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Montag, 29. Dezember 2014

Jahresendzeitfeierlichkeiten

Und schon ist die Weihnachtszeit wieder vorbei. Ganz schön was losgewesen, teils. Was ich noch zusammenbekomme (ich werde ja auch nicht jünger), schreibe ich hier einfach mal zusammen.

Der 24. Dezember wird bei mir traditionell bei der Familie verbracht, am vergangenen Mittwoch ging es also nach Itzehoe (spricht man nicht als ö). Leider fing der Tag nicht so prickelnd an, trotz Hetze meinerseits kam ich dann doch später an als ursprünglich geplant. Die S-Bahn war nämlich scheinbar schon in Festtagsstimmung und brauchte gefühlt 20 Minuten, um von der Elbgaustraße wegzukommen. Resultat war, dass ich fast eine ganze Stunde in Pinneberg warten durfte, da mein Regionalzug natürlich lange weg war, als ich eintraf.
Pinneberg. An Heiligabend. Ich dachte kurz an die Dickens'sche Weihnachtsgeschichte und den Geist der zukünftigen Weihnacht, als ich so durch die menschenleeren Straßen schlurfte, um nicht am Bahnhof selbst warten zu müssen. Mit sehr viel Glück konnte ich immerhin noch einen Cappuccino auftreiben, den ich aber vor der Tür trinken musste. Wenigstens hatte der Laden eine Markise, was das einsetzende Tröpfeln ein wenig aushaltbarer machte.
Irgendwann kam dann meine Bahn, in der ich kurzzeitig den Verschluss meines Ohrsteckers verlor. Erst dachte ich schon, er wäre komplett verschwunden, aber dann fand ich ihn zufällig zwischen Sitz und Außenwand.
Zuhause angekommen freute sich der kleine Hund wie auch der Rest der Familie und es gab schon mal ein Käffchen vorweg. Wenig später dann Würste zur Stärkung und anschließend Berliner. Währenddessen öffnete ich auch mein Päckchen, welches den letzten Tag meines Adventskalenders markierte. Darin befand sich ein kleiner LEGO Star Wars-Bausatz (der Clone Turbo Tank aus der Microfighters-Reihe, um genau zu sein). Bei den Berlinern eskalierte eine strittige Situation temporär, wobei ich ausnahmsweise völlig unbeteiligt war. Glücklicherweise beruhigte sich das Ganze durch eine räumliche Trennung aber wieder, sodass wir schließlich den Weihnachtsbaum schmücken konnten (ich wurde in meiner anfänglichen Arbeit allerdings behindert, sodass er vollkommen unsymmetrisch und überschmückt ist, seufz).
In diesem Jahr ein Novum: Es gab kein Fondue am Abend, sondern mal ganz klassisch Gans, an der meine Mutter sich versucht hatte. Natürlich ein riesiger Aufwand, optisch aber auf jeden Fall schon beeindruckend. Ich hatte fix noch dreierlei Mousse zubereitet (nicht selbstgemacht, zugegeben, aber immerhin), die dann später als Dessert serviert wurde. Leider stellte sich heraus, dass an der Gans insgesamt vergleichsweise wenig Fleisch hing. Der Teil, den ich gegessen habe, war aber zumindest sehr lecker.
Um und bei um Mitternacht fing dann auch tatsächlich noch die Bescherung an. Wie zuvor würfelten wir aus, wer schenken oder sich beschenken lassen durfte, bis alles vergeben war. Was eine Weile dauerte, wir saßen bis fast drei Uhr zusammen. Es gab natürlich immer mal wieder Unterbrechungen wegen Toilettengängen oder Lobeshymnen auf die tollen Geschenkideen (mal ehrlich, eine Gesäßcreme verdient auch schon eine anständige Würdigung) und es wurde fast immer brav gewartet, bis der zuvor Beschenkte fertig war mit Auspacken.
Auch ich wurde reichlich bedacht und kann jetzt ein LEGO Ecto-1 mein Eigen nennen, wozu sich noch eine Videobearbeitungssoftware, ein Buch zum Thema Spieleentwicklung mit Unity, 47 Ronin und R.E.D. 1 & 2 jeweils im Steelbook, ein witziges Kartenspiel namens Boss Monster sowie ein reich gefüllter Fresskorb gesellen.

Da ich über Nacht bei meiner Familie blieb, startete auch der folgende Tag in meiner Geburtsstadt. Nach einem ordentlichen Frühstück konnte ich wie üblich noch bei ein, zwei Computerfragen unterstützen.
Ansonsten ließen wir den Tag relativ entspannt ausklingen, bis mich ein alter Kumpel abends abholte, mit dem es dann in die Lauschbar (den ehemaligen Goosmarkt) ging. Bisher war die Tradition, den ersten Weihnachtsfeiertag in der Kleinen Paaschburg einzukehren, an mir vorbeigegangen. Dort trafen wir dann im Laufe des Abends noch weitere alte Bekannte, mit denen das eine oder andere Bierchen getrunken wurde. Ziemlich unerwartet kamen während der sich entwickelnden Gespräche von einem Mitglied der Runde ein paar echte Weisheiten und offene Geständnisse. Das war in der Tat beeindruckend. Insgesamt aber befand sich das Niveau in gewohntem Tiefflug und versuchte recht erfolglos, den blöden Sprüchen und schlechten Witzen auszuweichen.
Später in der Nacht machte ich mich dann schließlich mit Sack und Pack auf den Weg zum Bahnhof und somit wieder nach Hause.

Für den 26. Dezember hatte ich mich bereit erklärt zu arbeiten, und so trat ich dann abends auch meinen Dienst in der Neuen Flora an. An diesem Abend kümmerte ich mich um die Open Bar-Gäste (also diejenigen mit einem Extra-Ticket, mit dem es fast alle Getränke gratis gibt), von denen insgesamt 17 in acht Grüppchen zu Gast im Theater waren. Die Einlassphase war dabei gar nicht wenig anstrengend, die Gäste waren aber allesamt sehr entspannt und gut drauf. Für die Pause zwischen den beiden Akten konnte ich die Reservierungen auch noch rechtzeitig abschließen, sodass die Pause selbst ziemlich ruhig verlief. Am Ende der Pause hatte ich sogar hier und da Trinkgeld bekommen und beim Nachzählen kam ich (natürlich) auf eine bekannte Zahl, sieben Euro waren es dann zusammen.

Zum mittlerweile neunten Mal wurde dann auch der III. Weihnachtstag am 27.12. begangen. Am frühen Nachmittag setzte ich mich wieder in die Bahn in Richtung alte Heimat, dort angekommen bereiteten Markus und ich zuallererst das Essen vor - wie es der Zufall wollte, gab es leckere Tortilla Wraps. Zu meiner Überraschung präsentierte Markus dabei noch leckere Cadillac-Fruchtgummis.
Nachdem der Pflichtteil erledigt war, ging es in den Keller und wir starteten mit zünftigen Prügeleien in Super Smash Bros. for Wii U. Ich schlug mich anfangs sogar noch recht gut (welch Wortspiel), nach und nach wuchs die Zahl meiner Siege aber deutlich langsamer. Von den unglaublich vielen Spielmodi probierten wir ein paar aus und konnten sogar noch zwei, drei Charaktere freischalten sowie etliche Trophäen und Items ergattern. Mit dem Spiel kann man sich definitiv eine sehr lange Zeit beschäftigen, bevor man wirklich alles gesehen, gespielt und freigeschaltet hat.
Der Rest von Markus' Familie war noch bei Verwandten, nach deren Rückkehr veranstalteten wir eine kleine Bescherung. Ich bekam ein paar sehr schöne und mit einem weißen Rahmen sehr edle Photos, ein Cookie-Glas (in dem sich auch noch eine (stark schrumpfende) Menge Cookies befinden). Dann wurde ein Paket auf den Tisch gestellt, aus dem ich erst eine Nachricht zog, bevor ich es öffnete und darin (wiederum verpackt) ein Ticket für das Sommerkonzert von Scooter im nächsten fand. Meine Begeisterung war (und ist) entsprechend groß, da ich fast nicht damit gerechnet hätte, dabei sein zu können. Hyper Hyper! Für die Kids und deren Eltern gab es von meiner Seite natürlich auch ein paar Kleinigkeiten. Bei dem Geschenk für Markus handelte es sich um einen Holzdruck des Covers vom ersten Super Mario Bros. für das NES in 40 x 60 cm. Nach dem Auspacken wurde das edle Stück dann auch gleich feierlich im Spielzimmer aufgehängt, mit der Bemerkung von mir, Platz für eine mögliche Erweiterung zu lassen.
Danach gaben wir uns oder Computergegnern weiter ordentlich auf die Mütze, bis wir irgendwann zu Rayman Legends wechselten. Zwischendurch versorgten wir uns stets gesund mit Kinder Riegeln, weißen duplo, Pringles, Coca Cola und als das erste Heineken geöffnet wurde, kam der Flaschenbart ins Spiel. Eine sehr lustige Erfindung, die ich auch noch nicht gesehen hatte vorher. Ein Silikonbart an einem Ring, den man einfach über den Flaschenhals zieht und danach stilecht sein Bier genießt. Großartige Sache!
Mit Rayman verbrachten wir dann die weitere Nacht und hatten richtig viel Spaß dabei. In dem Spiel stecken einfach so viele Ideen, da machen andere Leute mehrere Spiele draus. Am meisten Laune machen die Musiklevel am Ende einer Welt, die in den meisten Fällen einem bekannten Song nachempfunden sind. Am Ende der ersten Welt erwartete uns zum Beispiel ein Cover von Black Betty von Ram Jam, zu dem wir uns im Takt durch den Level bewegen mussten. Macht tierisch Spaß, erst recht wenn man die Stücke (er)kennt. Davon könnten gerne noch viel mehr Level im Spiel sein.
Am nächsten Tag konnten wir noch ein paar Level mehr spielen und so sind wir schon ziemlich weit gekommen im Verlauf. Allerdings steckt ja noch ein Großteil des Vorgängers Origins mit in Legends, dazu gesellen sich noch tägliche Herausforderungen, Time Trials, und und und. Auch sehr viel Spielspaß fürs Geld - noch dazu ist der Preis angenehm niedrig.
Abends wollten wir uns alle noch eine Feuerwerksveranstaltung in der Nähe anschauen, aufgrund des dort herrschenden Chaos und der damit einhergehenden, berechtigten Bedenken änderte sich der Plan aber spontan wieder. So genossen wir dann noch selbstgemachte Eisbombe und schauten uns ein ziemlich episches Feuerwerksvideo an. So ging dann auch dieser Abend zu Ende und ich pendelte wieder zurück nach Hause.

Morgen geht es noch arbeiten und am Mittwoch ist dann ja schon wieder der letzte Tag des Jahres. Kinder, wie die Zeit vergeht. Apropos Zeit: Zeit für einen gemütlichen Filmabend mit den alten Knackern aus R.E.D. 2.

Dienstag, 8. Mai 2012

Viva Piñata

Anlässlich der bevorstehenden 50. Geburtstagsfeier meiner Mutter, sagte sie zum Spaß, nach möglichen Geschenkideen befragt, sie wolle eine Piñata. Das stieß bei mir direkt auf Gegenliebe, für lustige Ideen aller Art (die dann auch noch Destruktion einschließen) bin ich ja immer zu haben.
Also habe ich dann überlegt, wie ich ein solches Projekt realisieren könnte. Da ich auf jeden Fall eine Art von Bezug herstellen wollte, dachte ich gleich als erstes an eine Stier-Piñata. Um Platz zum Befüllen zu haben, plante ich den Bauch ganz klassisch als einen Luftballon, an den ich den restlichen Körper anbringen würde. Letzteren wollte ich als einigermaßen stabiles Modell aus Draht zum Bekleben mit Pappmaché basteln und das irgendwie mit dem Ballonbauch zusammenbringen. Zum Abschluss nahm ich mir vor, das Ganze dann noch farbig zu gestalten. Soweit die Ideensammlung.
Bauch und Hinterteil
Rumpf mit Kopf
Im Baumarkt meines Vertrauens wurde ich glücklicherweise auf der Suche nach einem passenden Draht auch fündig, interessanterweise bei den Fliegengittern. Eine Rolle mit einem feinmaschigen Aluminiumdraht, der als Abdeckung für Bodenroste vorgesehen war, diente mir als Ausgangsmaterial. Luftballons hatte ich glücklicherweise noch zuhause, zum Glück auch genügend, denn die ersten zwei oder drei flogen mir im wahrsten Sinne um die Ohren. Scheinbar waren sie nicht geeignet, um anständig aufgepustet zu werden. Als dann der Ballon fertig befüllt und verknotet war, machte ich mich an die ersten Drahtarbeiten. Ungefähr an die Größe des Luftballons angelehnt, startete ich mit einfachen Zylindern, aus denen ich dann erst den hinteren, dann den vorderen Körperteil formte. Die Google-Bildersuche unterstützte mich dabei mit einer Vorstellung davon, wie das Endergebnis aussehen könnte.
Etwas lang geraten
Soweit, so gut
Nach den Körperhälften machte ich dem Stier Beine, zwischendurch rollte ich ein Überbleibsel zu einem Schwanz zusammen. Immer wieder verband ich die Drahtteile mit simplen Tackernadeln, was ganz hervorragend funktionierte und auch relativ haltbar war. Zum Schluss fehlten nur noch die Hörner am Kopfteil, die sich einfacher als befürchtet formen ließen.


Schon angenähert
Teufelshörner!
Als alle Teile soweit fertig waren, klebte ich den Ballon etwas ab, um ihn mit dem Draht nicht vorzeitig zu zerstören und setzte alle Teile zusammen. Etwas Tesafilm an Tackernadeln, die ich dann an den Körperhälften zusammenbog, hielten das Ganze schließlich zusammen. Mit dem dann fertigen Modell konnte ich im Keller dann den nächsten Arbeitsschritt angehen.


Es lebt (na ja, fast)!
Muh!
Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich eine einfache Anleitung für Pappmaché, die ich zur Anwendung brachte. Der Anfang war ein wenig ernüchternd, denn außer am glatten Luftballon wollte das nasse, kleistrige Zeitungspapier noch nicht so recht halten. Nachdem ich allerdings einmal den Körper umklebt hatte, konnte das Papier dann auf sich selbst haften und so klebte ich mehrere Schichten auf.

Yellow is mellow
Hat jemand Präsentierteller gesagt?
Der ursprüngliche Plan sah nun vor, nach einer Trockenphase die (fast) fertige Piñata erst weiß zu grundieren und dann farbig zu bemalen. Wie das so ist mit Plänen, gerade mit ursprünglichen, klappte das nicht so ganz. Wahrscheinlich hätte ich das Modell gleich auf den Balkon zum Trocknen stellen sollen, anstatt es im relativ kühlen Keller zu lassen. Wie auch immer, die Trockenphase dauerte dann eben doch ein wenig länger als gedacht und so ließ ich die weiße Grundierung ausfallen und arbeitete gleich mit der gelben Farbe. Da ich direkt auf dem warmen Balkon arbeitete und das Zeitungspapier eben auch eine ordentliche Saugkraft besitzt, war die Farbe ziemlich schnell trocken. Dank einer spontanen Spätschicht am Donnerstag konnte ich die roten Details erst in der Nacht zu Freitag anbringen, die Farbe auf Wasserbasis trocknete aber dankbarerweise auch recht fix. Ebenso setzte ich dann einen beherzten Schnitt auf der rechten Flanke der Piñata an, um den Ballon zum Platzen zu bringen und damit herauszufinden, wie stabil das Ergebnis war. Erleichtert stellte ich fest, dass es tatsächlich so stabil wie gehofft war und so konnte am nächsten Tag befüllt werden. Abends dann durfte meine Mutter die stundenlange Arbeit dann mit ein paar gezielten Schlägen mit einem Holzstab zerstören - ein Glück haben wir ihren Baseballschläger doch nicht gefunden...
Scheint Spaß zu machen!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

X-Mas 2011

Nach ein paar ereignisreichen, schönen und zum größten Teil sehr amüsanten Tagen ist das diesjährige Weihnachtsfest auch schon wieder vorbei und das Ende dieses Jahres nähert sich mit raumgreifenden Schritten.
Wie jedes Jahr habe ich den Heiligabend bei meiner Familie in unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt verbracht. In diesem hat unser Kreis zwar einen Rekordtiefstand erreicht durch die Tatsache, dass nur drei von vier Geschwistern anwesend sein konnten und auch keine weiteren Verwandten, aber wir haben uns dennoch einen schönen Abend gemacht. Traditionell gibt es bei uns an Heiligabend Fondue, nur der Mann meiner Mutter ist dabei immer etwas ungeduldig und bekam deshalb Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vorteil daran war, dass meine Mom genügend Rotkohl vorbereitet hatte, um auch mich daran teilhaben lassen zu können (ihr Rotkohl ist eben immer sagenhaft lecker).
Bei der anschließenden Bescherung sind wir dann reihum vorgegangen mit dem Beschenken und Beschenktwerden. In meiner Ecke sammelten sich dann auch ein paar schöne Dinge, wie die letzten beiden mir noch fehlenden Killswitch Engage-Alben (Killswitch Engage und As Daylight Dies, letzteres in der Special Edition, man kennt mich), Wanted (im Limited Edition Collector's Set), Robo Geisha (Japan-Trash, yeah!), eine Packung köstlicher belgischer Meeresfrüchte, das Buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers (der Vorgänger war schon grandios) sowie zwei Star Wars-Actionfiguren. Bei einer dieser Figuren ist sogar ein Soundchip mit dabei, der mit einem entsprechenden Gerät Sätze des Charakters spricht. Selbstredend habe ich das Tool gleich im Anschluss bei eBay gesucht, gefunden und erstanden. Ist noch nicht angekommen, ich werde berichten, sobald ich das Feature testen konnte.
Später gab's dann noch richtig "dramatische" Filmkost mit Blind Side. Ein netter Film, passt ja mit seiner versöhnlichen Botschaft auch prima zu Weihnachten. Hätte ich mir mit Sicherheit nicht im Kino angesehen, aber so konnte man den Streifen mal schauen.
Am nächsten Tag war ich dann gleich wieder in Itzehoe, es gab ja noch ein paar Reste zu vertilgen. Außerdem lief nebenbei mal wieder Stirb langsam - Jetzt erst recht im Fernsehen, direkt danach sogar der erste Teil der Reihe. War auch mal wieder sehr unterhaltsam. Genauso wie auch der kleine Hunderverschnitt namens Eddie, der immer zum Knuddeln herumgereicht wurde. Wirklich ein niedliches kleines Viech, auch wenn er irgendwie immer ein wenig tollpatschig aussieht.
Noch unterhaltsamer war dann die Tatsache, dass der gute, alte Max mal wieder in fast direkter Nähe zu Besuch war und man so bei Markus wieder zusammenkommen konnte. Auch Marcé stieß noch dazu, um die Runde älterer Männer auf vier zu erhöhen. So hatten wir wieder eine ganze Menge Spaß und ich konnte nicht umhin festzustellen, dass man sich trotz einiger Zeit zwischen Besuchen immer noch auf einer Wellenlänge bewegt und noch kein Fall von Entfremdung stattgefunden hat. So können wir immer noch gemeinsam über dumme Sprüche aus Sinnlos im Weltraum lachen wie über aktuellere Ereignisse (hat jemand Mutistenfete gesagt?). Leider ging auch an diesem Abend die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei sodass nur die Hoffnung bleibt, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis zum nächsten Treffen.
Ein Jahr war gestern auch wieder vergangen seit dem letzten III. Weihnachtstag, der auch dieses Jahr seinen Start in Itzehoe erlebte. Nach einem leckeren, von Markus gezauberten Mittagessen gab es eine kleine Bescherungsrunde. Meine kleine Patentochter hatte ein Album für mich angefertigt mit Zeichnungen und Photos, das wir dann auch gleich zusammen durchgesehen haben. Eine wirklich schöne Sache und sie hat ein paar witzige Ideen gehabt und tolle Bilder gemalt. Kann auf Anfrage gerne eingesehen werden. Außerdem gab es quasi als Fortsetzung zum Geschenk des letzten Jahres, einem Filmplakat-Kalender für jede Woche des Jahres, nun die Ausgabe fürs nächste Jahr. Auch eine klasse Sache, allzumal die Kalenderblätter nach ihrem intentionierten Dienst auch noch als Poster dienen können. Dann eröffnete Markus mir, dass er seine kreative Ader gefunden hatte und überreichte mir ein Päckchen mit diversen Perlenbildern für die Super Mario-Motive als Vorlage gedient hatten. Sehr coole Sache, ich überlege derzeit, ob ich sie als Wandschmuck einsetze, da sie mir als Untersetzer fast zu schade erscheinen - mal davon abgesehen, dass ich auch immer nur einen gleichzeitig verwenden kann und die anderen dann unter dem Tisch verstauben müssten (und Heißgetränke wären auch keine gute Idee...).
Nachdem ich derart reich beschenkt wurde, durfte auch ich verteilen. Natürlich hatte ich ein paar Kleinigkeiten für die beiden Kinder besorgt und auch die Herrin des Hauses durfte nicht leer ausgehen. Das eigentliche Highlight aber kam zum Schluss, als ich nämlich ellenlang ausholte und mit Alex' Hilfe ein paar Geschichten zum Geschenk für Markus ersann. Wir hatten uns nämlich zusammengetan, nachdem ich ein günstiges Angebot entdeckte hatte, und Markus einen Nintendo 3DS geschenkt, und das auch gleich im Pack mit Super Mario 3D Land. Die Freude (gerade bei Markus) war entsprechend groß und so wurde auch das Auspacken und das erste Einschalten entsprechend zelebriert. Später fuhren wir dann weiter zu mir, um ungestört weiter unserem Hobby frönen zu können.
Bei mir angekommen befriedigten wir erst einmal ein dringendes Grundbedürfnis, indem wir uns auf den Weg zum Redox House machten und uns jeweils ein delikates Filet-Steak gönnten. Praktischerweise konnten wir dabei auch gleich die Schrittzähler unserer 3DS-Systeme einsetzen, da wir den Weg natürlich zu Fuß zurücklegten. Bei Fleisch und leckerem Köstritzer Dunkelbier (diesmal auch nur aus dem Glas, nicht vom Tisch) unterhielten wir uns dabei tatsächlich nicht nur über Videospiele sondern eher über gänzlich andere Themen, was das Gespräch aber nicht minder angenehm machte, im Gegenteil.

Nach unserer Rückkehr in meine Wohnung war dann aber natürlich das Hauptthema wieder eindeutig und so gingen wir als erstes auf Zombiejagd bei ein paar Runden The House of the Dead: Overkill, natürlich stilecht mit meinen beiden P99-Wiimotes. Davor genehmigten wir uns noch einen Schluck meines neunzehnjährigen Whiskys, bevor wir beim Spielen zwei Restflaschen Rum und Whiskey gemischt mit Cola leerten. Dabei kamen dann auch ein paar meiner neueren Eiswürfelformen zum Einsatz, extrem gut passend zum Beispiel die Gehirne (Brains!), wobei sich die Haifischflossen auch sehr gut machen im Glas ("Es kitzelt in der Nase, wenn er steht."). Im Verlauf kam es zu fast schon erschreckenden Szenen, die garantiert nichts mit dem Alkoholpegel zu tun hatten...
Wir kamen dann später auch noch zu New Super Mario Bros. Wii, das wie immer einen gewissen Reiz durch die Tatsache bekam, dass man zwar miteinander spielen, sich also unterstützen und helfen kann, aber eben auch genau das Gegenteil praktizieren kann. Genau dadurch wurde so manches Chaos entfacht, was in dem einen oder anderen verlorenen Leben resultierte. Auf der anderen Seite schimmerte aber auch immer mal wieder ein erstaunlicher Anteil an Skill durch, dem dann auch eine entsprechende Anerkennung nachfolgte.

Im Endeffekt ging auch hierbei die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei und was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend mit einem großartigen Freund und die Hoffnung, in nicht allzu ferner Zukunft in vielleicht ähnlicher Form eine Wiederholung starten zu können.

Samstag, 24. Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten

Während ich hier so sitze, nachdem ich ein paar Geschenke verpackt habe und nebenbei Set the fire to the third bar läuft, sehe ich aus dem Fenster und stelle fest, dass es irgendwie nicht so richtig weihnachtlich ist rein vom Wetter her gesehen. Die Sonne scheint (was nicht unbedingt schlecht ist), es herrscht eine milde Temperatur und natürlich liegt kein bisschen Schnee. Trotzdem werde ich mich demnächst mal aufmachen, ins beschauliche, kleine Itzehoe zu meiner Familie zu fahren, um dort Heiligabend zu verbringen.
Ähnlich wie das Wetter bin allerdings auch ich nicht wirklich in Weihnachtsstimmung, was mittlerweile schon zur Gewohnheit zu werden scheint (siehe letztes Jahr). Der Abend wird aber mit Sicherheit dennoch schön werden, außerdem freue ich mich auf den III. Weihnachtstag.

In diesem Sinne wünsche ich allen regelmäßigen und zufälligen Lesern ein schönes Weihnachtsfest, ein paar entspannte Feiertage und ganz generell, dass das Fest der Liebe auch eben diesen Wert zu vermitteln weiß.

Ach ja: Weil sie gesagt hat, ich möge "einen Gruß mit reinstecken", an dieser Stelle also schöne Grüße an alle von Frollein W.

Freitag, 19. August 2011

Wie die Zeit vergeht...

... merke ich immer am ehesten an meiner Schwester und meiner Patentochter. Beide wurden in den vergangenen Tagen eingeschult - meine Patentochter besucht nun die Grundschule, die auch ich vor 22 Jahren das erste Mal betrat, während meine Schwester sich von genau dort mit einer Aufführung für die neuen Erstklässler zum Gymnasium verabschiedete. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit mittlerweile vergehen zu scheint, obwohl jeder Tag auch weiterhin 24 Stunden und jede Minute 60 Sekunden zählt.

Am Mittwoch fand die (Neu) Einschulung meiner Schwester statt, ich besuchte sie nachmittags noch kurz zwecks Einnahme von Kaffee und Kuchen. Außerdem hatte ich eine Kleinigkeit organisiertdie sie hoffentlich noch eine Weile begleiten wird. Ausgehend von einem Lamy Kugelschreiber aus der AL-star Serie, den ich vor langem von meinem Vater bekam (in "silver green"), kaufte ich ein ebensolches Modell in der Farbe "oceanblue", ein schöner, tiefer Blauton. Nun ist aber nicht nur blau die Lieblingsfarbe meiner Schwester, nein ich hatte mir auch eine Gravur einfallen lassen. Da ich sie seit jeher mit dem Wort "Monsterkind" aufziehe, kam ich nicht umhin, genau dies in den Stift gravieren zu lassen. Sie hat sich auf jeden Fall gefreut und ein kleiner Lacher war das Ganze natürlich auch.
Am nächsten Tag war dann die kleine Maus dran mit ihrer Ersteinschulung. Kaum zu fassen, dass schon über sechs Jahre vergangen sind. Auch meine Patentochter wollte natürlich besucht werden und rief dazu sogar vorher (mit Hilfe von Mama) bei mir an, um mich persönlich einzuladen. Ich hatte aus Zeitmangel meine ursprüngliche Idee, eine Schultüte in Form eines großen Reagenzglases herzustellen, leider verwerfen müssen und war auf die Schnelle auf etwas einfacheres umgestiegen. Ich hatte noch eine flache Holzkiste mit recht dicken Wänden, die ich mit den Büchern und Heften von Danica und mir befüllte. Ein Moosgummi-Herz mit dem Namen der Kleinen tackerte ich an die Rückwand und streute ein paar Glitzer-Geschenke über das Ganze und legte dekorativ eine Luftschlange dazu. Als kleine Reminiszenz an meine ursprüngliche Idee stellte ich ein kleines Plastikröhrchen dazu, in das ich ein Stück grünes Moosgummi steckte, so dass es aussah, als befände sich eine grüne Flüssigkeit darin. Insgesamt kam die Kiste auch sehr gut an und es mussten natürlich auch gleich ein paar der Bücher vorgelesen werden. Später wurde dann noch getobt und getanzt, Kuchen gab es auch.

Zwei durchaus bedeutsame Tage für die kleinen (oder auch gar nicht mehr so kleinen) Mädchen und immer noch Verwunderung von meiner Seite über die Geschwindigkeit, mit der diese Ereignisse eintreten.

Montag, 4. Juli 2011

Relativität

Ist schon ein komisches Gefühl, jemanden, den man schon sein ganzes Leben kennt, plötzlich völlig hilflos vor sich zu sehen, unfähig sich koordiniert zu bewegen, zu sprechen oder auch nur zu schlucken. Stimmt einen nachdenklich. Lässt einen gewisse Dinge zumindest kurzzeitig anders sehen, relativiert einiges. Ruft einem auch die eigene Verletzbarkeit, Vergänglichkeit ins Gedächtnis. Die eigene Hilflosigkeit ist dabei keine große Stütze, im Gegenteil. Man möchte ja helfen, doch kann man außer einfach da sein nichts machen. Schwierig.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Black Sheep, come home

Es ist so weit! Ich habe meinen Flugplan und damit mein Rückflugticket bekommen. Am Samstag, den 25.06.2011 werde ich, so denn alles planmäßig verläuft, um 13:40 Uhr Hamburger Fischmarktzeit am Flughafen ankommen. Morgen Nacht um 23:30 Uhr chinesischer Regenzeit geht's ab Shanghai los in Richtung Dubai. Dort lande ich morgens um 04:20 Uhr nach arabischer Kameltreiberzeit, knapp fünf Stunden später startet um 09:00 Uhr der Flug nach Hamburg.
Ich freue mich riesig, endlich wieder nach Hause zu kommen, allzumal ich das Scooter-Konzert dann ja doch nicht verpassen werde!

Samstag, 18. Juni 2011

Blogger - The Anniversary Edition

Auf heute vor genau einem Jahr ist der erste Post dieses Blogs datiert. Wer hätte das gedacht? Ein Jahr lang quäle ich meine Leserschaft nun schon mit Unerträglichkeiten, mit dem, was in meinem verwirrten Kopf teilweise so vor sich geht, mit bizarren Träumen und seltsamen Gefühlen, berichte von Ereignissen aus dem Familien- und Freundeskreis, rezensiere ab und an mal Filme, Spiele oder Musik und auch sonst strotzen meine Einträge meist nur so vor nützlichen oder unnützen Informationen (alles eine Frage der Perspektive). Ich denke, hin und wieder findet sich das ein oder andere Highlight und ich verstecke ja auch gerne mal ein paar Lacher zwischendurch (wenn man meinen Humor teilt, heißt das). Das trifft natürlich insbesondere dann zu, wenn ich mal wieder ein paar gelungene Zitate anbringen kann (derartige Posts sind auch meist mit dem entsprechenden Label versehen). Auch meine geliebte Sieben kommt nicht zu kurz und findet sich in ein paar Posts wieder (auch dafür gibt es ein eigenes Label).
Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr interessante Erfahrung war, das Bloggen für mich zu entdecken und ich gehe dem auch immer noch gerne mehr oder weniger regelmäßig nach. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen meinen Lesern bedanken, die mich mit ihren Kommentaren stets aufs Neue zu erheitern wissen.
Zusätzlich zum einjährigen Bestehen trifft auch ein weiteres, kleineres Jubiläum zu, dies ist nämlich der 150. Post. Mal sehen, wie viele im zweiten Jahr entstehen werden, vielleicht ja sogar 200?

Achievement unlocked!
1 Year of Blogging (+50)

Achievement unlocked!
150 Blog Posts (+15)

P.S.: Wer mein Blog ganz am Anfang schon verfolgt hat, weiß auch, dass ich meinen ersten Eintrag ein wenig... modifiziert habe. Somit datiert sich der eigentlich erste Post auf den 21.06.2010, den nachträglich eingefügten Post vom 18.06.2010 habe ich einfach zurückdatiert, um ihn passender zu gestalten. Aber was sind schon drei Tage.

Achievement unlocked!
Time Travel (+100)

Freitag, 17. Juni 2011

Disasterpieces

So ein Dreck! Da hat sich doch glatt am Mittwochabend meine Festplatte verabschiedet. Und mit ihr leider auch sämtliche darauf gespeicherten Daten, inklusive der Photos, die ich bisher gemacht habe. Das bedeutet für meine bisherigen Posts, dass es schwierig wird mit dem Einbinden von Bildern. Mal sehen, was sich da noch machen lässt und ob ich doch noch das ein oder andere irgendwoher retten kann.
Ein Glück hatte ich meine Musik auf meiner externen Festplatte gespeichert, die jetzt als neues Hard Drive im Laptop arbeitet. Spart auch wieder den Schritt, dass ich für die Musik erst die externe Platte anschließen müsste. Ein Kollege hat mir dankbarerweise auch schon Ersatz beschafft, der Test steht noch aus.

Um meine Laune vorher schon ein wenig in Richtung Kellergeschoss zu verschieben, berichtete Franzi, die sich ja lieberweise um meine Wohnung und damit verbunden auch um meine Post kümmert (ich berichtete), mir, dass sie ein amazon-Paket selbst mit Vollmacht inkl. Extra-Unterschrift für eigenhändige Sendungen und Personalausweiskopie nicht im Empfang nehmen darf. Darin befindet sich nämlich die Balls of Steel-Edition von Duke Nukem Forever, auf die ich schon sehr gespannt war. Nachdem ich ein wenig im Netz geforscht und dann erst mit der Post und mit DHL telephoniert, sowie mit einer amazon-Mitarbeiterin gechatted hatte, war das Ergebnis, dass das Paket als nicht zustellbar zurückgeht - unglaublich! Wofür dann die verdammte Vollmacht? Als die amazon-Mitarbeiterin auch noch meinte, dass die limitierte Edition schon ausverkauft sei war ich durchaus erregt, um nicht zu sagen, extrem kurz vorm Ausrasten. Ich hatte eigentlich geplant, einen der kleinen Glastische in einen der beiden Flachbildfernseher zu schmettern in meiner aufkeimenden Zerstörungslust.
Heute habe ich, nach einer Nacht Schlaf (na ja, so richtig geschlafen habe ich hier leider noch nicht eine einzige Nacht) nochmal in Ruhe bei amazon vorbeigeschaut und siehe da! Es gibt sie doch noch, die Balls of Steel-Edition! Franzi brachte mich gestern dankenswerterweise schon auf die Idee, das Spiel einfach noch einmal zu bestellen und an sie schicken zu lassen, damit es keine Probleme gibt. Das habe ich dann natürlich auch gleich in Auftrag gegeben und bin schon schwer gespannt auf das Ergebnis. Montag soll das Paket geliefert werden, ich werde berichten.

Auch noch vor dem Festplattencrash überraschte mein Vater mich mit einer ganz schön bescheidenen Nachricht seine Mutter betreffend. Sie hatte an Pfingsten nämlich einen schlimmen Schlaganfall, von dem sie sich auch aller Voraussicht nach nicht wieder erholen wird. Momentan liegt sie im Heider Krankenhaus (dann auch noch in Dithmarschen, na prima...), doch ihr Arzt ist, gelinde gesagt, wenig zuversichtlich. Ganz toll, und ich hänge hier in China. Dementsprechend bewegt sich meine Laune momentan eher talwärts als bergauf. Und das, obwohl der Tag an sich gar nicht so schlecht lief und mein Mantel auch geliefert worden war.

Samstag, 25. Dezember 2010

Merry f*ing Christmas!

Gestern war ja nun doch Heiligabend wieder erreicht und somit Zeit für Feierlichkeiten in familiärer Runde. Nachdem ich gestern Nacht nach meiner Rückkehr aus unserer beschaulichen, kleinen Kreisstadt schon meine Bedenken äußerte, nun auch ein etwas freudigerer Rückblick.
Nachdem mein Vater mich in gewohnt pragmatischer Weise mit einem Sümmchen auf meinem Konto beglückt hatte, gab es vom Rest der Family noch ein paar greifbarere Dinge obendrauf. Da wären zum Beispiel eine Windows 7 Home Premium-Lizenz (Mist, jetzt hab' ich keinen Grund mehr, nicht upzugraden), die sicherlich auch sehr bald zum Einsatz kommen wird. Da bin ich gespannt drauf, denn 7 ist ja eigentlich MEIN Betriebssystem. Mal sehen, ob ich den Sprung von XP nach 7 gebacken kriege. Lang lebe VMware, damit kann ich mir zur Not eine virtuelle Maschine mit Windows XP erhalten (was auch weit besser klappt als der XP-Modus von 7, wie man hört). Ich werde über meine Fortschritte informieren.
Meine kleine Schwester hat mir ein sehr stylisches T-Shirt organisiert, mit Wikinger-Motiv in schwarz-weiß als Druck auf der Vorderseite. Fand ich sehr süß von ihr, werde ich dann bei der nächsten Gelegenheit auch sicher tragen.
Dann habe ich wieder eine neue Eiswürfelform im Stil der Moai der Osterinseln bekommen, die dann auch am 27. ihren Ersteinsatz finden wird. Sieht auf jeden Fall sehr witzig aus.
Meine Schwester hat tatsächlich ein Exemplar des Bioshock 2-Strategy Guides auftreiben (natürlich in der Special Edition und auf englisch) können, der war lange Zeit gar nicht verfügbar gewesen. Sehr schöne Sache, als auch zwei Lithographien beiliegen, sowieso sehr edel im Hardcover mit Umschlag. Ich mag Lösungsbücher, gerade dann, wenn sie so schön gemacht sind.
Zu guter Letzt gab es noch ein richtig großes Paket, mit dem ich erst gar nichts anfangen konnte, aufgrund der Größe. Als ich es dann (gewohnt langsam, um die Spannung möglichst lange aufrechtzuerhalten) ausgepackt hatte, war's dann klar. Es handelt sich nämlich um das Guitar Hero 5 - Warriors of Rock Gitarren-Bundle. Sehr geile Sache, die neue Gitarre ist auch extrem stylisch designed. Dank der Tatsache, dass meine kleine Schwester auch eine Wii besitzt, konnten wir gleich losrocken. Der erste Titel? Keine Frage, Money for Nothing natürlich von den Dire Straits. Saugeiles Feeling, und immerhin 99% auf leicht. Pour some sugar on me (live) von Def Leppard lief auch sehr gut. Insgesamt natürlich das bekannte und gewohnt spaßige Guitar Hero-Spielprinzip, macht schon wieder ordentlich Laune. Muss nachher mal die Drums rüberschieben...
Später am Abend schoben wir noch eine DVD in den Player, da das generelle Fernsehprogramm eher ernüchternd war bzw. nicht sehr jugendfrei. Also wurde Der seltsame Fall des Benjamin Button geschaut, ein stellenweise reichlich stranger, aber insgesamt definitiv nicht schlechter Film. Regt zum Nachdenken an. David Fincher ist ja allgemein nicht gerade für seichte Kost bekannt. An dieser Stelle daher eine bedingte Empfehlung.

Nachts, halb drei in Itzehoe

Schon ein sehr... gespenstisches Gefühl, nachts um drei durch Itzehoe zu fahren. Alles leer und totenstill, nur aus der Anlage im Auto erklingt gerade der letzte Song von Disclaimer II von Seether. Nicht gerade erheiternd, um ehrlich zu sein, und das trotz Weihnachten. Was mir die Frage in den Kopf würfelte, wo feiere ich eigentlich Weihnachten, wenn ich... aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr bei Muttern feiern kann? So viele ätzende, kratzende, beißende Fragen zur Zeit. Ich hasse den Winter und die Kälte, die er mit sich bringt.
Eine Arbeitskollegin wünscht sich von mir, dass ich mal ein wenig mehr positives in den Dingen sehe. Um es ganz platt auf den Punkt zu bringen: Das ist verfickt beschissen schwierig. Manchmal kippt die Waagschale eben zu einer Seite, wenn der Ausgleich auf der anderen Seite fehlt.

Sonntag, 21. November 2010

Von Stichtagen, Cocktails und Türmen

Schon wieder viel zu lange her, mein letzter Post! Also wieder mal Zeit für ein paar Updates.
Im letzten Post deutete ich eine gewisse Ungehaltenheit über gewisse Umstände an. Eine schön ironische Geschichte eigentlich. Ich bin ja einer der ersten gewesen, die dem Download von Spielen etc. vor langer Zeit abgeschworen hatten, und habe, wenn überhaupt, nur hier und da mal ein bissl Musik gezogen. So weit auch noch gar nicht so tragisch; wohl aber, wenn man, um einigermaßen vernünftige Downloadraten zu bekommen, Sachen auch wieder freigibt. Das könnte nämlich von Leuten gefunden werden, die das dann doch mehr tragisch finden. Und das dann anmahnen (lassen). Da kann dann für eine CD ganz schnell mal ein Monatsgehalt fällig werden. Nun ja, das mal gecheckt, mit 'nem Anwalt geschnackt, mich vertreten lassen, läuft alles seinen Gang. Die Honorare für meinen Anwalt sind auf jeden Fall schon durch, ich hoffe mal, dass die Gegenseite mit den modifizierten Unterlassungserklärungen so einverstanden ist, ich dann die etwas gesenkten Beträge zahlen darf und wieder meine Ruhe habe. Na ja, wenn man Scheiße baut, sollte man sich eben nicht erwischen lassen, nicht wahr?! Das Sahnehäubchen an der Geschichte ist die Tatsache, dass die Songs, um die es ging, gar nicht für mich waren. Ich hatte zwar mal reingehört, aber das war nicht so ganz mein Fall. Ich hab's also nur geladen und danach ziemlich bald wieder gelöscht. Tja, die Zeit hat gereicht, um mich zu finden. Was soll's, man soll ja aus Fehlern lernen.
Dafür war der letzte Kinobesuch sehr lohnenswert. Stichtag ist vom selben Regisseur, der auch Hangover gedreht hat, und auch Zach Galifianakis ist wieder dabei, an der Seite von Robert Downey jr. Absolut großartiger Film, viele schöne (flache) Lacher dabei. Sehr geiles Ding, kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Zum Thema Film fällt mir noch ein: Ich habe letzte Woche endlich Ich, Beide & Sie geschaut, den ich mir ausgeliehen hatte. Auch ein großartiger Film, Jim Carrey in Höchstform. Richtig schön bekloppt und ordentlich zum Ablachen, noch dazu macht Reneé Zellweger eine gute Figur.
Gestern Abend gab's dann lecker Cocktails bei Sonja. Ich fand meine Caipi äußerst bekömmlich, und als ich dann den Purple Rain angesetzt hatte, wurd's spannend. Zum Glück war ich aber erleichtert und tatsächlich der Meinung, dass der gar nicht so unähnlich dem in Schottland war. Mir hat's in jedem Fall geschmeckt und ich mach den bestimmt mal wieder. Ich muss sowieso auch mal wieder bei mir feiern, finde ich. Mal schauen, da findet sich garantiert was.
Zum Abschluss noch was "Altes". Ich habe nämlich heute mal den Adventskalender von meiner Mutter leicht restauriert und ich bin immer noch erstaunt, dass der insgesamt noch so gut in Schuss ist. Das gute Stück habe ich immerhin vor locker 12, 13 Jahren in ziemlicher Arbeit gebastelt und damit ist der Kalender älter als meine jüngste Schwester. Wer hätte gedacht, dass etwas, dass ich geschaffen habe, so lange Bestand hat? Ich nicht, um ehrlich zu sein. Deswegen gibt's auch ein Photo davon:
Macht nach wie vor eine gute Figur mit einer Grundfläche von 30 x 30 cm und einer Höhe von fast einem Meter. Fast möchte ich ihn selbst behalten, aber geschenkt ist geschenkt. Hmm, mir fällt gerade auf, ich habe dieses Jahr schon wieder gar keinen Adventskalender. Vielleicht sollte ich mal 49 Cent bei Aldi investieren... andererseits ist das nicht dasselbe. Ich kauf mir keinen selber, dann lieber keinen, das ist weniger deprimierend.

Dienstag, 9. November 2010

Und wieder ein Wochenende rum

Aber dafür hat's auch mal wieder Spaß gemacht. Nach langer Zeit habe ich endlich meinen Vater mal wieder getroffen (das letzte Mal war Anfang des Jahres). Natürlich hatte er die Taschen wieder voller Krams, den er mir unbedingt zukommen lassen musste (ich habe jetzt einen Wasserkocher, yeah!), unter anderem auch sehr leckere Getränke. Ich war ursprünglich davon ausgegangen, dass wir nur zu dem guten 19-jährigen Schotten kommen, aber nachdem ich meinem Vater von Sailor Jerry erzählt hatte, musste er sich auch mal informieren (und probieren). So bin ich jetzt im Besitz dreier (!) neuer Flaschen Rum, die allesamt äußerst delikat munden: Zapatera aus Nicaragua, Mocambo aus Mexico und Pampero Aniversario aus Venezuela. Dafür war ich dann auch so generös, eine meiner drei Sailor Jerry Flaschen als Tausch anzubieten (für mich ein mehr als günstiges Geschäft). Sechs Verkostiergläser (immerhin von Leonardo) nenne ich nun auch mein Eigen, um dem Prozedere auch einen edlen Hauch zu verleihen.
Und die Klassiker von Werner sind auch dabeigewesen, plus ein echter Werner auf Holzmotorrad:

Macht sich sehr chic im Wohnzimmer, ein echter Renner quasi.