ich mal wieder verpasst habe, nur hätte
ich es am liebsten ja gar nicht erst verpasst. Seit dem fast
dreimonatigen Aufenthalt in Japan ist mir klar geworden, dass ich das
nicht ewig werde durchhalten können. Dafür bin ich dann doch nicht der
Typ. Mittlerweile bin ich auch an einem Punkt angelangt, an dem ich mich
frage, bis wann ich noch etwas ändern kann. Mich verändern kann. Wie
lange ich damit noch warten, wie viel Zeit ich noch ungenutzt
verstreichen lassen soll. Den Vorwurf des Phlegmatismus muss ich mir
durchaus berechtigt gefallen lassen. Aus diesem Grund kreisen momentan viele Gedanken in meinem Kopf umher, was einer der Gründe dafür ist,
dass ich seit über einem Monat so ziemlich keine einzige Nacht mehr
durchgeschlafen habe. Immerhin habe ich schon angefangen, Ideen zu
sammeln und zu sichten, Überlegungen anzustellen und werde versuchen,
daraus so schnell wie möglich konkrete Pläne zu entwickeln.
Ein
weiterer Grund für Nächte voller Herumgewälze und nicht einschlafen
können ist meine Unfähigkeit, mir selbst vergeben zu können. Ich hab
schon so einige Fehler gemacht, Dummheiten begangen... Menschen
verletzt. Diese Erinnerungen, gerade an letzteres, sind scheinbar tiefer
und gründlicher in mein Erinnerungsvermögen eingebrannt als die
angenehmen Momente, denn gerade sie sind besonders penetrant und
erscheinen äußerst lebhaft, sobald ich meine Augen schließe. Mein Gehirn
besitzt die vorgeblich unglaublich nutzbringende Fähigkeit, negative Ereignisse meines Daseins bis in kleinste Detail zu speichern, mich aber
wohltuende, angenehme und schöne Momente nur verschwommen erinnern zu
lassen. Keine wirkliche Errungenschaft. Wenn ich dann noch bedenke, dass
meine Fehler sich logischerweise nur vermehren können... Mir selbst
gegenüberstehend lässt sich das sehr einfach erklären, beziehungsweise
rechtfertigen: Warum sollte ich für das Leid, welches ich anderen
zufügte, nicht mindestens ebenso sehr selbst leiden müssen? Also quäle
ich mich selbst mit Bildern aus meiner Vergangenheit, die mir zeigen,
was für ein miserabler Kerl ich doch sein kann. Ein ekelhaft ätzender,
vor Zynismus und Bitterkeit triefender Pessimist, nur darauf bedacht,
seine ach so harte Schale aufrecht zu erhalten, damit nur ja niemand an
den zerbrechlichen Kern käme. Blöd nur, dass die Stacheln, die auf der
verhärteten Schale sitzen, nicht nur nach außen ragen. Es ist fast
schmerzhaft, das selbst niederzuschreiben und noch einmal zu lesen. Ich
finde es, auf eine sehr morbide Art, extrem faszinierend, wie ein
emotionaler Zustand, eine rein psychische Wahrnehmung, einen physisch
erlebbaren, tatsächlich spürbaren Schmerz auslösen kann, wie zum
Beispiel Druck auf der Brust oder einen Stich im Brustbereich, ein
flaues Gefühl im Magen, das einem sämtlichen Appetit nimmt, oder
einem glatt den Atem nehmen kann. Das selbst zu erleben ist weniger
faszinierend, denn unangenehm, nichtsdestotrotz zeigt es doch die
eigentliche Stärke der menschlichen Psyche. In manchen Momenten sollte
ich froh sein, dass sie nicht noch stärker ist. Ebenso sehr könnte ich
mich selbst permanent ohrfeigen, nur würden dann die Flecken in meinem
Gesicht unschöne Fragen aufwerfen. Die Blicke kenne ich nur zu gut und
vermeide derartiges also. Bloß unauffällig bleiben.
Ich denke, und
ich behaupte sogar allen Ernstes, dabei, ziemlich im Gegensatz zu
meinem sonstigen Auftreten, nicht zu übertreiben, dass ich durchaus
berechtigt die Behauptung aufstellen kann, in den bisher erlebten Beziehungen kein besonders passabler oder auch nur aktiver Partner
gewesen zu sein. Allzu meist zeichnete ich mich dadurch aus, meine
Freundin lediglich als ein Anhängsel zu betrachten, auf sie herabzusehen
oder gar gänzlich zu ignorieren (mit letzterem machte ich besonders auf
Feiern (Hochzeiten!) von mir reden...). Natürlich kenne auch ich das
Sprichwort "Hinterher ist man immer schlauer". Dies wissend sollte man
annehmen, ich wäre vielleicht lernfähig, würde mich oder mein Verhalten
sogar verändern. Nur ist mir diese Übertragungsleistung bisher nicht gelungen. Immerhin ist mir schon der Schritt der Selbsterkenntnis
geglückt und ich kann mich aufgrund dessen richtig schön scheiße fühlen.
Nur zurecht, wie ich meine. Manchmal wünsche ich mir ein paar Klone von
mir für meinen Keller. Einfach, um mal der ganzen aufgestauten Wut Luft
machen zu können. Allerdings hätte ich wiederum wenig Lust, dauernd die
Sauerei in Ordnung bringen zu müssen.
So oder so, ich bitte
hiermit ganz öffentlich um Verzeihung. Untypisch für mich, ich weiß. Ein
weiterer Fehler meiner Person. Mir ist bewusst, dass sich Fehler aus
der Vergangenheit nicht ungeschehen machen lassen. Ebenso sehr weiß ich,
dass sich manche Dinge nicht vergeben lassen können, um nicht in
Vergessenheit zu geraten, aus der Gefahr heraus, wiederholt zu werden.
Dennoch ist dies ein Versuch, durch das Veröffentlichen dieser Dinge,
die in mir vorgehen, mich zu einem winzigen Teil eben davon zu befreien.
Ob es klappt oder nicht, wird sich zeigen müssen. Dem Egoisten in mir
ist es auch egal, wie die Reaktionen hierauf ausfallen werden. Ich
könnte mir vorstellen, dass es ein wenig schockierend wirken mag. Doch es fühlt sich an, als würde ich permanent auf den Scherben, in denen ich so vieles zurückgelassen habe, herumkauen
und es wird der Tag kommen, an dem ich einen großen Schwall geronnenen
Blutes kotzen werde. Es ist nicht unbedingt so, als würde ich diesen
Zeitpunkt herbeisehnen. It's a little like kicking my own teeth in, and
considering the "enjoyment" I feel being at the dentist's, it is not
quite the pleasure. Even though somebody said one should not weep for roads untraveled,
I am still pulling this through. One thing I had to figure out over
time is that I am by far not the "lone wolf" kind of guy I often pretended to
be. For every time I told myself to not be in need of anybody by my
side, I was wrong, so very, very wrong. There is a good reason why I
cannot stand the silence of my home and I turn on the music as fast as I
can whenever I get back to my flat. Nur wenig ist schmerzhafter als die
drückende Stille, die sich manchmal anfühlt wie unendlich viele Schreie
in einem brüllenden Crescendo vereint. Die Disharmonie lässt grüßen. Es
hat schon einen Grund, warum ich vor längerer Zeit mal einen Nickname
namens Lord_Solitude hatte. In one word, it explains pretty much how I
feel inside at times. Just so hollow, so... lonely, simply put. Like there is nobody who really understands me all the way, completely, who really ever will fill the gap I feel in my chest. That connection would have to go all the way through to me, piercing all the shitty shell I built, totally skin deep. Actually, I am a little bit afraid, because
I have not the slightest idea what might happen to me in that moment.
Still, I guess it would be more than worth the risk trying it.
Das ist jetzt doch schon wieder ganz schön lang geworden. Und man mag es als leicht emotional interpretieren können. Auch meine Neigung zur Verbindung von Musik und Emotionen habe ich wieder zur Genüge zum Ausdruck gebracht. Provokative Aussagen ist man von mir wahrscheinlich gewohnt, dennoch bin ich gespannt, ob und wenn ja, welche Reaktionen dieser Post hervorrufen mag. Hoffentlich muss ich nicht glücklich darüber sein, mich gerade in etwas weiterer Entfernung aufzuhalten...
Und
ja, Teile dieses Posts sind unter Einfluss von Alkohol entstanden. Wem
das seltsam vorkommen mag, dem empfehle ich ausdrücklich, sich mal ein
paar Interviews mit Stephen King zu Gemüte zu führen. Mal davon
abgesehen hätte ich die eine oder andere Sache sicher niemals in der Art niedergeschrieben. Wie ich an anderer Stelle schon mal erwähnte, Alkohol
wirkt als Emotionsverstärker, nur eben ohne die Garantie, dass es in die richtige Richtung wirkt.
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
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Sonntag, 5. Mai 2013
Sonntag, 4. Dezember 2011
Japan - Ein Resümee
Eine in vielerlei Hinsicht einzigartige und außergewöhnliche Erfahrung – sollte ich meine vergangene Japanreise in einem Satz zusammenfassen, wäre eben dieser Satz das Ergebnis. Auch wenn es für manchen banal klingen mag, trifft es doch zu.
Nach knapp zweieinhalb Monaten Aufenthalt im Land der aufgehenden Sonne und einigen schon vermittelten Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen in vorausgegangenen Posts möchte ich dem noch ein persönliches Resümee hinzufügen. Gerade in der letzten Zeit war ich aus dem einen oder anderen Grund ein wenig schreibfaul, sodass jüngere Ereignisse erst jetzt ihre Niederschrift erfahren.
Ich hegte schon immer eine latente Begeisterung für die Inselgruppe vor der Ostküste des asiatischen Großkontinents. Mal von einem meiner größeren Hobbies, dem Eintauchen in fantastische, virtuelle Welten, abgesehen, konnte auch der eine oder andere Animé meine Aufmerksamkeit gewinnen. Darüber hinaus sind viele Merchandise-Produkte, wie zum Beispiel Soundtracks, nur in Japan erhältlich. Aber auch neben diesen eher modernen Erzeugnissen aus dem fernsten Osten fasziniert mich unter anderem klassische japanische Architektur mit ihrem Pagodenstil, Mythen und Legenden über alte Kaiserreiche und ihre Samurai, die der unseren in einigen Bereichen doch fernen Kultur und nicht zuletzt hatte (und hat nach wie vor) die japanische (Schrift-) Sprache ihren ganz eigenen, wenn auch hoch anspruchsvollen Reiz.
An meiner Begeisterung für Japan, und ich denke das ist aus den bisherigen Posts auch schon mehr als deutlich geworden, hat sich nichts geändert – zumindest nicht in eine negative Richtung. Im Gegenteil, obwohl ich überglücklich bin, nach fast einem Vierteljahr Auslandsaufenthalt am Stück wieder in meine angestammte Heimat zurückgekehrt zu sein, verließ ich Nihon, wie das Land in seiner Sprache heißt, doch auch mit einem kleinen bisschen Wehmut.
Ich kann nicht umhin, den Japanern eine gewisse Liebenswürdigkeit anzuhängen. Während meines Aufenthalts bezeichnete ich das japanische Volk des Öfteren als die Erfinder der Höflichkeit und meinte dies durchaus nicht immer als Scherz. Mehr ge- und bedankt als in Japan wird wohl nirgendwo auf der Welt. Im Gespräch mit einem Verkäufer fällt wohl nur selten seitens des Verkäufers ein Satz, in dem nicht mindestens einmal das typische arrigatou gozaimasu fällt, was soviel wie „vielen Dank“ heißt. Selbst für das Stellen einer einfachen Frage wird sich bedankt und wenn die Antwort nicht bekannt sein sollte, grob doppelt so oft entschuldigt. Das scheint auf den ersten Blick völlig übertrieben und mag auf uns Europäer (und damit meine ich gar nicht nur die etwas „schrofferen“ Norddeutschen) sogar abschreckend wirken, aber zum Einen gewöhnt man sich mit der Zeit daran und zum Anderen hat es meiner Meinung nach auch sehr viel mit gegenseitigem Respekt zu tun – ein Aspekt, der gerade in unseren Breitengraden allzu oft eher vom Aussterben bedroht zu sein scheint. Ich jedenfalls konnte mich damit gut arrangieren und sah kein Problem darin, auch wenn ich selbst mich bestimmt viel zu selten bedankt habe, nach japanischen Standards gemessen.
Auf der anderen Seite zeichnen sich Japaner durch einen sturen Pragmatismus aus, der hin und wieder Zweifel an der Lebensfähigkeit einzelner Personen aufkommen lassen kann. Während der Arbeit wurde das besonders deutlich an einem Beispiel, das ich kurz umreißen möchte. Die Ausgangssituation war wie folgt: Unsere Maschine war bereits zum allergrößten Teil fertig und wir erwarteten mit den Monteuren unserer Schwesterfirma, welche die geschnittenen Riese verpackt, die Ankunft ihrer Maschinen. Geliefert wurden diese in großen Holzkisten, die außerhalb der Maschinenhalle abgeladen und dann dort hinein verfrachtet werden mussten. Der Weg führte durch zwei Rolltore mit einer Steigung, dann nach circa 40 Metern nach rechts durch ein weiteres Rolltor in die Halle, wo sie nach weiteren 25 Metern eine Linkskurve machten, um an ihrer vorläufigen Abladeposition zu landen. Alles in allem kein wirkliches Problem, zumal genügend Helfer mit entsprechendem Gerät vor Ort waren. Doch hatten die sich ihre ganz eigenen Vorstellungen davon gemacht, wie sie die Kisten den Weg entlang schaffen konnten, die sich natürlich nicht gänzlich mit denen unserer Kollegen deckten. Solange alles einigermaßen voranging war das nicht weiter tragisch, doch gerade das letzte Stück, also die Linkskurve, bereitete dann gleich bei der ersten, großen Kiste Kopfschmerzen und Schweißausbrüche. Unglücklicherweise führte der Weg an diesem Punkt zwischen zwei Hallenteilen entlang, war also per Kran nicht erreichbar. Das bedeutete, die Kiste musste per Gabelstapler, Hubwagen und / oder Panzerrollen bewegt werden. Noch dazu musste sie um 90° nach links gedreht werden, um gleich in der korrekten Ausrichtung zu stehen. Ein scheinbar endloser Prozess brach an, trotz der geballten Kraft von zig Helfern und unseren Kollegen. Die Schwierigkeit bestand im Endeffekt darin, dass die japanischen Helfer nicht die Vorschläge und Anweisungen unserer Kollegen umsetzen wollten, sondern stur ihren Weg weiterverfolgten, selbst wenn der nicht sehr erfolgreich verlief. Hätten sie auf unsere Kollegen gehört, käme das dem Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit gleich (noch dazu einem gaijin, einem Fremden, gegenüber), was einen Gesichtsverlust zur Folge hätte – ein absolutes Ding der Unmöglichkeit. So zog sich der Kistentransport Stunde um Stunde über den Tag, so manches Mal zu unserem Amüsement (der Staplerfahrer hatte seinen Spitznamen „Klaus“ recht schnell), schlussendlich waren aber am Ende des Tages doch alle Kisten in der Halle angekommen. Die Kollegen unserer Schwesterfirma waren zwar nun gesichtslos den Helfern gegenüber, aber wie einer der beiden es formulierte: “I don’t care, they’re just contractors.“
Im Gegenzug dazu erlebte ich persönlich die allermeiste Zeit nur Gutes. Davon abgesehen, dass ich Geld ohne Ende für Merchandise und ähnliches hätte ausgeben können (wenn ich denn soviel Geld hätte und den Platz zum Transport der Einkäufe) und der grundsätzlichen, erlebten Höflichkeit der Japaner mir gegenüber muss ich gestehen, dass es mir japanische Frauen angetan haben. Nicht nur des vorherrschenden Kleidungsstils in Form von mehr oder weniger kurzen Röcken mit Strümpfen oder Strumpfhosen wegen – und mir gefällt diese Kombination schon sehr – sondern ganz generell ob einer gewissen Grazilität (laut Duden gibt es das Wort wirklich), die manchmal schon an Zerbrechlichkeit zu grenzen scheint. Darüber hinaus zeichnen sich Japanerinnen fast ausschließlich durch lange und vor Allem glatte, dunkle Haare aus. Eine insgesamt sehr schöne Komposition in meinen Augen, die in Tokyo schon kurzzeitig überreizt wurden.
Zu dieser Tatsache gesellte sich noch die Feststellung, dass meine eigene Optik für japanische Verhältnisse scheinbar nahe an dem einen oder anderen Ideal lag, zumindest wenn ich so mancher Bemerkung glauben darf. Das Wort „handsome“ fiel erstaunlich oft in Bezug auf meine Person und auf die Spitze getrieben wurde das dann noch durch (nicht ganz ernst zu nehmende) Vergleiche mit Jack Sparrow (Johnny Depp) und Will Turner (Orlando Bloom). In jedem Fall war das schon immer ein gewisser Ego-Boost, was sich sehr angenehm auf mein Selbstbewusstsein auswirkte. Mittlerweile habe ich den Kinnbart und die Haare wieder ein Stück kürzer, allerdings nicht wieder so kurz wie vorher. Mal sehen, was mir da noch so in den Sinn kommt. So oder so nehme ich mich selbst weitaus positiver wahr und schaue wieder etwas lieber in den Spiegel. Ich denke, ich werde Japan bis zum nächsten Besuch schon ein bisschen vermissen.
Aus diesem Grund werde ich auch versuchen, mich für eine geplante Aktion der Japanischen Tourismusbehörde zu bewerben, bei der es darum geht, an 10.000 ausländische Touristen Freiflug-Tickets zu verschenken. Bedingung dabei ist, dass man von seinen Erlebnissen berichtet, möglichst online und es wird sogar die Möglichkeit eines Blogs explizit aufgeführt – was für mich sowieso selbstverständlich gewesen wäre mittlerweile. Insofern warte ich gespannt auf Neuigkeiten zu dieser Aktion, derzeit ist noch keine endgültige Entscheidung zur Umsetzung gefallen.
Zum Abschluss noch eine kleine Übersicht all der Dinge, die ich mir während meines Aufenthalts in Japan zugelegt und mit nach Hause gebracht habe:
Ausgeschwärzt sind lediglich ein paar Mitbringsel, die noch nicht bei dem jeweiligen Empfänger angekommen sind, bei Abgabe werde ich das Bild weiter enthüllen.
Unglaublich, dass ich all das mitbekommen habe...
Zum Abschluss noch eine kleine Übersicht all der Dinge, die ich mir während meines Aufenthalts in Japan zugelegt und mit nach Hause gebracht habe:
Ausgeschwärzt sind lediglich ein paar Mitbringsel, die noch nicht bei dem jeweiligen Empfänger angekommen sind, bei Abgabe werde ich das Bild weiter enthüllen.
Unglaublich, dass ich all das mitbekommen habe...
Samstag, 18. Juni 2011
Blogger - The Anniversary Edition
Auf heute vor genau einem Jahr ist der erste Post dieses Blogs datiert. Wer hätte das gedacht? Ein Jahr lang quäle ich meine Leserschaft nun schon mit Unerträglichkeiten, mit dem, was in meinem verwirrten Kopf teilweise so vor sich geht, mit bizarren Träumen und seltsamen Gefühlen, berichte von Ereignissen aus dem Familien- und Freundeskreis, rezensiere ab und an mal Filme, Spiele oder Musik und auch sonst strotzen meine Einträge meist nur so vor nützlichen oder unnützen Informationen (alles eine Frage der Perspektive). Ich denke, hin und wieder findet sich das ein oder andere Highlight und ich verstecke ja auch gerne mal ein paar Lacher zwischendurch (wenn man meinen Humor teilt, heißt das). Das trifft natürlich insbesondere dann zu, wenn ich mal wieder ein paar gelungene Zitate anbringen kann (derartige Posts sind auch meist mit dem entsprechenden Label versehen). Auch meine geliebte Sieben kommt nicht zu kurz und findet sich in ein paar Posts wieder (auch dafür gibt es ein eigenes Label).
Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr interessante Erfahrung war, das Bloggen für mich zu entdecken und ich gehe dem auch immer noch gerne mehr oder weniger regelmäßig nach. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Lesern bedanken, die mich mit ihren Kommentaren stets aufs Neue zu erheitern wissen.
Zusätzlich zum einjährigen Bestehen trifft auch ein weiteres, kleineres Jubiläum zu, dies ist nämlich der 150. Post. Mal sehen, wie viele im zweiten Jahr entstehen werden, vielleicht ja sogar 200?
Achievement unlocked!
1 Year of Blogging (+50)
Achievement unlocked!
150 Blog Posts (+15)
P.S.: Wer mein Blog ganz am Anfang schon verfolgt hat, weiß auch, dass ich meinen ersten Eintrag ein wenig... modifiziert habe. Somit datiert sich der eigentlich erste Post auf den 21.06.2010, den nachträglich eingefügten Post vom 18.06.2010 habe ich einfach zurückdatiert, um ihn passender zu gestalten. Aber was sind schon drei Tage.
Achievement unlocked!
Time Travel (+100)
Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr interessante Erfahrung war, das Bloggen für mich zu entdecken und ich gehe dem auch immer noch gerne mehr oder weniger regelmäßig nach. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Lesern bedanken, die mich mit ihren Kommentaren stets aufs Neue zu erheitern wissen.
Zusätzlich zum einjährigen Bestehen trifft auch ein weiteres, kleineres Jubiläum zu, dies ist nämlich der 150. Post. Mal sehen, wie viele im zweiten Jahr entstehen werden, vielleicht ja sogar 200?
Achievement unlocked!
1 Year of Blogging (+50)
Achievement unlocked!
150 Blog Posts (+15)
P.S.: Wer mein Blog ganz am Anfang schon verfolgt hat, weiß auch, dass ich meinen ersten Eintrag ein wenig... modifiziert habe. Somit datiert sich der eigentlich erste Post auf den 21.06.2010, den nachträglich eingefügten Post vom 18.06.2010 habe ich einfach zurückdatiert, um ihn passender zu gestalten. Aber was sind schon drei Tage.
Achievement unlocked!
Time Travel (+100)
Dienstag, 24. Mai 2011
Things to think about
I've been thinking a lot lately, mostly about issues and questions that probably arise within everybody sooner or later. Where am I heading, what will I do, am I even on the right path? Where will this all lead to and did I make the right choices so I will be pleased with the results? Or was everything until now just a mere sequence of wrong decisions, missed chances and in general a whole lot of mistakes and errors?
I usually think of myself as being pretty far from perfection, though I always strive to be as good as possible at what I'm doing. Whenever imperfection strikes me on my way, I in most cases am disappointed and would try to avoid it, although I kind of know it is not avoidable at all times in life. Sadly, this is in some cases true for people I meet, as well. That may even be one of the reasons why I used to be such a lousy partner at times. I think I learned to start working on that, but there still is some way to go and it will take its time. All I wonder now is if somebody will be ready to walk that road with me or if I am still meant to go there alone. Only time will tell, I guess.
I usually think of myself as being pretty far from perfection, though I always strive to be as good as possible at what I'm doing. Whenever imperfection strikes me on my way, I in most cases am disappointed and would try to avoid it, although I kind of know it is not avoidable at all times in life. Sadly, this is in some cases true for people I meet, as well. That may even be one of the reasons why I used to be such a lousy partner at times. I think I learned to start working on that, but there still is some way to go and it will take its time. All I wonder now is if somebody will be ready to walk that road with me or if I am still meant to go there alone. Only time will tell, I guess.
Mittwoch, 18. Mai 2011
Ich bin verliebt!
Und zwar in einen Film namens Scott Pilgrim vs. the World (und zugegebenermaßen vielleicht auch ein kleines bisschen in die weibliche Hauptrolle Ramona Flowers). Egal wie wenig kommerziell dieser Film war, das kann man einfach nicht toppen.
Wie ich ja bereits rezensierte, mag der kleine Romantiker in mir schön erzählte Liebesgeschichten ganz gerne mal (so sie denn nicht zu kitschig-rosa sind). Und diese eine Geschichte von Scott Pilgrim und dem Mädchen seiner Träume (buchstäblich!) ist nicht nur schön erzählt, sondern strotzt auch vor Nerdigkeit. Da passt einfach alles, die Darsteller sind super gecasted, die Locations sind super (und originalgetreu) gewählt, der Humor ist wirklich lustig, die Anspielungen treffen und die Effekte sind der Hammer. So einen geilen Film habe ich noch nicht gesehen. Der Herr der Ringe kann noch so episch sein, Matrix noch so cool, Dark Knight noch so düster, gegen Scott Pilgrim können sie alle einpacken.
In diesem Film tut Liebe echt weh, Mann! Wahnsinn! Ramona ~♥~
A propos Liebe: Kurz bevor ich diesen Post verfasste, war ich noch kurz bei amazon und schaute eher zufällig auf die Rezensionen zu Scott Pilgrim vs. the World. Verrückterweise war gleich die erste so augenscheinlich meine eigene Meinung widerspiegelnd, dass ich sie hier nur verlinken kann: amazon-Rezension. Das fand ich schon sehr witzig, und an Zufälle glaube ich ja eh nicht.
Auf der Grundlage der Überwältigung durch den Film musste ich meine Sammlung um dieses Highlight (und das ist echt noch untertrieben) ergänzen, und da ich ja keine halben Sachen mache, kamen sowohl der erstklassige Soundtrack, von dem einige Stücke echt im Ohr bleiben, sowie die Original-Comics (natürlich in der englischen Sprachfassung) gleich mit dazu:
Ein paar der Extras der Blu-ray habe ich mir schon angeschaut, wie z.B. das alternative Ende (und ich finde das im Film befindliche besser), den Film werde ich Freitag Abend wohl nochmal sehen, wenn Hannes vorbeikommt. Ich freu mich schon!
Wie ich ja bereits rezensierte, mag der kleine Romantiker in mir schön erzählte Liebesgeschichten ganz gerne mal (so sie denn nicht zu kitschig-rosa sind). Und diese eine Geschichte von Scott Pilgrim und dem Mädchen seiner Träume (buchstäblich!) ist nicht nur schön erzählt, sondern strotzt auch vor Nerdigkeit. Da passt einfach alles, die Darsteller sind super gecasted, die Locations sind super (und originalgetreu) gewählt, der Humor ist wirklich lustig, die Anspielungen treffen und die Effekte sind der Hammer. So einen geilen Film habe ich noch nicht gesehen. Der Herr der Ringe kann noch so episch sein, Matrix noch so cool, Dark Knight noch so düster, gegen Scott Pilgrim können sie alle einpacken.
In diesem Film tut Liebe echt weh, Mann! Wahnsinn! Ramona ~♥~
A propos Liebe: Kurz bevor ich diesen Post verfasste, war ich noch kurz bei amazon und schaute eher zufällig auf die Rezensionen zu Scott Pilgrim vs. the World. Verrückterweise war gleich die erste so augenscheinlich meine eigene Meinung widerspiegelnd, dass ich sie hier nur verlinken kann: amazon-Rezension. Das fand ich schon sehr witzig, und an Zufälle glaube ich ja eh nicht.
Auf der Grundlage der Überwältigung durch den Film musste ich meine Sammlung um dieses Highlight (und das ist echt noch untertrieben) ergänzen, und da ich ja keine halben Sachen mache, kamen sowohl der erstklassige Soundtrack, von dem einige Stücke echt im Ohr bleiben, sowie die Original-Comics (natürlich in der englischen Sprachfassung) gleich mit dazu:
Ein paar der Extras der Blu-ray habe ich mir schon angeschaut, wie z.B. das alternative Ende (und ich finde das im Film befindliche besser), den Film werde ich Freitag Abend wohl nochmal sehen, wenn Hannes vorbeikommt. Ich freu mich schon!
Mittwoch, 16. Februar 2011
Was ich wirklich brauche...
Spätestens diesen Freitag wird mein Multimedia-Equipment vorerst ziemlich komplettiert. Mit der netten, großen, neuen Mattscheibe und dem passenden Zubehör (Wandhalterung, Receiver und Blu-ray Player) wird mein Wohnzimmer auch optisch ganz neue Akzente setzen. Das wird ja schon so ein bisschen schön werden.
Und dennoch, auch die ganzen schönen Spielereien, Plasma und HD, 3D und THX und wie sie alle heißen, können nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass eine viel elementarere Lücke nach wie vor bestehen bleiben wird. Denn was nützt mir das tollste Spielzeug, wenn ich damit alleine spielen muss? Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude, wie man so schön sagt. Sicher werde ich zu so einigen netten Runden einladen, aber das meine ich ja auch nicht.
Was mir wirklich fehlt, ist... ein Gegenstück, eine zweite Seite, eine bessere Hälfte, eine echte... Partnerin.
Eine, die nicht nur optisch, sondern auch charakterlich attraktiv ist.
Eine, die keine Schminke braucht, um schön zu sein, sondern es einfach ist.
Eine, die mit mir zusammen über mich lachen kann und sich dann auch wieder ernsthaft unterhalten kann.
Eine, mit der ich genauso gut nachts Wettrennen an der HafenCity veranstalten kann, wie auch einfach nur mit ihr auf dem Sofa liegen und beim Filme schauen kuscheln kann.
Eine, die noch weiß, wie man Orthographie schreibt und die Bedeutung des Wortes genauso sehr schätzt wie ich.
Eine, die auf mich wartet, wenn ich später nach Hause komme.
Eine, die mir am Flughafen in die Arme springt, wenn ich von einer Montage zurückkehre.
Eine, mit der ich Soundtrack-Raten kann, ohne per se gewonnen zu haben.
Eine, die zusammen mit mir Abenteuer erlebt, die des echten Lebens wie auch die in virtuellen Welten.
Eine, mit der ich zu Club at the end of the street durch die Wohnung tanze.
Eine, für die ich von irgendwoher eine Polaroidkamera auftreibe, mit der wir überall total lächerliche, lustige und völlig verrückte Schnappschüsse von uns machen können, mit denen wir nach und nach eine komplette Wand zukleistern.
Eine, die bei Aerith's Theme in meinen Armen liegt und mit mir in Erinnerungen schwelgt.
Eine, die gerne in meiner Filmesammlung stöbert.
Eine, die meine Freude an der englischen Sprache teilt.
Eine, die bei Erwähnung des Wortes "Zombie" nicht gleich schreiend das Weite sucht.
Eine, die bei Comics nicht nur an Donald Duck denkt.
Eine, die genauso wenig ohne Musik leben kann wie ich.
Eine, vor der ich meine Kinder Riegel verstecken muss, um welche abzubekommen.
Eine, die mich bei Super Mario alt aussehen lässt.
Eine, die meinen Sinn für Ordnung wenigstens ein kleines bisschen versteht.
Eine, mit der ich genauso gut zu Spit it out headbangen kann, wie zu With you mitsingen.
Eine, die mein Memorabileum nicht nur belächelt.
Eine, für die ich doch mal in meine Kochbücher schauen würde.
Eine, für die ich doch an Valentinstag denken würde.
Eine, für die es sich lohnt, stark zu sein, bei der aber auch ich mal schwach werden darf.
Eine, die es irgendwie schafft, durch die Schale zu brechen, hinter die Masken zu blicken und mich damit einfach überrumpelt.
Eine, die mich einfach wahnsinnig macht, weil ich genau weiß, ohne sie würde ich tatsächlich wahnsinnig werden.
Eine, die...
...
Ich glaube, ich setze meine Ansprüche vielleicht doch etwas hoch an... Wahrscheinlich habe ich einfach zu viele Filme mit Happy End gesehen.
Und dennoch, auch die ganzen schönen Spielereien, Plasma und HD, 3D und THX und wie sie alle heißen, können nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass eine viel elementarere Lücke nach wie vor bestehen bleiben wird. Denn was nützt mir das tollste Spielzeug, wenn ich damit alleine spielen muss? Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude, wie man so schön sagt. Sicher werde ich zu so einigen netten Runden einladen, aber das meine ich ja auch nicht.
Was mir wirklich fehlt, ist... ein Gegenstück, eine zweite Seite, eine bessere Hälfte, eine echte... Partnerin.
Eine, die nicht nur optisch, sondern auch charakterlich attraktiv ist.
Eine, die keine Schminke braucht, um schön zu sein, sondern es einfach ist.
Eine, die mit mir zusammen über mich lachen kann und sich dann auch wieder ernsthaft unterhalten kann.
Eine, mit der ich genauso gut nachts Wettrennen an der HafenCity veranstalten kann, wie auch einfach nur mit ihr auf dem Sofa liegen und beim Filme schauen kuscheln kann.
Eine, die noch weiß, wie man Orthographie schreibt und die Bedeutung des Wortes genauso sehr schätzt wie ich.
Eine, die auf mich wartet, wenn ich später nach Hause komme.
Eine, die mir am Flughafen in die Arme springt, wenn ich von einer Montage zurückkehre.
Eine, mit der ich Soundtrack-Raten kann, ohne per se gewonnen zu haben.
Eine, die zusammen mit mir Abenteuer erlebt, die des echten Lebens wie auch die in virtuellen Welten.
Eine, mit der ich zu Club at the end of the street durch die Wohnung tanze.
Eine, für die ich von irgendwoher eine Polaroidkamera auftreibe, mit der wir überall total lächerliche, lustige und völlig verrückte Schnappschüsse von uns machen können, mit denen wir nach und nach eine komplette Wand zukleistern.
Eine, die bei Aerith's Theme in meinen Armen liegt und mit mir in Erinnerungen schwelgt.
Eine, die gerne in meiner Filmesammlung stöbert.
Eine, die meine Freude an der englischen Sprache teilt.
Eine, die bei Erwähnung des Wortes "Zombie" nicht gleich schreiend das Weite sucht.
Eine, die bei Comics nicht nur an Donald Duck denkt.
Eine, die genauso wenig ohne Musik leben kann wie ich.
Eine, vor der ich meine Kinder Riegel verstecken muss, um welche abzubekommen.
Eine, die mich bei Super Mario alt aussehen lässt.
Eine, die meinen Sinn für Ordnung wenigstens ein kleines bisschen versteht.
Eine, mit der ich genauso gut zu Spit it out headbangen kann, wie zu With you mitsingen.
Eine, die mein Memorabileum nicht nur belächelt.
Eine, für die ich doch mal in meine Kochbücher schauen würde.
Eine, für die ich doch an Valentinstag denken würde.
Eine, für die es sich lohnt, stark zu sein, bei der aber auch ich mal schwach werden darf.
Eine, die es irgendwie schafft, durch die Schale zu brechen, hinter die Masken zu blicken und mich damit einfach überrumpelt.
Eine, die mich einfach wahnsinnig macht, weil ich genau weiß, ohne sie würde ich tatsächlich wahnsinnig werden.
Eine, die...
...
Ich glaube, ich setze meine Ansprüche vielleicht doch etwas hoch an... Wahrscheinlich habe ich einfach zu viele Filme mit Happy End gesehen.
Dienstag, 4. Januar 2011
Bekloppt...
... ich im Kopf manchmal bin.
Gestern Abend kurz vorm Einschlafen kam mir eine wunderbare Idee für einen (meiner bescheidenen Meinung nach) gelungenen Heiratsantrag. Keine Ahnung, wie mich das auf mal befallen hat. Unter Umständen hängt's mit einer anderen Idee zusammen, die mir vor kurzem kam...
Auf jeden Fall bringt das ganze natürlich mindestens drei Variablen mit sich: Zum einen will eine solche Angelegenheit rundum auch finanziert werden, ein Problem, das sich mit der Zeit (hoffentlich) von selbst lösen sollte, den zweiten Punkt will ich aufgrund des direkten Zusammenhangs mit der Idee selbst nicht näher erläutern (wer weiß, vielleicht findet sich ja tatsächlich mal Verwendung dafür), allerdings wird das über kurz oder lang definitiv in Angriff genommen und der dritte und offensichtlichste Punkt ist natürlich die unbesetzte weibliche Hauptrolle. Nun ja, mal schauen, was die Zukunft so bringt, ich lasse mich einfach überaschen. Wäre schon irre, wenn das so eintreten sollte... Man darf gespannt bleiben!
Auf jeden Fall ist mein Sommerurlaub schon dingfest. Der August ist (mal wieder) so gut wie komplett frei. Nur ist es irgendwie noch verdammt lange hin bis zum August... Vielleicht schiebe ich vorher noch was zwischen, mal sehen.
Gestern Abend kurz vorm Einschlafen kam mir eine wunderbare Idee für einen (meiner bescheidenen Meinung nach) gelungenen Heiratsantrag. Keine Ahnung, wie mich das auf mal befallen hat. Unter Umständen hängt's mit einer anderen Idee zusammen, die mir vor kurzem kam...
Auf jeden Fall bringt das ganze natürlich mindestens drei Variablen mit sich: Zum einen will eine solche Angelegenheit rundum auch finanziert werden, ein Problem, das sich mit der Zeit (hoffentlich) von selbst lösen sollte, den zweiten Punkt will ich aufgrund des direkten Zusammenhangs mit der Idee selbst nicht näher erläutern (wer weiß, vielleicht findet sich ja tatsächlich mal Verwendung dafür), allerdings wird das über kurz oder lang definitiv in Angriff genommen und der dritte und offensichtlichste Punkt ist natürlich die unbesetzte weibliche Hauptrolle. Nun ja, mal schauen, was die Zukunft so bringt, ich lasse mich einfach überaschen. Wäre schon irre, wenn das so eintreten sollte... Man darf gespannt bleiben!
Auf jeden Fall ist mein Sommerurlaub schon dingfest. Der August ist (mal wieder) so gut wie komplett frei. Nur ist es irgendwie noch verdammt lange hin bis zum August... Vielleicht schiebe ich vorher noch was zwischen, mal sehen.
Dienstag, 20. Juli 2010
The power of dreams
I'm feeling kinda weird this morning. I slept quite well, besides the fact that I woke up like five minutes before my alarm clock would have woken me up. However, this was one of the rare nights when I could remember (at least partially) what I was dreaming.
And that is what makes me feel bad.
I mean, I didn't even dream something mean, actually. In fact, it was quite pleasing and pretty nice. But still, it resembles something that I feel in the back of my mind nearly everyday and which makes me sad, or even worse. On another prospect I can't deny liking the events of that dream. Like I said, it was really good.
But I just can't get over it feeling like stabbing myself in the heart. It hurts, and it hurts a weak spot. The shell can never be hard enough not to let through these kind of blows.
If I remember parts of my dreams I always come to wonder what to do with it. Is it really just a mere reflection of one's own subconsciousness coming to your (inner) eye? Or could there probably even be more to it?
This way or that way, it doesn't take Freud to analyse that dream of mine. Even I could do this myself. Why can't I just forget about... some things? Let go of the past and try to look into the future, that seems to become more and more grim from day to day? I guess it's true when they say that mistakes are made to learn from them. It's just that I don't seem to be very adaptive in that regard.
And that is what makes me feel bad.
I mean, I didn't even dream something mean, actually. In fact, it was quite pleasing and pretty nice. But still, it resembles something that I feel in the back of my mind nearly everyday and which makes me sad, or even worse. On another prospect I can't deny liking the events of that dream. Like I said, it was really good.
But I just can't get over it feeling like stabbing myself in the heart. It hurts, and it hurts a weak spot. The shell can never be hard enough not to let through these kind of blows.
If I remember parts of my dreams I always come to wonder what to do with it. Is it really just a mere reflection of one's own subconsciousness coming to your (inner) eye? Or could there probably even be more to it?
This way or that way, it doesn't take Freud to analyse that dream of mine. Even I could do this myself. Why can't I just forget about... some things? Let go of the past and try to look into the future, that seems to become more and more grim from day to day? I guess it's true when they say that mistakes are made to learn from them. It's just that I don't seem to be very adaptive in that regard.
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