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Samstag, 4. Februar 2017

Mit nur minimaler Verspätung

Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich so viel Zeit habe verstreichen lassen. Wenn ich aber auf das Veröffentlichungsdatum schaue, steht es dort schwarz auf weiß: 12. November 2014. Das ist der Tag, an dem das "erste" Video veröffentlicht wurde, das eigentlich gar nicht das erste ist. Sogar noch früher, am 21. September 2014, hatte ich ein anderes Video hochgeladen. Das dritte - also eigentlich das erste, um die Verwirrung komplett zu machen - Video sollte dann dieses "Vorvideo" erklären.
Zur Aufklärung: Das "Vorvideo" ist lediglich der "Mysterious Sound", also ein mysteriöses Geräusch, welches kurz zu hören ist (hier zu sehen, bzw. zu hören). Und das erste Video, das nicht das erste, sondern das "nullte" ist, lautet auf den Namen "Einmal durchs Memorabileum - #000 - Memo... was?!" und soll als Einführung dienen für eine bisher nicht existente Reihe an Videos, die sich mit meiner Sammelleidenschaft befassen.
Weit über zwei Jahre sind seitdem vergangen, und das, obwohl ich versprach, das mysteriöse Geräusch bald aufzuklären. In diesem Jahr nun ist es dann doch endlich so weit: Das offiziell erste Video der Reihe erscheint! Hier kann man sich das gute Stück dann besehen. Ich muss sagen, dass es im Nachhinein doch eine ganze Menge Arbeit war, ich wieder einmal hier und da ein paar Lerneffekte feststellen konnte und Ideen habe, was ich beim nächsten Mal besser machen kann (Stichwort: Beleuchtung, fällt beim ersten Set negativ auf).
Trotzdem hatte ich eine ganze Menge Spaß mit den kleinen Plastikklötzchen, aus denen ich nach und nach die Guardians of the Galaxy zusammengebaut habe. Die fertigen Figuren und Modelle sehen klasse aus und machen ordentlich was her. Fast schade, dass ich schon fertig bin, aber das waren ja nicht die letzten Teile aus meiner Sammlung, die eines Zusammenbaus bedürfen...
Guardians United

Mittwoch, 12. November 2014

Einmal durchs Memorabileum

So lautet der Titel einer Videoreihe, die ich schon länger plane und angehen möchte. Nun ist endlich das erste beziehungsweise das "nullte" Video fertig und online. Das Ergebnis darf sich HIER angeschaut werden.
Warum "nulltes" Video? Im allerersten Beitrag erzähle ich kurz ein, zwei Hintergründe und mache einen Schnelldurchgang durchs Memorabileum. Es geht also noch nicht um einen speziellen Bereich oder einzelne Objekte aus meiner Sammlung.
Ich hoffe, mit dem Video einen kleinen Vorgeschmack geben zu können und dass die eventuellen, technischen Unzulänglichkeiten nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Für konstruktive Kritik bin ich aber in jedem Fall dankbar.
Insofern wünsche ich viel Spaß beim Anschauen!

Montag, 22. September 2014

Neues aus der Rubrik "Dinge, die ich noch nicht wusste"

News Nummer 1: Deadpool soll 2016 doch endlich ins Kino kommen. Ich bin sehr gespannt, was das wird. Das Test-Footage sah schon recht vielversprechend aus. Hauptsache, das endet nicht mit einer 12er-Freigabe, sonst geht's rund!

News Nummer 2: Final Fantasy XIII kommt jetzt auf den PC (beziehungsweise es kommen alle drei Teile), wie geil finde ich das denn? Da brauche ich dann ja doch nicht traurig sein, dass ich das Spiel (die Spiele) nicht spielen kann (dank der Sony-Exklusivität)! Über Steam ist der erste Titel bereits (mit 10% Rabatt) vorbestellbar, das gleiche gilt für den Square Enix Store.

News Nummer 3: Die Ice Climber sind leider nicht wieder mit bei Super Smash Bros. vertreten - weil der 3DS angeblich zu schwach ist, um beide gleichzeitig als Spielerfigur darzustellen. Aber man kann doch auch gegen drei andere Leute antreten?! Und heißt das auch das Ende für das Multi Man Melee? Leider sind Pepe und Nana auch auf der Wii U nicht mit dabei, weil die Charakterauswahl auf beiden Systemen dieselbe sein soll. Na ja, ich werde es verschmerzen können.

Bilanz: Zwei von drei Nachrichten sind gut, das ist doch ganz ordentlich.

Dienstag, 16. September 2014

Das wird schön!

Nachdem mein Mitbewohner mich ja vor kurzem einigermaßen spontan verlassen hatte, stand das Zimmer wieder frei (meine Fresse, wie das hallt... hallt... hallt...). Ein Kommilitone wollte es auch gleich wieder beziehen, was dann aber doch nicht klappte. Glück im Unglück, so konnte ich dort entspannt meine Päckchen befüllen, die sich aus meinen eBay-Verkäufen ergeben.
Gleichzeitig gab mir das auch einen Anlass zum Nachdenken. Das wiederum führte mich zum Alkohol, bis schließlich... halt, nein. Diese Geschichte ging ausnahmsweise anders.
Also, nachdenken. Ich überlegte mir, ob ich überhaupt einen Mitbewohner brauche, um über die Runden zu kommen. Klar, sehr viel einfacher und mit weniger Aufwand kommt das Geld kaum aufs Konto. Andererseits habe ich festgestellt, nachdem ich mehr oder weniger wieder die Möglichkeit hatte, das Zimmer seinem eigentlichen Zweck zuzuführen - nämlich als mein Memorabileum - dass ich mich kaum davon abhalten konnte, die Schränke einfach wieder zurückzutragen.
Das führte mich dann zu einer simplen Google-Suche, die bei einem interessant klingenden Eintrag der Jobbörse der Arbeitsagentur endete. Dort ging es um ein Nebenjobangebot, welches gerade für tagsüber mit Vorlesungen beschäftigte Studenten sehr interessant ist, weil die Arbeitszeit hauptsächlich in den Abendstunden liegt (an dieser Stelle keinen flachen Witze über Abendstunden, liegen und... na ja). Einziger Haken an der Sache: Der dafür angesetzte Infoabend lag auf einen Montagabend, und zwar den ersten Montag im neuen Semester. Hieß für mich eigentlich, die Programmieren 2-Vorlesung findet statt (sehr angenehm von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr gelegen, ganz super) und ich kann das Angebot vergessen. Wie der "Zufall" - und da glaube ich ja generell nicht so recht dran - es dann aber wollte, beginnt diese Vorlesung erst eine Woche später, also am 22.09. Also habe ich mich flugs für den Infoabend angemeldet und den dann auch besucht.
Die Informationsrunde wurde von der On Stage & Sports Service GmbH veranstaltet, ein Personaldienstleister für Events, Messen und zum Beispiel auch Theater. Das Ganze fand in der Neuen Flora statt (da war ich vorher noch nie drin) und war tatsächlich sehr interessant. All die Aufgaben und Positionen im sogenannten "Vorderhaus" (also im Grunde alles, was nicht auf, unter, über oder hinter der Bühne passiert) wurden kurz vorgestellt und ein paar Kernkompetenzen dazu erläutert. Klang alles recht spannend und auch machbar. Am Ende konnte man sich dann für eine Schulung eintragen, bei der es dann um eine genauere Vorstellung des Jobs und der damit verbundenen Aufgaben gehen wird. Am nächsten Tag schon sollte man die Einladung (oder Absage) zu der entsprechenden Schulung bekommen.
Ich habe meine Antwort auch schon bekommen, so bin ich denn demnächst wieder in der Neuen Flora zur Schulung. Wenn ich mich dabei nicht gänzlich blöd anstelle, soll es in derselben Woche schon zur Vertragsunterzeichnung kommen, was wiederum bedeutet, dass ich ab Oktober dann wohl ab und an in der Flora zu sehen sein werde.
Zwei mehr oder minder interessante Details noch: Die Anzüge sind in aubergine gehalten. Genau meine Farbe. Aber im (halb) Dunkeln sieht das einfach nur dunkel aus. Der zweite Punkt ist auch gleichzeitig der einzige Wermutstropfen, denn laut der "Grooming Standards" der Stage Entertainment (also dem Theaterveranstalter) muss der Bart ab. Nicht ganz prickelnd, aber zum einen wächst das ja auch wieder und zum anderen ist das ja auch zeitlich begrenzt, insofern werde ich wohl damit leben können (und müssen, wenn ich den Job machen will).

Aber das Wichtigste zum Schluss: Ja, ich räume das Memorabileum wieder ein. Deswegen rollten (und rollen) mir auch ein paar Freudentränen über die Wange und tropfen fast ins Bier. Ich freue mich. So richtig.

Dienstag, 2. September 2014

Die Galaxie ist sicher

"Nichts dringt in mein Gehirn. Meine Reflexe sind zu schnell." Was soll bei Helden mit einer derartigen Einstellung schon schiefgehen? Nichts, offensichtlich.
Ich wüsste gar nicht, wo ich mit dem Schwärmen anfangen sollte. Kurz zusammengefasst trifft es vielleicht folgendes im Ansatz ganz gut:
WAS. FÜR. EIN. GEILER. FILM.
Klar mag ich Comicverfilmungen im Allgemeinen sehr und lasse mich auch ansonsten oft und gerne gut unterhalten (auch mal im eher gehaltlosen Bereich), aber was Guardians of the Galaxy für ein Feuerwerk abbrennt ist schon sehens- und hörenswert. Einfach ein Heidenspaß und ich hätte nicht gedacht, dass ich so bald nach The Avengers wieder einen so großartigen Comicheldenteamfilm sehen dürfen würde. Um mal meinen Nebenmann im Kino zu zitieren:"Ich wüsste nicht, was ich da kritisieren sollte." Belassen wir es einfach dabei. Unbedingt anschauen!

Samstag, 1. Dezember 2012

Live from the US and A

Nach langer Abstinenz mal wieder ein kleines Update von meiner Seite. Während ich hier in Texarkana (auf der östlichen Seite in Arkansas) im Hotel sitze, dachte ich mir, kann ich auch mal wieder ein paar Zeilen posten.

Vor meiner Abreise am vergangenen Montag habe ich zusammen mit Sandra endlich mal Kick-Ass gesehen. Was für ein geiler Film! Basiert auf einem Comic, was schon per se ein größeres Plus bedeutet, hat eine abgefahrene und total coole Story, sympathische Darsteller, fetzige Dialoge und einen ziemlich groovigen Soundtrack. Definitiv ganz weit oben in der Highscore-Liste, wenn auch unter Scott Pilgrim vs. The World... aber an den wird so schnell auch nichts rankommen.
Auf dem Flug in die Vereinigten Staaten habe ich mir ein paar Filme angeschaut, hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass es selbst in der Business Class des British Airways-Fliegers keine Wechselspannungssteckdosen gab, sondern nur die Gleichspannungsanschlüsse, wie man sie aus dem Auto kennt. Da hat der 3DS dann irgendwann klein beigegeben und ich wechselte das Unterhaltungsprogramm zu recht aktuellen Kinofilmen.
Als erstes sah ich mir The Raven an, was ein wirklich guter Einstieg war. Der Film behandelt den fiktiven letzten Lebensabschnitt Edgar Allan Poes, in dem er von einem Psychopathen herausgefordert wird, der Morde inspiriert von Geschichten Poes begeht und die Verlobte des Autors entführt. Beeindruckend stilsichere, bedrückende Bilder werden untermalt von einem mal melancholischen, mal treibenden Soundtrack, der immer großartig klingt. Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich John Cusack als Edgar Allan Poe selbst, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Die Sprache der Figuren ist bisweilen sehr lyrisch, fast musikalisch (ich habe den Film im englischen Originalton geschaut), was ich absolut überzeugend und erstklassig implementiert fand. Wer also Thriller oder Poes Werke oder ganz generell etwas düstere Streifen mag, kann dem Film sicherlich etwas abgewinnen.
Als nächstes gab ich mir die totale Erinnerung mit der Neufassung von Total Recall. Der Film besteht als solider Actioner ziemlich gut, auch wenn er etwas blutleer (im wahrsten Sinne) daherkommt. Trotz Armut, Schießereien und Explosionen bleibt alles immer irgendwie sauber. Der Look des Films gefällt mir ganz gut, die beiden weiblichen Hauptrollen sind auch wie immer sehr hübsch anzuschauen und die Effekte kommen gut rüber. Das letzte Mal, dass ich das Original gesehen habe, ist schon lange her, dennoch denke ich, bewerte ich den alten Schinken mit Arnie wohl besser. Nichtsdestotrotz ein Film fürs Regal.
Zum Abschluss noch eine Fortsetzung, nämlich Men in Black 3. Der Streifen ist richtig gut und bietet von vielem ein bisschen. In der Hauptsache lebt die Geschichte selbstverständlich wieder von der Situationskomik, die sich aus dem Zusammenspiel von Agent J und K ergibt. Da J in der Zeit zurückreisen muss, um den Mord an K zu verhindern, trifft er dort auf dessen jüngeres ich, was dem Buddy-Element eine neue Variante hinzufügt. Die Action kommt auch nicht gänzlich zu kurz und gegen Ende gibt es sogar eine ungewohnt emotionale Szene, die sich aber sehr gut einfügt. Alles in allem eine gelungene Fortführung der Serie, die auch gleich Lust auf mehr macht.

Nun also bin ich mal wieder unterwegs, diesmal in den USA, genauer gesagt in Arkansas, kurz vor der Grenze zu Texas. Hört und sieht man auch ganz deutlich an den Leuten. Cowboy-Hüte, Kautabak und der typische Fernseh-Ami-Akzent sorgen schon für reichlich Klischee-Eindruck. Dann noch die Drive-In-Geldautomaten... Man, man, man sind die derbe faul hier. Da wird eben noch wirklich jede Strecke gefahren, die länger als das Auto ist. Beim Körperumfang mancher Leute hier aber auch fast wieder verständlich.
Etwas anstrengend ist noch der Zeitunterschied. Hier hänge ich der deutschen Zeit immerhin sieben Stunden hinterher. Vor dreieinhalb Wochen war ich noch in Japan, wo ich acht Stunden voraus war. Echt gewöhnungsbedürftig, diese Zeitreisen.
Sehr einfallsreich übrigens der Name des Ortes, in dem wir unser Quartier bezogen haben: Texarkana. Liegt genau auf der Grenze Texas - Arkansas, eine "State Line" benannte Straße führt auch tatsächlich in Nord-Süd-Richtung durch den Ort und teilt ihn in Ost- (Texas) und Westseite (Arkansas). Da fallen einem auch Gesetze deutlich auf, die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. In Texas beispielsweise bekommt man an einer Tankstelle keinen Alkohol, in Arkansas dagegen sehr wohl. Absurd wird das Ganze dann, wenn die gegenüberliegenden Straßenseiten derselben Straße verschiedene Gesetze haben. Etwas beknackt, aber so sind sie eben manchmal, unsere westlichen Freunde...
Ashdown, der Ort in dem die Papierfabrik steht, mutet vom Namen dagegen eher wie ein Nachbarort von Silent Hill an. Am Montag werde ich auch schon wieder weiterreisen, dann geht es nach Kingsport in Tennessee.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Deshi basara

Was für ein Finale! Gestern sind wir mit einer Gruppe von sieben Leuten zum Triple Feature der Batman-Trilogie von Christopher Nolan angetreten. Die ersten beiden Filme im iSens in Othmarschen noch einmal genießen zu können war schon ein Erlebnis, doch der dritte und vorerst letzte Teil setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf. Banes Präsenz reicht zwar nicht an das krankhaft geniale Spiel des Jokers heran, dennoch ist The Dark Knight rises meiner Meinung nach insgesamt der beste Teil der Serie. Brachiale Action trifft immer wieder auf emotionale Szenen und die Spannung steigt bis zum Ende, das auch die eine oder andere Überraschung bereithält. Ob man trotz der Aussage Nolans, die Trilogie beendet zu haben, noch mehr sehen wird, bleibt fraglich, aber es gibt zumindest Potential...
Grandios auch wieder der Soundtrack von Altmeister Hans Zimmer, im dritten Teil ohne Unterstützung von James Newton Howard. Der immer wiederkehrende Choral trägt ein ordentliches Stück zur Atmosphäre bei und passt perfekt zum Thema des Films. Definitives Must-see!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Marvel's The Avengers

Als ein großer Freund von Marvel Comics und auch den bisherigen Verfilmungen einzelner Charaktere aus dem Universum war ich selbstverständlich hocherfreut über die Ankündigung eines Avengers-Kinofilms. Mit den letzten Superheldenfilmen tauchten ja auch schon immer mehr S.H.I.E.L.D.-Charaktere auf und es wurde langsam absehbar, was in der After-Credits-Scene bei Captain America dann endlich dingfest gemacht wurde.
Mit den ersten Trailern wuchs die Vorfreude dann noch weiter und so entschlossen Markus und ich uns am Montag trotz großflächiger Absagen, den Film im UCI im neuen iSens-Kino anzusehen, um das Erlebnis auch in der angemessenen Form genießen zu können. Und unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sie wurden geradezu hinfortgespült. Was für ein Feuerwerk!
Während in der ersten Hälfte des Films die unterschiedlichen Charaktere ihre Differenzen überkommen müssen und einsehen, dass sie nur gemeinsam als Team siegen können, wird in der zweiten Hälfte die entscheidende Schlacht begonnen. Zwischendurch wird das Ganze immer wieder von flotten Sprüchen und zum Brüllen komischen Aktionen durchzogen, bei denen die Besucher teils das Klatschen anfingen und vor Lachen aus den Sitzen zu rollen drohten. Eine spezielle Szene zwischen Loki und dem Hulk zum Ende des Films stellt in der Hinsicht das absolute Highlight dar. Alle Teammitglieder kommen zu ihren persönlichen Heldenszenen und Gags und es ist diese bunte Mischung, die den Film zu einem Ereignis macht.
Ich hätte gerne den direkten Vergleich zu einem "normalen" Kino gehabt, aber auch so kann ich sagen: Der Aufpreis (der geringer ausfiel als befürchtet) hat sich in jedem Fall gelohnt. Den würde ich mir auch ohne zu Zögern noch ein zweites Mal im Kino anschauen, keine Frage.

Und ja, natürlich gibt es noch eine kleine Szene, die gnädigerweise schon nach dem animierten Teil der Credits gezeigt wird und nicht erst ganz am Ende. Und wenn das als Konzept für einen möglichen zweiten Teil gelten sollte... dann wird das noch um einiges größer als das, was in diesem Film gezeigt wurde. Kann von mir aus nicht schnell genug losgehen!

Donnerstag, 12. April 2012

But then I began to smell my greatness

Okay, das Zitat stammt aus Mass Effect 2, aber irgendwie passt es schon ein wenig. Die Statue, die mich Dienstag erreichte, nennt sich nicht umsonst Great Ultron.
Nachdem sie mir schon einmal zugeschickt worden war, musste ich erschreckenderweise feststellen, dass beim Transport ein Bein abgebrochen war, scheinbar durch einen Mangel an Vorsicht beim Handhaben der Lieferung. Auch dieses Mal hatte sowohl der Umkarton als auch die Verpackung selbst ein Loch, das durch einen Schlag entstanden sein muss, aber die Statue selbst ist heil. Und so konnte ich sie endlich in all ihrer Großartigkeit probehalber aufstellen und natürlich auch die Beleuchtung testen, die dem Ganzen noch die Krone aufsetzt. Sehr cooles Teil und ich muss mich nochmals bei den Jungs von La Cité des Nuages bedanken, bei der ich die Statue bestellt habe und die Abholung und Umtausch problemlos organisiert haben. Toller Shop, kann ich nur empfehlen!
Nun aber endlich auch ein paar Eindrücke für meine Leser:
Der Umhang lässt sich abnehmen, aber wozu?

Die Weltherrschaft...!

Donnerstag, 15. März 2012

Broken thoughts and broken legs

Eigentlich sollte Dienstag Abend ein Kinobesuch mit Frollein W. anstehen, bei dem wir uns Devil inside anschauen wollten. Da sie gesundheitlich ein wenig angeschlagen ist, musste sie dann leider doch absagen. Um die reservierten Karten, und vor allem die nur bis Monatsende gültigen Gutscheine, allerdings nicht verfallen zu lassen, ließ ich Hannes seine Spontaneität beweisen. Und er war tatsächlich spontan, wobei es von Vorteil war, dass ich die Karten im Wandsbeker UCI hatte reservieren lassen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauchte ich zwar eine gute Stunde von mir zuhause bis zum Kino, aber wenigstens waren alle Verbindungen pünktlich. Ich bekam sogar eine Bahn früher und musste nie länger als drei Minuten auf Anschluss warten, sehr angenehm. Witzigerweise heißt die Ausstiegshaltestelle Am Stadtrand, obwohl der ja doch noch ein paar Meter weiter weg ist.
Ich wartete aufgrund der Pünktlichkeit von Bus und Bahn zwar einen Moment länger am Kino, konnte die Zeit aber nutzen, mir eine Packung Landjäger bei Kaufland gegenüber zu organisieren, um wenigstens ein Ersatz-Abendessen zu haben. War die richtige Entscheidung, so konnte ich Hannes später im Kino noch eine Wurst anbieten, was aus dem Kontext gerissen auch ein sehr schöner Satz war.
Der Film selbst ist gar nicht so schlecht. Es wurde im Stil von Blair Witch Project gedreht, also als pseudo-realer Dokumentarfilm ausgelegt. Passt auch gut zur Thematik, die ziemlich ernst angegangen wird. Es gibt keine überzogenen Splatter-Szenen oder dergleichen, auch wenn es hin und wieder gewalttätiger zugeht. Einzig das Ende kommt dann recht abrupt, ich dachte im ersten Moment, dass der Film noch weiterlaufen würde, aber es folgte nur der Abspann. Nichtsdestotrotz kein schlechter Film.
Eine kleine Anekdote aus der Bahn: Auf dem Weg zum Kino las ich eine Anzeige an einem der Fenster, die für den 2. Hamburger Magen- und Darmtag warb, der in der Schön Klinik mit einem besonderen Highlight aufwartete: Europas größtem begehbarem 20-Meter-Darmmodell! Das sollte man doch mal gesehen oder besser begangen haben...
Negatives Highlight des Tages war eine Statue, die geliefert wurde. Eigentlich eine richtig geile Sache und ein ziemlich positives Highlight an sich, war allerdings das linke Bein abgebrochen. Trotz guter (und unbeschädigter) Verpackung muss der Karton scheinbar auf dem Transportweg unsanft behandelt worden sein. Ich war ziemlich enttäuscht und ich hoffe, dass ich auf meine sofort abgeschickte Mail eine entsprechende Antwort erhalten werde. Ich werde berichten und beizeiten auch mal ein Photo von der Statue machen, wenn sie denn steht.

Freitag, 25. November 2011

Rating: Awesome

Mal wieder ein herrlicher Zeitvertreib: Auf http://www.scottpilgrimthemovie.com/avatarCreator/ lassen sich Avatare im Stil der Scott Pilgrim Comics erstellen. Macht tierisch Spaß und rockt sogar noch mehr als das South Park Studio. Ich habe natürlich auch gleich ein Poster erstellt:

Very epic!

Dienstag, 30. August 2011

Gefilzt

Nachdem ich meine neuen Schubladenschränke komplett montiert hatte, begann ich damit, sie testweise zu befüllen. Bei den ersten Versuchen stellte sich schnell heraus, dass die Schubladen zwar exzellent als solche funktionieren und auch problemlos drei Reihen an Comics aufnehmen können, die Comics bei einer kurzen Reihe aber schnell ins Rutschen geraten wegen des relativ glatten Belags. Noch viel unangenehmer war die Tatsache, dass meine, in liebevoller Kleinarbeit von Hannes gefertigten, Trennbleche dazu neigten, in den engen Zwischenraum zwischen Front und Bodenbrett zu rutschen. Um diesem ein wenig entgegenzuwirken, kam mir die Idee, die Schubladen mit Filzmatten auszukleiden. Also machte ich mich auf in die Europa Passage am Jungfernstieg, in dessen Untergeschoss sich ein idee. Creativmarkt befindet. Dort erstand ich sieben Meter Filz, aufgeteilt in je 3,5 m weißen und grauen Stoff, da von keinem genug für die gesamte Länge vorhanden war.
Wieder zu Hause schnitt ich die 45 cm breiten Bahnen in 68 cm lange Stücke, die dann in meine Schubladen passten. So kam ich dann auf zehn Stücke, ich plante den zukünftigen, fünften Turm gleich mit ein, um nicht noch einmal einkaufen zu müssen. In die oberen Schubladen klebte ich dann mit Gewebeband die weißen Stücke, während die grauen in die unteren Schubladen wanderten. Als ich damit fertig war, testete ich natürlich gleich das Ergebnis und ich bin zufrieden. Natürlich lässt sich das Rutschen mit Filz nicht gänzlich vermeiden, aber es ist schon weitaus besser als ohne. So konnte ich dann auch problemlos meine Comic-Kartons komplett in meine Schubladen entleeren.

Montag, 22. August 2011

Massenproduktion

Nachdem ich erfahren hatte, dass IKEA sein Effektiv-Sortiment zum Jahresende einstellen wird, machte ich mich auf, meine Schubladenschränke zu besorgen, um meine Comics unterbringen zu können. Dabei änderte ich meine Planungen auch noch ein klein wenig, sodass ich nicht mehr weiter vorsah, noch ein Blech als verlängerte Schubladenrückwand einzusetzen. Außerdem sah ich nicht länger beide Schubladen des Sets für den Einsatz vor, sondern nur die untere, größere. Aus Stabilitätsgründen zog ich es vor, mir die Arbeit an den kleineren Schubladen zu ersparen und lieber die Kosten für mehr Schubladensets auf mich zu nehmen. Dafür fiel der ursprünglich geplante fünfte Turm weg (wenngleich ich ob der Abkündigung überlege, den doch noch dazu zu kaufen, um ein wenig mehr Stauraumpotential zu besitzen).
Am vorletzten Freitag beschloss ich also spätnachmittags, zu den Schweden aufzubrechen und meine Schränke einzukaufen. Diese Planung wurde ein wenig nach hinten verschoben durch die Tatsache, dass mein Auto sich nicht wie gewohnt per Fernbedienung öffnen lassen wollte. Auch die Ersatzfernbedienung brachte keine Besserung, also war klar, dass es (mal wieder) an der Batterie liegen musste. In meiner eigentlichen Begeisterung für meinen Einkauf entschied ich mich dann spontan für das einzig richtige: Eine neue Batterie. Also (mit dem Bus) auf zum nächsten Baumarkt, Batterie (und sogar Polfett) eingepackt und wieder (mit dem Bus) zurück. Batterie flugs eingebaut, mal wieder verjagt dank der Alarmanlage, Werkzeug wieder wegverfrachtet und dann endlich losgebraust nach Schnelsen.
~1,50m, 220 kg!
Durch die Verzögerung kam ich mitten in den übelsten Feierabendverkehr (ich glaube, ich erwähnte bereits, dass es Freitag war) und so dauerte die Anfahrt ein wenig länger. Dafür war ich drinnen angenehm zügig durch, brauchte ich die Teile doch nur bei einem Mitarbeiter bestellen und einzig den Bestellzettel und drei Päckchen mit Griffen aus dem eigentlichen Markt schleppen. Um die Wartezeit auf meine Teile zu verkürzen, gönnte ich mir zwei Hot Dogs mit einer Cola und schaute den anderen Kunden bei ihren teilweise arg ungeschickten Manövrierversuchen zu. Sehr amüsant so manches Mal.
Dann endlich war meine Bestellung fertig und ich konnte meinen Wagen mit 21 Kartons und einem Gesamtgewicht von 219 kg in Empfang nehmen. Das Ganze dann relativ fix ins Auto verladen und durch den zähen Verkehr wieder nach Hause. Dort wartete der anstrengendste Teil von allen: Sämtliche Teile von meinem Auto in den zweiten Stock in meine Wohnung schaffen. Die ersten ein, zwei Fuhren gingen noch recht leicht von der Hand, aber mit jedem Mal wurden meine Arme zusehends länger und schwächer. Als endlich alle Pakete oben angekommen waren, hatte ich auch das ein oder andere Gramm über Schweißausscheidungen verloren.
benötigte Schubladenteile
nicht benötigte Schubladenteile
Nach einer dann dringend benötigten Dusche ging es an die Vorbereitungen, was in erster Linie bedeutete, Pakete auszupacken und Bretter abzuwischen, um die Bohrstaubreste zu entfernen, die generell Bestandteil jedes IKEA-Paketes sind. Ich fing mit den Schubladen an, da diese eine Menge Arbeit mit sich brachten durch meine vorgesehenen Modifikationen. Außerdem konnte ich die nicht benötigten Teile direkt aussortieren und separat sammeln. Falls jemand Teile davon benötigen sollte, gerne melden, noch ist alles da.


demontierte Verriegelung
Nachdem alles an Schubladenteilen ausgepackt und schon sortiert war, konnte ich mit den ersten Schritten beginnen. An den jeweils rechten Schienenelementen war eine Verriegelung angebracht, die ein gleichzeitiges Öffnen beider Schubladen verhindern sollte. Da in meinem Fall sowieso nur eine Schublade übrig bleiben sollte, konnte ich diese Verriegelung komplett demontieren.







Hightech-Vorrichtung
im Praxiseinsatz bewährt
Nun wurde es Zeit für die erste, tatsächliche Modifikation. Um nicht unnötige Teile in meine Schränke zu verbauen, entfernte ich die jeweils obere Schubladenschiene von den Trägerelementen. Da die Schienen aber nicht verschraubt, sondern vernietet sind, konnte ich diese Verbindung nur lösen, indem ich die Nieten mit der Bohrmaschine zerbohrte. Dazu bohrte ich mit einem 4 mm Bohrer vor und mit einem 8 mm Bohrer hinterher, um die Nieten zu zerstören.


gesammelte Werke
nach fest kommt ab
Dabei zerstörte ich auch meinen 3 mm Bohrer, mit dem ich ursprünglich vorbohren wollte. Zum Glück blieb dann aber im weiteren Verlauf alles heil, was heil bleiben sollte und so stapelten sich bald die Einzelteile neben mir. Nach insgesamt 28 aufgebohrten Nieten war dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen und ich konnte die angefallenen Späne und kaputten Nieten entsorgen.

frisch und unberührt
Als nächstes kamen die Schubladenfronten an die Reihe. Da ich Fronten brauchte, welche die gesamte Fläche abdecken müssen, konnte ich nicht die eigentlich für die Schubladen vorgesehenen Fronten nehmen, da diese zweigeteilt sind. Also kaufte ich die Fronten, die für Hängeregisterrahmen vorgesehen waren. Die vorhandenen Bohrungen konnte ich natürlich nicht gebrauchen und so musste ich sämtliche Platten entsprechend bohren. Da ich schon ein einzelnes Schubladenelement besaß, konnte ich die dort verwendeten Maße übernehmen und musste nicht gänzlich von vorne beginnen, was sehr angenehm war.

drei von links, vier von unten
Bohrung für Haltestange
Anschlag 25 mm, drei von links, zwei und vier von unten
Bohrungen für Halter
mittig, unterste Reihe, je vier nach links und rechts
Bohrungen für Griff
die fertig gebohrte Frontplatte
Schlossschrauben sitzen































Um nicht Platz zu verschwenden, baute ich die Schubladen noch nicht gleich zusammen, sondern immer erst direkt vor dem Einsetzen in die Schienen. Deswegen folgten nun die eigentlichen Elemente, beginnend jeweils beim Sockel und gefolgt von zwei Anbauelementen. Die Verbindung der Elemente erfolgt wie mittlerweile üblich bei IKEA mit Schlossschrauben in allen vier Ecken. Dabei musste ich aufpassen, erst die Module zusammenzubauen und dann die Schubladenschienen einzusetzen, da letztere sonst die Schlossschrauben unzugänglich machten.
sichtbare Schlossschraube
mit angezogenem Schloss














ein fertiger Turm
mit Schubladenschienen















befestigte Halter
Schublade in Einzelteilen








fertig zusammengesetzt
Haltestange angesetzt...












... und fixiert
komplett











der erste Turm
das fertige Meisterwerk
Stück für Stück wuchs meine neue Schrankwand so auf das (momentan) endgültige Maß an. Ich bin ziemlich angetan von dem Ergebnis und freue mich jetzt auf die Befüllung und damit Benutzung der Schubladen.
Neben einer möglichen Erweiterung um einen fünften Turm denke ich auch über die Möglichkeit nach, mit den gleichen Anbauelementen und Glastüren in die Höhe zu erweitern. Sollte ich mit den gebotenen Türen zufrieden sein, hätte ich dann erste Unterbringungsmöglichkeiten für Figuren gefunden. Dann müsste ich mir noch Gedanken über Beleuchtung machen und wie ich die Ansteuerung letztendlich realisiere, aber es wäre ein riesiger Fortschritt. Damit befasse ich mich aber wohl erst, wenn ich aus Japan zurück bin (auch schon des Geldes wegen).


P.S.: Mein Dank geht an die Emirates-Fluglinie. Durch die bei meiner China-Reise gesammelten Meilen konnte ich mir im Prämienshop (Emirates High Street) den Bosch IXO-Akkuschrauber gönnen, der gerade rechtzeitig kam, um mir die Arbeit merklich zu erleichtern. Astreine Sache!

Sonntag, 21. August 2011

Avengers assemble!

Auf genau diesen Spruch von Captain America warte ich nach dem Genuss seines Solo-Kinofilms am Mittwoch mehr denn je. Der Film war erste Klasse, sowohl Chris Evans als Steve Rogers als auch Hugo Weaving als Johann Schmidt aka Red Skull waren super in ihren Rollen und verleihen dem Film die richtige Würze.
Die Actionszenen können sich auch sehen lassen und machen auch in 3D einiges her. Richtig schönes Superhelden-Popcornkino!
Gegenüber der Comicvorlage haben sich die Filmemacher natürlich die ein oder andere Freiheit beziehungsweise Änderung erlaubt, was aber keineswegs schadet oder den Film und seine Geschichte schlechter macht.
Als Fan von Marvel-Helden natürlich ein Muss, aber auch Freunde gepflegter Actioner können dem Film durchaus einiges abgewinnen. Anschauen!
P.S.: Und auch hier gilt wieder: Wer sitzenbleibt, sieht mehr!

Mittwoch, 27. Juli 2011

Fortschritt!

Es geht immer weiter. Seit gestern Abend besitzt mein Schlafzimmer auch endlich wieder eine Tür, die letzte der drei Zimmertüren zum Memorabileum erhält heute Abend ihren zweiten Anstrich um morgen wieder eingehängt werden zu können. Danach kann ich mich dann immerhin noch den beiden Garderobentüren widmen, die dann Samstag Vormittag noch schnell eingehängt werden müssen, damit ich an den Pavillon im Keller komme. Somit bleiben nur noch die beiden Türen zur Vorratskammer als Urlaubsbeschäftigung, was mich sehr fröhlich stimmt (auch wenn ich natürlich lieber schon alle fertig hätte).
Dann kann ich mich ziemlich bald auch endlich mal meiner neuen PC Hardware widmen, die seit fast einem Monat bei mir rumliegt (!) und darauf wartet, verbaut und getestet zu werden. Vorher muss ich nur noch ein paar Sachen auf meinen Festplattenpartitionen hin- und herschieben, damit bei der damit verbundenen Neuinstallation des Betriebssystems nichts verloren geht. Aber auch dabei geht es voran, sodass ein Ende langsam in Sicht ist.
Darüberhinaus war mein kurzfristiger Montageeinsatz in China erträglicher als gedacht, was meine Planungen, meine Effektiv-Kombinationen fürs Memorabileum zu vervollständigen, in mehr als greifbare Nähe rückt. Da wird im Urlaub wohl noch ein ausgiebiger IKEA-Besuch fällig. Ich freu mich schon, dann geht es an der Front auch mal weiter. Weiter, immer weiter!

Montag, 27. Juni 2011

Home again

Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zu hause und die "Aufräumarbeiten" werden auch langsam weniger. Meinen Koffer auszupacken gestaltete sich dabei noch recht einfach, denn ich hatte am Abreisetag noch einmal meine restliche Schmutzwäsche reinigen lassen. So konnte ich fast meine gesamte Kleidung aus dem Koffer direkt wieder in den Schrank räumen, sehr angenehm.
Auch sehr angenehm ist ganz allgemein die Tatsache, dass die Luft hier in Hamburg doch mehr nach Luft riecht als in China. Und man hört hier Vögel zwitschern und nicht dauernd Lärm von den zig Baustellen oder den nervtötend hupenden Autos und Rollern. Ganz zu schweigen davon, dass man hier wieder ungestört und ungeblockt ins Internet kommt. So konnte ich dann schon ein paar Photos in ältere Blogposts pflanzen, ein neuerlicher Besuch kann sich also lohnen. Ich hoffe mal, dass ich noch ein oder zwei andere Bilder, wie zum Beispiels aus Shanghai, von Kollegen auftreiben kann.
Auf meinem Wohnzimmertisch hatte sich während meiner Abwesenheit doch so einiges an Post gestapelt, die durchzugehen natürlich sehr spannend war (zumindest bei den Paketen). Auch heute konnte ich wieder einen kleinen Schwung Sendungen bei meiner Postfiliale abholen.
Interessanterweise fand sich darunter auch die erste Bestellung von Duke Nukem Forever. Ein Glück kann ich die zurücksenden, sonst wäre ich schon ein wenig ungehalten. Das Spiel ist auch schon installiert und wartet nur darauf, von mir gezockt zu werden und ich bin ehrlich gesagt, auch ziemlich scharf darauf. Endlich wieder mit dem Duke Schweine wegtreten, yeeehaw!
Unter den verschiedenen Paketen fanden sich auch wieder ein paar sehr schöne Schätze, zum Beispiel eine 30 cm Jill Valentine Figur aus Resident Evil 5, komplett mit Mantel und Maske. Sehr schön gearbeitetes Sammlerstück, auch die beiliegende Waffensammlung kann sich sehen lassen.
Darüberhinaus gab es ein paar neue Resident Evil- sowie Silent Hill-Soundtracks, ein paar Handschuhe mit NERV-Logo aus Neon Genesis Evangelion, ein paar neue Comics, Bücher (zum Beispiel zu Mass Effect, Dragon Age, Dead Space, sowie die Unnützes Wissen-Bücher und eine Sammlung von SMSvongesternNacht.de), irre neue Eiswürfelformen (Gehirne, Haifischflossen, ein Triceratops Skelett, Schokotäfelchen und Patronen) und natürlich die schon früher erwähnten Mass Effect 2-Soundtracks.
Meine Lieferung von The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D ist entweder noch bei der Post und konnte heute morgen nicht gefunden werden, oder sie ist hier irgendwo bei den Nachbarn gelandet, ohne dass ich eine Karte in der Post hatte. Die zu der Vorbestellung gehörige Tasche soll nämlich auch schon ausgeliefert worden sein. Da werde ich mal rumfragen müssen.
Das neueste Update für meinen 3DS konnte ich dann auch endlich durchführen und damit neue Funktionen nutzen. Schöne Sache, nun ist der eShop funktionabel (es gab sogar ein Spiel gratis), der Browser ist nutzbar und ich kann meine Daten (und Downloads) vom DSi auf den 3DS übertragen. Letzteres bedarf noch eines Praxistests, aber ich bin zuversichtlich.
Und die Money Cat winkt auch schon fröhlich vor sich hin, also alles im grünen Bereich.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Im Osten was Neues

Da Bloggen von hier aus leider nicht ganz so einfach ist wie zuhause (blogger.com ist aus China nicht erreichbar, nur über den Proxyserver unserer Firma kann ich die Seite erreichen), gibt's nun mal wieder ein größeres Update.

Mittlerweile habe ich wenigstens ein paar neue Photos in Taicang geschossen, sodass ich zumindest ein klein wenig was zeigen kann, wenn ich wieder daheim bin. Nur die Bilder aus Shanghai sind leider verloren. Nun ja, es war ja eh ganz schön neblig.

Seit dem letzten Update aus China ist wieder die ein oder andere Sache passiert, die ich zur allgemeinen Erheiterung oder auch einfach nur der (belanglosen) Information halber für postwürdig erachte.

Um ein schönes Beispiel für letzteres zu bringen: Ich habe während meines Aufenthalts in China angefangen, Wario - Master of Disguise auf dem 3DS zu spielen (natürlich nur in 2D, weil das Spiel ein DS- und kein 3DS-Spiel ist). Nachdem ich an einem Abend aufgrund meiner überwältigenden Müdigkeit an einer Stelle keine Möglichkeit sah, voranzukommen, fiel es mir beim nächsten Anspielen wie Schuppen von den Augen. Manchmal hilft ein wenig Schlaf tatsächlich. Nun bin ich schon vor dem letzten Level, gehe aber die vorigen noch einmal durch, um auch alle Schätze einzusammeln (mit weniger als 100% gebe ich mich ja nicht zufrieden). Vielleicht schaffe ich noch ein paar Level vor meiner Heimkehr beziehungsweise auf dem Heimflug.

Am Dienstag hatte ein Arbeitskollege Geburtstag (er wurde 29) und das musste natürlich auch gefeiert werden. Mal vom Alkoholgenuss am Abend abgesehen, war insbesondere die Aktion unserer Dolmetscherin ziemlich abgefahren. Nachdem der Kollege ihr erzählt hatte, dass einer seiner zwei Hasen, die er sich mit seiner Freundin hält, vor einer Weile gestorben war, hatte sie die geniale Idee, für einen zumindest temporären Ersatz zu sorgen. Und so stand plötzlich in unserem Container ein grüner Hasenkäfig samt Bewohner. Irgendwann fand der Kollege auch einen passenden Namen für den Vierbeiner - Rantanplan.
Gegen Mittag gab es dann auch noch Kuchen, wobei der Hase sich mit einem rein optischen Genuss zufrieden geben musste.

Ebenfalls am Dienstag fand in Hamburg ja das Linkin Park-Konzert statt, dem ich gerne beigewohnt hätte. Aus Erzählungen weiß ich, dass es mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat, selbst wenn die Songauswahl praktisch mit der aus dem letzten Jahr übereinstimmt, was mich persönlich kein Stück gestört hätte. Insofern ist es wenigstens ein schwacher Trost, dass mein Ticket für immerhin noch den halben Originalpreis verkauft wurde. Besser als nichts.

Unsere Maschine läuft seit Anfang der Woche auch schon ein bisschen, wobei immer wieder kleinere und größere Probleme aufhalten und einen konstanten Lauf verhindern. Aber es kommt schon Papier auf die Paletten und wir waren schon kurz bei der Hälfte der Maximalgeschwindigkeit. Es geht also voran!

Nachdem meine Wunschliste bei amazon doch noch die 200 Artikel überschritten hatte, entschloss ich mich zu einem radikalen Schritt. Ich ging die gesamte Liste durch und legte alle Artikel in den Einkaufswagen, die mit einem maximalen Preis von 10,99 € ausgezeichnet waren. Da kamen schon recht ein paar Artikel bei zusammen, allzumal auch zwei oder drei dazukamen, die gar nicht auf meiner Wunschliste standen. Nun ist der aktuelle Stand weit unter 200 Artikeln, wenn auch noch über 150.
Im selben Zug entdeckte ich auch, dass zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele, nämlich Mass Effect 2, neue Soundtracks aus DLC's veröffentlicht wurden. Darauf hatte ich schon länger gehofft, aber nicht wirklich mit einer Veröffentlichung gerechnet. Der Nachteil bei der Sache: Während für den ersten Teil noch eine CD gepresst wurde, erscheinen sämtliche Soundtracks zu Mass Effect 2 ausschließlich in digitaler Form. Mir als haptisch veranlagtem Typen widerstreben reine Downloadangebote ohne physische Datenträger, die sich auch immer schön im Regal machen (und vor allem bei einem eventuellen Festplattencrash immer noch verfügbar sind), zwar immer wieder, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, muss es eben so gehen. Was mich noch etwas zögern lässt und mir auch sehr ungünstig erscheint, ist die Tatsache, dass bei amazon gekaufte MP3's nur ein einziges Mal heruntergeladen werden können. Wenn man dann nicht direkt ein Backup anlegt, ist im schlimmsten Fall alles weg. Da werde ich nochmal bei anderen Musikdownloadanbietern stöbern und die entsprechenden Geschäftsbedingungen mir anschauen.

Zum Abschluss noch eine Kleinigkeit aus dem Kabinett der Merkwürdigkeiten. Man hört ja des öfteren Gerüchte, dass in China neben Enten, Schweinen und Rindern auch Hunde und Ratten gegessen werden sollen. Letzteres kann ich nicht persönlich bestätigen (zumindest hoffe ich, dass wir auch immer das bekommen haben, was in der Karte stand), wohl aber, dass die Leute hier generell so ziemlich alle Teile von Speisetieren verwerten. Neben eher bekannten Dingen wie Innereien finden sich auf der ein oder anderen Speisekarte auch Köstlichkeiten wie Schweinhufe, Entenköpfe oder Hühnerbeine. Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich halte das nach dem Motto, man muss nicht immer alles probieren.
Ganz besonders interessant war dann ein Eintrag bei einem ganz kleinen Lokal mit dem Namen Shaxian Delicacies. Mal von der Tatsache abgesehen, dass das Pärchen, welches den Laden führt, kein einziges Wort englisch spricht und das Logo des Lokals aussieht wie die kommunistische Version von Pacman, tut sich die Speisekarte durch etwas hervor, das unsere Dolmetscherin mit "Strengthening sex soup" übersetzte. Bisher hat sich noch kein Freiwilliger zum Test gefunden, ich nehme an, dabei wird es wohl auch bleiben.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Ich bin verliebt!

Und zwar in einen Film namens Scott Pilgrim vs. the World (und zugegebenermaßen vielleicht auch ein kleines bisschen in die weibliche Hauptrolle Ramona Flowers). Egal wie wenig kommerziell dieser Film war, das kann man einfach nicht toppen.
Wie ich ja bereits rezensierte, mag der kleine Romantiker in mir schön erzählte Liebesgeschichten ganz gerne mal (so sie denn nicht zu kitschig-rosa sind). Und diese eine Geschichte von Scott Pilgrim und dem Mädchen seiner Träume (buchstäblich!) ist nicht nur schön erzählt, sondern strotzt auch vor Nerdigkeit. Da passt einfach alles, die Darsteller sind super gecasted, die Locations sind super (und originalgetreu) gewählt, der Humor ist wirklich lustig, die Anspielungen treffen und die Effekte sind der Hammer. So einen geilen Film habe ich noch nicht gesehen. Der Herr der Ringe kann noch so episch sein, Matrix noch so cool, Dark Knight noch so düster, gegen Scott Pilgrim können sie alle einpacken.
In diesem Film tut Liebe echt weh, Mann! Wahnsinn! Ramona ~♥~
A propos Liebe: Kurz bevor ich diesen Post verfasste, war ich noch kurz bei amazon und schaute eher zufällig auf die Rezensionen zu Scott Pilgrim vs. the World. Verrückterweise war gleich die erste so augenscheinlich meine eigene Meinung widerspiegelnd, dass ich sie hier nur verlinken kann: amazon-Rezension. Das fand ich schon sehr witzig, und an Zufälle glaube ich ja eh nicht.
Auf der Grundlage der Überwältigung durch den Film musste ich meine Sammlung um dieses Highlight (und das ist echt noch untertrieben) ergänzen, und da ich ja keine halben Sachen mache, kamen sowohl der erstklassige Soundtrack, von dem einige Stücke echt im Ohr bleiben, sowie die Original-Comics (natürlich in der englischen Sprachfassung) gleich mit dazu:
Ein paar der Extras der Blu-ray habe ich mir schon angeschaut, wie z.B. das alternative Ende (und ich finde das im Film befindliche besser), den Film werde ich Freitag Abend wohl nochmal sehen, wenn Hannes vorbeikommt. Ich freu mich schon!

Freitag, 10. Dezember 2010

It's time for... Carnage!

Das Paket ist tatsächlich heute angekommen (ich berichtete) und das sogar spät genug, dass ich es persönlich annehmen konnte. Mein Nachbar, der zufällig gerade in der Tür stand, kommentierte das damit, dass meine Pakete immer größer würden (die haben auch schon das ein oder andere Paket für mich angenommen) und eines Tages eins käme, das kaum durch die Tür passen würde. Ein Glück hat er mich nicht mit dem 53 kg schweren und locker 2,5 m langen Schrankteil von IKEA rumschleppen sehen.

Nun zum Inhalt des Pakets! Da ein Bild mehr sagt als viele Worte, hier ein erster Schnappschuss:
Cletus Kasady, den Marvel-Comic-Fans besser bekannt als der Soziopath Carnage (in Verbindung mit einem "Kind" des außerirdischen Symbionten, der einst Venom schuf) ist einer der brutalsten Charaktere des Marvel-Universums, aber auch irgendwie ziemlich cool. Einfach nur grundböse und ständig darauf aus, irgendwen abzumetzeln, sorgte er für ein paar wenig kinderfreundliche Spider-Man-Comics.
Die Statue ist saugeil und besteht aus dem Sockel (ein Stück Dach des Daily Bugle-Gebäudes), der eigentlichen Figur, dem rechten Arm und insgesamt neun Tentakeln. War gar nicht so einfach, die alle richtig zuzuordnen, trotz Farbcodierung. Der Sockel ist übrigens eine gespiegelte Kopie dessen, der auch schon bei Venom Verwendung fand. Die beiden machen sich auch sehr gut zusammen.

Jetzt fehlt nur noch das richtige Setting, sprich: Ich brauche dringend Geld, um langsam mal meinen Ausstellungsraum weiterzugestalten. Wer spenden möchte, darf mir gerne eine Nachricht zukommen lassen, ich biete auch PayPal an. Nur Spendenbescheinigungen gibt es leider keine.

Samstag, 14. August 2010

Neues im Regal

Eigentlich ist heute ein unaufregender, weil recht ereignisloser Tag (mal davon abgesehen, dass Franzi mich verhöhnt). Immerhin habe ich ein paar Neuerwerbungen zum Kommunizieren. Also dann.

Neben unglaublichen 16 Paar neuen Socken (na, wer kommt auf die Quersumme? (ist mir übrigens tatsächlich erst jetzt selbst aufgefallen)) gab's heute auch neues Hirnfutter.
Zum einen in Form eines großartigen Kunstlederbandes mit den gesammelten Geschichten von Garg, der per Post reinkam, obwohl auf der Seite von ASP steht, dass er erst Montag erscheinen soll, zum anderen war ich mal wieder bei Thalia (nach dem Sockenkauf, immer noch keinen Gürtelmacher gefunden). Da haben mich zwei ganz unterschiedliche Bücher angesprochen: Da wäre als erstes Hier ist Spaß gratiniert von Bastian Sick (saugeiler Nachname im übrigen, aber das nur nebenbei), das die Zwiebelfisch-Kolumnen in im echten Leben eingefangenen Bildern zum Inhalt hat. Von ihm stammen auch die Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod-Bücher, deren erste beide Bände sich auch in meinem Bücherregal befinden.
Das zweite Buch ist von dem mir bis dato unbekannten Autor Adam-Troy Castro und heißt Halbgeist. Ich stöberte in dem SF Regal und entdeckte eine Werbung für das Buch in einem anderen und dachte, klingt ja nicht schlecht, und wurde sogar mit dem Philip K. Dick Award als bester Roman des Jahres ausgezeichnet. Und siehe da, ein Exemplar stand sogar noch im Regal. Das dann also gegriffen, ein wenig besehen, den Klappentext gelesen, für gut befunden und eingepackt. Mal schauen, ob's das "Versprechen", das durch den Award suggeriert wird, halten kann. Sobald ich mir endlich mal wieder Zeit zum Lesen nehme, werde ich berichten.