Sonntag, 18. September 2011

Bowser's Army

Nachdem ich mir Bowser und seinen kleinen Sohn schon letzte Woche in mein Hotelzimmer geholt hatte, wirkten die beiden ein wenig einsam. Deswegen beschloss ich, ihnen ein wenig Gesellschaft beiseite zu stellen. Diese Gesellschaft fand ich an genau demselben Ort, an dem ich auch schon Bowser und seinen Junior ins Herz geschlossen hatte. Das Einkaufszentrum mit Namen 7 & i Holdings (der Name sagt doch schon alles) neben Toys 'R' Us beinhaltet auch eine Spielwarenabteilung, in der eben unter anderem die Plüschfiguren von Bowser & Co. angeboten werden.
Um also die beiden schon bei mir residierenden Figuren zu unterstützen, legte ich mir noch ein... paar mehr zu. Der Posttitel kommt schließlich nicht von ungefähr.
Wer ist eigentlich Super Mario?
Theoretisch fehlt jetzt nur noch Lakitu (sogar mit Stachi), den es in dieser Serie auch noch gibt, der aber wohl ausverkauft war. Vielleicht kommt ja noch mal eine Lieferung, jetzt wo ich so viel weggekauft habe.

J-Pop


Gestern oder vorgestern hörte ich morgens auf dem Weg zur Arbeit einen mir bis dato unbekannten Song im Radio, der mir auf Anhieb gefiel. Obwohl der Text bis auf eine kurze Refrainzeile ausschließlich auf Japanisch gesungen wird, hat das leicht rockige Stück mich doch nicht losgelassen und so fragte ich einen unserer japanischen Kollegen danach. Nachdem ich so schon den Namen der Sängerin erfahren hatte, konnte ich dank YouTube auch den passenden Song finden: Mika Nakashima - Love is Ecstasy.
Heute war ich dann wieder mit meinem ursprünglich englischstämmigen Kollegen unterwegs und legte mir auf dem Weg auch gleich die CD zu, netterweise sogar mit beiliegender DVD, auf der sich das Musikvideo zum Song befindet.
Interessanterweise gab es von der netten Verkäuferin der CD- und DVD-Abteilung ein Gratis-Gimmick dazu. Von außen nur als ein Hello Kitty-Karton (ja danke schön, wie passend?!) erkennbar, handelt es sich wohl um eine Art Messbecher als Zubereitungshilfe der ebenfalls beiliegenden Rezepte. Ich bin noch mit mir am Kämpfen, ob das gute Stück am Ende eher in meinen Koffer oder den Eimer unter meinem Schreibtisch wandert.

Samstag, 17. September 2011

Shake it, Baby!

Ich bin ein wenig müde, denn ich wurde während der Nacht zwei Mal aus dem Schlaf gerüttelt. Leider nicht von einem kleinen Schnuckelchen, welches kuschelbedürftig gewesen wäre und auch nicht von einer möglicherweise bisher unentdeckten Massagefunktion des Bettes, sondern tatsächlich von einem leichten Schüttler von Mutter Natur selbst.
Um halb vier wackelte es zum ersten Mal, gegen sechs das zweite Mal. Bei ersten Mal dachte ich erst, ich würde noch schlafen, aber als ich mich dann aufsetzte und die Nachttischlampe einschaltete, hörte und vor allem spürte ich es immer noch. Ein wenig beängstigend war das Ganze schon, auch wenn es nur einen Augenblick dauerte, bevor es wieder vorbei war. Da ich im neunten Stock des Hotels residiere, habe ich auch ein wenig mehr von den Schwingungen abbekommen als die Jungs im sechsten oder siebten Stock, doch auch die anderen berichteten am Morgen von einer gestörten Nachtruhe. Den Tag über ließ sich auch immer mal wieder ein leichtes Zittern erahnen, zum Feierabend dann sogar noch einmal etwas merklicher.
Das ist die erste Erfahrung, die ich in dieser Richtung gemacht habe, und ich muss sagen, Mutter Natur hat schon eine nette Art, uns zu sagen, dass wir uns gefälligst zu verpissen haben. Ich bin einfach mal optimistisch und hoffe, dass die krachenden Erdplatten nicht zu viel Ärger machen, während ich hier bin.

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Mittwoch, 14. September 2011

Der Köder

Ein Autorenduo aus Mutter und Tochter veröffentlichten unter dem Pseudonym "P. J. Tracy" diesen Thriller, welches der zweite Teil einer Reihe um die Detectives Magozzi und Rolseth in Minnesota ist.
Ich konnte das Buch vor dem Mülleimer retten, in den ein Arbeitskollege es geworfen hätte, hätte er keinen Abnehmer gefunden. Er hatte es gelesen, fand es auch nicht ausgesprochen schlecht, scheint aber keinen tieferen Sinn in der Aufbewahrung davon zu sehen. Auch die vorhandenen Eselsohren (die mir in der Seele weh taten), lassen auf keine größere Affinität zum Medium Buch schließen. Kann ja aber auch nicht jeder von Haus aus eine ähnlich hohe Wertschätzung Büchern gegenüber besitzen, wie ich sie an den Tag lege. Nun habe ich es Samstag Nacht beendet und konnte mir eine Meinung darüber bilden.
Zum Inhalt des Buches selbst: Es liest sich recht flott und flüssig, man merkt dem Stil aber eine gewisse weibliche Note an. Zuallererst finden sich viel zu viele romantische Bemerkungen und Szenen, die auch auf eine mögliche (weibliche) Zielgruppe schließen lassen könnten. Darüber hinaus scheint es eine ziemliche Fixierung auf dunkelhäutige und / oder beleibtere Charaktere zu geben, die immer wieder als Ideal beschrieben werden. Mir persönlich war das an der einen oder anderen Stelle tatsächlich zu viel des Guten.
Die Geschichte ist einigermaßen interessant, wirkt aber insgesamt relativ unrealistisch und das Thema der Morde, das sich im Verlauf herausstellt, hat mich eher genervt. Das ist aber sicher eine Frage der Perspektive, ich habe für meinen Teil einfach schon zu viel darüber hören, lesen, sehen müssen.
Wer also Thriller mag, laut Klappentext im Stile von Patricia Cornwall, der kann wohl recht bedenkenlos zugreifen. Mir fehlte ein wenig Action und vor allem der Thrill - und das sagt über einen als solchen beworbenen Thriller wohl alles, was gesagt werden muss. Eine nette Unterhaltung, aber man muss es nicht kennen.

Sonntag, 11. September 2011

Strolling

Heute haben ein Arbeitskollege und ich uns zusammen auf den Weg gemacht, um dem lokalen Toys 'R' Us einen Besuch abzustatten. Damit das Ganze noch ein wenig spannender wurde, haben wir uns nicht fahren lassen, sondern sind zu Fuß gegangen. Dank einer groben Richtungsangabe ("this direction") und einer einzigartigen Kombination unserer Erinnerungen an Gegebenheiten sowie unseres Orientierungssinnes fanden wir sogar relativ problemlos hin. Wahrscheinlich haben wir ein paar Nebenstraßen zu viel durchquert, aber dabei konnten wir immerhin ein paar Photos machen, die ich natürlich auch meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.
Interessante Anordnung der Fenster
Immer wieder stehen zwischen kleineren Häusern, die stark nach Fertigbau aussehen, auch eher "klassisch japanisch" anmutende Gebäude, die dem Pagoda-Stil nachempfunden sind. In den dazugehörigen Gärten finden sich dann auch passenderweise sauber geschnittene Bonsaipflanzungen. Mir persönlich gefällt dieser Stil ziemlich gut, hätte ich die Ressourcen, würde mir ein entsprechend großes Grundstück mit einem japanisch angelegten Garten durchaus zusagen.
Bonesetter? Klingt übel...
Super Freaks!
Auf der anderen Seite dürfen die Kuriositäten auch nicht zu kurz kommen. Oder wer hat schon einmal von einem "Bonesetter" gehört? Ich jedenfalls nicht und auch mein englischsprachiger Kollege nicht. Soll wohl ein Orthopäde oder etwas in der Art sein, einen Besuch können wir uns wohl hoffentlich ersparen.
Kurz darauf sah mein Kollege etwas in der Entfernung, das uns wieder lachen ließ. Ein Amusement Cafe, das mit Super Freaks wirbt? Wo bitte außer in Japan kann man so was denn finden? Ich war noch nicht drin, aber das wird definitiv nachgeholt! An bekannter Stelle wird dann berichtet.
Ein Slot "Colosseum"? Wow!
Ebenfalls (noch) nicht besichtigt haben wir das Slot Colosseum Z. Sprüche wie "Are you ready?" und "It's like a dream come true" zieren die "Exciting Zone". Klingt ganz so, als wäre das eine aufgemotzte Spielhalle, die durch ihre protzige Werbung möglichst Kunden anziehen soll. Bin ja mal gespannt, wie viele von den äußeren Versprechen drinnen auch gehalten werden können. Anschauen werde ich mir das sicher mal, nur der Neugier halber.





Immerhin groß geschrieben
Aus irgendeinem Grund scheinen Japaner ein Faible für die deutsche Sprache zu haben. Immer wieder fallen einem vereinzelt Worte oder Phrasen auf, die in unserer Sprache formuliert sind. Dass dabei Orthographie und Grammatik nicht immer hundertprozentig stimmig sind, dürfte sich selbst erklären. Dennoch ein witziges Phänomen, wie auch in dem rechten Bild zu sehen. Interessant wäre zu wissen, wer diese "Fein Wohnung" denn bewohnt.
Schließlich erreichten wir das Areal, auf dem sich auch Toys 'R' Us, unser Ziel, befindet. Wir kamen von der Seite durch ein Einkaufszentrum (7 & i Holdings), das sich auch selbst als sehr interessant herausstellte. Ein Areal beinhaltete Spielzeuge aller Art, darunter natürlich auch bekanntere Franchises wie One Piece, Hello Kitty oder eben Super Mario. Zu letztgenanntem gab es eine Reihe an Plüschfiguren zur Auswahl, die gar nicht schlecht aussehen und zudem auch teilweise nur halb so teuer sind als in Deutschland (verständlich, wenn sie nur von Import-Shops angeboten werden). Neben Bowser und seinem Sohn, Mario, Luigi, Toad und Yoshi gibt es Koopas (sogar rote mit Flügeln), Goombas, Blooper (weiße Tintenfische), Cheep-Cheep (Fische), Wiggler (ein Tausendfüßler) und sogar einer der Hammer Bros. ist käuflich zu erwerben.
Nach einer Weile Stöberei machten wir uns auf, um gemeinsam die Gashapon-Automaten ein wenig zu füttern (und ich konnte wieder eine neue Super Mario Figur zu meiner Sammlung addieren) und dann die Regale bei Toys 'R' Us zu begutachten. Mir schien es allerdings fast so, als wäre das Sortiment mehr auf die jungen bis ganz jungen Kinder zugeschnitten. Am Ende gab es auch eine Modellbausektion, aber auf welchem Niveau sich die angebotenen Modelle von Mechas aller Art bewegten, kann ich nicht sagen. Einzig die Videospielabteilung bot zwei Highlights. Zum Einen gab es dort Super Mario-Figuren in zwei Varianten mit Soundchips (1-Up und Warpröhre) und zum Anderen wurde dort ein neues Rhythm Paradise für die Wii vorgestellt und auch verkauft, das extrem spaßig aussieht. Nach ein wenig Recherche im Internet scheint das wohl erst nächstes Jahr nach Europa zu kommen. Nun ja, bis dahin habe ich noch mehr als genügend Material, um mir die Zeit zu vertreiben.
Generell hat Japan nach dem Ende des zweiten Weltkrieges scheinbar eine Menge von den Amerikanern übernommen - Spannungshöhe und Steckdosen zum Beispiel, die ganzen Klimaanlagen überall und scheinbar auch Halloween.
Kaum zu glauben, aber hier werden allerorts Halloween-Artikel angeboten. Meist handelt es sich dabei um Fensterschmuck, aber man findet auch Süßigkeiten oder Hexenhüte. Sogar Disney-Produkte sind unter den angebotenen Kürbissen und Fledermäusen. Ich werde zum gegebenen Zeitpunkt berichten, wie die Festivitäten an Halloween sich hier gestalten.


Auf dem Rückweg kamen wir an einem Turm vorbei, an dessen Spitze ein bekanntes Logo prangte, nämlich das des Spieleherstellers SEGA mit seinem bekanntesten Maskottchen Sonic. Wie wir einen Moment später im Weitergehen sahen, war dies ein Hinweis auf die etwas zurück gelegene SEGA World. Das sah verdammt verlockend aus, allerdings waren wir eben schon auf dem Rückweg und mein Kollege war mit den anderen verabredet, weswegen wir einen Besuch auf frühestens nächstes Wochenende verschoben. Besonders prima an der SEGA World: Das Super Freaks Amusement Cafe ist gleich nebenan. Das wird freaky!

Wie der Vater, so der Sohn
Grrr!
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, in meinen Lieblings-Jump 'n' Run-Spielehersteller Nintendo zu investieren und mir zwei der Plüschfiguren mitgenommen. Ich wollte sowieso schon immer einen Bowser haben und wenn es den jüngsten Spross dann gleich dazu gibt - perfekt! Witzige Sache: Das Lätzchen von Bowser Jr. kann man tatsächlich bewegen, um so eine der typischen Aktionen nachzustellen. Der Kleine zieht sich das mit einem großen Gebiss versehene Tuch nämlich oft vor den Mund, um besonders böse auszusehen und seinem Vater zu imponieren. Ich überlege noch, ob ich den beiden ein paar Begleiter zur Seite stellen soll...

Spaßiger Musiktipp am Rande: No Use for a Name - I'm turning Japanese

Samstag, 10. September 2011

Frische Eindrücke

Ich habe mal wieder ein paar Photos angesammelt, die ich gerne mit meinen treuen Lesern teilen möchte, um ein paar der Eindrücke von hier zu vermitteln. Nicht alle Bilder sind qualitativ hochwertig, aber mal von der nicht gerade professionellen Kamera abgesehen, sind einige Bilder auch aus dem fahrenden Auto gemacht worden. Es soll ja auch nur als Anhaltspunkt dienen, damit man ein klein wenig von meiner momentanen Umgebung sehen kann.
















Japaner mögen kalten Kaffe in Dosen...
















Entlang der Straße...












 









 
... stehen viele Statuen

Freitag, 9. September 2011

I'm lovin' it!

Ich berichtete ja schon hin und wieder über so manche Neuerwerbung (was mancher Zeitgenosse scheinbar kritisch zu kommentieren sich berufen fühlt - sei's drum), darunter zu finden auch ein paar Schätze für mein Memorabileum, dem ich mich nach langer Zeit mal wieder ausgiebig mit meinen Schubladenschränken für meine Comicsammlung, noch vor meiner Abreise, widmen konnte (ich berichtete ausführlich).
Da meine Sammlung (die ich in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft gerne auch zur Gänze photographisch ein wenig dokumentieren und damit verbunden auch vorstellen möchte) sich auf mehr als ein Themengebiet erstreckt, beziehe ich die Stücke auch aus verschiedensten Quellen - ein nicht geringer Teil stammt aus privater Hand, von Sammlern, die sich verkleinern mussten oder aber ihr Hobby zum Nebenberuf gemacht haben und Reselling betreiben, zum Beispiel bei eBay (und das weltweit), ein größerer Teil wurde aber in verschiedenen Online-Shops erstanden. Die finden sich nicht zwingend immer in Deutschland, da einige Produkte hier erst später oder aber erst gar nicht erscheinen. Empfehlenswert ist etwa La Cite des Nuages mit Sitz in Belgien, eine Zeitlang habe ich auch bei Game Legends bestellt, gerade Sammlerstücke, die bei dem erstgenannten nicht oder nicht mehr erhältlich waren. Darüber hinaus kam aber auch schon das ein oder Paket aus eben dem Land, in dem ich mich momentan aufhalte, an, nämlich Japan, in so gut wie jedem Fall geschickt von CDJapan.
Zu einem sehr populären Animé namens Neon Genesis Evangelion (kann ich nur empfehlen, wer dem Genre auch nur geringfügig etwas abgewinnen kann - anschauen!) existieren als Beispiel zig verschiedene Merchandise-Artikel, die meisten natürlich mit Ursprung in Japan. Generell lässt sich dabei eine Tendenz feststellen, manche Artikel nur im eigenen Land zu veröffentlichen und nicht in den Rest der Welt zu exportieren. Dem mögen verschiedene Dinge zu Grunde liegen, aber eines bleibt dabei immer gleich: Wenn man hier bei uns überhaupt von diesbezüglichen Neuigkeiten erfährt, dann meist zu spät, um überhaupt eine Anschaffung auch nur in Erwägung zu ziehen. Noch dazu sind vor Ort die nicht immer großen Vorräte schnell ausverkauft, sodass man wieder auf die Suche nach einem privaten Anbieter gehen muss, der dann mit horrenden Preisen aufwartet. CDJapan bietet immerhin einen täglichen (!) Newsletter an, der über zukünftige und aktuelle Veröffentlichungen sowie Wiederveröffentlichungen informiert. Sehr praktisch, einfach in Textform gehalten und mit allen wichtigen Informationen wie Erscheinungsdatum, Preis, Art etc. versehen, findet man dort oft viele Artikel und auch immer mal wieder etwas interessantes.
Da ich nun ja allerdings quasi vor Ort bin, halte ich hier immer die Augen offen, ob ich nicht etwas Schönes zum Mitnehmen finde.
Was ich schon gefunden habe, ist unter anderem ein neues, japanisches Netzteil für meinen Nintendo 3DS, der mich natürlich begleitet hat in seine Heimat. Das deutsche Netzteil verträgt nämlich nur 230 V Wechselspannung, während hier in Japan 100 - 110 V Standard sind. Das bedeutete, auch ein Reiseadapter brachte keine Abhilfe und ich musste eben ein neues kaufen. Bei Yamada wurde ich glücklicherweise fündig und auch der Preis von grob 13 € ist erträglich. Beim Stöbern entdeckte ich natürlich noch ein paar Kleinigkeiten, die meine Neugier weckten und dadurch letzten Endes in meinen Händen landeten. Dazu zählen drei Boxen, in die ich nicht nur meine DS-, sondern eben auch meine 3DS-Spiele einsortieren kann (3DS-Spiele haben an der oberen rechten Ecke eine zusätzlich Nase, um ein versehentliches Einstecken in einen Nicht-3DS zu verhindern), man will ja für die Zukunft gerüstet sein, und ein Griffmodul, in das der 3DS eingesteckt wird, um eine angenehmere Haltung zu bieten. Die Boxen hatte ich bei uns noch nicht gesehen, bisher kannte ich nur reine DS-Spiele-Boxen. Das Griffmodul ist mir ebenfalls neu und es liegt tatsächlich sehr angenehm in den Händen und entspannt die ansonsten stellenweise etwas krampfenden Finger. Als netten Bonus gab es dann an der Kasse eine Super Mario-Klarsichthülle gratis, das fand ich natürlich absolut klasse!
Als auch sehr spannend entpuppte sich eine lange Reihe an Gashapon-Automaten, denn fast am Ende der Reihe fiel mir wieder der Superklempner ins Auge. Da musste ich in den vergangenen Tagen dann immer mal wieder zugreifen und so besitze ich mittlerweile sieben (!!!) der zehn verschiedenen Figuren aus der aktuellen Reihe. Dabei kamen natürlich ein paar der Figürchen doppelt aus dem Schacht gerollt, aber ich weiß, dass sich mein guter Freund Tolksdorf-san bestimmt über die eine oder andere davon freuen wird (es ist sogar ein Bob-Omb dabei!). Die restlichen mehrfach vorhandenen lassen sich bestimmt bei eBay in ein paar Münzen umwandeln *kling*
Zu dem anfangs erwähnten Animé, Neon Genesis Evangelion fand ich natürlich auch mehrere Artikel.
Die japanische Ladenkette Lawson, kleine Shops, mit größeren Kiosken vergleichbar, fährt momentan sogar eine Werbekampagne für das Animé, das einhergeht mit der Erstausstrahlung des zweiten Kinofilms Evangelion 2.0 - You can (not) advance im japanischen Fernsehen am 12. September. Im Zuge dieser Kampagne werden auch exklusive Artikel angeboten, darunter fallen zum Beispiel Anhänger, die nicht verkäuflich sind, sondern nur in Kombination mit dem Kauf zweier speziell ausgezeichneter Artikel erworben werden können. Vier unterschiedliche gibt es davon, seit heute ist auch von jedem mindestens einer in meinen Besitz übergegangen. Ein fünfter kann dann sogar tatsächlich einen praktischen Einsatz erfahren, die komplette Reihe bleibt selbstverständlich Sammlungsbestandteil und als solcher unbeschädigt. Neben den Anhängern werden auch Waffelkekse verkauft, die jeweils eine Portraitkarte enthalten, oder kleine Figuren, die jeweils ein Getränk in den Händen halten oder darauf sitzen. Ebenso gibt es eine Reihe, die sich Evangelion Portraits nennt und derzeit in der neunten Inkarnation auf dem Markt und damit auch bei Lawson erhältlich ist. Von fünf Figuren (plus einer speziellen Farbvariation einer der Figuren), habe ich immerhin schon drei akkumulieren können. Auch hierbei blieben Doppeltkäufe nicht aus, aber bei einem Preis von umgerechnet circa 4,50 € ist das verschmerzbar, denn in Deutschland müsste ich garantiert das Doppelte zahlen, wenn nicht mehr. Insofern lässt sich auch mit diesen überzähligen Figuren unter Umständen ein kleines Geschäft beim Auktionshaus machen.
Übrigens: Der Besuch des großen Toys 'R' Us neben Yamada steht noch aus... Ich werde berichten.