Nachdem mein Mitbewohner mich ja vor kurzem einigermaßen spontan verlassen hatte, stand das Zimmer wieder frei (meine Fresse, wie das hallt... hallt... hallt...). Ein Kommilitone wollte es auch gleich wieder beziehen, was dann aber doch nicht klappte. Glück im Unglück, so konnte ich dort entspannt meine Päckchen befüllen, die sich aus meinen eBay-Verkäufen ergeben.
Gleichzeitig gab mir das auch einen Anlass zum Nachdenken. Das wiederum führte mich zum Alkohol, bis schließlich... halt, nein. Diese Geschichte ging ausnahmsweise anders.
Also, nachdenken. Ich überlegte mir, ob ich überhaupt einen Mitbewohner brauche, um über die Runden zu kommen. Klar, sehr viel einfacher und mit weniger Aufwand kommt das Geld kaum aufs Konto. Andererseits habe ich festgestellt, nachdem ich mehr oder weniger wieder die Möglichkeit hatte, das Zimmer seinem eigentlichen Zweck zuzuführen - nämlich als mein Memorabileum - dass ich mich kaum davon abhalten konnte, die Schränke einfach wieder zurückzutragen.
Das führte mich dann zu einer simplen Google-Suche, die bei einem interessant klingenden Eintrag der Jobbörse der Arbeitsagentur endete. Dort ging es um ein Nebenjobangebot, welches gerade für tagsüber mit Vorlesungen beschäftigte Studenten sehr interessant ist, weil die Arbeitszeit hauptsächlich in den Abendstunden liegt (an dieser Stelle keinen flachen Witze über Abendstunden, liegen und... na ja). Einziger Haken an der Sache: Der dafür angesetzte Infoabend lag auf einen Montagabend, und zwar den ersten Montag im neuen Semester. Hieß für mich eigentlich, die Programmieren 2-Vorlesung findet statt (sehr angenehm von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr gelegen, ganz super) und ich kann das Angebot vergessen. Wie der "Zufall" - und da glaube ich ja generell nicht so recht dran - es dann aber wollte, beginnt diese Vorlesung erst eine Woche später, also am 22.09. Also habe ich mich flugs für den Infoabend angemeldet und den dann auch besucht.
Die Informationsrunde wurde von der On Stage & Sports Service GmbH veranstaltet, ein Personaldienstleister für Events, Messen und zum Beispiel auch Theater. Das Ganze fand in der Neuen Flora statt (da war ich vorher noch nie drin) und war tatsächlich sehr interessant. All die Aufgaben und Positionen im sogenannten "Vorderhaus" (also im Grunde alles, was nicht auf, unter, über oder hinter der Bühne passiert) wurden kurz vorgestellt und ein paar Kernkompetenzen dazu erläutert. Klang alles recht spannend und auch machbar. Am Ende konnte man sich dann für eine Schulung eintragen, bei der es dann um eine genauere Vorstellung des Jobs und der damit verbundenen Aufgaben gehen wird. Am nächsten Tag schon sollte man die Einladung (oder Absage) zu der entsprechenden Schulung bekommen.
Ich habe meine Antwort auch schon bekommen, so bin ich denn demnächst wieder in der Neuen Flora zur Schulung. Wenn ich mich dabei nicht gänzlich blöd anstelle, soll es in derselben Woche schon zur Vertragsunterzeichnung kommen, was wiederum bedeutet, dass ich ab Oktober dann wohl ab und an in der Flora zu sehen sein werde.
Zwei mehr oder minder interessante Details noch: Die Anzüge sind in aubergine gehalten. Genau meine Farbe. Aber im (halb) Dunkeln sieht das einfach nur dunkel aus. Der zweite Punkt ist auch gleichzeitig der einzige Wermutstropfen, denn laut der "Grooming Standards" der Stage Entertainment (also dem Theaterveranstalter) muss der Bart ab. Nicht ganz prickelnd, aber zum einen wächst das ja auch wieder und zum anderen ist das ja auch zeitlich begrenzt, insofern werde ich wohl damit leben können (und müssen, wenn ich den Job machen will).
Aber das Wichtigste zum Schluss: Ja, ich räume das Memorabileum wieder ein. Deswegen rollten (und rollen) mir auch ein paar Freudentränen über die Wange und tropfen fast ins Bier. Ich freue mich. So richtig.
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 16. September 2014
Samstag, 5. Oktober 2013
Year of change
Als das letzte Jahr endete, behauptete ich (wahrscheinlich nur zu mir selbst), dass sich im nächsten Jahr einiges ändern würde. Da ich allerdings schon seit geraumer Zeit immer wieder den Wunsch nach Veränderung verspürte (und dies auch ab und an kund tat), nahm ich es selbst kaum wirklich ernst. Und nun, ein Dreivierteljahr später, hat sich dann doch eine ganze Menge getan. Zeit, auch hier mal wieder ein Lebenszeichen zu hinterlassen.
Mit meiner Jobsituation hatte ich ja schon länger mehr oder minder gehadert. Spätestens seit dem fast vierteljährlichen Aufenthalt in Hachinohe, Japan (ich berichtete ausführlich im Zeitraum von September bis November 2011) war mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollen würde. Doch bisher war es mir nicht gelungen, mein Phlegma zu durchbrechen und den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu tun. Kurz vor Sommerbeginn (der leider auch schon wieder rum ist...) fing ich dann aber tatsächlich an, ernsthafte Überlegungen anzustellen. Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht doch noch ein Studium beginnen sollte. Die grobe Richtung im Bereich der Informatik stand für mich schnell fest, doch der genaue Studiengang wollte noch gefunden werden. Nach kurzer Zeit konnte ich die Auswahl durch Einschränkung auf den Medienbereich zumindest etwas verfeinern. Daraufhin schaute ich mir die infrage kommenden Lernorte an und konnte Wedel ob der unverschämt hohen Semestergebühren (knapp 1.400 Euro) gleich ausschließen. Damit blieben noch die Universität Hamburg und die HAW Hamburg. Über die Stadtgrenzen hinweg habe ich mich gar nicht erst informiert, da ich definitiv hier bleiben wollte und auch keine große Lust auf lange Pendelstrecken habe. Aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und der Tatsache, dass mein nunmehr gewählter Studiengang "Media Systems" nur an der HAW unterrichtet wird, fiel die Wahl dann eben auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Mittlerweile hatte es bei meinem Arbeitgeber auch sehr unschöne Entwicklungen gegeben, die schlussendlich in einer großen Zahl von Entlassungen mündeten. Davon war ich selbst zwar nicht direkt betroffen, doch machte die negative Grundstimmung auch mir zu schaffen und bestärkte mich damit in meinem Vorhaben. Nachdem ich meine Bewerbung für die HAW dann abgeschickt hatte (und das gerade noch fristgerecht), fieberte ich der Antwort entgegen. Zur großen Freude kam die Antwort dann auch noch gerade rechtzeitig, bevor wir zur diesjährigen Reise nach Wacken antraten und fiel zu meiner großen Erleichterung positiv aus. Damit war mein Plan schon fast umgesetzt, es fehlte lediglich noch die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses. Mein Chef zeigte sich wenig überrascht, auch ihm war die Situation natürlich bewusst und ihm waren wohl auch schon Gerüchte zu Ohren gekommen. Er bedauerte zwar den Verlust in der Abteilung (was ich als großes Kompliment betrachte), beglückwünschte mich aber zu meiner Entscheidung.
Nachdem formell dann alles geklärt war, konnte also ein neuer (Lebens-) Abschnitt beginnen. Oder zumindest fast. Denn die Finanzierung des Vorhabens wollte selbstverständlich auch geklärt sein. Dazu bedurfte es weiterer Einschnitte. Der offensichtlichste kam von ganz alleine, schließlich bekomme ich ohne Arbeitsplatz auch kein Gehalt mehr. Also musste ich mich auch darüber informieren und stellte schließlich alle geforderten Dokumente für Anträge bei unter anderem dem BAföG-Amt zusammen. Wie sich herausstellen sollte, war der größte Teil der Arbeit vollkommen umsonst (und bei dem Gedanken daran stellen sich wieder wundervolle Folterphantasien ein...), da das BAföG-Amt mir - salopp formuliert - vorwirft, ich hätte ja auch mal eher studieren gehen können. Ich überlege noch, auf den Brief zu antworten, allerdings wäre das dann noch ein weiteres Mal verschwendete Zeit und bisher hatte ich keine Muße dazu. Nun ja, glücklicherweise ist das BAföG-Amt nicht die einzige - wenngleich auch günstigste - Geldquelle und so muss ich mein Studium nicht direkt wieder beenden.
Ein weiterer, großer Einschnitt betraf mein Auto. Im Studium hätte ich mir das nicht mehr leisten können und so sah ich mich schweren Herzens gezwungen, mich davon zu trennen. So habe ich es dann mal richtig ordentlich geputzt, vom Aussaugen des Innenraums über Staub wischen der Armaturen bis zu einer Komplettwäsche, damit der Wagen so richtig gut aussah. In diesem Zustand machte ich dann einige Bilder, schrieb ein paar Zeilen beschreibenden Text und fertigte so eine Verkaufsanzeige bei einem Onlineportal an. Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Händler sich meldeten, deren Angebote sich natürlich als entsprechend niedrig herausstellten. Dann meldete sich jedoch ein Privatmann, der ehrliches Interesse an dem Auto bekundete und am Telephon schon begeistert schien. Nur ein paar Tage später kam er dann vorbei, um sich das gute Stück zu besehen. Nach einer kurzen Besichtigung und ein paar Metern um den Block wollte er den Wagen am liebsten gleich mitnehmen. Sein Preis lag immer noch über meiner Mindestgrenze und das gesammelte Zubehör nahm er mir auch noch ab - alles in allem ein guter Deal also. Trotz des Wehmuts war ich doch froh, meinen Wagen so zügig verkauft zu bekommen und so eine Sorge weniger tragen zu müssen. Und dennoch ist es immer noch ein klein wenig ungewohnt, an meinem ehemaligen, jetzt leeren Parkplatz vorbeizugehen. Von der Tatsache, dass meine Mobilität dadurch eingeschränkt wurde, mal ganz abgesehen.
So habe ich jetzt keinen Job mehr, kein Auto... aber hey, immerhin habe ich noch meine Wohnung! Und auch in der hat sich endlich wieder was getan im Laufe des Jahres. Anlässlich eines mehr oder weniger spontanen Besuches bei Möbel Höffner im Frühjahr mit guten Freunden hatte ich ein neues Sofa für mein Wohnzimmer aufgetan. Nach meinem Montageeinsatz in Spanien, von dem ich gegen Ende Mai zurück war, wurde das dann geliefert und der Vorgänger wanderte nach Itzehoe als Inventar für den Zockerkeller bei Markus. Macht sich dort übrigens sehr gut und ist zum gemeinsamen Zocken auch nach wie vor geeignet. Zuerst stand mein dann neues Sofa etwas enger mit dem Hocker zusammen und bot keinen Platz für einen Wohnzimmertisch, weswegen der alte auch zu Bonsch gewandert war. Irgendwann nervte mich diese Tatsache allerdings ganz gewaltig und ich musste wieder ein wenig umbauen. Trotz Schiebens passt weiterhin alles ins Wohnzimmer und selbst die Balkontür geht noch auf. Da konnte ich mir dann auch einen passenden Tisch von unseren schwedischen Möbellieferanten besorgen, der ganz ausgezeichnet in die vergrößerte Lücke passt. So sieht's dann auch richtig schön nach Wohnzimmer aus.
Und auch im Memorabileum hat sich dieses Jahr schon einiges weiterentwickelt. Bei facebook habe ich ja schon den einen oder anderen Zwischenschritt veröffentlicht, um das zu belegen. In näherer Zukunft soll es dann mit den Vitrinen auch weitergehen, sodass ich zum einen der Katalogisierung meines Bestandes näherkomme, zum anderen dann auch mal einer offiziellen Teileröffnung. Man darf gespannt bleiben und ich werde berichten, sowie es Neuigkeiten gibt.
Zu den letzten Neuerungen gehört dann auch noch ein weiterer Computer in meinem Haushalt. Trotz meiner bisherigen Weigerung beziehungsweise des bisher nicht benötigten Mehrwertes ist durch das Studium ein zumindest genügender Bedarf nach einem tragbaren System erwachsen. So nenne ich dann seit ein paar Tagen ein Laptop mein Eigen, den ich auch gleich als meinen neuen Hauptarbeitsplatz eingerichtet habe. So kann ich entspannt auf dem Sofa sitzen und beispielsweise mein Blog aktualisieren (so wie in diesem Fall), ohne Probleme mit zu kleiner Schrift auf zu großer Entfernung zu bekommen (oder irgendwann mit lächerlichen Vergrößerungsstufen). Darüberhinaus habe ich gleich einen Schritt weiter gedacht und die praktische Funktion der Fernsteuerung für mich entdeckt. So brauche ich für meinen "großen" Rechner nicht mehr den Fernseher als Bildschirm anschalten, sondern steuere ihn einfach über das Laptop. Spart Strom und endlich muss ich nicht mehr aufstehen, um einen Song zu suchen! Wunderbar, diese moderne Technik!
Ich werde noch sehen, inwieweit ich mein Blog dann in Zukunft mal wieder regelmäßiger nicht nur besuche sondern auch um Posts erweitere. Bisher glänzt dieses Jahr nicht gerade mit der schieren Anzahl von Posts, auch wenn die Textmenge dafür nicht gerade gering ist. Wir werden sehen.
Mit meiner Jobsituation hatte ich ja schon länger mehr oder minder gehadert. Spätestens seit dem fast vierteljährlichen Aufenthalt in Hachinohe, Japan (ich berichtete ausführlich im Zeitraum von September bis November 2011) war mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollen würde. Doch bisher war es mir nicht gelungen, mein Phlegma zu durchbrechen und den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu tun. Kurz vor Sommerbeginn (der leider auch schon wieder rum ist...) fing ich dann aber tatsächlich an, ernsthafte Überlegungen anzustellen. Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht doch noch ein Studium beginnen sollte. Die grobe Richtung im Bereich der Informatik stand für mich schnell fest, doch der genaue Studiengang wollte noch gefunden werden. Nach kurzer Zeit konnte ich die Auswahl durch Einschränkung auf den Medienbereich zumindest etwas verfeinern. Daraufhin schaute ich mir die infrage kommenden Lernorte an und konnte Wedel ob der unverschämt hohen Semestergebühren (knapp 1.400 Euro) gleich ausschließen. Damit blieben noch die Universität Hamburg und die HAW Hamburg. Über die Stadtgrenzen hinweg habe ich mich gar nicht erst informiert, da ich definitiv hier bleiben wollte und auch keine große Lust auf lange Pendelstrecken habe. Aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und der Tatsache, dass mein nunmehr gewählter Studiengang "Media Systems" nur an der HAW unterrichtet wird, fiel die Wahl dann eben auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Mittlerweile hatte es bei meinem Arbeitgeber auch sehr unschöne Entwicklungen gegeben, die schlussendlich in einer großen Zahl von Entlassungen mündeten. Davon war ich selbst zwar nicht direkt betroffen, doch machte die negative Grundstimmung auch mir zu schaffen und bestärkte mich damit in meinem Vorhaben. Nachdem ich meine Bewerbung für die HAW dann abgeschickt hatte (und das gerade noch fristgerecht), fieberte ich der Antwort entgegen. Zur großen Freude kam die Antwort dann auch noch gerade rechtzeitig, bevor wir zur diesjährigen Reise nach Wacken antraten und fiel zu meiner großen Erleichterung positiv aus. Damit war mein Plan schon fast umgesetzt, es fehlte lediglich noch die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses. Mein Chef zeigte sich wenig überrascht, auch ihm war die Situation natürlich bewusst und ihm waren wohl auch schon Gerüchte zu Ohren gekommen. Er bedauerte zwar den Verlust in der Abteilung (was ich als großes Kompliment betrachte), beglückwünschte mich aber zu meiner Entscheidung.
Nachdem formell dann alles geklärt war, konnte also ein neuer (Lebens-) Abschnitt beginnen. Oder zumindest fast. Denn die Finanzierung des Vorhabens wollte selbstverständlich auch geklärt sein. Dazu bedurfte es weiterer Einschnitte. Der offensichtlichste kam von ganz alleine, schließlich bekomme ich ohne Arbeitsplatz auch kein Gehalt mehr. Also musste ich mich auch darüber informieren und stellte schließlich alle geforderten Dokumente für Anträge bei unter anderem dem BAföG-Amt zusammen. Wie sich herausstellen sollte, war der größte Teil der Arbeit vollkommen umsonst (und bei dem Gedanken daran stellen sich wieder wundervolle Folterphantasien ein...), da das BAföG-Amt mir - salopp formuliert - vorwirft, ich hätte ja auch mal eher studieren gehen können. Ich überlege noch, auf den Brief zu antworten, allerdings wäre das dann noch ein weiteres Mal verschwendete Zeit und bisher hatte ich keine Muße dazu. Nun ja, glücklicherweise ist das BAföG-Amt nicht die einzige - wenngleich auch günstigste - Geldquelle und so muss ich mein Studium nicht direkt wieder beenden.
Ein weiterer, großer Einschnitt betraf mein Auto. Im Studium hätte ich mir das nicht mehr leisten können und so sah ich mich schweren Herzens gezwungen, mich davon zu trennen. So habe ich es dann mal richtig ordentlich geputzt, vom Aussaugen des Innenraums über Staub wischen der Armaturen bis zu einer Komplettwäsche, damit der Wagen so richtig gut aussah. In diesem Zustand machte ich dann einige Bilder, schrieb ein paar Zeilen beschreibenden Text und fertigte so eine Verkaufsanzeige bei einem Onlineportal an. Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Händler sich meldeten, deren Angebote sich natürlich als entsprechend niedrig herausstellten. Dann meldete sich jedoch ein Privatmann, der ehrliches Interesse an dem Auto bekundete und am Telephon schon begeistert schien. Nur ein paar Tage später kam er dann vorbei, um sich das gute Stück zu besehen. Nach einer kurzen Besichtigung und ein paar Metern um den Block wollte er den Wagen am liebsten gleich mitnehmen. Sein Preis lag immer noch über meiner Mindestgrenze und das gesammelte Zubehör nahm er mir auch noch ab - alles in allem ein guter Deal also. Trotz des Wehmuts war ich doch froh, meinen Wagen so zügig verkauft zu bekommen und so eine Sorge weniger tragen zu müssen. Und dennoch ist es immer noch ein klein wenig ungewohnt, an meinem ehemaligen, jetzt leeren Parkplatz vorbeizugehen. Von der Tatsache, dass meine Mobilität dadurch eingeschränkt wurde, mal ganz abgesehen.
So habe ich jetzt keinen Job mehr, kein Auto... aber hey, immerhin habe ich noch meine Wohnung! Und auch in der hat sich endlich wieder was getan im Laufe des Jahres. Anlässlich eines mehr oder weniger spontanen Besuches bei Möbel Höffner im Frühjahr mit guten Freunden hatte ich ein neues Sofa für mein Wohnzimmer aufgetan. Nach meinem Montageeinsatz in Spanien, von dem ich gegen Ende Mai zurück war, wurde das dann geliefert und der Vorgänger wanderte nach Itzehoe als Inventar für den Zockerkeller bei Markus. Macht sich dort übrigens sehr gut und ist zum gemeinsamen Zocken auch nach wie vor geeignet. Zuerst stand mein dann neues Sofa etwas enger mit dem Hocker zusammen und bot keinen Platz für einen Wohnzimmertisch, weswegen der alte auch zu Bonsch gewandert war. Irgendwann nervte mich diese Tatsache allerdings ganz gewaltig und ich musste wieder ein wenig umbauen. Trotz Schiebens passt weiterhin alles ins Wohnzimmer und selbst die Balkontür geht noch auf. Da konnte ich mir dann auch einen passenden Tisch von unseren schwedischen Möbellieferanten besorgen, der ganz ausgezeichnet in die vergrößerte Lücke passt. So sieht's dann auch richtig schön nach Wohnzimmer aus.
Und auch im Memorabileum hat sich dieses Jahr schon einiges weiterentwickelt. Bei facebook habe ich ja schon den einen oder anderen Zwischenschritt veröffentlicht, um das zu belegen. In näherer Zukunft soll es dann mit den Vitrinen auch weitergehen, sodass ich zum einen der Katalogisierung meines Bestandes näherkomme, zum anderen dann auch mal einer offiziellen Teileröffnung. Man darf gespannt bleiben und ich werde berichten, sowie es Neuigkeiten gibt.
Zu den letzten Neuerungen gehört dann auch noch ein weiterer Computer in meinem Haushalt. Trotz meiner bisherigen Weigerung beziehungsweise des bisher nicht benötigten Mehrwertes ist durch das Studium ein zumindest genügender Bedarf nach einem tragbaren System erwachsen. So nenne ich dann seit ein paar Tagen ein Laptop mein Eigen, den ich auch gleich als meinen neuen Hauptarbeitsplatz eingerichtet habe. So kann ich entspannt auf dem Sofa sitzen und beispielsweise mein Blog aktualisieren (so wie in diesem Fall), ohne Probleme mit zu kleiner Schrift auf zu großer Entfernung zu bekommen (oder irgendwann mit lächerlichen Vergrößerungsstufen). Darüberhinaus habe ich gleich einen Schritt weiter gedacht und die praktische Funktion der Fernsteuerung für mich entdeckt. So brauche ich für meinen "großen" Rechner nicht mehr den Fernseher als Bildschirm anschalten, sondern steuere ihn einfach über das Laptop. Spart Strom und endlich muss ich nicht mehr aufstehen, um einen Song zu suchen! Wunderbar, diese moderne Technik!
Ich werde noch sehen, inwieweit ich mein Blog dann in Zukunft mal wieder regelmäßiger nicht nur besuche sondern auch um Posts erweitere. Bisher glänzt dieses Jahr nicht gerade mit der schieren Anzahl von Posts, auch wenn die Textmenge dafür nicht gerade gering ist. Wir werden sehen.
Montag, 3. September 2012
Kleiner Umbau
Mich überkam vor kurzem mal wieder die Lust auf ein klein wenig Veränderung meiner Räumlichkeiten. Dies wurde hauptsächlich davon beeinflusst, dass sich der Platz in meinem Film-Regal langsam, aber sicher, dem Ende näherte. Also machte ich mir Gedanken zur Verbesserung der Platzsituation und fand schließlich eine Lösung, die mir zum einen gefällt und zum anderen auch tatsächlich mehr Raum für zukünftige Akquisitionen lässt.
Dazu stellte ich das Sideboard auf die gegenüberliegende Seite, sodass es sich jetzt vor dem Balkonfenster befindet. Für diese Umstellung benötigte ich dann tatsächlich noch etwas mehr, nämlich ein Verlängerungskabel mit Dreifachsteckdose, um die Lampen alle versorgen zu können. Im Gegenzug konnte ich das Kabel der Wandleuchte wieder einkürzen, nachdem ich es ursprünglich verlängert hatte. Das Schlagzeug musste, ebenso wie das dreieckige Schubladenregal, weichen. Während das Regal ganz überraschend im Flur einen neuen Platz fand, steht das Schlagzeug derzeit im Schlafzimmer etwas verloren. Aber da finde ich auch noch eine Lösung für.
Den gewonnen Platz nutzte ich für eine Verbreiterung meiner existierenden Regalwand von vorher 1,20 m auf nun 1,60m. Aus einem schmalen und einem breiten Billy-Regal wurden somit zwei breite Billy-Regale. Aktuell könnten die beiden Regale sogar meine komplette Filmsammlung tragen, allerdings habe ich in weiser Voraussicht gleich eine Lücke zu den Serienboxen gelassen, um zukunftssicher zu bleiben. Eins der Poster an der Wand neben den Regalen musste dafür weichen, drei weitere leicht versetzt werden. Glücklicherweise war das Kabel des rechten Lautsprechers lang genug, sodass ich es nicht erneuern musste, das sparte gut (nervige) Arbeit. Die Freifläche befüllte ich mit dem roten Sitzsack, der vorher vorm CD-Regal stand und er macht sich gar nicht mal so schlecht an der Stelle.
Dienstag, 30. August 2011
Gefilzt
Nachdem ich meine neuen Schubladenschränke komplett montiert hatte, begann ich damit, sie testweise zu befüllen. Bei den ersten Versuchen stellte sich schnell heraus, dass die Schubladen zwar exzellent als solche funktionieren und auch problemlos drei Reihen an Comics aufnehmen können, die Comics bei einer kurzen Reihe aber schnell ins Rutschen geraten wegen des relativ glatten Belags. Noch viel unangenehmer war die Tatsache, dass meine, in liebevoller Kleinarbeit von Hannes gefertigten, Trennbleche dazu neigten, in den engen Zwischenraum zwischen Front und Bodenbrett zu rutschen. Um diesem ein wenig entgegenzuwirken, kam mir die Idee, die Schubladen mit Filzmatten auszukleiden. Also machte ich mich auf in die Europa Passage am Jungfernstieg, in dessen Untergeschoss sich ein idee. Creativmarkt befindet. Dort erstand ich sieben Meter Filz, aufgeteilt in je 3,5 m weißen und grauen Stoff, da von keinem genug für die gesamte Länge vorhanden war.
Wieder zu Hause schnitt ich die 45 cm breiten Bahnen in 68 cm lange Stücke, die dann in meine Schubladen passten. So kam ich dann auf zehn Stücke, ich plante den zukünftigen, fünften Turm gleich mit ein, um nicht noch einmal einkaufen zu müssen. In die oberen Schubladen klebte ich dann mit Gewebeband die weißen Stücke, während die grauen in die unteren Schubladen wanderten. Als ich damit fertig war, testete ich natürlich gleich das Ergebnis und ich bin zufrieden. Natürlich lässt sich das Rutschen mit Filz nicht gänzlich vermeiden, aber es ist schon weitaus besser als ohne. So konnte ich dann auch problemlos meine Comic-Kartons komplett in meine Schubladen entleeren.
Wieder zu Hause schnitt ich die 45 cm breiten Bahnen in 68 cm lange Stücke, die dann in meine Schubladen passten. So kam ich dann auf zehn Stücke, ich plante den zukünftigen, fünften Turm gleich mit ein, um nicht noch einmal einkaufen zu müssen. In die oberen Schubladen klebte ich dann mit Gewebeband die weißen Stücke, während die grauen in die unteren Schubladen wanderten. Als ich damit fertig war, testete ich natürlich gleich das Ergebnis und ich bin zufrieden. Natürlich lässt sich das Rutschen mit Filz nicht gänzlich vermeiden, aber es ist schon weitaus besser als ohne. So konnte ich dann auch problemlos meine Comic-Kartons komplett in meine Schubladen entleeren.
Montag, 22. August 2011
Massenproduktion
Nachdem ich erfahren hatte, dass IKEA sein Effektiv-Sortiment zum Jahresende einstellen wird, machte ich mich auf, meine Schubladenschränke zu besorgen, um meine Comics unterbringen zu können. Dabei änderte ich meine Planungen auch noch ein klein wenig, sodass ich nicht mehr weiter vorsah, noch ein Blech als verlängerte Schubladenrückwand einzusetzen. Außerdem sah ich nicht länger beide Schubladen des Sets für den Einsatz vor, sondern nur die untere, größere. Aus Stabilitätsgründen zog ich es vor, mir die Arbeit an den kleineren Schubladen zu ersparen und lieber die Kosten für mehr Schubladensets auf mich zu nehmen. Dafür fiel der ursprünglich geplante fünfte Turm weg (wenngleich ich ob der Abkündigung überlege, den doch noch dazu zu kaufen, um ein wenig mehr Stauraumpotential zu besitzen).
Am vorletzten Freitag beschloss ich also spätnachmittags, zu den Schweden aufzubrechen und meine Schränke einzukaufen. Diese Planung wurde ein wenig nach hinten verschoben durch die Tatsache, dass mein Auto sich nicht wie gewohnt per Fernbedienung öffnen lassen wollte. Auch die Ersatzfernbedienung brachte keine Besserung, also war klar, dass es (mal wieder) an der Batterie liegen musste. In meiner eigentlichen Begeisterung für meinen Einkauf entschied ich mich dann spontan für das einzig richtige: Eine neue Batterie. Also (mit dem Bus) auf zum nächsten Baumarkt, Batterie (und sogar Polfett) eingepackt und wieder (mit dem Bus) zurück. Batterie flugs eingebaut, mal wieder verjagt dank der Alarmanlage, Werkzeug wieder wegverfrachtet und dann endlich losgebraust nach Schnelsen.
Durch die Verzögerung kam ich mitten in den übelsten Feierabendverkehr (ich glaube, ich erwähnte bereits, dass es Freitag war) und so dauerte die Anfahrt ein wenig länger. Dafür war ich drinnen angenehm zügig durch, brauchte ich die Teile doch nur bei einem Mitarbeiter bestellen und einzig den Bestellzettel und drei Päckchen mit Griffen aus dem eigentlichen Markt schleppen. Um die Wartezeit auf meine Teile zu verkürzen, gönnte ich mir zwei Hot Dogs mit einer Cola und schaute den anderen Kunden bei ihren teilweise arg ungeschickten Manövrierversuchen zu. Sehr amüsant so manches Mal.
Dann endlich war meine Bestellung fertig und ich konnte meinen Wagen mit 21 Kartons und einem Gesamtgewicht von 219 kg in Empfang nehmen. Das Ganze dann relativ fix ins Auto verladen und durch den zähen Verkehr wieder nach Hause. Dort wartete der anstrengendste Teil von allen: Sämtliche Teile von meinem Auto in den zweiten Stock in meine Wohnung schaffen. Die ersten ein, zwei Fuhren gingen noch recht leicht von der Hand, aber mit jedem Mal wurden meine Arme zusehends länger und schwächer. Als endlich alle Pakete oben angekommen waren, hatte ich auch das ein oder andere Gramm über Schweißausscheidungen verloren.
Nach einer dann dringend benötigten Dusche ging es an die Vorbereitungen, was in erster Linie bedeutete, Pakete auszupacken und Bretter abzuwischen, um die Bohrstaubreste zu entfernen, die generell Bestandteil jedes IKEA-Paketes sind. Ich fing mit den Schubladen an, da diese eine Menge Arbeit mit sich brachten durch meine vorgesehenen Modifikationen. Außerdem konnte ich die nicht benötigten Teile direkt aussortieren und separat sammeln. Falls jemand Teile davon benötigen sollte, gerne melden, noch ist alles da.
Nachdem alles an Schubladenteilen ausgepackt und schon sortiert war, konnte ich mit den ersten Schritten beginnen. An den jeweils rechten Schienenelementen war eine Verriegelung angebracht, die ein gleichzeitiges Öffnen beider Schubladen verhindern sollte. Da in meinem Fall sowieso nur eine Schublade übrig bleiben sollte, konnte ich diese Verriegelung komplett demontieren.
Nun wurde es Zeit für die erste, tatsächliche Modifikation. Um nicht unnötige Teile in meine Schränke zu verbauen, entfernte ich die jeweils obere Schubladenschiene von den Trägerelementen. Da die Schienen aber nicht verschraubt, sondern vernietet sind, konnte ich diese Verbindung nur lösen, indem ich die Nieten mit der Bohrmaschine zerbohrte. Dazu bohrte ich mit einem 4 mm Bohrer vor und mit einem 8 mm Bohrer hinterher, um die Nieten zu zerstören.
Dabei zerstörte ich auch meinen 3 mm Bohrer, mit dem ich ursprünglich vorbohren wollte. Zum Glück blieb dann aber im weiteren Verlauf alles heil, was heil bleiben sollte und so stapelten sich bald die Einzelteile neben mir. Nach insgesamt 28 aufgebohrten Nieten war dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen und ich konnte die angefallenen Späne und kaputten Nieten entsorgen.
Als nächstes kamen die Schubladenfronten an die Reihe. Da ich Fronten brauchte, welche die gesamte Fläche abdecken müssen, konnte ich nicht die eigentlich für die Schubladen vorgesehenen Fronten nehmen, da diese zweigeteilt sind. Also kaufte ich die Fronten, die für Hängeregisterrahmen vorgesehen waren. Die vorhandenen Bohrungen konnte ich natürlich nicht gebrauchen und so musste ich sämtliche Platten entsprechend bohren. Da ich schon ein einzelnes Schubladenelement besaß, konnte ich die dort verwendeten Maße übernehmen und musste nicht gänzlich von vorne beginnen, was sehr angenehm war.
Um nicht Platz zu verschwenden, baute ich die Schubladen noch nicht gleich zusammen, sondern immer erst direkt vor dem Einsetzen in die Schienen. Deswegen folgten nun die eigentlichen Elemente, beginnend jeweils beim Sockel und gefolgt von zwei Anbauelementen. Die Verbindung der Elemente erfolgt wie mittlerweile üblich bei IKEA mit Schlossschrauben in allen vier Ecken. Dabei musste ich aufpassen, erst die Module zusammenzubauen und dann die Schubladenschienen einzusetzen, da letztere sonst die Schlossschrauben unzugänglich machten.
Stück für Stück wuchs meine neue Schrankwand so auf das (momentan) endgültige Maß an. Ich bin ziemlich angetan von dem Ergebnis und freue mich jetzt auf die Befüllung und damit Benutzung der Schubladen.
Neben einer möglichen Erweiterung um einen fünften Turm denke ich auch über die Möglichkeit nach, mit den gleichen Anbauelementen und Glastüren in die Höhe zu erweitern. Sollte ich mit den gebotenen Türen zufrieden sein, hätte ich dann erste Unterbringungsmöglichkeiten für Figuren gefunden. Dann müsste ich mir noch Gedanken über Beleuchtung machen und wie ich die Ansteuerung letztendlich realisiere, aber es wäre ein riesiger Fortschritt. Damit befasse ich mich aber wohl erst, wenn ich aus Japan zurück bin (auch schon des Geldes wegen).
P.S.: Mein Dank geht an die Emirates-Fluglinie. Durch die bei meiner China-Reise gesammelten Meilen konnte ich mir im Prämienshop (Emirates High Street) den Bosch IXO-Akkuschrauber gönnen, der gerade rechtzeitig kam, um mir die Arbeit merklich zu erleichtern. Astreine Sache!
Am vorletzten Freitag beschloss ich also spätnachmittags, zu den Schweden aufzubrechen und meine Schränke einzukaufen. Diese Planung wurde ein wenig nach hinten verschoben durch die Tatsache, dass mein Auto sich nicht wie gewohnt per Fernbedienung öffnen lassen wollte. Auch die Ersatzfernbedienung brachte keine Besserung, also war klar, dass es (mal wieder) an der Batterie liegen musste. In meiner eigentlichen Begeisterung für meinen Einkauf entschied ich mich dann spontan für das einzig richtige: Eine neue Batterie. Also (mit dem Bus) auf zum nächsten Baumarkt, Batterie (und sogar Polfett) eingepackt und wieder (mit dem Bus) zurück. Batterie flugs eingebaut, mal wieder verjagt dank der Alarmanlage, Werkzeug wieder wegverfrachtet und dann endlich losgebraust nach Schnelsen.
| ~1,50m, 220 kg! |
Dann endlich war meine Bestellung fertig und ich konnte meinen Wagen mit 21 Kartons und einem Gesamtgewicht von 219 kg in Empfang nehmen. Das Ganze dann relativ fix ins Auto verladen und durch den zähen Verkehr wieder nach Hause. Dort wartete der anstrengendste Teil von allen: Sämtliche Teile von meinem Auto in den zweiten Stock in meine Wohnung schaffen. Die ersten ein, zwei Fuhren gingen noch recht leicht von der Hand, aber mit jedem Mal wurden meine Arme zusehends länger und schwächer. Als endlich alle Pakete oben angekommen waren, hatte ich auch das ein oder andere Gramm über Schweißausscheidungen verloren.
| benötigte Schubladenteile |
| nicht benötigte Schubladenteile |
| demontierte Verriegelung |
| Hightech-Vorrichtung |
| im Praxiseinsatz bewährt |
| gesammelte Werke |
| nach fest kommt ab |
| frisch und unberührt |
| drei von links, vier von unten |
| Bohrung für Haltestange |
| Anschlag 25 mm, drei von links, zwei und vier von unten |
| Bohrungen für Halter |
| mittig, unterste Reihe, je vier nach links und rechts |
| Bohrungen für Griff |
| die fertig gebohrte Frontplatte |
| Schlossschrauben sitzen |
Um nicht Platz zu verschwenden, baute ich die Schubladen noch nicht gleich zusammen, sondern immer erst direkt vor dem Einsetzen in die Schienen. Deswegen folgten nun die eigentlichen Elemente, beginnend jeweils beim Sockel und gefolgt von zwei Anbauelementen. Die Verbindung der Elemente erfolgt wie mittlerweile üblich bei IKEA mit Schlossschrauben in allen vier Ecken. Dabei musste ich aufpassen, erst die Module zusammenzubauen und dann die Schubladenschienen einzusetzen, da letztere sonst die Schlossschrauben unzugänglich machten.
| sichtbare Schlossschraube |
| mit angezogenem Schloss |
| ein fertiger Turm |
| mit Schubladenschienen |
| befestigte Halter |
| Schublade in Einzelteilen |
| fertig zusammengesetzt |
| Haltestange angesetzt... |
| ... und fixiert |
| komplett |
| der erste Turm |
| das fertige Meisterwerk |
Neben einer möglichen Erweiterung um einen fünften Turm denke ich auch über die Möglichkeit nach, mit den gleichen Anbauelementen und Glastüren in die Höhe zu erweitern. Sollte ich mit den gebotenen Türen zufrieden sein, hätte ich dann erste Unterbringungsmöglichkeiten für Figuren gefunden. Dann müsste ich mir noch Gedanken über Beleuchtung machen und wie ich die Ansteuerung letztendlich realisiere, aber es wäre ein riesiger Fortschritt. Damit befasse ich mich aber wohl erst, wenn ich aus Japan zurück bin (auch schon des Geldes wegen).
P.S.: Mein Dank geht an die Emirates-Fluglinie. Durch die bei meiner China-Reise gesammelten Meilen konnte ich mir im Prämienshop (Emirates High Street) den Bosch IXO-Akkuschrauber gönnen, der gerade rechtzeitig kam, um mir die Arbeit merklich zu erleichtern. Astreine Sache!
Samstag, 13. August 2011
Hartes Zeug
Nach über einem Monat Lagerzeit (traurig, aber wahr!) bin ich am Mittwoch endlich dazu gekommen, meine neue PC-Hardware zu verbauen. Zuvor stand natürlich das Sichern aller wichtigen Daten im Vordergrund, denn mit der neuen Hardware habe ich auch gleich das Betriebssystem neu installiert (weiterhin Windows 7 64 Bit).
Als ich der Meinung war, alles gesichert zu haben, legte ich mir alles auf meinem Wohnzimmertisch bereit, um loslegen zu können. Neben meinem bewährten Kreuz-Schraubendreher gehörte auch meine Kamera dazu, denn ich dokumentiere mittlerweile ganz gerne das ein oder andere Projekt; nicht nur für mich selbst, sondern auch um zum Beispiel mein Blog damit zu füttern. Im Folgenden gebe ich also ein paar Eindrücke meiner Umrüstaktion zum Besten.
Bevor ich meinen laufenden Rechner ausschalten musste, um die Komponenten zu tauschen, konnte ich noch einiges vorbereiten. Dadurch hatte ich wenigstens einige Zeit noch Musik im Hintergrund, deren Fehlen sich später schwer negativ bemerkbar machte.
Am Anfang stand natürlich das Auspacken der Komponenten und dem Sortieren der Teile. Den Anfang machte das Mainboard, da alle anderen Teile schließlich darauf angebracht werden. Frisch aus der Schutzfolie gezogen, präsentierte sich das dann so:
Oben mittig zu erkennen ist die Schutzkappe (gelber Aufkleber) auf dem CPU-Sockel, die ich als erstes entfernte, um die neue CPU einsetzen zu können. Wer noch nie eine CPU gesehen haben sollte, so sieht so ein Gerät aus, relativ unspektakulär im Grunde:

Der dazugehörige Kühler mit Lüfter präsentiert sich schon etwas üppiger, wenngleich auch weit weniger auffällig als der Turm, der auf meiner vorigen CPU saß. Auf der Unterseite befindet sich ein Kühlelement aus Kupfer, das bei dem beiliegenden Kühler auch schon mit Wärmeleitpaste vorbereitet wurde. Die wird benötigt, um eine möglichst optimale Ableitung der Wärme von der CPU durch den Kühlkörper zu gewährleisten, denn auch der winzigste Luftspalt könnte den Hitzetod des Bauteils bedeuten.
Nach Öffnen des Haltebügels konnte ich dann die Schutzkappe vom CPU-Sockel des Mainboards abnehmen und die CPU vorsichtig einsetzen. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn so ein Bauteil (und das Mainboard natürlich auch) ist ob seiner winzigsten Strukturen empfindlich und sollte dementsprechend nicht unbedingt mit Gewalt eingesetzt werden. Außerdem gibt es eine vorgegebene Einbaurichtung, erkennbar durch ein kleines Dreieck an der unteren linken Ecke.
Nachdem ich den Prozessor also langsam in den Sockel gesetzt und die Halterung wieder geschlossen hatte, musste ich noch den Kühler darauf montieren. Dabei ist die Einbaurichtung generell egal, nur sollte man darauf achten, dass der Weg des Lüfterkabels nicht zu kurz wird.
Als weitere Vorbereitung vor Einbau des Mainboards in das Gehäuse konnte ich noch den Arbeitsspeicher einsetzen, was denkbar einfach funktioniert. Die Dafür vorgesehenen Slots auf dem Mainboard besitzen jeweils zwei Haltenasen, die heruntergeklappt werden müssen, um die Speicherriegel einzusetzen. Beim Einsetzen der Riegel schließen diese dann automatisch wieder. Bei neueren Mainboards gibt es zumeist eine vorgesehene Einbaureihenfolge für RAM-Module, so auch in meinem Fall. Dankbarerweise fand sich ein entsprechender Aufkleber direkt auf den Slots, sodass ein Nachschlagen der Information entfiel.
Mit eingesetzten Arbeitsspeichermodulen war das Mainboard bereit für den Einbau in mein Gehäuse und so musste ich mich dann doch von der Hintergrundmusik verabschieden.
Also alle Stecker am Gehäuse abgezogen, die Seitenklappe geöffnet und im Innern alle Bauteile abgeklemmt und demontiert, sofern ich sie nicht zusammen mit dem alten Board aus dem Gehäuse heben konnte. Danach vorsichtig das neue Mainboard eingesetzt und mit den neun Schrauben an der Gehäusewand festgeschraubt. Bevor ich dann die Graphikkarte einbaute, stellte ich erst einmal sämtliche Steckerverbindungen wie Stromversorgungen und Festplattenanschlüsse wieder her. Sobald sämtliche Kabel gesteckt waren, fehlte nur noch die Graphikkarte als Hardwarekomponente. Auch diese Installation lief reibungslos ab - Karte in den PCI-Express Slot gesteckt, mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt, Stromversorgung angeschlossen, fertig. Nach einem letzten prüfenden Blick und Prüfen aller Steckverbindungen schloss ich das Gehäuse wieder und machte mich daran, das Chaos, das noch in meinem Wohnzimmer herrschte, zu beseitigen und das Betriebssystem nebst aller weiteren Software wieder zu installieren.
Als ich der Meinung war, alles gesichert zu haben, legte ich mir alles auf meinem Wohnzimmertisch bereit, um loslegen zu können. Neben meinem bewährten Kreuz-Schraubendreher gehörte auch meine Kamera dazu, denn ich dokumentiere mittlerweile ganz gerne das ein oder andere Projekt; nicht nur für mich selbst, sondern auch um zum Beispiel mein Blog damit zu füttern. Im Folgenden gebe ich also ein paar Eindrücke meiner Umrüstaktion zum Besten.
Bevor ich meinen laufenden Rechner ausschalten musste, um die Komponenten zu tauschen, konnte ich noch einiges vorbereiten. Dadurch hatte ich wenigstens einige Zeit noch Musik im Hintergrund, deren Fehlen sich später schwer negativ bemerkbar machte.
Am Anfang stand natürlich das Auspacken der Komponenten und dem Sortieren der Teile. Den Anfang machte das Mainboard, da alle anderen Teile schließlich darauf angebracht werden. Frisch aus der Schutzfolie gezogen, präsentierte sich das dann so:
| Oberseite CPU |
| Unterseite CPU |
Nach Öffnen des Haltebügels konnte ich dann die Schutzkappe vom CPU-Sockel des Mainboards abnehmen und die CPU vorsichtig einsetzen. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn so ein Bauteil (und das Mainboard natürlich auch) ist ob seiner winzigsten Strukturen empfindlich und sollte dementsprechend nicht unbedingt mit Gewalt eingesetzt werden. Außerdem gibt es eine vorgegebene Einbaurichtung, erkennbar durch ein kleines Dreieck an der unteren linken Ecke.
Nachdem ich den Prozessor also langsam in den Sockel gesetzt und die Halterung wieder geschlossen hatte, musste ich noch den Kühler darauf montieren. Dabei ist die Einbaurichtung generell egal, nur sollte man darauf achten, dass der Weg des Lüfterkabels nicht zu kurz wird.
Als weitere Vorbereitung vor Einbau des Mainboards in das Gehäuse konnte ich noch den Arbeitsspeicher einsetzen, was denkbar einfach funktioniert. Die Dafür vorgesehenen Slots auf dem Mainboard besitzen jeweils zwei Haltenasen, die heruntergeklappt werden müssen, um die Speicherriegel einzusetzen. Beim Einsetzen der Riegel schließen diese dann automatisch wieder. Bei neueren Mainboards gibt es zumeist eine vorgesehene Einbaureihenfolge für RAM-Module, so auch in meinem Fall. Dankbarerweise fand sich ein entsprechender Aufkleber direkt auf den Slots, sodass ein Nachschlagen der Information entfiel.
| ohne Graphikkarte |
| mit Graphikkarte |
Also alle Stecker am Gehäuse abgezogen, die Seitenklappe geöffnet und im Innern alle Bauteile abgeklemmt und demontiert, sofern ich sie nicht zusammen mit dem alten Board aus dem Gehäuse heben konnte. Danach vorsichtig das neue Mainboard eingesetzt und mit den neun Schrauben an der Gehäusewand festgeschraubt. Bevor ich dann die Graphikkarte einbaute, stellte ich erst einmal sämtliche Steckerverbindungen wie Stromversorgungen und Festplattenanschlüsse wieder her. Sobald sämtliche Kabel gesteckt waren, fehlte nur noch die Graphikkarte als Hardwarekomponente. Auch diese Installation lief reibungslos ab - Karte in den PCI-Express Slot gesteckt, mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt, Stromversorgung angeschlossen, fertig. Nach einem letzten prüfenden Blick und Prüfen aller Steckverbindungen schloss ich das Gehäuse wieder und machte mich daran, das Chaos, das noch in meinem Wohnzimmer herrschte, zu beseitigen und das Betriebssystem nebst aller weiteren Software wieder zu installieren.
Dienstag, 9. August 2011
Grün!
Es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen seit meinem letzten Post! Das ist natürlich hauptsächlich durch meine Anwesenheit beim diesjährigen Wacken Open Air begründet aber ich hatte davor eigentlich noch ein paar Dinge loswerden wollen.
Direkt am Samstag vorm W:O:A hatten Maike & Carsten ja ihre große Feier geplant und ich war glücklicherweise eingeladen worden. Meinen Pavillon im Gepäck machte ich mich also mit Nica auf nach Brokdorf, wo die Feier im Garten des Buck'schen Elternhauses stattfinden sollte. Das Aufstellen des Pavillons gestaltete sich anfangs etwas kompliziert ob des Fehlens der Anleitung und dauerte dadurch länger, aber am Ende stand er dann doch. Als ich dann zum Auto ging um ein paar Heringe zum Befestigen zu holen, stellte ich leicht überrascht fest, dass die Anleitung doch noch vorhanden war, nur war sie im Beutel mit den Heringen und Ösen ganz nach unten gerutscht, so dass ich sie nicht hatte sehen können. Nun ja, Hauptsache, er war aufgestellt und wir konnten darunter Platz nehmen. Glücklicherweise regnete es dann nicht, sondern wehte nur ab und an etwas stärker um die Ohren. Die Feier war auch sehr spaßig, wobei das Beste wohl Maikes hoch emotionale Ansprache war, die auch zurecht mit Applaus entgegen genommen wurde.
Sonntag Abend dann fanden Hannes, Franzi, Danica und ich uns im Cinemaxx am Dammtor ein, um uns Green Lantern anzuschauen. Der Streifen hat auch sehr viel Spaß gemacht, bietet er doch ordentlich Lachpotential. Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz, wie es sich für einen Superheldenfilm gehört. Die 3D-Effekte fand ich persönlich nicht schlecht umgesetzt, deswegen wird dann natürlich auch die 3D Blu-ray für die Sammlung fällig. Wer Superheldenfilme mag, gerne mal lacht und auf Action steht, kann sich diesen Film also anempfohlen denken.
Nica hatte am Samstag unter anderem einen Prospekt von Möbel SB Philip in ihrer Post, auf dem der totale Ausverkauf wegen der bevorstehenden Schließung beworben wurde. Nebst vielen Möbelstücken fanden sich unter den angebotenen Dingen auch große Sitzsäcke, die um mindestens 50% reduziert waren. So bin ich dann Montag Vormittag noch schnell in Halstenbek vorbei, um mir zwei dieser Sitzmöbel zu sichern. Die guten Stücke stellten sich in der Realität sogar noch größer als angenommen heraus. Da mein Auto schon zum größten Teil mit Campingsachen beladen war, musste ich schon ordentlich quetschen, um die beiden Säcke überhaupt noch unterbringen zu können, aber es klappte zum Glück gerade so. Fahren war dann weniger spaßig, wie aus dem Bild wahrscheinlich einigermaßen deutlich wird. Ich wurde glücklicherweise aber nicht angehalten und bin schnurstracks nach Hause. Dort angekommen lud ich auch nur schnell die beiden Säcke aus dem Auto, um gleich darauf wieder loszudüsen zum Einkaufen der restlichen benötigten Dinge fürs W:O:A.
Direkt am Samstag vorm W:O:A hatten Maike & Carsten ja ihre große Feier geplant und ich war glücklicherweise eingeladen worden. Meinen Pavillon im Gepäck machte ich mich also mit Nica auf nach Brokdorf, wo die Feier im Garten des Buck'schen Elternhauses stattfinden sollte. Das Aufstellen des Pavillons gestaltete sich anfangs etwas kompliziert ob des Fehlens der Anleitung und dauerte dadurch länger, aber am Ende stand er dann doch. Als ich dann zum Auto ging um ein paar Heringe zum Befestigen zu holen, stellte ich leicht überrascht fest, dass die Anleitung doch noch vorhanden war, nur war sie im Beutel mit den Heringen und Ösen ganz nach unten gerutscht, so dass ich sie nicht hatte sehen können. Nun ja, Hauptsache, er war aufgestellt und wir konnten darunter Platz nehmen. Glücklicherweise regnete es dann nicht, sondern wehte nur ab und an etwas stärker um die Ohren. Die Feier war auch sehr spaßig, wobei das Beste wohl Maikes hoch emotionale Ansprache war, die auch zurecht mit Applaus entgegen genommen wurde.
Sonntag Abend dann fanden Hannes, Franzi, Danica und ich uns im Cinemaxx am Dammtor ein, um uns Green Lantern anzuschauen. Der Streifen hat auch sehr viel Spaß gemacht, bietet er doch ordentlich Lachpotential. Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz, wie es sich für einen Superheldenfilm gehört. Die 3D-Effekte fand ich persönlich nicht schlecht umgesetzt, deswegen wird dann natürlich auch die 3D Blu-ray für die Sammlung fällig. Wer Superheldenfilme mag, gerne mal lacht und auf Action steht, kann sich diesen Film also anempfohlen denken.
Nica hatte am Samstag unter anderem einen Prospekt von Möbel SB Philip in ihrer Post, auf dem der totale Ausverkauf wegen der bevorstehenden Schließung beworben wurde. Nebst vielen Möbelstücken fanden sich unter den angebotenen Dingen auch große Sitzsäcke, die um mindestens 50% reduziert waren. So bin ich dann Montag Vormittag noch schnell in Halstenbek vorbei, um mir zwei dieser Sitzmöbel zu sichern. Die guten Stücke stellten sich in der Realität sogar noch größer als angenommen heraus. Da mein Auto schon zum größten Teil mit Campingsachen beladen war, musste ich schon ordentlich quetschen, um die beiden Säcke überhaupt noch unterbringen zu können, aber es klappte zum Glück gerade so. Fahren war dann weniger spaßig, wie aus dem Bild wahrscheinlich einigermaßen deutlich wird. Ich wurde glücklicherweise aber nicht angehalten und bin schnurstracks nach Hause. Dort angekommen lud ich auch nur schnell die beiden Säcke aus dem Auto, um gleich darauf wieder loszudüsen zum Einkaufen der restlichen benötigten Dinge fürs W:O:A.
Freitag, 29. Juli 2011
Fast geschafft
Es ist so weit: Nur noch ein ganz paar Stündchen, dann habe ich endlich Urlaub! Vier Wochen lang Freizeit, was ich mich freue!
Nur noch zwei Kammertüren nach, die zu bearbeiten sind und dann bin ich damit auch endlich durch. Absolut großartig, dann kann ich mich endlich meiner (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Hardware zuwenden und danach mal wieder gebührend meinem Memorabileum widmen.
Der Sommer rockt, denn ein paar Konzerte (vom W:O:A mal ganz abgesehen) folgen ja auch noch.
Mal schauen, vielleicht haue ich hier heute schon um zwölf ab, wenn ich bis dahin meine Sachen soweit durch habe. Rock on!
Übrigens: Wer zu spät kommt, den bestraft der Busfahrer! Fiel mir gestern ein, als eine Omma fast stehengelassen wurde an einer Haltestelle.
Nur noch zwei Kammertüren nach, die zu bearbeiten sind und dann bin ich damit auch endlich durch. Absolut großartig, dann kann ich mich endlich meiner (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Hardware zuwenden und danach mal wieder gebührend meinem Memorabileum widmen.
Der Sommer rockt, denn ein paar Konzerte (vom W:O:A mal ganz abgesehen) folgen ja auch noch.
Mal schauen, vielleicht haue ich hier heute schon um zwölf ab, wenn ich bis dahin meine Sachen soweit durch habe. Rock on!
Übrigens: Wer zu spät kommt, den bestraft der Busfahrer! Fiel mir gestern ein, als eine Omma fast stehengelassen wurde an einer Haltestelle.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Fortschritt!
Es geht immer weiter. Seit gestern Abend besitzt mein Schlafzimmer auch endlich wieder eine Tür, die letzte der drei Zimmertüren zum Memorabileum erhält heute Abend ihren zweiten Anstrich um morgen wieder eingehängt werden zu können. Danach kann ich mich dann immerhin noch den beiden Garderobentüren widmen, die dann Samstag Vormittag noch schnell eingehängt werden müssen, damit ich an den Pavillon im Keller komme. Somit bleiben nur noch die beiden Türen zur Vorratskammer als Urlaubsbeschäftigung, was mich sehr fröhlich stimmt (auch wenn ich natürlich lieber schon alle fertig hätte).
Dann kann ich mich ziemlich bald auch endlich mal meiner neuen PC Hardware widmen, die seit fast einem Monat bei mir rumliegt (!) und darauf wartet, verbaut und getestet zu werden. Vorher muss ich nur noch ein paar Sachen auf meinen Festplattenpartitionen hin- und herschieben, damit bei der damit verbundenen Neuinstallation des Betriebssystems nichts verloren geht. Aber auch dabei geht es voran, sodass ein Ende langsam in Sicht ist.
Darüberhinaus war mein kurzfristiger Montageeinsatz in China erträglicher als gedacht, was meine Planungen, meine Effektiv-Kombinationen fürs Memorabileum zu vervollständigen, in mehr als greifbare Nähe rückt. Da wird im Urlaub wohl noch ein ausgiebiger IKEA-Besuch fällig. Ich freu mich schon, dann geht es an der Front auch mal weiter. Weiter, immer weiter!
Dann kann ich mich ziemlich bald auch endlich mal meiner neuen PC Hardware widmen, die seit fast einem Monat bei mir rumliegt (!) und darauf wartet, verbaut und getestet zu werden. Vorher muss ich nur noch ein paar Sachen auf meinen Festplattenpartitionen hin- und herschieben, damit bei der damit verbundenen Neuinstallation des Betriebssystems nichts verloren geht. Aber auch dabei geht es voran, sodass ein Ende langsam in Sicht ist.
Darüberhinaus war mein kurzfristiger Montageeinsatz in China erträglicher als gedacht, was meine Planungen, meine Effektiv-Kombinationen fürs Memorabileum zu vervollständigen, in mehr als greifbare Nähe rückt. Da wird im Urlaub wohl noch ein ausgiebiger IKEA-Besuch fällig. Ich freu mich schon, dann geht es an der Front auch mal weiter. Weiter, immer weiter!
Montag, 25. Juli 2011
Viele, kleine Verbesserungen
So langsam schaffe ich wirklich mal ein paar Punkte weg. Dafür bin ich zwar tatsächlich recht ausgebucht in der letzten Zeit, auf der anderen Seite starte ich aber umso entspannter in meinen bevorstehenden Urlaub nächste Woche.
Nachdem ich schon meine Fenster geputzt hatte, die Fußleiste im Wohnzimmer fixiert hatte, meine Pflanzen umgetopft und ein neues Rollo am kleinen Fenster im Wohnzimmer angebracht hatte, ist mittlerweile die (neu gestrichene) Badezimmertür wieder in Position und der Anstrich der zweiten Seite der Schlafzimmertür, der heute Abend erfolgt ist, trocknet im Keller. Morgen wird dann auch diese Tür wieder eingehängt und als letztes folgt, so nichts dazwischen kommt, nach zwei weiteren Malerarbeiten, am Donnerstag die Tür zum Memorabileum. Danach werde ich vor Wacken noch die beiden kleinen Türen der Garderobe bearbeiten, damit ich mich im Urlaub nur noch um die letzten beiden Türen der Vorratskammer kümmern brauche. Ich muss zugeben, das nimmt schon mal ordentlich was aus dem Nacken, in dem sich gerade so langfristig unangegangene Projekte ja sehr gerne festsetzen und sich von dort aus immer mal wieder in Erinnerung rufen.
Ein paar andere, anstehende Aktivitäten sind nun auch schon erledigt, wie zum Beispiel unser Wacken-Planungsabend, Tolkis Geburtstagsfeier, ein kurzer IKEA-Besuch mit Nica und die Neuinstallation sämtlicher Software auf Hannes' Laptop (was noch eine ganz eigene Geschichte ist). Man kann also nicht gerade sagen, dass ich unproduktiv war und ich habe sogar trotzdem noch Zeit gefunden, nebenbei Duke Nukem Forever zu spielen und zu beenden (und das sogar mit 45 von 50 Achievements!).
Bei IKEA erlebte ich übrigens wieder ein ganz besonderes "Highlight". Neben der Tatsache, dass es die Schienen der Schubladen meiner Effektiv-Kombinationen leider nicht einzeln gibt (auch nicht beim Kundenservice) und auch ein recht nützlicher Schubladeneinsatz mittlerweile aus dem Sortiment genommen wurde, wurde die gesamte Effektiv-Reihe zum Ende des Jahres abgekündigt. Das zwang mich zu einer kurzfristigen (Neu)Berechnung meiner benötigten Regale et cetera. Die Teile, die mir zur Vervollständigung meines ersten Turms fehlten, hatte ich sowieso eingeplant zu kaufen. Ich bin auch dazu übergegangen, doch für jedes Element ein eigenes Schubladenset zu kaufen, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten. Sobald ich das neue Element zusammen- und dementsprechend umbaue, poste ich vielleicht auch mal einen kleinen Bericht dazu.
Nachdem ich schon meine Fenster geputzt hatte, die Fußleiste im Wohnzimmer fixiert hatte, meine Pflanzen umgetopft und ein neues Rollo am kleinen Fenster im Wohnzimmer angebracht hatte, ist mittlerweile die (neu gestrichene) Badezimmertür wieder in Position und der Anstrich der zweiten Seite der Schlafzimmertür, der heute Abend erfolgt ist, trocknet im Keller. Morgen wird dann auch diese Tür wieder eingehängt und als letztes folgt, so nichts dazwischen kommt, nach zwei weiteren Malerarbeiten, am Donnerstag die Tür zum Memorabileum. Danach werde ich vor Wacken noch die beiden kleinen Türen der Garderobe bearbeiten, damit ich mich im Urlaub nur noch um die letzten beiden Türen der Vorratskammer kümmern brauche. Ich muss zugeben, das nimmt schon mal ordentlich was aus dem Nacken, in dem sich gerade so langfristig unangegangene Projekte ja sehr gerne festsetzen und sich von dort aus immer mal wieder in Erinnerung rufen.
Ein paar andere, anstehende Aktivitäten sind nun auch schon erledigt, wie zum Beispiel unser Wacken-Planungsabend, Tolkis Geburtstagsfeier, ein kurzer IKEA-Besuch mit Nica und die Neuinstallation sämtlicher Software auf Hannes' Laptop (was noch eine ganz eigene Geschichte ist). Man kann also nicht gerade sagen, dass ich unproduktiv war und ich habe sogar trotzdem noch Zeit gefunden, nebenbei Duke Nukem Forever zu spielen und zu beenden (und das sogar mit 45 von 50 Achievements!).
Bei IKEA erlebte ich übrigens wieder ein ganz besonderes "Highlight". Neben der Tatsache, dass es die Schienen der Schubladen meiner Effektiv-Kombinationen leider nicht einzeln gibt (auch nicht beim Kundenservice) und auch ein recht nützlicher Schubladeneinsatz mittlerweile aus dem Sortiment genommen wurde, wurde die gesamte Effektiv-Reihe zum Ende des Jahres abgekündigt. Das zwang mich zu einer kurzfristigen (Neu)Berechnung meiner benötigten Regale et cetera. Die Teile, die mir zur Vervollständigung meines ersten Turms fehlten, hatte ich sowieso eingeplant zu kaufen. Ich bin auch dazu übergegangen, doch für jedes Element ein eigenes Schubladenset zu kaufen, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten. Sobald ich das neue Element zusammen- und dementsprechend umbaue, poste ich vielleicht auch mal einen kleinen Bericht dazu.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Es geht voran!
Nachdem ich am Montag schon meine Kakteen und Sukkulenten umgepflanzt habe (sieht auch sehr gut aus), bin ich dann auch mit meinen Türen angefangen, damit ich vorm Urlaub noch möglichst viel wegschaffe.
Dienstag hatte ich schon die Türbeschläge abgeschraubt und das Belüftungsgitter der Badezimmertür. Gestern dann gingen die drei Türen in den Keller zum Abschleifen. Das lief auch alles ganz prima, nach dem Schleifen habe ich dann hier und da noch ein paar der gröberen Dellen und Löcher ausgebessert, damit das Ergebnis möglichst gut aussieht und dann auch schon die erste Seite der Badtür neu lackiert. Heute folgt dann die zweite Seite, damit ich am Freitag die Tür wieder einhängen kann, pünktlich zum Wochenende.
Jeden weiteren Tag streiche ich dann wieder eine Türseite, damit ich dann Anfang nächster Woche mit den Zimmertüren durch bin und mich der ersten Kammer zuwenden kann. Die wird wohl auch vor Wacken noch fertig werden, nur die zweite fällt dann leider in meinen Urlaub, was aber ob des im Vergleich geringeren Aufwands wohl zu verschmerzen sein wird.
Dienstag hatte ich schon die Türbeschläge abgeschraubt und das Belüftungsgitter der Badezimmertür. Gestern dann gingen die drei Türen in den Keller zum Abschleifen. Das lief auch alles ganz prima, nach dem Schleifen habe ich dann hier und da noch ein paar der gröberen Dellen und Löcher ausgebessert, damit das Ergebnis möglichst gut aussieht und dann auch schon die erste Seite der Badtür neu lackiert. Heute folgt dann die zweite Seite, damit ich am Freitag die Tür wieder einhängen kann, pünktlich zum Wochenende.
Jeden weiteren Tag streiche ich dann wieder eine Türseite, damit ich dann Anfang nächster Woche mit den Zimmertüren durch bin und mich der ersten Kammer zuwenden kann. Die wird wohl auch vor Wacken noch fertig werden, nur die zweite fällt dann leider in meinen Urlaub, was aber ob des im Vergleich geringeren Aufwands wohl zu verschmerzen sein wird.
Montag, 18. Juli 2011
Voll ausgelastet
Ich wünschte mir schon ein bisschen, ich hätte jetzt schon Urlaub. Bei dem, was ich alles noch so vorhabe (und am liebsten vor meinem Urlaub auch fertig kriegen würde) und was dann noch so nebenbei ansteht, bin ich schon ziemlich ausgebucht die nächsten Tage.
Meine CD-Sammlung befindet sich mittlerweile in anständiger Qualität auf meinem Rechner (aktueller Stand: 5.752 Tracks), dazu kommen wahrscheinlich nach und nach noch ein paar (legale) Downloads. Diesmal ist dann auch gleich alles mit ID3-Tags versehen, das ist schon nicht so verkehrt, auch wenn's ein ziemlicher Aufwand war.
Meine Fenster sind auch geputzt, dankenswerterweise hat es dann ja in den letzten Tagen auch vermehrt geregnet, prima. Aber egal, so schlimm wird das so schnell nicht wieder.
Als nächstes werde ich heute mal meine paar Kakteen umpflanzen, damit das Rankgewächs seinen eigenen Topf bekommt. Danach fange ich dann mit meinen Türen an. Die sollen nämlich alle angeschliffen und neu gestrichen werden, erst die drei Zimmertüren und dann die beiden Doppeltüren der zwei kleinen Kammern. Macht summa summarum also - wer hätte es gedacht? - sieben Türen. Bei der Badezimmertür werde ich dann gleich auch die... Unebenheiten ausbessern.
Seit einer Weile schon wartet dann ja auch meine neue PC Hardware auf mich und den Einbau, darauf freue ich mich auch schon tierisch. Und dann stehen nebenbei ja auch immer wieder andere Punkte an, ein Wacken-Planungsabend, ein IKEA-Besuch mit Nica (will sonst noch wer am Freitagabend hin?), Hannes' Laptop soll neu aufgesetzt werden, Tolki feiert B-Day... Und arbeiten muss ich ja auch noch (leider).
Das wird gar nicht so einfach, bis zu meinem Urlaub alles erledigt zu haben, aber ich bin auf jeden Fall dran, das zu schaffen. Wenigstens die drei Zimmertüren haben bis zum Urlaub fertig zu sein, das muss drin sein. Und es wird!
Meine CD-Sammlung befindet sich mittlerweile in anständiger Qualität auf meinem Rechner (aktueller Stand: 5.752 Tracks), dazu kommen wahrscheinlich nach und nach noch ein paar (legale) Downloads. Diesmal ist dann auch gleich alles mit ID3-Tags versehen, das ist schon nicht so verkehrt, auch wenn's ein ziemlicher Aufwand war.
Meine Fenster sind auch geputzt, dankenswerterweise hat es dann ja in den letzten Tagen auch vermehrt geregnet, prima. Aber egal, so schlimm wird das so schnell nicht wieder.
Als nächstes werde ich heute mal meine paar Kakteen umpflanzen, damit das Rankgewächs seinen eigenen Topf bekommt. Danach fange ich dann mit meinen Türen an. Die sollen nämlich alle angeschliffen und neu gestrichen werden, erst die drei Zimmertüren und dann die beiden Doppeltüren der zwei kleinen Kammern. Macht summa summarum also - wer hätte es gedacht? - sieben Türen. Bei der Badezimmertür werde ich dann gleich auch die... Unebenheiten ausbessern.
Seit einer Weile schon wartet dann ja auch meine neue PC Hardware auf mich und den Einbau, darauf freue ich mich auch schon tierisch. Und dann stehen nebenbei ja auch immer wieder andere Punkte an, ein Wacken-Planungsabend, ein IKEA-Besuch mit Nica (will sonst noch wer am Freitagabend hin?), Hannes' Laptop soll neu aufgesetzt werden, Tolki feiert B-Day... Und arbeiten muss ich ja auch noch (leider).
Das wird gar nicht so einfach, bis zu meinem Urlaub alles erledigt zu haben, aber ich bin auf jeden Fall dran, das zu schaffen. Wenigstens die drei Zimmertüren haben bis zum Urlaub fertig zu sein, das muss drin sein. Und es wird!
Mittwoch, 13. Juli 2011
Der absolute Durchblick!
Gestern Abend habe ich es endlich geschafft! Ich bin einmal komplett durch meine Wohnung und alle Fenster sind geputzt. Was für eine Erleichterung! Die große Scheibe im Wohnzimmer könnte zwar noch ein wenig Politur gebrauchen, da man bei direkter Sonneneinstrahlung schon ein paar Schlieren sieht, aber auf der anderen Seite muss ja auch noch Steigerungspotential für das nächste Mal vorhanden sein.
So kann ich dann auch demnächst völlig entspannt in meinen wohlverdienten Urlaub starten. Mit meinen CD's bin ich auch schon wieder ziemlich weit gekommen, es stehen zwar noch ein paar Soundtracks zwischen mir und der Vollendung, aber die Trackinformationen sind tatsächlich alle noch vorhanden, was das ganze ungemein beschleunigt. Da kann ich mich dann auch noch anderen Dingen widmen, wie zum Beispiel meinem Sideboard oder meinen Türen oder oder oder. Es wird!
So kann ich dann auch demnächst völlig entspannt in meinen wohlverdienten Urlaub starten. Mit meinen CD's bin ich auch schon wieder ziemlich weit gekommen, es stehen zwar noch ein paar Soundtracks zwischen mir und der Vollendung, aber die Trackinformationen sind tatsächlich alle noch vorhanden, was das ganze ungemein beschleunigt. Da kann ich mich dann auch noch anderen Dingen widmen, wie zum Beispiel meinem Sideboard oder meinen Türen oder oder oder. Es wird!
Donnerstag, 7. Juli 2011
Durchblick
Ich habe es endlich getan! Endlich bin ich einen Punkt auf meiner To-Do-Liste angegangen, der seit zweieinhalb Jahren unverändert darauf wartet, abgearbeitet zu werden.
Die Rede ist von meinen Fenstern, die - und das wird jeder, der schon mindestens ein Mal bei mir war, bestätigen können - dringendst geputzt werden müssen. Beziehungsweise mussten, denn das trifft wenigstens auf mein Wohnzimmer zu, in dem ich gestern gestartet bin. Ist zwar eine ganz schöne Arbeit, denn es sind ja neben den eigentlichen Scheiben auch die Rahmen, die gereinigt werden wollen und das ganze ja auch immer von außen wie von innen.
Der Aufwand allerdings hat sich definitiv gelohnt, denn aus meinem Wohnzimmer habe ich jetzt wieder einen richtigen Ausblick. Kleiner Nachteil der Geschichte: Nun sieht man wirklich, wie alt und teils angekratzt die Scheiben schon sind. Und ich werde mich garantiert bei jedem Regen (oder jeder anderen Gelegenheit, die meine Scheiben wieder beschmutzt) aufregen, dass meine Mühen umsonst waren. Darüberhinaus wird mir jetzt auch mehr denn je bewusst, dass ich unbedingt Vorhänge beziehungsweise Rollos für mein Wohnzimmer brauche, denn nun kann die Sonne ungehindert einstrahlen und mich blenden.
Die Rede ist von meinen Fenstern, die - und das wird jeder, der schon mindestens ein Mal bei mir war, bestätigen können - dringendst geputzt werden müssen. Beziehungsweise mussten, denn das trifft wenigstens auf mein Wohnzimmer zu, in dem ich gestern gestartet bin. Ist zwar eine ganz schöne Arbeit, denn es sind ja neben den eigentlichen Scheiben auch die Rahmen, die gereinigt werden wollen und das ganze ja auch immer von außen wie von innen.
Der Aufwand allerdings hat sich definitiv gelohnt, denn aus meinem Wohnzimmer habe ich jetzt wieder einen richtigen Ausblick. Kleiner Nachteil der Geschichte: Nun sieht man wirklich, wie alt und teils angekratzt die Scheiben schon sind. Und ich werde mich garantiert bei jedem Regen (oder jeder anderen Gelegenheit, die meine Scheiben wieder beschmutzt) aufregen, dass meine Mühen umsonst waren. Darüberhinaus wird mir jetzt auch mehr denn je bewusst, dass ich unbedingt Vorhänge beziehungsweise Rollos für mein Wohnzimmer brauche, denn nun kann die Sonne ungehindert einstrahlen und mich blenden.
Montag, 27. Juni 2011
Home again
Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zu hause und die "Aufräumarbeiten" werden auch langsam weniger. Meinen Koffer auszupacken gestaltete sich dabei noch recht einfach, denn ich hatte am Abreisetag noch einmal meine restliche Schmutzwäsche reinigen lassen. So konnte ich fast meine gesamte Kleidung aus dem Koffer direkt wieder in den Schrank räumen, sehr angenehm.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
Labels:
Aufräumen,
Bloggen,
Books,
Brain Trash,
Comics,
Fantasy,
Feelings,
Friends,
Fun Fact,
Gaming,
Hamburg,
Memorabileum,
Music,
Nintendo,
Random info,
Science-Fiction,
Urlaub,
W:O:A,
Wohnung
Donnerstag, 23. Juni 2011
Black Sheep, come home
Es ist so weit! Ich habe meinen Flugplan und damit mein Rückflugticket bekommen. Am Samstag, den 25.06.2011 werde ich, so denn alles planmäßig verläuft, um 13:40 Uhr Hamburger Fischmarktzeit am Flughafen ankommen. Morgen Nacht um 23:30 Uhr chinesischer Regenzeit geht's ab Shanghai los in Richtung Dubai. Dort lande ich morgens um 04:20 Uhr nach arabischer Kameltreiberzeit, knapp fünf Stunden später startet um 09:00 Uhr der Flug nach Hamburg.
Ich freue mich riesig, endlich wieder nach Hause zu kommen, allzumal ich das Scooter-Konzert dann ja doch nicht verpassen werde!
Ich freue mich riesig, endlich wieder nach Hause zu kommen, allzumal ich das Scooter-Konzert dann ja doch nicht verpassen werde!
Freitag, 17. Juni 2011
Disasterpieces
So ein Dreck! Da hat sich doch glatt am Mittwochabend meine Festplatte verabschiedet. Und mit ihr leider auch sämtliche darauf gespeicherten Daten, inklusive der Photos, die ich bisher gemacht habe. Das bedeutet für meine bisherigen Posts, dass es schwierig wird mit dem Einbinden von Bildern. Mal sehen, was sich da noch machen lässt und ob ich doch noch das ein oder andere irgendwoher retten kann.
Ein Glück hatte ich meine Musik auf meiner externen Festplatte gespeichert, die jetzt als neues Hard Drive im Laptop arbeitet. Spart auch wieder den Schritt, dass ich für die Musik erst die externe Platte anschließen müsste. Ein Kollege hat mir dankbarerweise auch schon Ersatz beschafft, der Test steht noch aus.
Um meine Laune vorher schon ein wenig in Richtung Kellergeschoss zu verschieben, berichtete Franzi, die sich ja lieberweise um meine Wohnung und damit verbunden auch um meine Post kümmert (ich berichtete), mir, dass sie ein amazon-Paket selbst mit Vollmacht inkl. Extra-Unterschrift für eigenhändige Sendungen und Personalausweiskopie nicht im Empfang nehmen darf. Darin befindet sich nämlich die Balls of Steel-Edition von Duke Nukem Forever, auf die ich schon sehr gespannt war. Nachdem ich ein wenig im Netz geforscht und dann erst mit der Post und mit DHL telephoniert, sowie mit einer amazon-Mitarbeiterin gechatted hatte, war das Ergebnis, dass das Paket als nicht zustellbar zurückgeht - unglaublich! Wofür dann die verdammte Vollmacht? Als die amazon-Mitarbeiterin auch noch meinte, dass die limitierte Edition schon ausverkauft sei war ich durchaus erregt, um nicht zu sagen, extrem kurz vorm Ausrasten. Ich hatte eigentlich geplant, einen der kleinen Glastische in einen der beiden Flachbildfernseher zu schmettern in meiner aufkeimenden Zerstörungslust.
Heute habe ich, nach einer Nacht Schlaf (na ja, so richtig geschlafen habe ich hier leider noch nicht eine einzige Nacht) nochmal in Ruhe bei amazon vorbeigeschaut und siehe da! Es gibt sie doch noch, die Balls of Steel-Edition! Franzi brachte mich gestern dankenswerterweise schon auf die Idee, das Spiel einfach noch einmal zu bestellen und an sie schicken zu lassen, damit es keine Probleme gibt. Das habe ich dann natürlich auch gleich in Auftrag gegeben und bin schon schwer gespannt auf das Ergebnis. Montag soll das Paket geliefert werden, ich werde berichten.
Auch noch vor dem Festplattencrash überraschte mein Vater mich mit einer ganz schön bescheidenen Nachricht seine Mutter betreffend. Sie hatte an Pfingsten nämlich einen schlimmen Schlaganfall, von dem sie sich auch aller Voraussicht nach nicht wieder erholen wird. Momentan liegt sie im Heider Krankenhaus (dann auch noch in Dithmarschen, na prima...), doch ihr Arzt ist, gelinde gesagt, wenig zuversichtlich. Ganz toll, und ich hänge hier in China. Dementsprechend bewegt sich meine Laune momentan eher talwärts als bergauf. Und das, obwohl der Tag an sich gar nicht so schlecht lief und mein Mantel auch geliefert worden war.
Ein Glück hatte ich meine Musik auf meiner externen Festplatte gespeichert, die jetzt als neues Hard Drive im Laptop arbeitet. Spart auch wieder den Schritt, dass ich für die Musik erst die externe Platte anschließen müsste. Ein Kollege hat mir dankbarerweise auch schon Ersatz beschafft, der Test steht noch aus.
Um meine Laune vorher schon ein wenig in Richtung Kellergeschoss zu verschieben, berichtete Franzi, die sich ja lieberweise um meine Wohnung und damit verbunden auch um meine Post kümmert (ich berichtete), mir, dass sie ein amazon-Paket selbst mit Vollmacht inkl. Extra-Unterschrift für eigenhändige Sendungen und Personalausweiskopie nicht im Empfang nehmen darf. Darin befindet sich nämlich die Balls of Steel-Edition von Duke Nukem Forever, auf die ich schon sehr gespannt war. Nachdem ich ein wenig im Netz geforscht und dann erst mit der Post und mit DHL telephoniert, sowie mit einer amazon-Mitarbeiterin gechatted hatte, war das Ergebnis, dass das Paket als nicht zustellbar zurückgeht - unglaublich! Wofür dann die verdammte Vollmacht? Als die amazon-Mitarbeiterin auch noch meinte, dass die limitierte Edition schon ausverkauft sei war ich durchaus erregt, um nicht zu sagen, extrem kurz vorm Ausrasten. Ich hatte eigentlich geplant, einen der kleinen Glastische in einen der beiden Flachbildfernseher zu schmettern in meiner aufkeimenden Zerstörungslust.
Heute habe ich, nach einer Nacht Schlaf (na ja, so richtig geschlafen habe ich hier leider noch nicht eine einzige Nacht) nochmal in Ruhe bei amazon vorbeigeschaut und siehe da! Es gibt sie doch noch, die Balls of Steel-Edition! Franzi brachte mich gestern dankenswerterweise schon auf die Idee, das Spiel einfach noch einmal zu bestellen und an sie schicken zu lassen, damit es keine Probleme gibt. Das habe ich dann natürlich auch gleich in Auftrag gegeben und bin schon schwer gespannt auf das Ergebnis. Montag soll das Paket geliefert werden, ich werde berichten.
Auch noch vor dem Festplattencrash überraschte mein Vater mich mit einer ganz schön bescheidenen Nachricht seine Mutter betreffend. Sie hatte an Pfingsten nämlich einen schlimmen Schlaganfall, von dem sie sich auch aller Voraussicht nach nicht wieder erholen wird. Momentan liegt sie im Heider Krankenhaus (dann auch noch in Dithmarschen, na prima...), doch ihr Arzt ist, gelinde gesagt, wenig zuversichtlich. Ganz toll, und ich hänge hier in China. Dementsprechend bewegt sich meine Laune momentan eher talwärts als bergauf. Und das, obwohl der Tag an sich gar nicht so schlecht lief und mein Mantel auch geliefert worden war.
Dienstag, 31. Mai 2011
Fact & Figures
Nun also ist es doch noch passiert: Seit gestern Abend gegen fünf Uhr bin ich offiziell Servicetechniker bei E.C.H. Will, nachdem ich meinen Zusatzvertrag unterschreiben konnte. Das gilt sogar rückwirkend ab dem 01. Januar diesen Jahres. Hat ja auch genug gedauert, aber was lange währt, wird endlich gut, oder so ähnlich.
Heute um 15:25 Uhr (also so ziemlich demnächst) geht dann der Flug von Hamburg über Dubai nach Shanghai. Momentan sitze ich in der angenehm klimatisierten und mich gratis mit Getränken versorgenden Emirates Lounge und schlürfe den Rest meines Cappuccinos mit einem Schuss Baileys - auch mal ein nettes Frühstück. Morgen dann soll ich um 13:40 Uhr Ortszeit in Shanghai landen, der Zeitunterschied beträgt plus sieben Stunden (wie sollte es auch anders sein).
Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich schon, ein neues, unbekanntes Land, eine neue, unbekannte Maschine und damit wahrscheinlich auch neue Probleme, die nach (derzeit) unbekannten Lösungen verlangen, erwarten mich.
Darüberhinaus bin ich natürlich auch ein wenig traurig ob der vielen, schönen Events, die ich in der nächsten Zeit verpassen werde, so zum Beispiel Bonschos Geburtstagsfeier, einen eventuellen Besuch des Hochseilgartens in Heist, eine Pokerrunde, das Linkin Park-Konzert, das Scooter-Konzert und und und.
Update:
Da ich heute morgen noch ein wenig hektisch packen musste - gestern Abend konnte ich mich nicht mehr ganz dazu motivieren - und dementsprechend relativ knapp am Flughafen war, konnte ich den Blog-Post nicht mehr in Hamburg vollenden. Nun sitze ich also in Dubai (plus zwei Stunden) in der Emirates-Lounge, lasse mir einen Jack & Coke schmecken und bin froh, dass bei einer Außentemperatur von geschätzten 33°C der Flughafen klimatisiert ist. Einen Tisch weiter zieht sich ein älterer Typ anscheinend einen Film auf seinem Laptop rein, der irgendwie nach Godzilla unter Wasser aussieht. Ist wohl eine Doku über Leguan-ähnliche Viecher oder so.
Nun, wo war ich? Richtig, bei Traurigkeit wegen des Verpassens gewisser Events. Davon mal ganz abgesehen, gehen mir momentan auch noch andere Dinge durch den Kopf, beispielsweise komme ich nun natürlich in meiner Bude zu nichts, während ich weg bin. Meine Fenster bedürften ja doch mal einer Reinigung, und allgemein könnte ich mal wieder mit dem Staubwedel durch die Wohnung fegen. Viel Platz bedeutet ja leider auch immer viel Arbeit. Ein anderes Thema ist eher genereller Natur, mein mittlerweile eine Woche zurückliegender, englischer Post fasste das schon ganz gut zusammen. Ich denke momentan wieder öfter über verpasste Gelegenheiten, zweite Chancen und was die Zukunft für mich bereithält nach. Auf eine gewisse Weise denke ich, bin ich in einigen Bereichen ein wenig mehr gereift in den vergangenen Jahren, auch wenn ich gerne und oft einen recht... jugendlichen Eindruck erwecke, um es höflich zu formulieren. Letzteres soll sich aber auch nicht wirklich ändern, schließlich will ich ja kein Spießer werden. Das Kind in mir soll schon weiterhin seinen Spielplatz behalten dürfen.
Die liebe Franzi hat sich während meiner Abwesenheit glücklicherweise bereiterklärt, hin und wieder in meiner Wohnung vorbeizuschauen, meine Post einzusammeln und meine dreieinhalb Pflänzchen zu gießen. Darüberhinaus ist sie die Ansprechpartnerin, falls noch jemand eine Karte für das Linkin Park-Konzert in der o2 Arena in Hamburg am 21.06.2011 brauchen sollte, sowie für das Spielemusik Konzert Symphonic Odysseys am 09.07.2011 in der Kölner Philharmonie. Da ich beide Konzert aller Wahrscheinlichkeit nach verpassen werde, stehen die Karten zum Verkauf, ich werde sie auch zeitnah noch bei eBay einstellen.
Soweit erstmal aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die nächste Meldung erfolgt dann aus dem Land des Lächelns, China.
Heute um 15:25 Uhr (also so ziemlich demnächst) geht dann der Flug von Hamburg über Dubai nach Shanghai. Momentan sitze ich in der angenehm klimatisierten und mich gratis mit Getränken versorgenden Emirates Lounge und schlürfe den Rest meines Cappuccinos mit einem Schuss Baileys - auch mal ein nettes Frühstück. Morgen dann soll ich um 13:40 Uhr Ortszeit in Shanghai landen, der Zeitunterschied beträgt plus sieben Stunden (wie sollte es auch anders sein).
Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich schon, ein neues, unbekanntes Land, eine neue, unbekannte Maschine und damit wahrscheinlich auch neue Probleme, die nach (derzeit) unbekannten Lösungen verlangen, erwarten mich.
Darüberhinaus bin ich natürlich auch ein wenig traurig ob der vielen, schönen Events, die ich in der nächsten Zeit verpassen werde, so zum Beispiel Bonschos Geburtstagsfeier, einen eventuellen Besuch des Hochseilgartens in Heist, eine Pokerrunde, das Linkin Park-Konzert, das Scooter-Konzert und und und.
Update:
Da ich heute morgen noch ein wenig hektisch packen musste - gestern Abend konnte ich mich nicht mehr ganz dazu motivieren - und dementsprechend relativ knapp am Flughafen war, konnte ich den Blog-Post nicht mehr in Hamburg vollenden. Nun sitze ich also in Dubai (plus zwei Stunden) in der Emirates-Lounge, lasse mir einen Jack & Coke schmecken und bin froh, dass bei einer Außentemperatur von geschätzten 33°C der Flughafen klimatisiert ist. Einen Tisch weiter zieht sich ein älterer Typ anscheinend einen Film auf seinem Laptop rein, der irgendwie nach Godzilla unter Wasser aussieht. Ist wohl eine Doku über Leguan-ähnliche Viecher oder so.
Nun, wo war ich? Richtig, bei Traurigkeit wegen des Verpassens gewisser Events. Davon mal ganz abgesehen, gehen mir momentan auch noch andere Dinge durch den Kopf, beispielsweise komme ich nun natürlich in meiner Bude zu nichts, während ich weg bin. Meine Fenster bedürften ja doch mal einer Reinigung, und allgemein könnte ich mal wieder mit dem Staubwedel durch die Wohnung fegen. Viel Platz bedeutet ja leider auch immer viel Arbeit. Ein anderes Thema ist eher genereller Natur, mein mittlerweile eine Woche zurückliegender, englischer Post fasste das schon ganz gut zusammen. Ich denke momentan wieder öfter über verpasste Gelegenheiten, zweite Chancen und was die Zukunft für mich bereithält nach. Auf eine gewisse Weise denke ich, bin ich in einigen Bereichen ein wenig mehr gereift in den vergangenen Jahren, auch wenn ich gerne und oft einen recht... jugendlichen Eindruck erwecke, um es höflich zu formulieren. Letzteres soll sich aber auch nicht wirklich ändern, schließlich will ich ja kein Spießer werden. Das Kind in mir soll schon weiterhin seinen Spielplatz behalten dürfen.
Die liebe Franzi hat sich während meiner Abwesenheit glücklicherweise bereiterklärt, hin und wieder in meiner Wohnung vorbeizuschauen, meine Post einzusammeln und meine dreieinhalb Pflänzchen zu gießen. Darüberhinaus ist sie die Ansprechpartnerin, falls noch jemand eine Karte für das Linkin Park-Konzert in der o2 Arena in Hamburg am 21.06.2011 brauchen sollte, sowie für das Spielemusik Konzert Symphonic Odysseys am 09.07.2011 in der Kölner Philharmonie. Da ich beide Konzert aller Wahrscheinlichkeit nach verpassen werde, stehen die Karten zum Verkauf, ich werde sie auch zeitnah noch bei eBay einstellen.
Soweit erstmal aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die nächste Meldung erfolgt dann aus dem Land des Lächelns, China.
Freitag, 29. April 2011
Rundumschlag
Mein letzter Post liegt ja aufgrund von Abwesenheit, Zeit- und Motivationsmangel schon eine kleine Weile zurück, deswegen wird dieser hier wohl etwas länger, um mal ein paar Sachen wieder an meine werte Leserschaft zu bringen. Um die Chronologie werde ich mich dabei mal eher weniger scheren, das läuft eher rückwärts.
Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.
Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.
Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.
Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.
Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.
In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?
A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?
Aktueller Ohrwurm: Stone Sour mit Threadbare
Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.
Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.
Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.
Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.
Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.
In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?
A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?
Aktueller Ohrwurm: Stone Sour mit Threadbare
Abonnieren
Posts (Atom)
