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Sonntag, 5. Juni 2016

Die verlorenen Jungs

Gestern Abend habe ich endlich mal ein kleines, geradezu kultiges Filmchen nachgeholt, das im nächsten Jahr seinen dreißigsten Geburtstag feiert. Die Rede ist natürlich von The Lost Boys, dem vierten Film von Joel Schumacher.
Sein Alter merkt man dem Film erfreulich wenig an und wenn, dann hauptsächlich durch die Kostüme und Frisuren der Charaktere - und durch die Musik. Die Story ist tatsächlich wenig überraschend oder mit unerwarteten Wendungen versehen, aber das muss sie auch gar nicht. Der junge Kiefer Sutherland als Anführer einer kleinen Truppe von Vampiren ist schon so cool, dass es alleine fast wert ist, den Film zu sehen.
Insgesamt sehr nett gemacht, sicher nicht ganz vergleichbar mit heutigen Genrefilmen oder gar Budgets, aber dennoch zurecht ein (meiner Meinung nach) in Fankreisen gefeierter Streifen. Wer mit Vampiren gar nichts anfangen kann, den wird auch dieser Film sicher nicht überzeugen. Allerdings darf Entwarnung insofern gegeben werden, als dass The Lost Boys zum Glück sehr weit weg ist von Weichspül-Vampiren die nur im Zwielicht nach draußen kommen.

Was mir als Kind der 80er Jahre wieder mal besonders gut gefallen hat, ist der Soundtrack des Films. Zu Musik aus der Zeit habe ich nach wie vor eine ganz besondere Verbindung und die Stücke in diesem Film waren sehr schön ausgewählt. Das Hauptthema des Films, Cry Little Sister, hat es mir im Speziellen angetan, das wird wohl die nächsten Tage ein Ohrwurm bleiben.

Zu den beiden Nachfolgern kann ich noch nichts sagen, aber der Vollständigkeit halber werde ich mir die auch noch besorgen und ebenfalls sichten.

Donnerstag, 21. August 2014

(Fast) zehn Jahre Wacken - ein kleiner Rückblick

Zehn mal Wacken Open Air. Neun Jahre. Neun gottverdammte Jahre. Fast eine Dekade. Knapp ein Drittel meines Lebens. Eine ganz schöne Menge Zeit. Zeit, sich zurückzuerinnern an die Anfänge und an ein paar besondere Momente, ob gut oder weniger gut. Allzumal ich in diesem Jahr vorerst zum letzten Mal das Festival besucht habe, aus mehrerlei Gründen (die sich teils auch hier wiederfinden werden).

2005 (mein Gott, ist das lange her...) hieß es für mich zum allerersten Mal: Auf nach Wacken! Die Frau, die ich bald darauf eine zeitlang meine Freundin nennen durfte, hatte mich sprichwörtlich auf das Festival gebracht (Die Liebe zum Festival hielt dann leider länger, aber das ist noch eine ganz andere Geschichte, für einen anderen Abend. Mit viel Whisky. Oder Rum.). Beim ersten Besuch brauchte ich mir noch keine Gedanken über einen Sonnenbrand machen, da die meiste Zeit über dunkle Wolken den Himmel be- und uns immer mal wieder mit Regen eindeckten. Dank meiner noch mangelnden Erfahrung war ich dann auch die meiste Zeit mit Frieren beschäftigt.
Dafür waren die Bands klasse, und die "Night to remember" war auch noch genau das - in mehr als einer Hinsicht. Nicht nur waren Oomph! sehr gut, auch sollte der Auftritt von Nightwish der letzte sein (im Oktober des selben Jahres wurde die Sängerin Tarja Turunen "entlassen", alles was danach kam, ist für mich nicht mehr Nightwish). Am Freitag, den 05. August 2005, irgendwann zwischen 19:30 Uhr und 20:45 Uhr kreierte ich dann eine seithin viel zitierte Phrase:"Es könnte schlimmer kommen. Es könnte Eisregen geben." Hintergrund dazu: In der genannten Zeit standen wir nahe der Black Stage unter einem Schirm und genossen den Auftritt von Within Temptation. Natürlich im Regen. Parallel dazu - und mir in dem Moment noch nicht bewusst - spielte auf der Party Stage die Band Eisregen, was meinem Zitat eine leicht humoristische Note gab. Tat der Stimmung aber auch gut, so ein kleiner Lacher. Seitdem eben immer mal gerne wieder hervorgekramt.
Ein bisschen zum Lachen, zumindest in der Rückschau, war auch meine Idee, in den mitgebrachten Geburtstagskuchen für meine dann baldige Freundin im Zelt Wunderkerzen zu stecken und anzuzünden. Das anschließende Husten sorgte dann auch für eine leicht irritierte Nachfrage aus dem Nachbarzelt, was schließlich zu einem Stück Kuchen an die Nachfragerin führte. Und da hatte ich schon mal meinen Mut zusammengenommen...

Seit diesem prägenden ersten Besuch hat es mich in diesem Jahr dann eben schon zum zehnten Mal auf den heiligen Acker verschlagen. In so gut wie jedem Jahr gab es größere und kleinere Wechsel in unserer Gruppe von Mitfahrern und Campern. Zu Hochzeiten waren mit einer zweistelligen Zahl an Leuten vor Ort, da war dann schon so einiges los bei uns. Gerade in größeren Gruppen fielen dann auch Unmengen an unvergessenen Sprüchen, einer der prominentesten ist sicherlich die alte Cappuccino-Maschine...
Ach, es war auf jeden Fall immer wieder super, auch wenn das Wetter gerne mal versucht hat, uns die Laune zu verderben. Da mein allererster Besuch wettertechnisch ja nicht sonderlich berauschend war, hatte ich zumindest die Hoffnung, dass es in dem Aspekt eigentlich nur noch besser werden könnte (mit ein, zwei Ausnahmen war das ja auch so). Nicht umsonst lautet das Motto ja auch "Rain or Shine!" und Spaß hatten wir demzufolge auch immer, ob nass oder trocken.
Ich als Sonnencremeverweigerer der ersten Stunde habe mir in den sonnigen Jahren dann auch immer mal wieder den Pelz verbrannt, in diesem Jahr ganz besonders. An ein paar, kleinen Stellen pelle ich immer noch ein bisschen. Aber Sonnencreme ist halt kein Heay Metal. Duschen zwar eigentlich auch nicht, aber das habe ich mir im Laufe der Zeit dann doch mal angewöhnt. Ist schon angenehmer, morgens / vormittags (oder im Zweifelsfall mal nachts) sich den alten Staub / Dreck / Schweiß abspülen zu können. Die Maisfelder habe ich dann auch gemieden mit Rücksicht auf meine Schuhe...

Interessant ist auch, wie sich das Festival über die Jahre entwickelt hat. Die druckbare Version der Running Order zum Beispiel war in den ersten Jahren (also meinen ersten Besuchsjahren) noch eine recht simple Excel-Tabelle, erst im Laufe der Zeit kam da ein Design zu, das dem heutigen ähnelt. Allerdings war die Liste anfangs auch nicht so gnadenlos überfüllt wie heute, da hatten die einzelnen Bands noch Platz.
Apropos Platz: Das Infield, so wie ich es damals kennenlernte, sah noch ganz anders aus als heutzutage. Die beiden Hauptbühnen waren noch minimal kleiner, die Party Stage lag links davon und auch deutlich näher (was gerne zu unschönen Tonüberschneidungen führen konnte) und es gab noch die W.E.T. Stage beziehungsweise den Headbangers Ballroom als kleine Bühne im Zelt ganz vorne links beim Einlass. Der Biergarten mitsamt seiner kleinen Bühne war lange Zeit unverändert, erst in diesem Jahr hat sich da deutlich was getan.
2009 feierte das Wackinger Village mit eigener Bühne Premiere, außerdem wurde in einer Ecke die erste, kleine Version des Bullhead City Wrestling-Zeltes aufgestellt. Stieß beides (und stößt es nach wie vor) bei mir auf Unverständnis und wenig Gegenliebe. In erster Linie bedeutete das nämlich eine vollkommen unnötige Verteuerung der Eintrittskarten für eine Gegenleistung, die man gar nicht wirklich nutzen kann. Man ist ja schon nicht in der Lage, alles mitzunehmen, wenn man sich nur auf die drei Hauptbühnen konzentriert, wozu dann also noch Zusatzprogramm?
Das Wackinger Village an sich ist ja noch ganz nett und auch die angebotenen Speisen und Getränke sind toll, wenn auch leider reichlich teuer (aller Voraussicht nach dank horrender Standmieten). Trinkhörner, Bekleideung und allerlei Accessoires sind natürlich auch käuflich zu erwerben aber dafür fahre ich ja nicht nach Wacken, da gibt es dann doch die eine oder andere Alternative - die sich dann auch thematisch in genau diesem einen Rahmen bewegt. Die Medieval Stage (mittlerweile als Wackinger Stage bekannt) steht dann auch einigermaßen in das Setting passenden Bands zur Verfügung, wobei es auch da Ausnahmen gibt (mal davon ab, dass ich sie ziemlich über habe, passen für mich Torfrock und Mittelalter nicht so recht zusammen...). So ist das ganze dann immerhin einigermaßen konsistent und als mehr oder weniger abgetrennter Bereich auch bis auf die Zuschauer in sich stimmig.
Was dann allerdings die Sache mit dem Wrestling-Zelt sollte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Wrestling an sich (habe ich mit meiner Mom vor Ewigkeiten gerne mal geschaut) aber muss das in Wacken sein? Klar wurde dann auch schnell mit Oil Catching und ähnlichen Anzüglichkeiten geworben, denn eins ist klar: Sex sells. Scheint ja auch immer ganz gut besucht zu sein, das Zelt. Trotzdem war mir das zum einen zu platt und zum anderen irgendwie unpassend. Wäre das eine Art separate Attraktion mit eigenem Eintritt geworden, meinetwegen. Aber dafür die Karte wieder noch teurer machen, nein danke. Na ja, nach einer Überlegung, doch mal mit einem Kumpel in das Zelt zu gehen - und der ewig langen Schlange davor - habe ich das Teil dann erfolgreich gemieden. Über die Jahre ist es dann auch stark gewachsen und beherbergt unter anderem die W.E.T. Stage und die neue Headbanger Stage (ehemals in dem kleinen Zelt am Rande des Infields).
Was über die Jahre ebenfalls stark gewachsen ist, ist ein gewisser Grad an Dekadenz in unserem Camp. Wir waren ja schon immer darauf bedacht, uns anständig versorgen und einigermaßen bequem und trocken sitzen zu können, doch nach und nach nahm das dann schon ausufernde Züge an. Mal von wachsenden Zelten (die dafür auch ordentlich Stauraum bieten, sodass man nicht mehr für jedes Teil ans Auto rennen muss) und der Anschaffung eines stabilen, praktisch verstaubaren Tisches abgesehen waren Kühlschrank und Generator schon reichlich dekadent.
Den Kühlschrank gab es noch günstig für eine Kiste Bier abzuholen, für den Generator haben wir dann schon zusammen gespart. Klar ist das schön, auch mal eine kalte Cola trinken zu können ohne dafür vier Euro zu zahlen und auch das kleine Eisfach ist äußerst praktisch (zum Beispiel um die Cola dann auch noch mit Eis trinken zu können). Ob es das allerdings gebraucht hätte... nun ja, gebraucht mit Sicherheit nicht. Was es in der Folge natürlich gebraucht hat, ist Platz, und das reichlich. Mit Pavillon, Kühlschrank, Generator, Vorräten und dem restlichen Gepäck wie Zelten, Isomatten et cetera waren die Autos dann auch immer schnell voll. Und wir haben ja doch nie alles aufgebraucht oder nicht alles nutzen müssen.
Besonders im Jahr 2012 war das Schleppen der großen Teile unangenehm, da wir in dem Fall nicht direkt am Auto campen durften (und konnten). Es war so viel Regen gefallen (und es fiel noch mehr), dass einige Flächen einzig allein für Autos reserviert wurden und man mit Sack und Pack auf das nächste Areal laufen musste, um dort sein Camp zu errichten. Wir mussten dafür einen kleinen Knick hinunter und über einen breiten Weg, beides in entsprechend matschigem Zustand. Mein Kumpel und ich sind dann auch fast den Knick hinuntergefallen mit dem Kühlschrank in den Händen. Hat richtig viel Spaß gemacht.
Camp Scheiße nebenan war auch großartig, die Deppen wurden ihrem Campnamen durchaus gerecht. Durch anhaltende Regenfälle war die Stimmung dann auch nicht mehr ganz so hoch zu halten, sodass wir uns schließlich am Samstag dazu entschlossen, das Gelände vorzeitig zu verlassen. Nachdem wir alles abgebaut hatten, parkten wir die Autos bei Freunden in Wacken und gingen zu Fuß zu den letzten Konzerten. Den Abschluss sahen wir uns auch gar nicht mehr an, sondern saßen noch bei den Freunden zusammen und fuhren dann nachts noch heim. Übrigens sehr entspannt, wir kamen überall super durch und hatten keine Sorge, im Stau stehen zu müssen.
Nach meiner kritischen Haltung zum Wrestling-Zelt muss ich gestehen, bin ich auch über den generellen Anstieg der Kommerzialisierung und teilweisen Banalisierung des Festivals enttäuscht. Ich sehe durchaus ein, dass man mit dem W:O:A auch Geld verdienen will und muss, keine Frage. Aber immer mehr Eigenwerbung für Wacken-dies und Wacken-das fängt irgendwann an, einem gehörig auf die Nerven zu gehen. Manchmal bekam ich das Gefühl, der einzige Grund für die zusätzlichen Bildschirme wäre Platz und Gelegenheit für noch mehr Werbung in eigener Sache. Und nicht nur das, auch die Überflutung des "Full:Metal:Bag" mit Werbeflyern statt irgendwie brauchbarem Inhalt macht das ganze Ding schon fast wieder überflüssig.
Was mir auch ein bisschen seltsam vorkam, war die Belegung eines Slots auf der Hauptbühne für einen Comedian. Ich habe gar nichts gegen Comedy und auch im Metal-Bereich ist da ganz bestimmt Platz für. Nur muss für so etwas dann eine Band womöglich verschoben werden? Auf der Party Stage (oder in dem Wrestling-Zelt) wäre die Platzierung eines solchen Auftritts meiner Meinung nach deutlicher angebrachter.
Relativ plötzlich wurden auch die 0,4 l Becher abgeschafft ohne eine Begründung dafür anzugeben. Stattdessen gibt es jetzt nur noch die 0,3 l Becher und selbst für einen Becher Selter zahlt man 3,- € (plus 1,- € Becherpfand). Da in diesem Jahr die Einlasskontrollen bis vor das Wackinger Village vorgezogen wurden, durfte man nicht einmal mehr dorthin eigene Getränke mitnehmen (was für Händler von beispielsweise Trinkhörnern übrigens auch den Horror und ein ziemliches Verlustgeschäft bedeutete). Als Ausgleich gab es dann einen Plastiktrinkbeutel, der immerhin einen Liter fasst und den man auch mit ins Infield nehmen darf. Besser als nichts, auch wenn das Teil nicht gerade durch Stabilität glänzte.
Worüber wir uns definitiv nicht beschweren können, ist das Wetter der letzten beiden Jahre. Derartige Trockenheit und Hitze in Wacken war bisher eher Rarität, doch im letzten Jahr hatte sogar einer unserer Mitfahrer einen kleinen Sonnenstich, was eigentlich schon alles sagt. Und auch in diesem Jahr brannte die Sonne wieder ordentlich von oben und sorgte damit für gute Laune, aber auch viel Staub. Im Wackinger Village behalfen sich ein paar Händler später damit, dass sie mit Wasserschläuchen vor ihren Ständen versuchten, die Luft ein wenig zu reinigen, sehr zur Freude vorbeigehender, schwitzender Metalheads. An den Bühnen gab es zu meiner Verwunderung keine Wasserfontänen in die Menge, wie es in einem anderen, heißen Jahr schon der Fall gewesen war.
Verwunderung bestand auch ob der unerwarteten und (mal wieder) unbegründeten Erhöhung der Gebühr für die Frühanreise am Montag oder Dienstag. Waren bis zum letzten Jahr für Montag noch 20,- € und für Dienstag 10,- € fällig, stiegen beide Preise in diesem Jahr um zehn Euro. Keine Erklärung dafür, nichts. Finde ich dann schon frech, so steigt dann der Eintrittspreis auf insgesamt 190,- € im Vergleich zu 140,- € im letzten Jahr. Da darf man sich dann schon mal drüber ärgern (allzumal ich versucht hatte, wieder X-Mas Tickets zu bekommen).
Geärgert habe ich mich auch in jedem Jahr wieder über die Menschenmengen vor den Merchandise-Ständen oder besser, über die Handhabung. Anstatt wie bei der Bändchenausgabe eine Schlange einfach am Stand vorbeizuführen, drängten sich die Leute in einer dicken Traube vor die Stände. Dummerweise führte der Rückweg natürlich auch wieder durch die Menschenmenge, was das ganze immer stark unbequem machte. Jedes Jahr, in dem ich die Umfrage ausfüllte, gab ich auch diesen Punkt als Kritik mit an. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in diesem Jahr dann den Hauptstand sah: Es gab tatsächlich ein Geländer, was die Besucher in einer Schlange führte und man konnte den Stand ganz entspannt zur anderen Seite verlassen. Unglaublich, dass ich das noch erleben durfte. Ich glaube also fest daran, dass meine Kritik nicht gänzlich auf taube Ohren stieß (und ich war mit Sicherheit nicht der einzige mit der Idee).
Zum diesjährigen Besuch gab es dann auch noch eine kleine Premiere. War ich all die Jahre zuvor immer mit dem (eigenen) Auto angereist, so startete in diesem Jahr erstmalig die Anreise am Bahnhof Hamburg Altona. Ein Kumpel und ich hatten unsere Rucksäcke gepackt, einen Sechser Bier für den Weg mit dabei und waren trotz der anstehenden Bahnfahrt guter Dinge - obwohl die ersten zwei Bier schon auf der Rolltreppe von uns gingen (mögen sie in Frieden ruhen...). Entgegen unserer Befürchtungen war die Bahn überhaupt nicht voll und die Fahrt sehr entspannt. In Itzehoe ging es dann zu Freunden, von denen einer uns dankbarerweise nach Wacken fuhr, sodass wir nur noch das letzte Stück über den Campingplatz zu Fuß antreten mussten. Aufgrund des vorzeitigen Ausfalls einer Mitfahrerin konnten wir auf dem Rückweg sogar noch Platz im Auto finden, was an dem Sonntag auch die Laune hob.
Ebenfalls für gute Laune bei mir sorgte das Treffen mit meinem alten Ausbildungskollegen, den ich geschätzte sechs Jahre nicht gesehen hatte. Am Samstag trottete ich einmal quer über das Campinggelände und fand ihn schließlich tatsächlich. War klasse, mal wieder ein bisschen in alten Zeiten zu schwelgen und ein wenig zu schnacken. Wir haben uns vorgenommen, auch außerhalb des W:O:A mal ein Treffen zu organisieren.
Ganz witziges Detail: Drei der Bands, die ich mir in diesem Jahr angeschaut habe, waren auch vor neun Jahren schon dabei. HammerFall, Apocalyptica und J.B.O. habe ich 2005 gesehen und mit den Auftritten in diesem Jahr schloss sich sozusagen der Kreis.
Auch wenn ich bei zwei, drei der für das nächste Jahr schon bestätigten Bands echt gerne sein würde, ist es mit der fünften Jahreszeit in den nächsten Jahren erst einmal vorbei. Von der schon erwähnten Enttäuschung über die intransparente Preispolitik und die zunehmende Kommerzialisierung abgesehen, liegt es schlicht und ergreifend auch an mangelnden Mitteln meinerseits. Als Student fehlt mir dann eben doch das Geld, um mir die teure Karte zu kaufen, dann noch eine Gebühr dafür zu zahlen, dass mein Zelt einen Tag früher steht und mir vielleicht doch das eine oder andere Getränk (und das obligatorische T-Shirt) zu genehmigen. Von den vorher eingekauften Vorräten ganz zu schweigen. Ist schade, aber vielleicht kommt ja mal wieder eine Zeit, in der es auch für mich heißt: See you in Wacken - rain or shine!

Mal zur Übersicht die Ticketpreise (aufgedruckter Preis inklusive eventuell aufgedruckter Gebühren) und die Bands, die ich über die Jahre gesehen habe (nicht einbezogen habe ich die Frühanreisegebühr):

2005: 79,- €; Bands: Oomph!, Nightwish, Within Temptation, Machine Head, Stratovarius (als "Special Surprise Act"), Apocalyptica, Corvus Corax mit Orchester, HammerFall, J.B.O. (als "Surprise Act"), Sentenced.

2006: 79,- €; Bands: Scorpions (na ja, den Anfang habe ich mir angeschaut...), Six Feet Under, In Extremo, Children of Bodom, Ministry (auch nur halb gesehen, gehört dafür aber selbst im Zelt noch gut), Fear Factory, Soulfly, Motörhead, Subway to Sally.

2007: 99,- €; Bands: Letzte Instanz, Grave Digger, J.B.O., Lacuna Coil, Blind Guardian, Schandmaul, Type O Negative, In Flames, Subway to Sally.

2008: 99,- €; Bands: Avenged Sevenfold, Iron Maiden, Kamelot, Soilwork, Sonata Arctica, Children of Bodom, Corvus Corax, Avantasia (Na ja, den Anfang. Von ganz weit weg.), As I Lay Dying, Killswitch Engage, Nightwish (man, was war ich froh über den Jack Daniel's Stand... und dann gab's bei zwei Getränken auch noch ein Army Cap dazu, super).

2009: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Schandmaul, J.B.O. (als "Secret Show"), The BossHoss, Lacuna Coil, HammerFall, Bullet for my Valentine, Motörhead, In Flames, ASP, Pain, Volbeat, Subway to Sally.

2010: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Alice Cooper, Iron Maiden, Ill Nino, Die Apokalyptischen Reiter, Stratovarius, Grave Digger, Slayer, Soulfly, Fear Factory.

2011: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Blind Guardian, Ozzy Osbourne, Van Canto, Heaven Shall Burn, Judas Priest, Knorkator, Children of Bodom, Subway to Sally.

2012: 150,- €; Bands: Sepultura & Les Tambours du Bronx, Volbeat, Oomph!, HammerFall, Leaves' Eyes, In Flames, In Extremo, Cradle of Filth (zumindest einen Teil des Gekreisches), Amon Amarth, Schandmaul. Oh, und nicht zu vergessen: Die supergeile Endzeitshow am Mittwoch... was ein Reinfall, zumindest größtenteils.

2013: 130,- € (X-Mas Ticket); Bands: Deep Purple (nicht komplett), Rammstein, Corvus Corax, ASP, Grave Digger, Fear Factory, Die Apokalyptischen Reiter, und bestimmt noch ein, zwei Bands, nur habe ich meine Running Order nicht aktualisiert nachdem ich zuhause war.

2014: 170,- €; Bands: Saor Patrol, Red Hot Chili Pipers, HammerFall, Knorkator, Five Finger Death Punch, Heaven Shall Burn, Children of Bodom, Apocalyptica, Devin Townsend Project, J.B.O., Schandmaul.

Freitag, 17. August 2012

I don't wanna come back down...

Montag gaben sich Bush in der Großen Freiheit 36 die Ehre, und ich nutzte die Gelegenheit, um die Jungs mal live zu sehen. Mit dabei hatte ich Sandra, die sich von meiner Vorfreude hatte anstecken lassen. Wir waren rechtzeitig da, und haben so auch die Vorband Young Guns miterlebt, die mir allerdings nicht sonderlich in Erinnerung geblieben ist. Macht aber auch nichts, wir waren ja wegen des Hauptacts da.
Und die haben die Erwartungen mehr als erfüllt. Die Band um Gavin Rossdale hat so ziemlich jeden bekannten Song gespielt und für eine ordentliche Stimmung gesorgt. Besonderes Highlight war der Moment, als der Sänger von der Bühne stieg und ein wenig durchs Publikum spazierte, um mit den Fans zu rocken. Geile Nummer! Mir hat die Show auf jeden Fall tierisch gut gefallen und da habe ich auch gleich in ein T-Shirt investiert. Die Alben fehlten auch noch in meiner Sammlung und sind demnächst komplett im Schrank.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Besser spät als nie

Am 22.04. stand endlich das Nachholkonzert von Schandmaul an, das im Februar wegen einer Erkrankung des Sängers ausgefallen war. Dafür hat die Band dann aber auch ordentlich reingehauen und eine sehr schöne Setlist gespielt. Aufgrund der Tatsache, dass die Geigerin der Band wegen einer Geburt pausieren musste, stand Ally the Fiddle mit auf der Bühne, die ich schon von ASP-Konzerten kannte und die eine sehr gute Vertretung spielte. Ebenfalls hochschwanger ist mit Birgit auch die zweite Frau der Band, die an diesem Abend ihr vorerst letztes Konzert spielte und ab dann auch pausiert. Dennoch war sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch einmal voll dabei und half mit, die Show wie immer zu einem Erlebnis zu machen.
Ebenfalls klasse fand ich persönlich die Vorband Burn. Die vier Jungs klingen ein wenig wie The Cure und das auch ganz bewusst. Ihnen geht es darum, zu spielen, worauf sie Lust haben und nicht, was gerade angesagt ist. Gefällt mir, die Einstellung, genauso wie mir eben auch gefällt, was sie spielen. Deswegen war ich ziemlich begeistert, als die Band nach dem Konzert noch einen Tisch okkupiert hatte und CD's verkaufte. Dem günstigen Angebot, das mir der Sänger machte, konnte ich nicht widerstehen und erstand gleich beide Alben samt einem Poster - und das auch noch alles signiert! Sehr coole Sache und mir gefällt die Musik nach wie vor. Besonders Why don't you find out for yourself besitzt einen erhöhten Ohrwurmcharakter.
Interessanterweise lässt sich auf der Band-Homepage nachlesen, dass Burn auf dem aktuellen Longplayer unter anderem einen Song mit Matthias Ambré aufgenommen haben, ehemals Gitarrist bei ASP. Deutsche Rock-Musiker scheinen sich unter einander echt alle zu kennen...

Dienstag, 10. April 2012

The End

Achtung! Ich kommentiere im folgenden Text viele Aspekte der Mass Effect-Serie, unter anderem das Ende des dritten Teils. Da ich nun die Serie zum ersten Mal komplett bis zum Ende durchgespielt habe, habe ich ein paar der Gedanken, die mich dabei begleiteten und dir mir währenddessen kamen in eine Briefform gebracht. BioWare gibt ja selbst an, ihre Fans ernst zu nehmen, weswegen ich mir dachte, dass es dort vielleicht auch Interesse fände. Falls eine Antwort eingeht, werde ich berichten. Ach ja, da die Jungs drüben höchstwahrscheinlich kein deutsch sprechen und ich das Spiel eh in englisch gespielt habe, ist der Brief selbstverständlich in derselben Sprache gehalten, zum Übersetzen war ich dann auch zu faul.


Hey folks at BioWare!


Let me first of all thank you. Thank you for the adventurous journey it has been with my personal Commander (Chris) Shepard through the course of an outstanding gaming experience spanning three titles and some additional side missions. Before that, I have only very rarely been that much moved, that much motivated to follow a games' story and its characters (specifically in Final Fantasy VII and VIII).
I only got into the Mass Effect series not long before the release of the second game, but when I first started this, I knew I was going to witness something great. Generally, I am a big fan of science-fiction rather than fantasy which I for myself have just seen too much of. So when I heard of the second part, it looked really promising and thus I tried the first part which I got pretty cheap by the time.
What can I say, even the menu music got me right from the start. That is always a good point because I definitely am into good soundtracks for they can totally enhance the overall experience and give special moments in the game that certain feel. After I created my very own Shepard and the quest, whose significance I could not even think of at that time, started, I was happy. I had a complete galaxy filled with interesting characters of which some I came to make really good friends with, alien races, wonderfully written dialogues, an overwhelming story that would only slowly start to unfold, fast action-packed combat sequences and all that underlined by some of the greatest pieces of gaming score I have ever heard.
Honestly, as I said, I really like to listen to good gaming music and no one would question the Japanese Mr. Uematsu to be one of the greatest musicians of his kind. Yet still, as I heard Vigil the first time, it had a very specific effect on me. Combined with the scene where you are talking to the VI of the same name, it felt just perfectly fitting. Listening as that tens of thousands of years old computer was telling you about the fate of the Protheans just gave me the shivers, in a positive manner of speaking. And even just listening to the score piece itself makes me feel kind of calm, peaceful. It's absolutely amazing and I found myself having it set to repeat so I would listen to the track over and over again for, like, an hour or two. It does not get boring ever. I have come to think that it became some kind of core musical piece of my life actually. So thank you for that, too.
Then there are the decisions you face and that sometimes really made me sit back and think about. As I try to be more or less a nice person in my real life, I took the renegade approach in the game for the fun of it. At the end of each of the games, my character screen would tell me that I still am at least 20 to 30 percent a softie as I could just not take some of the renegade choices (I have only seen a video of the renegade scene with Mordin Solus, who could even DO that?). While some things were easy, like punching the bitchy reporter (nice running gag by the way), I could never take a renegade decision against some of my squad mates, especially friends or love interests. So I always ended up with a few paragon points, but i called that my "lawful evil" alignment in a way, because I only acted bad at people that deserved it and treated the ones close to me nice. Also I would usually not abandon any side mission just because I did not like the character offering it to me (although that seemingly happened in the third game).
The consequences of those choices sometimes were hard to take at times. When I got to the scene on Tuchanka, where I had to cure the genophage to get the support of the Krogan and Mordin told me he had to do the manual adjustments on his own... I admit it, I was so surprised and overwhelmed that I actually felt tears on my face (which does not happen usually). Then, again, Vigil was played in the background and Eve's funeral was shown which made it only worse. It took me some time to be able to play on afterwards. A great example on how truly outstanding this game can be.
On the other hand, and I felt that especially in the third game, decisions only feel like you have a certain freedom of choice but do not actually change much. One example I faced was the decision to end or save the life of the Rachni queen in Mass Effect. As I took the renegade approach, I killed the hideous creature. Searching YouTube-Videos, I found out, the only mentioning in the second game would have been an Asari on Illium talking to me, which is not actually much. In the third part, there would have been a reunion during a side mission where I could have saved her again, thus getting her help on the Crucible. Instead, I met some random breeder queen which I indeed saved for the help she offered. So until that point, the choice I made two games before, did not even matter! Later I got a very brief side note that the breeder queen betrayed me, which cost me a few war asset points. I found out that would have never been the case with the "true" Rachni queen from the first game. The choice felt much more grave in the first game than the eventual outcome. The biggest decision at the very end of the second game: Destroying the Collector base or leaving it intact, handing it over to Cerberus. What do you get? One of two different war assets, that's basically it. That is not how the consequence of such a big choice should feel to me. I felt it could have meant more, made a bigger difference, I simply would have preferred more impact of the consequences of my decisions.
Even more so at the end of the last game. I know that I am only one of many complaining about the ending, but that does make it only more meaningful. As I invested quite a lot over the last years, a lot of money, not only for the games (of which I even own both the second and the third part as Collector's Editions) but also for DLC, lots of time, because I tried to discover nearly everything (at least as much as I could) which in the end put around 150 to 200 hours of intense gaming on the record (plus the not accounted time for redoing scenes for fun or cause I died trying) and last but not least lots of emotions ranging from joy and happiness to total sadness and shock - hell, I really love some of those characters! -, I felt this conclusion to be pretty shallow. I mean, this is supposed to be the outcome of not only the third game itself, but for the entire series of all three games, so I expected something epic, probably some incredibly long video sequence (like Final Fantasy games often feature) or at least some really "vastly" different endings, like it has been quoted over and over again (I actually found a nice compilation of pre-release quotes on the BioWare forums themselves: http://social.bioware.com/forum/1/topic/355/index/10056886).
The ending we got now still is, in a way, epic, but it just does not seem completely right or satisfying to say the least. It was said that there would not be "A, B and C"-like endings to choose from, but then again, this is pretty much exactly what we have been presented - provided that you have the right amount of EMS points without playing multiplayer, otherwise it could be even less of a choice. There is no final obstacle to overcome, no endboss of sorts (if you count "Marauder Shields" out), the only thing that players have to face is the fact that some ghostly, god-like child appearance presents them its solutions to the situation in a short monologue (I do not call this dialogue if the options do not change even the slightest thing). This feels like some last minute deus ex machina somebody came up with because there was just no more time (granted by the publisher?) to work out any real solution(s). This is only confirmed as the suspicion it is by the fact that Shepard seems to be in total acceptance of the things he is told. No renegade interrupt for just telling the thing to shut the hell up? Not even contradiction, Shepard seems to just assume he is being told the ultimate truth. How can that be? He always had the freedom of choice, he could always step away if he did not want to help anybody or even punch or shoot somebody when interfering. No he is forced into one of three options, all of which are bad in the end.
Why do I have worked so hard on brokering peace between the Geth and the Quarians (one of the greatest and most emotional moments, especially as I chose Tali to be my love interest since Mass Effect 2) only to be told now that I have to wipe them out if I truly want to eliminate the Reapers? Where is the logic in that? EDI does also count as synthetic life, right? So she will as well be destroyed - I have to willingly kill one of my crew members! Also, why does the appearance not even take the fact of the newly achieved peace into regard, as it only tells how "the created will always rebel against their creators" (By the way, it created the Reapers, right? What about them rebelling against it?)? As I had finally resolved the Geth-Quarian conflict, the Geth were at total peace with the Quarians, inviting them back to their homeworld - not even mentioning the fact that it was the creators who rebelled against their creations in this case... Overall, the sense of its talk is not believable - it creates synthetic beings (Reapers) to "save" (by making them "ascend") everybody (at least everybody able to speak and read) from being killed by synthetics? I understand now, what "cycle" in this case truly means...
Also, why the hell is the Normandy... where IS it exactly in the ending scene? And how? Last thing Joker told Shepard was that he would be rejoining Sword Forces in earth orbit. Now he is flying around somewhere in space, crashing the ship on some unknown jungle world. Why does the Normandy even crash? The colored wave did not seem to damage any other ship (besides the Reapers in case of the red option), so why the Normandy? It also seemed pretty magical to me that my squadmates, who presumably died when Harbinger (It was Harbinger, right? His role got so diminished from the big boss he seemed to be in the second game) set out to his final attack near the Citadel beam were seen stepping out of the crash-landed ship. On one hand, I was happy to see them alive and breathing (especially my love interest of course), but on the other hand, how could they have been saved and why would they let Joker escape the battle? Did they all turn their backs all of a sudden? Not very realistic in my opinion.
Then the mass relays are destroyed. All of them. The last time that happened, the Batarians wanted Shepard's head for killing hundreds of thousands of their people, because the explosion wiped out an entire solar system. Is there really a difference between an exploding relay and an exploding relay? Then again, with the relays gone, do I have to feel shameful for gathering nearly every fleet in the galaxy around earth? As Turians and Quarians are not able to eat human food, they are most probably the first ones starving to death (if the Quarians brought their live ships, they might survive a little longer). With earth widely in ruins there will not even be enough food for humans, I assume. So did I doom the entire fleets to their certain deaths in the Sol system? Not exactly what I would call a happy ending, at least they cannot sue the now dead Shepard for it.
Questionable to me was also that in the blue version the Citadel stays intact, as some sort of control station for the Reapers, I guess. But why is it destroyed in the green version? The Reapers are still there and might need some guidance with the now radically changed situation. If you destroy them, okay, no more control of any kind is needed, understood. But if you keep them in either way, I assume there will be a need for some sort of master control. That is one thing that came to my mind when I tried out the different colors.
The fleets themselves look little different in the battle cutscene, it merely matters if you have the Geth and/or Quarian fleet and if your EMS rating is high enough to not have too many casualties right away. Why do I not see any of the assets I collected, sometimes not only by scanning planets, but through real side missions, like the enhanced Cerberus fighters or the three mercenary groups? I did not expect them to be featured in major scenes but just as some side notes, acknowledging that they are really there.
Overall, whatever color one chooses, the sequence following shows little difference except the color tone. I know the consequences afterwards might be different, but nothing of this is even hinted at. I only get a short cinematic with vivid colored "explosions" that cross the galaxy.
There is no such thing as closure as it was promised beforehand. How will the situation work out with all the fleets in earth orbit but no more mass relays to travel home by? What will happen to my crew, stranded on some planet? Will Tali be grieving me? Will my ultimate sacrifice be honored and they might name a planet Shepard? Or is this one-second-sequence that I got after I raised my readiness rating by multiplayer true and Shepard does still live? But if, where is he and how did he miraculously survive yet another certain death situation?
Do not get me wrong, I am absolutely okay with the concept of the hero making the ultimate sacrifice to be able to save the galaxy. So I was actually thinking that Shepard will most probably die at the end of his fight against the reapers. But the way in which this is presented, does not quite match the sacrifice he makes. There is no reward for the gamer, no really epic aftermath. It just does not feel as if I achieved the ending, I have not actually earned it. All I have to do is pick the color in which the ending is presented. And facing this after not only one, but as I already stated, the complete journey through all three games, is just too shallow. I would really like to see some of your staff taking the courage to step up and simply explain their thoughts on the ending and not saying something about "artistic visions" again. I do not know what could possibly be so hard about that, except there is no explanation besides the plain fact that there was too little resources. Yet I do hope that over the course of the last years, you had a more or less clear idea of what the end should look like and are able to present and explain your vision to the folks how do not seem to quite get it.
Then there is one thing I personally encountered: When I destroyed the Reapers, I got some very short black and white flashback scenes of Joker, Anderson and Liara. But why am I shown Liara, which I only chose as a love interest in the first installment? Afterwards, I went with Tali for the next two games, so I expected her to be in Liara's place.

I of course have heard the news of the announced "Extended Cut" you intend to be releasing in summer. Cautiously I also noticed you saying that there will be no fundamental change that seemed to be needed regarding the feedback from the fans you are getting. I still have hope that you guys WILL get this totally important scene, this very ending to the Mass Effect series done in the appropriate way, epic and with answers and closure and all. On the other hand, I do am afraid that somebody in a higher position will have you stick to your "artistic integrity" and actually have the defining moment of one of the very best (if not THE best) gaming series around ruined forever. Thinking of Vigil again (and I am actually listening to that piece right now), I know you CAN do it. Please, do it for the people you sell your games to. Do it for the fans. Do not make me cry again.


Sincerely yours,
Chris



Darüberhinaus habe ich den einen oder anderen interessanten Link zu dem Thema gefunden:
The Writer's Block mit einem Artikel zum Ende aus der Sicht eines Schriftstellers
Angry Joe's 10 Reasons we hate Mass Effect 3's ending sehr amüsante Zusammenstellung
Marauder Shields Comicserie um ein alternatives Ende, unglaublich großartig

Donnerstag, 22. März 2012

Zitat "Trinken"

Montag waren wieder einmal 365 beziehungsweise in diesem Jahr sogar 366 Tage vorbei und der Tag, an dem die Welt um meine Gesellschaft bereichert wurde, jährte sich zum nunmehr neunundzwanzigsten Mal. Da die liebe Faye am selben Tag (wenn auch sechs Jahre später) das Licht der Welt erblickte, nahm man dies als Anlass, am Abend in feuchtfröhlicher Runde das Doppelereignis zu begießen. Als Treffpunkt wählte Faye, deren Idee das auch war, das Down Under in der Nähe des Dammtor-Bahnhofs. Auf dem Weg dorthin bekam ich sogar Live-Gesang am Telephon von meiner Patentochter, ihrem Brüderchen und der Mutter der beiden, ich war sehr begeistert.
Im Lokal fanden sich dann nach und nach die Gäste ein, deren Zahl schließlich inklusive beider Geburtstagskinder auf immerhin zehn anstieg. Geschenke gab's auch, Faye bekam einen Toaster und den großartigen Sucker Punch auf DVD, mir brachten Nica und Franzi ein kleines Pflänzchen für die Küche und ein obligatorische Packung Kinder Riegel mit (sogar eingepackt!), obendrein gab es für jeden eine Geburtstagskerze.
Bei bester Laune und guten Gesprächen (vielen Dank nochmals an Fayes Freundin für ihren Kommentar zum Thema Actionfiguren!) verbrachten wir so einen sehr schönen Abend, der auch dann kein Ende nehmen wollte, als schlussendlich nur noch Bonsch und ich unsere letzten Biere tranken. Offiziell hatte das Lokal wohl schon geschlossen und wir wurden mehr geduldet, weil wir auch schon bezahlt hatten. Als dann offensichtliche Freunde der Besitzer oder zumindest des Personals vorbeikamen, stieg die Stimmung plötzlich noch wieder an. Einer der Jungs setzte sich zu uns und so tranken wir noch einen dunklen Sambuca (von dem ich bis dahin noch nie gehört hatte), der gar nicht schlecht war - recht mild und selbst ohne Kaffeebohnen mit einem deutlichen Kaffeearoma - und er schlug vor, dem Tanzenden Einhorn noch einen Besuch abzustatten. Bonscho und ich zweifelten erst ob der schon vorangeschrittenen Uhrzeit, doch er versicherte uns, dass alleine wegen der dort sicher noch anwesenden Magic-Spieler wegen bestimmt noch geöffnet sei. Tatsächlich saßen auch noch ein paar Jungs über ihren Karten, als wir dann zu viert (unsere neue Bekanntschaft hatte seine Freundin gleich mitgenommen) hineinstolperten. Da der gute Mann uns von einem seiner Meinung nach sehr spaßigen Trinkspiel namens "Freeman" erzählt hatte, musste das natürlich prompt getestet werden. Mit dem Chef des Einhorns saßen wir dann zu fünft am Tisch und lernten die Regeln zu dem Spiel, das tatsächlich eines gewissen Spaßfaktors nicht entbehrt. Allerdings wurden die Gläser und dann die Flaschen auch ziemlich zügig leer dank der dauernden Regelverstöße. Nach knapp zweieinhalb Flaschen Kirschmet, die Bonsch und ich bis dahin geleert hatten, endeten wir dann glücklicherweise auch. Noch einen Schluck mehr hätte ich unter Umständen auch nicht mehr gut aufgenommen. Dennoch ein witziges Spiel in einer lustigen Runde, die aber auch nicht größer sein darf, was sonst zu vorzeitigem Ausscheiden des einen oder anderen Mitspielers führen könnte.
Dienstag hatte ich glücklicherweise auch noch frei, was auch bitter nötig war. Da ich um halb zwölf einen Termin beim Zahnarzt hatte, konnte ich nicht einmal richtig ausschlafen, was ich auf dem Hin- und Rückweg auch deutlich merkte. Es ging aber alles gut und so konnte ich dann, wieder zuhause, erst einmal wieder etwas zur Ruhe kommen und eine entspannende Dusche genießen.

Dank Hannes habe ich übrigens von Sail von Awolnation einen ziemlichen Ohrwurm, der sich den Platz aber mit Thirty Seconds to Mars teilen muss, deren Stranger in a strange land auch viel zu eingängig ist.

Montag, 9. Januar 2012

Gefahren im Dschungel

Was ich beim gestrigen Bericht ganz vergessen hatte zu erwähnen: Auf dem Werksgelände gibt es zwei Regionen, an denen es unterschiedlich ekelhaft stinkt und zwar so richtig penetrant appetitverderbend. Ein Glück kann ich keine Geruchsprobe hier reinstellen, das wäre echt zu viel des Guten. Im hinteren Teil, kurz vor der Halle, in der unsere Maschine steht, riecht es mehr nach faulen Eiern, nur eben extrem verstärkt. Bei der warmen, feuchten Luft hier unten natürlich schon ein Hochgenuss, aber das andere Gebiet ist fast noch schlimmer. Schwer zu sagen, nach was das riecht, nur ist es brechreizfördernd. Heute war es besonders schlimm auf dem Rückweg, das ist wirklich kaum auszuhalten. Keine Ahnung, warum Papierherstellung so abartig stinken muss, fertiges Papier stinkt auf jeden Fall nicht, weder auf der Rolle noch das geschnittene Ries. Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, wir irgendjemand in einer derart feindlichen Umgebung arbeiten kann, zumindest nicht ohne Schutzanzug mit Sauerstofftank oder ähnlichem.

Sie kommen bei Anbruch der Dunkelheit...

Sie sind überall!

Was mich abends dann noch überraschte, waren ein paar Perverse. Keiner mag Spanner auf dem Klo, aber Eidechsen? Erst dachte ich, das wären Aufkleber an der Scheibe, bis sich die Viecher plötzlich bewegten - und mir klar wurde, dass auch schon welche im Raum waren! In den Ecken lauerten sie, auf ihre Gelegenheit und ein nichtsahnendes Opfer wartend... Ich hatte großes Glück, dieser gewiss tödlichen Gefahr durch meine unglaublich geschärften Sinne entkommen zu können (oder so ähnlich).



Eine ähnliche Gefahrenquelle stellen sicher auch die Kleintiere dar, die sich vor dem Eingang zur Maschinenhalle tummeln: Unzählige Ameisen und in einem kleinen Graben schwimmen Kaulquappen (ich denke, dass es Kaulquappen sind). Da muss man schon vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzen, um nicht als Nahrungsergänzungsmittel zu enden. Da soll noch einer sagen, der Job wäre ungefährlich!

Eine ganz andere Art von Gefahr stellt der Fernseher im Restaurant des Hotels dar, nämlich die des geistigen Zerfalls. Irgendwie scheint es sich mir bei den meisten Sendungen um Überbrückungen zwischen Werbeblöcken zu handeln, anders lässt sich das kaum erklären. Und bei dem, was sonst so gezeigt wird, bin ich ganz dankbar dafür, das nicht auch noch verstehen zu können. Selbst der Musiksender (ein Channel V) ist grausam, heute lief unter anderem Westlife mit Seasons in the sun, oder aber ein abartiges Sampling von Zombie von den Cranberries namens In your head von einem gewissen Mohambi. Als dann auch noch englische Songs von Tokio Hotel liefen, musste ich mit meinem Abendessen kämpfen. Die Playlist, in der auch letztere enthalten waren, wurde laut Einblendung von einem Vietnamesen eingesandt - der wahrscheinlich genauso schwul ist wie einige der Angestellten hier. Da kriegt man als Mann schon manchmal direkt Angst...

Etwas versöhnlich stimmte mich dann ein großartiges YouTube-Fundstück: Der Commander Shepard-Song. Sehr coole Nummer und ordentlich eingängig. Da fällt mir ein, ich habe immer noch nicht Arrival gespielt... Und bald kommt (endlich!) der dritte Teil - das wird wieder geil!

Sonntag, 1. Januar 2012

2012

Es ist also (mal wieder) soweit: Das Jahr, in dem die Welt untergehen oder sich zumindest drastisch verändern soll, ist da. Allerdings ist noch ein bisschen Zeit, los geht es ja erst im Dezember. Da man sich über den genauen Tag ein wenig uneins ist (ein Tag ist auf die Rechnung von ein paar tausend Jahren ja auch denkbar wenig), haben wir uns im Triumvirat vorgenommen, vom 20.12. an zu feiern, bis entweder a) die Welt tatsächlich untergeht, oder b) man am 23.12. immer noch feiernd feststellt, dass man selbiges entweder verpasst hat oder es gar nicht eingetreten ist. Mal sehen, wie dieses Jahr dann zu Ende geht!

Zu erst einmal aber willkommen im neuen Jahr! Im Kreise ein paar guter Freunde ist mir der Rutsch ins neue Jahr unfallfrei geglückt - sieht man von der Ecke eines gewissen Sofas ab... Wir hatten richtig Spaß und haben zu Endlich wieder Discozeit und Kids das Ghetto gerockt! Ein gewisser Jack hatte auch zwei ausgegeben, was die Stimmung noch zusätzlich erhöhte, bis schließlich auch das Triumvirat gegen halb sechs das Feiern eingestellt hat. Bis dahin waren auch sämtliche Black Stories ein mal durchgespielt, sodass man zufrieden schlafen gehen konnte.

Pünktlich zum Jahreswechsel kam noch eine größere Lieferung an, die mich schon länger interessiert hatte und derer mich anzunehmen ich mir als einen von zwei guten Vorsätzen für dieses Jahr gemacht hatte. Sobald es zu diesem Thema berichtenswertes gibt, werde ich informieren.

Ebenso zum Start des neuen Jahres starte ich auch ein neues Design für mein Blog. Mir gefielen die dynamischen Ansichten zwar prinzipiell sehr gut, gerade die Sidebar, allerdings fehlten dabei sämtliche Module der jetzt wieder sichtbaren rechten Leiste. Um auch eins meiner Weihnachtsgeschenke, den cinema Filmkalender, entsprechend würdigen zu können, entschied ich mich zu einer einfacheren Ansicht zurückzukehren, um wieder über das wöchentlich aktuelle Filmposter informieren zu können.

Sonntag, 18. Dezember 2011

What the fuck...?

Das dachte ich während des Filmgenusses von Sucker Punch mehrfach. Was für ein schweinegeiler Film! Mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack und ich denke, insgesamt werden sich am ehesten Männer von dem Streifen angesprochen fühlen aber mir gefällt das Meisterstück absolut. Mal wieder ein grandioses Werk von Zack Snyder, der mich auch schon mit 300 und Watchmen mehr als begeistern konnte. Der visuelle Stil ist geradezu berauschend und damit meine ich nicht (nur) die Mädels in ihren feschen Outfits, sondern ganz generell die Optik, die hauptsächlich in den Fantasiewelten einiges vom Filmgenuss ausmacht.
Was mich als Freund erlesener Akustik ganz besonders erfreut hat ist der sagenhafte Soundtrack. Meine Fresse, wie großartig die Stücke passen! Und was für eine irre Stimme Emily Browning präsentiert bei den Stücken, die sie vorträgt! Die Version von Sweet Dreams gefällt mir sogar noch besser als die von Marilyn Manson und die ist schon erstklassig. Auch Asleep (ebenfalls von Emily Browning gesungen) hat es mir schwer angetan, der Ohrwurm wird wieder eine Weile halten. Klare Sache, dass ich das Soundtrack-Album da sofort bestellt habe.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Symphonic Fantasies

Nächstes Jahr am Freitag, den 06. Juli um 20:00 Uhr ist es soweit: Die Symphonic Fantasies werden zum zweiten Mal in Köln aufgeführt und dieses Mal habe ich rechtzeitig Karten dafür bekommen und werde definitiv dabei sein. Da ich dieses Mal etwas schlauer war, habe ich gleich drei zusammenhängende Karten bestellt, um zwei Freunden die Möglichkeit geben zu können, mich zu begleiten. Mittlerweile ist das Konzert am Freitag auch fast ausverkauft, am Donnerstag davor gibt es eine Stunde früher noch ein Konzert. Wer also gerne mitkommen möchte, der meldet sich einfach auf den bekannten Wegen bei mir (zur Not hier im Kommentar). Die Karten liegen bei 31,50 € und sind relativ weit vorne mit anständigem Blick auf die Orchester- und Chorbühne.
Ich freue mich schon jetzt tierisch auf das Konzert, auf YouTube lassen sich genügend Impressionen von der ersten Aufführung finden, um diesen Eindruck nur zu bestätigen.

Addendum:
Die Tickets sind jetzt auch schon da! Block F, Reihe 24, Plätze 55 bis 57. Wie gesagt, bei Interesse bitte melden.

Sonntag, 18. September 2011

J-Pop


Gestern oder vorgestern hörte ich morgens auf dem Weg zur Arbeit einen mir bis dato unbekannten Song im Radio, der mir auf Anhieb gefiel. Obwohl der Text bis auf eine kurze Refrainzeile ausschließlich auf Japanisch gesungen wird, hat das leicht rockige Stück mich doch nicht losgelassen und so fragte ich einen unserer japanischen Kollegen danach. Nachdem ich so schon den Namen der Sängerin erfahren hatte, konnte ich dank YouTube auch den passenden Song finden: Mika Nakashima - Love is Ecstasy.
Heute war ich dann wieder mit meinem ursprünglich englischstämmigen Kollegen unterwegs und legte mir auf dem Weg auch gleich die CD zu, netterweise sogar mit beiliegender DVD, auf der sich das Musikvideo zum Song befindet.
Interessanterweise gab es von der netten Verkäuferin der CD- und DVD-Abteilung ein Gratis-Gimmick dazu. Von außen nur als ein Hello Kitty-Karton (ja danke schön, wie passend?!) erkennbar, handelt es sich wohl um eine Art Messbecher als Zubereitungshilfe der ebenfalls beiliegenden Rezepte. Ich bin noch mit mir am Kämpfen, ob das gute Stück am Ende eher in meinen Koffer oder den Eimer unter meinem Schreibtisch wandert.

Freitag, 19. August 2011

Let's go Murphys!

Der Schlachtruf der Fans der Band Dropkick Murphys, die am vergangenen Dienstag auch in Hamburg auf der Bahrenfelder Trabrennbahn spielten. Danica und ich hatten uns Karten dafür gekauft, neugierig auf einen Live-Auftritt der auf Studioalben schon interessanten Band.
Einlass war schon um 16:00 Uhr, da Nica noch arbeiten musste, waren wir erst gegen 16:45 Uhr da, ungefähr eine Viertelstunde vor geplantem Konzertbeginn. Um 17:00 Uhr sollte, laut Ticketaufdruck, das Konzert beginnen. Dass eine Vorband spielen würde, war klar, dass es zwei werden würden nicht, aber okay, warum auch nicht.
Die erste von beiden begann dann allerdings erst kurz vor sieben Uhr, nachdem wir also schon zwei Stunden warteten. Viel zu sehen gab es nicht, das Platzlayout hatte sich seit Sonntag nicht geändert. Was sich glücklicherweise geändert hatte, waren die Untergrundverhältnisse. Mittlerweile war der Platz getrocknet und mit Kies bedeckt worden, sodass nur eine geringe Bodenfeuchtigkeit herrschte, was sehr angenehm war. Nicht so angenehm war dafür die im Vergleich zu Sonntag geringere Temperatur, was allerdings auch daran lag, dass wir dieses Mal nicht direkt in der Menge standen.
Die erste Vorband, die spielte, nennt sich Montreal und kommt aus Hamburg. Die drei Jungs haben sich ehrlich bemüht ein wenig Stimmung zu machen und waren insgesamt total lustig drauf. Auch die Songs, deren Namen mit Pullover oder Maurer schon komisch klingen, strotzen vor gewollt schlechten Reimen, die zum Lachen anregen. Anspieltipp an dieser Stelle: Endlich wieder Discozeit. Ein verdammter Ohrwurm, aber totale gute Laune Musik. Mein persönliches Highlight des Abends und der Grund, weshalb ich mir gleich eine CD von Montreal zugelegt habe neben dem obligatorischen Tourshirt der Hauptband.
Face 2 Face war Vorband Nummer zwei, mir bis dahin nicht bekannt und ich werde auch nach dem Auftritt kein Fan werden. Sie waren nicht schlecht, aber in meinen Ohren auch nicht so gut oder gar besonders, dass ich sie öfter hören musste. Als Hintergrundmusik in Ordnung, aber ich werde mir wohl keine CD's kaufen.
Um 20:40 dann endlich, mehr als viereinhalb Stunden nach Einlass und knapp vier Stunden nach unserer Ankunft, spielten dann auch die Dropkick Murphys. Ein meiner Meinung nach souveräner Auftritt mit den großen Songs, viel vom aktuellen Album Going out in Style. Allerdings war nach einem Zugabensong (immerhin der Klassiker Boys on the Docks) auch schon Schluss und da hatten die Jungs gerade mal an der 90-Minuten-Marke gekratzt. Allerdings war der Abend dann auch schon (wider Erwarten) lang genug gewesen, insofern hielt sich die Enttäuschung darüber in engen Grenzen. Außerdem waren wir froh, von einigen der angetrunkenen und scheinbar streitlustigen Besucher wegzukommen. Direkt vor uns fing ein Typ nämlich ständig völlig unkontrolliert an zu "tanzen" und mit seinen Armen zu rudern, dass wir Angst hatten, er würde noch einen von uns treffen. Der Kerl war richtig nervig, da bekam ich schon Gewaltphantasien.
Zusammenfassend also ein netter Abend mit guter Musik, nur leider von den Organisatoren schlecht gemacht oder schlecht informiert. Die Wartezeit hätte man sich nämlich auch gerne schenken können.

Montag, 15. August 2011

Arschloch Sommer!

So forderte Thomas Lindner, seines Zeichens Sänger der Band Schandmaul, uns auf, in den Himmel zu schreien. Heute fand auf der Bahrenfelder Trabrennbahn das Doppelkonzert von Schandmaul und In Extremo statt und da es sich um ein Open Air Konzert handelte, war der Wunsch nach Regenlosigkeit entsprechend groß gewesen. Da wider alle Hoffnung doch überall das Wasser stand und sich gerade hinter dem FoH-Turm eine riesige Pfütze, die schon als Teich durchging, gebildet hatte, war die Sauerei dementsprechend groß. Das gesamte Areal war vermatscht und es war unmöglich, sauberen Fußes auch nur in die Nähe der Bühne zu kommen. So habe ich mir an diesem einen Abend meine Klamotten weit mehr verdreckt als über die gesamte Zeit in Wacken. Auch mal eine Leistung. Dennoch hielt das die Zuschauer natürlich nicht vom Feiern ab und mehr als einmal erwähnten die Bands das auch lobend.
Die beiden Bands waren dennoch super drauf und haben echt richtig schöne Shows abgeliefert. Mitsingpotential gab es natürlich zuhauf, was auch extensiv genutzt wurde, sofern denn Textkenntnis vorhanden war. Bonscho, Franzi, Danica und ich hatten auf jeden Fall unseren Spaß, der teils auch erst durch die witterungsbedingten Umstände entstand. Einige der Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, den Matsch auf den umstehenden Leuten zu verteilen, sei es absichtlich oder ungewollt. Am Ende lag dann auch tatsächlich noch einer mit dem Rücken im Matsch, glücklicherweise hat Nica sogar rechtzeitig den Auslöser der Kamera betätigt (Photo folgt).
Schandmaul spielten eine tolle Mischung aus Klassikern und neueren Songs und sorgten so für prima Tanzstimmung, was schließlich in einer "Wall of Polka" mündete (O-Ton Thomas Lindner). Durch den Matsch eine Riesenschweinerei, aber immerhin war es ja nicht kalt. Die Atmosphäre war klasse und es wurde kräftig gefeiert, bis die Jungs und Damen dann für die zweite Gruppe von Akustikkünstlern die Bühne räumten.
In Extremo schaffte es dann locker, noch einen oben draufzusetzen. Nicht nur schraubten sie die Lautstärke noch einmal weiter nach oben, sie brachten auch einiges an Pyro-Show auf, um der Menge sprichwörtlich einzuheizen (was bei der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit sehr positiv aufgenommen wurde). Auch das Siebengestirn fuhr eine erstklassige Setlist auf, um die Stimmung nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern. Spätestens beim Spielmannsfluch ließ dann so langsam die Stimmkraft nach, was aber niemanden wirklich vom Mitsingen abhielt.
Alles in Allem ein super Konzertabend zu einem fairen Preis für zwei tolle Bands hintereinander.
Kleine Anekdote am Rande: Wieder zu Hause angekommen, bin ich mittels meines Regenponchos ins Badezimmer getippelt und direkt noch mit den Schuhen an den Füßen in die Badewanne gestiegen, um wenigstens den gröbsten Dreck zu entfernen. Außerdem tat das warme Wasser meinen unterkühlten Füßen auch sehr gut, denn ich hatte nur meine Chucks angezogen, die schon weit vor Konzertbeginn durchnässt waren. Nun läuft gerade meine Waschmaschine im Hintergrund mit zwei Paaren Schuhen in der Trommel, die danach hoffentlich wieder tragbar sein werden. Klingt übrigens sehr witzig, selbst mit den Schuhen im Beutel hört sich das nach ordentlicher Randale an.

Sonntag, 10. Juli 2011

Symphonic Odysseys

Gestern Abend spielte in der Kölner Philharmonie das WDR Rundfunkorchester mit dem WDR Rundfunkchor unter der Leitung von Arnie Roth Symphonic Odysseys - Tribute to Nobuo Uematsu. Und ich war live mit dabei! Und das war auch verdammt nochmal geil und entschädigte auf jeden Fall für die insgesamt fast neun Stunden Bahnfahrt hin und zurück. Einfach herrlich, bekannte (und auch viele unbekannte) Melodien mal in derart epischer Form präsentiert zu bekommen, das geht wirklich unter die Haut. Und ich hatte auch gar keinen schlechten Platz, ich habe mich jedenfalls bei YouTube schon gesehen (stilecht im Anzug natürlich). Als dann zum Abschluss auch noch Stücke aus Final Fantasy VII gespielt wurden, war es perfekt!
Hat echt tierisch Spaß gemacht und ich bin nächstes Jahr definitiv wieder dabei, allzumal dann die Symphonic Fantasies mit Musik aus Kingdom Hearts, Chrono Trigger, Secret of Mana und Final Fantasy wiederholt werden sollen. Ab Dezember beginnt der Kartenverkauf, da warte ich jetzt schon drauf. Danica hat auch gleich gesagt, dass sie mit will. Wer noch Interesse hat, gleich eine Info raushauen!

Montag, 6. Juni 2011

I like it

Mehr als nur ein Song vom aktuellen Stone Sour Album Audio Secrecy besitzt einen ganz schönen Ohrwurmcharakter. Neben Threadbare, welches ich schon zitierte, ist auch die erste Single-Auskopplung Say you'll haunt me ein sehr schöner Song, bei dem auch die Lyrics eine eigene Daseinsberechtigung besitzen und nicht bloß schmückendes Beiwerk sind. Gerade der Chorus hat es mir angetan:

Say you want to stay, you want me to
Say you'll never die, you'll always haunt me
I want to know I belong to you
Say you'll haunt me

Ein wenig düster, aber dennoch irgendwie schön. Mir gefällt's.

Samstag, 21. Mai 2011

Und wieder ein Fan mehr

Nachdem Hannes gestern nun auch endlich in den Genuss des filmischen Meisterwerks namens Scott Pilgrim vs. the World kommen durfte, hat der Streifen einen weiteren Fan bekommen. Hätte mich allerdings auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Der Soundtrack kam auch prima an und zu der weiblichen Hauptrolle muss ich wohl nichts sagen.

Ich meine, mal ehrlich, wer kann DEM widerstehen?

Freitag, 20. Mai 2011

Kind of catchy

Ich habe mal wieder einen neuen Ohrwurm, diesmal aus dem Soundtrack zu Scott Pilgrim vs. the World. Der Song Black Sheep von der Band Metric ist einfach großartig. Ich musste ihn zwei-, dreimal hören aber dann hat er mich nicht mehr losgelassen. Richtig schönes Teil, kann ich rauf und runter hören. Auch der Text gefällt mir und die Sängerin hat eine coole Stimme. Unbedingt mal probehören, eventuell auch mehrfach, damit der Song einschlägt.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Ich bin verliebt!

Und zwar in einen Film namens Scott Pilgrim vs. the World (und zugegebenermaßen vielleicht auch ein kleines bisschen in die weibliche Hauptrolle Ramona Flowers). Egal wie wenig kommerziell dieser Film war, das kann man einfach nicht toppen.
Wie ich ja bereits rezensierte, mag der kleine Romantiker in mir schön erzählte Liebesgeschichten ganz gerne mal (so sie denn nicht zu kitschig-rosa sind). Und diese eine Geschichte von Scott Pilgrim und dem Mädchen seiner Träume (buchstäblich!) ist nicht nur schön erzählt, sondern strotzt auch vor Nerdigkeit. Da passt einfach alles, die Darsteller sind super gecasted, die Locations sind super (und originalgetreu) gewählt, der Humor ist wirklich lustig, die Anspielungen treffen und die Effekte sind der Hammer. So einen geilen Film habe ich noch nicht gesehen. Der Herr der Ringe kann noch so episch sein, Matrix noch so cool, Dark Knight noch so düster, gegen Scott Pilgrim können sie alle einpacken.
In diesem Film tut Liebe echt weh, Mann! Wahnsinn! Ramona ~♥~
A propos Liebe: Kurz bevor ich diesen Post verfasste, war ich noch kurz bei amazon und schaute eher zufällig auf die Rezensionen zu Scott Pilgrim vs. the World. Verrückterweise war gleich die erste so augenscheinlich meine eigene Meinung widerspiegelnd, dass ich sie hier nur verlinken kann: amazon-Rezension. Das fand ich schon sehr witzig, und an Zufälle glaube ich ja eh nicht.
Auf der Grundlage der Überwältigung durch den Film musste ich meine Sammlung um dieses Highlight (und das ist echt noch untertrieben) ergänzen, und da ich ja keine halben Sachen mache, kamen sowohl der erstklassige Soundtrack, von dem einige Stücke echt im Ohr bleiben, sowie die Original-Comics (natürlich in der englischen Sprachfassung) gleich mit dazu:
Ein paar der Extras der Blu-ray habe ich mir schon angeschaut, wie z.B. das alternative Ende (und ich finde das im Film befindliche besser), den Film werde ich Freitag Abend wohl nochmal sehen, wenn Hannes vorbeikommt. Ich freu mich schon!

Dienstag, 3. Mai 2011

New Tools (2)

So, erstmal zum Einstimmen was aus dem RE: Afterlife OST

Heute kam mal wieder eine nette Lieferung an. Genauer gesagt, kam sie schon gestern, nur war ich natürlich auf der Arbeit und konnte das Paket nicht in Empfang nehmen. Nachbarn waren scheinbar auch nicht da und so wurde die Zustellung heute wiederholt, allerdings zu meiner Arbeitsstelle, da ich sicherstellen wollte, das Paket heute auch zu bekommen. Das zog wiederum den Nachteil nach sich, den Karton durch die Stadt nach Hause manövrieren zu müssen. Das war schon eine kleine Odyssee für sich, da der Karton größer als erwartet war und dadurch an Handlichkeit vermissen ließ. Dennoch ist er sicher und unbeschadet zu Hause angekommen und ich konnte ihm die zwei zuvor gezeigten, kleineren Kartons entnehmen.

Die beiden Kartons wiederum waren Transportmittel für diese zwei Alukoffer:

Kenner wissen eventuell sogar schon, worum es gehen könnte, alle anderen dürfen sich aber auch gerne an den folgenden Bildern erfreuen. Ich tue es auf jeden Fall.











Wie die Aufschrift des linken Koffers schon richtig vermuten lässt, befinden sich tatsächlich Nachbildungen von den berühmt-berüchtigten Waffen, nämlich der Plasma Cutter aus Dead Space und Dead Space 2 in den Koffern.

Die beiden Geräte machen echt Eindruck in den Koffern, auch wenn sie (leider) nicht funktionsfähig sind.


Wider Erwarten bestehen die beiden Plasma Cutter auch nicht komplett aus Kunststoff, am vorderen Teil sind jeweils Metallteile verarbeitet worden. Das verleiht den beiden Geräten zum einen ein höheres Gewicht, was nicht unbedingt unangenehm ist, aber auch eine gewisse Kopflastigkeit, die sich gerade beim Plasma Cutter des ersten Dead Space-Teils bemerkbar macht.

Interessante Details: Beim Plasma Cutter des ersten Teils lässt sich die Antenne (unten) aus der Halterung lösen.


Der Cutter aus dem zweiten Spiel bietet eine zusätzliche Taschenlampe (die allerdings auch extra Batterien benötigt), sowie das besonders coole Feature, die Schneideinheit um 90° drehen zu können (nur manuell, aber immerhin). Auch die gewinkelten Bleche oben und unten an der Schneideinheit lassen sich per Hand bewegen.



Beide Geräte liegen ganz gut in der Hand, nur die schon erwähnte Kopflastigkeit wird längeres Tragen wohl erschweren, aber Coolness hat schließlich auch ihren Preis.






Was beiden Plasma Cuttern gemein ist, ist die LED-Funktion. In beide Geräte lassen sich zwei handelsübliche 1,5 V Batterien einsetzen (plus drei schmale für die Taschenlampe), die auf Drücken des Abzugs das typische Drei-Punkte-Leuchten erzeugen. Zwar, anders als in den Spielen (da ist es eher ein kaltes blau), in grün, aber man will ja nicht wählerisch sein. Im Bild ist es oben links über meinem Fernseher deutlich an der Wand erkennbar.




Abschließend bleibt mir nur noch, mich über zwei schöne neue Stücke für meine Sammlung zu freuen, die sich allein schon durch die Koffer sehr cool machen im Memorabileum.

Freitag, 29. April 2011

Rundumschlag

Mein letzter Post liegt ja aufgrund von Abwesenheit, Zeit- und Motivationsmangel schon eine kleine Weile zurück, deswegen wird dieser hier wohl etwas länger, um mal ein paar Sachen wieder an meine werte Leserschaft zu bringen. Um die Chronologie werde ich mich dabei mal eher weniger scheren, das läuft eher rückwärts.

Wie der ein oder andere schon weiß, war ich am Osterwochenende in der tschechischen Hauptstadt (Prag für die Nichtwisser). Die Gelegenheit ergab sich über einen Arbeitskollegen, dessen Frau im Akkordeon Soundorchester Walsrode (ASW) spielt. Dieses Orchester hatte die Fahrt nämlich geplant und es waren noch Mitfahrerplätze frei.
Da ich vorher noch nicht in Prag gewesen bin, nahm ich das Angebot an und so ging's Gründonnerstag los mit einer rund neunstündigen Bustour. Die Nacht davor hatte mein Arbeitskollege mich bei sich einquartiert, was unter anderem die Gelegenheit bot, sich durch seine (leckeren) Whiskyvorräte zu probieren. Dem Bustrip war der vorabendliche Genuss zwar nicht sehr zuträglich, aber ich überstand die Fahrt glücklicherweise ohne Zwischenfälle.
Am Abend spielte das Orchester dann im Restaurant U Fleku (soll relativ bekannt sein). Interessanterweise hatte jemand vom Restaurant einen Zettel mit der Aufschrift "Reserve" an der Tür zum Saal angebracht, was leider zusätzliche Gäste in der Menge vom Besuch abhielt.
Nichtsdestotrotz war die Show klasse, für mich war es ja die allererste dieser Art. Ein ganz eigenes Erlebnis, Stücke aus James Bond oder Fluch der Karibik auf Akkordeons gespielt zu hören, genauso wie What a feeling von Irene Cara oder Music von John Miles. Auf jeden Fall mal was ganz anderes und definitiv weit cooler, als alles was man sonst so vom "Schifferklavier" kennt. Alleine schon die Lautstärke der versammelten Mannschaft (plus Schlagzeug übrigens, was noch einen dicken Bonuspunkt gibt), war eine Überraschung.
Am nächsten Tag gab's eine kleine Stadtführung mit einer sehr reizenden Dame. Sie zeigte uns die Burganlagen, in denen der Präsident arbeitet, die Kathedrale um die Ecke und und und. Ganz nette Sache und ein paar Photos habe ich auch gemacht, zeige ich gerne mal beim nächsten Besuch.

Blöderweise scheine ich mir schon in Prag eine dickere Erkältung aufgesackt zu haben, was sich durch leicht geschwollene Mandeln am Montag ankündigte. Es wurde dann noch ein wenig heftiger, sodass ich dann Donnerstag und Freitag krankgeschrieben bin.

Wenigstens konnte ich die ungeplant freie Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen und bei meinen schwedischen Freunden neue Sitzgelegenheiten erwerben. Bei der nächsten Party muss dann hoffentlich keiner mehr auf dem Boden sitzen. Der Versuch, die Stühle einigermaßen vernünftig in meiner Kammer unterzubringen, endete in einem kleinen Umbau derselben. Die Kleiderstange ist nun ein wenig nach oben gerutscht, der Staubsauger steht vorerst im Memorabileum und ein paar Zipperjacken sind im Kleiderschrank verschwunden. Dafür stehen nun meine sechs neuen Stühle (diesmal keine sieben) samt Stuhlkissen in der Kammer und werden wohl bei dem bald anstehenden Pokerabend ihren ersten Einsatz erfahren.

Einen winzigen Umbau gab's auch im Wohnzimmer. Nachdem ich schon genervt war, dass Windows den Bildschirmschoner nur auf dem kleinen, ausgeschalteten (!) Monitor darstellte, hatte ich vor kurzem sprichwörtlich den Stecker gezogen. Nun habe ich den Monitor gänzlich entfernt und den Drucker ob des einfacheren Handlings wieder auf seinen ursprünglichen Platz verfrachtet. Der frei gewordene Platz im Schrank unter dem Fernseher wird zum einen neue Ablage für Maus und Tastatur und zum anderen Stauraum für Wii-Zubehör werden.

Ich bin auch immer noch nicht dazu gekommen, den neuen Mass Effect 2-DLC Arrival zu spielen, vielleicht werde ich das heute Abend nachholen, mal sehen.

In der letzten Zeit habe ich mir mal wieder ein paar Filme gegönnt, unter anderem fallen mir spontan Shutter Island, Splice oder Wen die Geister lieben ein.
Shutter Island fand ich sehr gut, herrschte eine klasse Atmosphäre den ganzen Film über und das überraschende Ende war auch sehr interessant umgesetzt. Ist auf jeden Fall auf der Liste, im Gegensatz zu Splice, leider.
Ich hatte mir den Film anders vorgestellt, mir mehr davon versprochen. Sicher, es ist kein schlechter Film, und die Effekte sind gar nicht mal schlecht, gerade was Dren angeht, aber im Endeffekt war es mir persönlich dann doch zu viel Drama und zu wenig Aktion auf dem Bildschirm.
Wen die Geister lieben wiederum fand ich recht ansprechend, nicht nur wegen Tea Leoni. Wegen eines Herzstillstands während einer Narkose bei einer Darmspiegelung kann ein misanthroper Zahnarzt plötzlich die Geister verstorbener New Yorker sehen und mit ihnen sprechen. Über diesen Zustand mehr als unbegeistert, versucht er ständig, diesen aus dem Weg zu gehen, mit eher mäßigem Erfolg. Besonders ein Geist, dessen verwitwete Ehefrau im selben Haus wie der Zahnarzt wohnt, verfolgt den Doc hartnäckig, um seine Hilfe zu bekommen bei einer unerledigten Aufgabe. Alles in allem ein sehr netter Film, auch wenn es eine romantische Komödie und damit eher untypisch in meiner Sammlung ist. Aber eine gut sortierte Bibliothek zeichnet sich ja auch durch Vielfalt aus, nicht wahr!?

A propos: Meine Machete-Blu-ray ist jetzt da, Männerabend oder was?

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