Donnerstag, 7. Juni 2012

Von schön bis grausam alles dabei

Wie Hannes schon berichtete, waren er und ich am vergangenen Freitag mal wieder bei unserer Lieblings-Location, der Großen Freiheit 36. Hannes war schon vorher zu mir gekommen, wo ich ihm unter anderem kurz Diablo III vorführte und ihm meine letzte Probierversion davon mitgab (und die Karte hat es trotz Clubbesuch heil nach Hause zu ihm geschafft!).
Neben einem großartigen Zitat, meine Biervorräte im Kühlschrank betreffend ("Du hast mehr Kühlschrank im Bier als Essen!") besprachen wir dann die Idee, uns noch ein wenig zu bewegen. Also machten wir uns schließlich auf in Richtung Kiez, um unserem präferierten Club einen weiteren Besuch abzustatten.
Das Motto war, wie jeden ersten Freitag im Monat, "Eat this", das hieß Metal, Rock und Nu-Metal im Kaiserkeller und "Schwarze Nacht" im Saal, denn der Eintritt galt für beide Etagen. Da die Garderobe im Erdgeschoss ist, blieben wir zum ersten Getränk gleich im Saal und beschauten uns die anfänglich noch eher spärlichen Besucher. Selbst unter diesen gab es schon hin und wieder mal was nettes fürs Auge - aber eben auch öfter mal Grund, sich kurzzeitig die Linsen aus den Augen nehmen zu wollen. Davon ließen wir zwei uns natürlich den Spaß am Feiern nicht verderben! Selbst als das Trio des Grauens oder auch die drei Reiter der Apokalypse (A, F und H) auf der Bildfläche erschienen, konnten wir noch lachen. Der alte Mann sorgte mit seiner gewohnt skurrilen Art wie immer für den üblichen Running Gag, sodass die Stimmung stets gut blieb.
Alles in allem mal wieder ein spaßiger Abend zu zweit - danke Hannes!
Ach ja: Es dürfen natürlich auch gerne mal andere Leute mitkommen! Übers laufende Programm kann man sich immer mal hier informieren: Termine im Kaiserkeller.

Schneewittchen

Gleich zum Kinostart von Snow White and the Huntsman waren wir im Kino, um uns den Film anzusehen. Im Cinemaxx am Dammtor wurde darüberhinaus ein kleines Event veranstaltet, bei dem unter anderem die Crew des Tanzenden Einhorns in Gewandung leckere Cocktails ausschank und darüberhinaus ein paar Kostümierte durch das Foyer spazierten. Zwischen ein paar Kämpfern kam es dann auch mal zu Auseinandersetzungen, sehr zur Freude des (schaulustigen) Publikums.
Zum Film selbst kann ich sagen, dass er mir gefiel, allerdings nicht so sehr, dass ich ihn in meine Bibliothek aufnehmen müsste. An der einen oder anderen Stelle hätte man dann doch noch mehr draus machen können, wie ich finde. Interessanterweise habe ich erst kürzlich gelesen, dass der Film ursprünglich mal als Trilogie angedacht war. Dem scheint aber die Budgetplanung in die Quere gekommen zu sein, sodass doch "nur" ein Film gedreht wurde. Hätte den Kampfszenen aber bestimmt gut getan, mehr ins richtige Licht gerückt zu werden. Zur Hintergrundgeschichte der bösen Königin hätte man so auch mehr ausholen können oder die Herkunft und den Verbleib des Spiegels erklären. Nun ist es, wie es ist und der Film ist ja auch nicht schlecht, nur eben auch kein totaler Überflieger, trotz des Dauer-Schlafzimmerblicks von Kristen "Stoneface" Stewart und einer schicken Charlize Theron (erst recht mit dem Federnkleid und den dunkel geschminkten Augen).
Übrigens ist das mal wieder ein prima Streifen, den man neu synchronisieren könnte. Neben ein paar kleinen Lachern, die der Film selbst schon bietet (die Zwerge bieten da gerne mal Anlass zu), waren Hannes und ich uns bei mehreren Szenen einig, dass der Film ganz schön Drogen-verherrlichend ist (immer diese Pilze...). Und die hässlichen Feen-Geschwister namens Gollum und Ollum sind auch ganz schön hart...

Freitag, 25. Mai 2012

Music!

Vergangenen Samstag war wieder musikalisches Vollprogramm angesagt!
Auf Anraten von Sandras Matze sind wir zuerst in die Luba Luft Bar hinter der Großen Freiheit gegangen, wo es ziemlich leckere Cocktails gibt. Ich bin erst ziemlich einfach und klassisch mit einem Cuba Libre gestartet, habe mich anschließend aber für einen Morning Glory Fizz entscheiden können. Den habe ich dann auch direkt zweimal genossen, so lecker fand ich die Mischung.
Dazu gab es schöne Live-Musik zweier Musiker. Als erstes betrat Neil Masur die Bühne, mit einer Gitarre und einer Mundharmonika. Letztere kam oft zwischen Gesangspassagen zum Einsatz und sorgte immer mal wieder für einen leicht melancholischen Hauch. Freunde und Gastmusiker kamen auch zum Einsatz, am auffälligsten dabei eine Klarinettenspielerin, die allerdings leider manchmal etwas an Lautstärke vermissen ließ trotz schön klingender Parts. Generell eher getragene, melancholische Musik, die mich persönlich aber sehr anspricht.
Der zweite Musiker trat unter dem Namen Bursty Burst feat. String 'n' Base auf. Auch wieder ein Gitarrist, diesmal in Begleitung eines gar nicht so untalentierten Geigers, der seinem Instrument auch immer wieder recht ungewohnte Töne entlockte. Alles in allem ein etwas peppigeres Duo, die scheinbar auch Spaß am gemeinsamen Musizieren hatten.
Die beiden Auftritte liefen unter dem Dach der Hausakustik, die Konzerte lokaler Musiker an wechselnden Lokalitäten realisieren - und das auch noch for free! Hat sich auf jeden Fall gelohnt, ganz generell kann man der Bar auch gerne mal des öfteren einen Besuch abstatten.
Später hieß es dann wieder einmal 90's Reloaded in der Großen Freiheit 36. Zu den großen und kleinen Klassikern unserer Jugend haben wir dann oft die Tanzfläche unsicher gemacht und noch den einen oder anderen Drink genossen. Die Stimmung war wie immer super und spätestens um eins war der Schuppen auch wieder gehörig voll, Dancefloor eingeschlossen. Dort konnte man auch wie so oft das teils recht interessante Balzverhalten einiger junger Leute beobachten, was sehr zum Amüsement beitrug. Ebenfalls leicht belustigend fand ich die Tatsache, dass Sandra aufgrund ihrer leicht unpraktikablen Schuhauswahl prompt Blasen an den Füßen hatte. Wir haben allerdings wirklich sehr viel getanzt, sei zu ihrer Verteidigung angefügt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Say hello to my little new friend

Im Bild: Zombie Booth, eine gratis Fun-App
Nach über zwei Jahren war es endlich mal wieder Zeit für ein neues, mobiles Kommunikationsgerät. Neben der kaum ausreichenden Akkulaufzeit war der mangelnde Support des Pre OS einer der Hauptgründe für den Umstieg auf ein neues Gerät. So entschied ich mich für ein Android-Telephon, um auch endlich in den Genuss der einen oder anderen App kommen zu können.
Was ich an meinem alten Handy sehr schätzte, war die feste QWERTZ-Tastatur, die mir persönlich das Schreiben sehr erleichterte. Ein neues Telephon mit Tastatur zu finden, scheint aber nicht möglich zu sein, oder die Geräte waren ständig ausverkauft. So musste ich dann ein für mich passendes Teil finden, denn mit einer reinen Bildschirmtastatur wollte und will ich mich nicht anfreunden. So fand ich dann das Samsung Galaxy Note, dem, wie bei den neueren tragbaren Konsolen von Nintendo, ein Stift beiliegt, der zur Menüführung, zum Schreiben von Texten - und das sogar per Handschrifterkennung! - und ganz generell zur Bedienung benutzt werden kann. Dank der Größe des Note funktioniert das auch ganz ausgezeichnet und so schreibe ich Nachrichten fast ausschließlich handschriftlich.
Lach doch mal!
In meine alte Gürteltasche passt das Gerät leider nicht, dafür kann ich nun meine Umhängetasche von MH Way endlich benutzen, wie es vorgesehen ist. Lediglich für Anlässe, bei denen ich die Tasche nicht tragen kann und für die Arbeit brauche ich dann noch ein passendes Täschchen.

Epic statue is epic!

Mal wieder was für die Freunde eines großen, japanischen Spieleherstellers.
Nachdem diese Statue in dieser exklusiven Edition angekündigt worden war, zögerte ich lange, sie mir zu bestellen. Das Bronze-Finish verleiht dem Stück zwar einen sehr edlen Hauch, die fehlenden Gesichtsdetails von Link aber störten mich doch. Schlussendlich wurde aber, da ich mit meiner Meinung scheinbar nicht alleine da stand, ein zweiter Austauschkopf versprochen, der zumindest über detailliertere Augen verfügen würde.
Nun ist das gute Stück bei mir eingetroffen und ich bin begeistert! Was für ein tolles Teil! Die Pose ist klasse gewählt und die Statue wirkt genau so heldenhaft, wie sie es soll. Mit dem zweiten Kopf gefällt sie mir auch endgültig besser als die "normale" Version, die in der regulären Farbgebung erschienen ist.
Übrigens ist dies Nummer 403 von 500 weltweit erschienenen Statuen, passt also auch noch.

Da ich mich nicht ganz für das Skull Kid begeistern konnte, das vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, ich aber schon gerne eine Zelda-Statue mein Eigen nennen wollte, kam mir Link auf Epona genau recht. Im Gegensatz zu ebenfalls schon vor längerer Zeit veröffentlichten Statuen von Link in drei verschiedenen Tuniken (in grün, rot und blau... warte mal, das erinnert mich doch an was?!), die mir einfach nicht genug gefielen oder dem Fierce Deity Link, der zu wenig nach dem klassischen Link aussieht, sowie Midna auf Wolf Link, der im ersten Ansatz eben nicht als Link erkennbar ist, gefiel mir diese Statue von Anfang an. Lediglich die eingangs erwähnten fehlenden Details in Links Gesicht waren ein Verzögerungsfaktor. Ganz großartiges Stück, das garantiert einen Ehrenplatz erhalten wird.

Das dreifach gehörnte Böse

Seit Dienstag ist also (endlich) Diablo III erhältlich und es gibt durchaus geteilte Meinungen, erst recht was Anlaufschwierigkeiten des Battle.net-Anmeldevorgangs betrifft. Da ich das Spiel vorbestellt hatte, auf der Game Disc aber nur die deutsche Version vorlag, musste ich mir eh den englischen Client herunterladen, was einige Zeit dauerte. Diese Zeit nutzte ich äußerst produktiv, um weiter in meiner Wohnung Fenster zu putzen und Staub zu wischen (womit ich dann in der Intensität erstmal wieder durch bin - und es war auch dringend nötig!).
Mittlerweile ist der Download natürlich abgeschlossen, das Spiel installiert und schon die ersten Stündchen probegespielt. Es fühlt sich in einigen Punkten schon etwas anders an, Levelaufstiege laufen ja zum Beispiel nun völlig automatisiert ab und man braucht keine Punkte mehr auf Eigenschaften oder Talente verteilen. Insofern ist wieder ein deutlicher Umstieg zu merken, vielleicht sogar stärker als es zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Fall war. Alles in allem aber macht es schon wieder viel zu viel Spaß und die Sammelsucht greift - jetzt auch mit Achievements! Bisher ist meine Dämonenjägerin bis zu einem alten Bekannten, nämlich King Leoric, vorgedrungen und hat diesen auch erfolgreich besiegt (diesmal hoffentlich endgültig) mit tatkräftiger Unterstützung des Templers Kormac. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, dieses Mal wird die Story ja etwas ausführlicher durch öfters einsetzende Videosequenzen erzählt, mal ganz davon ab, dass die Spielcharaktere auch endlich selbst sprechen.

Als historischer Vergleich alle drei Spiele in meiner Sammlung:
Links der Klassiker im einfachen Jewel Case, in der Mitte der zweite Teil in der amerikanischen Battle Chest-Ausgabe und rechts die neue Collector's Edition zu Diablo III.

Freitag, 11. Mai 2012

Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Gestern Abend ging die nächste Runde bei eBay los. Ich hatte ja noch ein paar Artikel von der letzten Aktion über, die nicht verkauft worden waren und habe dann noch mal wieder etwas aussortiert. Jetzt sind also wieder insgesamt 53 Auktionen gestartet, von denen sogar die ersten sechs schon beboten wurden. Mal schauen, was diesmal so überbleibt.