Zehn mal Wacken Open Air. Neun Jahre. Neun gottverdammte Jahre. Fast eine Dekade. Knapp ein Drittel meines Lebens. Eine ganz schöne Menge Zeit. Zeit, sich zurückzuerinnern an die Anfänge und an ein paar besondere Momente, ob gut oder weniger gut. Allzumal ich in diesem Jahr vorerst zum letzten Mal das Festival besucht habe, aus mehrerlei Gründen (die sich teils auch hier wiederfinden werden).
2005 (mein Gott, ist das lange her...) hieß es für mich zum allerersten Mal: Auf nach Wacken! Die Frau, die ich bald darauf eine zeitlang meine Freundin nennen durfte, hatte mich sprichwörtlich auf das Festival gebracht (Die Liebe zum Festival hielt dann leider länger, aber das ist noch eine ganz andere Geschichte, für einen anderen Abend. Mit viel Whisky. Oder Rum.). Beim ersten Besuch brauchte ich mir noch keine Gedanken über einen Sonnenbrand machen, da die meiste Zeit über dunkle Wolken den Himmel be- und uns immer mal wieder mit Regen eindeckten. Dank meiner noch mangelnden Erfahrung war ich dann auch die meiste Zeit mit Frieren beschäftigt.
Dafür waren die Bands klasse, und die "Night to remember" war auch noch genau das - in mehr als einer Hinsicht. Nicht nur waren Oomph! sehr gut, auch sollte der Auftritt von Nightwish der letzte sein (im Oktober des selben Jahres wurde die Sängerin Tarja Turunen "entlassen", alles was danach kam, ist für mich nicht mehr Nightwish). Am Freitag, den 05. August 2005, irgendwann zwischen 19:30 Uhr und 20:45 Uhr kreierte ich dann eine seithin viel zitierte Phrase:"Es könnte schlimmer kommen. Es könnte Eisregen geben." Hintergrund dazu: In der genannten Zeit standen wir nahe der Black Stage unter einem Schirm und genossen den Auftritt von Within Temptation. Natürlich im Regen. Parallel dazu - und mir in dem Moment noch nicht bewusst - spielte auf der Party Stage die Band Eisregen, was meinem Zitat eine leicht humoristische Note gab. Tat der Stimmung aber auch gut, so ein kleiner Lacher. Seitdem eben immer mal gerne wieder hervorgekramt.
Ein bisschen zum Lachen, zumindest in der Rückschau, war auch meine Idee, in den mitgebrachten Geburtstagskuchen für meine dann baldige Freundin im Zelt Wunderkerzen zu stecken und anzuzünden. Das anschließende Husten sorgte dann auch für eine leicht irritierte Nachfrage aus dem Nachbarzelt, was schließlich zu einem Stück Kuchen an die Nachfragerin führte. Und da hatte ich schon mal meinen Mut zusammengenommen...
Seit diesem prägenden ersten Besuch hat es mich in diesem Jahr dann eben schon zum zehnten Mal auf den heiligen Acker verschlagen. In so gut wie jedem Jahr gab es größere und kleinere Wechsel in unserer Gruppe von Mitfahrern und Campern. Zu Hochzeiten waren mit einer zweistelligen Zahl an Leuten vor Ort, da war dann schon so einiges los bei uns. Gerade in größeren Gruppen fielen dann auch Unmengen an unvergessenen Sprüchen, einer der prominentesten ist sicherlich die alte Cappuccino-Maschine...
Ach, es war auf jeden Fall immer wieder super, auch wenn das Wetter gerne mal versucht hat, uns die Laune zu verderben. Da mein allererster Besuch wettertechnisch ja nicht sonderlich berauschend war, hatte ich zumindest die Hoffnung, dass es in dem Aspekt eigentlich nur noch besser werden könnte (mit ein, zwei Ausnahmen war das ja auch so). Nicht umsonst lautet das Motto ja auch "Rain or Shine!" und Spaß hatten wir demzufolge auch immer, ob nass oder trocken.
Ich als Sonnencremeverweigerer der ersten Stunde habe mir in den sonnigen Jahren dann auch immer mal wieder den Pelz verbrannt, in diesem Jahr ganz besonders. An ein paar, kleinen Stellen pelle ich immer noch ein bisschen. Aber Sonnencreme ist halt kein Heay Metal. Duschen zwar eigentlich auch nicht, aber das habe ich mir im Laufe der Zeit dann doch mal angewöhnt. Ist schon angenehmer, morgens / vormittags (oder im Zweifelsfall mal nachts) sich den alten Staub / Dreck / Schweiß abspülen zu können. Die Maisfelder habe ich dann auch gemieden mit Rücksicht auf meine Schuhe...
Interessant ist auch, wie sich das Festival über die Jahre entwickelt hat. Die druckbare Version der Running Order zum Beispiel war in den ersten Jahren (also meinen ersten Besuchsjahren) noch eine recht simple Excel-Tabelle, erst im Laufe der Zeit kam da ein Design zu, das dem heutigen ähnelt. Allerdings war die Liste anfangs auch nicht so gnadenlos überfüllt wie heute, da hatten die einzelnen Bands noch Platz.
Apropos Platz: Das Infield, so wie ich es damals kennenlernte, sah noch ganz anders aus als heutzutage. Die beiden Hauptbühnen waren noch minimal kleiner, die Party Stage lag links davon und auch deutlich näher (was gerne zu unschönen Tonüberschneidungen führen konnte) und es gab noch die W.E.T. Stage beziehungsweise den Headbangers Ballroom als kleine Bühne im Zelt ganz vorne links beim Einlass. Der Biergarten mitsamt seiner kleinen Bühne war lange Zeit unverändert, erst in diesem Jahr hat sich da deutlich was getan.
2009 feierte das Wackinger Village mit eigener Bühne Premiere, außerdem wurde in einer Ecke die erste, kleine Version des Bullhead City Wrestling-Zeltes aufgestellt. Stieß beides (und stößt es nach wie vor) bei mir auf Unverständnis und wenig Gegenliebe. In erster Linie bedeutete das nämlich eine vollkommen unnötige Verteuerung der Eintrittskarten für eine Gegenleistung, die man gar nicht wirklich nutzen kann. Man ist ja schon nicht in der Lage, alles mitzunehmen, wenn man sich nur auf die drei Hauptbühnen konzentriert, wozu dann also noch Zusatzprogramm?
Das Wackinger Village an sich ist ja noch ganz nett und auch die angebotenen Speisen und Getränke sind toll, wenn auch leider reichlich teuer (aller Voraussicht nach dank horrender Standmieten). Trinkhörner, Bekleideung und allerlei Accessoires sind natürlich auch käuflich zu erwerben aber dafür fahre ich ja nicht nach Wacken, da gibt es dann doch die eine oder andere Alternative - die sich dann auch thematisch in genau diesem einen Rahmen bewegt. Die Medieval Stage (mittlerweile als Wackinger Stage bekannt) steht dann auch einigermaßen in das Setting passenden Bands zur Verfügung, wobei es auch da Ausnahmen gibt (mal davon ab, dass ich sie ziemlich über habe, passen für mich Torfrock und Mittelalter nicht so recht zusammen...). So ist das ganze dann immerhin einigermaßen konsistent und als mehr oder weniger abgetrennter Bereich auch bis auf die Zuschauer in sich stimmig.
Was dann allerdings die Sache mit dem Wrestling-Zelt sollte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Wrestling an sich (habe ich mit meiner Mom vor Ewigkeiten gerne mal geschaut) aber muss das in Wacken sein? Klar wurde dann auch schnell mit Oil Catching und ähnlichen Anzüglichkeiten geworben, denn eins ist klar: Sex sells. Scheint ja auch immer ganz gut besucht zu sein, das Zelt. Trotzdem war mir das zum einen zu platt und zum anderen irgendwie unpassend. Wäre das eine Art separate Attraktion mit eigenem Eintritt geworden, meinetwegen. Aber dafür die Karte wieder noch teurer machen, nein danke. Na ja, nach einer Überlegung, doch mal mit einem Kumpel in das Zelt zu gehen - und der ewig langen Schlange davor - habe ich das Teil dann erfolgreich gemieden. Über die Jahre ist es dann auch stark gewachsen und beherbergt unter anderem die W.E.T. Stage und die neue Headbanger Stage (ehemals in dem kleinen Zelt am Rande des Infields).
Was über die Jahre ebenfalls stark gewachsen ist, ist ein gewisser Grad an Dekadenz in unserem Camp. Wir waren ja schon immer darauf bedacht, uns anständig versorgen und einigermaßen bequem und trocken sitzen zu können, doch nach und nach nahm das dann schon ausufernde Züge an. Mal von wachsenden Zelten (die dafür auch ordentlich Stauraum bieten, sodass man nicht mehr für jedes Teil ans Auto rennen muss) und der Anschaffung eines stabilen, praktisch verstaubaren Tisches abgesehen waren Kühlschrank und Generator schon reichlich dekadent.
Den Kühlschrank gab es noch günstig für eine Kiste Bier abzuholen, für den Generator haben wir dann schon zusammen gespart. Klar ist das schön, auch mal eine kalte Cola trinken zu können ohne dafür vier Euro zu zahlen und auch das kleine Eisfach ist äußerst praktisch (zum Beispiel um die Cola dann auch noch mit Eis trinken zu können). Ob es das allerdings gebraucht hätte... nun ja, gebraucht mit Sicherheit nicht. Was es in der Folge natürlich gebraucht hat, ist Platz, und das reichlich. Mit Pavillon, Kühlschrank, Generator, Vorräten und dem restlichen Gepäck wie Zelten, Isomatten et cetera waren die Autos dann auch immer schnell voll. Und wir haben ja doch nie alles aufgebraucht oder nicht alles nutzen müssen.
Besonders im Jahr 2012 war das Schleppen der großen Teile unangenehm, da wir in dem Fall nicht direkt am Auto campen durften (und konnten). Es war so viel Regen gefallen (und es fiel noch mehr), dass einige Flächen einzig allein für Autos reserviert wurden und man mit Sack und Pack auf das nächste Areal laufen musste, um dort sein Camp zu errichten. Wir mussten dafür einen kleinen Knick hinunter und über einen breiten Weg, beides in entsprechend matschigem Zustand. Mein Kumpel und ich sind dann auch fast den Knick hinuntergefallen mit dem Kühlschrank in den Händen. Hat richtig viel Spaß gemacht.
Camp Scheiße nebenan war auch großartig, die Deppen wurden ihrem Campnamen durchaus gerecht. Durch anhaltende Regenfälle war die Stimmung dann auch nicht mehr ganz so hoch zu halten, sodass wir uns schließlich am Samstag dazu entschlossen, das Gelände vorzeitig zu verlassen. Nachdem wir alles abgebaut hatten, parkten wir die Autos bei Freunden in Wacken und gingen zu Fuß zu den letzten Konzerten. Den Abschluss sahen wir uns auch gar nicht mehr an, sondern saßen noch bei den Freunden zusammen und fuhren dann nachts noch heim. Übrigens sehr entspannt, wir kamen überall super durch und hatten keine Sorge, im Stau stehen zu müssen.
Nach meiner kritischen Haltung zum Wrestling-Zelt muss ich gestehen, bin ich auch über den generellen Anstieg der Kommerzialisierung und teilweisen Banalisierung des Festivals enttäuscht. Ich sehe durchaus ein, dass man mit dem W:O:A auch Geld verdienen will und muss, keine Frage. Aber immer mehr Eigenwerbung für Wacken-dies und Wacken-das fängt irgendwann an, einem gehörig auf die Nerven zu gehen. Manchmal bekam ich das Gefühl, der einzige Grund für die zusätzlichen Bildschirme wäre Platz und Gelegenheit für noch mehr Werbung in eigener Sache. Und nicht nur das, auch die Überflutung des "Full:Metal:Bag" mit Werbeflyern statt irgendwie brauchbarem Inhalt macht das ganze Ding schon fast wieder überflüssig.
Was mir auch ein bisschen seltsam vorkam, war die Belegung eines Slots auf der Hauptbühne für einen Comedian. Ich habe gar nichts gegen Comedy und auch im Metal-Bereich ist da ganz bestimmt Platz für. Nur muss für so etwas dann eine Band womöglich verschoben werden? Auf der Party Stage (oder in dem Wrestling-Zelt) wäre die Platzierung eines solchen Auftritts meiner Meinung nach deutlicher angebrachter.
Relativ plötzlich wurden auch die 0,4 l Becher abgeschafft ohne eine Begründung dafür anzugeben. Stattdessen gibt es jetzt nur noch die 0,3 l Becher und selbst für einen Becher Selter zahlt man 3,- € (plus 1,- € Becherpfand). Da in diesem Jahr die Einlasskontrollen bis vor das Wackinger Village vorgezogen wurden, durfte man nicht einmal mehr dorthin eigene Getränke mitnehmen (was für Händler von beispielsweise Trinkhörnern übrigens auch den Horror und ein ziemliches Verlustgeschäft bedeutete). Als Ausgleich gab es dann einen Plastiktrinkbeutel, der immerhin einen Liter fasst und den man auch mit ins Infield nehmen darf. Besser als nichts, auch wenn das Teil nicht gerade durch Stabilität glänzte.
Worüber wir uns definitiv nicht beschweren können, ist das Wetter der letzten beiden Jahre. Derartige Trockenheit und Hitze in Wacken war bisher eher Rarität, doch im letzten Jahr hatte sogar einer unserer Mitfahrer einen kleinen Sonnenstich, was eigentlich schon alles sagt. Und auch in diesem Jahr brannte die Sonne wieder ordentlich von oben und sorgte damit für gute Laune, aber auch viel Staub. Im Wackinger Village behalfen sich ein paar Händler später damit, dass sie mit Wasserschläuchen vor ihren Ständen versuchten, die Luft ein wenig zu reinigen, sehr zur Freude vorbeigehender, schwitzender Metalheads. An den Bühnen gab es zu meiner Verwunderung keine Wasserfontänen in die Menge, wie es in einem anderen, heißen Jahr schon der Fall gewesen war.
Verwunderung bestand auch ob der unerwarteten und (mal wieder) unbegründeten Erhöhung der Gebühr für die Frühanreise am Montag oder Dienstag. Waren bis zum letzten Jahr für Montag noch 20,- € und für Dienstag 10,- € fällig, stiegen beide Preise in diesem Jahr um zehn Euro. Keine Erklärung dafür, nichts. Finde ich dann schon frech, so steigt dann der Eintrittspreis auf insgesamt 190,- € im Vergleich zu 140,- € im letzten Jahr. Da darf man sich dann schon mal drüber ärgern (allzumal ich versucht hatte, wieder X-Mas Tickets zu bekommen).
Geärgert habe ich mich auch in jedem Jahr wieder über die Menschenmengen vor den Merchandise-Ständen oder besser, über die Handhabung. Anstatt wie bei der Bändchenausgabe eine Schlange einfach am Stand vorbeizuführen, drängten sich die Leute in einer dicken Traube vor die Stände. Dummerweise führte der Rückweg natürlich auch wieder durch die Menschenmenge, was das ganze immer stark unbequem machte. Jedes Jahr, in dem ich die Umfrage ausfüllte, gab ich auch diesen Punkt als Kritik mit an. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in diesem Jahr dann den Hauptstand sah: Es gab tatsächlich ein Geländer, was die Besucher in einer Schlange führte und man konnte den Stand ganz entspannt zur anderen Seite verlassen. Unglaublich, dass ich das noch erleben durfte. Ich glaube also fest daran, dass meine Kritik nicht gänzlich auf taube Ohren stieß (und ich war mit Sicherheit nicht der einzige mit der Idee).
Zum diesjährigen Besuch gab es dann auch noch eine kleine Premiere. War ich all die Jahre zuvor immer mit dem (eigenen) Auto angereist, so startete in diesem Jahr erstmalig die Anreise am Bahnhof Hamburg Altona. Ein Kumpel und ich hatten unsere Rucksäcke gepackt, einen Sechser Bier für den Weg mit dabei und waren trotz der anstehenden Bahnfahrt guter Dinge - obwohl die ersten zwei Bier schon auf der Rolltreppe von uns gingen (mögen sie in Frieden ruhen...). Entgegen unserer Befürchtungen war die Bahn überhaupt nicht voll und die Fahrt sehr entspannt. In Itzehoe ging es dann zu Freunden, von denen einer uns dankbarerweise nach Wacken fuhr, sodass wir nur noch das letzte Stück über den Campingplatz zu Fuß antreten mussten. Aufgrund des vorzeitigen Ausfalls einer Mitfahrerin konnten wir auf dem Rückweg sogar noch Platz im Auto finden, was an dem Sonntag auch die Laune hob.
Ebenfalls für gute Laune bei mir sorgte das Treffen mit meinem alten Ausbildungskollegen, den ich geschätzte sechs Jahre nicht gesehen hatte. Am Samstag trottete ich einmal quer über das Campinggelände und fand ihn schließlich tatsächlich. War klasse, mal wieder ein bisschen in alten Zeiten zu schwelgen und ein wenig zu schnacken. Wir haben uns vorgenommen, auch außerhalb des W:O:A mal ein Treffen zu organisieren.
Ganz witziges Detail: Drei der Bands, die ich mir in diesem Jahr angeschaut habe, waren auch vor neun Jahren schon dabei. HammerFall, Apocalyptica und J.B.O. habe ich 2005 gesehen und mit den Auftritten in diesem Jahr schloss sich sozusagen der Kreis.
Auch wenn ich bei zwei, drei der für das nächste Jahr schon bestätigten Bands echt gerne sein würde, ist es mit der fünften Jahreszeit in den nächsten Jahren erst einmal vorbei. Von der schon erwähnten Enttäuschung über die intransparente Preispolitik und die zunehmende Kommerzialisierung abgesehen, liegt es schlicht und ergreifend auch an mangelnden Mitteln meinerseits. Als Student fehlt mir dann eben doch das Geld, um mir die teure Karte zu kaufen, dann noch eine Gebühr dafür zu zahlen, dass mein Zelt einen Tag früher steht und mir vielleicht doch das eine oder andere Getränk (und das obligatorische T-Shirt) zu genehmigen. Von den vorher eingekauften Vorräten ganz zu schweigen. Ist schade, aber vielleicht kommt ja mal wieder eine Zeit, in der es auch für mich heißt: See you in Wacken - rain or shine!
Mal zur Übersicht die Ticketpreise (aufgedruckter Preis inklusive eventuell aufgedruckter Gebühren) und die Bands, die ich über die Jahre gesehen habe (nicht einbezogen habe ich die Frühanreisegebühr):
2005: 79,- €; Bands: Oomph!, Nightwish, Within Temptation, Machine Head, Stratovarius (als "Special Surprise Act"), Apocalyptica, Corvus Corax mit Orchester, HammerFall, J.B.O. (als "Surprise Act"), Sentenced.
2006: 79,- €; Bands: Scorpions (na ja, den Anfang habe ich mir angeschaut...), Six Feet Under, In Extremo, Children of Bodom, Ministry (auch nur halb gesehen, gehört dafür aber selbst im Zelt noch gut), Fear Factory, Soulfly, Motörhead, Subway to Sally.
2007: 99,- €; Bands: Letzte Instanz, Grave Digger, J.B.O., Lacuna Coil, Blind Guardian, Schandmaul, Type O Negative, In Flames, Subway to Sally.
2008: 99,- €; Bands: Avenged Sevenfold, Iron Maiden, Kamelot, Soilwork, Sonata Arctica, Children of Bodom, Corvus Corax, Avantasia (Na ja, den Anfang. Von ganz weit weg.), As I Lay Dying, Killswitch Engage, Nightwish (man, was war ich froh über den Jack Daniel's Stand... und dann gab's bei zwei Getränken auch noch ein Army Cap dazu, super).
2009: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Schandmaul, J.B.O. (als "Secret Show"), The BossHoss, Lacuna Coil, HammerFall, Bullet for my Valentine, Motörhead, In Flames, ASP, Pain, Volbeat, Subway to Sally.
2010: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Alice Cooper, Iron Maiden, Ill Nino, Die Apokalyptischen Reiter, Stratovarius, Grave Digger, Slayer, Soulfly, Fear Factory.
2011: 109,- € (X-Mas Ticket); Bands: Blind Guardian, Ozzy Osbourne, Van Canto, Heaven Shall Burn, Judas Priest, Knorkator, Children of Bodom, Subway to Sally.
2012: 150,- €; Bands: Sepultura & Les Tambours du Bronx, Volbeat, Oomph!, HammerFall, Leaves' Eyes, In Flames, In Extremo, Cradle of Filth (zumindest einen Teil des Gekreisches), Amon Amarth, Schandmaul. Oh, und nicht zu vergessen: Die supergeile Endzeitshow am Mittwoch... was ein Reinfall, zumindest größtenteils.
2013: 130,- € (X-Mas Ticket); Bands: Deep Purple (nicht komplett), Rammstein, Corvus Corax, ASP, Grave Digger, Fear Factory, Die Apokalyptischen Reiter, und bestimmt noch ein, zwei Bands, nur habe ich meine Running Order nicht aktualisiert nachdem ich zuhause war.
2014: 170,- €; Bands: Saor Patrol, Red Hot Chili Pipers, HammerFall, Knorkator, Five Finger Death Punch, Heaven Shall Burn, Children of Bodom, Apocalyptica, Devin Townsend Project, J.B.O., Schandmaul.
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
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Donnerstag, 21. August 2014
Donnerstag, 16. August 2012
Rain and shine 2012
Wieder ist ein Jahr Wacken Open Air in die Geschichtsbücher eingegangen, mein achter Besuch mittlerweile. Mit unserer Gruppe von vier Leuten (Hannes, Danica, Franzi und meine Wenigkeit) waren wir zwar recht übersichtlich aufgestellt, hatten aber dennoch nicht minder viel Spaß. Aufgrund des schlechten Wetters im Voraus konnten wir zwar nicht direkt an den Autos campen, davon ließen wir uns aber nicht die gute Laune verderben. Sprüche hat es wie immer zuhauf gehagelt, und natürlich weit mehr als man sich überhaupt merken kann. Durch ein paar Equipment-Upgrades konnten wir in diesem Jahr ziemlich dekadent leben. Mit der Anschaffung eines kleinen Generators hielt auch bei uns eine mobile Stromversorgung Einzug, die es uns ermöglichte, einen Kühlschrank, den wir zuvor schon günstig organisiert hatten, zu betreiben. So konnten wir zumindest Fleisch und andere Lebensmittel kühl lagern, mit zunehmendem Verbrauch dann sogar kalte Getränke genießen, ein echtes Highlight in den ersten Tagen! Ab Freitag wurde die Temperatur der Getränke dann egal, wichtig war eher, dass sie Alkohol enthielten, um von dem grandiosen Wetter abzulenken. Freitag Nachmittag verbrachten Hannes und ich auch eine Weile im Zelt, den Gaskocher zwischen uns aufgestellt, um Wasser für Zitronentee zu kochen. Der wurde dann mit einem ordentlichen Schuss Havana Club genossen, nachdem wir zuvor in einen ordentlichen Gewittersturm geraten waren. So wieder aufgewärmt konnten wir dann auch weiterfeiern.
Auch in diesem Jahr gab es wieder geile Shows von großartigen Bands, ich komme immerhin auf zehn miterlebte Auftritte. Mittwoch sahen wir uns auf dem neuen Thrash of the Titans Field die Endzeitshow an, die unter anderem mit spektakulären Pyroeffekten und Maschinen warb. Im Endeffekt ganz nette Show, aber zum einen fehlten die Stromkünstler, die gerade nachts sicher noch ein Highlight gewesen wären (haha, Wortwitz!) und zum anderen ist das ganze meiner Meinung nach unnötig auf dem W:O:A. Ist ja nicht schlecht, neben den Stage-Shows noch für weitere Unterhaltung sorgen zu wollen, aber so langsam artet das aus. Da darf man sich dann auch nicht über steigende Ticketpreise wundern. Das Zelt vom Bullhead City Circus ist ja auch weiter gewachsen, um jetzt schon zwei Bühnen Platz zu bieten. Von mir aus reichen die drei Hauptbühnen und der Metal Markt voll aus, den Rest nehme ich gar nicht in Anspruch, außer vielleicht, um mal dran vorbeizulaufen. Ich habe auch gar nicht wirklich die Zeit, um mir das drumrum auch noch ausreichend zu Gemüte zu führen. Mal sehen, was uns nächstes Jahr wieder erwartet.
Am Donnerstag sorgten Sepultura mit Unterstützung der Trommlergruppe Les Tambours du Bronx für einen gelungenen Auftakt, bis am Abend Volbeat ordentlich abrockten. Ich kenne von den Jungs ja nicht wirklich was, aber die Show war schon ziemlich anständig.
Freitag spielten Oomph!, und das sogar vergleichsweise früh um 13:30 Uhr. Sehr spaßiger Auftritt, die Sonne schien (noch) herrlich und es wurde gut gefeiert und sogar geschunkelt. Da freue ich mich schon auf das Konzert im September. Auf dem Rückweg sind wir noch über den Metal Markt, wo ich nicht umhin konnte, beim Tod einzukaufen. Also, beim Nichtlustig-Shop, um genau zu sein. Der dann einsetzende Regen wurde leider immer heftiger und endete in einem Gewittersturm, in dem wir uns zu unseren Zelten zurückkampften. Klar, dass der Untergrund sofort wieder zu einer riesigen Moderpfütze mutierte, die das Vorankommen mehr als einmal erschwerte. Die Hauptwege blieben dann auch bis zum Ende schlammig und rutschig, was der eine oder andere Autofahrer zu spüren bekam. Ein Audi TT wurde so zu einem kurzzeitigen Publikumsmagnet mit garantiertem Spaßfaktor, außer für den (recht jungen) Fahrer. Später ging es dann noch heiß her mit HammerFall, Leaves' Eyes, In Flames und In Extremo.
Nach erneuten Schauern in der Nacht reifte in mir langsam die Furcht, am Sonntag nur sehr schwer und extrem langsam das Campinggelände verlassen zu können und ich teilte meine Bedenken über die Bodenbeschaffenheit den anderen mit. Erst nicht so recht ernst genommen, kamen wir am Ende doch zu dem Schluss, dass eine verfrühte Abreise unter Umständen sehr viel einfacher werden würde. Die Mädels kamen dann auf die Idee, die Autos sogar mittags schon zu packen und bei Maikes Vater unterzubringen, um so schon rechtzeitig aus dem Schlamm gekommen zu sein. Gesagt, getan, machten wir uns also tatsächlich am Samstagmittag schon abreisebereit. Einsetzende Schauer erleichterten zwar das Packen und Abbauen nicht gerade (gerade den Kühlschrank diesen kleinen, schlammigen Abhang hochzutragen war abenteuerlich) aber wir schafften es nichtsdestotrotz. Auch in diesem Jahr blieben wieder so einige Sachen auf der Strecke: Mein Stuhl, der mich schon jahrelang begleitet hatte genauso wie mein Zelt, das auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hatte. Die anderen drei ließen ebenfalls ihre Stühle, die allesamt neu waren (nur Franzis hatte schon einen Strandeinsatz absolviert) vor Ort. Hannes sponserte noch eine Luftmatratze, sodass man im Grunde schon fast eine Camping-Grundausstattung komplett zusammen hatte. Ach ja, und der Billig-Grill blieb, samt lecker Wurst-Käse-Auflauf mit Saurer Apfel-Sauce, auch direkt stehen. Was sind wir doch dekadent. Aber dank amazon plane ich schon neue Ausrüstung für das nächste Jahr. Als wir gepackt hatten, sind wir dann auch losgefahren und kamen noch gut vom Gelände, wobei schon absehbar war, dass die Verhältnisse an einigen Stellen zu Problemen führen könnten. Wir irrten dann eine Weile umher und besuchten so manches Nachbardorf, da so gut wie alle Wege nach Wacken hinein gesperrt waren und die Posten uns immer wieder woanders hinleiten wollten. Am Ende kamen wir dann aber doch ans Ziel und konnten kurz pausieren, bevor wir zu den letzten Shows aufgebrochen sind.
Der Auftritt von Cradle of Filth, den wir nur verfolgten, weil nichts anderes lief, bleibt wegen genau zwei Dingen in Erinnerung: Dem irgendwann nur noch lustigen Geschrei von Frontmann Dani Filth und der ziemlich scharfen Keyboarderin und Teilzeitsängerin. Zwar gar nicht unser Musikgeschmack, hatte die Show so immerhin noch eine amüsante Komponente. Amon Amarth, von denen ich bisher bewusst noch nichts gehört hatte, lieferten eine echt gute Show ab, die Spaß machte und auch musikalisch zu begeistern wusste. Als Abschluss sahen Carsten, Felix, Franzi und ich uns Schandmaul an, während Hannes und Danica sich für die Scorpions entschieden. Im Hintergrund zuckten schon immer wieder Blitze, die für eine ziemlich coole Atmosphäre sorgten, bis der liebe Regen dann wieder auf einen erneuten Besuch vorbeikam. Glücklicherweise nicht so schlimm wie am Vortag und ein paar Leute nutzten das sogar als Anlass, noch mehr zu feiern und eine größere Pfütze wurde so kurzzeitig zum Partypool umfunktioniert. Der spritzende Schlamm konnte nun auch keinen mehr wirklich verärgern.
Nach dem Konzert sind wir dann langsam zu unseren Autos, wo wir unsere nassen, schlammigen Klamotten gegen trockene wechselten und dann den Heimweg antraten. Wir kamen auch sehr gut durch, einzig an den Baustellen wurde es mal langsamer. Die letzte Handlung für den Tag war dann noch eine entspannende Dusche, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.
Auch in diesem Jahr gab es wieder geile Shows von großartigen Bands, ich komme immerhin auf zehn miterlebte Auftritte. Mittwoch sahen wir uns auf dem neuen Thrash of the Titans Field die Endzeitshow an, die unter anderem mit spektakulären Pyroeffekten und Maschinen warb. Im Endeffekt ganz nette Show, aber zum einen fehlten die Stromkünstler, die gerade nachts sicher noch ein Highlight gewesen wären (haha, Wortwitz!) und zum anderen ist das ganze meiner Meinung nach unnötig auf dem W:O:A. Ist ja nicht schlecht, neben den Stage-Shows noch für weitere Unterhaltung sorgen zu wollen, aber so langsam artet das aus. Da darf man sich dann auch nicht über steigende Ticketpreise wundern. Das Zelt vom Bullhead City Circus ist ja auch weiter gewachsen, um jetzt schon zwei Bühnen Platz zu bieten. Von mir aus reichen die drei Hauptbühnen und der Metal Markt voll aus, den Rest nehme ich gar nicht in Anspruch, außer vielleicht, um mal dran vorbeizulaufen. Ich habe auch gar nicht wirklich die Zeit, um mir das drumrum auch noch ausreichend zu Gemüte zu führen. Mal sehen, was uns nächstes Jahr wieder erwartet.
Am Donnerstag sorgten Sepultura mit Unterstützung der Trommlergruppe Les Tambours du Bronx für einen gelungenen Auftakt, bis am Abend Volbeat ordentlich abrockten. Ich kenne von den Jungs ja nicht wirklich was, aber die Show war schon ziemlich anständig.
Freitag spielten Oomph!, und das sogar vergleichsweise früh um 13:30 Uhr. Sehr spaßiger Auftritt, die Sonne schien (noch) herrlich und es wurde gut gefeiert und sogar geschunkelt. Da freue ich mich schon auf das Konzert im September. Auf dem Rückweg sind wir noch über den Metal Markt, wo ich nicht umhin konnte, beim Tod einzukaufen. Also, beim Nichtlustig-Shop, um genau zu sein. Der dann einsetzende Regen wurde leider immer heftiger und endete in einem Gewittersturm, in dem wir uns zu unseren Zelten zurückkampften. Klar, dass der Untergrund sofort wieder zu einer riesigen Moderpfütze mutierte, die das Vorankommen mehr als einmal erschwerte. Die Hauptwege blieben dann auch bis zum Ende schlammig und rutschig, was der eine oder andere Autofahrer zu spüren bekam. Ein Audi TT wurde so zu einem kurzzeitigen Publikumsmagnet mit garantiertem Spaßfaktor, außer für den (recht jungen) Fahrer. Später ging es dann noch heiß her mit HammerFall, Leaves' Eyes, In Flames und In Extremo.
Nach erneuten Schauern in der Nacht reifte in mir langsam die Furcht, am Sonntag nur sehr schwer und extrem langsam das Campinggelände verlassen zu können und ich teilte meine Bedenken über die Bodenbeschaffenheit den anderen mit. Erst nicht so recht ernst genommen, kamen wir am Ende doch zu dem Schluss, dass eine verfrühte Abreise unter Umständen sehr viel einfacher werden würde. Die Mädels kamen dann auf die Idee, die Autos sogar mittags schon zu packen und bei Maikes Vater unterzubringen, um so schon rechtzeitig aus dem Schlamm gekommen zu sein. Gesagt, getan, machten wir uns also tatsächlich am Samstagmittag schon abreisebereit. Einsetzende Schauer erleichterten zwar das Packen und Abbauen nicht gerade (gerade den Kühlschrank diesen kleinen, schlammigen Abhang hochzutragen war abenteuerlich) aber wir schafften es nichtsdestotrotz. Auch in diesem Jahr blieben wieder so einige Sachen auf der Strecke: Mein Stuhl, der mich schon jahrelang begleitet hatte genauso wie mein Zelt, das auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hatte. Die anderen drei ließen ebenfalls ihre Stühle, die allesamt neu waren (nur Franzis hatte schon einen Strandeinsatz absolviert) vor Ort. Hannes sponserte noch eine Luftmatratze, sodass man im Grunde schon fast eine Camping-Grundausstattung komplett zusammen hatte. Ach ja, und der Billig-Grill blieb, samt lecker Wurst-Käse-Auflauf mit Saurer Apfel-Sauce, auch direkt stehen. Was sind wir doch dekadent. Aber dank amazon plane ich schon neue Ausrüstung für das nächste Jahr. Als wir gepackt hatten, sind wir dann auch losgefahren und kamen noch gut vom Gelände, wobei schon absehbar war, dass die Verhältnisse an einigen Stellen zu Problemen führen könnten. Wir irrten dann eine Weile umher und besuchten so manches Nachbardorf, da so gut wie alle Wege nach Wacken hinein gesperrt waren und die Posten uns immer wieder woanders hinleiten wollten. Am Ende kamen wir dann aber doch ans Ziel und konnten kurz pausieren, bevor wir zu den letzten Shows aufgebrochen sind.
Der Auftritt von Cradle of Filth, den wir nur verfolgten, weil nichts anderes lief, bleibt wegen genau zwei Dingen in Erinnerung: Dem irgendwann nur noch lustigen Geschrei von Frontmann Dani Filth und der ziemlich scharfen Keyboarderin und Teilzeitsängerin. Zwar gar nicht unser Musikgeschmack, hatte die Show so immerhin noch eine amüsante Komponente. Amon Amarth, von denen ich bisher bewusst noch nichts gehört hatte, lieferten eine echt gute Show ab, die Spaß machte und auch musikalisch zu begeistern wusste. Als Abschluss sahen Carsten, Felix, Franzi und ich uns Schandmaul an, während Hannes und Danica sich für die Scorpions entschieden. Im Hintergrund zuckten schon immer wieder Blitze, die für eine ziemlich coole Atmosphäre sorgten, bis der liebe Regen dann wieder auf einen erneuten Besuch vorbeikam. Glücklicherweise nicht so schlimm wie am Vortag und ein paar Leute nutzten das sogar als Anlass, noch mehr zu feiern und eine größere Pfütze wurde so kurzzeitig zum Partypool umfunktioniert. Der spritzende Schlamm konnte nun auch keinen mehr wirklich verärgern.
Nach dem Konzert sind wir dann langsam zu unseren Autos, wo wir unsere nassen, schlammigen Klamotten gegen trockene wechselten und dann den Heimweg antraten. Wir kamen auch sehr gut durch, einzig an den Baustellen wurde es mal langsamer. Die letzte Handlung für den Tag war dann noch eine entspannende Dusche, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.
Dienstag, 9. August 2011
Wacken 2011
Nun ist auch das 22. Wacken Open Air schon wieder Geschichte und wir sind alle wieder zu Hause, sauber und mehr oder weniger ausgeruht.
Obwohl wir dieses Jahr mit fünf Leuten nur eine verhältnismäßig kleine Truppe waren, hatten wir doch eine Menge Spaß. Das Wetter spielte auch zum allergrößten Teil mit und verschonte uns bis auf den letzten Abend mit Regen während der Konzerte. Zwischendurch wurde es immer mal wieder kalt und windig und nachts regnete es auch gerne mal, aber wenigstens tagsüber blieben wir ziemlich trocken.
Nachdem ich die Anleitung wiederentdeckt hatte ging das Aufbauen des Pavillons fast wie von selbst und auch die Zelte darum standen um Handumdrehen, sodass wir Richtfest feiern konnten. Ich konnte mich dabei nicht ganz zurückhalten und Dank des Whiskeys unserer erbfeindlichen Zeltnachbarn erlebte ich den Rest des Abends dann im Koma.
Allgemein waren wir mit dem Alkohol nicht sparsam und so vernichteten Hannes und ich wenigstens die dreieinhalb Flaschen Pfefferminzlikör über die Tage plus das ein oder andere Bier. Der gute Sailor Jerry blieb leider unangetastet und muss dann weiterhin auf seinen Einsatz warten.
Generell hatten wir natürlich wie immer zu viel eingekauft, von meinem ganzen Knabberkram und Süßigkeiten ist das Wenigste gegessen worden und der Rest steht jetzt, nett drapiert, auf einem Tisch im Flur, sodass ich einen angenehm kurzen Weg dorthin habe. Jetzt fehlt nur noch ein näherer Kühlschrank, dann wäre es perfekt!
Unter den mitgebrachten Lebensmitteln fand sich auch eine Dose Margarine der Marke butella. Das las sich in meinen Ohren wie der Name eines herzkranzgefäßverfetteten Pokémons und damit hatte sich ein neuer Running Gag quasi von selbst etabliert. Butella wurde dann auch recht häufig zitiert, gerade wenn einem mal wieder Leute vom Format "Endgegner" über den Weg liefen.
Dieses Jahr befand sich auf dem Metal Markt auch ein Stand von Weekend of Horrors und es waren sogar zwei Stargäste für Autogrammstunden angekündigt. Zum einen Doug Bradley, der Darsteller des Pinhead aus der Hellraiser-Filmreihe, und zum anderen Ian Whyte, der den Predator in den beiden Alien(s) vs. Predator-Filmen gab. Zufälligerweise spazierten wir am Samstag gerade über den Markt, als die beiden da waren und da habe ich dann zugeschlagen und mir ein Autogramm von Mr. Whyte mitgenommen. Man hatte die Wahl zwischen mehreren, auf Photopapier gedruckten Motiven im Format 20 x 30 cm, die dann individuell beschriftet wurden. Ich habe mich für eine Szene entschieden, die den Kampf zwischen Predator und dem Predalien aus de zweiten Teil zeigt. Sieht ziemlich cool aus, jetzt muss ich das nur noch mal rahmen und aufhängen. Ob man sowas laminieren kann? Ich gehe mal nicht davon aus, aber das hätte natürlich was, dann würde ich das unter Umständen in eine Tür von meinen Movieschränken hängen.
Ebenso auf dem Metal Markt fanden wir ein richtig cooles Shirt für den kleinen Bruder meiner Patentochter, das Bonsch und ich dann auch kauften, weil es einfach zu geil ist. Mal gespannt, was der kleine Mini Terrorist dazu sagt.
Sogar Nintendo war in diesem Jahr mit einem Stand vertreten, der allerdings erst am Samstag eröffnete. Dort konnte man The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D probespielen und ein Poster sowie einen Button dazu mitnehmen. Da ich das Spiel schon habe, brauchte ich nicht mehr probespielen, nahm aber natürlich gerne den Button und das schicke Poster mit.
Insgesamt habe ich es dieses Jahr nur zu acht Bands nach vorne an die Bühnen geschafft, vor Apocalyptica überkam Nica, Hannes und mich die Müdigkeit, obwohl ich die Finnen gerne mal wieder gesehen hätte. Mal sehen, wie viele es nächstes Jahr werden. Von den bisherigen Zusagen freue ich mich derzeit auf HammerFall, GammaRay klingt auch interessant und der Rest ist entweder uninteressant oder mir unbekannt oder aber schon wieder zu extrem in die eine oder andere Richtung. Wir werden sehen, noch sind es ja 359 Tage bis zum nächsten W:O:A. Das nächste Jahr bestreiten wir auch wieder als "normale" Wackengänger, denn die X-Mas Tickets waren so abartig schnell ausverkauft, dass ich keine Chance hatte, für die sechs geforderten Tickets und drei verschiedenen T-Shirt Größen erfolgreich zu sein. Nun ja, nun muss es halt so gehen, aber 150 € sind schon eine ganz schöne Stange Geld, so langsam wird mir persönlich das bald zu viel, allzumal ja für die "Frühanreise" am Dienstag sicherlich auch wieder zehn Euro fällig werden. Ich bin gespannt, wie die Preise sich nächstes Jahr gestalten.
Highlight zum Schluss: Dieses Jahr sind Bonscho und ich auch unter die Equipment-Zerstörer gegangen und haben meinen Pavillon zerkloppt. Nach drei Jahren treuem Einsatz in Wacken und einer Gartenparty bei Bucks hatte er seine besten Zeiten auch hinter sich und wurde so den ewigen Jagdgründen zugeführt, wo er mit anderen Pavillons ruhen wird. Das hat herrlich Spaß gemacht und war so richtig männlich. Hu-ah!
Obwohl wir dieses Jahr mit fünf Leuten nur eine verhältnismäßig kleine Truppe waren, hatten wir doch eine Menge Spaß. Das Wetter spielte auch zum allergrößten Teil mit und verschonte uns bis auf den letzten Abend mit Regen während der Konzerte. Zwischendurch wurde es immer mal wieder kalt und windig und nachts regnete es auch gerne mal, aber wenigstens tagsüber blieben wir ziemlich trocken.
Nachdem ich die Anleitung wiederentdeckt hatte ging das Aufbauen des Pavillons fast wie von selbst und auch die Zelte darum standen um Handumdrehen, sodass wir Richtfest feiern konnten. Ich konnte mich dabei nicht ganz zurückhalten und Dank des Whiskeys unserer erbfeindlichen Zeltnachbarn erlebte ich den Rest des Abends dann im Koma.
Allgemein waren wir mit dem Alkohol nicht sparsam und so vernichteten Hannes und ich wenigstens die dreieinhalb Flaschen Pfefferminzlikör über die Tage plus das ein oder andere Bier. Der gute Sailor Jerry blieb leider unangetastet und muss dann weiterhin auf seinen Einsatz warten.
Generell hatten wir natürlich wie immer zu viel eingekauft, von meinem ganzen Knabberkram und Süßigkeiten ist das Wenigste gegessen worden und der Rest steht jetzt, nett drapiert, auf einem Tisch im Flur, sodass ich einen angenehm kurzen Weg dorthin habe. Jetzt fehlt nur noch ein näherer Kühlschrank, dann wäre es perfekt!
Unter den mitgebrachten Lebensmitteln fand sich auch eine Dose Margarine der Marke butella. Das las sich in meinen Ohren wie der Name eines herzkranzgefäßverfetteten Pokémons und damit hatte sich ein neuer Running Gag quasi von selbst etabliert. Butella wurde dann auch recht häufig zitiert, gerade wenn einem mal wieder Leute vom Format "Endgegner" über den Weg liefen.
Dieses Jahr befand sich auf dem Metal Markt auch ein Stand von Weekend of Horrors und es waren sogar zwei Stargäste für Autogrammstunden angekündigt. Zum einen Doug Bradley, der Darsteller des Pinhead aus der Hellraiser-Filmreihe, und zum anderen Ian Whyte, der den Predator in den beiden Alien(s) vs. Predator-Filmen gab. Zufälligerweise spazierten wir am Samstag gerade über den Markt, als die beiden da waren und da habe ich dann zugeschlagen und mir ein Autogramm von Mr. Whyte mitgenommen. Man hatte die Wahl zwischen mehreren, auf Photopapier gedruckten Motiven im Format 20 x 30 cm, die dann individuell beschriftet wurden. Ich habe mich für eine Szene entschieden, die den Kampf zwischen Predator und dem Predalien aus de zweiten Teil zeigt. Sieht ziemlich cool aus, jetzt muss ich das nur noch mal rahmen und aufhängen. Ob man sowas laminieren kann? Ich gehe mal nicht davon aus, aber das hätte natürlich was, dann würde ich das unter Umständen in eine Tür von meinen Movieschränken hängen.
Ebenso auf dem Metal Markt fanden wir ein richtig cooles Shirt für den kleinen Bruder meiner Patentochter, das Bonsch und ich dann auch kauften, weil es einfach zu geil ist. Mal gespannt, was der kleine Mini Terrorist dazu sagt.
Sogar Nintendo war in diesem Jahr mit einem Stand vertreten, der allerdings erst am Samstag eröffnete. Dort konnte man The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D probespielen und ein Poster sowie einen Button dazu mitnehmen. Da ich das Spiel schon habe, brauchte ich nicht mehr probespielen, nahm aber natürlich gerne den Button und das schicke Poster mit.
Insgesamt habe ich es dieses Jahr nur zu acht Bands nach vorne an die Bühnen geschafft, vor Apocalyptica überkam Nica, Hannes und mich die Müdigkeit, obwohl ich die Finnen gerne mal wieder gesehen hätte. Mal sehen, wie viele es nächstes Jahr werden. Von den bisherigen Zusagen freue ich mich derzeit auf HammerFall, GammaRay klingt auch interessant und der Rest ist entweder uninteressant oder mir unbekannt oder aber schon wieder zu extrem in die eine oder andere Richtung. Wir werden sehen, noch sind es ja 359 Tage bis zum nächsten W:O:A. Das nächste Jahr bestreiten wir auch wieder als "normale" Wackengänger, denn die X-Mas Tickets waren so abartig schnell ausverkauft, dass ich keine Chance hatte, für die sechs geforderten Tickets und drei verschiedenen T-Shirt Größen erfolgreich zu sein. Nun ja, nun muss es halt so gehen, aber 150 € sind schon eine ganz schöne Stange Geld, so langsam wird mir persönlich das bald zu viel, allzumal ja für die "Frühanreise" am Dienstag sicherlich auch wieder zehn Euro fällig werden. Ich bin gespannt, wie die Preise sich nächstes Jahr gestalten.
Highlight zum Schluss: Dieses Jahr sind Bonscho und ich auch unter die Equipment-Zerstörer gegangen und haben meinen Pavillon zerkloppt. Nach drei Jahren treuem Einsatz in Wacken und einer Gartenparty bei Bucks hatte er seine besten Zeiten auch hinter sich und wurde so den ewigen Jagdgründen zugeführt, wo er mit anderen Pavillons ruhen wird. Das hat herrlich Spaß gemacht und war so richtig männlich. Hu-ah!
Freitag, 29. Juli 2011
Fast geschafft
Es ist so weit: Nur noch ein ganz paar Stündchen, dann habe ich endlich Urlaub! Vier Wochen lang Freizeit, was ich mich freue!
Nur noch zwei Kammertüren nach, die zu bearbeiten sind und dann bin ich damit auch endlich durch. Absolut großartig, dann kann ich mich endlich meiner (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Hardware zuwenden und danach mal wieder gebührend meinem Memorabileum widmen.
Der Sommer rockt, denn ein paar Konzerte (vom W:O:A mal ganz abgesehen) folgen ja auch noch.
Mal schauen, vielleicht haue ich hier heute schon um zwölf ab, wenn ich bis dahin meine Sachen soweit durch habe. Rock on!
Übrigens: Wer zu spät kommt, den bestraft der Busfahrer! Fiel mir gestern ein, als eine Omma fast stehengelassen wurde an einer Haltestelle.
Nur noch zwei Kammertüren nach, die zu bearbeiten sind und dann bin ich damit auch endlich durch. Absolut großartig, dann kann ich mich endlich meiner (mittlerweile gar nicht mehr ganz so) neuen Hardware zuwenden und danach mal wieder gebührend meinem Memorabileum widmen.
Der Sommer rockt, denn ein paar Konzerte (vom W:O:A mal ganz abgesehen) folgen ja auch noch.
Mal schauen, vielleicht haue ich hier heute schon um zwölf ab, wenn ich bis dahin meine Sachen soweit durch habe. Rock on!
Übrigens: Wer zu spät kommt, den bestraft der Busfahrer! Fiel mir gestern ein, als eine Omma fast stehengelassen wurde an einer Haltestelle.
Montag, 27. Juni 2011
Home again
Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zu hause und die "Aufräumarbeiten" werden auch langsam weniger. Meinen Koffer auszupacken gestaltete sich dabei noch recht einfach, denn ich hatte am Abreisetag noch einmal meine restliche Schmutzwäsche reinigen lassen. So konnte ich fast meine gesamte Kleidung aus dem Koffer direkt wieder in den Schrank räumen, sehr angenehm.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.
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Mittwoch, 22. Juni 2011
Re: Der Sommer wird laut!
Bisher habe ich mich ja nicht gerade darin ausgezeichnet, direkte Antworten zu Posts anderer Blogger zu erstellen, aber in diesem Fall muss ich das doch mal tun.
Die Auflistung der (kommenden) Konzerte und Festivals von Nica brachte mich zum Nachdenken, wie mein eigener Konzertsommer aussieht. Tatsächlich lassen sich ein paar Parallelen nicht abstreiten.
21.06.2011
Linkin Park @ O² World, Hamburg
-> verpasst!
25.06.2011
Scooter @ Imtech Arena, Hamburg
-> hätte gerade eben so geklappt, wenn die Karte nicht schon verkauft gewesen wäre
09.07.2011
Symphonic Odysseys @ Philharmonie, Köln
-> schaffe ich, mal sehen wie ich das mit dem Hin- und Rückweg mache
02.08. - 07.08.2011 (realistische Zahlen)
Wacken:Open:Air @ Bauer Uwe sein Acker, Wacken
-> definitiv dabei, da beginnt mein Jahresurlaub
14.08.2011
Schandmaul & In Extremo @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt glücklicherweise auch in der Urlaubszeit
16.08.2011
Dropkick Murphys @ Trabrennbahn, Hamburg
-> mittlerweile auch gebucht, rock on!
23.08.2011
Thirty Seconds to Mars @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt ebenfalls im Urlaub, von daher auch hier ganz klar dabei
03.11.2011
ASP @ Docks, Hamburg
-> mittlerweile sind wir schon zu sechst, das wird bestimmt geil!
In diesem Sinne: Es wird Zeit, nach Hause zu kommen!
Die Auflistung der (kommenden) Konzerte und Festivals von Nica brachte mich zum Nachdenken, wie mein eigener Konzertsommer aussieht. Tatsächlich lassen sich ein paar Parallelen nicht abstreiten.
21.06.2011
Linkin Park @ O² World, Hamburg
-> verpasst!
25.06.2011
Scooter @ Imtech Arena, Hamburg
-> hätte gerade eben so geklappt, wenn die Karte nicht schon verkauft gewesen wäre
09.07.2011
Symphonic Odysseys @ Philharmonie, Köln
-> schaffe ich, mal sehen wie ich das mit dem Hin- und Rückweg mache
02.08. - 07.08.2011 (realistische Zahlen)
Wacken:Open:Air @ Bauer Uwe sein Acker, Wacken
-> definitiv dabei, da beginnt mein Jahresurlaub
14.08.2011
Schandmaul & In Extremo @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt glücklicherweise auch in der Urlaubszeit
16.08.2011
Dropkick Murphys @ Trabrennbahn, Hamburg
-> mittlerweile auch gebucht, rock on!
23.08.2011
Thirty Seconds to Mars @ Trabrennbahn, Hamburg
-> liegt ebenfalls im Urlaub, von daher auch hier ganz klar dabei
03.11.2011
ASP @ Docks, Hamburg
-> mittlerweile sind wir schon zu sechst, das wird bestimmt geil!
In diesem Sinne: Es wird Zeit, nach Hause zu kommen!
Dienstag, 10. August 2010
W:O:A 2010 im Schnelldurchlauf
Eli, Schoodty, Danica, Franzi, Gibson, Hannes und meine Wenigkeit als festes Team vor Ort, ca. A30. Besuche von Svenja und Mathias sowie Maike und Carsten.
Alice Cooper, Iron Maiden, Ill Niño, Die Apokalyptischen Reiter, Grave Digger, Slayer, Atrocity, Stratovarius, Soulfly und Fear Factory.
Havana Club (3 Jahre) (der zweite aus der Mezzo Mix-Flasche), Pfefferminzlikör ("der gefälschte Edeltropfen"), 5,0 Dosenbier, Beck's (auf dem Gelände), Jägermeister & Red Bull.
Die Riesenhode (Klassiker); "andere haben Götter, ich hab' Fotzen" (die gelbe Fotze, die Sturmfotze und die Regenfotze); Riesen-Fliegenklatschen aka Vogelklatschen; "ich hasse Massenmenschen"; intrapenös; fliegende Würstchen; "Scheiße gelaufen"; Tellerminen; explodierende Köpfe; Big Burning Melons; "Hat der keine Freundin, die er schlagen kann und muss er deswegen den Pavillon verprügeln?"; "Was riecht nach Aas und dreht sich immer schneller? Der Penispropeller, der Penispropeller!"; der Alkobaum; Staub; ganz lecker Arsch; "ist Kinder kriegen eigentlich wie einen Truthahn scheißen?"; Hugo (auch ein Klassiker); "Möpse werten jede Show auf!"; "Wenn der einen Kratzer in mein Auto macht, dann muss Hugo ihn leicht penetrieren!"; Prostata-Massage; "Habt ihr Müll? Keinen menschlichen!...Ich nehm keine Halbnackten, nur ganz Nackte!"; "Habt ihr Müll? Habt ihr Riesenfliegenklatschen? Check."; AliVe Cooper; Alice "im Wunderland" Cooper; "Das hatte ich mir anders vorgestellt!"; Der Real "Black" Metaler; Solo Talent; Erika Handgelenk ...
Wem noch was einfällt, das ich vergessen haben sollte - sofort melden, dann füg ich's ein!
Alice Cooper, Iron Maiden, Ill Niño, Die Apokalyptischen Reiter, Grave Digger, Slayer, Atrocity, Stratovarius, Soulfly und Fear Factory.
Havana Club (3 Jahre) (der zweite aus der Mezzo Mix-Flasche), Pfefferminzlikör ("der gefälschte Edeltropfen"), 5,0 Dosenbier, Beck's (auf dem Gelände), Jägermeister & Red Bull.
Die Riesenhode (Klassiker); "andere haben Götter, ich hab' Fotzen" (die gelbe Fotze, die Sturmfotze und die Regenfotze); Riesen-Fliegenklatschen aka Vogelklatschen; "ich hasse Massenmenschen"; intrapenös; fliegende Würstchen; "Scheiße gelaufen"; Tellerminen; explodierende Köpfe; Big Burning Melons; "Hat der keine Freundin, die er schlagen kann und muss er deswegen den Pavillon verprügeln?"; "Was riecht nach Aas und dreht sich immer schneller? Der Penispropeller, der Penispropeller!"; der Alkobaum; Staub; ganz lecker Arsch; "ist Kinder kriegen eigentlich wie einen Truthahn scheißen?"; Hugo (auch ein Klassiker); "Möpse werten jede Show auf!"; "Wenn der einen Kratzer in mein Auto macht, dann muss Hugo ihn leicht penetrieren!"; Prostata-Massage; "Habt ihr Müll? Keinen menschlichen!...Ich nehm keine Halbnackten, nur ganz Nackte!"; "Habt ihr Müll? Habt ihr Riesenfliegenklatschen? Check."; AliVe Cooper; Alice "im Wunderland" Cooper; "Das hatte ich mir anders vorgestellt!"; Der Real "Black" Metaler; Solo Talent; Erika Handgelenk ...
Wem noch was einfällt, das ich vergessen haben sollte - sofort melden, dann füg ich's ein!
Montag, 2. August 2010
Fliegenklatschen, Sin City, Nachos & Whisky
Morgen ist es endlich soweit und die fünfte Jahreszeit fängt wieder an: Ab nach Wacken! Nachdem heute mein Urlaub offiziell begonnen hat und ich den Tag fleißig mit Packen und Einkaufen verbracht habe, gönnen Hannes und ich uns gleich noch eine kleine Auszeit bevor's morgen so richtig los geht. Die Wahl fiel dabei auf ein äußerst amüsantes, noch dazu spannendes sowie stilistisch herausragendes Filmchen namens Sin City. Dazu genehmigen wir uns ein paar Nacho Cheese Chips mit passendem Käse Dip und ein leckeres Schlückchen edlen Tropfen aus Schottland.
Ach ja, im Titel stand ja noch was! Das bezog sich auf - ungelogen - mindestens 80 cm lange Fliegenklatschen, die wir in dem €uro Point im Eidelstedt Center gefunden und auch gleich gekauft haben. Ich hab' jetzt also eine grüne überdimensionale Fliegenklatsche und Hannes eine blaue (für einen Euro kann man das ja mal machen). Die kommen natürlich auch mit nach Wacken, logo!
Ach ja, im Titel stand ja noch was! Das bezog sich auf - ungelogen - mindestens 80 cm lange Fliegenklatschen, die wir in dem €uro Point im Eidelstedt Center gefunden und auch gleich gekauft haben. Ich hab' jetzt also eine grüne überdimensionale Fliegenklatsche und Hannes eine blaue (für einen Euro kann man das ja mal machen). Die kommen natürlich auch mit nach Wacken, logo!
Dienstag, 13. Juli 2010
The only thing that reaches the heart... is music!
Manche Songs wollen und wollen einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Das kann positiv oder negativ sein, das heißt manche Songs bleiben einem im Gedächtnis ob ihrer akustischen (und bei entsprechenden Videos auch optischen) Grausamkeit, wie z.B. der (ich muss es noch mal erwähnen, es tut mir auch fast ein wenig Leid) unglaublich schräge Hawaii Toast Song von Alexander Marcus, andere wiederum wegen ihrer schieren Genialität, die sich durch tatsächlich rein musikalische Größe auszeichnen kann oder aber, meist viel subtiler, durch die Betextung äußert.
Interessant in diesem Zusammenhang finde ich persönlich die Tatsache, dass orchestrale Stücke, die sich ja sehr gerne auch in Soundtracks finden lassen, für mich generell diesen Über-Gänsehautfaktor besitzen. Wenn ich da an einige Tracks denke, gerade aus sowieso schon unumstritten großartigen Spielen, wird mir immer warm ums Herz und kalt am Rücken. Natürlich leben solche Soundtrack-Stücke zu großen Teilen von der Erinnerung an die damit verbundene Spiel-/Filmszene, aber dennoch gibt es immer wieder herausragende Werke, die auch einen gewissen Stand-alone Charakter bergen. Jeder, aber auch wirklich JEDER, der das Stück One-winged Angel kennt, weiß, zu welchem Spiel es komponiert wurde und in welcher Szene es gespielt wird. Bei jedem Anspielen auch nur der ersten Töne, schleicht sich bei Kennern ein Lächeln aufs Gesicht. Und genau deswegen funktioniert es eben auch ohne das eigentlich dazugehörige Bild. Es ist von sich aus schon so groß, dass es die Wahrnehmung alleine ausfüllt, ohne den optischen Sinn groß zu bemühen. Vielleicht liegt es unter anderem schon an der schieren Menge der Instrumente, sprich dem Orchester (und dem Chor) selbst, aber auf der anderen Seite gibt es auch orchestrale Stücke, die mir wenig bis gar nicht zusagen. Es muss also mehr dahinterstecken.
Ich werde es im September näher beleuchten, wenn ich in Köln das Symphonic Legends Orchesterkonzert besuche, das sich ausschließlich um Musik aus Spielen dreht. Nachdem im letzten Jahr (Symphonic Fantasies) Soundtracks aus Square Enix-Spielen gespielt wurden, ist in diesem Jahr Nintendo der Wahlkandidat für Umsetzungen. Super Mario, The Legend of Zelda, Donkey Kong, F-Zero und Metroid stehen bisher als Spielevorlagen fest. Nach den Videos zum Konzert vom letzten Jahr (zum Beispiel dies hier) bin ich mehr als nur zuversichtlich, dass das umwerfend wird. Ich freu mich schon. Leider habe ich zwar keinerlei Begleitung dafür (und jetzt noch Karten zu bekommen, dürfte arg schwierig werden), aber das lasse ich mir dennoch nicht entgehen.
In einer anderen musikalischen Richtung spektakulär wird natürlich auch wieder das diesjährige Wacken:Open:Air. Allzumal, da meine (alljährlichen) Bitten erhört wurden und auch Ill Niño mit im Programm sind. Endlich kann ich die Jungs auch mal live erleben. Unsere Truppe ist dieses Jahr zwar etwas ausgedünnt, erst recht im Vergleich zum letzten Jahr, aber Spaß haben wir trotzdem, Punkt. Wird schon geil werden, wie immer also.
Ill Niño ist auch so eine Band, die ziemlich durchgängig klasse Musik macht und es dabei trotzdem immer noch mal schafft, einen draufzusetzen. Interessanterweise sind es dabei eher die ruhigen Stücke, die sowieso schon die große Ausnahme bilden, die besonders unter die Haut gehen (With You ist ein solches). Bin mal gespannt, ob's davon auch was ins Live-Programm schafft. Wir werden sehen.
Ebenfalls sehr ruhig und wahrscheinlich sogar noch überraschender ist Snuff von Slipknot. Ein absoluter, emotionaler Overkill, und das auf allen Ebenen. Beim ersten Hören wäre ich fast meinem Vordermann draufgefahren. Absoluter Wahnsinn und einfach nur ein Spitzensong. Bewegt immer und immer wieder, egal wie oft ich es höre. Das bestätigt meine Leidenschaft für die Band nur noch mehr.
Ähnlich ging es mir mit Linkin Park. Die Jungs haben ja einen kleineren Stilwechsel vollzogen mit dem letzten Studioalbum, mit dem viele sehr unzufrieden waren. Einige Fans behaupteten, das wäre nicht mehr Linkin Park, andere warfen der Band Opportunismus vor. Mir ist das letztlich scheißegal. Für mich zählt nur eins - die Musik! Und die ist nach wie vor top, also bin ich auch bereit, dafür Geld auszugeben. Sie haben einen Gang rausgenommen und lassen es insgesamt etwas ruhiger angehen (wenngleich es immer noch Tracks wie Given up gibt, die nichts von der alten Härte vermissen lassen) aber mal ehrlich - machen sie deswegen gleich schlechte Musik? Nicht in meinen Ohren, definitiv nicht. Und auch bei LP finden sich ruhige Songs, Valentine's Day ist einer der neuesten. Und einer der besten (und auch traurigsten, zugegeben, aber das macht ihn nicht schlechter, im Gegenteil). Der Song geht wirklich durch und durch, bis ins Mark. Das ist noch echte, handgemachte und vor allem verdammt großartige Musik!
Was für ein Exkurs... wie bin ich überhaupt darauf gekommen? Ach ja, wieder mal ein Ohrwurm. Dieses Mal allerdings weit erträglicher als der eingangs schon rezitierte Hawaii Toast Song. Grauzone mit Eisbär ist einer der großen NDW Klassiker und ich finde den Song richtig gut. Irgendwie eine coole Nummer, man verzeihe mir das Wortspiel.
Interessant in diesem Zusammenhang finde ich persönlich die Tatsache, dass orchestrale Stücke, die sich ja sehr gerne auch in Soundtracks finden lassen, für mich generell diesen Über-Gänsehautfaktor besitzen. Wenn ich da an einige Tracks denke, gerade aus sowieso schon unumstritten großartigen Spielen, wird mir immer warm ums Herz und kalt am Rücken. Natürlich leben solche Soundtrack-Stücke zu großen Teilen von der Erinnerung an die damit verbundene Spiel-/Filmszene, aber dennoch gibt es immer wieder herausragende Werke, die auch einen gewissen Stand-alone Charakter bergen. Jeder, aber auch wirklich JEDER, der das Stück One-winged Angel kennt, weiß, zu welchem Spiel es komponiert wurde und in welcher Szene es gespielt wird. Bei jedem Anspielen auch nur der ersten Töne, schleicht sich bei Kennern ein Lächeln aufs Gesicht. Und genau deswegen funktioniert es eben auch ohne das eigentlich dazugehörige Bild. Es ist von sich aus schon so groß, dass es die Wahrnehmung alleine ausfüllt, ohne den optischen Sinn groß zu bemühen. Vielleicht liegt es unter anderem schon an der schieren Menge der Instrumente, sprich dem Orchester (und dem Chor) selbst, aber auf der anderen Seite gibt es auch orchestrale Stücke, die mir wenig bis gar nicht zusagen. Es muss also mehr dahinterstecken.
Ich werde es im September näher beleuchten, wenn ich in Köln das Symphonic Legends Orchesterkonzert besuche, das sich ausschließlich um Musik aus Spielen dreht. Nachdem im letzten Jahr (Symphonic Fantasies) Soundtracks aus Square Enix-Spielen gespielt wurden, ist in diesem Jahr Nintendo der Wahlkandidat für Umsetzungen. Super Mario, The Legend of Zelda, Donkey Kong, F-Zero und Metroid stehen bisher als Spielevorlagen fest. Nach den Videos zum Konzert vom letzten Jahr (zum Beispiel dies hier) bin ich mehr als nur zuversichtlich, dass das umwerfend wird. Ich freu mich schon. Leider habe ich zwar keinerlei Begleitung dafür (und jetzt noch Karten zu bekommen, dürfte arg schwierig werden), aber das lasse ich mir dennoch nicht entgehen.
In einer anderen musikalischen Richtung spektakulär wird natürlich auch wieder das diesjährige Wacken:Open:Air. Allzumal, da meine (alljährlichen) Bitten erhört wurden und auch Ill Niño mit im Programm sind. Endlich kann ich die Jungs auch mal live erleben. Unsere Truppe ist dieses Jahr zwar etwas ausgedünnt, erst recht im Vergleich zum letzten Jahr, aber Spaß haben wir trotzdem, Punkt. Wird schon geil werden, wie immer also.
Ill Niño ist auch so eine Band, die ziemlich durchgängig klasse Musik macht und es dabei trotzdem immer noch mal schafft, einen draufzusetzen. Interessanterweise sind es dabei eher die ruhigen Stücke, die sowieso schon die große Ausnahme bilden, die besonders unter die Haut gehen (With You ist ein solches). Bin mal gespannt, ob's davon auch was ins Live-Programm schafft. Wir werden sehen.
Ebenfalls sehr ruhig und wahrscheinlich sogar noch überraschender ist Snuff von Slipknot. Ein absoluter, emotionaler Overkill, und das auf allen Ebenen. Beim ersten Hören wäre ich fast meinem Vordermann draufgefahren. Absoluter Wahnsinn und einfach nur ein Spitzensong. Bewegt immer und immer wieder, egal wie oft ich es höre. Das bestätigt meine Leidenschaft für die Band nur noch mehr.
Ähnlich ging es mir mit Linkin Park. Die Jungs haben ja einen kleineren Stilwechsel vollzogen mit dem letzten Studioalbum, mit dem viele sehr unzufrieden waren. Einige Fans behaupteten, das wäre nicht mehr Linkin Park, andere warfen der Band Opportunismus vor. Mir ist das letztlich scheißegal. Für mich zählt nur eins - die Musik! Und die ist nach wie vor top, also bin ich auch bereit, dafür Geld auszugeben. Sie haben einen Gang rausgenommen und lassen es insgesamt etwas ruhiger angehen (wenngleich es immer noch Tracks wie Given up gibt, die nichts von der alten Härte vermissen lassen) aber mal ehrlich - machen sie deswegen gleich schlechte Musik? Nicht in meinen Ohren, definitiv nicht. Und auch bei LP finden sich ruhige Songs, Valentine's Day ist einer der neuesten. Und einer der besten (und auch traurigsten, zugegeben, aber das macht ihn nicht schlechter, im Gegenteil). Der Song geht wirklich durch und durch, bis ins Mark. Das ist noch echte, handgemachte und vor allem verdammt großartige Musik!
Was für ein Exkurs... wie bin ich überhaupt darauf gekommen? Ach ja, wieder mal ein Ohrwurm. Dieses Mal allerdings weit erträglicher als der eingangs schon rezitierte Hawaii Toast Song. Grauzone mit Eisbär ist einer der großen NDW Klassiker und ich finde den Song richtig gut. Irgendwie eine coole Nummer, man verzeihe mir das Wortspiel.
Sonntag, 11. Juli 2010
Schöne Aussichten!
Wat ist dat schoines Wetter! Und wenn man der Bauernregel vom Siebenschläfer Glauben schenken darf, dann bleibt das auch noch eine ganze Weile so. Wacken kann kommen! Und die gamescom natürlich auch!
Apropos schön (oder auch nicht): Ich hatte mal wieder zu viel Zeit und zu viel Lust, wild in Photoshop rumzuklicken, und das kam dabei rum:Ursprung ist ein Produktphoto von einer Hordak Actionfigur, das ich im Zuge der Vorbereitung meiner He-Man-eBay-Auktionen gemacht habe (Link zur Auktion). Darüber habe ich einen Ausschnitt eines Photos aus einer spontanen nächtlichen Session meiner eigenen Person aus dem letzten Jahr gelegt und die dadurch entstandenen zwei Ebenen durch verschiedene Effekte ineinander gebunden (Lineares Licht bei den Augen und Hellere Farbe beim Mund). Endlich mal wieder ein neuer Avatar (und auch wieder passend zum Nickname). Die obskure, sinistre und pervertierte, aber irgendwie auch verdammt coole Gestalt trägt den Namen dEvil_Hordak.
Ach, und die deutsche Mannschaft hat's ja zumindest noch zur Bronzemedaille gebracht. Immerhin. Ich gebe zu, es war gegen Ende sogar recht spannend.
Spannend war auch, mal wieder Super Monkey Ball zu spielen. Ob man's glauben mag oder nicht, ich hab's sogar je einmal zum Sieg gebracht beim Fliegen und beim Boxen. Ich bin stolz auf mich, auch wenn's keinen kümmert. Was für ein aufregender Tag! Hitze!
Dienstag, 6. Juli 2010
Zu lange...
... bis zum Urlaub. Inklusiver dieser Woche noch vier (in Worten: vier) Wochen bis ich endlich Urlaub habe. Dann zwar immerhin vier Wochen, aber das wird ja auch wieder purer Stress: In der ersten Woche liegt Wacken an (endlich ist das Jahr Wartezeit wieder vorbei) und in der dritten Woche fährt das Triumvirat zur gamescom. Das heißt, die zweite und vierte Woche sind bis jetzt für chillen, gamen und vielleicht ein paar Movies (oder doch mal wieder ein Buch?) vorgesehen. Ich könnte auch mal wieder was "produktives" tun, je nachdem wie die finanzielle Situation ist, Schränke schieben / bauen oder sogar mal in der Galerie / Showroom / Memorabilia Museum / weiterkommen. Vielleicht auch mal wieder meine HTML- bzw. Ruby-Bücher rauskramen und wälzen.
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