Auf genau diesen Spruch von Captain America warte ich nach dem Genuss seines Solo-Kinofilms am Mittwoch mehr denn je. Der Film war erste Klasse, sowohl Chris Evans als Steve Rogers als auch Hugo Weaving als Johann Schmidt aka Red Skull waren super in ihren Rollen und verleihen dem Film die richtige Würze.
Die Actionszenen können sich auch sehen lassen und machen auch in 3D einiges her. Richtig schönes Superhelden-Popcornkino!
Gegenüber der Comicvorlage haben sich die Filmemacher natürlich die ein oder andere Freiheit beziehungsweise Änderung erlaubt, was aber keineswegs schadet oder den Film und seine Geschichte schlechter macht.
Als Fan von Marvel-Helden natürlich ein Muss, aber auch Freunde gepflegter Actioner können dem Film durchaus einiges abgewinnen. Anschauen!
P.S.: Und auch hier gilt wieder: Wer sitzenbleibt, sieht mehr!
Du hast also mein Blog gefunden. Ob durch Zufall oder Absicht, du bist jetzt hier. Bleib gerne ein Weilchen und schau dir an, was ich so zu virtuellem Papier gebracht habe. Das wird vermutlich nicht immer deinen Geschmack oder dein Interesse treffen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Post dabei, der dich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringt, dich zum Nachdenken anregt oder dich im Zweifel einfach nur verstört am Kopf kratzen lässt. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rezipieren!
Sonntag, 21. August 2011
Freitag, 19. August 2011
Wie die Zeit vergeht...
... merke ich immer am ehesten an meiner Schwester und meiner Patentochter. Beide wurden in den vergangenen Tagen eingeschult - meine Patentochter besucht nun die Grundschule, die auch ich vor 22 Jahren das erste Mal betrat, während meine Schwester sich von genau dort mit einer Aufführung für die neuen Erstklässler zum Gymnasium verabschiedete. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit mittlerweile vergehen zu scheint, obwohl jeder Tag auch weiterhin 24 Stunden und jede Minute 60 Sekunden zählt.
Am Mittwoch fand die (Neu) Einschulung meiner Schwester statt, ich besuchte sie nachmittags noch kurz zwecks Einnahme von Kaffee und Kuchen. Außerdem hatte ich eine Kleinigkeit organisiertdie sie hoffentlich noch eine Weile begleiten wird. Ausgehend von einem Lamy Kugelschreiber aus der AL-star Serie, den ich vor langem von meinem Vater bekam (in "silver green"), kaufte ich ein ebensolches Modell in der Farbe "oceanblue", ein schöner, tiefer Blauton. Nun ist aber nicht nur blau die Lieblingsfarbe meiner Schwester, nein ich hatte mir auch eine Gravur einfallen lassen. Da ich sie seit jeher mit dem Wort "Monsterkind" aufziehe, kam ich nicht umhin, genau dies in den Stift gravieren zu lassen. Sie hat sich auf jeden Fall gefreut und ein kleiner Lacher war das Ganze natürlich auch.
Am nächsten Tag war dann die kleine Maus dran mit ihrer Ersteinschulung. Kaum zu fassen, dass schon über sechs Jahre vergangen sind. Auch meine Patentochter wollte natürlich besucht werden und rief dazu sogar vorher (mit Hilfe von Mama) bei mir an, um mich persönlich einzuladen. Ich hatte aus Zeitmangel meine ursprüngliche Idee, eine Schultüte in Form eines großen Reagenzglases herzustellen, leider verwerfen müssen und war auf die Schnelle auf etwas einfacheres umgestiegen. Ich hatte noch eine flache Holzkiste mit recht dicken Wänden, die ich mit den Büchern und Heften von Danica und mir befüllte. Ein Moosgummi-Herz mit dem Namen der Kleinen tackerte ich an die Rückwand und streute ein paar Glitzer-Geschenke über das Ganze und legte dekorativ eine Luftschlange dazu. Als kleine Reminiszenz an meine ursprüngliche Idee stellte ich ein kleines Plastikröhrchen dazu, in das ich ein Stück grünes Moosgummi steckte, so dass es aussah, als befände sich eine grüne Flüssigkeit darin. Insgesamt kam die Kiste auch sehr gut an und es mussten natürlich auch gleich ein paar der Bücher vorgelesen werden. Später wurde dann noch getobt und getanzt, Kuchen gab es auch.
Zwei durchaus bedeutsame Tage für die kleinen (oder auch gar nicht mehr so kleinen) Mädchen und immer noch Verwunderung von meiner Seite über die Geschwindigkeit, mit der diese Ereignisse eintreten.
Am Mittwoch fand die (Neu) Einschulung meiner Schwester statt, ich besuchte sie nachmittags noch kurz zwecks Einnahme von Kaffee und Kuchen. Außerdem hatte ich eine Kleinigkeit organisiertdie sie hoffentlich noch eine Weile begleiten wird. Ausgehend von einem Lamy Kugelschreiber aus der AL-star Serie, den ich vor langem von meinem Vater bekam (in "silver green"), kaufte ich ein ebensolches Modell in der Farbe "oceanblue", ein schöner, tiefer Blauton. Nun ist aber nicht nur blau die Lieblingsfarbe meiner Schwester, nein ich hatte mir auch eine Gravur einfallen lassen. Da ich sie seit jeher mit dem Wort "Monsterkind" aufziehe, kam ich nicht umhin, genau dies in den Stift gravieren zu lassen. Sie hat sich auf jeden Fall gefreut und ein kleiner Lacher war das Ganze natürlich auch.
Am nächsten Tag war dann die kleine Maus dran mit ihrer Ersteinschulung. Kaum zu fassen, dass schon über sechs Jahre vergangen sind. Auch meine Patentochter wollte natürlich besucht werden und rief dazu sogar vorher (mit Hilfe von Mama) bei mir an, um mich persönlich einzuladen. Ich hatte aus Zeitmangel meine ursprüngliche Idee, eine Schultüte in Form eines großen Reagenzglases herzustellen, leider verwerfen müssen und war auf die Schnelle auf etwas einfacheres umgestiegen. Ich hatte noch eine flache Holzkiste mit recht dicken Wänden, die ich mit den Büchern und Heften von Danica und mir befüllte. Ein Moosgummi-Herz mit dem Namen der Kleinen tackerte ich an die Rückwand und streute ein paar Glitzer-Geschenke über das Ganze und legte dekorativ eine Luftschlange dazu. Als kleine Reminiszenz an meine ursprüngliche Idee stellte ich ein kleines Plastikröhrchen dazu, in das ich ein Stück grünes Moosgummi steckte, so dass es aussah, als befände sich eine grüne Flüssigkeit darin. Insgesamt kam die Kiste auch sehr gut an und es mussten natürlich auch gleich ein paar der Bücher vorgelesen werden. Später wurde dann noch getobt und getanzt, Kuchen gab es auch.
Zwei durchaus bedeutsame Tage für die kleinen (oder auch gar nicht mehr so kleinen) Mädchen und immer noch Verwunderung von meiner Seite über die Geschwindigkeit, mit der diese Ereignisse eintreten.
Let's go Murphys!
Der Schlachtruf der Fans der Band Dropkick Murphys, die am vergangenen Dienstag auch in Hamburg auf der Bahrenfelder Trabrennbahn spielten. Danica und ich hatten uns Karten dafür gekauft, neugierig auf einen Live-Auftritt der auf Studioalben schon interessanten Band.
Einlass war schon um 16:00 Uhr, da Nica noch arbeiten musste, waren wir erst gegen 16:45 Uhr da, ungefähr eine Viertelstunde vor geplantem Konzertbeginn. Um 17:00 Uhr sollte, laut Ticketaufdruck, das Konzert beginnen. Dass eine Vorband spielen würde, war klar, dass es zwei werden würden nicht, aber okay, warum auch nicht.
Die erste von beiden begann dann allerdings erst kurz vor sieben Uhr, nachdem wir also schon zwei Stunden warteten. Viel zu sehen gab es nicht, das Platzlayout hatte sich seit Sonntag nicht geändert. Was sich glücklicherweise geändert hatte, waren die Untergrundverhältnisse. Mittlerweile war der Platz getrocknet und mit Kies bedeckt worden, sodass nur eine geringe Bodenfeuchtigkeit herrschte, was sehr angenehm war. Nicht so angenehm war dafür die im Vergleich zu Sonntag geringere Temperatur, was allerdings auch daran lag, dass wir dieses Mal nicht direkt in der Menge standen.
Die erste Vorband, die spielte, nennt sich Montreal und kommt aus Hamburg. Die drei Jungs haben sich ehrlich bemüht ein wenig Stimmung zu machen und waren insgesamt total lustig drauf. Auch die Songs, deren Namen mit Pullover oder Maurer schon komisch klingen, strotzen vor gewollt schlechten Reimen, die zum Lachen anregen. Anspieltipp an dieser Stelle: Endlich wieder Discozeit. Ein verdammter Ohrwurm, aber totale gute Laune Musik. Mein persönliches Highlight des Abends und der Grund, weshalb ich mir gleich eine CD von Montreal zugelegt habe neben dem obligatorischen Tourshirt der Hauptband.
Face 2 Face war Vorband Nummer zwei, mir bis dahin nicht bekannt und ich werde auch nach dem Auftritt kein Fan werden. Sie waren nicht schlecht, aber in meinen Ohren auch nicht so gut oder gar besonders, dass ich sie öfter hören musste. Als Hintergrundmusik in Ordnung, aber ich werde mir wohl keine CD's kaufen.
Um 20:40 dann endlich, mehr als viereinhalb Stunden nach Einlass und knapp vier Stunden nach unserer Ankunft, spielten dann auch die Dropkick Murphys. Ein meiner Meinung nach souveräner Auftritt mit den großen Songs, viel vom aktuellen Album Going out in Style. Allerdings war nach einem Zugabensong (immerhin der Klassiker Boys on the Docks) auch schon Schluss und da hatten die Jungs gerade mal an der 90-Minuten-Marke gekratzt. Allerdings war der Abend dann auch schon (wider Erwarten) lang genug gewesen, insofern hielt sich die Enttäuschung darüber in engen Grenzen. Außerdem waren wir froh, von einigen der angetrunkenen und scheinbar streitlustigen Besucher wegzukommen. Direkt vor uns fing ein Typ nämlich ständig völlig unkontrolliert an zu "tanzen" und mit seinen Armen zu rudern, dass wir Angst hatten, er würde noch einen von uns treffen. Der Kerl war richtig nervig, da bekam ich schon Gewaltphantasien.
Zusammenfassend also ein netter Abend mit guter Musik, nur leider von den Organisatoren schlecht gemacht oder schlecht informiert. Die Wartezeit hätte man sich nämlich auch gerne schenken können.
Einlass war schon um 16:00 Uhr, da Nica noch arbeiten musste, waren wir erst gegen 16:45 Uhr da, ungefähr eine Viertelstunde vor geplantem Konzertbeginn. Um 17:00 Uhr sollte, laut Ticketaufdruck, das Konzert beginnen. Dass eine Vorband spielen würde, war klar, dass es zwei werden würden nicht, aber okay, warum auch nicht.
Die erste von beiden begann dann allerdings erst kurz vor sieben Uhr, nachdem wir also schon zwei Stunden warteten. Viel zu sehen gab es nicht, das Platzlayout hatte sich seit Sonntag nicht geändert. Was sich glücklicherweise geändert hatte, waren die Untergrundverhältnisse. Mittlerweile war der Platz getrocknet und mit Kies bedeckt worden, sodass nur eine geringe Bodenfeuchtigkeit herrschte, was sehr angenehm war. Nicht so angenehm war dafür die im Vergleich zu Sonntag geringere Temperatur, was allerdings auch daran lag, dass wir dieses Mal nicht direkt in der Menge standen.
Die erste Vorband, die spielte, nennt sich Montreal und kommt aus Hamburg. Die drei Jungs haben sich ehrlich bemüht ein wenig Stimmung zu machen und waren insgesamt total lustig drauf. Auch die Songs, deren Namen mit Pullover oder Maurer schon komisch klingen, strotzen vor gewollt schlechten Reimen, die zum Lachen anregen. Anspieltipp an dieser Stelle: Endlich wieder Discozeit. Ein verdammter Ohrwurm, aber totale gute Laune Musik. Mein persönliches Highlight des Abends und der Grund, weshalb ich mir gleich eine CD von Montreal zugelegt habe neben dem obligatorischen Tourshirt der Hauptband.
Face 2 Face war Vorband Nummer zwei, mir bis dahin nicht bekannt und ich werde auch nach dem Auftritt kein Fan werden. Sie waren nicht schlecht, aber in meinen Ohren auch nicht so gut oder gar besonders, dass ich sie öfter hören musste. Als Hintergrundmusik in Ordnung, aber ich werde mir wohl keine CD's kaufen.
Um 20:40 dann endlich, mehr als viereinhalb Stunden nach Einlass und knapp vier Stunden nach unserer Ankunft, spielten dann auch die Dropkick Murphys. Ein meiner Meinung nach souveräner Auftritt mit den großen Songs, viel vom aktuellen Album Going out in Style. Allerdings war nach einem Zugabensong (immerhin der Klassiker Boys on the Docks) auch schon Schluss und da hatten die Jungs gerade mal an der 90-Minuten-Marke gekratzt. Allerdings war der Abend dann auch schon (wider Erwarten) lang genug gewesen, insofern hielt sich die Enttäuschung darüber in engen Grenzen. Außerdem waren wir froh, von einigen der angetrunkenen und scheinbar streitlustigen Besucher wegzukommen. Direkt vor uns fing ein Typ nämlich ständig völlig unkontrolliert an zu "tanzen" und mit seinen Armen zu rudern, dass wir Angst hatten, er würde noch einen von uns treffen. Der Kerl war richtig nervig, da bekam ich schon Gewaltphantasien.
Zusammenfassend also ein netter Abend mit guter Musik, nur leider von den Organisatoren schlecht gemacht oder schlecht informiert. Die Wartezeit hätte man sich nämlich auch gerne schenken können.
Montag, 15. August 2011
Arschloch Sommer!
So forderte Thomas Lindner, seines Zeichens Sänger der Band Schandmaul, uns auf, in den Himmel zu schreien. Heute fand auf der Bahrenfelder Trabrennbahn das Doppelkonzert von Schandmaul und In Extremo statt und da es sich um ein Open Air Konzert handelte, war der Wunsch nach Regenlosigkeit entsprechend groß gewesen. Da wider alle Hoffnung doch überall das Wasser stand und sich gerade hinter dem FoH-Turm eine riesige Pfütze, die schon als Teich durchging, gebildet hatte, war die Sauerei dementsprechend groß. Das gesamte Areal war vermatscht und es war unmöglich, sauberen Fußes auch nur in die Nähe der Bühne zu kommen. So habe ich mir an diesem einen Abend meine Klamotten weit mehr verdreckt als über die gesamte Zeit in Wacken. Auch mal eine Leistung. Dennoch hielt das die Zuschauer natürlich nicht vom Feiern ab und mehr als einmal erwähnten die Bands das auch lobend.
Die beiden Bands waren dennoch super drauf und haben echt richtig schöne Shows abgeliefert. Mitsingpotential gab es natürlich zuhauf, was auch extensiv genutzt wurde, sofern denn Textkenntnis vorhanden war. Bonscho, Franzi, Danica und ich hatten auf jeden Fall unseren Spaß, der teils auch erst durch die witterungsbedingten Umstände entstand. Einige der Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, den Matsch auf den umstehenden Leuten zu verteilen, sei es absichtlich oder ungewollt. Am Ende lag dann auch tatsächlich noch einer mit dem Rücken im Matsch, glücklicherweise hat Nica sogar rechtzeitig den Auslöser der Kamera betätigt (Photo folgt).
Schandmaul spielten eine tolle Mischung aus Klassikern und neueren Songs und sorgten so für prima Tanzstimmung, was schließlich in einer "Wall of Polka" mündete (O-Ton Thomas Lindner). Durch den Matsch eine Riesenschweinerei, aber immerhin war es ja nicht kalt. Die Atmosphäre war klasse und es wurde kräftig gefeiert, bis die Jungs und Damen dann für die zweite Gruppe von Akustikkünstlern die Bühne räumten.
In Extremo schaffte es dann locker, noch einen oben draufzusetzen. Nicht nur schraubten sie die Lautstärke noch einmal weiter nach oben, sie brachten auch einiges an Pyro-Show auf, um der Menge sprichwörtlich einzuheizen (was bei der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit sehr positiv aufgenommen wurde). Auch das Siebengestirn fuhr eine erstklassige Setlist auf, um die Stimmung nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern. Spätestens beim Spielmannsfluch ließ dann so langsam die Stimmkraft nach, was aber niemanden wirklich vom Mitsingen abhielt.
Alles in Allem ein super Konzertabend zu einem fairen Preis für zwei tolle Bands hintereinander.
Kleine Anekdote am Rande: Wieder zu Hause angekommen, bin ich mittels meines Regenponchos ins Badezimmer getippelt und direkt noch mit den Schuhen an den Füßen in die Badewanne gestiegen, um wenigstens den gröbsten Dreck zu entfernen. Außerdem tat das warme Wasser meinen unterkühlten Füßen auch sehr gut, denn ich hatte nur meine Chucks angezogen, die schon weit vor Konzertbeginn durchnässt waren. Nun läuft gerade meine Waschmaschine im Hintergrund mit zwei Paaren Schuhen in der Trommel, die danach hoffentlich wieder tragbar sein werden. Klingt übrigens sehr witzig, selbst mit den Schuhen im Beutel hört sich das nach ordentlicher Randale an.
Die beiden Bands waren dennoch super drauf und haben echt richtig schöne Shows abgeliefert. Mitsingpotential gab es natürlich zuhauf, was auch extensiv genutzt wurde, sofern denn Textkenntnis vorhanden war. Bonscho, Franzi, Danica und ich hatten auf jeden Fall unseren Spaß, der teils auch erst durch die witterungsbedingten Umstände entstand. Einige der Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, den Matsch auf den umstehenden Leuten zu verteilen, sei es absichtlich oder ungewollt. Am Ende lag dann auch tatsächlich noch einer mit dem Rücken im Matsch, glücklicherweise hat Nica sogar rechtzeitig den Auslöser der Kamera betätigt (Photo folgt).
Schandmaul spielten eine tolle Mischung aus Klassikern und neueren Songs und sorgten so für prima Tanzstimmung, was schließlich in einer "Wall of Polka" mündete (O-Ton Thomas Lindner). Durch den Matsch eine Riesenschweinerei, aber immerhin war es ja nicht kalt. Die Atmosphäre war klasse und es wurde kräftig gefeiert, bis die Jungs und Damen dann für die zweite Gruppe von Akustikkünstlern die Bühne räumten.
In Extremo schaffte es dann locker, noch einen oben draufzusetzen. Nicht nur schraubten sie die Lautstärke noch einmal weiter nach oben, sie brachten auch einiges an Pyro-Show auf, um der Menge sprichwörtlich einzuheizen (was bei der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit sehr positiv aufgenommen wurde). Auch das Siebengestirn fuhr eine erstklassige Setlist auf, um die Stimmung nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern. Spätestens beim Spielmannsfluch ließ dann so langsam die Stimmkraft nach, was aber niemanden wirklich vom Mitsingen abhielt.
Alles in Allem ein super Konzertabend zu einem fairen Preis für zwei tolle Bands hintereinander.
Kleine Anekdote am Rande: Wieder zu Hause angekommen, bin ich mittels meines Regenponchos ins Badezimmer getippelt und direkt noch mit den Schuhen an den Füßen in die Badewanne gestiegen, um wenigstens den gröbsten Dreck zu entfernen. Außerdem tat das warme Wasser meinen unterkühlten Füßen auch sehr gut, denn ich hatte nur meine Chucks angezogen, die schon weit vor Konzertbeginn durchnässt waren. Nun läuft gerade meine Waschmaschine im Hintergrund mit zwei Paaren Schuhen in der Trommel, die danach hoffentlich wieder tragbar sein werden. Klingt übrigens sehr witzig, selbst mit den Schuhen im Beutel hört sich das nach ordentlicher Randale an.
Sonntag, 14. August 2011
Super 8
Der Begriff Super 8 steht für:
Am Samstag Abend bzw. Nacht, denn die Vorstellung begann erst um 22:50 Uhr, haben Danica und ich uns den als dritten Punkt genannten Film im Cinemaxx am Dammtor angesehen. Nach dem Trailer war ich ziemlich gespannt darauf, denn auch wenn gewisse Parallelen zu Cloverfield vom selben Regisseur nicht zu verleugnen waren, bedeutete das ja nicht zwingend, dass Super 8 nach demselben Muster gestrickt war.
Im wahrscheinlich kleinsten Kino (Nummer 5) fanden wir uns dann auch ein und warteten auf den Filmstart, der tatsächlich eine ganze Weile auf sich warten ließ, trotzdem nur eine recht magere Auswahl an Filmtrailern vorweg lief (von den Werbeclips mal ganz zu schweigen, ich sage nur Samsung Galaxy S II, oh man!).
Irgendwann ging es dann aber glücklicherweise doch los und das dann auch richtig. Beim Abmischen des Tons hatte wohl niemand mit einem derart kleinen Kino gerechnet, denn der entgleisende Zug am Anfang des Films war dermaßen laut, dass uns wirklich das Gefühl aufkam, mitten in den umherfliegenden Zugteilen und Explosionen zu sitzen. Mir gefiel das ziemlich gut, Nica war es stellenweise schon etwas zu laut. Mal sehen, was ich nach Erwerb der entsprechenden Blu-ray aus meiner Anlage rauskitzeln kann. Hallo Nachbarn!
Insgesamt ist der Film angenehm spannend und bietet eine meiner Meinung nach gelungene Mischung aus immer wieder eingestreuten, kleinen Schockeffekten (auch wenn manche ihre Wirkung eigentlich erst so richtig durch die hohe Lautstärke entfalteten) und dem einen oder anderen Lacher, die vor allem durch das Zusammenspiel der jungen Darsteller aufkommen. Kann ich also auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich gerne mal ein winziges bisschen gruselt und ebenso gerne lacht. Man sollte natürlich bei einem Film mit einer Altersfreigabe ab 12 keine Splattereffekte erwarten, aber die hat der Film auch gar nicht nötig. Absolutes Muss ist auch der Abspann, bei dem man auch nicht einmal bis zum Ende warten muss, bis das "Bonusmaterial" läuft.
- Super 8 (Filmformat), ein Schmalfilm-Filmformat
- Super-8-Runde, eine Wettkampfrunde des Cricket World Cup
- Super 8 (Film), ein US-amerikanischer Film von Regisseur J. J. Abrams aus dem Jahr 2011
- Super 8 (ECWA), ein Wrestling-Turnier der East Coast Wrestling Association
- Super 8 (SRL), eine britische Rugby-Liga
- Super 8 Hotels, eine US-amerikanische Hotelkette
Am Samstag Abend bzw. Nacht, denn die Vorstellung begann erst um 22:50 Uhr, haben Danica und ich uns den als dritten Punkt genannten Film im Cinemaxx am Dammtor angesehen. Nach dem Trailer war ich ziemlich gespannt darauf, denn auch wenn gewisse Parallelen zu Cloverfield vom selben Regisseur nicht zu verleugnen waren, bedeutete das ja nicht zwingend, dass Super 8 nach demselben Muster gestrickt war.
Im wahrscheinlich kleinsten Kino (Nummer 5) fanden wir uns dann auch ein und warteten auf den Filmstart, der tatsächlich eine ganze Weile auf sich warten ließ, trotzdem nur eine recht magere Auswahl an Filmtrailern vorweg lief (von den Werbeclips mal ganz zu schweigen, ich sage nur Samsung Galaxy S II, oh man!).
Irgendwann ging es dann aber glücklicherweise doch los und das dann auch richtig. Beim Abmischen des Tons hatte wohl niemand mit einem derart kleinen Kino gerechnet, denn der entgleisende Zug am Anfang des Films war dermaßen laut, dass uns wirklich das Gefühl aufkam, mitten in den umherfliegenden Zugteilen und Explosionen zu sitzen. Mir gefiel das ziemlich gut, Nica war es stellenweise schon etwas zu laut. Mal sehen, was ich nach Erwerb der entsprechenden Blu-ray aus meiner Anlage rauskitzeln kann. Hallo Nachbarn!
Insgesamt ist der Film angenehm spannend und bietet eine meiner Meinung nach gelungene Mischung aus immer wieder eingestreuten, kleinen Schockeffekten (auch wenn manche ihre Wirkung eigentlich erst so richtig durch die hohe Lautstärke entfalteten) und dem einen oder anderen Lacher, die vor allem durch das Zusammenspiel der jungen Darsteller aufkommen. Kann ich also auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich gerne mal ein winziges bisschen gruselt und ebenso gerne lacht. Man sollte natürlich bei einem Film mit einer Altersfreigabe ab 12 keine Splattereffekte erwarten, aber die hat der Film auch gar nicht nötig. Absolutes Muss ist auch der Abspann, bei dem man auch nicht einmal bis zum Ende warten muss, bis das "Bonusmaterial" läuft.
Samstag, 13. August 2011
Hartes Zeug
Nach über einem Monat Lagerzeit (traurig, aber wahr!) bin ich am Mittwoch endlich dazu gekommen, meine neue PC-Hardware zu verbauen. Zuvor stand natürlich das Sichern aller wichtigen Daten im Vordergrund, denn mit der neuen Hardware habe ich auch gleich das Betriebssystem neu installiert (weiterhin Windows 7 64 Bit).
Als ich der Meinung war, alles gesichert zu haben, legte ich mir alles auf meinem Wohnzimmertisch bereit, um loslegen zu können. Neben meinem bewährten Kreuz-Schraubendreher gehörte auch meine Kamera dazu, denn ich dokumentiere mittlerweile ganz gerne das ein oder andere Projekt; nicht nur für mich selbst, sondern auch um zum Beispiel mein Blog damit zu füttern. Im Folgenden gebe ich also ein paar Eindrücke meiner Umrüstaktion zum Besten.
Bevor ich meinen laufenden Rechner ausschalten musste, um die Komponenten zu tauschen, konnte ich noch einiges vorbereiten. Dadurch hatte ich wenigstens einige Zeit noch Musik im Hintergrund, deren Fehlen sich später schwer negativ bemerkbar machte.
Am Anfang stand natürlich das Auspacken der Komponenten und dem Sortieren der Teile. Den Anfang machte das Mainboard, da alle anderen Teile schließlich darauf angebracht werden. Frisch aus der Schutzfolie gezogen, präsentierte sich das dann so:
Oben mittig zu erkennen ist die Schutzkappe (gelber Aufkleber) auf dem CPU-Sockel, die ich als erstes entfernte, um die neue CPU einsetzen zu können. Wer noch nie eine CPU gesehen haben sollte, so sieht so ein Gerät aus, relativ unspektakulär im Grunde:

Der dazugehörige Kühler mit Lüfter präsentiert sich schon etwas üppiger, wenngleich auch weit weniger auffällig als der Turm, der auf meiner vorigen CPU saß. Auf der Unterseite befindet sich ein Kühlelement aus Kupfer, das bei dem beiliegenden Kühler auch schon mit Wärmeleitpaste vorbereitet wurde. Die wird benötigt, um eine möglichst optimale Ableitung der Wärme von der CPU durch den Kühlkörper zu gewährleisten, denn auch der winzigste Luftspalt könnte den Hitzetod des Bauteils bedeuten.
Nach Öffnen des Haltebügels konnte ich dann die Schutzkappe vom CPU-Sockel des Mainboards abnehmen und die CPU vorsichtig einsetzen. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn so ein Bauteil (und das Mainboard natürlich auch) ist ob seiner winzigsten Strukturen empfindlich und sollte dementsprechend nicht unbedingt mit Gewalt eingesetzt werden. Außerdem gibt es eine vorgegebene Einbaurichtung, erkennbar durch ein kleines Dreieck an der unteren linken Ecke.
Nachdem ich den Prozessor also langsam in den Sockel gesetzt und die Halterung wieder geschlossen hatte, musste ich noch den Kühler darauf montieren. Dabei ist die Einbaurichtung generell egal, nur sollte man darauf achten, dass der Weg des Lüfterkabels nicht zu kurz wird.
Als weitere Vorbereitung vor Einbau des Mainboards in das Gehäuse konnte ich noch den Arbeitsspeicher einsetzen, was denkbar einfach funktioniert. Die Dafür vorgesehenen Slots auf dem Mainboard besitzen jeweils zwei Haltenasen, die heruntergeklappt werden müssen, um die Speicherriegel einzusetzen. Beim Einsetzen der Riegel schließen diese dann automatisch wieder. Bei neueren Mainboards gibt es zumeist eine vorgesehene Einbaureihenfolge für RAM-Module, so auch in meinem Fall. Dankbarerweise fand sich ein entsprechender Aufkleber direkt auf den Slots, sodass ein Nachschlagen der Information entfiel.
Mit eingesetzten Arbeitsspeichermodulen war das Mainboard bereit für den Einbau in mein Gehäuse und so musste ich mich dann doch von der Hintergrundmusik verabschieden.
Also alle Stecker am Gehäuse abgezogen, die Seitenklappe geöffnet und im Innern alle Bauteile abgeklemmt und demontiert, sofern ich sie nicht zusammen mit dem alten Board aus dem Gehäuse heben konnte. Danach vorsichtig das neue Mainboard eingesetzt und mit den neun Schrauben an der Gehäusewand festgeschraubt. Bevor ich dann die Graphikkarte einbaute, stellte ich erst einmal sämtliche Steckerverbindungen wie Stromversorgungen und Festplattenanschlüsse wieder her. Sobald sämtliche Kabel gesteckt waren, fehlte nur noch die Graphikkarte als Hardwarekomponente. Auch diese Installation lief reibungslos ab - Karte in den PCI-Express Slot gesteckt, mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt, Stromversorgung angeschlossen, fertig. Nach einem letzten prüfenden Blick und Prüfen aller Steckverbindungen schloss ich das Gehäuse wieder und machte mich daran, das Chaos, das noch in meinem Wohnzimmer herrschte, zu beseitigen und das Betriebssystem nebst aller weiteren Software wieder zu installieren.
Als ich der Meinung war, alles gesichert zu haben, legte ich mir alles auf meinem Wohnzimmertisch bereit, um loslegen zu können. Neben meinem bewährten Kreuz-Schraubendreher gehörte auch meine Kamera dazu, denn ich dokumentiere mittlerweile ganz gerne das ein oder andere Projekt; nicht nur für mich selbst, sondern auch um zum Beispiel mein Blog damit zu füttern. Im Folgenden gebe ich also ein paar Eindrücke meiner Umrüstaktion zum Besten.
Bevor ich meinen laufenden Rechner ausschalten musste, um die Komponenten zu tauschen, konnte ich noch einiges vorbereiten. Dadurch hatte ich wenigstens einige Zeit noch Musik im Hintergrund, deren Fehlen sich später schwer negativ bemerkbar machte.
Am Anfang stand natürlich das Auspacken der Komponenten und dem Sortieren der Teile. Den Anfang machte das Mainboard, da alle anderen Teile schließlich darauf angebracht werden. Frisch aus der Schutzfolie gezogen, präsentierte sich das dann so:
| Oberseite CPU |
| Unterseite CPU |
Nach Öffnen des Haltebügels konnte ich dann die Schutzkappe vom CPU-Sockel des Mainboards abnehmen und die CPU vorsichtig einsetzen. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn so ein Bauteil (und das Mainboard natürlich auch) ist ob seiner winzigsten Strukturen empfindlich und sollte dementsprechend nicht unbedingt mit Gewalt eingesetzt werden. Außerdem gibt es eine vorgegebene Einbaurichtung, erkennbar durch ein kleines Dreieck an der unteren linken Ecke.
Nachdem ich den Prozessor also langsam in den Sockel gesetzt und die Halterung wieder geschlossen hatte, musste ich noch den Kühler darauf montieren. Dabei ist die Einbaurichtung generell egal, nur sollte man darauf achten, dass der Weg des Lüfterkabels nicht zu kurz wird.
Als weitere Vorbereitung vor Einbau des Mainboards in das Gehäuse konnte ich noch den Arbeitsspeicher einsetzen, was denkbar einfach funktioniert. Die Dafür vorgesehenen Slots auf dem Mainboard besitzen jeweils zwei Haltenasen, die heruntergeklappt werden müssen, um die Speicherriegel einzusetzen. Beim Einsetzen der Riegel schließen diese dann automatisch wieder. Bei neueren Mainboards gibt es zumeist eine vorgesehene Einbaureihenfolge für RAM-Module, so auch in meinem Fall. Dankbarerweise fand sich ein entsprechender Aufkleber direkt auf den Slots, sodass ein Nachschlagen der Information entfiel.
| ohne Graphikkarte |
| mit Graphikkarte |
Also alle Stecker am Gehäuse abgezogen, die Seitenklappe geöffnet und im Innern alle Bauteile abgeklemmt und demontiert, sofern ich sie nicht zusammen mit dem alten Board aus dem Gehäuse heben konnte. Danach vorsichtig das neue Mainboard eingesetzt und mit den neun Schrauben an der Gehäusewand festgeschraubt. Bevor ich dann die Graphikkarte einbaute, stellte ich erst einmal sämtliche Steckerverbindungen wie Stromversorgungen und Festplattenanschlüsse wieder her. Sobald sämtliche Kabel gesteckt waren, fehlte nur noch die Graphikkarte als Hardwarekomponente. Auch diese Installation lief reibungslos ab - Karte in den PCI-Express Slot gesteckt, mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt, Stromversorgung angeschlossen, fertig. Nach einem letzten prüfenden Blick und Prüfen aller Steckverbindungen schloss ich das Gehäuse wieder und machte mich daran, das Chaos, das noch in meinem Wohnzimmer herrschte, zu beseitigen und das Betriebssystem nebst aller weiteren Software wieder zu installieren.
Very nerdy
Um mal ein witziges, kleines Stück Nerdtum an den Mann zu bringen: Dieses Video ansehen und lachen. Ich find's einfach nur lustig und die dahintersteckende Kritik an der DLC-Politik mancher Hersteller ist ja durchaus nicht unberechtigt.
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