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Montag, 21. Januar 2019

Nettes Nachweihnachtsgeschenk!

Ich nutze seit geraumer Zeit die Kreditkarte von Amazon und bin da auch ganz zufrieden mit. Heute kam im Laufe des Tages eine E-Mail vom Amazon.de KartenService. An sich überhaupt nichts ungewöhnliches, ab und zu kommt eben mal eine Werbemail oder im Zweifel die monatliche Abrechnung.
Was auch mal kommt, sind Werbungen für monatliche Sonderaktionen. Da gibt es dann mal eine Reise zu gewinnen, Geld oder auch Punkte, die man bei Amazon einlösen kann. Dafür muss man in den meisten Fällen einfach nur per Kreditkarte zahlen, nur zur Abwechslung nicht bei Amazon selbst sondern eben irgendwo anders.
In seltenen Fällen melde ich mich da auch mal für an, meist vergesse oder ignoriere ich es. Im Dezember hatte ich mich angemeldet, die Aktion lief unter dem Motto "Nur das Beste zum Feste". Es gab unter anderem zehnfache Punkte zu gewinnen (keine Ahnung, was der Hauptgewinn war, ich finde dazu auch gerade nichts auf die Schnelle). Und siehe da - ich habe tatsächlich gewonnen! Ganze 2250 Punkte wurden meinem Konto gutgeschrieben, was umgerechnet immerhin 22,50 Euro entspricht. Das ist doch mal eine nette Überraschung, vielen Dank dafür!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Feudaler Wohnen

Der Name meines derzeitigen Aufenthaltsortes lautet Kingsport, was schön einen recht adeligen Klang hat. Nach einer kurzen Recherche beruht der Name allerdings nicht auf einem König, sondern auf einem gewissen James King. So oder so, hört sich auf jeden Fall nett an.
Passend dazu gestaltet sich meine Unterbringung. Das Hotel (ein Holiday Inn Express) liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist sehr rustikal gehalten. Die Fassade erinnert mit ihrer groben Steinoptik an Herrenhäuser oder Schlösser der Vergangenheit. Gleich im Foyer stehen vier Sessel vor einem Kamin, was ein sehr einladendes und heimeliges Bild abgibt. Dieser Einrichtungsstil zieht sich weiter durch das gesamte Hotel und verleiht dem Ganzen eine gewisse edle Note. Ich würde direkt wieder Photos machen, hätte ich nicht nach wie vor das Problem des fehlenden Equipments.
Mein Zimmer lässt sich auch recht treffend als feudal beschreiben. Ein anständiges Badezimmer, ein durch eine Glastür abgetrennter Wohnbereich mit Sofa, Schreibtisch und eigenem, kleineren Fernseher, großem Kühlschrank, Mikrowelle und Kaffeemaschine, der an das Schlafzimmer grenzt, das mit zwei Doppelbetten und einem größeren Fernseher ausgestattet ist. So lässt es sich durchaus ein paar Tage ganz entspannt aushalten.
Nebenbei spielt das Wetter auch sehr angenehm mit, es ist mild bis warm, ganz im Gegensatz zu den Ekelhaftigkeiten, die sich daheim in Form von Kälte, Eis und Schnee abspielen, wie mir Sandra heute per Photobeweis bestätigte. Da habe ich nur drei Worte für: Wi-der-lich! Andererseits mag sich eine weihnachtliche Stimmung, trotz der regelmäßigen Hintergrundbeschallung mit den ganzen Klassikern (inklusive einer Last Christmas-Variante mit einer weiblichen Stimme) noch nicht so recht einstellen. Da werde ich ja aber ganz schnell geradezu reingedrängt werden (zumindest vom wettertechnischen Aspekt her gesehen), sobald ich wieder zurück bin. Was übrigens Samstagmittag der Fall sein wird. Meine Wii U wartet schon...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

X-Mas 2011

Nach ein paar ereignisreichen, schönen und zum größten Teil sehr amüsanten Tagen ist das diesjährige Weihnachtsfest auch schon wieder vorbei und das Ende dieses Jahres nähert sich mit raumgreifenden Schritten.
Wie jedes Jahr habe ich den Heiligabend bei meiner Familie in unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt verbracht. In diesem hat unser Kreis zwar einen Rekordtiefstand erreicht durch die Tatsache, dass nur drei von vier Geschwistern anwesend sein konnten und auch keine weiteren Verwandten, aber wir haben uns dennoch einen schönen Abend gemacht. Traditionell gibt es bei uns an Heiligabend Fondue, nur der Mann meiner Mutter ist dabei immer etwas ungeduldig und bekam deshalb Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vorteil daran war, dass meine Mom genügend Rotkohl vorbereitet hatte, um auch mich daran teilhaben lassen zu können (ihr Rotkohl ist eben immer sagenhaft lecker).
Bei der anschließenden Bescherung sind wir dann reihum vorgegangen mit dem Beschenken und Beschenktwerden. In meiner Ecke sammelten sich dann auch ein paar schöne Dinge, wie die letzten beiden mir noch fehlenden Killswitch Engage-Alben (Killswitch Engage und As Daylight Dies, letzteres in der Special Edition, man kennt mich), Wanted (im Limited Edition Collector's Set), Robo Geisha (Japan-Trash, yeah!), eine Packung köstlicher belgischer Meeresfrüchte, das Buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers (der Vorgänger war schon grandios) sowie zwei Star Wars-Actionfiguren. Bei einer dieser Figuren ist sogar ein Soundchip mit dabei, der mit einem entsprechenden Gerät Sätze des Charakters spricht. Selbstredend habe ich das Tool gleich im Anschluss bei eBay gesucht, gefunden und erstanden. Ist noch nicht angekommen, ich werde berichten, sobald ich das Feature testen konnte.
Später gab's dann noch richtig "dramatische" Filmkost mit Blind Side. Ein netter Film, passt ja mit seiner versöhnlichen Botschaft auch prima zu Weihnachten. Hätte ich mir mit Sicherheit nicht im Kino angesehen, aber so konnte man den Streifen mal schauen.
Am nächsten Tag war ich dann gleich wieder in Itzehoe, es gab ja noch ein paar Reste zu vertilgen. Außerdem lief nebenbei mal wieder Stirb langsam - Jetzt erst recht im Fernsehen, direkt danach sogar der erste Teil der Reihe. War auch mal wieder sehr unterhaltsam. Genauso wie auch der kleine Hunderverschnitt namens Eddie, der immer zum Knuddeln herumgereicht wurde. Wirklich ein niedliches kleines Viech, auch wenn er irgendwie immer ein wenig tollpatschig aussieht.
Noch unterhaltsamer war dann die Tatsache, dass der gute, alte Max mal wieder in fast direkter Nähe zu Besuch war und man so bei Markus wieder zusammenkommen konnte. Auch Marcé stieß noch dazu, um die Runde älterer Männer auf vier zu erhöhen. So hatten wir wieder eine ganze Menge Spaß und ich konnte nicht umhin festzustellen, dass man sich trotz einiger Zeit zwischen Besuchen immer noch auf einer Wellenlänge bewegt und noch kein Fall von Entfremdung stattgefunden hat. So können wir immer noch gemeinsam über dumme Sprüche aus Sinnlos im Weltraum lachen wie über aktuellere Ereignisse (hat jemand Mutistenfete gesagt?). Leider ging auch an diesem Abend die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei sodass nur die Hoffnung bleibt, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis zum nächsten Treffen.
Ein Jahr war gestern auch wieder vergangen seit dem letzten III. Weihnachtstag, der auch dieses Jahr seinen Start in Itzehoe erlebte. Nach einem leckeren, von Markus gezauberten Mittagessen gab es eine kleine Bescherungsrunde. Meine kleine Patentochter hatte ein Album für mich angefertigt mit Zeichnungen und Photos, das wir dann auch gleich zusammen durchgesehen haben. Eine wirklich schöne Sache und sie hat ein paar witzige Ideen gehabt und tolle Bilder gemalt. Kann auf Anfrage gerne eingesehen werden. Außerdem gab es quasi als Fortsetzung zum Geschenk des letzten Jahres, einem Filmplakat-Kalender für jede Woche des Jahres, nun die Ausgabe fürs nächste Jahr. Auch eine klasse Sache, allzumal die Kalenderblätter nach ihrem intentionierten Dienst auch noch als Poster dienen können. Dann eröffnete Markus mir, dass er seine kreative Ader gefunden hatte und überreichte mir ein Päckchen mit diversen Perlenbildern für die Super Mario-Motive als Vorlage gedient hatten. Sehr coole Sache, ich überlege derzeit, ob ich sie als Wandschmuck einsetze, da sie mir als Untersetzer fast zu schade erscheinen - mal davon abgesehen, dass ich auch immer nur einen gleichzeitig verwenden kann und die anderen dann unter dem Tisch verstauben müssten (und Heißgetränke wären auch keine gute Idee...).
Nachdem ich derart reich beschenkt wurde, durfte auch ich verteilen. Natürlich hatte ich ein paar Kleinigkeiten für die beiden Kinder besorgt und auch die Herrin des Hauses durfte nicht leer ausgehen. Das eigentliche Highlight aber kam zum Schluss, als ich nämlich ellenlang ausholte und mit Alex' Hilfe ein paar Geschichten zum Geschenk für Markus ersann. Wir hatten uns nämlich zusammengetan, nachdem ich ein günstiges Angebot entdeckte hatte, und Markus einen Nintendo 3DS geschenkt, und das auch gleich im Pack mit Super Mario 3D Land. Die Freude (gerade bei Markus) war entsprechend groß und so wurde auch das Auspacken und das erste Einschalten entsprechend zelebriert. Später fuhren wir dann weiter zu mir, um ungestört weiter unserem Hobby frönen zu können.
Bei mir angekommen befriedigten wir erst einmal ein dringendes Grundbedürfnis, indem wir uns auf den Weg zum Redox House machten und uns jeweils ein delikates Filet-Steak gönnten. Praktischerweise konnten wir dabei auch gleich die Schrittzähler unserer 3DS-Systeme einsetzen, da wir den Weg natürlich zu Fuß zurücklegten. Bei Fleisch und leckerem Köstritzer Dunkelbier (diesmal auch nur aus dem Glas, nicht vom Tisch) unterhielten wir uns dabei tatsächlich nicht nur über Videospiele sondern eher über gänzlich andere Themen, was das Gespräch aber nicht minder angenehm machte, im Gegenteil.

Nach unserer Rückkehr in meine Wohnung war dann aber natürlich das Hauptthema wieder eindeutig und so gingen wir als erstes auf Zombiejagd bei ein paar Runden The House of the Dead: Overkill, natürlich stilecht mit meinen beiden P99-Wiimotes. Davor genehmigten wir uns noch einen Schluck meines neunzehnjährigen Whiskys, bevor wir beim Spielen zwei Restflaschen Rum und Whiskey gemischt mit Cola leerten. Dabei kamen dann auch ein paar meiner neueren Eiswürfelformen zum Einsatz, extrem gut passend zum Beispiel die Gehirne (Brains!), wobei sich die Haifischflossen auch sehr gut machen im Glas ("Es kitzelt in der Nase, wenn er steht."). Im Verlauf kam es zu fast schon erschreckenden Szenen, die garantiert nichts mit dem Alkoholpegel zu tun hatten...
Wir kamen dann später auch noch zu New Super Mario Bros. Wii, das wie immer einen gewissen Reiz durch die Tatsache bekam, dass man zwar miteinander spielen, sich also unterstützen und helfen kann, aber eben auch genau das Gegenteil praktizieren kann. Genau dadurch wurde so manches Chaos entfacht, was in dem einen oder anderen verlorenen Leben resultierte. Auf der anderen Seite schimmerte aber auch immer mal wieder ein erstaunlicher Anteil an Skill durch, dem dann auch eine entsprechende Anerkennung nachfolgte.

Im Endeffekt ging auch hierbei die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend mit einem großartigen Freund und die Hoffnung, in nicht allzu ferner Zukunft in vielleicht ähnlicher Form eine Wiederholung starten zu können.

Samstag, 24. Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten

Während ich hier so sitze, nachdem ich ein paar Geschenke verpackt habe und nebenbei Set the fire to the third bar läuft, sehe ich aus dem Fenster und stelle fest, dass es irgendwie nicht so richtig weihnachtlich ist rein vom Wetter her gesehen. Die Sonne scheint (was nicht unbedingt schlecht ist), es herrscht eine milde Temperatur und natürlich liegt kein bisschen Schnee. Trotzdem werde ich mich demnächst mal aufmachen, ins beschauliche, kleine Itzehoe zu meiner Familie zu fahren, um dort Heiligabend zu verbringen.
Ähnlich wie das Wetter bin allerdings auch ich nicht wirklich in Weihnachtsstimmung, was mittlerweile schon zur Gewohnheit zu werden scheint (siehe letztes Jahr). Der Abend wird aber mit Sicherheit dennoch schön werden, außerdem freue ich mich auf den III. Weihnachtstag.

In diesem Sinne wünsche ich allen regelmäßigen und zufälligen Lesern ein schönes Weihnachtsfest, ein paar entspannte Feiertage und ganz generell, dass das Fest der Liebe auch eben diesen Wert zu vermitteln weiß.

Ach ja: Weil sie gesagt hat, ich möge "einen Gruß mit reinstecken", an dieser Stelle also schöne Grüße an alle von Frollein W.

Montag, 19. Dezember 2011

Echos

Nach einem solchen Montag, der gleichzeitig auch ein verdammt langer (abgestempelt um kurz nach 21:00 Uhr) und noch dazu eher mäßig erfolgreicher Arbeitstag war, ist der Wunsch, beim Nachhausekommen von einer wärmenden Umarmung empfangen zu werden nicht gerade gering. Zu wissen, dass man sich in die schützende und einen alle Plagen und Nervereien vergessen machende, sichere Zuflucht retten kann, ist eine mehr als nur angenehme Vorstellung... Zumindest bis zu dem Punkt, an dem ich die Augen wieder öffne und die Arme doch nur Luft greifen wollen.

Erwähnte ich meinen aktuellen Ohrwurm?

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ich habe es schon wieder getan!

Ich gehe noch komplett pleite in Japan. Vielleicht sollte ich mich in meinem Hotelzimmer verkriechen und mir nur noch ab und zu Lebensmittel anliefern lassen. Jedes Mal, wenn ich unterwegs bin, entdecke ich wieder irgendetwas, das mir bisher noch nicht aufgefallen war oder ich finde plötzlich neue Regalinhalte vor oder ich gehe mal in den zweiten Stock vom Einkaufszentrum...
Also wieder ein bisschen Geld ausgegeben heute. Dafür habe ich aber auch tatsächlich schon das allererste Weihnachtsgeschenk dieses Jahr! Mit Glück werden das sogar noch zwei bis zur Abreise, mal schauen.
Und ich habe PEZ gefunden, juhu!

Samstag, 25. Dezember 2010

Merry f*ing Christmas!

Gestern war ja nun doch Heiligabend wieder erreicht und somit Zeit für Feierlichkeiten in familiärer Runde. Nachdem ich gestern Nacht nach meiner Rückkehr aus unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt schon meine Bedenken äußerte, nun auch ein etwas freudigerer Rückblick.
Nachdem mein Vater mich in gewohnt pragmatischer Weise mit einem Sümmchen auf meinem Konto beglückt hatte, gab es vom Rest der Family noch ein paar greifbarere Dinge obendrauf. Da wären zum Beispiel eine Windows 7 Home Premium-Lizenz (Mist, jetzt hab' ich keinen Grund mehr, nicht upzugraden), die sicherlich auch sehr bald zum Einsatz kommen wird. Da bin ich gespannt drauf, denn 7 ist ja eigentlich MEIN Betriebssystem. Mal sehen, ob ich den Sprung von XP nach 7 gebacken kriege. Lang lebe VMware, damit kann ich mir zur Not eine virtuelle Maschine mit Windows XP erhalten (was auch weit besser klappt als der XP-Modus von 7, wie man hört). Ich werde über meine Fortschritte informieren.
Meine kleine Schwester hat mir ein sehr stylisches T-Shirt organisiert, mit Wikinger-Motiv in schwarz-weiß als Druck auf der Vorderseite. Fand ich sehr süß von ihr, werde ich dann bei der nächsten Gelegenheit auch sicher tragen.
Dann habe ich wieder eine neue Eiswürfelform im Stil der Moai der Osterinseln bekommen, die dann auch am 27. ihren Ersteinsatz finden wird. Sieht auf jeden Fall sehr witzig aus.
Meine Schwester hat tatsächlich ein Exemplar des Bioshock 2-Strategy Guides auftreiben (natürlich in der Special Edition und auf englisch) können, der war lange Zeit gar nicht verfügbar gewesen. Sehr schöne Sache, als auch zwei Lithographien beiliegen, sowieso sehr edel im Hardcover mit Umschlag. Ich mag Lösungsbücher, gerade dann, wenn sie so schön gemacht sind.
Zu guter Letzt gab es noch ein richtig großes Paket, mit dem ich erst gar nichts anfangen konnte, aufgrund der Größe. Als ich es dann (gewohnt langsam, um die Spannung möglichst lange aufrechtzuerhalten) ausgepackt hatte, war's dann klar. Es handelt sich nämlich um das Guitar Hero 5 - Warriors of Rock Gitarren-Bundle. Sehr geile Sache, die neue Gitarre ist auch extrem stylisch designed. Dank der Tatsache, dass meine kleine Schwester auch eine Wii besitzt, konnten wir gleich losrocken. Der erste Titel? Keine Frage, Money for Nothing natürlich von den Dire Straits. Saugeiles Feeling, und immerhin 99% auf leicht. Pour some sugar on me (live) von Def Leppard lief auch sehr gut. Insgesamt natürlich das bekannte und gewohnt spaßige Guitar Hero-Spielprinzip, macht schon wieder ordentlich Laune. Muss nachher mal die Drums rüberschieben...
Später am Abend schoben wir noch eine DVD in den Player, da das generelle Fernsehprogramm eher ernüchternd war bzw. nicht sehr jugendfrei. Also wurde Der seltsame Fall des Benjamin Button geschaut, ein stellenweise reichlich stranger, aber insgesamt definitiv nicht schlechter Film. Regt zum Nachdenken an. David Fincher ist ja allgemein nicht gerade für seichte Kost bekannt. An dieser Stelle daher eine bedingte Empfehlung.

Nachts, halb drei in Itzehoe

Schon ein sehr... gespenstisches Gefühl, nachts um drei durch Itzehoe zu fahren. Alles leer und totenstill, nur aus der Anlage im Auto erklingt gerade der letzte Song von Disclaimer II von Seether. Nicht gerade erheiternd, um ehrlich zu sein, und das trotz Weihnachten. Was mir die Frage in den Kopf würfelte, wo feiere ich eigentlich Weihnachten, wenn ich... aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr bei Muttern feiern kann? So viele ätzende, kratzende, beißende Fragen zur Zeit. Ich hasse den Winter und die Kälte, die er mit sich bringt.
Eine Arbeitskollegin wünscht sich von mir, dass ich mal ein wenig mehr positives in den Dingen sehe. Um es ganz platt auf den Punkt zu bringen: Das ist verfickt beschissen schwierig. Manchmal kippt die Waagschale eben zu einer Seite, wenn der Ausgleich auf der anderen Seite fehlt.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Das Ende naht

Es ist also soweit, das letzte Jahreszwölftel (man könnte auch sagen, der letzte Monat des Jahres) ist angebrochen. Damit steht natürlich auch die Weihnachtszeit wieder an, mit allem, was dazugehört. Dieses Jahr sogar jetzt schon in weiß, sehr zu meiner Unfreude. Versteht mich nicht falsch, Schnee ist ja ganz toll und die Kiddies freut's garantiert, aber Schnee bedeutet vor allem eins - Kälte, und davon haben wir ja nun echt schon genug, oder etwa nicht? Mal von der sozialen Kälte abgesehen, bringt die rein physikalische Erscheinung niedrigster Temperaturen für mich meist spontane Anfälle von Lebensgefahr mit sich. Aufgrund meines eher... geringen Körperfettanteils bin ich kaum in der Lage, meine Körpertemperatur auf einem arbeitsfähigen Niveau zu halten. Daher ziehe ich es auch vor, mich in geschlossenen, möglichst beheizten Räumen aufzuhalten.
Meine drei freien Tage diese Woche kommen mir da sehr gelegen, gerade gestern war es wohl bitterkalt, wie mir der halb verfrorene wilhelm.tel-Techniker gestern bestätigte. Meinen ihm angebotenen Kaffee nahm er dann auch dankend an, während er mir meinen neuen Internetzugang freischaltete. Von diesem bin ich übrigens begeistert, endlich mal vernünftige Geschwindigkeiten! Alleine die Upload-Geschwindigkeit ist höher als mein Download vorher. Und der Techniker war sogar schon gegen elf Uhr bei mir, also absolut im vorgegebenen Zeitrahmen (08:00 bis 16:00 Uhr). Im Gegensatz zum Erstanschluss bei meinem vorherigen Anbieter lief dieses Mal auch alles auf Anhieb. Wer mich kennt, wird sich denken können, dass ich sogleich sämtliche Kabel etc. sauber verlegt habe und erst dann zufrieden die ersten Tests gefahren habe, als alles ordentlich war. Der Witz bei der Geschichte: Obwohl ich's weder wollte, noch wirklich brauche, unterstützt das neue Fritz!Box-Gerät sogar WLAN. Das werde ich noch mit DS lite, DSi, Wii und Handy testen auf Funktion, bis dahin ist es erstmal deaktiviert. Erspart aber bei voller Unterstützung aller Geräte wieder ein Stück Hardware, nämlich den Wi-Fi USB Connector von Nintendo, über den ich bisher meine Konsolen mit dem Internet verbunden habe. Hat problemlos funktioniert, aber wenn man's nicht braucht, wird's ja noch besser. Ich werde von meinen Erfolgen (von nichts anderem gehe ich aus) berichten.

Sonntag, 21. November 2010

Von Stichtagen, Cocktails und Türmen

Schon wieder viel zu lange her, mein letzter Post! Also wieder mal Zeit für ein paar Updates.
Im letzten Post deutete ich eine gewisse Ungehaltenheit über gewisse Umstände an. Eine schön ironische Geschichte eigentlich. Ich bin ja einer der ersten gewesen, die dem Download von Spielen etc. vor langer Zeit abgeschworen hatten, und habe, wenn überhaupt, nur hier und da mal ein bissl Musik gezogen. So weit auch noch gar nicht so tragisch; wohl aber, wenn man, um einigermaßen vernünftige Downloadraten zu bekommen, Sachen auch wieder freigibt. Das könnte nämlich von Leuten gefunden werden, die das dann doch mehr tragisch finden. Und das dann anmahnen (lassen). Da kann dann für eine CD ganz schnell mal ein Monatsgehalt fällig werden. Nun ja, das mal gecheckt, mit 'nem Anwalt geschnackt, mich vertreten lassen, läuft alles seinen Gang. Die Honorare für meinen Anwalt sind auf jeden Fall schon durch, ich hoffe mal, dass die Gegenseite mit den modifizierten Unterlassungserklärungen so einverstanden ist, ich dann die etwas gesenkten Beträge zahlen darf und wieder meine Ruhe habe. Na ja, wenn man Scheiße baut, sollte man sich eben nicht erwischen lassen, nicht wahr?! Das Sahnehäubchen an der Geschichte ist die Tatsache, dass die Songs, um die es ging, gar nicht für mich waren. Ich hatte zwar mal reingehört, aber das war nicht so ganz mein Fall. Ich hab's also nur geladen und danach ziemlich bald wieder gelöscht. Tja, die Zeit hat gereicht, um mich zu finden. Was soll's, man soll ja aus Fehlern lernen.
Dafür war der letzte Kinobesuch sehr lohnenswert. Stichtag ist vom selben Regisseur, der auch Hangover gedreht hat, und auch Zach Galifianakis ist wieder dabei, an der Seite von Robert Downey jr. Absolut großartiger Film, viele schöne (flache) Lacher dabei. Sehr geiles Ding, kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Zum Thema Film fällt mir noch ein: Ich habe letzte Woche endlich Ich, Beide & Sie geschaut, den ich mir ausgeliehen hatte. Auch ein großartiger Film, Jim Carrey in Höchstform. Richtig schön bekloppt und ordentlich zum Ablachen, noch dazu macht Reneé Zellweger eine gute Figur.
Gestern Abend gab's dann lecker Cocktails bei Sonja. Ich fand meine Caipi äußerst bekömmlich, und als ich dann den Purple Rain angesetzt hatte, wurd's spannend. Zum Glück war ich aber erleichtert und tatsächlich der Meinung, dass der gar nicht so unähnlich dem in Schottland war. Mir hat's in jedem Fall geschmeckt und ich mach den bestimmt mal wieder. Ich muss sowieso auch mal wieder bei mir feiern, finde ich. Mal schauen, da findet sich garantiert was.
Zum Abschluss noch was "Altes". Ich habe nämlich heute mal den Adventskalender von meiner Mutter leicht restauriert und ich bin immer noch erstaunt, dass der insgesamt noch so gut in Schuss ist. Das gute Stück habe ich immerhin vor locker 12, 13 Jahren in ziemlicher Arbeit gebastelt und damit ist der Kalender älter als meine jüngste Schwester. Wer hätte gedacht, dass etwas, dass ich geschaffen habe, so lange Bestand hat? Ich nicht, um ehrlich zu sein. Deswegen gibt's auch ein Photo davon:
Macht nach wie vor eine gute Figur mit einer Grundfläche von 30 x 30 cm und einer Höhe von fast einem Meter. Fast möchte ich ihn selbst behalten, aber geschenkt ist geschenkt. Hmm, mir fällt gerade auf, ich habe dieses Jahr schon wieder gar keinen Adventskalender. Vielleicht sollte ich mal 49 Cent bei Aldi investieren... andererseits ist das nicht dasselbe. Ich kauf mir keinen selber, dann lieber keinen, das ist weniger deprimierend.