Gestern Abend spielte in der Kölner Philharmonie das WDR Rundfunkorchester mit dem WDR Rundfunkchor unter der Leitung von Arnie Roth Symphonic Odysseys - Tribute to Nobuo Uematsu. Und ich war live mit dabei! Und das war auch verdammt nochmal geil und entschädigte auf jeden Fall für die insgesamt fast neun Stunden Bahnfahrt hin und zurück. Einfach herrlich, bekannte (und auch viele unbekannte) Melodien mal in derart epischer Form präsentiert zu bekommen, das geht wirklich unter die Haut. Und ich hatte auch gar keinen schlechten Platz, ich habe mich jedenfalls bei YouTube schon gesehen (stilecht im Anzug natürlich). Als dann zum Abschluss auch noch Stücke aus Final Fantasy VII gespielt wurden, war es perfekt!
Hat echt tierisch Spaß gemacht und ich bin nächstes Jahr definitiv wieder dabei, allzumal dann die Symphonic Fantasies mit Musik aus Kingdom Hearts, Chrono Trigger, Secret of Mana und Final Fantasy wiederholt werden sollen. Ab Dezember beginnt der Kartenverkauf, da warte ich jetzt schon drauf. Danica hat auch gleich gesagt, dass sie mit will. Wer noch Interesse hat, gleich eine Info raushauen!
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
Sonntag, 10. Juli 2011
What the heck...?
Nichtsahnend öffnete ich am Dienstagabend mein eMail-Postfach und stöberte durch die neuen Mails. Unter anderem befand sich auch eine Mail von o² darunter, mit dem Hinweis, dass meine Rechnung für den Monat Juni online verfügbar sei. Soweit, so bekannt und demzufolge doch eher unspektakulär. Der Hammer war dann allerdings der genannte Betrag von sage und schreibe 392,53 €! Da musste ich dann schon ein- zweimal schlucken, um das zu schnallen. Ganz schön heftige Summe, China ist teuer! Jeder Anruf, auch die von Skype aufs Handy kostet richtig Asche. Wenn's im September wirklich nach Japan geht, lasse ich mein Handy lieber aus...
Donnerstag, 7. Juli 2011
Durchblick
Ich habe es endlich getan! Endlich bin ich einen Punkt auf meiner To-Do-Liste angegangen, der seit zweieinhalb Jahren unverändert darauf wartet, abgearbeitet zu werden.
Die Rede ist von meinen Fenstern, die - und das wird jeder, der schon mindestens ein Mal bei mir war, bestätigen können - dringendst geputzt werden müssen. Beziehungsweise mussten, denn das trifft wenigstens auf mein Wohnzimmer zu, in dem ich gestern gestartet bin. Ist zwar eine ganz schöne Arbeit, denn es sind ja neben den eigentlichen Scheiben auch die Rahmen, die gereinigt werden wollen und das ganze ja auch immer von außen wie von innen.
Der Aufwand allerdings hat sich definitiv gelohnt, denn aus meinem Wohnzimmer habe ich jetzt wieder einen richtigen Ausblick. Kleiner Nachteil der Geschichte: Nun sieht man wirklich, wie alt und teils angekratzt die Scheiben schon sind. Und ich werde mich garantiert bei jedem Regen (oder jeder anderen Gelegenheit, die meine Scheiben wieder beschmutzt) aufregen, dass meine Mühen umsonst waren. Darüberhinaus wird mir jetzt auch mehr denn je bewusst, dass ich unbedingt Vorhänge beziehungsweise Rollos für mein Wohnzimmer brauche, denn nun kann die Sonne ungehindert einstrahlen und mich blenden.
Die Rede ist von meinen Fenstern, die - und das wird jeder, der schon mindestens ein Mal bei mir war, bestätigen können - dringendst geputzt werden müssen. Beziehungsweise mussten, denn das trifft wenigstens auf mein Wohnzimmer zu, in dem ich gestern gestartet bin. Ist zwar eine ganz schöne Arbeit, denn es sind ja neben den eigentlichen Scheiben auch die Rahmen, die gereinigt werden wollen und das ganze ja auch immer von außen wie von innen.
Der Aufwand allerdings hat sich definitiv gelohnt, denn aus meinem Wohnzimmer habe ich jetzt wieder einen richtigen Ausblick. Kleiner Nachteil der Geschichte: Nun sieht man wirklich, wie alt und teils angekratzt die Scheiben schon sind. Und ich werde mich garantiert bei jedem Regen (oder jeder anderen Gelegenheit, die meine Scheiben wieder beschmutzt) aufregen, dass meine Mühen umsonst waren. Darüberhinaus wird mir jetzt auch mehr denn je bewusst, dass ich unbedingt Vorhänge beziehungsweise Rollos für mein Wohnzimmer brauche, denn nun kann die Sonne ungehindert einstrahlen und mich blenden.
Dienstag, 5. Juli 2011
Balls of Steel
Nachdem ich gestern endlich mit Staub wischen fertig geworden bin und einen ganzen Stapel CD's geripped hatte, musste ich mich doch noch mal ein wenig mit Duke Nukem Forever vergnügen. Ich bin zwar immer noch ziemlich am Anfang des Spiels, aber immerhin konnte ich schon ein paar Aliens die Fresse polieren und Bier trinken (letzteres gab beim ersten Mal sogar ein Achievement). In einem Nebenraum entdeckte ich dann ein paar Fitnessgeräte, deren Benutzung einen Ego-Bonus gab, sowie einen Flipperautomaten. Ich dachte mir, dass das Spielen daran auch einen Ego-Bonus geben würde (was auch richtig war), aber viel wichtiger war, dass bei einem Punktestand von mindestens 1.000.000 Punkten wieder ein Achievement fällig wurde. Keine leichte Aufgabe, wie ich feststellen musste, aber letzten Endes habe ich es doch noch geschafft. Dann kann ich auch weiter Aliens die fiesen Fressen eintreten. Yeeehaw!
Montag, 4. Juli 2011
Relativität
Ist schon ein komisches Gefühl, jemanden, den man schon sein ganzes Leben kennt, plötzlich völlig hilflos vor sich zu sehen, unfähig sich koordiniert zu bewegen, zu sprechen oder auch nur zu schlucken. Stimmt einen nachdenklich. Lässt einen gewisse Dinge zumindest kurzzeitig anders sehen, relativiert einiges. Ruft einem auch die eigene Verletzbarkeit, Vergänglichkeit ins Gedächtnis. Die eigene Hilflosigkeit ist dabei keine große Stütze, im Gegenteil. Man möchte ja helfen, doch kann man außer einfach da sein nichts machen. Schwierig.
Samstag, 2. Juli 2011
Was für eine Woche...
Meine Fresse, was im Verlauf der letzten sieben Tage alles so passiert ist um mich rum...
Fing damit an, dass Franzi mir vergangenen Freitag eine SMS schrieb, dass unsere Firma sowie zwei Schwesterunternehmen vom Konzern veräußert werden sollen. Ich war zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Weg zum Pudong Airport in Shanghai und war froh, dass ich nicht selbst gefahren bin. Ich wäre wahrscheinlich in einer Leitplanke geendet. Es war zwar nicht komplett überraschend, aber die Tatsache, dass die Ankündigung doch so plötzlich und bestimmt kam, war schon etwas krass. Nun ja, man soll ja nicht immer alles nur negativ sehen und vielleicht auch eine Chance in dieser Situation erkennen.
Das ultimative Arschloch-Highlight kam dann am Mittwochmorgen, als ich in einer Mail las, dass in ein paar Damentoiletten in unserer Firma Kameras entdeckt wurden. Das ist kein Witz! Richtig oberübel wurde das dann, als sich herausstellte, dass die nicht von irgendeinem Unbekannten installiert wurden, sondern von einem Mitarbeiter, mit dem ich sogar hin und wieder zusammengearbeitet hatte. Absolut unglaublich und ich hätte nicht damit gerechnet. Ich war und bin immer noch ziemlich geschockt von den Abgründen, die sich manchmal in so unmittelbarer Nähe zu einem selbst auftun können. Man kennt derartige Ereignisse ja eigentlich nur aus Filmen, aber man rechnet eben nie damit, dass es wirklich mal bei einem um die Ecke oder sogar noch näher passiert. Auch wenn ich nicht direkt betroffen bin, aber da ich mit wenigstens drei Kolleginnen ein bisschen mehr zu tun habe als nur eine Begrüßung auf dem Gang bin ich schon betroffen. Kann man nicht nachvollziehen, aber das ist wahrscheinlich auch gut so.
Immerhin konnten wir uns am Abend angenehm mit dem neuesten Streifen von Michael Bay ablenken, Transformers 3 in 3D war nämlich angesagt. Und das hat mal wieder anständig gerockt, was für eine Materialschlacht. Saucoole Action, fette Explosionen und mit Shockwave mal ein richtig geiler Decepticon (der mich leicht an den Cycloid erinnert). Einziger Minuspunkt: Das neue Blondchen ist ja mal sowas von überflüssig! Diese künstlichen Lippen, der doofe Blick und dann bloß durchs Kriegsgebiet auf High Heels - aber die Szene mit Megatron kurz vor Ende war die Oberhärte! Ich verrate keine Details, aber das war echt nur hohl, als wenn Megatron eine Frau wäre, die sich mit solchen Sprüchen irgendwie beeindrucken ließe... oh man! Nichtsdestotrotz natürlich ein sehenswerter Film.
Zum Thema sehenswert fällt mir auch Bad Teacher ein, den ich am Donnerstag mit Hannes gesehen habe. Nachdem wir am Anfang kurz die Befürchtung hatten, wir wären doch in einem Frauenfilm gelandet, legten sich diese Bedenken zum Glück recht schnell. Der Film hat ein paar echt witzige Szenen und gerade der Sportlehrer trägt einen Großteil dazu bei. Kann man sich also durchaus mal anschauen, macht garantiert auch mit weiblicher Begleitung Spaß (solange die weibliche Begleitung Spaß versteht und den ein oder anderen Gag unter der Gürtellinie akzeptieren kann).
Nach dem Film haben Hannes und ich uns noch ein paar leckere Cuba Libre in der Bar an der Dag Hammerskjöld-Brücke gegönnt und über Gott und die Welt geschnackt. Dabei konnte ich auch eine Sache ansprechen, die mir seit meiner Rückkehr auf der Seele lag. Glücklicherweise konnten wir das Thema ganz in Ruhe besprechen und es bedeutete keine Beeinträchtigung unserer Freundschaft, was mir das wichtigste daran war. In diesem Sinne - Danke Hannes!
Noch eine traurige Meldung zum Schluss: Nach langem Dienst an meiner Seite musste ich am gestrigen Nachmittag meine fünf-bis-zehn-Euro-Badelatschen leider beerdigen. Sie haben tapfer mit mir geduscht, meine Tritte ertragen und mich sicher durch die Pfützen geleitet.
Was für ein Glück ich hatte, dass gerade am Freitag bei Reno eine 20% Rabatt-Aktion lief, sodass ich für meine neuen Badelatschen gerade mal 7,96 € bezahlen musste. Toll!
Fing damit an, dass Franzi mir vergangenen Freitag eine SMS schrieb, dass unsere Firma sowie zwei Schwesterunternehmen vom Konzern veräußert werden sollen. Ich war zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Weg zum Pudong Airport in Shanghai und war froh, dass ich nicht selbst gefahren bin. Ich wäre wahrscheinlich in einer Leitplanke geendet. Es war zwar nicht komplett überraschend, aber die Tatsache, dass die Ankündigung doch so plötzlich und bestimmt kam, war schon etwas krass. Nun ja, man soll ja nicht immer alles nur negativ sehen und vielleicht auch eine Chance in dieser Situation erkennen.
Das ultimative Arschloch-Highlight kam dann am Mittwochmorgen, als ich in einer Mail las, dass in ein paar Damentoiletten in unserer Firma Kameras entdeckt wurden. Das ist kein Witz! Richtig oberübel wurde das dann, als sich herausstellte, dass die nicht von irgendeinem Unbekannten installiert wurden, sondern von einem Mitarbeiter, mit dem ich sogar hin und wieder zusammengearbeitet hatte. Absolut unglaublich und ich hätte nicht damit gerechnet. Ich war und bin immer noch ziemlich geschockt von den Abgründen, die sich manchmal in so unmittelbarer Nähe zu einem selbst auftun können. Man kennt derartige Ereignisse ja eigentlich nur aus Filmen, aber man rechnet eben nie damit, dass es wirklich mal bei einem um die Ecke oder sogar noch näher passiert. Auch wenn ich nicht direkt betroffen bin, aber da ich mit wenigstens drei Kolleginnen ein bisschen mehr zu tun habe als nur eine Begrüßung auf dem Gang bin ich schon betroffen. Kann man nicht nachvollziehen, aber das ist wahrscheinlich auch gut so.
Immerhin konnten wir uns am Abend angenehm mit dem neuesten Streifen von Michael Bay ablenken, Transformers 3 in 3D war nämlich angesagt. Und das hat mal wieder anständig gerockt, was für eine Materialschlacht. Saucoole Action, fette Explosionen und mit Shockwave mal ein richtig geiler Decepticon (der mich leicht an den Cycloid erinnert). Einziger Minuspunkt: Das neue Blondchen ist ja mal sowas von überflüssig! Diese künstlichen Lippen, der doofe Blick und dann bloß durchs Kriegsgebiet auf High Heels - aber die Szene mit Megatron kurz vor Ende war die Oberhärte! Ich verrate keine Details, aber das war echt nur hohl, als wenn Megatron eine Frau wäre, die sich mit solchen Sprüchen irgendwie beeindrucken ließe... oh man! Nichtsdestotrotz natürlich ein sehenswerter Film.
Zum Thema sehenswert fällt mir auch Bad Teacher ein, den ich am Donnerstag mit Hannes gesehen habe. Nachdem wir am Anfang kurz die Befürchtung hatten, wir wären doch in einem Frauenfilm gelandet, legten sich diese Bedenken zum Glück recht schnell. Der Film hat ein paar echt witzige Szenen und gerade der Sportlehrer trägt einen Großteil dazu bei. Kann man sich also durchaus mal anschauen, macht garantiert auch mit weiblicher Begleitung Spaß (solange die weibliche Begleitung Spaß versteht und den ein oder anderen Gag unter der Gürtellinie akzeptieren kann).
Nach dem Film haben Hannes und ich uns noch ein paar leckere Cuba Libre in der Bar an der Dag Hammerskjöld-Brücke gegönnt und über Gott und die Welt geschnackt. Dabei konnte ich auch eine Sache ansprechen, die mir seit meiner Rückkehr auf der Seele lag. Glücklicherweise konnten wir das Thema ganz in Ruhe besprechen und es bedeutete keine Beeinträchtigung unserer Freundschaft, was mir das wichtigste daran war. In diesem Sinne - Danke Hannes!
Noch eine traurige Meldung zum Schluss: Nach langem Dienst an meiner Seite musste ich am gestrigen Nachmittag meine fünf-bis-zehn-Euro-Badelatschen leider beerdigen. Sie haben tapfer mit mir geduscht, meine Tritte ertragen und mich sicher durch die Pfützen geleitet.
Was für ein Glück ich hatte, dass gerade am Freitag bei Reno eine 20% Rabatt-Aktion lief, sodass ich für meine neuen Badelatschen gerade mal 7,96 € bezahlen musste. Toll!
Freitag, 1. Juli 2011
Somewhere over the rainbow
Heute morgen fing der Tag schon etwas schlecht an, zumindest war (und bin) ich ziemlich müde trotz sechs Stunden Schlaf. Liegt vielleicht auch ein kleines bisschen an den zwei Cuba Libre gestern, aber das ist bloße Vermutung. Dann tröpfelte es auch noch leicht auf der Fahrt zur Arbeit, insgesamt war es auch nicht gerade super-sommerlich warm aber dann kam der Lichtblick. Als ich nämlich auf unser Firmengelände zuging, strahlte einmal über das gesamte Gelände hinweg ein schöner Regenbogen am Himmel. Das war irgendwie beruhigend und wie immer, wenn ich einen Regenbogen sehe, auch schön und ein kleines bisschen fantastisch. Wer weiß, ob das nicht doch stimmt mit dem Topf voll Gold...
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