Sonntag, 14. August 2011

Super 8

Der Begriff Super 8 steht für:
  • Super 8 (Filmformat), ein Schmalfilm-Filmformat
  • Super-8-Runde, eine Wettkampfrunde des Cricket World Cup
  • Super 8 (Film), ein US-amerikanischer Film von Regisseur J. J. Abrams aus dem Jahr 2011
  • Super 8 (ECWA), ein Wrestling-Turnier der East Coast Wrestling Association
  • Super 8 (SRL), eine britische Rugby-Liga
  • Super 8 Hotels, eine US-amerikanische Hotelkette
Soviel zu den derzeit vorhandenen Wikipedia-Einträgen.

Am Samstag Abend bzw. Nacht, denn die Vorstellung begann erst um 22:50 Uhr, haben Danica und ich uns den als dritten Punkt genannten Film im Cinemaxx am Dammtor angesehen. Nach dem Trailer war ich ziemlich gespannt darauf, denn auch wenn gewisse Parallelen zu Cloverfield vom selben Regisseur nicht zu verleugnen waren, bedeutete das ja nicht zwingend, dass Super 8 nach demselben Muster gestrickt war.
Im wahrscheinlich kleinsten Kino (Nummer 5) fanden wir uns dann auch ein und warteten auf den Filmstart, der tatsächlich eine ganze Weile auf sich warten ließ, trotzdem nur eine recht magere Auswahl an Filmtrailern vorweg lief (von den Werbeclips mal ganz zu schweigen, ich sage nur Samsung Galaxy S II, oh man!).
Irgendwann ging es dann aber glücklicherweise doch los und das dann auch richtig. Beim Abmischen des Tons hatte wohl niemand mit einem derart kleinen Kino gerechnet, denn der entgleisende Zug am Anfang des Films war dermaßen laut, dass uns wirklich das Gefühl aufkam, mitten in den umherfliegenden Zugteilen und Explosionen zu sitzen. Mir gefiel das ziemlich gut, Nica war es stellenweise schon etwas zu laut. Mal sehen, was ich nach Erwerb der entsprechenden Blu-ray aus meiner Anlage rauskitzeln kann. Hallo Nachbarn!
Insgesamt ist der Film angenehm spannend und bietet eine meiner Meinung nach gelungene Mischung aus immer wieder eingestreuten, kleinen Schockeffekten (auch wenn manche ihre Wirkung eigentlich erst so richtig durch die hohe Lautstärke entfalteten) und dem einen oder anderen Lacher, die vor allem durch das Zusammenspiel der jungen Darsteller aufkommen. Kann ich also auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich gerne mal ein winziges bisschen gruselt und ebenso gerne lacht. Man sollte natürlich bei einem Film mit einer Altersfreigabe ab 12 keine Splattereffekte erwarten, aber die hat der Film auch gar nicht nötig. Absolutes Muss ist auch der Abspann, bei dem man auch nicht einmal bis zum Ende warten muss, bis das "Bonusmaterial" läuft.

Samstag, 13. August 2011

Hartes Zeug

Nach über einem Monat Lagerzeit (traurig, aber wahr!) bin ich am Mittwoch endlich dazu gekommen, meine neue PC-Hardware zu verbauen. Zuvor stand natürlich das Sichern aller wichtigen Daten im Vordergrund, denn mit der neuen Hardware habe ich auch gleich das Betriebssystem neu installiert (weiterhin Windows 7 64 Bit).
Als ich der Meinung war, alles gesichert zu haben, legte ich mir alles auf meinem Wohnzimmertisch bereit, um loslegen zu können. Neben meinem bewährten Kreuz-Schraubendreher gehörte auch meine Kamera dazu, denn ich dokumentiere mittlerweile ganz gerne das ein oder andere Projekt; nicht nur für mich selbst, sondern auch um zum Beispiel mein Blog damit zu füttern. Im Folgenden gebe ich also ein paar Eindrücke meiner Umrüstaktion zum Besten.

Bevor ich meinen laufenden Rechner ausschalten musste, um die Komponenten zu tauschen, konnte ich noch einiges vorbereiten. Dadurch hatte ich wenigstens einige Zeit noch Musik im Hintergrund, deren Fehlen sich später schwer negativ bemerkbar machte.
Am Anfang stand natürlich das Auspacken der Komponenten und dem Sortieren der Teile. Den Anfang machte das Mainboard, da alle anderen Teile schließlich darauf angebracht werden. Frisch aus der Schutzfolie gezogen, präsentierte sich das dann so:
Oberseite CPU
Unterseite CPU
Oben mittig zu erkennen ist die Schutzkappe (gelber Aufkleber) auf dem CPU-Sockel, die ich als erstes entfernte, um die neue CPU einsetzen zu können. Wer noch nie eine CPU gesehen haben sollte, so sieht so ein Gerät aus, relativ unspektakulär im Grunde:






 
 
Der dazugehörige Kühler mit Lüfter präsentiert sich schon etwas üppiger, wenngleich auch weit weniger auffällig als der Turm, der auf meiner vorigen CPU saß. Auf der Unterseite befindet sich ein Kühlelement aus Kupfer, das bei dem beiliegenden Kühler auch schon mit Wärmeleitpaste vorbereitet wurde. Die wird benötigt, um eine möglichst optimale Ableitung der Wärme von der CPU durch den Kühlkörper zu gewährleisten, denn auch der winzigste Luftspalt könnte den Hitzetod des Bauteils bedeuten.



Nach Öffnen des Haltebügels konnte ich dann die Schutzkappe vom CPU-Sockel des Mainboards abnehmen und die CPU vorsichtig einsetzen. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn so ein Bauteil (und das Mainboard natürlich auch) ist ob seiner winzigsten Strukturen empfindlich und sollte dementsprechend nicht unbedingt mit Gewalt eingesetzt werden. Außerdem gibt es eine vorgegebene Einbaurichtung, erkennbar durch ein kleines Dreieck an der unteren linken Ecke.
Nachdem ich den Prozessor also langsam in den Sockel gesetzt und die Halterung wieder geschlossen hatte, musste ich noch den Kühler darauf montieren. Dabei ist die Einbaurichtung generell egal, nur sollte man darauf achten, dass der Weg des Lüfterkabels nicht zu kurz wird.

Als weitere Vorbereitung vor Einbau des Mainboards in das Gehäuse konnte ich noch den Arbeitsspeicher einsetzen, was denkbar einfach funktioniert. Die Dafür vorgesehenen Slots auf dem Mainboard besitzen jeweils zwei Haltenasen, die heruntergeklappt werden müssen, um die Speicherriegel einzusetzen. Beim Einsetzen der Riegel schließen diese dann automatisch wieder. Bei neueren Mainboards gibt es zumeist eine vorgesehene Einbaureihenfolge für RAM-Module, so auch in meinem Fall. Dankbarerweise fand sich ein entsprechender Aufkleber direkt auf den Slots, sodass ein Nachschlagen der Information entfiel.

ohne Graphikkarte
mit Graphikkarte
Mit eingesetzten Arbeitsspeichermodulen war das Mainboard bereit für den Einbau in mein Gehäuse und so musste ich mich dann doch von der Hintergrundmusik verabschieden.
Also alle Stecker am Gehäuse abgezogen, die Seitenklappe geöffnet und im Innern alle Bauteile abgeklemmt und demontiert, sofern ich sie nicht zusammen mit dem alten Board aus dem Gehäuse heben konnte. Danach vorsichtig das neue Mainboard eingesetzt und mit den neun Schrauben an der Gehäusewand festgeschraubt. Bevor ich dann die Graphikkarte einbaute, stellte ich erst einmal sämtliche Steckerverbindungen wie Stromversorgungen und Festplattenanschlüsse wieder her. Sobald sämtliche Kabel gesteckt waren, fehlte nur noch die Graphikkarte als Hardwarekomponente. Auch diese Installation lief reibungslos ab - Karte in den PCI-Express Slot gesteckt, mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt, Stromversorgung angeschlossen, fertig. Nach einem letzten prüfenden Blick und Prüfen aller Steckverbindungen schloss ich das Gehäuse wieder und machte mich daran, das Chaos, das noch in meinem Wohnzimmer herrschte, zu beseitigen und das Betriebssystem nebst aller weiteren Software wieder zu installieren.

Very nerdy

Um mal ein witziges, kleines Stück Nerdtum an den Mann zu bringen: Dieses Video ansehen und lachen. Ich find's einfach nur lustig und die dahintersteckende Kritik an der DLC-Politik mancher Hersteller ist ja durchaus nicht unberechtigt.

Rockin' Monday

Schon vor dem W:O:A wurde die Idee geäußert, das neue Hamburger Hard Rock Café zu besuchen. An sich auch ein sehr guter Plan und so griffen wir den Gedanken in Wacken erneut auf und verabredeten uns gleich für den Montag danach.
So trafen Bonscho, Danica, Franzi, Hannes und ich uns zuerst bei Franzis Eltern, wo wir die Zelte, die zum Trocknen in der Schule aufgehängt waren, wieder verpackten. Von dort aus machten wir uns auf zu den Landungsbrücken, wo sich auch das Hard Rock Café befindet. Dort angekommen machten wir die unangenehme Feststellung, dass die Behauptung, das Restaurant sei schon geöffnet, sich leider als Falschaussage herausstellte. Ein kurzer Besuch im angrenzenden Shop bot auch keine Besserung, denn zum Einen sind die Preise erwartungsgemäß hoch und zum Anderen waren gar keine Drumsticks mehr da, die ich gerne hatte haben wollen. Nun ja, vielleicht kommen die ja noch wieder.
Unverrichteter Dinge und mit leeren Mägen sind wir dann weitergezogen, Franzi wollte uns zu einem italienischen Restaurant führen. Dabei kamen wir am Zwick vorbei, welches interessanterweise einen dem Hard Rock-Franchise nicht unähnlichen Eindruck machte. Kurzerhand sind wir also rein und haben dem Laden eine Chance gegeben. Die Entscheidung war nicht verkehrt, denn das Ambiente war durchaus ansprechend, die musikalische Untermalung passend (und vor allem nicht so nervig pop-lastig) und was das Wichtigste war, das Essen schmeckte auch. Es war nicht gerade viel los, von daher ging es recht zügig voran, ein weiterer Pluspunkt.
Alles in Allem ist das Zwick durchaus einen weiteren Besuch wert in meinen Augen und eine gute Alternative zum "demnächst" eröffnenden Hard Rock Café.

Freitag, 12. August 2011

Creeping in...

Eine der letzten Vorbestellungen für mein Memorabileum kam nach einigen Wirrungen dann am Mittwoch doch noch bei mir an.
Nachdem die Statue eigentlich letzte Woche schon verschickt wurde, ich aber gerade nach Wacken aufgebrochen war, als der DPD-Mann das erste Mal klingelte und auch am darauffolgenden Tag scheinbar keiner meiner Nachbarn das Paket hatte annehmen wollen, musste ich einen neuen Termin vereinbaren. Glücklicherweise funktioniert das auch ganz einfach online und so gab ich auch gleich Montag als nächstmöglichen Liefertermin an. Dank Onlinetracking hatte ich das Ganze auch immer im Blick und war schon stutzig, als es am Montag nur hieß, das Paket sei eingelagert worden. Nun ja, ich hatte ja auch erst Sonntag Abend den neuen Termin vereinbart, also wartete ich erst einmal den nächsten Tag ab.
Am Dienstag hieß es dann "Ausrollung", was bedeutet, das Paket wurde auf den Zustellwagen verladen und wird ausgeliefert. Da kam dann Freude auf. Im Laufe des Tages und mit sich nicht ändernder Trackinganzeige verflog diese Freude dann allerdings zusehends. Langsam machte ich mir ernsthafte Sorgen, ob mein Paket vielleicht einen Unfall gehabt haben konnte (oder eher der Fahrer des Wagens).
Mittwoch dann wieder ein wenig Erleichterung: "Ausrollung" die Zweite. Tatsächlich kam am frühen Nachmittag der DPD-Mann mitsamt meines (heilen) Pakets bei mir an. Das ließ mich dann doch wieder erleichtert aufatmen.
Witzig war dann die noch Geschichte, die der Fahrer mir erzählte. Er wusste nämlich, dass ich seit Montag wartete und war nur eingesprungen, weil der vorige Fahrer, der sich sonst um dieses Einzugsgebiet gekümmert hatte, seinen Führerschein verloren hatte (O-Ton:"Der Afrikaner, der hier vorher war, hat seinen Lappen verloren."). Er selber hatte das Gebiet wohl schon einmal beliefert, aber das war lockere sechs Jahre her. Ganz schön abenteuerlich! Na ja, Hauptsache mein Licker ist unbeschadet angekommen.


 Nettes Detail: Die Glasscherben sind tatsächlich allesamt einzelne Teile, die auch separat verpackt waren.
Leck mich!

Dienstag, 9. August 2011

Wacken 2011

Nun ist auch das 22. Wacken Open Air schon wieder Geschichte und wir sind alle wieder zu Hause, sauber und mehr oder weniger ausgeruht.
Obwohl wir dieses Jahr mit fünf Leuten nur eine verhältnismäßig kleine Truppe waren, hatten wir doch eine Menge Spaß. Das Wetter spielte auch zum allergrößten Teil mit und verschonte uns bis auf den letzten Abend mit Regen während der Konzerte. Zwischendurch wurde es immer mal wieder kalt und windig und nachts regnete es auch gerne mal, aber wenigstens tagsüber blieben wir ziemlich trocken.

Nachdem ich die Anleitung wiederentdeckt hatte ging das Aufbauen des Pavillons fast wie von selbst und auch die Zelte darum standen um Handumdrehen, sodass wir Richtfest feiern konnten. Ich konnte mich dabei nicht ganz zurückhalten und Dank des Whiskeys unserer erbfeindlichen Zeltnachbarn erlebte ich den Rest des Abends dann im Koma.
Allgemein waren wir mit dem Alkohol nicht sparsam und so vernichteten Hannes und ich wenigstens die dreieinhalb Flaschen Pfefferminzlikör über die Tage plus das ein oder andere Bier. Der gute Sailor Jerry blieb leider unangetastet und muss dann weiterhin auf seinen Einsatz warten.

Generell hatten wir natürlich wie immer zu viel eingekauft, von meinem ganzen Knabberkram und Süßigkeiten ist das Wenigste gegessen worden und der Rest steht jetzt, nett drapiert, auf einem Tisch im Flur, sodass ich einen angenehm kurzen Weg dorthin habe. Jetzt fehlt nur noch ein näherer Kühlschrank, dann wäre es perfekt!
Unter den mitgebrachten Lebensmitteln fand sich auch eine Dose Margarine der Marke butella. Das las sich in meinen Ohren wie der Name eines herzkranzgefäßverfetteten Pokémons und damit hatte sich ein neuer Running Gag quasi von selbst etabliert. Butella wurde dann auch recht häufig zitiert, gerade wenn einem mal wieder Leute vom Format "Endgegner" über den Weg liefen.

Dieses Jahr befand sich auf dem Metal Markt auch ein Stand von Weekend of Horrors und es waren sogar zwei Stargäste für Autogrammstunden angekündigt. Zum einen Doug Bradley, der Darsteller des Pinhead aus der Hellraiser-Filmreihe, und zum anderen Ian Whyte, der den Predator in den beiden Alien(s) vs. Predator-Filmen gab. Zufälligerweise spazierten wir am Samstag gerade über den Markt, als die beiden da waren und da habe ich dann zugeschlagen und mir ein Autogramm von Mr. Whyte mitgenommen. Man hatte die Wahl zwischen mehreren, auf Photopapier gedruckten Motiven im Format 20 x 30 cm, die dann individuell beschriftet wurden. Ich habe mich für eine Szene entschieden, die den Kampf zwischen Predator und dem Predalien aus de zweiten Teil zeigt. Sieht ziemlich cool aus, jetzt muss ich das nur noch mal rahmen und aufhängen. Ob man sowas laminieren kann? Ich gehe mal nicht davon aus, aber das hätte natürlich was, dann würde ich das unter Umständen in eine Tür von meinen Movieschränken hängen.

Ebenso auf dem Metal Markt fanden wir ein richtig cooles Shirt für den kleinen Bruder meiner Patentochter, das Bonsch und ich dann auch kauften, weil es einfach zu geil ist. Mal gespannt, was der kleine Mini Terrorist dazu sagt.

Sogar Nintendo war in diesem Jahr mit einem Stand vertreten, der allerdings erst am Samstag eröffnete. Dort konnte man The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D probespielen und ein Poster sowie einen Button dazu mitnehmen. Da ich das Spiel schon habe, brauchte ich nicht mehr probespielen, nahm aber natürlich gerne den Button und das schicke Poster mit.

Insgesamt habe ich es dieses Jahr nur zu acht Bands nach vorne an die Bühnen geschafft, vor Apocalyptica überkam Nica, Hannes und mich die Müdigkeit, obwohl ich die Finnen gerne mal wieder gesehen hätte. Mal sehen, wie viele es nächstes Jahr werden. Von den bisherigen Zusagen freue ich mich derzeit auf HammerFall, GammaRay klingt auch interessant und der Rest ist entweder uninteressant oder mir unbekannt oder aber schon wieder zu extrem in die eine oder andere Richtung. Wir werden sehen, noch sind es ja 359 Tage bis zum nächsten W:O:A. Das nächste Jahr bestreiten wir auch wieder als "normale" Wackengänger, denn die X-Mas Tickets waren so abartig schnell ausverkauft, dass ich keine Chance hatte, für die sechs geforderten Tickets und drei verschiedenen T-Shirt Größen erfolgreich zu sein. Nun ja, nun muss es halt so gehen, aber 150 € sind schon eine ganz schöne Stange Geld, so langsam wird mir persönlich das bald zu viel, allzumal ja für die "Frühanreise" am Dienstag sicherlich auch wieder zehn Euro fällig werden. Ich bin gespannt, wie die Preise sich nächstes Jahr gestalten.

Highlight zum Schluss: Dieses Jahr sind Bonscho und ich auch unter die Equipment-Zerstörer gegangen und haben meinen Pavillon zerkloppt. Nach drei Jahren treuem Einsatz in Wacken und einer Gartenparty bei Bucks hatte er seine besten Zeiten auch hinter sich und wurde so den ewigen Jagdgründen zugeführt, wo er mit anderen Pavillons ruhen wird. Das hat herrlich Spaß gemacht und war so richtig männlich. Hu-ah!

Grün!

Es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen seit meinem letzten Post! Das ist natürlich hauptsächlich durch meine Anwesenheit beim diesjährigen Wacken Open Air begründet aber ich hatte davor eigentlich noch ein paar Dinge loswerden wollen.

Direkt am Samstag vorm W:O:A hatten Maike & Carsten ja ihre große Feier geplant und ich war glücklicherweise eingeladen worden. Meinen Pavillon im Gepäck machte ich mich also mit Nica auf nach Brokdorf, wo die Feier im Garten des Buck'schen Elternhauses stattfinden sollte. Das Aufstellen des Pavillons gestaltete sich anfangs etwas kompliziert ob des Fehlens der Anleitung und dauerte dadurch länger, aber am Ende stand er dann doch. Als ich dann zum Auto ging um ein paar Heringe zum Befestigen zu holen, stellte ich leicht überrascht fest, dass die Anleitung doch noch vorhanden war, nur war sie im Beutel mit den Heringen und Ösen ganz nach unten gerutscht, so dass ich sie nicht hatte sehen können. Nun ja, Hauptsache, er war aufgestellt und wir konnten darunter Platz nehmen. Glücklicherweise regnete es dann nicht, sondern wehte nur ab und an etwas stärker um die Ohren. Die Feier war auch sehr spaßig, wobei das Beste wohl Maikes hoch emotionale Ansprache war, die auch zurecht mit Applaus entgegen genommen wurde.

Sonntag Abend dann fanden Hannes, Franzi, Danica und ich uns im Cinemaxx am Dammtor ein, um uns Green Lantern anzuschauen. Der Streifen hat auch sehr viel Spaß gemacht, bietet er doch ordentlich Lachpotential. Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz, wie es sich für einen Superheldenfilm gehört. Die 3D-Effekte fand ich persönlich nicht schlecht umgesetzt, deswegen wird dann natürlich auch die 3D Blu-ray für die Sammlung fällig. Wer Superheldenfilme mag, gerne mal lacht und auf Action steht, kann sich diesen Film also anempfohlen denken.

Nica hatte am Samstag unter anderem einen Prospekt von Möbel SB Philip in ihrer Post, auf dem der totale Ausverkauf wegen der bevorstehenden Schließung beworben wurde. Nebst vielen Möbelstücken fanden sich unter den angebotenen Dingen auch große Sitzsäcke, die um mindestens 50% reduziert waren. So bin ich dann Montag Vormittag noch schnell in Halstenbek vorbei, um mir zwei dieser Sitzmöbel zu sichern. Die guten Stücke stellten sich in der Realität sogar noch größer als angenommen heraus. Da mein Auto schon zum größten Teil mit Campingsachen beladen war, musste ich schon ordentlich quetschen, um die beiden Säcke überhaupt noch unterbringen zu können, aber es klappte zum Glück gerade so. Fahren war dann weniger spaßig, wie aus dem Bild wahrscheinlich einigermaßen deutlich wird. Ich wurde glücklicherweise aber nicht angehalten und bin schnurstracks nach Hause. Dort angekommen lud ich auch nur schnell die beiden Säcke aus dem Auto, um gleich darauf wieder loszudüsen zum Einkaufen der restlichen benötigten Dinge fürs W:O:A.